{"id":15848,"date":"2021-09-29T06:09:00","date_gmt":"2021-09-29T05:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=15848"},"modified":"2021-09-28T15:20:12","modified_gmt":"2021-09-28T14:20:12","slug":"die-politik-ist-nicht-zu-verstehen-als-dienst-und-ist-invasiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/la-politica-no-se-entiende-a-veces-como-servicio-y-es-invasiva\/","title":{"rendered":"\"Politik wird manchmal als Dienstleistung missverstanden und ist invasiv\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor einigen Wochen hat der Staatssekret\u00e4r des Heiligen Stuhls<a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/kardinal-parolin-fordert-politiker-zu-bezeugen-uber-sein-personliches-verhalten\/\">Kardinal Pietro Parolin, besuchte die CEU-Universit\u00e4t<\/a> St. Paul, und forderte die Politiker unter anderem auf, eine <strong>pers\u00f6nliches Zeugnis.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Politisches Handeln sollte seiner Meinung nach \"eine fundierte anthropologische Dimension beinhalten, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt\" und den Wert der Gerechtigkeit als \"soziales Regulativ\" anerkennt. Au\u00dferdem forderte er, dass die Autorit\u00e4t nicht mit einer \"pers\u00f6nlichen, parteilichen oder nationalen Vision\" ausge\u00fcbt werden sollte, sondern mit einem \"organisierten System von Menschen und gemeinsamen und m\u00f6glichen Ideen\" auf der Suche nach dem Gemeinwohl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Internationalen Treffens katholischer Politiker, das vom Erzbischof von Madrid, Kardinal Carlos Osoro, und der Lateinamerikanischen Akademie katholischer F\u00fchrungskr\u00e4fte mit Unterst\u00fctzung der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Omnes befragte Professor Manuel Bustos, Direktor des \u00c1ngel Ayala-Instituts f\u00fcr Geisteswissenschaften der CEU, zu diesen Ideen und den aktuellen politischen Ereignissen aus der Perspektive der Soziallehre der Kirche. Professor Bustos h\u00e4lt die \"missbr\u00e4uchlichen Preise\" f\u00fcr Strom f\u00fcr ein \"soziales Problem\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>Kardinal Parolin betonte vor einigen Tagen, dass es Aufgabe der katholischen Politiker sei, \"die m\u00f6glichen und konkreten Anwendungen der sozialen Freundschaft und der Kultur der Begegnung\" zu identifizieren; und, noch entscheidender, zu verstehen, dass \"es sich um zwei Komponenten handelt, die durch individuelles Verhalten weitergegeben werden\", d.h. durch das pers\u00f6nliche Zeugnis. K\u00f6nnten Sie diesen Gedanken Ihrer Meinung nach n\u00e4her erl\u00e4utern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"319\" height=\"319\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/FotoManuelBustos.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15853\" srcset=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/FotoManuelBustos.jpg 319w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/FotoManuelBustos-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/FotoManuelBustos-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><figcaption>Manuel Bustos<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Person und der Wert der Gerechtigkeit in den Mittelpunkt zu stellen, sind zweifellos Werte, die nicht nur christlich sind, sondern von einem gro\u00dfen Teil unserer Zivilisation, unserer westlichen Kultur, auch au\u00dferhalb davon, geteilt werden. Sie sind sicherlich wichtig. Das Problem ist, dass die Politik ihre eigenen Spielregeln hat, die manchmal mit dieser Aussage, mit dieser pers\u00f6nlichen \u00dcberzeugung unvereinbar sind und schlie\u00dflich mit den Strukturen der Parteien kollidieren, die grunds\u00e4tzlich darauf ausgelegt sind, das Spiel gegen die andere Partei zu gewinnen, und umgekehrt. Das hei\u00dft, sie sind nicht so sehr eine Funktion des Gemeinwohls, auch wenn sie sich alle der Idee des Gemeinwohls verschrieben haben (wer will da schon dagegen sein?). Das System selbst weist jedoch einige M\u00e4ngel auf, die noch nicht behoben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und einer dieser M\u00e4ngel besteht darin, dass man eine Reihe von Elementen einsetzen muss, um seinen Gegner zu besiegen, damit man irgendwann regieren kann. Und das geschieht manchmal aufgrund von Gegenwerten wie L\u00fcgen oder dass die andere Person Recht hat, weil es eine gute Sache f\u00fcr das Gemeinwohl ist, und man muss sich ihr widersetzen und nein sagen und das Gegenteil argumentieren. Und dann ist da noch das, was Machiavelli anprangerte, n\u00e4mlich dass man manchmal, um Macht zu erlangen, eine Reihe von Mitteln einsetzen muss, die nicht ganz legal sind, die aber eingesetzt werden..., vielleicht im Verborgenen, aber sie werden eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>Wie w\u00fcrden Sie Ihren Standpunkt zusammenfassen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz gesagt, ich stimme nat\u00fcrlich mit dem \u00fcberein, was der Kardinal sagt. Wenn man nur den Menschen, die Gerechtigkeit als soziales Regulativ, in den Mittelpunkt stellen w\u00fcrde... Aber dann m\u00fcssen wir entweder das politische System, das wir haben, \u00e4ndern oder reinigen, oder die Dinge sind ziemlich schwierig. Und alle, die Zeugnis ablegen wollen, landen in der Konfrontation mit ihrer eigenen Partei. Es gibt bestimmte Slogans, bestimmte Dinge, bei denen man Gefahr l\u00e4uft, in der Partei selbst an den Rand gedr\u00e4ngt zu werden, wenn man sie nicht befolgt. Vielleicht schmei\u00dfen sie dich nicht raus, aber du wei\u00dft, dass du keinen Job bekommen wirst. Das bedeutet, dass sich die Menschen letztlich den gro\u00dfen Linien beugen, die von der Partei oder dem Parteif\u00fchrer vorgegeben werden, weil diese Linien manchmal variabel sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>Wo k\u00f6nnte unter den Aspekten der kirchlichen Soziallehre Autorit\u00e4t oder Macht als Dienst am N\u00e4chsten, wie Papst Franziskus sie in Erinnerung ruft, am besten verwirklicht werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Wirklichkeit ist dies der Kern des christlichen Lebens, des Christentums. Autorit\u00e4t als Dienst, Politik als Dienst, Macht im Dienst des Gemeinwohls. Gerade neulich im Evangelium der Messe kam Autorit\u00e4t als Dienst zur Sprache, als Jesus die J\u00fcnger fragte, wor\u00fcber ihr euch unter euch unterhaltet, wer der Wichtigste sei, bevor das N\u00e4chste geschah.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus h\u00e4lt dort eine Rede f\u00fcr die gesamte Menschheit, dar\u00fcber, wie der Mensch, und nat\u00fcrlich der Christ, der Nachfolger Christi, dies als einen Dienst verstehen sollte, nicht als etwas, das ich benutzen kann, um meine eigenen Interessen, die Interessen der Partei und so weiter zu bedienen. Die Autorit\u00e4t muss im Dienst derjenigen stehen, die sie am meisten brauchen, weil sie am bed\u00fcrftigsten sind. Dies ist in der gesamten Soziallehre der Kirche pr\u00e4sent, wenn sie \u00fcber die Rolle des Staates, die Rolle der Subsidiarit\u00e4t, den Protagonismus, den die Gesellschaft haben muss, damit der Staat nicht alle Initiativen v\u00f6llig absorbiert, spricht. Es ist etwas, das die Grundlage bildet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Soziallehre der Kirche ist gerade als Dienst am Menschen, an der Menschlichkeit entstanden, damit sie sich nicht gegen den Menschen selbst, gegen die Schw\u00e4chsten wendet. Am Anfang haben wir von den Arbeitern gesprochen, und die erste gro\u00dfe Enzyklika der kirchlichen Soziallehre erschien mit Leo XIII. mitten in der industriellen Revolution, und dann hat sie sich mit dem Fortschreiten der kirchlichen Soziallehre auf viel mehr Menschen, auf andere Bev\u00f6lkerungsschichten ausgeweitet. Es ist in der Lehre aller P\u00e4pste, es ist in <em>Fratelli tutti<\/em>denn es ist eine der letzten, es ist bei Johannes Paul II., bei Benedikt XVI, sie alle bestehen darauf. Es gibt eine Kontinuit\u00e4t in diesem Thema. Es ist etwas Nukleares.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>Der Papst spricht in <em>Fratelli tutti<\/em> (Nr. 166) von \"einer individualistischen und naiven Kultur angesichts ungez\u00fcgelter wirtschaftlicher Interessen und der Organisation von Gesellschaften im Dienste derer, die bereits zu viel Macht haben\". Was kann falsch daran sein, dass eine so elementare Dienstleistung wie Strom, ein Grundbed\u00fcrfnis, f\u00fcr Familien so teuer ist? Erscheint Ihnen das so genannte \"Dreht\u00fcrsystem\" gerecht? Das Gleiche gilt f\u00fcr die Justiz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist ein weiterer Beleg f\u00fcr das, was wir bereits gesagt haben. Dass Politik manchmal nicht als ein Dienst am Gemeinwohl verstanden wird, der zeitlich begrenzt ist, weil man sich auf demselben politischen Posten verewigen kann, ohne dass die \u00c4mter eine begrenzte Dauer haben. Es ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass ich nicht nur das sein will, d. h. einige Jahre in dem mir zugewiesenen Amt arbeiten will, sondern dass ich mich verewigen will, nicht in der Politik, sondern in der Bezahlung, in einer wichtigen Position, und dann kommen die Dreht\u00fcren, die zu den Verwaltungsr\u00e4ten f\u00fchren, und so weiter. Dies ist in vielen Unternehmen sehr verbreitet. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Justiz. Dies sind schlechte Praktiken. Sie sollten so lange zur Verf\u00fcgung stehen, wie es notwendig ist oder wie es vorgeschrieben ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann m\u00fcssen Sie wieder in Ihren Beruf zur\u00fcckkehren. Sie k\u00f6nnen die Politik nicht ausnutzen, um f\u00fcr den Rest Ihres Lebens ein gutes Leben mit einem guten Gehalt zu f\u00fchren. Sie haben nat\u00fcrlich morgen das Recht auf einen gewissen Ruhestand f\u00fcr die T\u00e4tigkeit, die sie im Laufe der Jahre ausge\u00fcbt haben, aber ich kann nicht mehr als Richter zur\u00fcckkehren, und dann gehe ich zur\u00fcck in die Politik, und wenn die Politik vorbei ist, werde ich immer noch da sein... Bei Richtern ist es noch problematischer, weil eine gr\u00f6\u00dfere Neutralit\u00e4t erforderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>In Bezug auf die Stromrechnungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was den Strom betrifft, so halte ich die Preise f\u00fcr geradezu missbr\u00e4uchlich. Es stimmt, dass wir ein Energiedefizit haben, und das m\u00fcssen wir mit Strom ausgleichen, weil die erneuerbaren Energien nicht so viel hergeben, wie sie sollten... Wir wollen keine Kernenergie, wir kaufen sie von au\u00dfen, und was passiert? Der Stromverbrauch steigt enorm. Und wie wir alle wissen, gibt es einen Teil der Steuern und Abgaben, die das Produkt noch teurer machen. Dies kann per Gesetz geschehen. Sowohl die oben genannten als auch die Elektrizit\u00e4tsunternehmen k\u00f6nnen dies durch Gesetze, die Begrenzung von Steuern in einem Fall, sowie Richter und Politiker tun, aber letztendlich haben sie alle Interessen, und es ist unm\u00f6glich, dies zu tun. Dies k\u00f6nnte jedoch per Gesetz geschehen. Andere Dinge, die wir erw\u00e4hnt haben, sind komplizierter, weil sie von der pers\u00f6nlichen Einstellung, den \u00dcberzeugungen und anderen Faktoren abh\u00e4ngen, aber in diesem Fall kann es per Gesetz geregelt werden. Die Frage ist, ob sie daran interessiert sind, dies zu tun. Ich habe da so meine Zweifel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>In Wirklichkeit sind die Berufsverb\u00e4nde und andere zivilgesellschaftliche Einrichtungen von der Macht der politischen Macht im Allgemeinen - ich meine nicht eine bestimmte Partei - in den Schatten gestellt worden. Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, sie durchdringt alles. Es gibt bereits Gesetze, die eine sehr starke moralische Komponente haben. Das Euthanasiegesetz, das letzte Gesetz, das Bildungsgesetz und so weiter. Sie werden nach bestimmten Interessen und Kriterien festgelegt, die viele Menschen ausschlie\u00dfen, die diese Vorstellungen nicht teilen und die f\u00fcr eine Moral empf\u00e4nglich sind, die dieses Gesetz in gewisser Weise ablehnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann ist da noch das soziale Problem der Strompreiserh\u00f6hungen und all der Dinge, \u00fcber die wir gesprochen haben. Diejenigen von uns, die ein eher normales Gehalt haben, ganz zu schweigen von denjenigen, die ein \u00fcberdurchschnittliches Gehalt haben, sind vielleicht von den Preissteigerungen betroffen, aber relativ gesehen. Aber es gibt Menschen, f\u00fcr die 30 oder 20 Prozent ihres Gehalts die Bezahlung von Strom oder bestimmten Dienstleistungen sind, und das tut sehr weh. Um diese Menschen muss man sich k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-<strong>Schlie\u00dflich kommentierte Kardinal Parolin auf dem Cope-Kanal, dass die gegenw\u00e4rtige Situation mit den ersten Jahrhunderten der Kirche verglichen werden kann, als die ersten J\u00fcnger in eine Gesellschaft kamen, die keine christlichen Werte kannte, aber durch das Zeugnis der ersten Gemeinschaften gelang es ihnen, die Mentalit\u00e4t zu ver\u00e4ndern und die Werte des Evangeliums in die damalige Gesellschaft einzuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich ist das Zeugnis sehr wichtig, aber es gibt einen Punkt, bei dem ich vielleicht ein wenig anderer Meinung bin. Ich beziehe mich auf die Anfangszeit der Kirche. In jenen fr\u00fchen Tagen gab es einen sozialen und kulturellen Hintergrund des Glaubens. Zwar waren nicht alle Christen Christen, die Christen waren eine Minderheit, aber sie hatten Respekt vor dem Gesetz Gottes, weil sie Juden waren, oder vor den G\u00f6ttern, weil sie R\u00f6mer waren. Es gab einen Hintergrund des Glaubens, den es heute nicht mehr gibt. Das gro\u00dfe Problem unserer heutigen Kultur ist n\u00e4mlich die Entfremdung von Gott. Gott stellt darin kein wesentliches oder grundlegendes Element dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man eine Lehre vertritt oder predigt, die diesen Grundsatz der Existenz Gottes akzeptiert, erreicht man damit nicht viele Menschen. Und dann wiederum, wie ein Autor sagte (ich glaube, es war Pem\u00e1n, bin mir aber nicht sicher), ist das Problem des Christentums (er war gl\u00e4ubig), dass es f\u00fcr die heutige Gesellschaft nicht mehr neu ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst wenn sie ihn nicht kennen, sagen sie, dass sie glauben, ihn zu kennen: Wie kann ich ihn nicht kennen, wenn ich zur Erstkommunion gegangen bin oder Katechismusunterricht hatte oder Religion unterrichtet habe... Und sie bleiben bei dieser primitiven oder anf\u00e4nglichen Idee, ohne sie weiterzuentwickeln, und das war's. Und wenn man mit ihm \u00fcber Christus, \u00fcber die Grundlagen des Christentums spricht, sagt er: Was erz\u00e4hlst du mir da, das wei\u00df ich doch schon.  Das ist ein weiteres Problem. Das Christentum war in der Anfangszeit eine Neuheit im Vergleich zur sehr detaillierten Religion der Juden oder zum r\u00f6mischen Polytheismus, aber heute leben wir in einer Gesellschaft, in der Kirchen entstanden sind, wir haben einen Papst, wir haben Priester, und das Christentum hat unsere Kultur \u00fcber viele Jahrhunderte getragen. Aber jetzt gibt es diese \"Weisheit\", zu sagen: Ich wei\u00df das schon. Die Evangelisierung in dieser nachchristlichen Gesellschaft ist schwierig.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hace unas semanas, el Secretario de Estado de la Santa Sede, cardenal Pietro Parolin, visit\u00f3 la Universidad CEU San Pablo, y entre otras cosas, pidi\u00f3 a los pol\u00edticos un testimonio personal. 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