{"id":19983,"date":"2022-04-06T06:00:00","date_gmt":"2022-04-06T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=19983"},"modified":"2025-11-06T13:02:51","modified_gmt":"2025-11-06T11:02:51","slug":"aussaatzeitpunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/ensenanzas-del-papa\/tiempo-de-sembrar\/","title":{"rendered":"Aussaatzeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Der M\u00e4rz wurde mit einer Botschaft von Franziskus er\u00f6ffnet, in der er sich auf die vier \u00c4rztinnen der Kirche bezog, deren Zeugnis der Heiligkeit die Frucht der Korrespondenz mit Gottes Gnade ist. In seiner Fastenbotschaft hatte der Papst uns aufgefordert, die Saat des Guten zu s\u00e4en. Nach der H\u00e4lfte des Monats wollte Francis das Projekt wieder aufnehmen. <em>Globaler Bildungspakt<\/em>Der Bericht unterstreicht die transformative Kraft der Bildung in diesen konfliktreichen Zeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00c4rztinnen der Kirche und \"weibliche Heiligkeit\".<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Papst richtete eine Botschaft (1-III-2022) anl\u00e4sslich eines internationalen Kongresses, der zur Feier der Jahrestage der Erkl\u00e4rung von Teresa von Jesus, Katharina von Siena, Therese von Lisieux und Hildegard von Bingen zu Kirchenlehrern veranstaltet wurde und dem sich Brigid von Schweden und Teresa Benedicta vom Kreuz, die zusammen mit Katharina von Siena vom Heiligen Johannes Paul II. zu Mitpatroninnen Europas ernannt wurden, anschlie\u00dfen wollten (vgl. <em>Spes \u00e6dificandi,<\/em> n. 3).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Lehre, die vor allem durch ein heiliges Leben vermittelt wird<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle diese Heiligen haben erstens ihr Zeugnis als Frauen, die ein heiliges Leben gef\u00fchrt haben, gemeinsam, zweitens ein \"...\" und drittens ein \"...\".<em>eminente Doktrin\".<\/em> f\u00fcr seine \"<em>Dauerhaftigkeit, Tiefe und Aktualit\u00e4t<\/em> dass <em>bietet unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden Licht und Hoffnung f\u00fcr unsere zersplitterte und unharmonische Welt\".<\/em>. Was seine Lehre betrifft, so sind die wichtigsten Lehren gerade diejenigen, die sich auf die Heiligkeit beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was haben sie \u00fcber Heiligkeit gelehrt? Franziskus dr\u00fcckt es so aus: \"<em>Gef\u00fcgig f\u00fcr den Geist, durch die Gnade der Taufe, gingen sie ihren Glaubensweg, bewegt nicht durch wechselnde Ideologien, sondern durch ein unersch\u00fctterliches Festhalten an der 'Menschlichkeit Christi', die ihr Handeln durchdrang\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist so, weil das Menschsein Christi das Zeichen und Werkzeug ist, das Gott uns f\u00fcr seine Liebe und Herablassung gegeben hat, indem er die menschliche Kleinheit und Begrenztheit angenommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Papst f\u00fchrt weiter aus: \"<em>Irgendwann f\u00fchlten sie sich auch unf\u00e4hig und begrenzt, 'd\u00fcrre kleine Frauen', wie Teresa von Jesus sagen w\u00fcrde, angesichts einer Aufgabe, die sie \u00fcberforderte\".<\/em>Woher, so fragt Franziskus, sch\u00f6pften sie die Kraft, ihre Berufung und den ihnen anvertrauten Auftrag zu erf\u00fcllen, wenn nicht aus der Liebe Gottes, die ihr Herz erf\u00fcllte? \"<em>Wie Th\u00e9r\u00e8se von Lisieux konnten sie ihre Berufung, \"ihren kleinen Weg, ihr Lebensprojekt\" voll verwirklichen. Ein f\u00fcr alle zug\u00e4nglicher Weg, der Weg der gew\u00f6hnlichen Heiligkeit\".<\/em>. Was ist damit gemeint?<em>gew\u00f6hnliche Heiligkeit\".<\/em> wird im Folgenden erl\u00e4utert. Erstens: eine Heiligkeit, die, wie immer in gewisser Weise, durch die <em>Festung<\/em> die aus der Verbindung des Vertrauens in die Liebe Gottes mit der Demut desjenigen entsteht, der sich als menschlich unbedeutend erkennt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens umrei\u00dft der Papst das, was er als die <em>\"die weibliche Heiligkeit, die die Kirche und die Welt fruchtbar macht\".<\/em>. In erster Linie unterstreicht er die Grundlage dieser Heiligkeit, die mit einem Aspekt der heutigen Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber Frauen zu tun hat: \"...die Frau ist eine Frau...\".<em>Die heutige Sensibilit\u00e4t der Welt verlangt, dass den Frauen die W\u00fcrde und der Eigenwert zur\u00fcckgegeben werden, mit denen sie vom Sch\u00f6pfer ausgestattet wurden\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Merkmale der \"weiblichen Heiligkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drittens werden am Beispiel des Lebens dieser Heiligen einige Elemente hervorgehoben, die auf anthropologischer und sozialer Ebene die in der Kirche und in der Welt so notwendige Weiblichkeit pr\u00e4gen: 1) \"...die in der Kirche und in der Welt so notwendige Weiblichkeit\".<em>Kraft zur Bew\u00e4ltigung von Schwierigkeiten\".<\/em>; 2) \"<em>Kapazit\u00e4t f\u00fcr den Beton\".<\/em>; 3) \"<em>die nat\u00fcrliche Veranlagung, nach Gottes Plan zielgerichtet f\u00fcr das Sch\u00f6nste und Menschlichste zu handeln\".<\/em>, y 4) \"<em>hellseherische Vision <\/em>-prophetisch-<em> der Welt und der Geschichte, die sie zu Hoffnungsgebern und Erbauern der Zukunft gemacht hat\".<\/em>. Zweifellos vier Lichter, die die Berufung und Sendung der christlichen Frauen auch in unserer Zeit umrei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viertens, in Bezug auf die Kirche und ihren Auftrag. Darin wird betont, dass \"<em>seine Hingabe an den Dienst an der Menschheit war begleitet von einer gro\u00dfen Liebe zur Kirche und zum 'S\u00fc\u00dfen Christus auf Erden', wie Katharina von Siena den Papst zu nennen pflegte\".<\/em>und, zus\u00e4tzlich, \"...<em>f\u00fchlten sich mitverantwortlich f\u00fcr die Behebung der S\u00fcnden und des Elends ihrer Zeit und trugen zur Mission der Evangelisierung in voller kirchlicher Harmonie und Gemeinschaft bei\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Eigenschaften (St\u00e4rke, die sich auf die W\u00fcrde und den Wert der Frau gr\u00fcndet, konkrete Aufmerksamkeit f\u00fcr die Person, Aufmerksamkeit f\u00fcr die Sch\u00f6nheit des wahrhaft Menschlichen und eine weitsichtige und hoffnungsvolle Vision) sind Bedingungen der \u00dcbereinstimmung mit der Gnade Gottes, die diese Heiligen in ihrer Liebe und ihrem Dienst an der Kirche und der Welt begleitet hat. Sie sind Samen und auch Fr\u00fcchte einer g\u00f6ttlichen Aussaat, der Heiligkeit, die immer reiche Fr\u00fcchte tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fastenzeit: S\u00e4en und Ernten des Guten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zusammenhang mit dieser Aussaat der Heiligkeit k\u00f6nnen wir das Motto des Papstes f\u00fcr die Fastenzeit mit den Worten des Heiligen Paulus sehen: <em>\"Lasst uns nicht m\u00fcde werden, Gutes zu tun, denn wenn wir nicht verzagen, werden wir den Lohn zur rechten Zeit ernten. Deshalb lasst uns, solange wir die Gelegenheit haben, allen Gutes tun\" (Gal 6,9-10a).<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seiner Botschaft zur Fastenzeit 2022 (die am 11-XI-2021 ver\u00f6ffentlicht wurde) erkl\u00e4rt er, dass die Fastenzeit eine g\u00fcnstige Zeit ist (<em>kairos<\/em>), um Gutes zu s\u00e4en. Augustinus zufolge ist dies ein Bild f\u00fcr unsere irdische Existenz. In ihr herrschen oft Gier und Stolz vor, der Wunsch zu haben, anzuh\u00e4ufen und zu konsumieren (vgl. Lk 12, 16-21).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Y \"<em>Die Fastenzeit l\u00e4dt uns zur Umkehr ein, zur \u00c4nderung unserer Mentalit\u00e4t, damit die Wahrheit und Sch\u00f6nheit unseres Lebens nicht so sehr im Besitzen als im Geben liegt, nicht so sehr im Anh\u00e4ufen als im S\u00e4en von Gutem und im Teilen\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dieser Aussaat ist der erste Landwirt Gott selbst, der mit Gro\u00dfz\u00fcgigkeit <em>\"die Saat des Guten in die Menschheit zu streuen\".<\/em> (<em>Fratelli tutti,<\/em> 54).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\"W\u00e4hrend der Fastenzeit <\/em>-sagt der Papst.<em> Wir sind aufgerufen, auf Gottes Gabe zu antworten, indem wir sein 'lebendiges und wirksames' Wort aufnehmen\".<\/em> (Heb 4, 12).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zuh\u00f6ren, der Schl\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung des Samens<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wird eine solche Aussaat begr\u00fc\u00dft?\"<em>Das aufmerksame H\u00f6ren auf das Wort Gottes l\u00e4sst in uns eine F\u00fcgsamkeit reifen, die uns bereit macht, sein Werk in uns aufzunehmen. <\/em>(vgl. Jakobus 1,21)<em>das unser Leben fruchtbar macht\".<\/em>. Denn Gott spricht zu uns in der Lesung der Heiligen Schrift, in der Feier der Liturgie, im pers\u00f6nlichen Gebet und in der geistlichen Begleitung und sogar in allt\u00e4glichen Ereignissen, wenn wir es verstehen, auf ihn zu h\u00f6ren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem sind wir auch Bauern, S\u00e4er und Schnitter. Wir sind \"<em>Gottes Mitarbeiter\".<\/em> (1 Kor 3,9), wenn wir die Gegenwartsform gut verwenden (vgl. Eph 5,16), um zu s\u00e4en \"...\" (1 Kor 3,9).<em>Gutes tun\".<\/em>. Franziskus mahnt uns, diese Aufforderung, Gutes zu s\u00e4en, nicht als Last zu betrachten, sondern als eine Gnade, mit der der Sch\u00f6pfer uns aktiv mit seiner fruchtbaren Gro\u00dfherzigkeit verbinden will.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Saat und Ernte, wie der heilige Paulus sagt: <em>\"Einem armen S\u00e4mann eine magere Ernte, einem reichen S\u00e4mann eine reiche Ernte\".<\/em> (2. Kor. 9, 6).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Ernte der guten Werke<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber was ist die Ernte? \"<em>Eine erste Frucht des Guten, das wir s\u00e4en, ist in uns selbst und in unseren t\u00e4glichen Beziehungen, selbst in den kleinsten Gesten der Freundlichkeit\".<\/em>. Der gute Baum tr\u00e4gt gute Fr\u00fcchte, und es geht keine \"gro\u00dfz\u00fcgige M\u00fcdigkeit\" verloren (vgl. <em>Evangelii gaudium,<\/em> 279). Aussaat ist \"<em>Prozesse in Gang zu setzen, deren Fr\u00fcchte von anderen geerntet werden, in der Hoffnung auf die geheimen Kr\u00e4fte des Guten, das ges\u00e4t wird\".<\/em> (<em>Fratelli tutti,<\/em> 196).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber die wahrhaftigste Ernte ist die eschatologische Ernte, die des j\u00fcngsten Tages. Dies bezieht sich nicht nur auf den Augenblick des Todes, sondern auch auf die Auferstehung des Leibes nach dem Endgericht (vgl. 1 Kor 15,42-44). Wenn wir durch die Liebe mit ihm verbunden sind, werden wir zum ewigen Leben auferstehen, das voller Licht und Freude ist (vgl. Joh 5,29).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Hindernisse<\/em> f\u00fcr all dies sind in der \"<em>die Versuchung, sich in den eigenen individualistischen Egoismus zur\u00fcckzuziehen und sich in die Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber dem Leiden der anderen zu fl\u00fcchten\".<\/em>Und die L\u00f6sung? Um Glauben und Hoffnung bitten, denn so werden wir nicht m\u00fcde, Gutes zu tun (vgl. Gal 6,9).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es um die Konkretheit geht, schl\u00e4gt der Papst vor: <em>nicht m\u00fcde zu werden zu beten<\/em> (durch die Pandemie haben wir erkannt, dass wir andere und vor allem Gott brauchen); <em>nicht m\u00fcde zu werden, das B\u00f6se aus unserem Leben auszurotten<\/em> (durch Fasten und Bekenntnis unserer S\u00fcnden im Bu\u00dfsakrament) und durch mehr echte Begegnungen und nicht nur die <em>\"virtuell\".<\/em>; <em>nicht m\u00fcde werden, Gutes zu tun<\/em> f\u00fcr andere, insbesondere f\u00fcr diejenigen, die uns nahe stehen: die Bed\u00fcrftigen, die Kranken, die Einsamen. Auf diese Weise werden wir, wenn wir nicht z\u00f6gern, eine reiche Ernte einfahren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gebet und p\u00e4dagogisches Engagement f\u00fcr den Frieden<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anl\u00e4sslich eines Treffens der Stiftung <em>Gravissimum educationis<\/em>Der Papst hielt eine Rede (datiert vom 18.3.2022), in der er auf das Thema anspielte, das sie zusammengef\u00fchrt hatte: <em>Erziehung zur Demokratie in einer fragmentierten Welt<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr den Frieden beten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus beginnt mit einer Anspielung auf den Krieg, der in Europa in greifbarer N\u00e4he ist. Und er fragt, was jeder von uns tut: <em>\"Bete ich? faste ich? tue ich Bu\u00dfe? oder lebe ich sorglos, so wie wir normalerweise in fernen Kriegen leben?\"<\/em>. Und sie erinnert an zwei grundlegende Prinzipien: <em>\"Ein Krieg ist immer - immer! - die Niederlage der Menschheit\".<\/em>Wir sind alle besiegt, weil <em>\"In gewisser Weise sind wir verantwortlich\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die F\u00f6rderung der Demokratie ist ein aktuelles und umstrittenes Thema. Aber es wird nicht oft unter dem Gesichtspunkt der Bildung betrachtet. Dieser Ansatz geh\u00f6rt jedoch in besonderer Weise zur Tradition der Kirche und, wie der Nachfolger Petri feststellt, <em>\"ist die einzige, die langfristige Ergebnisse liefern kann\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anlehnung an das Gleichnis von den mordenden Bauern (vgl. Mt 21,33-43.45-46), die von ihrer Besitzgier geblendet waren, ging der Papst auf zwei Entartungen der Demokratie ein: Totalitarismus und S\u00e4kularismus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Totalitarismus und S\u00e4kularismus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Staat sei dann totalit\u00e4r, so Johannes Paul II, wenn er <em>\"tendiert dazu, die Nation, die Gesellschaft, die Familie, die Religionsgemeinschaften und die Menschen selbst zu absorbieren\".<\/em> (<em>Centesimus annus,<\/em> 45). Mit dieser ideologischen Unterdr\u00fcckung, \"<em>Der totalit\u00e4re Staat entwertet die Grundrechte des Einzelnen und der Gesellschaft bis hin zur Unterdr\u00fcckung der Freiheit\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00e4kularismus - so zu leben, als g\u00e4be es Gott nicht - ist unmenschlich, vor allem, wenn ein solches Leben von der Gesellschaft bewusst und freiwillig gef\u00fchrt wird: <em>\"Ein Humanismus, der Gott ausschlie\u00dft, ist ein unmenschlicher Humanismus\", <\/em>sagte Benedikt XVI. (<em>Caritas in veritate,<\/em> 78).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Papst weist darauf hin, dass <em>\"Der radikale S\u00e4kularismus, auch ideologisch, deformiert den demokratischen Geist auf eine subtilere und hinterh\u00e4ltigere Weise: indem er die transzendente Dimension ausschaltet, schw\u00e4cht er allm\u00e4hlich jede Offenheit f\u00fcr den Dialog und hebt sie auf\".<\/em>. Indem man die Existenz einer letzten Wahrheit leugnet, k\u00f6nnen menschliche Ideen und \u00dcberzeugungen leicht f\u00fcr Machtzwecke ausgenutzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier, so Francis, liegt der kleine, aber wesentliche Unterschied zwischen einer <em>\"Gesunder S\u00e4kularismus\".<\/em> und ein \"<em>vergifteter S\u00e4kularismus\".<\/em>(Man k\u00f6nnte von einer gesunden <em>S\u00e4kularismus,<\/em> anders als ein <em>S\u00e4kularismus<\/em> k\u00e4mpferisch und antireligi\u00f6s) <em>\"Wenn das S\u00e4kulare zu einer Ideologie wird, wird es zum S\u00e4kularismus, und das vergiftet die Beziehungen und sogar die Demokratien\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wiedereinf\u00fchrung der<em> Globaler Bildungspakt<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts dieser Entartungen erhebt sich die transformative Kraft der Bildung. Die Erfahrungen in dieser Richtung sind bereits fruchtbar. Er konkretisiert sie in drei Vorschl\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1) <em>Den Durst der jungen Menschen nach Demokratie stillen.<\/em> Ziel sei es, ihnen das demokratische System n\u00e4her zu bringen, das zwar immer verbesserungsf\u00e4hig sei, aber die Beteiligung der B\u00fcrger sch\u00fctzen solle (siehe. <em>Centesimus annus, <\/em>46) sowie die Wahl-, Handlungs- und Ausdrucksfreiheit. Dies hilft ihnen, Uniformit\u00e4t abzulehnen und Universalit\u00e4t zu sch\u00e4tzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2)<em> Bringen Sie jungen Menschen bei, dass das Gemeinwohl mit der Liebe verbunden ist.<\/em> Das Gemeinwohl l\u00e4sst sich nicht einfach mit milit\u00e4rischer Gewalt verteidigen. Denn auf diese Weise zerst\u00f6rt sie, sch\u00fcrt Ungerechtigkeit und Gewalt und hinterl\u00e4sst eine Menge Schutt: <em>\"Nur die Liebe kann die menschliche Familie retten\".<\/em>. \"<em>In diesem<\/em> -Franziskus stellt fest, <em>wir leben das schlimmste Beispiel in unserer N\u00e4he\".<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3)<em> Junge Menschen dazu erziehen, Autorit\u00e4t als Dienst zu leben.<\/em> Wir alle sind dazu berufen, zu dienen und eine gewisse Autorit\u00e4t auszu\u00fcben, in der Familie, am Arbeitsplatz und im gesellschaftlichen Leben (vgl. <em>Botschaft zum Start des Bildungspakts<\/em>, 12-IX-2019). Andererseits: \"<em>Wenn die Autorit\u00e4t \u00fcber die Rechte der Gesellschaft und des Einzelnen hinausgeht, wird sie zum Autoritarismus und endet in einer Diktatur\".<\/em>. Autorit\u00e4t ist eine sehr ausgewogene Sache, aber - f\u00fcgt er hinzu - es ist eine sch\u00f6ne Sache, die wir lernen und jungen Menschen beibringen m\u00fcssen, damit sie lernen, damit umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus will die Gelegenheit nutzen, um den Bildungspakt (der junge Menschen ermutigen soll, sich f\u00fcr das globale Gemeinwohl einzusetzen) wieder aufleben zu lassen, den er bei Ausbruch der Pandemie initiieren wollte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>In dem durch den Krieg in der Ukraine provozierten Kontext, \"In dem durch den Krieg in der Ukraine provozierten Kontext<\/em> -Der Bischof von Rom bemerkt nun<em>ies unterstreicht noch mehr den Wert dieses Bildungspakts, der die universelle Br\u00fcderlichkeit in der einen Menschheitsfamilie auf der Grundlage der Liebe f\u00f6rdern soll\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erziehung, die Heiligkeit, zu der sie so viel beitr\u00e4gt, und die Fastenzeit, die eine \u00dcbung zur Selbsterziehung ist, sind lohnende und wirksame Saaten angesichts so vieler pers\u00f6nlicher und gesellschaftlicher Konflikte. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marzo se abri\u00f3 con un mensaje de Francisco referido a las cuatro doctoras de la Iglesia, cuyo testimonio de santidad es fruto de la correspondencia a la gracia de Dios. 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