{"id":31393,"date":"2023-06-05T06:00:00","date_gmt":"2023-06-05T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=31393"},"modified":"2023-05-30T15:22:18","modified_gmt":"2023-05-30T14:22:18","slug":"architektur-sacred-notwendigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/arquitectura-sagrada-necesidad\/","title":{"rendered":"Die Notwendigkeit einer sakralen Architektur"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser erste Gedanke mag in Anbetracht des Themas des Artikels und insbesondere in Anbetracht der <a href=\"https:\/\/granda.com\/\">Autor<\/a> weil sie durch sie lebt. Aber ich denke, wir m\u00fcssen zun\u00e4chst einmal anerkennen, dass die Liturgie nicht die <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/forum-architektur\/\">Sakralarchitektur<\/a>. Die einzigen absolut notwendigen materiellen Dinge sind Brot und Wein. Und es ist sogar gut, sich daran zu erinnern, dass nicht Gott die Liturgie braucht, sondern wir sie brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Katholizismus ist eine inkarnierte Religion. Er kann nicht in der Welt der Ideen und Theorien bleiben, er muss in die Tat umgesetzt werden. Wir m\u00fcssen bedenken, dass wir leibliche Wesen sind und es daher sinnlos ist, das, was wir denken, von dem zu trennen, was wir tun.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist Architektur?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Frage zu beantworten, was sakrale Architektur ist, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst kl\u00e4ren, was Architektur ist. Da diese Frage zu komplex ist, sollten wir sie vereinfachen und uns darauf einigen, dass es in der Architektur um Geb\u00e4ude geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was macht einen leeren Raum zu einem Schlafzimmer, einem Esszimmer, einem Badezimmer oder einer K\u00fcche? Trotz des aktuellen Trends zum Minimalismus neigen wir als Zivilisation dazu, den Raum durch die Objekte zu charakterisieren, die seine Aufgabe definieren: ein Bett, eine Badewanne, ein Tisch, der Kamin...<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher k\u00f6nnen wir die Architektur nicht als eigenst\u00e4ndiges konstruktives Geh\u00e4use betrachten, sondern m\u00fcssen all jene Objekte einbeziehen, die den Zweck des Raums charakterisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was also macht Architektur heilig?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sakrale Architektur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas als heilig zu bezeichnen, bedeutet, dass es Gott geweiht wurde, dass es geweiht ist. Um diese Weihe zu zeigen, verwenden wir \u00d6l, um Menschen bei ihrer Taufe, Konfirmation oder Ordination oder Gegenst\u00e4nde zu salben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Architektur werden bei der Einweihung einer Kirche die W\u00e4nde oder S\u00e4ulen mit \u00d6l gesalbt, und neben dem Bauwerk wird auch der Gegenstand gesalbt, der das Geb\u00e4ude auszeichnet - der Altar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was ist ein Altar?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wort kommt vom lateinischen \"altus\", was so viel bedeutet wie erh\u00f6ht, ein von der Erde getrennter Raum. In der Heiligen Schrift wird jedoch h\u00e4ufig der griechische Begriff \"Thysiasterion\" verwendet. Dieser Begriff wird mit \"Opferst\u00e4tte\" \u00fcbersetzt, was uns ein umfassenderes Bild von der Aufgabe des Objekts vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Altar ist der Ort, an dem das Opfer Christi erneuert wird. Auf dem Altar wird Christus erneut Leib und Blut, er wird fleischgeworden. Dort offenbart und verschenkt er sich an uns, er wird verkl\u00e4rt. Was tr\u00e4ge war, wird zum Leben. In der Tat ist der Altar ein Symbol f\u00fcr Christus selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist der Ort, an dem der Himmel auf die Erde trifft. Wo wir mit Gott und der ganzen Kirche vereint sind. Die triumphierende Kirche, die k\u00e4mpferische Kirche und die reinigende Kirche.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Urspr\u00fcnge<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun m\u00fcssen wir uns die Frage nach den Urspr\u00fcngen des Altars stellen. Dazu m\u00fcssen wir uns bestimmte Episoden im Alten Testament ansehen, wie zum Beispiel die Opferung Isaaks. Die Geschichte ist auf den ersten Blick ziemlich verst\u00f6rend, und obwohl wir viele Details betrachten k\u00f6nnen, wollen wir uns zun\u00e4chst auf den materiellen Aspekt konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abraham und Isaak gehen auf den Berg Morija, wie Gott ihnen zeigt, und bauen dort einen Altar. Abraham baut also einen Berg auf einem Berg und versucht, dem Himmel, wo Gott ist, n\u00e4her zu kommen. Der Abschnitt ist auch deshalb von Bedeutung, weil Isaak ein Vorl\u00e4ufer von Christus ist. Der Satz \"Gott wird f\u00fcr das Opfer sorgen\", Isaak, der das Holz tr\u00e4gt, das Lamm, das sie in der Falle finden....<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Tabernakel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir begegnen dem Opferaltar wieder, als Mose die Stiftsh\u00fctte baute, einen Ort, an dem Gott mit den Menschen lebte. Sie hatte eine \u00e4u\u00dfere Umfriedung, in der der Brandopferaltar stand, der aus Holz war und mit Bronze \u00fcberzogen. Die Stiftsh\u00fctte selbst hatte zwei R\u00e4ume, von denen der innerste das Allerheiligste war, in dem die Bundeslade stand. Die Bundeslade war nicht wegen ihres Inhalts wichtig, sondern weil sich \u00fcber ihr, zwischen den Fl\u00fcgeln der Seraphim, der Gnadenstuhl befand, in dem die Gegenwart Gottes wohnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stiftsh\u00fctte fiel auseinander, als das Volk Israel umzog. Als sie sich im Gelobten Land niederlie\u00dfen, lie\u00df K\u00f6nig Salomo eine endg\u00fcltige Version bauen. Der erste Tempel folgte den Pl\u00e4nen des Zeltes, wobei die beiden R\u00e4ume durch einen Vorhang getrennt waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Babylonier zerst\u00f6rten den Tempel Salomos. Siebzig Jahre sp\u00e4ter, nach der R\u00fcckkehr aus dem Exil, wurde der zweite Tempel gebaut und von Herodes dem Gro\u00dfen umgestaltet und erweitert. Dieser zweite Bau folgte den Pl\u00e4nen des ersten, aber das Allerheiligste blieb leer, da die Bundeslade verloren gegangen war. Auch dieser Tempel wurde einige Zeit sp\u00e4ter zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Synagogen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des gesamten ersten Jahrhunderts wurden die Opfer ausschlie\u00dflich im Tempel in Jerusalem dargebracht, so dass die Juden in Jud\u00e4a, Galil\u00e4a und anderswo Gott in der Regel in ihren \u00f6rtlichen Synagogen verehrten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Synagogen waren, wie der Tempel, von der Stiftsh\u00fctte inspiriert. Die Bundeslade wurde durch die Tora-Arche repr\u00e4sentiert, die ebenfalls verh\u00fcllt war und ihren eigenen Platz im Raum hatte. Der architektonische Typus selbst ist recht einfach, eine Versammlungshalle mit einem durch S\u00e4ulen abgegrenzten zentralen Raum, \u00e4hnlich dem griechischen Bouleuterion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Benedikt XVI. fasst in \"Der Geist der Liturgie\" die drei wichtigsten Ver\u00e4nderungen zusammen, die eintreten, wenn die Synagoge zur Kirche wird:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-Orientierung: Das Gebet in der Synagoge war immer auf Jerusalem, auf den Tempel ausgerichtet. F\u00fcr die Christen war der Tempel zerst\u00f6rt und in drei Tagen wieder aufgebaut worden, so dass die Anbetung nach Osten \"ad orientem\", zum Licht, das Christus repr\u00e4sentiert, ausgerichtet sein w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-Getrenntheit: In der Synagoge durften nur M\u00e4nner am Gottesdienst teilnehmen, die Frauen waren auf den Emporen im Obergeschoss untergebracht. In der Kirche nahmen Frauen und M\u00e4nner gleichberechtigt am Gottesdienst teil und besetzten denselben Raum, wenn auch getrennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste Unterschied ist der Altar, der an die Stelle der Arche tritt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Altar<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wissen sehr wenig dar\u00fcber, wie die fr\u00fche Kirche ihre Gottesdienste abhielt, und noch weniger \u00fcber die materiellen Details. Die sakrale Arch\u00e4ologie ist ein Minenfeld voller Spekulationen und Ideologien, aber mit sehr wenigen materiellen Beweisen. Trotzdem scheinen die fr\u00fchesten Alt\u00e4re h\u00f6lzerne, mehr oder weniger gew\u00f6hnliche Tische gewesen zu sein, die dem heiligen Zweck gewidmet waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber wir k\u00f6nnen die architektonischen Vorrichtungen des Altars untersuchen, die sich in den ersten Jahrhunderten des Unterreichs entwickelten. Der antike Petersdom, der von Konstantin erbaut wurde, ist ein paradigmatisches Beispiel, das als Modell f\u00fcr viele Kirchen dienen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bereich um den Altar wird von einer S\u00e4ulenhalle, der so genannten \"Pergula\" oder \"Templon\", abgegrenzt, die \u00fcber dem Altar ein Ziborium bildet. Diese Pergola wurde sp\u00e4ter vom Heiligen Gregor dem Gro\u00dfen umgestaltet, der \u00fcber dem Altar ein separates Ziborium errichtete. Die gesamte Altarplattform erhebt sich \u00fcber das Kirchenschiff, um das Grab des Heiligen Petrus aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Justin verwendete dieselben architektonischen Elemente fast unver\u00e4ndert f\u00fcr die gro\u00dfe Sophienkirche in Konstantinopel. Die \"Pergula\" wird verwendet, um Lampen aufzuh\u00e4ngen, und das Ziborium wird durch Vorh\u00e4nge, die Tetravela, verschlossen, die w\u00e4hrend der Liturgie ge\u00f6ffnet werden. Es ist ein wundersch\u00f6nes Symbol, das daran erinnert, wie der Vorhang des Tempels zerrissen wurde, als Jesus starb, ein Zeichen daf\u00fcr, dass Gottes Gegenwart und Verhei\u00dfung nicht mehr auf den Tempel beschr\u00e4nkt war, sondern in Fleisch und Blut offenbart wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Heilige Bilder<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heilige Bilder waren von Anfang an Teil der kirchlichen Kultur. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Altar seine eigene Bildsprache entwickelte, um zu dem beizutragen, was Eusebius den \"Augenzeugen\" nennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Altarschmuck konnte direkt auf dem Altar geschnitzt werden, nahm aber oft die Form von aufgesetzten Ornamenten aus Holz, Elfenbein, Metall usw. an. Der Platz auf der Vorderseite des Altars war bald ersch\u00f6pft, und so entstand die R\u00fccken- oder \"Retrotabula\", im gleichen Format wie die Vorderseite, am hinteren Rand des Altars. Diese \"Retrotabula\", die nicht mehr an die Gr\u00f6\u00dfe des Altars gebunden war, wurde immer gr\u00f6\u00dfer und verschmolz an einigen Stellen mit der Wanddekoration an den W\u00e4nden, so dass das Altarbild in all seinen unz\u00e4hligen Varianten entstand.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Tabernakel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das letzte Element, das mit dem Altar in Ber\u00fchrung kam, war der Tabernakel. Damals wurden die vorbehaltenen Gaben in einem Schrank in der Sakristei aufbewahrt und nicht drau\u00dfen in der Kirche. Im Laufe der Zeit entwickelten sich einige Praktiken, z. B. wurden sie in Pyxen aufbewahrt, die am Ziborium aufgeh\u00e4ngt waren, oder in Form von Tauben oder T\u00fcrmen auf den Altar gestellt; im sp\u00e4ten Mittelalter wurden Sakramentst\u00fcrme vor allem in Deutschland \u00fcblich, wo sie in die Seitenwand des Heiligtums eingebaut wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der Zeit und vor allem durch die Zunahme der eucharistischen Andachten und die Verteidigung der k\u00f6niglichen Pr\u00e4senz w\u00e4hrend der Gegenreformation r\u00fcckte der Tabernakel zusammen mit dem Altar in die Mitte des Heiligtums. Bis zum 17. Jahrhundert waren diese Tabernakel jedoch nicht so konstruiert, dass sie vom Altar aus f\u00fcr den Zelebranten zug\u00e4nglich waren, und erforderten eine gewisse Geschicklichkeit beim Besteigen. F\u00fcr einige Jahrhunderte war der Tabernakel untrennbar mit dem Altar verbunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was macht sakrale Architektur gut?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitruv, ein r\u00f6mischer Architekt, schrieb eine Abhandlung, in der er die Eigenschaften eines Geb\u00e4udes wie folgt definierte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- \"Firmitas\", Festung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- \"Venustas\", Sch\u00f6nheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-utilitas\", Dienstprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den ersten Punkt m\u00f6chte ich nicht zu sehr eingehen. Er ist selbsterkl\u00e4rend. Jeder wei\u00df es zu sch\u00e4tzen, dass ein Geb\u00e4ude nicht auf einen einst\u00fcrzt, dass es nicht undicht ist und dass es dauerhaft und gut gebaut ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Sch\u00f6nheit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber den zweiten Punkt, Venustas oder Sch\u00f6nheit, sind bereits Str\u00f6me von Tinte vergossen worden, aber ich werde ihn dennoch kurz ansprechen. Der heilige Thomas von Aquin sagte wie Vitruv, dass die Sch\u00f6nheit drei verschiedene Qualit\u00e4ten hat:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-Integritas\", Integrit\u00e4t, Vollst\u00e4ndigkeit, F\u00fclle, Vollkommenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-Konsonantia\", Proportion, Harmonie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- \"Claritas\", Helligkeit, Leuchtkraft<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten beiden Eigenschaften beziehen sich auf die Beschaffenheit des Objekts, nichts darf fehlen und nichts darf \u00fcberfl\u00fcssig sein, alles muss einen Zweck haben. Gleichzeitig muss das Verh\u00e4ltnis zwischen all diesen Teilen harmonisch, angemessen und geordnet sein. Schlie\u00dflich ist die Proportion nur ein Spiegelbild der Ordnung, die in der Sch\u00f6pfung existiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich ist die \"claritas\" vielleicht das schw\u00e4chste Merkmal. Anstatt eine sehr w\u00f6rtliche Auslegung vorzunehmen, schlie\u00dfe ich mich Jaques Maritain an, der diese \"claritas\" so versteht, dass sie ihr \"ontologisches Geheimnis\" offenbart, was sie wirklich ist, und dass sie durch die Offenbarung ihres wahren Wesens den Sch\u00f6pfer zeigt. Diese ontologische Realit\u00e4t des Altars und der Kirche ist die der Begegnung von Himmel und Erde, der vielf\u00e4ltigen Dimensionen der Eucharistie, der Gemeinschaft der ganzen Kirche....<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die N\u00fctzlichkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die N\u00fctzlichkeit anbelangt, so h\u00e4tte man diese Eigenschaft nicht einfach weglassen k\u00f6nnen, ebenso wenig wie die \"firmitas\", da sie sich nur auf profane Dinge bezieht, die alle gut und w\u00fcnschenswert sind, wie Klimatisierung, Zug\u00e4nglichkeit oder andere Dinge, die den Ort im materiellen Sinne nutzbar machen und es zu einem Albtraum machen, ihn mit den Bauvorschriften in Einklang zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte ein wenig tiefer graben und sagen: OK, das ist alles sch\u00f6n und gut, aber was ist der \"wahre\" Zweck dieses Geb\u00e4udes? Die Liturgie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen uns also auch fragen, ob dieser Raum f\u00fcr die Liturgie geeignet ist, ob er so eingerichtet ist, dass die Elemente und Bewegungen, die den Riten eigen sind, ber\u00fccksichtigt und untergebracht werden. Ist er in diesem Sinne gestaltet worden?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bildende Kunst<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich schlie\u00dfe mit diesem Auszug aus \"Sacrosanctum Concilium\":<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Die sch\u00f6nen K\u00fcnste werden zu Recht als eine der edelsten T\u00e4tigkeiten des menschlichen Genies angesehen, und dies gilt insbesondere f\u00fcr die religi\u00f6se Kunst und ihre h\u00f6chste Leistung, die sakrale Kunst.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese K\u00fcnste sind ihrem Wesen nach auf die unendliche Sch\u00f6nheit Gottes ausgerichtet, die sie in irgendeiner Weise durch das Werk menschlicher H\u00e4nde darzustellen versuchen;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie erf\u00fcllen ihren Zweck, zum Lob und zur Ehre Gottes beizutragen, in dem Ma\u00dfe, in dem sie ausschlie\u00dflich auf das einzige Ziel ausgerichtet sind, den Geist der Menschen fromm zu Gott zu wenden\".<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Esta primera idea puede sonar extra\u00f1a dado el tema del art\u00edculo, y en particular teniendo en cuenta al autor porque vive gracias a ello. 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