{"id":25475,"date":"2022-10-15T05:50:00","date_gmt":"2022-10-15T04:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=25475"},"modified":"2022-10-15T09:38:03","modified_gmt":"2022-10-15T08:38:03","slug":"sienkiewicz-zweiter-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/sienkiewicz-segunda-parte\/","title":{"rendered":"Sienkiewicz: seine Werke, seine Pers\u00f6nlichkeit und das Ende seines Lebens"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/henryk-sienkiewicz\/\">Erster Teil des Artikels<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die bereits erw\u00e4hnte polnische nationale Trilogie von Sienkiewicz- <em>Blut und Feuer<\/em>, <em>Die Flut<\/em>, <em>Ein polnischer Held<\/em>ist f\u00fcr viele das gr\u00f6\u00dfte Werk des Schriftstellers. Es besteht aus drei historischen Romanen, die mit Fantasy-Figuren gespickt sind. Am auff\u00e4lligsten ist die profunde Kenntnis der polnischen Geschichte des 17. Jahrhunderts - Sienkiewicz hat sich methodisch selbst dokumentiert -, die Verwendung einer sch\u00f6nen und archaischen Sprache, die leidenschaftliche Liebesgeschichte, die in ihnen zu finden ist, sowie ihre regelm\u00e4\u00dfige Ver\u00f6ffentlichung in Kapiteln in der Zeitschrift <em>S\u0142owo <\/em>zwischen 1883 und 1886. Es handelt sich um historische Romane, und da f\u00fcr viele Menschen Geschichte durch Kriege gemacht wird, gibt es st\u00e4ndig Schlachtszenen mit Erkl\u00e4rungen ihrer Motive, Beschreibungen von Landschaften und psychologischen Darstellungen der Figuren. Die wichtigsten Momente in der Geschichte Polens im 17. Jahrhundert, seine Nationalhelden, Adligen und Ritter werden dargestellt. Alles unter dem Motto \"die Herzen zu st\u00e4rken\", d.h. Sienkiewicz will seine Leser ermutigen, ihre Heimat im 19. Jahrhundert zu verteidigen, wie es ihre Vorfahren zwei Jahrhunderte zuvor getan haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>In Blut und Feuer - Ogiem i mieczem<\/em> (1883-1884) ist ein historischer Roman aus der Zeit der Kosakenkriege und der Ukraine in der Dnjepr-Region, in den Jahren 1648-1654. Der Verlust dessen, was die Republik der drei Nationen (Polen, Litauen und Ukraine) h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Sienkiewiczs erster gro\u00dfer Erfolg, der ihn bereits an die Spitze der polnischen Prosaschriftsteller brachte. Die Liebesaff\u00e4re des milit\u00e4rischen Adligen Skrzetuski f\u00fcllt die gesamte Erz\u00e4hlung mit der Entf\u00fchrung seiner Geliebten - ein Thema, das er in seinen Werken immer wieder aufgreift - mit ihrer st\u00e4ndigen Suche und dem gl\u00fccklichen Ende: \"Der K\u00f6nig zahlt sehr gut f\u00fcr Dienste, aber der K\u00f6nig der K\u00f6nige bezahlt sie mit den besten Geschenken\". Sienkiewicz sieht die Frau als ein Geschenk, ein Geschenk des Himmels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die <\/em>Potop (1884-1886), das die Geschichte des Kampfes gegen die schwedische Invasion und die Verteidigung im Festungsheiligtum von <em>Jasna G\u00f3ra<\/em> in Cz\u0119stochowa im Jahr 1655.  Die mit Spannung erwarteten Kapitel und ihre erstaunliche Verbreitung und Lekt\u00fcre weckten bei den Bauern das patriotische Bewusstsein. Erinnern wir uns daran, dass damals zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung adelig waren und ein tiefes Bewusstsein f\u00fcr ihre polnische Identit\u00e4t hatten. Der Rest, die Bauern, kamen vom Land und es war ihnen egal, ob die Russen, Preu\u00dfen oder \u00d6sterreicher da waren, solange sie gut und nach ihren Gewohnheiten leben durften. Aber das Lesen <em>Die Flut<\/em> erweckte in vielen von ihnen ihre Identit\u00e4t, so sehr, dass er zu Sienkiewicz sagte: Du hast uns zu Polen gemacht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ver\u00f6ffentlichung eines Kapitels nach dem anderen der <em>Die Flut<\/em>Im Jahr 1885 k\u00e4mpft der Schriftsteller mit der schweren Krankheit seiner geliebten Frau Maria, die im Oktober 1885 im Alter von einunddrei\u00dfig Jahren im Balneario de <em>Reichenhall<\/em> in Bayern. Henryk ist am Boden zerst\u00f6rt, aber er muss weiter schreiben, so der Erz\u00e4hlstrang, Seiten voller Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein polnischer Held<\/em> (1887-1888) <em>&nbsp;<\/em>der Originaltitel lautet<em> Pan Wo\u0142odyjowski (Herr Wo\u0142odyjowski).<\/em> Es erz\u00e4hlt die Geschichte dieses milit\u00e4rischen Ritters im T\u00fcrkenkrieg und endet mit Sobieskis Sieg \u00fcber die T\u00fcrken bei Chocim (1673). Da die damalige Republik Polen \u00fcber einen vom Adel gew\u00e4hlten K\u00f6nig verf\u00fcgte, was in Europa einzigartig war, wurde Jan III. Sobieski zum K\u00f6nig gew\u00e4hlt und besiegte die T\u00fcrken erneut in der Schlacht von Wien (1683), wobei er Julius C\u00e4sar paraphrasierte: <em>venimus, vedimus, Deus vicit<\/em>.  Dennoch erz\u00e4hlt Sienkiewicz in diesem letzten Teil seiner Trilogie weniger eine Geschichte, sondern zeichnet einen Abenteuerroman.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Trilogie gab den polnischen Lesern eine St\u00e4rkung ihrer Herzen, ihrer Hoffnung auf die Wiederherstellung ihres Staates, eine k\u00fcnstlerische Lektion in Patriotismus, einen Glauben an den Wert des Menschen und des Heldentums. In seinen Geschichten werden gew\u00f6hnliche Menschen zu nachahmenswerten Helden, zu Verteidigern der Gerechtigkeit, zu Siegern \u00fcber ihre Feinde, zu M\u00e4nnern des Gebets und des christlichen Glaubens, zu frommen Beobachtern des Gesetzes Gottes und der Kirche. Dank der Trilogie wurde Sienkiewicz zu einer gro\u00dfen nationalen Figur, zu einer anerkannten literarischen und politischen Autorit\u00e4t, manche sahen in ihm den geistigen F\u00fchrer der Nation. Niemand hat den Nationalstolz der polnischen Leser aller Schichten und Generationen besser getroffen. Seine B\u00fccher wurden damals und werden auch heute noch viel gelesen. Die Trilogie ist eine flie\u00dfende Lekt\u00fcre, die mit Vergn\u00fcgen und ohne Anstrengung gelesen wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Quo vadis<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist interessant, dar\u00fcber nachzudenken, woraus ein Buch, ein klassisches Werk der Literatur, besteht. Sie ist nicht nur etwas Materielles oder jetzt mit elektronischer Unterst\u00fctzung in vielen ihrer verschiedenen Formate. Ein literarisches Werk existiert wirklich, wenn ein Mensch es liest und erlebt. Deshalb gibt es so viele Lesarten und Interpretationen, wie es Leser gibt. Jeder von uns erinnert sich an einen Moment in seinem Leben, in dem wir ein Werk der Weltliteratur gelesen haben, das uns tief bewegt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine erste Erinnerung an <em>Quo vadis<\/em> geht auf den Juni 1975 zur\u00fcck, einen Monat mit vielen Pr\u00fcfungen im dritten Jahr meines Mathematikstudiums an der Universit\u00e4t Complutense in Madrid. Zu dieser Zeit k\u00e4mpfte ich pers\u00f6nlich mit dem Fach Mathematische Statistik, das ich im Juni bestanden habe. Dies best\u00e4tigt, dass das Studium nicht nur eine Aufgabe des Verstandes ist, sondern vor allem eine Anstrengung des Willens, lernen zu wollen. Ich habe fr\u00fcher viel in einer Bibliothek gelernt, in der ein Jurastudent war, der immer las <em>Quo vadis<\/em> ohne anzuhalten. -Hast du nicht im Juni Pr\u00fcfungen? - Ja, aber ich kann nicht aufh\u00f6ren, diesen Roman zu lesen. Ich kam zu dem Schluss, dass man Jura auch ohne Studium bestehen kann und dass dieser Roman spannend sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Winter 1995 in Krakau war der k\u00e4lteste Winter, den ich je in Polen verbracht habe. Mehrere Monate lang schwankte das Thermometer zwischen minus zwanzig und minus zehn. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem es den ganzen Tag \u00fcber minus f\u00fcnf Grad hatte, und es war gro\u00dfartig. Damals ging die Heizung in der Studentenakademie, in der ich wohnte, kaputt, und bis man beschloss, eine elektrische Heizung zu kaufen, war es zwei Wochen lang k\u00fchl. Ich sa\u00df in meinem Zimmer am Schreibtisch, trug einen Mantel, Handschuhe, eine Wollm\u00fctze und doppelte Socken an den F\u00fc\u00dfen und las zum ersten Mal in meinem Leben auf Polnisch, <em>Quo vadis<\/em>. Der Hausverwalter kam mit einem Thermometer und sagte: \"Vater, du kannst dich nicht beklagen, dein Zimmer hat null Grad, weder warm noch kalt. Es war mir egal, denn ich war in meinem Zimmer, vertieft in die <em>Quo vadis<\/em>. Spannende Lekt\u00fcre. Aber lassen wir die pers\u00f6nlichen Erinnerungen beiseite und kommen wir auf den Artikel zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Erfahrung der Trilogie und ihrem Erfolg \u00e4ndert Sienkiewicz den Schauplatz: Statt der Geschichte Polens in der zweiten H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts begeben wir uns nach Rom, in die letzten Jahre von Kaiser Nero (63-68). Das System funktioniert jedoch auf dieselbe Weise: reale Geschichte und fiktive Geschichte verflechten sich in einer Art Liebesbeziehung, die der Lekt\u00fcre Kontinuit\u00e4t, Konsistenz und Spannung verleiht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quo vadis<\/em> Nach einer legend\u00e4ren \u00dcberlieferung war Petrus w\u00e4hrend der Christenverfolgung durch Nero auf der Via Appia auf der Flucht vor Rom. Dann sah er den auferstandenen Herrn in die entgegengesetzte Richtung gehen, nach Rom, und sagte zu ihm: \"Wohin gehst du? <em>Quo vadis, Domine?<\/em> Darauf antwortet Jesus: \"Ich werde in Rom ein zweites Mal gekreuzigt werden, weil ihr meine Herde im Stich gelassen habt\". Petrus sch\u00e4mt sich f\u00fcr seine Feigheit und kehrt nach Rom zur\u00fcck, um sich seinem Schicksal zu stellen: dem M\u00e4rtyrertod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quo vadis<\/em> schildert meisterhaft, wie Rom im ersten Jahrhundert aussah. Der historische Faden des Romans konzentriert sich auf die Person des r\u00f6mischen Kaisers Nero sowie auf die Verfolgung und Ausbreitung des christlichen Glaubens. Der Kontrast zwischen dem R\u00f6mischen Reich und den ersten Christen wird dargestellt. Die heidnische Ausschweifung des kaiserlichen Palastes steht im Kontrast zur Macht der moralischen Vernunft der Anh\u00e4nger Christi, die sp\u00e4ter die Grundlage f\u00fcr den Aufbau der europ\u00e4ischen Zivilisation bilden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Haupthandlung des Romans ist die Liebesgeschichte zwischen Marcus Vinicius und Lygia. Sie geh\u00f6ren zwei verschiedenen Welten an: Vinicius ist ein r\u00f6mischer Patrizier, ein Mitglied der Armee, Lygia geh\u00f6rt einem Barbarenstamm an und ist eine Geisel in einer r\u00f6mischen und christlichen Familie. Die Liebesgeschichte, die logischerweise fiktiv ist, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Handlung, in der Ligias Flucht, Vinicius' Suche nach seiner Geliebten, die versuchte Entf\u00fchrung, Vinicius' Verwandlung und Taufe sowie Ligias wundersame Rettung im Zirkus die H\u00f6hepunkte sind. Der H\u00f6hepunkt der Handlung ist die Konfrontation von Ursus, dem Besch\u00fctzer von Lygia, mit dem Stier. Der Sieg des Mannes \u00fcber das Tier in der Zirkusarena symbolisiert ein gl\u00fcckliches Ende der Handlung, da Lygia, Vinicius und Ursus selbst nun in den H\u00e4nden des r\u00f6mischen Volkes sind. Dies ist ein Schl\u00fcsselereignis, denn genau in diesem Moment wendet sich das Volk von Nero ab und erkl\u00e4rt sich f\u00fcr die Christen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wichtige Figur in dem St\u00fcck ist Petronius, ein r\u00f6mischer Patrizier, ein enger Berater Neros, der ein Beispiel f\u00fcr den Geschmack und die Eleganz der klassischen Antike ist, Petronius ist der <em>Arbiter Elegantiae<\/em>Petronius symbolisiert die klassische Kultur der Vergangenheit, die im Vergleich zu der unter Nero herrschenden Kultur, die sich im st\u00e4ndigen Niedergang befindet, grandios ist. In einem st\u00e4ndigen Kampf zwischen Leben und Tod kritisiert Petronius die Idee des Kaisers und verliert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die tragischste und komischste Figur ist Chilon Chilonides, ein skeptischer Sophist ohne moralische Grunds\u00e4tze. Er gibt vor, ein Christ zu sein, um sie zu verraten. Er verkauft die Familie von Glaucus, einem christlichen Arzt griechischer Abstammung, als Sklaven, der, ebenfalls verraten, als M\u00e4rtyrer stirbt und Chilon vergibt. Dank dieses Beispiels \u00e4nderte sich der verachtenswerte Sophist radikal und starb schlie\u00dflich am Kreuz, um diejenigen zu verteidigen, die er verraten hatte: die Christen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem gro\u00dfartigen Roman ist es bemerkenswert, wie gut das Rom des ersten Jahrhunderts dargestellt und beschrieben wird. Sienkiewicz war sehr gut dokumentiert. Es gibt ein gro\u00dfes Lob f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe des R\u00f6mischen Reiches mit seinen Tugenden und Fehlern. Zweitens, wie gut er die fr\u00fchen Christen darstellt. M\u00e4nner und Frauen, die sich f\u00fcr Christus begeistern: Die Tugenden der Gerechtigkeit, der Ehre und der W\u00fcrde, der Reinheit und der Armut sind an ihnen bewundernswert. Sie waren Christen, die geglaubt und gebetet haben. In einer guten Besprechung dieses Romans fragte sich der Autor, ob die Beschreibung dieser fr\u00fchen Christen, ihres vorbildlichen Lebens, wirklich eine Erfindung von Sienkiewicz ist oder ob es tats\u00e4chlich so war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist eine Erz\u00e4hlung voller christlicher Werte. Die erste davon ist vielleicht die Liebe zwischen Vinicius und Lygia. Vinicius, der Lygia in der r\u00f6mischen Familie kennengelernt hat, in der er Geisel, Gast und sogar Verwandter ist, verliebt sich unsterblich in sie. Er will sie besitzen, indem er sie in Neros Orgien missbraucht, aber Lygia ist dazu nicht bereit. Vinicius entdeckt allm\u00e4hlich, dass er Lygia liebt, weil sie ein Geheimnis in sich tr\u00e4gt, etwas, das sie stark, rein und gerecht macht. Vinicius entdeckt das gro\u00dfe Geheimnis von Lygia: Sie ist Christin. Marcus Vinicius ist verzweifelt auf der Suche nach Lygia und m\u00f6chte ihre Liebe gewinnen, weshalb er beginnt, sich mit dem Christentum vertraut zu machen. Was er entdeckt, erstaunt ihn: eine v\u00f6llig neue Welt, eine neue Art zu denken, zu leben und mit Menschen umzugehen. Vinicius, der Lygia sucht und liebt, sucht und liebt gleichsam unbewusst ihr Geheimnis: Jesus Christus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr diejenigen, die noch nicht gelesen haben <em>Quo vadis<\/em>Ich empfehle die Lekt\u00fcre des Kapitels VIII, drei Seiten in meiner polnischen Version, die bei einer gem\u00e4chlichen Lekt\u00fcre zehn Minuten in Anspruch nimmt, und des Kapitels XXXIII, f\u00fcnf Seiten, etwa f\u00fcnfzehn Minuten, was ein grundlegender Mangel ist, aber ich m\u00f6chte best\u00e4tigen, dass es sich um einen Roman der klassischen Literatur und tiefer christlicher Werte handelt. Kapitel acht beschreibt den Eindruck, den Akte, Neros ehemalige Geliebte, hat, als sie Lygia beten sieht, die sich in einer verzweifelten Lage befindet. Akte hat noch nie jemanden auf diese Weise beten sehen und sp\u00fcrt, dass sie sich mit ihren Worten an jemanden wendet, der sie sieht und dass nur er ihr helfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kapitel dreiunddrei\u00dfig gibt es eine Liebeserkl\u00e4rung zwischen Vinicius und Lygia sowie den Aposteln Petrus und Paulus. Einige der Christen kritisieren Lygia scharf, weil sie sich in einen Heiden verliebt hat, aber \"Petrus kam zu ihr und sagte: 'Lygia, liebst du ihn wirklich f\u00fcr immer? Es gab einen Moment der Stille. Ihre Lippen begannen zu zittern wie die eines Kindes, das kurz davor ist, in Tr\u00e4nen auszubrechen, und das, obwohl es wei\u00df, dass es schuldig ist, gleichzeitig merkt, dass es seine Schuld eingestehen muss. -Antworte mir! betonte der Apostel. Dann kniete sie dem\u00fctig, mit zitternder Stimme und fl\u00fcsternd, vor Petrus nieder: \"Ja, so ist es...\" Vinicius kniete im gleichen Moment ebenfalls vor ihr nieder. Petrus streckte seine H\u00e4nde aus, legte sie auf ihre H\u00e4upter und sagte: \"Liebt einander im Herrn und zu seiner Ehre, es gibt keine S\u00fcnde in eurer Liebe\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erz\u00e4hlung endet mit dem Tod Neros und der letzten Grabinschrift: \"Und so verging Nero, wie Wind und Sturm, Feuer und Plagen vergehen, aber der Petersdom beherrscht weiterhin die Stadt und die Welt vom Vatikanh\u00fcgel aus. Wo einst das Capena-Tor stand, befindet sich heute eine kleine Kapelle mit einer schwachen Inschrift: <em>Quo vadis, Domine?<\/em>\"Eine aktuelle Frage, die Sienkiewicz mit dem <em>Quo vadis, homine?<\/em>Wohin geht der Mensch, wenn er seine Menschlichkeit verliert? Aber es gibt noch Hoffnung, und das Leiden und das Martyrium der Christen hat Fr\u00fcchte getragen, ebenso wie das Leiden der polnischen Helden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Roman wurde schnell zu einem unglaublichen Erfolg in der ganzen Welt. Mehr als einhundert Ausgaben wurden in franz\u00f6sischer und italienischer Sprache ver\u00f6ffentlicht. Bis 1916, als Sienkiewicz starb, war die Auflage von <em>Quo vadis<\/em> Allein in den Vereinigten Staaten wurden mehr als 1,5 Millionen Exemplare verkauft. Es wurde in mehr als vierzig Sprachen \u00fcbersetzt und erfreut sich auch heute noch au\u00dferordentlicher Beliebtheit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sienkiewiczs Pers\u00f6nlichkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele sagen, dass Henryk Sienkiewicz sich eng mit der Figur des Petronius identifiziert, <em>Arbiter Elegantiae<\/em>seiner <em>Quo vadis<\/em>der wirklich existierte. Kultiviert, distanziert, elegant, etwas skeptisch, mit einer Vorliebe f\u00fcr Sch\u00f6nheit, vor allem bei Frauen, aber immer mit einer zarten, respektvollen Art. Er \u00fcbt eine ironische und humorvolle Kritik an der Realit\u00e4t, in der er lebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Fertigstellung der Trilogie ver\u00f6ffentlichte Sienkiewicz zwei zeitgen\u00f6ssische Romane: <em>Bez dogmatu<\/em> - <em>Kein Dogma<\/em> y <em>Rodzina Po\u0142anieckich<\/em> - <em>Die Familie Polaniecki<\/em>. Sie haben die Form eines Tagebuchs und enthalten viele autobiografische Details. <em>Kein Dogma<\/em> ist das Tagebuch der Gedanken eines reichen polnischen Grafen, der mit seinem Vater in Rom lebt und h\u00e4ufig die europ\u00e4ischen Salons besucht, ein Beispiel f\u00fcr \"slawische Unproduktivit\u00e4t\" in der st\u00e4ndigen Analyse der Sch\u00f6nheit und des menschlichen Geistes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jemand fragte mich k\u00fcrzlich, ob Sienkiewicz gl\u00e4ubig sei. Ich wusste nicht, wie ich ihm antworten sollte, auch nicht auf die Frage, ob er ein praktizierender Katholik sei, wobei letzteres leichter zu beantworten ist, weil es sich um eine empirische Tatsache handelt. Aus seinen Werken wird deutlich, dass die Geschichte Polens ohne das Christentum nicht zu verstehen ist, so wie Sienkiewicz sein eigenes Leben ohne den katholischen Glauben und die Verehrung der Mutter Gottes nicht verstehen kann. Sein Denken ist katholisch, aber theologisch unausgegoren. Es scheint mir, dass die philosophischen Str\u00f6mungen der Zeit, die er auch sehr aufmerksam gelesen hat, ihn zu einer Skepsis gef\u00fchrt haben, die er mit einem Voluntarismus \u00fcberwinden wollte: Ich will glauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einschreiben <em>Kein Dogma<\/em>Ich warte auf einen Zustand meiner Seele, in dem ich fest und ohne jede Vermischung von Zweifeln glauben kann, um so zu glauben, wie ich als Kind glaubte. Ich habe edle Motive, ich suche kein pers\u00f6nliches Interesse, weil es f\u00fcr mich bequemer w\u00e4re, ein gl\u00fcckliches und gem\u00e4stetes Tier zu sein (...) In diesem gro\u00dfen 'Ich wei\u00df nicht' meiner Seele versuche ich, alle religi\u00f6sen Normen zu erf\u00fcllen, und ich halte mich nicht f\u00fcr einen unaufrichtigen Menschen. Ich w\u00e4re es, wenn ich statt \"Ich wei\u00df es nicht\" sagen k\u00f6nnte: \"Ich wei\u00df, dass es nichts gibt. Aber unsere Skepsis ist keine offene Verleugnung, sie ist vielmehr eine schmerzhafte und schmerzhafte Ahnung, dass es vielleicht nichts gibt, sie ist ein dichter Nebel, der unseren Kopf umgibt, auf unsere Brust dr\u00fcckt und uns vor dem Licht verdeckt. Also strecke ich meine H\u00e4nde nach der Sonne aus, die durch den Nebel scheint. Ich denke, dass ich mit dieser Situation nicht allein bin, dass das Gebet vieler, vieler Sonntagsgottesdienstbesucher, in diesen Worten zusammengefasst werden k\u00f6nnte: \"Herr, l\u00f6se den Nebel auf!\"<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Familie Polaniecki<\/em> ist eine Verteidigung der sozialen Rolle des Adels und des B\u00fcrgertums sowie eine offene Apotheose des katholischen Traditionalismus. Der Protagonist des Romans ist ein verarmter Adliger, der in Warschau Gesch\u00e4fte macht. Beim Schreiben dieses Romans lernte er Maria Romanowska kennen, die Adoptivtochter eines reichen Mannes aus Odessa. Henryk ist jetzt sechsundvierzig, Maria achtzehn. Beide haben Zweifel, aber die Mutter, fasziniert von der Lekt\u00fcre der <em>Kein Dogma<\/em>Er \u00fcbte Druck auf seine Tochter aus, damit sie heiratet. Die Hochzeit fand 1893 in Krakau statt, und sie wurden vom Kardinalbischof von Krakau getraut. Die Schwiegermutter ging von der Faszination f\u00fcr Sienkiewicz zur Ablehnung \u00fcber. Sie unternahm Schritte, um die Ehe vom Vatikan annullieren zu lassen, was weniger als ein Jahr nach der Trauung auch geschah. Sienkiewicz nahm die p\u00e4pstliche Best\u00e4tigung der Nichtexistenz des Ehesakraments mit Trauer und Schmerz auf. Das unangenehme Abenteuer einer Schwiegermutter, die tut und nicht tut, wird auf den Seiten von <em>Die Familie Polaniecki<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kreuzritter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz darauf plante der Schriftsteller einen Besuch in den Grunwald-Lagern - er schrieb gerade <em>Krzy<\/em><em>\u017cacy - Die Kreuzritter<\/em>Die Geschichte des Deutschen Ritterordens im 15. Jahrhundert - aber er bekam keine Erlaubnis von der preu\u00dfischen Polizei. Stattdessen traf er eine andere Maria: \"Eine sch\u00f6ne Frau aus Gro\u00dfpolen, Fr\u00e4ulein Radziejewska, die einen elektrisierenden Eindruck auf mich machte. Sie war Journalistin, damals dreiundzwanzig, Sienkiewicz dreiundf\u00fcnfzig. Sie war eine sehr sch\u00f6ne und intelligente Frau, aber Henryk, obwohl er sehr in sie verliebt war, entdeckte eine psychische Anomalie bei ihr. Nach den traurigen Erfahrungen in der zweiten Ehe beschloss der Schriftsteller, die Beziehung zu beenden. Jahre sp\u00e4ter wurde die Unausgewogenheit dieser vierten Maria auf tragische Weise best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kombination aus ritterlichem Abenteuer und Romantik findet sich in <em>Die Kreuzritter<\/em> (1900). Es handelt sich um ein gro\u00dfes historisches Gem\u00e4lde mit einem breiteren, tieferen und genaueren Inhalt als alle seine fr\u00fcheren Werke. Das Epos erz\u00e4hlt die Geschichte der polnisch-teutonischen K\u00e4mpfe, voller starker patriotischer Gef\u00fchle, und ist Sienkiewiczs Antwort auf die preu\u00dfischen Missst\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee des Schreibens <em>Die Kreuzritter<\/em> entstand durch die Misshandlungen, die von den preu\u00dfischen Beh\u00f6rden an der polnischen Bev\u00f6lkerung begangen wurden. Am schlimmsten war die grausame Verfolgung von Kindern und ihren Eltern in Wrze\u015bnia, einer Stadt in der N\u00e4he des heutigen Pozna\u0144, die gegen den Religionsunterricht in deutscher Sprache in der Schule protestierten. Es war nicht erlaubt, in der Schule Polnisch zu sprechen, aber die Tatsache, dass die katholische Religion in deutscher Sprache unterrichtet wurde, war f\u00fcr die Polen der letzte Strohhalm. Henryk beteiligte sich aktiv an Protestaktionen gegen sie. Die abschlie\u00dfende Schilderung der siegreichen Schlacht bei Grunwald (1410) machte den Roman von Anfang an zu einem Werk von politischer Aktualit\u00e4t, und die nachfolgenden geschichtlichen Ereignisse - mit der Niederlage Deutschlands in beiden Weltkriegen - lie\u00dfen ihn geradezu prophetisch erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die letzte Maria und ihr soziales Engagement<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1904 heiratete der 58-j\u00e4hrige Sienkiewicz die 42-j\u00e4hrige Maria Babska, seine Cousine, die schon lange in ihn verliebt war, da sie sich seit langem als Verwandte kannten. Die Hochzeit fand im kleinen Kreis statt, nur im Kreise der Liebsten. Die Sienkiewiczs wurden wiedervereint und lebten zw\u00f6lf gl\u00fcckliche Jahre lang zusammen, bis zum Tod des Schriftstellers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henryk Sienkiewicz war ein gro\u00dfer Sozialarbeiter, der zahlreiche soziale Initiativen f\u00f6rderte und finanzierte: Museen, Stiftungen zur F\u00f6rderung der Kultur, wissenschaftliche Forschung oder die F\u00f6rderung junger Schriftsteller. Er f\u00f6rderte Zufluchtsst\u00e4tten f\u00fcr tuberkulosekranke Kinder und finanzierte den Bau von Kirchen. In seinen letzten Lebensjahren intensivierte er mit Hilfe seiner Frau seine Mitarbeit in sozialen Projekten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) \u00fcberraschte Sienkiewicz in Obl\u0119gorek, seinem Wohnsitz - Dworek - in der N\u00e4he von Warschau, von wo aus er \u00fcber Krakau und Wien in die Schweiz reiste. Zusammen mit Ignacy Jan Paderewski organisierte er in Vevey das Allgemeine Schweizerische Komitee f\u00fcr die Hilfe an die Opfer des Krieges in Polen, das Geld, Medikamente, Lebensmittel und Kleidung in das von den k\u00e4mpfenden Armeen verw\u00fcstete Land schickte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sein letzter gro\u00dfer Roman: Durch den Dschungel und die Steppe.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Roman f\u00fcr junge Leute <em>W pustyni i w puszczy - Durch den Wald und die Steppe<\/em> (1911) ist der letzte gro\u00dfe Abenteuerroman, mit dem er seine mehr als vierzigj\u00e4hrige schriftstellerische T\u00e4tigkeit beendete. Dieser Abenteuerroman, der den Einfluss von Jules Verne erkennen l\u00e4sst, handelt von der Reise zweier Kinder, die w\u00e4hrend des Mahdi-Aufstandes im Sudan (1881-1885) von Muslimen entf\u00fchrt werden. Es gelingt ihnen zu fliehen und den gesamten afrikanischen Kontinent zu durchqueren, bis sie, bereits am Rande des Todes, von einem Rettungsteam gefunden werden. Der Autor nutzt seine eigenen Erfahrungen von seiner Reise nach Afrika. Es hat die ganze Beherrschung seiner gro\u00dfen Werke, sehr leicht zu lesen, vor allem f\u00fcr junge Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Liebe zu seiner Heimat und sein Tod in der Schweiz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1905 antwortete er auf ein Interview in der Pariser Zeitung <em>Le Courrier Europ\u00e9en<\/em>Er sagte: \"Du musst dein Vaterland \u00fcber alles lieben und zuallererst an sein Gl\u00fcck denken. Aber gleichzeitig ist es die erste Pflicht eines wahren Patrioten, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Idee seines Vaterlandes nicht nur nicht im Gegensatz zum Gl\u00fcck der Menschheit steht, sondern zu einer ihrer Grundlagen wird. Nur unter diesen Bedingungen wird die Existenz und Entwicklung des Vaterlandes zu einer Angelegenheit der gesamten Menschheit. Mit anderen Worten, die Losung aller Patrioten muss lauten: f\u00fcr das Vaterland f\u00fcr die Menschheit und nicht: f\u00fcr das Vaterland gegen die Menschheit\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henryk Sienkiewicz starb, als er im Ausland arbeitete. Sein letztes Werk ist ein Roman aus der napoleonischen Zeit.<em> Legion\u00e4re<\/em> &#8211; <em>Legionen<\/em>ein Werk, das erst posthum ver\u00f6ffentlicht wurde. Er starb in seinem vor\u00fcbergehenden Wohnsitz in Vevey, Schweiz, an einem Herzinfarkt. 1924 wurde im freien Polen die Asche des Schriftstellers feierlich von Vevey ins Land gebracht. Seine sterblichen \u00dcberreste liegen in der St. Johannes-Kathedrale in Warschau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chten wir betonen, dass Henryk Sienkiewiczs literarisches Talent an seiner F\u00e4higkeit gemessen wird, W\u00f6rter zu verwenden, die der Sprache vergangener Epochen entlehnt sind, und dabei Begriffe zu verwenden, die den Stil dieses Schriftstellers einzigartig machen. Dar\u00fcber hinaus trug der Autor der Trilogie entscheidend zur Herausbildung des Nationalbewusstseins der Polen im 19. Jahrhundert bei. Witold Gombrowicz, der bekannte Schriftsteller und Kritiker der polnischen Literatur, schrieb in seinem Tagebuch (1953-1956): \"Wer hat freiwillig Mickiewicz gelesen, wer hat S\u0142owacki gekannt? Aber Sienkiewicz ist der Wein, mit dem wir uns wirklich betrinken. Hier schl\u00e4gt unser Herz... und mit wem auch immer Sie sprechen, einem Arzt, einem Arbeiter, einem Lehrer, einem Gutsbesitzer, einem B\u00fcroangestellten, Sie werden immer Sienkiewicz begegnen. Sienkiewicz ist das letzte und intimste Geheimnis des polnischen Geschmacks: der Traum von der polnischen Sch\u00f6nheit\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henryk Sienkiewicz gilt bis heute als Klassiker des historischen Romans, als einer der gr\u00f6\u00dften Schriftsteller in der Geschichte der polnischen Literatur und als unvergleichlicher Stilist. Internationale bibliografische Listen belegen, dass Sienkiewicz einer der beliebtesten polnischen Schriftsteller der Welt ist. Seine Werke werden weiterhin in Nachdrucken und neuen \u00dcbersetzungen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Primera parte del art\u00edculo La ya mencionada trilog\u00eda nacional polaca de Sienkiewicz\u2013 A sangre y fuego, El diluvio, Un h\u00e9roe polaco, es para muchos la obra cumbre del este escritor. Son tres novelas hist\u00f3ricas hiladas con figuras de fantas\u00eda. 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