{"id":12924,"date":"2021-06-07T00:00:00","date_gmt":"2021-06-06T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=12924"},"modified":"2026-05-07T13:24:33","modified_gmt":"2026-05-07T11:24:33","slug":"jacques-philippe-pandemia-hat-die-fragilitat-der-westlichen-zivilisation-gezeigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/jacques-philippe-la-pandemia-ha-mostrado-la-fragilidad-de-la-civilizacion-occidental\/","title":{"rendered":"Jacques Philippe: \"Die Pandemie hat die Zerbrechlichkeit der westlichen Zivilisation gezeigt\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">In der April-Ausgabe desselben Jahres, <em>Omnes<\/em> ver\u00f6ffentlichte ein ausf\u00fchrliches Interview mit Jacques Philippe, in dem er mit uns \u00fcber verschiedene aktuelle Themen sprach, wie z.B. \u00fcber Spiritualit\u00e4t in schwierigen Zeiten, wie wir sie in dieser Zeit der Pandemie erleben, \u00fcber das Leiden, \u00fcber die Figur des Heiligen Josef, \u00fcber einige der Themen, die er in seinen zahlreichen B\u00fcchern behandelt, oder \u00fcber das Gebet in der heutigen Welt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jacques Philippe ist zweifellos einer der bekanntesten spirituellen Autoren unserer Zeit. Er wurde 1947 in der ostfranz\u00f6sischen Stadt Metz geboren, studierte Mathematik und unterrichtete, bis er 1976 der Gemeinschaft der Seligpreisungen beitrat. Nachdem er einige Jahre im Heiligen Land gelebt und Hebr\u00e4isch und die j\u00fcdischen Wurzeln des Christentums studiert hatte, zog er nach Rom, wo er f\u00fcr die Neugr\u00fcndung der Gemeinschaft in Rom verantwortlich war und Theologie und Kirchenrecht studierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 1985 ist er Priester und konzentriert sich in seiner Arbeit auf die spirituelle Bildung, entweder innerhalb der Gemeinschaft der Seligpreisungen oder mit den Tausenden von Menschen, die durch seine Werke, die in der ganzen Welt verbreitet sind, neue Wege des inneren Lebens entdeckt haben. In den letzten Jahren hat er auch viele L\u00e4nder besucht und Einkehrtage f\u00fcr Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und f\u00fcr alle Arten von Arbeit in der Kirche gepredigt. Eine Aufgabe, die er trotz der Pandemie weiterhin \u00fcber verschiedene digitale Medien erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Monat nach diesem Gespr\u00e4ch, am Mittwochabend, dem 12. Mai, wurde die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TADk7OM8cYo&amp;t=2398s\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Forum Omnes mit Jacques Philippe<\/a>Die Veranstaltung wurde von einer gro\u00dfen Zahl von Zuschauern besucht, die die Live-\u00dcbertragung im Internet auf der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC2byDOgGeb5Mzu7SEJd-D1Q\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">YouTube-Kanal von <em>Omnes<\/em><\/a>. W\u00e4hrend des Forums, das von <em>Omnes<\/em>Philippe ging auf einige der Themen ein, die auch in diesem Gespr\u00e4ch zur Sprache kamen, wie etwa die Anwesenheit oder Abwesenheit Gottes, das Gebet des Christen, die Existenz des B\u00f6sen oder Fragen, die sich im Leben der Menschen w\u00e4hrend der Pandemie ergeben haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Grenzen der Zivilisation<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pater Philippe begann seine Rede mit einem Hinweis auf die Situation, die die Welt w\u00e4hrend der Pandemie durchlebt hat, und wie sie die Menschen, insbesondere die Christen, getroffen hat. Er warf die Frage auf, wie die aktuelle Pandemie unser geistliches Leben, unser christliches Leben, herausfordert. \"<em>In gewisser Weise<\/em>\", begann er, \"<em>Diese Situation hat unser christliches Leben erschwert, weil es schwierig ist, die Eucharistie zu feiern oder daran teilzunehmen, sich mit Familie und Freunden zu treffen, weil viele Menschen gezwungen waren, einsam zu sein, usw. Es war eine Herausforderung f\u00fcr unser christliches Leben<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Herausforderung habe f\u00fcr einige auch positive Auswirkungen gehabt, sagte Philippe, wenn er an die vielen Menschen denke, die sich verpflichtet h\u00e4tten, weiterhin gemeinsam zu beten, online zu kommunizieren und sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen. \"<em>Ich habe viele Anfragen f\u00fcr Online-Retreats und Interviews erhalten.<\/em>\", sagte er. Au\u00dferdem: \"<em>F\u00fcr viele Menschen diente diese Zeit der St\u00e4rkung der Beziehungen innerhalb der Familie, der Gemeinschaften, in denen sie diese Tage der Pandemie verbrachten<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Philippe machte eine umfassendere Beobachtung und erkl\u00e4rte, dass \".<em>Die Pandemie hat die Grenzen und die Zerbrechlichkeit der westlichen Zivilisation aufgezeigt, eine Situation, die unsere Gesellschaft dazu gebracht hat, das Reale durch das Virtuelle zu ersetzen.<\/em>\". Das sei jedoch nicht genug, sagte er w\u00e4hrend des Treffens. Wir brauchen die reale, die erfahrbare, die k\u00f6rperliche N\u00e4he unserer Lieben, anderer Menschen: \"Wir brauchen die reale, die erfahrbare, die k\u00f6rperliche N\u00e4he unserer Lieben, anderer Menschen\", sagte er.<em>Wir haben erkannt, dass dies nicht ausreicht, dass eine physische Begegnung notwendig ist. Dies erinnert uns auch an die physische und k\u00f6rperliche Dimension des Geistigen.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anf\u00e4lligkeit und Fragilit\u00e4t waren in den anderthalb Jahren seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie eine Konstante: \"...die anf\u00e4lligsten und fragilsten Menschen der Welt waren die anf\u00e4lligsten und fragilsten der Welt\".<em>In einer Welt, die von der Illusion der Allmacht der Technik verf\u00fchrt wird, haben wir zunehmend die Grenzen von Wissenschaft und Technik erfahren, was uns an eine gewisse Demut erinnert hat. Sie hat uns die Zerbrechlichkeit unserer Gesellschaften vor Augen gef\u00fchrt, die dazu neigten, sich f\u00fcr allm\u00e4chtig zu halten.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u00dcberlegung, die wir als Erg\u00e4nzung zu derjenigen sehen, die ich auf den im April ver\u00f6ffentlichten Seiten angestellt habe: \"...\".<em>Die Zerbrechlichkeit, ja sogar die Ohnmacht, die wir erleben, erinnert uns daran, dass der Glaube nicht die Aus\u00fcbung von Macht ist, sondern die \u00dcbergabe unserer Schw\u00e4che und Zerbrechlichkeit in die H\u00e4nde Gottes. Diese Situation der Schw\u00e4che, die wir durchleben, l\u00e4dt uns ein, unsere Sicherheit nicht in unserer eigenen Kraft zu suchen, in unserer F\u00e4higkeit, sie zu l\u00f6sen oder zu verstehen, sondern unsere Sicherheit in die vertrauensvolle Hingabe in die H\u00e4nde unseres himmlischen Vaters zu legen, wie es uns das Evangelium vorschl\u00e4gt.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Philippe wirft in seinen Werken oft Fragen auf, die niemanden gleichg\u00fcltig lassen. Ebenfalls am Nachmittag des 12. Mai wollte er eine einfache Gewissenserforschung vorschlagen: \"...was m\u00fcssen wir tun?<em>Mir scheint, dass die Frage, die man sich wie immer in schwierigen Situationen stellen muss, nicht so sehr die Frage ist: \"Warum diese Situation\", sondern die Frage: \"Wie kann ich diese Situation auf positive Weise leben? Auf welche Weise ruft sie mich dazu auf, zu wachsen, mich weiterzuentwickeln, ja zu der Lebensweise zu werden, die mir entspricht? Es liegt an jedem Einzelnen, die Antwort auf diese Frage zu finden und schlie\u00dflich den Ruf zu entdecken, den Gott heute durch diese Situation an ihn richtet\".&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wo ist Gott?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\"Welche Rolle hat Gott in dieser Situation gespielt?<\/em>\"fragte Pater Philippe. Gott l\u00e4sst manchmal schwierige Situationen zu, damit die Menschen ihm mehr vertrauen k\u00f6nnen, damit wir uns ihm \u00fcberlassen und auf seine Vorsehung vertrauen k\u00f6nnen. In schwierigen Situationen, so Philippe, kommt es vielmehr darauf an, wie wir uns der Situation stellen und wie wir sie nutzen, um uns auf das Gute auszurichten, das Gott von uns erwartet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"<em>Es ist klar, dass in diesem Zusammenhang<\/em>\", fuhr er fort, <em>\"Wo unsere Zerbrechlichkeit deutlich wird, finden wir einen Aufruf, uns auf den Herrn zu st\u00fctzen, der unser Fels und unsere St\u00e4rke ist. In schwierigen Situationen kommt Gott uns n\u00e4her<\/em>\". Zur Osterzeit lesen wir das Evangelium von den Emmausj\u00fcngern. Ein Modell, das Pater Philippe benutzt, um zu zeigen, wie Gott in Zeiten der Entmutigung handelt. \"<em>Sie sind entmutigt und Jesus kommt und erkl\u00e4rt ihnen die Heilige Schrift. Er gibt ihnen die Kraft, gest\u00e4rkt durch ihre Begegnung mit Christus nach Jerusalem zur\u00fcckzukehren. Das ist es, was wir in diesen schwierigen Zeiten tun m\u00fcssen. Christus n\u00e4hrt uns, f\u00fcllt uns mit Kraft<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pater Philippe versicherte, dass \"<em>in schwierigen Zeiten ist Gott n\u00e4her. Gott wird in der kommenden Zeit noch mehr und mehr pr\u00e4sent werden. Jesus wird mit uns gehen, wie er es mit den J\u00fcngern auf dem Weg nach Emmaus tat. Ich glaube, dass es in Zukunft immer mehr Emmaus-Erlebnisse geben wird, bei denen Jesus seine J\u00fcnger begleitet und sie st\u00e4rkt\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\"Diese Zeit der Pandemie ist also eine Einladung, Jesus Christus zu folgen, ihm zu begegnen, mit ihm zu sprechen.<\/em>\". In diesem Sinne ist es auch an der Zeit, sehr aufmerksam miteinander umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Eucharistie, eine echte Begegnung mit Gott<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits betonte Philippe, dass f\u00fcr Christen die Eucharistie, die in jenen Tagen der Gefangenschaft ein Sakrament war, dessen viele beraubt wurden, der Ort der Begegnung mit Gott schlechthin ist. Es ist ein Moment, in dem wir die Gegenwart Gottes willkommen hei\u00dfen k\u00f6nnen. Pater Philippe bekr\u00e4ftigte sogar, dass \".<em>viele Christen sind sehr kreativ, wenn es darum geht, ihr christliches Leben aktiv zu gestalten<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eucharistie, die wirkliche Gegenwart des Herrn, ist das Zentrum des christlichen Lebens. \"<em>In diesen Tagen der Pandemie konnten wir Christus durch geistige Gemeinschaft begegnen.<\/em>\", sagte Pater Philippe. Aber das war nicht genug, wir brauchen die Gegenwart des Herrn im Sakrament der Eucharistie. Vielleicht hat uns diese Situation geholfen, \".<em>die Bedeutung und die Sch\u00f6nheit dieser Gegenwart, die uns beruhigt, wiederzuentdecken. Das ist es, was wir heute am meisten brauchen: die Gegenwart Jesu bei uns und in uns.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammen mit der Eucharistie, der Begegnung mit Jesus Christus schlechthin, \".<em>eine Begegnung mit dem Herrn kann auch beim Lesen der Heiligen Schrift stattfinden<\/em>\". Um auf das Beispiel der J\u00fcnger von Emmaus zur\u00fcckzukommen, deren Herz brannte, als sie den Herrn die Schrift erkl\u00e4ren h\u00f6rten, \"... f\u00fcrchteten sie sich nicht, den Herrn die Schrift erkl\u00e4ren zu h\u00f6ren\".<em>Heute, wo so viel Verwirrung herrscht, brauchen wir ein Wort der Wahrheit. Ein Wort der Liebe und der Wahrheit, das wir in der Bibel finden.<\/em>\". Und in der Lekt\u00fcre des Wortes Gottes steckt viel Gnade des Heiligen Geistes. \"<em>Die Emmaus-Passage ist eine sch\u00f6ne Katechese \u00fcber die Heilige Schrift. Bleibe bei uns, Herr, denn es ist Abend und der Tag neigt sich dem Ende zu.<\/em>' <em>fragten sie ihn. Aber Jesus Christus ist nicht nur in der Eucharistie bei uns geblieben, sondern auch in der Eucharistie.<\/em> <em>Er hat uns mehr gegeben, als wir von ihm erbitten: Er ist in der Eucharistie und in unseren Herzen in Gnade geblieben.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Aufruf, anderen nahe zu sein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jacques Philippe setzte seinen Beitrag fort, indem er von einer logischen Konsequenz dieses Aufrufs zur Gottesn\u00e4he sprach: dem Aufruf, den anderen nahe zu sein. \"<em>Ein Aufruf, aufmerksamer und pr\u00e4senter f\u00fcreinander zu sein. Wenn die Emmausj\u00fcnger Jesus begegnet sind, dann deshalb, weil sie zu zweit unterwegs waren, sich austauschten und Fragen stellten... Wir m\u00fcssen uns bewusst machen, wie sehr uns die N\u00e4chstenliebe mit Gott selbst in Kontakt bringt\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie oft in seinen spirituellen Werken zu lesen ist, wandte sich Philippe w\u00e4hrend dieses Gespr\u00e4chs auch an die Heilige Schrift, um diesen Gedanken zu veranschaulichen: \"...die Heilige Schrift ist eine Quelle der Inspiration f\u00fcr uns.<em>Es gibt viele biblische S\u00e4tze, in denen auf die Bedeutung der N\u00e4he zu anderen hingewiesen wird: in Matth\u00e4us 25: \"Was ihr f\u00fcr einen meiner geringsten Br\u00fcder getan habt, das habt ihr mir getan\"; in Markus 9,37: \"Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat\". Die kleinste Geste der Aufmerksamkeit, des Dienens, ein L\u00e4cheln, das man einem anderen schenkt, all das ist direkt an Gott gerichtet und bringt uns in Kontakt mit ihm.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diese Weise \u00f6ffnen wir uns f\u00fcr den Empfang des Heiligen Geistes, indem wir aus uns herausgehen. \"<em>Manchmal kommt es zu einer echten Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes\",<\/em> Philippe reflektiert<em>ein kleines Pfingstfest, das stattfindet, wenn wir denjenigen wirklich lieben, den der Herr uns in den Weg stellt. Als Maria zu ihrer Cousine Elisabeth ging, l\u00f6ste sie ein kleines Pfingstfest aus, als sie sich begegneten. Es geht nicht um Kilometer, sondern darum, aus uns herauszugehen, um auf den anderen zuzugehen, der uns f\u00fcr den Heiligen Geist \u00f6ffnet.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abschluss seiner Rede erinnerte er uns an die Mittel, die wir haben, um uns mit dem Herrn zu vereinen: \".<em>Danken wir dem Herrn f\u00fcr all die einfachen und wirksamen Mittel, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, um mit ihm in Kontakt zu treten: durch den Glauben, das Gebet, die Eucharistie, das H\u00f6ren auf das Wort, die Gesten der N\u00e4chstenliebe, den echten Kontakt mit Gott und die Gnade des Heiligen Geistes, der in uns wirkt. Er erleuchtet uns, f\u00fchrt uns, reinigt uns, heilt uns... Beten wir f\u00fcr ein neues Pfingsten in der Kirche und in der Welt.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Gr\u00f6\u00dfe des christlichen Lebens<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss an seinen Vortrag wurde eine angenehme Diskussion mit Fragen aus dem Publikum er\u00f6ffnet. Einige dieser Fragen hatten das Geheimnis des B\u00f6sen als gemeinsamen Nenner. Pater Philippe bekr\u00e4ftigte, dass \"<em>Die Gr\u00f6\u00dfe des christlichen Lebens besteht darin, dass man aus jedem \u00dcbel etwas Gutes gewinnen kann. Eine Gelegenheit, zu wachsen und Gott n\u00e4her zu kommen.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigste Frage ist, wie dem B\u00f6sen im Vertrauen auf den Herrn begegnet werden kann, so dass das Gute daraus hervorgehen kann. Wenn Jesus Christus auferstanden ist, setzt sich das Gute durch. Nat\u00fcrlich, \"<em>In einer Krisensituation reagieren manche Menschen positiv und st\u00e4rken ihren Glauben. Andere wiederum wenden sich vielleicht vom Glauben ab. In diesem Fall m\u00fcssen wir immer f\u00fcr diese Menschen beten und Jesus bitten, ihnen entgegenzukommen.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"<em>Glaube, Gebet, Eucharistie, H\u00f6ren auf das Wort, br\u00fcderliche Gemeinschaft. Alle diese Mittel werden uns vorgeschlagen, um die Gegenwart Gottes zu empfangen.<\/em>\". &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Freiheit, ein Zeichen der Gegenwart Gottes<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Frage nach der menschlichen Freiheit, bei der wir sehen, dass es Menschen gibt, die dem richtigen Weg folgen, aber andere einen anderen und vielleicht falschen Weg w\u00e4hlen, antwortete Philippe: \"... es gibt Menschen, die dem richtigen Weg folgen, aber andere w\u00e4hlen einen anderen und vielleicht falschen Weg.<em>unsere Freiheit ist ein wahres Zeichen der Gegenwart Gottes\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"<em>Die Tatsache, dass wir frei sind<\/em>\"fuhr Philippe fort,\"<em>ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass Gott uns respektiert, weil er unsere Freiheit respektiert. Aber es kommt darauf an, wie wir unsere Freiheit nutzen. Wenn wir sie nutzen, um zu lieben, werden wir freier und freier, und diese Freiheit ist viel sch\u00f6ner. Gott wird in diesen F\u00e4llen pr\u00e4senter. Denn wir richten unsere Freiheit auf Gott aus, und Gott macht uns gl\u00fccklicher. Wenn wir unsere Freiheit jedoch missbrauchen, verlieren wir sie.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine andere Frage bezog sich auf den inneren Kampf, die Haltung angesichts von Schwierigkeiten und den geistigen Kampf. Philippe erkl\u00e4rte, dass \"<em>Schwierigkeiten sind eine Aufforderung zum Kampf. Aber wir m\u00fcssen uns daran erinnern, dass wir in diesem Kampf nicht allein sind, sondern dass Gott im Mittelpunkt dieses Kampfes steht. Wir m\u00fcssen die Feinde in unserem Leben erkennen, um den Kampf aufnehmen zu k\u00f6nnen. Die Aufrechterhaltung unserer Beziehung zum Herrn w\u00e4hrend dieses Kampfes ist entscheidend f\u00fcr den Sieg. Durch diesen Kontakt mit dem Herrn werden wir die Kraft haben, zu k\u00e4mpfen und uns zu erheben. Auch wenn man Niederlagen erleidet, wird man nicht entmutigt oder entmutigt, wenn man mit dem Herrn zusammen ist. Denn der Krieg ist bereits gewonnen. St\u00e4rke wird uns durch die Gewissheit des Sieges des auferstandenen Christus gegeben.<\/em>\".&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend dieser Diskussion interessierten sich einige Zuh\u00f6rer f\u00fcr die Berufung von Pater Philippe selbst. \"<em>Ich war schon als Kind gl\u00e4ubig, ohne dass ich einen besonderen Wunsch oder ein besonderes Anliegen hatte. Ich begeisterte mich f\u00fcr Physik und wollte daher eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen. In dieser Zeit wurde ich zu einer Exerzitienwoche eingeladen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\"Auf eine \u00fcberraschende Weise, <\/em>sagte Pater Philippe<em>W\u00e4hrend dieser Exerzitien \"empfing ich den Ruf des Herrn mit au\u00dferordentlicher Kraft. Ich habe mich ein wenig gewehrt, aber ich habe verstanden, dass man immer antworten muss, wenn Gott ruft. Sp\u00e4ter entdeckte ich, dass der Weg zum Priester f\u00fchren w\u00fcrde. Es war eine schwierige Zeit, der Mai 1968, als viele Priester den Dienst verlie\u00dfen. Einige Jahre sp\u00e4ter entdeckte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen und erkannte, dass dies meine Berufung sein w\u00fcrde. Ich trat der Gemeinschaft bei und wurde sp\u00e4ter zum Priester geweiht. Das Wichtigste f\u00fcr mich war das geistliche Leben mit dem Herrn, zu dem er mich gef\u00fchrt hat.<\/em>\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So endete ein interessantes Forum mit dem Autor, der bereits ein Klassiker der Spiritualit\u00e4t ist.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>En el n\u00famero del mes de abril de este mismo a\u00f1o, Omnes publicaba una extensa entrevista a Jacques Philippe, en la cual conversaba con nosotros sobre variadas cuestiones de actualidad, como la espiritualidad en tiempos dif\u00edciles, como los que estamos viviendo durante esta \u00e9poca de pandemia, sobre el sufrimiento, sobre la figura de san Jos\u00e9, 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