{"id":19765,"date":"2022-03-25T13:26:29","date_gmt":"2022-03-25T12:26:29","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=19765"},"modified":"2022-10-13T09:10:55","modified_gmt":"2022-10-13T08:10:55","slug":"a-doktrinale-notiz-zur-objektivierung-des-gewissens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/","title":{"rendered":"Bisch\u00f6fe f\u00f6rdern das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden gegen Gesetze zu Abtreibung und Euthanasie"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Note reagiert, wie die Bisch\u00f6fe selbst erkl\u00e4ren, \"auf den Prozess der Verabschiedung von Gesetzen, in denen menschliches Leben ernsthaft ungesch\u00fctzt ist\", sowie auf die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Aus\u00fcbung der \"Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden durch diejenigen, die sich weigern, an diesen Praktiken mitzuwirken\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konferenz selbst weist darauf hin, dass es sich um eine Lehrnotiz handelt, \"weil sie auf Grunds\u00e4tzen der grundlegenden Moral, wie der W\u00fcrde des Gewissens, und der Soziallehre der Kirche, wie der Religions- und Gewissensfreiheit, dem Auftrag des Staates, dem Wesen der Menschenrechte usw. beruht. Der Text gibt den Katholiken das Recht und die Pflicht, sich aktiv gegen Handlungen zu wenden, die den Forderungen des christlichen Glaubens oder seinen Grundwerten zuwiderlaufen\".<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\"Wenn sich die Beh\u00f6rden als Verbreiter einer Ideologie aufspielen, \u00fcberschreiten sie die Grenzen ihres Auftrags\".<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bisch\u00f6fe weisen auch darauf hin, dass \"die Beh\u00f6rden die Grenzen ihres Auftrags \u00fcberschreiten, wenn sie sich als Verbreiter einer bestimmten Ideologie oder als Verfechter bestimmter moralischer Werte aufspielen, die offen f\u00fcr Meinungen sind\". In der Einleitung des Vermerks wird auch daran erinnert, dass die Verpflichtung des Staates darin besteht, \"dieses Recht anzuerkennen und diejenigen nicht zu diskriminieren, die es parallel zu den<br>die Verpflichtung der Christen, jede direkte materielle oder formale Zusammenarbeit zu vermeiden<br>mit den Handlungen, die das Recht auf Leben verletzen, und jeder Handlung, die<br>als - wenn auch indirekte - Zusammenarbeit oder Billigung dieser Handlungen interpretiert werden\". In der Tat weisen sie darauf hin, dass die Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden f\u00fcr Gesetze gedacht ist, die \"wesentliche Elemente der Religion selbst angreifen oder solche, die die Grundlagen der Menschenw\u00fcrde und des Zusammenlebens auf der Grundlage der Gerechtigkeit untergraben\". <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Vermerk wurde von den Mitgliedsbisch\u00f6fen der Bisch\u00f6flichen Kommission f\u00fcr die Glaubenslehre auf ihrer CCLVI-Sitzung am 1. Februar 2022 gebilligt und die St\u00e4ndige Kommission der EWG genehmigte seine Ver\u00f6ffentlichung auf ihrer CCLVIII-Sitzung am 8. und 9. M\u00e4rz 2022.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Doktrinelle Anmerkung zur Kriegsdienstverweigerung \"Zur Freiheit hat uns Christus befreit\" (Gal 5,1).<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I. RECHTFERTIGUNG F\u00dcR DIESEN HINWEIS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch ist sich seiner W\u00fcrde und der Tatsache bewusst, dass die Wahrung dieser W\u00fcrde mit der Achtung seiner Freiheit verbunden ist. Die \u00dcberzeugung, dass beides untrennbar miteinander verbunden ist und dass alle Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer wirtschaftlichen oder sozialen Situation, die gleiche W\u00fcrde und damit das Recht haben, in Freiheit zu leben, ist einer der wichtigsten Fortschritte in der Geschichte der Menschheit: \"Nie zuvor hatten die Menschen ein so ausgepr\u00e4gtes Freiheitsgef\u00fchl wie heute\". Das Streben nach einem Leben in Freiheit ist in das Herz des Menschen eingeschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Freiheit kann nicht von den anderen Menschenrechten getrennt werden, die universell und unantastbar sind. Sie m\u00fcssen daher in ihrer Gesamtheit gesch\u00fctzt werden, da \"ein teilweiser Schutz gleichbedeutend mit ihrer Nichtanerkennung w\u00e4re\". Ihre Wurzel ist \"in der jedem Menschen eigenen W\u00fcrde zu suchen\", und ihre letzte Quelle \"liegt nicht im blo\u00dfen Willen der Menschen, in der Wirklichkeit des Staates oder der \u00f6ffentlichen Gewalt, sondern im Menschen selbst und in Gott, seinem Sch\u00f6pfer\". In den Dokumenten des kirchlichen Lehramtes finden wir Aufz\u00e4hlungen dieser Rechte. An erster Stelle steht das Recht auf Leben von der Empf\u00e4ngnis bis zu seiner nat\u00fcrlichen Beendigung, das \"die Aus\u00fcbung aller anderen Rechte bedingt und insbesondere die Rechtswidrigkeit aller Formen des Schwangerschaftsabbruchs und der Abtreibung zur Folge hat.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Euthanasie<\/a>\". Das Recht auf Religionsfreiheit ist ebenfalls von grundlegender Bedeutung, denn es ist \"ein emblematisches Zeichen f\u00fcr den echten Fortschritt des Menschen in jedem Regime, in jeder Gesellschaft, jedem System und jeder Umgebung\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Prozess, der zur Formulierung und Proklamation der Menschenrechte f\u00fchrte, wurden sie als Ausdruck ethischer Grenzen verstanden, die der Staat in seinen Beziehungen zu den Menschen nicht \u00fcberschreiten durfte. Sie wehrten sich gegen totalit\u00e4re Versuchungen und gegen die Tendenz der Beh\u00f6rden, in allen Bereichen in das Leben der Menschen einzugreifen oder sie nach ihren eigenen Interessen zu behandeln. Aus diesem Grund sieht die Kirche in ihnen \"eine au\u00dferordentliche Chance, die unsere Zeit bietet, damit durch ihre Festigung die Menschenw\u00fcrde wirksamer anerkannt und allgemein gef\u00f6rdert wird\". In der katholischen Lehre werden sie zudem als Ausdruck der grundlegenden moralischen Normen gesehen, die bei allen Gelegenheiten und unter allen Umst\u00e4nden respektiert werden m\u00fcssen, sowie als Weg zu einem w\u00fcrdigeren Leben und einer gerechteren Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten Jahrzehnten hat sich eine neue Vision der Menschenrechte durchgesetzt. Wir leben in einem kulturellen Umfeld, das von einem Individualismus gepr\u00e4gt ist, der keine ethischen Grenzen akzeptieren will. Dies hat zur Anerkennung neuer \"Rechte\" durch die Beh\u00f6rden gef\u00fchrt, die in Wirklichkeit Ausdruck subjektiver W\u00fcnsche sind. Auf diese Weise werden diese W\u00fcnsche zu einer Quelle des Rechts, selbst wenn ihre Verwirklichung die Verweigerung echter Grundrechte anderer Menschen bedeutet. Dies hatte Folgen f\u00fcr die Gesetzgebung: Verhaltensweisen, die durch die \"Entkriminalisierung\" toleriert wurden, werden nun als \"Rechte\" betrachtet, die gesch\u00fctzt und gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor kurzem wurde in unserem Land ein Gesetz verabschiedet, das die Aus\u00fcbung der<a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&nbsp;Euthanasie<\/a>&nbsp;und betrachtet es als ein Menschenrecht. Es ist ein weiterer Schritt in einer Reihe von Gesetzen, die dazu f\u00fchren, dass menschliches Leben ernsthaft ungesch\u00fctzt bleibt. Es wurden auch Gesetze erlassen, die sich an anthropologischen Grunds\u00e4tzen orientieren, die den menschlichen Willen verabsolutieren, oder an Ideologien, die die Natur des Menschen, die ihm bei der Sch\u00f6pfung gegeben wurde und die die Quelle aller Moral sein sollte, nicht anerkennen. Diese Gesetze f\u00f6rdern auch die Durchsetzung dieser Grunds\u00e4tze in den Lehrpl\u00e4nen und schr\u00e4nken das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden sowohl f\u00fcr Einzelpersonen als auch f\u00fcr Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen ein, wodurch die Aus\u00fcbung der Freiheit eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies f\u00fchrt uns zu dem Schluss, dass die Menschen zwar noch nie ein so starkes Gef\u00fchl f\u00fcr ihre eigene Freiheit hatten, diese Freiheit aber immer von Staaten und Machtgruppen bedroht sein wird, die nicht z\u00f6gern, jedes Mittel einzusetzen, um das Gewissen der Menschen zu beeinflussen, bestimmte Ideologien zu verbreiten oder ihre eigenen Interessen zu verteidigen. Heute haben wir das Gef\u00fchl, dass bestimmte Menschenrechte wie ein \"gn\u00e4diges\" Zugest\u00e4ndnis \"geduldet\" werden, dass sie schrittweise beschnitten werden und dass Werte gef\u00f6rdert werden, die den religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen gro\u00dfer gesellschaftlicher Gruppen zuwiderlaufen. Der Einsatz von Macht zur Beeinflussung des moralischen Gewissens der Menschen ist eine Bedrohung der Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kontinuit\u00e4t mit den Lehren dieses EBR, wie sie in der pastoralen Instruktion \"Die Wahrheit wird euch frei machen\" (Joh 8,32) zum Ausdruck kommen, und in \u00dcbereinstimmung mit dem Buchstaben des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/index_sp.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre&nbsp;<\/a><a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/iglesia-frente-eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Samaritanus-Bonus<\/a>Das Europ\u00e4ische Parlament hat \"eine klare und einheitliche Position der Bischofskonferenzen, der Ortskirchen und der katholischen Institutionen gefordert, um das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden im Rahmen von Rechtsvorschriften zu sch\u00fctzen, die das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden vorsehen\".&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Euthanasie<\/a>&nbsp;In dieser Notiz m\u00f6chten wir an die moralischen Grunds\u00e4tze erinnern, die Katholiken bei der Entscheidung, wie sie angesichts dieser und \u00e4hnlicher Gesetze handeln sollen, ber\u00fccksichtigen sollten, und die jeder Staat oder jede Person, die sich f\u00fcr die Verteidigung der Menschenrechte einsetzt, respektieren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">II. RELIGIONS- UND GEWISSENSFREIHEIT<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Freiheit, die in der auf Vernunft und Willen beruhenden F\u00e4higkeit besteht, zu handeln oder nicht zu handeln, dies oder jenes zu tun, aus eigenem Antrieb bewusste Handlungen zu vollziehen\", ist ein wesentliches Merkmal des Menschen, das ihm von Gott im Augenblick seiner Sch\u00f6pfung gegeben wurde. Sie ist das \"herausragende Zeichen seines g\u00f6ttlichen Bildes\" und damit der h\u00f6chste Ausdruck der ihm zustehenden W\u00fcrde. Indem Gott den mit Freiheit ausgestatteten Menschen geschaffen hat, will er, dass der Mensch ihn sucht und sich ohne Zwang an ihn h\u00e4lt, damit er auf diese Weise \"zur vollen und gl\u00fccklichen Vollkommenheit gelangt\". Wir haben es also mit etwas zu tun, das uns keine menschliche Macht mit Recht vorenthalten kann: \"Jeder Mensch, der nach dem Bilde Gottes geschaffen ist, hat das nat\u00fcrliche Recht, als frei und verantwortlich anerkannt zu werden\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Wesensmerkmal des Menschen ist nicht als Abwesenheit eines moralischen Gesetzes zu verstehen, das seinem Handeln Grenzen setzt, oder als \"Freibrief, zu tun, was man will, auch wenn es b\u00f6se ist\". Der Mensch ist nicht von sich selbst abh\u00e4ngig und \u00fcbt seine Freiheit dann richtig aus, wenn er seine radikale Abh\u00e4ngigkeit von Gott erkennt, in st\u00e4ndiger Offenheit f\u00fcr ihn lebt und seinen Willen zu tun sucht. Dar\u00fcber hinaus ist er als Mitglied der gro\u00dfen Menschheitsfamilie geschaffen worden, so dass die Aus\u00fcbung seiner Freiheit durch die Beziehungen bedingt ist, die seine Existenz pr\u00e4gen: zu den anderen Menschen, zur Natur und zu sich selbst. Freiheit kann nicht als ein Recht verstanden werden, unabh\u00e4ngig von einer moralischen Anforderung zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Achtung der Freiheit aller Personen, die eine Verpflichtung der staatlichen Beh\u00f6rden darstellt, zeigt sich vor allem in der Verteidigung der Religions- und Gewissensfreiheit: \"Das Recht auf Freiheitsaus\u00fcbung ist eine untrennbare Voraussetzung f\u00fcr die W\u00fcrde der menschlichen Person, insbesondere in moralischen und religi\u00f6sen Fragen\". Wir leben in einer Kultur, in der Religion nicht als positiver Faktor f\u00fcr die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft angesehen wird. Das Prinzip, das vielen Gesetzen zugrunde liegt, ist, dass wir alle so leben sollten, als g\u00e4be es Gott nicht. Es besteht die Tendenz, die Religion unterzubewerten, sie auf etwas rein Privates zu reduzieren und die \u00f6ffentliche Bedeutung des Glaubens zu leugnen. Dies f\u00fchrt dazu, dass die Religionsfreiheit als ein sekund\u00e4res Recht angesehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich jedoch um ein Grundrecht, weil der Mensch ein f\u00fcr die Transzendenz offenes Wesen ist und weil es den intimsten und tiefsten Teil seines Wesens betrifft, n\u00e4mlich sein Gewissen. Wenn sie also nicht geachtet wird, wird der heiligste Teil des Menschen verletzt, und wenn sie geachtet wird, wird die W\u00fcrde der menschlichen Person in ihrem Kern gesch\u00fctzt. Es handelt sich um ein Recht, das einen besonderen Status hat und im Rahmen des Gemeinwohls und der \u00f6ffentlichen Ordnung anerkannt und gesch\u00fctzt werden muss. Wir k\u00f6nnen daher best\u00e4tigen, dass die Wahrung des Rechts auf Religions- und Gewissensfreiheit ein Indikator f\u00fcr die Achtung anderer Menschenrechte ist. Wenn dies nicht effektiv gew\u00e4hrleistet ist, wird nicht wirklich an sie geglaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Recht auf Religionsfreiheit besagt, dass \"niemand gezwungen werden darf, gegen sein Gewissen zu handeln, oder daran gehindert werden darf, \u00f6ffentlich oder privat, allein oder in Gemeinschaft mit anderen, innerhalb angemessener Grenzen nach seinem Gewissen zu handeln\". Dieses Recht sollte nicht in einem minimalistischen Sinne verstanden werden, indem es auf Toleranz oder Religionsfreiheit reduziert wird. Neben der Religionsfreiheit erfordert sie die positive Anerkennung des Rechts eines jeden Menschen, sein Handeln und seine moralischen Entscheidungen nach der Wahrheit auszurichten; des Rechts der Eltern, ihre Kinder nach ihren religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen und allem, was dazu geh\u00f6rt, zu erziehen, insbesondere im sozialen Leben und im sittlichen Verhalten; der Religionsgemeinschaften, sich zu organisieren, um ihre eigene Religion in allen Bereichen zu leben; eines jeden, sich \u00f6ffentlich zu seinem eigenen Glauben zu bekennen und seine religi\u00f6se Botschaft anderen zu verk\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verpflichtung der staatlichen Beh\u00f6rden, die Religionsfreiheit aller B\u00fcrger zu sch\u00fctzen, schlie\u00dft nicht aus, dass diese Freiheit in der Rechtsordnung geregelt werden muss. Diese Regelung muss sich an einer positiven Bewertung des Beitrags der Religionen zur Gesellschaft, zur Wahrung der \u00f6ffentlichen Ordnung und zur Suche nach dem Gemeinwohl orientieren, das in der \"Summe der Bedingungen des sozialen Lebens, durch die der Mensch seine Vollkommenheit besser und schneller erreichen kann\" und vor allem in der \"Achtung der Rechte der menschlichen Person\" besteht. Angemessene Rechtsvorschriften zur Religionsfreiheit m\u00fcssen von dem Grundprinzip ausgehen, dass die Religionsfreiheit \"nicht eingeschr\u00e4nkt werden sollte, es sei denn, es ist notwendig\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Regelung dieses Rechts sollte der Staat bestimmte Grunds\u00e4tze beachten: 1. die rechtliche Gleichstellung der B\u00fcrger zu gew\u00e4hrleisten und Diskriminierung aufgrund der Religion zu vermeiden. 2. das Recht von Institutionen und Gruppen, die von Mitgliedern einer bestimmten Religion gebildet wurden, diese Religion zu praktizieren, anzuerkennen. 3. alles zu verbieten, was die Rechte und die W\u00fcrde des Menschen angreift oder sein Leben gef\u00e4hrdet, obwohl es unmittelbar durch Gebote angeordnet oder durch religi\u00f6se Grunds\u00e4tze inspiriert ist. Auf der Grundlage dieser Prinzipien m\u00fcssen die Gesetze das Recht jeder Person garantieren, \"nach ihrem Gewissen und in Freiheit zu handeln, um pers\u00f6nliche moralische Entscheidungen zu treffen\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">III. DIE W\u00dcRDE DES GEWISSENS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Aus\u00fcbung seiner Freiheit muss jeder Mensch die Entscheidungen treffen, die zur Verwirklichung des Gemeinwohls der Gesellschaft und seines eigenen pers\u00f6nlichen Wohls f\u00fchren. Deshalb hat der Mensch, der nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde und ein freies Gesch\u00f6pf ist, die moralische Verpflichtung, die Wahrheit zu suchen, denn nur die Wahrheit ist der Weg, der zu Gerechtigkeit und G\u00fcte f\u00fchrt. Diese Verpflichtung ergibt sich aus der Tatsache, dass der Mensch, der sich nicht selbst geschaffen hat, auch nicht der Sch\u00f6pfer von Werten ist, so dass Gut und B\u00f6se nicht von seinem Willen abh\u00e4ngen. Seine Aufgabe ist es, zu erkennen, wie er sich in den zahlreichen Situationen, in denen er sich befinden kann und die ihn zu konkreten Entscheidungen veranlassen, verhalten soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um in jedem Augenblick wissen zu k\u00f6nnen, was gut und was b\u00f6se ist, hat Gott den Menschen mit einem Gewissen ausgestattet, das \"der geheimste Kern und das Tabernakel des Menschen ist, in dem er allein mit Gott ist, dessen Stimme in seinem Innersten erklingt\". Nach seinem Gewissen zu entscheiden und zu handeln, ist der gr\u00f6\u00dfte Beweis f\u00fcr reife Freiheit und eine Voraussetzung f\u00fcr die Moralit\u00e4t des eigenen Handelns. Dies ist das h\u00f6chstpers\u00f6nliche Element eines jeden Menschen, das ihn zu einem einzigartigen Gesch\u00f6pf macht, das vor Gott f\u00fcr sein Handeln verantwortlich ist. Das Gewissen, auch wenn es nicht unfehlbar ist und Fehler machen kann, ist der \"n\u00e4chste Ma\u00dfstab der pers\u00f6nlichen Moral\", weshalb wir alle nach unserem Gewissen handeln m\u00fcssen. und deshalb m\u00fcssen wir alle in \u00dcbereinstimmung mit den Urteilen handeln, die von ihr ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch entdeckt in seinem Gewissen ein grundlegendes Gesetz, \"das er sich nicht selbst gibt, dem er aber gehorchen muss und dessen Stimme in den Ohren seines Herzens widerhallt und ihn auffordert, zu lieben und das Gute zu tun und das B\u00f6se zu meiden\". Dieses Gesetz ist die Quelle aller moralischen Normen, so dass wir im Gehorsam ihm gegen\u00fcber das Prinzip der Moral finden. Der Mensch \"ist verpflichtet, dem treu zu folgen, was er als gerecht und richtig erkennt\". Wenn er auf diese Weise handelt, handelt er im Einklang mit seiner W\u00fcrde. Wenn seine Handlungen jedoch nicht von der Suche nach der Wahrheit und dem Wunsch, objektiven moralischen Ma\u00dfst\u00e4ben zu entsprechen, inspiriert sind, l\u00e4sst er sich leicht von seinen eigenen Begierden und egoistischen Interessen leiten, und \"durch die Gewohnheit der S\u00fcnde wird sein Gewissen nach und nach fast blind\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem eigenen Gewissen zu handeln ist nicht immer einfach: Es erfordert die Wahrnehmung der grundlegenden Prinzipien der Moral, ihre Anwendung auf konkrete Umst\u00e4nde durch Einsicht und die Bildung eines Urteils \u00fcber die zu vollziehenden Handlungen. H\u00e4ufig treten Situationen auf, die ein moralisches Urteil erschweren; die Menschen sind h\u00e4ufig den Einfl\u00fcssen des kulturellen Umfelds, in dem sie leben, dem Druck von au\u00dfen und ihren eigenen W\u00fcnschen ausgesetzt. All dies kann seine moralischen Urteile vernebeln und zu Irrtum durch Unwissenheit f\u00fchren. Doch wenn die Unwissenheit nicht schuld ist, \"verliert das Gewissen nicht seine W\u00fcrde\", denn es sucht nach Wegen, sich zu bilden. Denn nach Wegen zu suchen, sich ein moralisches Urteil zu bilden und nach dessen Vorgaben zu handeln, ist dem Menschen w\u00fcrdiger, als auf die Frage nach der Moralit\u00e4t seines Handelns zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IV. DIE ROLLE DES STAATES<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. Deshalb sollte er bei seinen moralischen Entscheidungen nicht nur sein eigenes Wohl, sondern das aller suchen. Bei seinen Handlungen muss er einige Grundprinzipien der Moral ber\u00fccksichtigen: Was er m\u00f6chte, dass man ihm tut, das tue auch dem anderen; nichts B\u00f6ses tun, um Gutes zu erreichen; mit N\u00e4chstenliebe handeln und dabei seinen N\u00e4chsten und sein Gewissen respektieren, usw. Politische Strukturen sind notwendig, um die Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft zu regeln. Die politische Gemeinschaft \"ergibt sich aus der Natur der Personen\" und ist daher \"eine den Menschen angeborene Realit\u00e4t\". Ihr Ziel ist es, die bestm\u00f6gliche Entfaltung aller Mitglieder der Gesellschaft zu f\u00f6rdern und damit das Gemeinwohl zu unterst\u00fctzen, das f\u00fcr jeden Einzelnen ohne eine Organisation des Zusammenlebens unerreichbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In ihrem Dienst am Gemeinwohl m\u00fcssen die Beh\u00f6rden die Autonomie des Einzelnen respektieren, so dass sie zu keiner Zeit verbieten d\u00fcrfen, dass sich jeder seine eigene Meinung zu Fragen bildet, die das Leben der Gesellschaft betreffen. Auch k\u00f6nnen Initiativen, die von der Gesellschaft ausgehen und das Gemeinwohl aller anstreben, nicht verhindert werden. Wenn die Menschenrechte in der politischen Gemeinschaft verteidigt werden und ein g\u00fcnstiges Umfeld geschaffen wird, damit die B\u00fcrger sie wahrnehmen k\u00f6nnen, ist dies bereits ein Beitrag zum Gemeinwohl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beh\u00f6rde ist ein Koordinierungsinstrument im Dienste der Gesellschaft. Ihre Aus\u00fcbung kann nicht absolut sein und muss innerhalb der Grenzen der Achtung der Person und ihrer Rechte erfolgen. Sie kann auch nicht zu einer Einrichtung werden, die versucht, in alle Aspekte des Lebens von Einzelpersonen und Familien einzudringen oder diese zu regeln. Die \u00f6ffentliche Hand, deren Aufgabe es ist, ein geordnetes Leben in der Gesellschaft zu f\u00f6rdern, kann sich nicht \u00fcber private Initiativen hinwegsetzen oder sie verdr\u00e4ngen, aber sie muss sie so regulieren, dass sie dem Gemeinwohl dienen. Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Leben m\u00fcssen \"die Ma\u00dfnahmen des Staates und der anderen \u00f6ffentlichen Stellen dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip entsprechen\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Grunds\u00e4tze m\u00fcssen in allen Angelegenheiten ber\u00fccksichtigt werden, die die Religions- und Gewissensfreiheit des Einzelnen betreffen. Der Staat kann die Aus\u00fcbung der Religionsfreiheit so regeln, dass sie mit R\u00fccksicht auf andere Freiheiten ausge\u00fcbt werden kann und das soziale Zusammenleben f\u00f6rdert. Diese Verordnung kann das Verbot bestimmter religi\u00f6ser Praktiken rechtfertigen, aber nicht, weil sie religi\u00f6s sind, sondern weil sie gegen die Achtung, die W\u00fcrde oder die Unversehrtheit von Personen versto\u00dfen oder weil sie eines der Grundrechte gef\u00e4hrden. So wie der Staat in religi\u00f6sen Fragen nicht parteiisch sein darf, kann er auch nicht zu einem F\u00f6rderer von Werten oder Ideologien werden, die den \u00dcberzeugungen eines Teils der Gesellschaft widersprechen. Die in religi\u00f6sen Angelegenheiten geforderte Neutralit\u00e4t erstreckt sich auch auf die moralischen Entscheidungen, die in der Gesellschaft diskutiert werden. Wenn die Beh\u00f6rden die ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel nutzen, um ein bestimmtes Menschenbild oder eine bestimmte Vorstellung vom Leben zu verbreiten, \u00fcberschreiten sie ihre Aufgaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V. KRIEGSDIENSTVERWEIGERUNG<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Der B\u00fcrger ist aus Gewissensgr\u00fcnden verpflichtet, den Anordnungen der \u00f6ffentlichen Gewalt nicht Folge zu leisten, wenn diese den Erfordernissen der sittlichen Ordnung, den Grundrechten der Personen oder den Lehren des Evangeliums zuwiderlaufen\". Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden bedeutet, dass eine Person das Diktat ihres eigenen Gewissens \u00fcber das stellt, was gesetzlich vorgeschrieben oder erlaubt ist. Dies rechtfertigt nicht die Missachtung von Vorschriften, die von legitimen Beh\u00f6rden erlassen wurden. Sie muss in Bezug auf diejenigen ausge\u00fcbt werden, die wesentliche Elemente der eigenen Religion direkt angreifen oder die \"gegen das Naturrecht versto\u00dfen, indem sie die Grundlagen der Menschenw\u00fcrde und eines auf Gerechtigkeit beruhenden Zusammenlebens untergraben\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich nicht nur um eine moralische Pflicht, sondern auch um ein \"grundlegendes und unverletzliches Recht jeder Person, das f\u00fcr das Gemeinwohl der Gesellschaft als Ganzes wesentlich ist\", das der Staat anerkennen, respektieren und in der Gesetzgebung positiv bewerten muss. die der Staat in der Gesetzgebung anerkennen, respektieren und positiv bewerten muss. Sie ist kein Zugest\u00e4ndnis an die Macht, sondern ein vorpolitisches Recht, eine direkte Folge der Anerkennung der Religions-, Gedanken- und Gewissensfreiheit. Daher sollte der Staat sie nicht unter dem Vorwand einschr\u00e4nken oder minimieren, den Zugang der Menschen zu bestimmten gesetzlich anerkannten Praktiken zu gew\u00e4hrleisten, und sie als Angriff auf die \"Rechte\" anderer darstellen. Eine gerechte Regelung der Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden erfordert die Garantie, dass diejenigen, die sich auf die Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden berufen, nicht in der Gesellschaft oder am Arbeitsplatz diskriminiert werden. Die Einrichtung eines Registers von Verweigerern bestimmter gesetzlich zul\u00e4ssiger Handlungen verletzt das Recht eines jeden B\u00fcrgers, nicht gezwungen zu werden, seine religi\u00f6sen oder weltanschaulichen \u00dcberzeugungen zu erkl\u00e4ren. In jedem Fall sollten die Besch\u00e4ftigten des Gesundheitswesens, wenn eine solche Anforderung gesetzlich vorgeschrieben ist, \"nicht z\u00f6gern, sie (die Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden) als ihr eigenes Recht und als spezifischen Beitrag zum Gemeinwohl zu fordern\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Erf\u00fcllung dieser sittlichen Pflicht darf der Christ \"nicht einmal formell an den Praktiken mitwirken, die zwar nach dem b\u00fcrgerlichen Recht erlaubt sind, aber im Widerspruch zum Gesetz Gottes stehen\". Da das Recht auf Leben einen absoluten Charakter hat und niemand selbst \u00fcber das Leben eines anderen Menschen oder \u00fcber sein eigenes Leben entscheiden kann, ist \"angesichts der Gesetze, die die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Euthanasie<\/a>&nbsp;oder der Beihilfe zum Suizid ist jede unmittelbare formelle oder materielle Mitwirkung stets zu verweigern\" . Dies ist dann der Fall, \"wenn die ausgef\u00fchrte Handlung entweder durch ihre Natur oder durch die Form, die sie in einem bestimmten Zusammenhang annimmt, als unmittelbare Mitwirkung an einer gegen unschuldiges menschliches Leben gerichteten Handlung oder als Beteiligung an der sittenwidrigen Absicht des Handelnden qualifiziert wird\". Diese Zusammenarbeit macht denjenigen, der sie durchf\u00fchrt, mitverantwortlich und kann nicht unter Berufung auf die Achtung der Freiheit und der \"Rechte\" der anderen gerechtfertigt werden, auch nicht mit der Begr\u00fcndung, dass sie im Zivilrecht vorgesehen und zul\u00e4ssig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher sind Katholiken absolut verpflichtet, gegen jene Handlungen Einspruch zu erheben, die, obwohl sie vom Gesetz gebilligt sind, die Ausl\u00f6schung eines menschlichen Lebens in seinem Anfang oder in seinem Ende zur Folge haben: \"Abtreibung und Schwangerschaftsabbruch sind die einzigen M\u00f6glichkeiten, den Tod eines Menschen zu verhindern\".&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/interesa\/eutanasia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Euthanasie<\/a>&nbsp;sind Verbrechen, die kein menschliches Gesetz legitimieren kann. Solche Gesetze schaffen nicht nur keine Gewissensverpflichtung, sondern begr\u00fcnden im Gegenteil eine schwerwiegende und pr\u00e4zise Verpflichtung, sich ihnen aus Gewissensgr\u00fcnden zu widersetzen\". Auch wenn nicht alle Formen der Zusammenarbeit in gleicher Weise zur Verwirklichung dieser moralisch verwerflichen Handlungen beitragen, sollten Handlungen, die den Eindruck erwecken k\u00f6nnten, dass sie gebilligt werden, so weit wie m\u00f6glich vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Katholiken, die in staatlichen Einrichtungen Verantwortung tragen, sehen sich heute oft mit Gewissenskonflikten konfrontiert, wenn sie mit Gesetzesinitiativen konfrontiert werden, die grundlegenden moralischen Prinzipien widersprechen. Da die wichtigste Aufgabe einer Gesellschaft darin besteht, sich um die menschliche Person zu k\u00fcmmern, kann sie weder Gesetze bef\u00fcrworten, die den Wert des menschlichen Lebens in Frage stellen, noch mit ihrer Stimme Vorschl\u00e4ge unterst\u00fctzen, die von anderen eingebracht wurden. Ihre Pflicht als Christen ist es, \"das Grundrecht auf Leben von der Empf\u00e4ngnis bis zur nat\u00fcrlichen Beendigung zu sch\u00fctzen\", und deshalb haben sie die \"genaue Pflicht, das Grundrecht auf Leben von der Empf\u00e4ngnis bis zur nat\u00fcrlichen Beendigung zu sch\u00fctzen\". Sie haben daher eine \"genaue Verpflichtung, sich diesen Gesetzen zu widersetzen\". Dies hindert sie nicht daran, wenn es nicht m\u00f6glich ist, die geltenden Gesetze aufzuheben oder die Zustimmung anderer zu vermeiden, und wenn ihre absolute pers\u00f6nliche Ablehnung klar ist, \"Vorschl\u00e4ge zu unterst\u00fctzen, die darauf abzielen, den Schaden dieser Gesetze zu begrenzen und somit die negativen Auswirkungen im Bereich der Kultur und der \u00f6ffentlichen Moral zu verringern\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl moralische Entscheidungen jedem Einzelnen zustehen, kann das Recht auf Gewissensfreiheit analog dazu auch jenen Gemeinschaften oder Institutionen zugesprochen werden, die von Mitgliedern derselben Religion geschaffen wurden, um ihren Glauben besser zu leben, zu verk\u00fcnden oder der Gesellschaft gem\u00e4\u00df ihren \u00dcberzeugungen zu dienen. Sie haben eine Reihe von Werten und Grunds\u00e4tzen, die ihnen ihre eigene Identit\u00e4t verleihen und ihr Handeln bestimmen. Das bedeutet nicht, dass sie aufh\u00f6ren, einen Dienst f\u00fcr die Gesellschaft zu leisten. Die institutionelle Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden gegen Gesetze, die ihrer Ideologie widersprechen, ist daher legitim. Der Staat hat die Pflicht, dieses Recht anzuerkennen. Tut sie dies nicht, gef\u00e4hrdet sie die Religions- und Gewissensfreiheit. Wir stellen erfreut fest, dass einige Institutionen der Zivilgesellschaft, die sich diesem Thema aus anderen Blickwinkeln gen\u00e4hert und sich dazu ge\u00e4u\u00dfert haben, uns in diesem Punkt zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die katholischen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die \"ein konkretes Zeichen daf\u00fcr sind, wie sich die kirchliche Gemeinschaft nach dem Vorbild des barmherzigen Samariters um die Kranken k\u00fcmmert\", sind aufgerufen, ihren Auftrag \"unter Wahrung der Grundwerte und der christlichen Werte, die ihre Identit\u00e4t ausmachen, auszu\u00fcben, indem sie von Verhaltensweisen Abstand nehmen, die eindeutig moralisch unzul\u00e4ssig sind\". sind aufgerufen, ihren Auftrag \"unter Achtung der Grundwerte und der christlichen Werte, die ihre Identit\u00e4t ausmachen, auszu\u00fcben, indem sie sich eines Verhaltens enthalten, das eindeutig moralisch unzul\u00e4ssig ist\". Deshalb d\u00fcrfen sie sich nicht dem starken politischen und wirtschaftlichen Druck beugen, der sie dazu verleitet, die Praxis der Abtreibung oder der Euthanasie zu akzeptieren. Ebenso wenig ist es ethisch vertretbar, \"mit anderen Krankenhausstrukturen zusammenzuarbeiten, um Menschen, die um Euthanasie bitten, zu begleiten und anzuleiten. Solche Entscheidungen k\u00f6nnen weder moralisch akzeptabel sein noch in ihrer konkreten Umsetzung unterst\u00fctzt werden, selbst wenn sie rechtlich m\u00f6glich sind\". Dies k\u00e4me einer Kollaboration mit dem B\u00f6sen gleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir erleben gegenw\u00e4rtig die Verbreitung von Anthropologien, die der christlichen Sicht des Menschen, der Sexualit\u00e4t, der Ehe und der Familie zuwiderlaufen, was zur Normalisierung bestimmter moralischer Verhaltensweisen f\u00fchrt, die den Forderungen des Gesetzes Gottes zuwiderlaufen. Diese Ideologien werden h\u00e4ufig von den Beh\u00f6rden gef\u00f6rdert, und ihre Verbreitung wird den Bildungseinrichtungen durch Gesetze mit Zwangscharakter aufgezwungen. Ihre Verh\u00e4ngung soll dazu dienen, Hassverbrechen gegen bestimmte Gruppen oder Personen aufgrund ihrer Merkmale zu verhindern. Die Pflicht der Christen, die W\u00fcrde eines jeden Menschen zu achten, ihn wie einen Bruder zu lieben und ihn in allen Lebenslagen zu unterst\u00fctzen, bedeutet nicht, anthropologische Grunds\u00e4tze anzunehmen, die dem christlichen Menschenbild widersprechen. Da die Religions- und Gewissensfreiheit ein Grundrecht ist, haben die Katholiken die Pflicht, sich der Aufzwingung dieser Ideologien zu widersetzen. Diese Pflicht muss in erster Linie von den Eltern wahrgenommen werden, die als Haupterzieher ihrer Kinder das Recht haben, diese gem\u00e4\u00df ihren religi\u00f6sen und moralischen \u00dcberzeugungen zu erziehen und die Bildungseinrichtungen zu w\u00e4hlen, die mit diesen \u00fcbereinstimmen und deren Identit\u00e4t gew\u00e4hrleistet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">VI. CHRISTLICHE FREIHEIT<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die menschliche Freiheit ist nicht nur eine \"bedrohte Freiheit\", sie ist auch eine \"verletzte Freiheit\" aufgrund der S\u00fcnde. Wenn der Mensch frei geschaffen wurde, um Gott zu suchen und ihm ohne Zwang zu folgen, hat die S\u00fcnde ihn zum Ungehorsam gegen\u00fcber Gott verleitet und eine innere Spaltung in ihm hervorgerufen. Der Mensch erlebt st\u00e4ndig, dass er nicht das Gute tut, das er will, sondern das B\u00f6se, das er hasst (vgl. R\u00f6m 7,15), und dass er seinen Leidenschaften und Begierden unterworfen lebt. Die S\u00fcnde ist f\u00fcr ihn eine Quelle der inneren Sklaverei, weil sie ihn zu allem hinrei\u00dft, was zum Tod f\u00fchrt. Die Vorstellung einer sich selbst gen\u00fcgenden Freiheit oder eines Menschen, der aus eigener Kraft immer f\u00e4hig ist, Gutes zu tun und nach Gerechtigkeit zu streben, entspricht weder seiner eigenen Erfahrung noch der Geschichte der Menschheit. Neben dieser Ohnmacht erf\u00e4hrt der Mensch auch, was es hei\u00dft, ohne Hoffnung zu leben, denn die Angst vor dem Tod, dem letzten Horizont seiner Existenz, beherrscht ihn und hindert ihn auch daran, seine Freiheit mit allen Konsequenzen auszu\u00fcben. Die S\u00fcnde, die zum Tod f\u00fchrt und uns daran hindert, Gott von ganzem Herzen zu lieben und seinem Willen zu gehorchen, hat die menschliche Freiheit verletzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Wenn der Sohn Gottes euch frei macht, seid ihr wirklich frei\" (Joh 8,36). Die Erkenntnis Christi er\u00f6ffnet uns die volle und wahre Freiheit: \"Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr meine wahren J\u00fcnger; ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen\" (Joh 8,32). Die Begegnung mit dem Herrn ist ein Ereignis der Gnade, das uns bef\u00e4higt, an der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes teilzuhaben (vgl. R\u00f6m 8,21) und ein neues Leben zu f\u00fchren, das von Glauben, Hoffnung und Liebe gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00fcnde ist die Weigerung des Menschen, Gott als Herrn anzuerkennen, ihn zu verherrlichen und ihm zu danken. Der Glaube hingegen ist Gehorsam gegen\u00fcber Gott. Wenn der Mensch ihn durch die S\u00fcnde verworfen hat, erkennt er ihn durch den Glauben als seinen Herrn an. Indem der Mensch ihm gehorcht, befreit er sich von der Sklaverei der Begierden, die die S\u00fcnde in ihm weckt. Der Glaube tr\u00e4gt Fr\u00fcchte in der Hoffnung. Der Tod ist der bedrohliche Horizont im Leben des Menschen. Die Angst vor dem Tod beherrscht ihn so sehr, dass er alles tut, um sich von ihr zu befreien. Das Drama des Menschen besteht darin, dass er es trotz seiner Bem\u00fchungen nie aus eigener Kraft schaffen wird. Durch seine Auferstehung hat Christus uns einen neuen Lebenshorizont er\u00f6ffnet. Dank des Ostergeheimnisses ist die Angst vor dem Tod, die uns versklavt, verschwunden. Diese Hoffnung gibt dem Gl\u00e4ubigen die Kraft, sich den Pr\u00fcfungen und Leiden der Gegenwart zu stellen, ohne das Vertrauen in Gott und die Freude derer zu verlieren, die sich mit Christus verbunden f\u00fchlen. Die Liebe ist der offensichtlichste Ausdruck der christlichen Freiheit. Der Gl\u00e4ubige, der sich von Gott geliebt und gerettet wei\u00df, tut aus Liebe zu ihm und aus Dankbarkeit seinen Willen, nicht aus Angst vor Strafe, sondern getrieben von der Liebe, die der Heilige Geist in sein Herz ausgegossen hat (vgl. R\u00f6m 5,5).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Freiheit, die ihren Ursprung in Christus hat, gibt Kraft, die Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden, auf die die Gl\u00e4ubigen sto\u00dfen k\u00f6nnen, wenn sie im Einklang mit ihrem Glauben handeln. Die Werte, die sich in unserer Kultur durchsetzen, und die Gesetze, die in unseren westlichen Gesellschaften erlassen werden, stellen die Gl\u00e4ubigen vor schwierige Gewissensfragen. Wir stehen oft vor schmerzhaften Entscheidungen, die uns im Berufsleben und sogar im Familienleben Opfer abverlangen. \"Gerade aus dem Gehorsam gegen\u00fcber Gott - dem allein die Furcht geb\u00fchrt, die die Anerkennung seiner absoluten Souver\u00e4nit\u00e4t ist - erwachsen die Kraft und der Mut, den ungerechten Gesetzen der Menschen zu widerstehen\". Wer sich nicht von der Angst \u00fcberw\u00e4ltigen l\u00e4sst, geht den Weg, der zur wahren Freiheit f\u00fchrt, die nur in Christus zu finden ist.<br><br>Madrid, 25. M\u00e4rz 2022, Hochfest der Verk\u00fcndigung des Herrn<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ZWEITES VATIKANISCHES RATSKONZIL, Gaudium et spes, Nr. 4.<br>2. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 154: \"Universalit\u00e4t und Unteilbarkeit sind die charakteristischen Merkmale der Menschenrechte\".<br>3. Ebd., Nr. 153.<br>4. Ebd.<br>5. Vgl. auch Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 155.<br>6. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 155.<br>7. Ebd.<br>8. Ebd.<br>9. Vgl. ZWEITES VATIKANISCHES RATSKONZIL, Gaudium et spes, Nr. 27: \"Alles, was sich gegen das Leben richtet, wie Mord jeder Art, V\u00f6lkermord, Abtreibung, Euthanasie und sogar freiwilliger Selbstmord ... sind Vorw\u00fcrfe, die, indem sie die menschliche Zivilisation verderben, diejenigen, die sie aus\u00fcben, mehr entehren als diejenigen, die Unrecht erleiden, und die der Ehre, die dem Sch\u00f6pfer geb\u00fchrt, v\u00f6llig zuwiderlaufen\".<br>10. Vgl. ebd., Nr. 26: \"Alles, was f\u00fcr ein wahrhaft menschliches Leben notwendig ist, wie Nahrung, Kleidung, Wohnung, das Recht auf freie Wahl des Lebensstandes ..., auf Handeln nach der rechten Gewissensregel ... und auf gerechte Freiheit auch in religi\u00f6sen Dingen, soll daher dem Menschen zug\u00e4nglich gemacht werden\".<br>11. Vgl. FRANCISCO, Ansprache vor dem Nationalen Verband der Colleges der \u00c4rzte und Zahn\u00e4rzte (20.IX.2019): L'Osservatore Romano (21.IX.2019), 8: \"Man kann und muss der Versuchung widerstehen, die auch durch Gesetzes\u00e4nderungen hervorgerufen wird, die Medizin zu nutzen, um den m\u00f6glichen Sterbewillen eines Patienten zu unterst\u00fctzen, indem man Beihilfe zum Selbstmord leistet oder seinen Tod direkt durch Euthanasie herbeif\u00fchrt. Es handelt sich um einen \u00fcbereilten Umgang mit Optionen, die nicht, wie man meinen k\u00f6nnte, Ausdruck der Freiheit der Person sind, wenn sie die Ablehnung der kranken Person als M\u00f6glichkeit oder ein falsches Mitgef\u00fchl angesichts einer Bitte um Hilfe bei der Vorwegnahme des Todes beinhalten\".<br>12. SPANISCHE EPISKOPALISCHE KONFERENZ, \"Die Wahrheit wird euch frei machen\" (Joh 8, 32), (20.II.1990).<br>13. KONGREGATION F\u00dcR DIE GLAUBENSLEHRE, Samaritanus Bonus, Nr. 9.<br>14. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1731.<br>15. SAINT IRENEUS OF LYON, Adversus haereses, 4, 4, 3: PG 7, 983: \"Der Mensch wurde frei geschaffen und ist Herr seiner Handlungen\".<br>16. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Gaudium et spes, Nr. 17.<br>17. Ebd.<br>18. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1738.<br>19. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Gaudium et spes, Nr. 17.<br>20. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1738; vgl. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Dignitatis humanae, Nr. 2.<br>21. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1738.<br>22. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Dignitatis humanae, Nr. 2-3.<br>23. Vgl. FRANCISCO, Rede anl\u00e4sslich des Treffens mit dem marokkanischen Volk, den Beh\u00f6rden, der Zivilgesellschaft und dem diplomatischen Corps (30.III.2019): \"Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit - die sich nicht nur auf die Freiheit der Religionsaus\u00fcbung beschr\u00e4nken, sondern es jedem erm\u00f6glichen, nach seiner eigenen religi\u00f6sen \u00dcberzeugung zu leben - sind untrennbar mit der Menschenw\u00fcrde verbunden\".<br>Vgl. Benedikt XVI., Botschaft zum Weltfriedenstag, Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden (1.1.2011), Nr. 3.<br>Vgl. ZWEITES VATIKANISCHES RATSKONZIL, Dignitatis humanae, Nr. 7.<br>26. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Dignitatis humanae, Nr. 6.<br>Ebd., Nr. 7.<br>28. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1782.<br>29. Vgl. ST JOHANNES PAUL II, Veritatis splendor, Nr. 57-61.<br>30. VATIKANKONZIL II, Gaudium et Spes, Nr. 16; vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1776.<br>31 ST. JOHANNES PAUL II, Veritatis splendor, Nr. 60.<br>32. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1790: \"Der Mensch muss immer dem sicheren Urteil seines Gewissens gehorchen. W\u00fcrde er bewusst gegen Letzteres handeln, w\u00fcrde er sich selbst verurteilen\". Vgl. auch ST JOHANNES PAUL II., Veritatis splendor, Nr. 60: \"Das Gewissensurteil hat einen zwingenden Charakter: der Mensch mu\u00df in \u00dcbereinstimmung mit diesem Urteil handeln\".<br>33. VATIKANKONZIL II, Gaudium et spes, Nr. 16; vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1776.<br>34. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1778.<br>35 Ebenda, Nr. 1780: \"Die W\u00fcrde der menschlichen Person schlie\u00dft die Rechtschaffenheit des moralischen Gewissens ein und verlangt sie\".<br>36. VATIKANISCHES RATSKONZIL II, Gaudium et spes, Nr. 16.<br>37. Vgl. ST JOHANNES PAUL II, Veritatis splendor, Nr. 62.<br>38. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 384.<br>39. Vgl. FRANCISCO, Botschaft an die Teilnehmer der internationalen Konferenz \"Human rights in the contemporary world: conquests, omissions, denials\" (10.XII.2018).<br>40. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 351.<br>41. Vgl. SPANISCHE EPISKOPALKONFERENZ, Orientaciones morales ante la situaci\u00f3n actual de Espa\u00f1a (23.XI.2006), Nr. 62: \"Das religi\u00f6se Leben der B\u00fcrger f\u00e4llt nicht in die Zust\u00e4ndigkeit der Regierungen. Die zivilen Beh\u00f6rden d\u00fcrfen sich nicht in religi\u00f6se Angelegenheiten einmischen oder diese bek\u00e4mpfen (...) Ihre Aufgabe ist es, die Aus\u00fcbung der Religionsfreiheit zu f\u00f6rdern\".<br>42. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2242.<br>43. KONGREGATION F\u00dcR DIE GLAUBENSLEHRE, Samaritanus Bonus, Nr. 9.<br>44. Ebd.<br>45. Vgl. das Interview mit Papst Franziskus in La Croix (30.VI.2016): \"Der Staat muss die Gewissen respektieren. Die Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden muss in jeder rechtlichen Struktur vorhanden sein, denn sie ist ein Menschenrecht\".<br>46. Vgl. ST JOHANNES PAUL II, Evangelium vitae, Nr. 74: \"Diejenigen, die sich auf die Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden berufen, m\u00fcssen nicht nur vor strafrechtlichen Sanktionen, sondern auch vor jeglichem rechtlichen, disziplinarischen, wirtschaftlichen und beruflichen Schaden sicher sein\".<br>47. KONGREGATION F\u00dcR DIE GLAUBENSLEHRE, Samaritanus Bonus, Nr. 9. Vgl. FRANCISCO, Ansprache an die Teilnehmer eines von der Italienischen Gesellschaft f\u00fcr Krankenhauspharmazie organisierten Kongresses (14.X.2021): L'Osservatore Romano 2739 (22.X.2021), 7: \"Du stehst immer im Dienst des menschlichen Lebens. Und dies kann in einigen F\u00e4llen zu einer Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden f\u00fchren, was keine Illoyalit\u00e4t ist, sondern im Gegenteil eine Treue zu Ihrem Beruf, wenn sie gerechtfertigt ist\".<br>48. Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 399.<br>49. KONGREGATION F\u00dcR DIE GLAUBENSLEHRE, Samaritanus Bonus, Nr. 9.<br>50 ST. JOHANNES PAUL II, Evangelium vitae, Nr. 74.<br>51. Die S\u00fcnde ist eine pers\u00f6nliche Handlung, f\u00fcr die jeder verantwortlich ist, aber wir k\u00f6nnen f\u00fcr die S\u00fcnden anderer mitverantwortlich sein, wenn wir mit ihnen zusammenarbeiten, \"indem wir direkt und freiwillig daran teilnehmen, indem wir sie anordnen, beraten, anraten, loben oder guthei\u00dfen, indem wir sie nicht aufdecken oder nicht verhindern, wenn wir dazu verpflichtet sind. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1868.<br>52. Vgl. KONGREGATION F\u00dcR DIE GLAUBENSDIKRATIE, Samaritanus bonus, Nr. 9: \"Es gibt kein Recht auf Selbstt\u00f6tung oder Euthanasie: das Gesetz ist da, um das Leben und das menschliche Zusammenleben zu sch\u00fctzen, nicht um den Tod zu verursachen\".<br>53. Papst Johannes Paul II., Evangelium vitae, Nr. 73. Vgl. FRANCIS, Ansprache an die Teilnehmer des Gedenkkongresses der Vereinigung italienischer katholischer \u00c4rzte anl\u00e4sslich des 70. Jahrestages ihrer Gr\u00fcndung (15.XI.2014): \"Die Treue zum Evangelium des Lebens und zur Achtung des Lebens als Gabe Gottes erfordert manchmal mutige und gegenl\u00e4ufige Entscheidungen, die unter besonderen Umst\u00e4nden zur Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden f\u00fchren k\u00f6nnen\".<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Esta nota responde, como los propios obispos explican \u00abal proceso de aprobaci\u00f3n de leyes en las que la vida humana queda gravemente desprotegida\u00bb unida a la creciente dificultad para el ejercicio de la \u00abobjeci\u00f3n de conciencia de quienes se oponen a colaborar en estas pr\u00e1cticas\u00bb. La propia Conferencia apunta que se trata de una nota [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":6092,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[36,41],"tags":[21],"class_list":["post-19765","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-actualidad","category-espana","tag-eutanasia"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Nota doctrinal sobre la objeci\u00f3n de conciencia - Omnes<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Pretenden ofrecer criterios y principios ante los problemas que leyes como la de la eutanasia, o el aborto plantean para los cat\u00f3licos.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/a-doktrinale-notiz-zur-objektivierung-des-gewissens\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nota doctrinal sobre la objeci\u00f3n de conciencia - Omnes\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Pretenden ofrecer criterios y principios ante los problemas que leyes como la de la eutanasia, o el aborto plantean para los cat\u00f3licos.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/a-doktrinale-notiz-zur-objektivierung-des-gewissens\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Omnes\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-25T12:26:29+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-10-13T08:10:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Maria Jos\u00e9 Atienza\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Maria Jos\u00e9 Atienza\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"NewsArticle\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Maria Jos\u00e9 Atienza\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/3e228ff043a513ce73d42dd73ea229ef\"},\"headline\":\"Los obispos impulsan el derecho a la objeci\u00f3n de conciencia ante leyes como la del aborto o la de eutanasia\",\"datePublished\":\"2022-03-25T12:26:29+00:00\",\"dateModified\":\"2022-10-13T08:10:55+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/\"},\"wordCount\":6708,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/sanitario_ley-eutanasia.jpg\",\"keywords\":[\"Eutanasia\"],\"articleSection\":[\"Actualidad\",\"Espa\u00f1a\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":[\"WebPage\",\"ItemPage\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/\",\"name\":\"Nota doctrinal sobre la objeci\u00f3n de conciencia - Omnes\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/sanitario_ley-eutanasia.jpg\",\"datePublished\":\"2022-03-25T12:26:29+00:00\",\"dateModified\":\"2022-10-13T08:10:55+00:00\",\"description\":\"Pretenden ofrecer criterios y principios ante los problemas que leyes como la de la eutanasia, o el aborto plantean para los cat\u00f3licos.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/sanitario_ley-eutanasia.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/sanitario_ley-eutanasia.jpg\",\"width\":750,\"height\":500,\"caption\":\"sanitario_ley-eutanasia.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/actualidad\\\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Portada\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Los obispos impulsan el derecho a la objeci\u00f3n de conciencia ante leyes como la del aborto o la de eutanasia\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/\",\"name\":\"Omnes\",\"description\":\"Informaci\u00f3n de la Iglesia y la sociedad\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#organization\"},\"alternateName\":\"Omnes\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#organization\",\"name\":\"Omnes\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/logo_omnes_negro.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/12\\\/logo_omnes_negro.png\",\"width\":15524,\"height\":3000,\"caption\":\"Omnes\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/3e228ff043a513ce73d42dd73ea229ef\",\"name\":\"Maria Jos\u00e9 Atienza\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/01\\\/mjduo-100x100.jpg\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/01\\\/mjduo-100x100.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/01\\\/mjduo-100x100.jpg\",\"caption\":\"Maria Jos\u00e9 Atienza\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/www.omnesmag.com\\\/de\\\/author\\\/mjose\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Doktrinelle Anmerkung zur Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden - Omnes","description":"Sie zielen darauf ab, angesichts der Probleme, die Gesetze wie Euthanasie oder Abtreibung f\u00fcr Katholiken mit sich bringen, Kriterien und Grunds\u00e4tze anzubieten.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/a-doktrinale-notiz-zur-objektivierung-des-gewissens\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Nota doctrinal sobre la objeci\u00f3n de conciencia - Omnes","og_description":"Pretenden ofrecer criterios y principios ante los problemas que leyes como la de la eutanasia, o el aborto plantean para los cat\u00f3licos.","og_url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/a-doktrinale-notiz-zur-objektivierung-des-gewissens\/","og_site_name":"Omnes","article_published_time":"2022-03-25T12:26:29+00:00","article_modified_time":"2022-10-13T08:10:55+00:00","og_image":[{"width":750,"height":500,"url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Maria Jos\u00e9 Atienza","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Maria Jos\u00e9 Atienza","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/"},"author":{"name":"Maria Jos\u00e9 Atienza","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#\/schema\/person\/3e228ff043a513ce73d42dd73ea229ef"},"headline":"Los obispos impulsan el derecho a la objeci\u00f3n de conciencia ante leyes como la del aborto o la de eutanasia","datePublished":"2022-03-25T12:26:29+00:00","dateModified":"2022-10-13T08:10:55+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/"},"wordCount":6708,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg","keywords":["Eutanasia"],"articleSection":["Actualidad","Espa\u00f1a"],"inLanguage":"de"},{"@type":["WebPage","ItemPage"],"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/","name":"Doktrinelle Anmerkung zur Verweigerung aus Gewissensgr\u00fcnden - Omnes","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg","datePublished":"2022-03-25T12:26:29+00:00","dateModified":"2022-10-13T08:10:55+00:00","description":"Sie zielen darauf ab, angesichts der Probleme, die Gesetze wie Euthanasie oder Abtreibung f\u00fcr Katholiken mit sich bringen, Kriterien und Grunds\u00e4tze anzubieten.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/sanitario_ley-eutanasia.jpg","width":750,"height":500,"caption":"sanitario_ley-eutanasia.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/actualidad\/nota-doctrinal-sobre-la-objecion-de-conciencia\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Portada","item":"https:\/\/www.omnesmag.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Los obispos impulsan el derecho a la objeci\u00f3n de conciencia ante leyes como la del aborto o la de eutanasia"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#website","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/","name":"Omnes","description":"Informationen \u00fcber Kirche und Gesellschaft","publisher":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#organization"},"alternateName":"Omnes","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.omnesmag.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#organization","name":"Omnes","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/logo_omnes_negro.png","contentUrl":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/logo_omnes_negro.png","width":15524,"height":3000,"caption":"Omnes"},"image":{"@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/#\/schema\/person\/3e228ff043a513ce73d42dd73ea229ef","name":"Maria Jos\u00e9 Atienza","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/mjduo-100x100.jpg","url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/mjduo-100x100.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/mjduo-100x100.jpg","caption":"Maria Jos\u00e9 Atienza"},"url":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/author\/mjose\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19765"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19765\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}