{"id":14683,"date":"2021-09-11T06:10:00","date_gmt":"2021-09-11T05:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=14683"},"modified":"2021-09-09T15:29:00","modified_gmt":"2021-09-09T14:29:00","slug":"festival-zeiten-in-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/tiempos-estivales-en-polonia\/","title":{"rendered":"Stefano Wyszy\u0144ski und Mutter Elisabeth Rose Czacka, die Augen des Glaubens"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Br\u00e4uche sind von Land zu Land und von Ort zu Ort unterschiedlich, aber eines haben sie immer gemeinsam: Sie spiegeln die Eigenheiten der Menschen wider, die dort leben. In Polen verbindet man den Sommer normalerweise mit Sonne und Regen, Meer und Bergen, Pilgerfahrten und Auslandsreisen. Der Sommer 2021 in der Geschichte Polens und seiner Kirche ist jedoch mit der Seligsprechung des Primas von Polen, Kardinal Stefan Wyszy\u0144ski, zusammen mit der blinden Nonne Mutter Elisabeth Rose Czacka verbunden, die am 12. September in der neuen Pantheonkirche der G\u00f6ttlichen Vorsehung in Warschau stattfinden wird. Mit diesen Zeilen soll etwas \u00fcber diese beiden gro\u00dfen Pers\u00f6nlichkeiten und die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihre gemeinsame Seligsprechung erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einem der oben erw\u00e4hnten Sommerbr\u00e4uche folgend, unternahm der junge Priester Wyszy\u0144ski Anfang September 1929 eine Reise nach Europa. Dies war nicht nur ein Urlaub, sondern Teil seiner theologischen Studien \u00fcber die Soziallehre der Kirche und ihre Anwendung in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Er besuchte \u00d6sterreich, Italien, Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland. Seine Hauptidee war es, Material f\u00fcr das Studium der Katholischen Aktion und der verschiedenen europ\u00e4ischen christlichen Sozialinitiativen zu sammeln und es mit der Idee des Laienapostolats zu verbinden, das als Grundlage f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Katholischen Aktion dienen sollte, die von Papst Pius XI. so stark gef\u00f6rdert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In Rom<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Rom hielt sich Wyszy\u0144ski am l\u00e4ngsten auf. Am Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t St. Thomas, dem Angelicum, nahm er als Zuh\u00f6rer an den Vorlesungen \u00fcber katholische Sozialethik teil. Er selbst berichtet in seinem Tagebuch: \"In Rom, am Angelicum, gab es in den Klassen von Pater Gillet sechs farbige Afrikaner und der Rest war wie im Turm von Babel: Engl\u00e4nder, Franzosen, Holl\u00e4nder und andere. Ich habe vierzig Personen mit drei\u00dfig verschiedenen Nationalit\u00e4ten gez\u00e4hlt. Die Afrikaner sa\u00dfen allein im hinteren Teil des Klassenzimmers. \u00dcberall um sie herum waren leere Sitze, weil sich niemand neben sie setzen wollte. Also beschloss ich, mich neben sie zu setzen. Dann kamen die anderen auf mich zu und sagten: \"Was machst du da, wie kommt es, dass du bei ihnen sitzt? Und ich habe geantwortet: Weil niemand dort sitzen will. Das ist ein erfundener Grund - hat mir ein Franzose geantwortet. Ich erwiderte: \"Geh nur, setz dich zu ihnen. Und tats\u00e4chlich ist er nicht gegangen. Pater Gillet sprach auf eine wirklich weise Art und Weise. Einmal sagte ich auf den Fluren der Universit\u00e4t zu ihm: Pater, warum sagen Sie nicht etwas, das die Studenten dazu bringt, sich zu den Afrikanern zu setzen? Vater Gillet, der Sprachen beherrschte, antwortete mir auf Polnisch: Polaki zawsze walcz\u0105 za nasz\u0105 wolno\u015b\u0107 i wasz\u0105 - Die Polen k\u00e4mpfen immer f\u00fcr ihre und unsere Freiheit. Ich verlie\u00df Rom in Richtung Paris, und die Afrikaner sa\u00dfen immer noch allein...\u00a8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Episode aus dem Leben des zuk\u00fcnftigen Primas, Kardinals und Seligen gibt eine Vorstellung von seiner Begabung: Er war ein Mann, der sich f\u00fcr die Freiheit einsetzte, eine Freiheit, die ihre Grundlage in der W\u00fcrde des Menschen gem\u00e4\u00df der christlichen Lehre hat. Sp\u00e4ter schrieb er: \"Gegenw\u00e4rtig k\u00e4mpfen zwei Welten, zwei Ordnungen, gegeneinander: der atheistische Kommunismus und das Christentum. F\u00fcr die Kirche ist der Kampf weder neu noch au\u00dfergew\u00f6hnlich, denn sie hat die Konfrontation nie gescheut und sich nie aus dem Kampf zur\u00fcckgezogen. Die Kirche tr\u00e4gt in sich die Tradition des von den Gezeiten gekenterten Bootes des Evangeliums, von dem aus Christus weiter lehrt. Das Kirchenschiff ist an St\u00fcrme und R\u00fcckschl\u00e4ge gew\u00f6hnt und sieht dem Ausgang des neuen internationalen Krieges der Menschheit gelassen entgegen. Warum? Denn das Ergebnis h\u00e4ngt von der Grundlage ab. Zwei gro\u00dfe Prinzipien werden gegeneinander ausgespielt: Hass und Liebe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heilige Mutter Czacka<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben einige Kenntnisse \u00fcber das Leben von Kardinal Wyszy\u0144ski. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich in dieser Zeitschrift zwei Artikel \u00fcber den Primas von Polen ver\u00f6ffentlicht, in denen ich seine Person und seine Bedeutung in der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts erl\u00e4uterte. Vielleicht w\u00e4re es gut, das biografische Profil der neuen Gottesmutter Czacka, ihr Charisma und das, was sie mit Wyszy\u0144ski verbindet, kurz vorzustellen, denn sie ist dem spanischsprachigen Leser sicherlich eine fast v\u00f6llig unbekannte Figur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rosa Maria Czacka wurde 1876 in Bia\u0142a Cerkwa, in der heutigen Ukraine, geboren. Sie stammte aus einer vornehmen, wohlhabenden und intellektuellen polnischen Familie. Sie selbst war eine Gr\u00e4fin. Als Kind erhielt sie eine umfassende christliche Erziehung und eine gr\u00fcndliche Ausbildung und sprach f\u00fcnf Sprachen. Das Exemplar der Nachahmung Christi, das sie als Kind auf Franz\u00f6sisch las, ist erhalten geblieben. Im Alter von sieben Jahren zog ihre Familie nach Warschau, wo sie Ende des 19. Jahrhunderts aktiv am Leben der Warschauer High Society teilnahm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Infolge eines Sturzes vom Pferd und einer angeborenen Krankheit erblindete sie im Alter von zweiundzwanzig Jahren vollst\u00e4ndig. Und hier zeigt sich eine der wichtigsten Facetten ihres Charakters und ihrer Heiligkeit: Tapferkeit und die Entschlossenheit, das B\u00f6se zu \u00fcberwinden. Sie lernte die Brailleschrift und passte sie an die Phonetik der polnischen Sprache an, bildete sich weiter und wollte von Anfang an ein H\u00f6chstma\u00df an Unabh\u00e4ngigkeit erreichen. Gleichzeitig widmete er sich der Aufgabe, anderen Blinden zu helfen, damit sie f\u00fcr die Gesellschaft n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen, wie er sp\u00e4ter schrieb: \"Vom intellektuellen Standpunkt aus stehen blinde Menschen sehenden Menschen nicht nach. Ihre Intelligenz und ihr klares Urteilsverm\u00f6gen, ihre F\u00e4higkeit zur Abstraktion und zum sachgerechten Denken werden durch ihre Blindheit nicht beeintr\u00e4chtigt, sie stehen auf der gleichen Stufe wie die Sehenden. In seinem Bem\u00fchen, den Blinden zu helfen, reiste er nach Belgien, \u00d6sterreich, in die Schweiz und nach Deutschland, um die neuen Lehrmethoden zu studieren, die in diesen L\u00e4ndern f\u00fcr Blinde verwendet werden. Er informierte sich auch in Fachzeitschriften und B\u00fcchern zu diesem Thema aus England und den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Ergebnis dieser Arbeit gr\u00fcndete er 1911 die Gesellschaft f\u00fcr Blindenf\u00fcrsorge (Society for the Care of the Blind). Das grundlegende Kriterium der neuen Gesellschaft wurde in der Maxime \"Der blinde Mensch, ein n\u00fctzlicher Mensch\" verwirklicht. Entgegen der zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschenden Meinung, dass blinde Menschen nicht in der Lage seien, zu arbeiten und ein f\u00fcr die Gesellschaft n\u00fctzliches Leben zu f\u00fchren, wollte Rosa Czacka mit diesem Verein die Menschenw\u00fcrde der Blinden f\u00f6rdern und ihnen helfen, sich in die Gesellschaft zu integrieren.  Einige Jahre sp\u00e4ter entdeckte sie ihre Berufung als Ordensfrau in der Arbeit, die sie verrichtete. Sie wurde Franziskanerin und \u00e4nderte ihren Namen von Rosa Maria in Isabel Rosa. 1918 gr\u00fcndete sie die Kongregation der Franziskanerinnen, Dienerinnen des Kreuzes, deren Charisma mit dieser Vereinigung verwandt war, jedoch mit einer Vision des christlichen Glaubens als wahres Licht. Sie schreibt in ihren Statuten: \"Der Hauptzweck der Kongregation ist die Wiedergutmachung an unserem Herrn Jesus Christus f\u00fcr die geistige Blindheit der Menschen. Wir halten uns an die dritte Regel unseres Vaters Franziskus, indem wir Gnaden f\u00fcr unsere Blinden erlangen, wir dienen ihnen, um ihnen in ihrer und unserer Unterst\u00fctzung zu helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der Zeit richtete Mutter Isabel Rosa ihre Ausbildung so aus, dass die Blinden, wie sie selbst, die Last des Kreuzes der Blindheit als Opfergabe an Gott annehmen wollten, um f\u00fcr die Sehenden, die keinen Glauben haben, Wiedergutmachung zu leisten und auf diese Weise Apostel der Blinden in ihren Seelen zu sein, indem sie ihnen die Werte des Geistes vor Augen f\u00fchren. Wir wollen das Ideal des Blinden verwirklichen, der seine Blindheit voll und ganz akzeptiert und sie als ein Kreuz tr\u00e4gt, f\u00fcr das er sich weder sch\u00e4mt noch auflehnt, sondern das er als aus Gottes Hand kommend akzeptiert und so durch seine gute Annahme zu einer Quelle der Gnade und Kraft f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr andere wird. Wir wollen die Angelegenheiten der Blinden nicht nur auf eine \u00fcbernat\u00fcrliche Weise oder als Almosen behandeln. Mit einer modernen Sichtweise wollen wir die Psychologie der Blinden verstehen, um ihnen alle menschlichen M\u00f6glichkeiten, die sie haben, ihren Platz in der Gesellschaft, ihre Arbeit und ihre Pflichten aufzuzeigen. Wir behandeln das Problem der blinden Menschen auch als ein soziales Problem. Im Jahr 1922 kaufte er ein gro\u00dfes Anwesen am Stadtrand von Warschau, in der N\u00e4he des Kampinoska-Waldes in Laski. Und bis heute haben sie dort ihr Hauptaktionszentrum, das sie zu Ehren und zur Verherrlichung des dreieinigen Gottes Triune nannten. In diesem Zentrum wurden von Anfang an drei Gruppen von Menschen versammelt und ausgebildet: Blinde, Schwestern der Kongregation und Laien, wobei Mutter Elisabeth Rose bei letzteren ein besonderes Augenmerk auf die Intellektuellen legte. Ihre drei Ziele sind: Erziehung, Apostolat und N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was die Selige Mutter Czacka und Wyszy\u0144ski verbindet<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was verbindet Mutter Elisabeth Czacka mit Kardinal Stefan Wyszy\u0144ski?  Der Krieg und vor allem der Warschauer Aufstand. Zu Beginn des Weltkonflikts im September 1939 wurde Mutter Elisabeth bei einem Bombenangriff der Nazis schwer verwundet. Sie opferte alle ihre Leiden, damit das \u00dcbel des Krieges aufh\u00f6rt und die Liebe \u00fcber den Hass siegt. Sie sagte zu ihren geistlichen T\u00f6chtern: \"Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass in uns die geringste Bitterkeit oder Feindseligkeit gegen irgendjemanden wohnt, nicht einmal gegen unsere Feinde, die wir lieben und f\u00fcr die wir beten m\u00fcssen. Bitten wir das Herz Jesu, uns mit seiner Gnade zu erf\u00fcllen, einer Gnade, die so gro\u00df ist, dass wir alle Menschen und besonders unsere Feinde lieben k\u00f6nnen. Ihre Haltung der christlichen Liebe gegen\u00fcber der einmarschierenden Armee bestand nicht in v\u00f6lliger Resignation gegen\u00fcber der ungerechten Besatzung, Mutter Elisabeth verteidigte stets das Recht auf Selbstverteidigung. Sie rief dazu auf, zu beten und Opfer zu bringen, damit sich die \"Feindseligkeit der Feinde\" \u00e4ndere, und wenn es zu einer notwendigen Begegnung komme, solle man sich ihnen gegen\u00fcber stets \"mit der W\u00fcrde verhalten, die einem tugendhaften, gebildeten Menschen zukommt, der wei\u00df, wie er seinen N\u00e4chsten zu behandeln hat\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies waren keine leeren Worte. Tats\u00e4chlich wurden in Triuno einige verwundete Soldaten oder verlorene Fallschirme der deutschen Armee versorgt. In den Archiven der Franziskanerinnen vom Dienst des Kreuzes befindet sich ein Brief eines deutschen Offiziers, der sich f\u00fcr die Hilfe f\u00fcr verwundete deutsche Soldaten im September 1939 bedankt. In den ersten Monaten nach Ausbruch des Krieges wandte sich dieser deutsche Offizier an Laski, um ihr f\u00fcr die humane Versorgung der Verwundeten zu danken. Die Gr\u00fcnderin, die den Grund f\u00fcr seine Anwesenheit nicht kannte, wollte ihn nicht empfangen. Sie willigte ein, ihn zu treffen, als sie den Grund f\u00fcr seinen Besuch erfuhr. Von da an sprach der deutsche Offizier sie immer mit \"sehr heilege Mutter\" an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Warschauer Aufstand begann in den W\u00e4ldern von Kampinoska der Kampf der AK (Krajowa-Armee). F\u00fcr die Leser, die mit dem Zweiten Weltkrieg nicht vertraut sind, m\u00f6chte ich daran erinnern, dass es in Warschau zwei Aufst\u00e4nde gegen die Nazi-Besatzung gab. Der Aufstand im Warschauer Ghetto (19.IV-16.V 1943 - 7000 get\u00f6tete Juden und 40.000 in Konzentrationslager deportierte Juden - deutsche Opfer: sicherlich weniger als hundert Soldaten - das Ghetto wurde 100% zerst\u00f6rt) und der Warschauer Aufstand (1.VIII-2.X 1944 - 70.000 get\u00f6tete polnische Soldaten, 200.000 get\u00f6tete polnische Zivilisten, 550.000 aus Warschau deportierte Zivilisten - 30.000 get\u00f6tete deutsche Soldaten - die Stadt wurde 85% zerst\u00f6rt). Diese Zahlen vermitteln einen Eindruck von der Dramatik, die sich hier abspielt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Isabel Czacka gab ihr volles Einverst\u00e4ndnis, dass ihre Angestellten in Laski mit den AK-Guerillas zusammenarbeiten. Trotz des Risikos, das sie einging, lie\u00df sie Waffen und Nachschub f\u00fcr die Guerillas durch ihr Land passieren. Auf die Zweifel des AK-Kommandanten, dass sie nicht das Leben der Nonnen, Kinder und Blinden in Laski riskieren w\u00fcrden, antwortete Mutter Elisabeth: \"Die Entscheidung zu k\u00e4mpfen wurde 1939 getroffen: f\u00fcr die Freiheit zu k\u00e4mpfen, und diese Entscheidung verpflichtet uns heute und jetzt. Als Verantwortliche f\u00fcr das gesamte Gel\u00e4nde lie\u00df sie jedoch keine gewaltsamen Aktionen gegen den Feind auf dem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde von Triuno zu. Das Gel\u00e4nde wurde bewacht und h\u00e4ufig von der Gestapo auf der Suche nach AK-Soldaten durchsucht. Selbst in den Momenten der gr\u00f6\u00dften Gefahr wurde kein AK-Soldat, der dort Zuflucht fand, jemals aufgegeben. Mutter Elisabeths Anwesenheit und W\u00fcrde gab allen Mut und Sicherheit, und sie sorgte auch daf\u00fcr, dass alle ihre Beichte hatten, f\u00fcr den Fall, dass das Schlimmste passieren w\u00fcrde, selbst als die deutschen Truppen ihre Divisionen von Ukrainern und Mongolen in das Gebiet schickten. Viele junge M\u00e4dchen und Frauen mit Kindern suchten im Laski-Komplex Schutz und waren dort stets willkommen. Einer von ihnen erinnert sich: \"Mutter Elisabeth war fest davon \u00fcberzeugt, dass auf ihrem Gel\u00e4nde nichts Schlimmes passieren w\u00fcrde. Und so war es auch: Der Wahnsinn der Soldaten erreichte uns nicht, es war wie eine unsichtbare Barriere, die Laski sch\u00fctzte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesem Artikel wird ein zweiter Teil folgen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>En cada pa\u00eds y lugar las costumbres var\u00edan pero siempre tienen algo en com\u00fan: manifiestan la idiosincrasia de las personas que all\u00ed viven. 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