{"id":21117,"date":"2022-05-31T12:12:35","date_gmt":"2022-05-31T11:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=21117"},"modified":"2025-10-30T10:20:40","modified_gmt":"2025-10-30T08:20:40","slug":"die-erneuerung-der-scatologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/argumentos\/teologia-siglo-xx\/la-renovacion-de-la-escatologia\/","title":{"rendered":"Die Erneuerung der Eschatologie"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Im 20. Jahrhundert haben zwei theologische Abhandlungen (abgesehen von der Exegese) den Anspruch erhoben, die gesamte Theologie zu beherrschen. Die eine ist die Fundamentaltheologie, weil sie den Anspruch erhebt, die Rechtfertigung f\u00fcr alle theologischen Fragen zu sein. Die andere, eher minderheitliche, ist die Eschatologie, wenn sie argumentiert, dass die gesamte christliche Botschaft eschatologisch ist und sein muss. Das sind ganz gegens\u00e4tzliche Ans\u00e4tze. Der Anspruch der Fundamentaltheologie ergibt sich aus den Forderungen der Vernunft, manchmal auch der akademischen Vernunft. Der Anspruch der Eschatologie hingegen ist haupts\u00e4chlich theologisch inspiriert. Erstere k\u00f6nnen sich auf die Seite des Rationalismus schlagen. Die zweite kann in ihren Extremen auf das Utopische hinweisen. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass sie ben\u00f6tigt werden, um sich gegenseitig zu kompensieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesus Christus, das Zentrum der Eschatologie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eschatologie ist wirklich allumfassend, denn Christus selbst hat sein Evangelium verk\u00fcndet, das das kommende Reich ank\u00fcndigt. Und auch, weil das Wesen des Christentums, in Guardinis Worten, eine Person ist, Jesus Christus. Sondern Jesus Christus in seiner F\u00fclle, und deshalb auferstanden. Wir leben in Spannung zur Parusie. Und sowohl in der Liturgie als auch im christlichen Handeln: Wir erwarten das Kommen des Herrn jetzt und am Ende.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige protestantische Theologen betonten, dass sich die Theologie auf den auferstandenen Jesus Christus konzentrieren m\u00fcsse (Karl Barth), andere konkretisierten sie f\u00fcr die Eschatologie (Althaus, <em>Die lezten Dinge<\/em>). Jesus Christus ist die Ursache, das Vorbild und der Vorgeschmack des menschlichen Wesens in seiner F\u00fclle, wie der heilige Paulus zeigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die katholischen Handb\u00fccher hatten die Eschatologie in zwei Teile unterteilt: den individuellen und den endg\u00fcltigen. Im ersten Teil befassten sie sich mit dem Problem des Todes (vielleicht mit dem Problem der abgetrennten Seele), dem Gericht und den drei m\u00f6glichen Zust\u00e4nden (Himmel, H\u00f6lle und Fegefeuer) und f\u00fcgten manchmal eine Betrachtung der Seligkeit hinzu. Im zweiten Teil, der endg\u00fcltigen Eschatologie, ging es um die Wiederkunft Christi mit ihren Zeichen, die Auferstehung des Leibes und den neuen Himmel und die neue Erde. Da diese Themen eher r\u00e4tselhaft waren, handelte es sich um eine Art Appendix. Die Eschatologie konzentrierte sich auf das Ende eines jeden Menschen. Es wurde sogar die Frage gestellt, ob die Auferstehung der Leiber einen zus\u00e4tzlichen Wert hat, und die Antwort war eine gewisse zuf\u00e4llige Herrlichkeit. Dies stand im Gegensatz zu der Vorstellung, dass die Auferstehung Christi das wesentliche Ereignis des Christentums ist und im Mittelpunkt der Eschatologie stehen muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inspirationen aus der Heiligen Schrift<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele von Exegesis hervorgehobene Punkte trugen zur gleichen Linie bei. An erster Stelle steht nat\u00fcrlich die zentrale Stellung Christi. Dann die Tatsache, dass die Verk\u00fcndigung Christi von Anfang an eschatologisch war: Er hat ein Reich angek\u00fcndigt, dessen Sauerteig in dieser Welt die Kirche ist. Dies verleiht der gesamten christlichen Verk\u00fcndigung und ihrer Geschichte eine eschatologische Note.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und sie ist nicht in erster Linie eine individuelle Angelegenheit, sondern verwirklicht sich im Leib Christi in der Geschichte, der die Kirche ist. Zuerst in Jesus Christus, der <em>\"Er ist auferstanden von den Toten als Erstling der Entschlafenen\".<\/em> (1 Kor 15,20), und in dieser Bewegung zieht er seinen mystischen Leib und sogar die gesamte Sch\u00f6pfung mit, <em>\"der mit sehns\u00fcchtigem Verlangen auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes wartet\". <\/em>(R\u00f6m 8,19). Die Offenbarung Gottes ist zugleich die Geschichte des Bundes, die Geschichte des Heils und auch die Geschichte des Reiches Gottes. Das Reich Gottes (mit Christus im Zentrum) ist das gro\u00dfe Thema der Eschatologie und zieht sich durch die gesamte Heilsgeschichte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Patristische und liturgische Bef\u00fcrwortungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war notwendig, die Abhandlung umzudrehen: mit der Auferstehung Christi zu beginnen, der Erstlingsfrucht, Verhei\u00dfung und Ursache unserer Auferstehung; von der Heilsgeschichte oder dem Reich Gottes und der Verwirklichung der Kirche zu sprechen; und der gesamten christlichen Botschaft und der gesamten Theologie diese eschatologische Spannung zu geben. Dar\u00fcber hinaus kommt es in der Liturgie, in jeder Eucharistie, in der das Pascha des Herrn bis zu seiner Wiederkunft erneuert wird, in hervorragender Weise zum Ausdruck. Und im liturgischen Jahr, vom Advent bis zur letzten Woche der gew\u00f6hnlichen Zeit, das zweite Kommen Christi (Christus, der K\u00f6nig und Richter der Geschichte).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kontakt zwischen Eschatologie und Liturgie war f\u00fcr beide Abhandlungen sehr bereichernd. Tats\u00e4chlich waren diese nun wiederentdeckten Beziehungen bereits bei den Kirchenv\u00e4tern vorhanden. Es war eine weitere Manifestation eines gemeinsamen Effekts in der Geschichte der Theologie. Die Scholastik hatte sich darauf konzentriert, die Realit\u00e4t der Dinge mit der von Aristoteles geerbten Ontologie zu untersuchen; die getrennte Seele, die Kontemplation, der Zustand der auferstandenen K\u00f6rper, auch die <em>\"res\"<\/em> der Sakramente oder der Kirche als soziale Realit\u00e4t. Das war sein Beitrag. Aber er hatte keine Methode, um mit der symbolischen Dimension umzugehen. Das war sein Versehen. Durch die R\u00fcckbindung an die patristische Theologie (und auch an die \u00f6stliche Theologie, die von der Tradition her patristisch ist) wurden die Ans\u00e4tze erneuert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Novum: die Theologie der Hoffnung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Inspiration kam aus einer ganz anderen Richtung. Schon der gro\u00dfe russische christliche Intellektuelle Nicolai Berdiaev (1874-1948) hatte gewarnt, dass der Marxismus eine Art christliche H\u00e4resie sei und dass er seine Hoffnung s\u00e4kularisiert habe, indem er einen Himmel auf Erden versprach. Ein kritischer marxistischer Denker, Ernst Bloch (1885-1977), hat genau dies in seinem umfangreichen Essay festgestellt<em> Das Prinzip Hoffnung<\/em> (1949). Und er bezeichnete die Hoffnung als den Grundimpuls des menschlichen Lebens, das eine Zukunft braucht. Oder sie ist sogar die Zukunft, denn sie muss als Person und vor allem als Gesellschaft verwirklicht werden (was das Dauerhafte ist). In diesem Sinne handelt es sich nicht um eine Frage des Seins, sondern des Werdens. Deshalb ist die Hoffnung und in gleichem Ma\u00dfe die Utopie als Ziel der Schl\u00fcssel zum Menschsein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee beeindruckte den damals jungen evangelischen Theologen J\u00fcrgen Moltmann, der das Buch rezensierte und mit Bloch diskutierte. Die Kritik, die man an Bloch \u00fcben konnte, lag auf der Hand: Die Hoffnung ist zwar die gro\u00dfe Triebfeder der menschlichen Psychologie, aber das Reich Gottes auf Erden ist unm\u00f6glich, weil weder der Tod noch die menschlichen Grenzen und Fehler \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Abgesehen davon, dass jede pers\u00f6nliche Hoffnung wirklich verschwindet, um sich zugunsten eines sozialen Reiches zu opfern. Aber egal, wie viel man tut, es ist in dieser Welt unm\u00f6glich, von der Faktizit\u00e4t zur Transzendenz zu gelangen. Hier gibt es immer etwas zu tun, und wir kommen nie davon los, egal wie sehr wir uns verbessern. Mit all den Paradoxien, die sich daraus ergeben k\u00f6nnen, und mit der Frage, was Verbesserung wirklich bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber es war klar, dass Bloch ganz recht hatte. Die Hoffnung ist eine treibende Kraft, der Mensch ist Hoffnung. Die s\u00e4kulare Hoffnung hat kein glaubw\u00fcrdiges Ziel, die christliche aber schon. Ankn\u00fcpfend an die oben genannten Anregungen und die Herausforderung Blochs baute Moltmann seine <em>Theologie der Hoffnung<\/em> (1966). Und das hatte eine enorme Wirkung. Es wurde deutlich, dass eine Eschatologie letztlich eine Theologie der Hoffnung ist und umgekehrt. Die Hoffnung war nicht mehr die kleine Schwester der beiden anderen Tugenden, wie P\u00e9guy gedichtet hatte (<em>Der S\u00e4ulengang des Geheimnisses der zweiten Tugend<\/em>).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moltmann war immer ein Mann der einfachen Worte und der gro\u00dfen Perspektiven, aber vielleicht hat er das gegenteilige Problem zur Scholastik. In der Scholastik f\u00fchrte die Aufmerksamkeit f\u00fcr die Realit\u00e4t zur Vernachl\u00e4ssigung des Symbolischen. Hier kann die Aufmerksamkeit f\u00fcr das Symbolische manchmal zu einer Abkehr von der Realit\u00e4t f\u00fchren. Das ist es, was zur Mythologie neigt... Die Auferstehung Christi ist real und nicht nur ein Warten auf die Zukunft, wo sie offenbart werden muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Ort der Utopie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \"Theologie der Hoffnung\" unterstellte unter anderem die Rolle der Utopien als treibende Kraft der menschlichen Geschichte. Genau zu dem Zeitpunkt, als sich der Marxismus als weltweite Ideologie verbreitet hatte, als er verschiedene Symbiosen mit dem christlichen Denken eingegangen war und als klar geworden war, dass er nicht der Himmel war. Sie wird eine der Inspirationen f\u00fcr die politische Theologie und die Befreiungstheologie von Metz sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir brauchen Utopien, wird eine gewisse christliche Linke sp\u00e4ter nostalgisch wiederholen und damit beil\u00e4ufig versuchen, eine eher unvollkommene (und in vielen F\u00e4llen kriminelle) Vergangenheit zu rechtfertigen. Aber die Utopie von Thomas More, die erste, hat niemanden umgebracht. Und die marxistische Utopie t\u00f6tete viele Millionen. Daher die postmoderne Reaktion: Wir wollen keine gro\u00dfen Erz\u00e4hlungen, die sehr gef\u00e4hrlich sind. Der Umgang mit Utopien erfordert Einsicht, vor allem aber die Akzeptanz des gro\u00dfen moralischen Grundsatzes, dass der utopische Zweck nicht die Mittel heiligt; man darf nichts im Namen der Utopie tun.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Joseph Ratzingers Handbuch<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In all diesem Gedankenkarussell lehrte der damalige Theologe und sp\u00e4tere Papst in Regensburg unter anderem Eschatologie. Und er hat ein kleines Handbuch (1977) mit vielen intelligenten und wohl\u00fcberlegten Dingen verfasst. Wie er im Vorwort hervorhebt, hat das Handbuch zwei Anliegen. Einerseits begr\u00fc\u00dft sie das Bestreben, die Eschatologie wieder auf Christus auszurichten, die Sto\u00dfrichtung der Theologie der Hoffnung, und erkennt ihre politischen und historischen Konsequenzen. Sie relativiert auch die Vorstellung, dass der Tod ein Moment der F\u00fclle ist, wie Rahner ihn darstellen wollte, denn die Erfahrung ist eher das Gegenteil.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie enth\u00e4lt jedoch eine bemerkenswerte Neuerung. Sie befasst sich mit dem Thema der getrennten Seele, das sich in unserem modernen wissenschaftlichen Kontext nur schwer darstellen l\u00e4sst. Sie wird durch die Inspiration der dialogischen Philosophie von Ebner und Martin Buber unterst\u00fctzt, der sie noch \u00fcberzeugender formuliert. Aus christlicher Sicht ist der Mensch ein Wesen, das von Gott geschaffen wurde, um f\u00fcr immer eine Liebesbeziehung mit ihm zu haben. Dies ist die theologische Grundlage f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Fortlebens von Personen (der Seele) \u00fcber den Tod hinaus. Sie h\u00e4ngt nicht von der aktuellen Plausibilit\u00e4t der antiken Seelendarstellungen oder von Platons Auffassung ab. Die christliche Botschaft hat ihre eigene Grundlage in diesem \"dialogischen Personalismus\", der es uns auch erm\u00f6glicht, zu ergr\u00fcnden, was es bedeutet, eine Person zu sein. Dieses Thema, auf das bereits in der <em>Einf\u00fchrung in das Christentum,<\/em> war ein sch\u00f6ner Beitrag von Joseph Ratzingers Handbuch, auch wenn es nicht sein Original ist. Aber sie gab ihm Kraft und Verbreitung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Probleme der getrennten Seele &nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zustand der getrennten Seele zwischen Tod und Auferstehung ist in der Tat eine komplexe Frage. Der heilige Thomas von Aquin hatte es gesehen und hat zu diesem Thema eine <em>Quaestio disputata<\/em>. Es muss ein \u00dcberleben geben, sonst w\u00e4re jede Auferstehung, auch die von Christus, eine Neusch\u00f6pfung. Aber diese Seele ist der psychologischen Mittel der Empfindung beraubt, und deshalb kann ihre subjektive Zeit nicht kontinuierlich sein wie die Zeit, die wir mit dem K\u00f6rper erleben. Auch der heilige Thomas sah dies. Man kann also von einer gewissen subjektiven N\u00e4he zwischen dem Moment des Todes und dem Moment der Auferstehung ausgehen. Einige katholische Autoren haben die beiden Momente identifiziert (Greshake), aber das ist nicht m\u00f6glich, weil es Zwischenereignisse gibt, wie das Gericht und die Beziehungen der Gemeinschaft der Heiligen. Aber es kann nicht mit unserer Erfahrung gedacht werden, weil die Seele bereits vor Gott ist, der an ihr arbeitet. Es handelt sich nicht um ein nat\u00fcrliches \u00dcberleben, sondern um eine eschatologische Situation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanterweise hat sich der Glaube an die Reinkarnation oder die Metempsychose durch kulturelle Osmose aus buddhistischen oder hinduistischen \u00dcberzeugungen entwickelt, w\u00e4hrend die Frage der getrennten Seele einer ziemlich materialistischen \u00d6ffentlichkeit nur schwer zu vermitteln ist. Und sie verlangt Aufmerksamkeit.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Und die Theologie der Geschichte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel zu diesen Entwicklungen in der Eschatologie gab es im zwanzigsten Jahrhundert eine F\u00fclle von \u00dcberlegungen zur Theologie der Geschichte, die kaum mit dem Traktat interagiert haben, aber dennoch ber\u00fccksichtigt werden sollten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bekannt sind die Thesen des j\u00fcdischen Philosophen Karl L\u00f6witz zur Geschichtstheologie des Augustinus und seine Aufs\u00e4tze \u00fcber Geschichte und Heil und \u00fcber den Sinn der Geschichte. Auch Berdiaev, oben zitiert, hat einen bemerkenswerten Aufsatz \u00fcber <em>Die Bedeutung der Geschichte<\/em>. Und der gro\u00dfe franz\u00f6sische Historiker Henri Iren\u00e9e Marrou. Auf der anderen Seite haben wir <em>Das Geheimnis der Zeit<\/em>von Jean Mouroux. Und die <em>Das Geheimnis der Geschichte<\/em>von Jean Dani\u00e9lou. Und die <em>Philosophie der Geschichte<\/em>von Jacques Maritain, der sowohl das Gute als auch das B\u00f6se gleichzeitig wachsen sieht. Und die <em>Theologie der Geschichte<\/em>von Bruno Forte, dessen Theologie gerade aus der Geschichte heraus konstruiert ist. Andererseits ist die Aufmerksamkeit f\u00fcr den Utopismus, die Henri De Lubac in seinem Essay \u00fcber <em>Die geistige Nachkommenschaft von Joachim von Fiore<\/em>. Und Gilson, in <em>Die Metamorphosen der Stadt Gottes<\/em>. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>En el siglo XX, dos tratados teol\u00f3gicos (dejando aparte la ex\u00e9gesis) han pretendido hacerse con toda la teolog\u00eda. Uno es la Teolog\u00eda Fundamental, porque se atribu\u00eda la justificaci\u00f3n de todas las materias de la teolog\u00eda. 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