{"id":32064,"date":"2023-06-27T10:25:39","date_gmt":"2023-06-27T09:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=32064"},"modified":"2025-11-17T14:28:41","modified_gmt":"2025-11-17T12:28:41","slug":"die-juden-und-die-diaspora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/los-judios-y-la-diaspora\/","title":{"rendered":"Auf dem Weg zur Gr\u00fcndung des Staates Israel. Juden und die Diaspora"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Israel. Pal\u00e4stina. <em>Ha-Aretz<\/em> (hebr\u00e4isch: das Land tout court, so definieren die Juden das Land, das Gott ihnen versprochen hat, von Dan im Norden bis Beerscheba im S\u00fcden). <em>Filast\u00ecn<\/em> (Arabisch: Pal\u00e4stina). <em>Jeruschalajim<\/em> (hebr\u00e4ischer Name f\u00fcr Jerusalem, was so viel wie \"H\u00fcgel des Friedens\" und damit auch \"Stadt des Friedens\" bedeutet). <em>Al-Quds<\/em> (das Heilige: arabischer Name f\u00fcr Jerusalem). In diesem winzigen Taschentuch von Land haben die Dinge oft zwei oder mehr Namen, und die Definitionen der Orte in dieser winzigen Region zwischen Afrika und Asien sind emphatisch und vermitteln ein Gef\u00fchl des Absoluten, des G\u00f6ttlichen, fast so, als ob alle Sehensw\u00fcrdigkeiten der Welt, alle Erwartungen, Sehns\u00fcchte und W\u00fcnsche von Milliarden von Menschen im Laufe der Geschichte hier zusammenkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir uns mit der arabisch-israelischen Frage befassen, ist es daher notwendig zu kl\u00e4ren, wer und was gemeint ist. Um noch genauer zu sein, sollten wir sogar zun\u00e4chst von einer <em>Judenfrage<\/em>die dann zu <em>Jud\u00e4o-Osmanisch<\/em> und zur gleichen Zeit <em>Jud\u00e4o-Arabisch<\/em> o <em>j\u00fcdisch-pal\u00e4stinensisch<\/em>und schlie\u00dflich erst seit 1948, <em>Arabisch-Israelisch<\/em> o <em>israelisch-pal\u00e4stinensisch<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Juden oder Israelis?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beginnen wir mit einer jener Annahmen, derer sich jeder angehende Orientalist bewusst sein sollte. So wie man in den ersten Lektionen an der Universit\u00e4t lernt, dass nicht alle Araber Muslime sind und nicht alle Muslime Araber sind, muss man darauf hinweisen, dass nicht alle Juden Israelis sind und nicht alle Israelis Juden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer also sind die Israelis? Sie sind die B\u00fcrger des Staates Israel, eines westasiatischen Landes mit etwa 9 Millionen Einwohnern, von denen etwa 7 Millionen Juden sind, mit einer betr\u00e4chtlichen Minderheit (etwa 2 Millionen) von Arabern, \u00fcberwiegend sunnitischen Muslimen, aber mit einer kleinen Minderheit von Christen und Drusen. Israelis sind also sowohl Juden als auch Araber (oder Pal\u00e4stinenser: \u00fcber die Verwendung des letzteren Begriffs wird auf den folgenden Seiten berichtet) und sowohl Juden als auch Muslime, Drusen, Christen usw.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Juden (ein Begriff, der im Italienischen eher mit \"Israeliten\" als mit \"Israelis\" gleichzusetzen ist) sind eine ethnisch-religi\u00f6se Gruppe von 17 bis 20 Millionen Menschen, von denen die meisten (etwa 10 Millionen) in den Vereinigten Staaten leben; au\u00dferdem gibt es etwa 7 Millionen in Israel. Auch in Frankreich (700.000 zu Beginn dieses Jahrhunderts, aber die Zahl nimmt stetig ab), im Vereinigten K\u00f6nigreich, in Russland und in anderen L\u00e4ndern sind sie relativ stark vertreten. In Italien gibt es etwa 45.000 Juden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie definieren sich selbst als \"ethnisch-religi\u00f6se Gruppe\" und nicht einfach als Anh\u00e4nger einer Religion, da der Begriff der Ethnie und der religi\u00f6se Glaube im Judentum eng miteinander verbunden sind. Bevor die <em>Shoah<\/em>Der Holocaust, der V\u00f6lkermord, durch den die meisten j\u00fcdischen Gemeinden in Europa ausgel\u00f6scht wurden, beherbergte auf dem Alten Kontinent mehr als die H\u00e4lfte der Juden weltweit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aschkenasisch und Sephardisch<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Juden, sowohl die in Israel lebenden als auch die in der ganzen Welt verstreuten, werden im Allgemeinen in zwei Hauptgruppen eingeteilt, die sich auf verschiedene Faktoren st\u00fctzen, n\u00e4mlich zun\u00e4chst auf alle kulturellen Aspekte, die sie unterscheiden, wie Sprache, Traditionen, Sitten und Gebr\u00e4uche, sowie auf die historischen Wechself\u00e4lle, die sie durchlaufen haben, und auf die geografische Lage der Gemeinschaft, der sie angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese beiden Gruppen werden \"Aschkenasen\" und \"Sephardim\" genannt (von Ashkenaz und Sefarad, was im mittelalterlichen Hebr\u00e4isch Deutschland bzw. Spanien bedeutet).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Allgemeinen handelt es sich bei den Sephardim um jene Israeliten (Isaac Abravanel, Jude und Finanzminister des K\u00f6nigreichs bis zur Vertreibung, spricht von 200.000 bis 300.000), die sich weigerten, zum Christentum zu konvertieren, und die 1492 nach der endg\u00fcltigen R\u00fcckeroberung des Landes von den Mauren durch Ferdinand, K\u00f6nig von Aragon, und Isabella, K\u00f6nigin von Kastilien, aus Spanien vertrieben wurden. Sie fanden Zuflucht in Nordafrika, im Osmanischen Reich, in \u00c4gypten und im Nahen Osten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute werden jedoch auch die j\u00fcdischen Gemeinden im Jemen, im Irak, in Pal\u00e4stina und in anderen L\u00e4ndern Asiens und Afrikas, die mit den im 15. Jahrhundert von der iberischen Halbinsel vertriebenen Fl\u00fcchtlingen wenig oder gar nichts zu tun haben, als sephardisch definiert. Dies liegt daran, dass im 16. Jahrhundert ein Gelehrter und Mystiker andalusischer Herkunft, Yossef Caro (1488-1575), einen Kodex, den so genannten Shulhan Arukh, verfasst hat, der alle Traditionen, Br\u00e4uche, Regeln f\u00fcr Rechtm\u00e4\u00dfigkeit und Unrecht sowie Rituale der hispanischen Gemeinschaften zusammenfasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraufhin kommentierte ein polnischer j\u00fcdischer Gelehrter, Moshe Isserles, auch bekannt als Harema, den Kodex von Caro und urteilte, dass einige der darin enthaltenen Regeln nicht der aschkenasischen Tradition entspr\u00e4chen. Dadurch entstand die Unterscheidung zwischen Aschkenasim und Sephardim (ein Unterschied, der von den Ritualen \u00fcber das Essen bis hin zum Umgang mit Nicht-Juden und der im Alltag verwendeten Sprache reicht), die von vielen auch als europ\u00e4ische bzw. orientalische Juden bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was wir soeben gesagt haben, ist nur eine Verallgemeinerung der vielf\u00e4ltigen Unterschiede zwischen den Juden in der ganzen Welt, die trotz allem immer ihre gemeinsamen Wurzeln, ihren Kult und vor allem die nostalgische Sehnsucht nach der R\u00fcckkehr in das Gelobte Land bewahrt haben, begleitet vom Schmerz des Exils (wobei die letztgenannten Komponenten in den Gesten und Worten des t\u00e4glichen Lebens und der wichtigsten Feste allgegenw\u00e4rtig sind).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diaspora<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diaspora, d. h. die Zerstreuung der Israeliten (ein Begriff, der ein Synonym f\u00fcr \"Juden\" und nicht f\u00fcr \"Israeliten\" ist) in alle Welt, hatte bereits zwischen 597 und 587 v. Chr. mit der so genannten \"Babylonischen Gefangenschaft\" begonnen, d. h. mit der Deportation der Bewohner der K\u00f6nigreiche Israel und Juda nach Assyrien und Babylon und mit der Zerst\u00f6rung des von Salomo erbauten Tempels durch K\u00f6nig Nebukadnezar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Edikt des Perserk\u00f6nigs Kyros im Jahr 538 konnten einige Juden nach ihrer R\u00fcckkehr in ihre Heimat den Tempel wieder aufbauen, doch viele Juden blieben in Babylon oder zogen in andere Regionen, ein Prozess, der bis in die hellenistische und r\u00f6mische Epoche andauerte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war jedoch Rom, das den nationalen und territorialen Bestrebungen des j\u00fcdischen Volkes mit den drei blutigen J\u00fcdischen Kriegen f\u00fcr fast zweitausend Jahre ein Ende setzte. Der erste dieser Kriege (66-73 n. Chr.), der durch eine Reihe von Aufst\u00e4nden der einheimischen Bev\u00f6lkerung gegen die r\u00f6mische Autorit\u00e4t ausgel\u00f6st wurde, gipfelte in der Zerst\u00f6rung Jerusalems und des Tempels sowie anderer St\u00e4dte und milit\u00e4rischer Festungen wie Masada und dem Tod von mehr als einer Million Juden und 20 000 R\u00f6mern, wie der damalige Historiker Josephus Flavius berichtet. Der zweite (115-117) fand in den r\u00f6mischen St\u00e4dten der Diaspora statt und forderte ebenfalls Tausende von Opfern. In der dritten (132-135), auch bekannt als die <em>Bar-Kokhba-Aufstand<\/em>Die r\u00f6mische Kriegsmaschinerie \u00fcberrollte alles, was sich ihr in den Weg stellte, und machte etwa 50 St\u00e4dte (einschlie\u00dflich der \u00dcberreste Jerusalems) und 1.000 D\u00f6rfer dem Erdboden gleich. Nicht nur die Aufst\u00e4ndischen, sondern fast die gesamte j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung, die den Ersten J\u00fcdischen Krieg \u00fcberlebt hatte, wurde ausgel\u00f6scht (etwa 600 000 Tote), ebenso wie die Idee einer j\u00fcdischen Pr\u00e4senz in der Region, die sogar in ihrer Topographie romanisiert wurde. Tats\u00e4chlich ist der Name Pal\u00e4stina, genauer gesagt <em>Syrien Pal\u00e6stina<\/em>wurde 135 n. Chr., nach dem Ende des Dritten J\u00fcdischen Krieges, von Kaiser Hadrian der antiken Provinz Jud\u00e4a zugeschlagen (Pal\u00e4stina selbst war bis dahin ein schmaler Streifen Land, der ungef\u00e4hr dem heutigen Gazastreifen entsprach und auf dem sich die antike philippinische Pentapolis befand).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derselbe Kaiser lie\u00df Jerusalem als heidnische Stadt wiederaufbauen, und zwar unter dem Namen <em>Aelia Capitolina<\/em>Das j\u00fcdische Volk errichtete Tempel f\u00fcr griechisch-r\u00f6mische Gottheiten direkt \u00fcber j\u00fcdischen und christlichen Heiligt\u00fcmern (Juden und Christen waren damals assimiliert) und hinderte Juden am Betreten, obwohl zumindest in den ersten Jahrhunderten der christlichen \u00c4ra eine j\u00fcdische Minderheit auf dem jud\u00e4ischen Land und insbesondere in den heiligen St\u00e4dten Safed und Tiberias in Galil\u00e4a \u00fcberlebte, Eine j\u00fcdische Minderheit \u00fcberlebte auf dem jud\u00e4ischen Land und vor allem in den heiligen St\u00e4dten Safed und Tiberias in Galil\u00e4a, so dass in den Chroniken jener Zeit erw\u00e4hnt wird, dass die israelitische Minderheit w\u00e4hrend des Aufstands gegen den byzantinischen Kaiser Heraklius im Jahr 614 an Massakern an Christen (etwa 90.000 Tote) und an der Vernichtung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung beteiligt war.90.000 Tote) und an der Zerst\u00f6rung einiger heiliger St\u00e4tten wie der <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/kultur\/reliquien-unseres-herrn-an-heiligen-orten\/\">Heiliges Grab<\/a>Er herrschte sogar 15 Jahre lang \u00fcber Jerusalem, bevor es seinerseits fast vollst\u00e4ndig niedergemetzelt wurde und den Vormarsch und die Eroberung durch arabisch-islamische Truppen im Jahr 637 beg\u00fcnstigte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man fragt sich jedenfalls, warum es vor 1880, dem Datum, das traditionell den Beginn der arabisch-israelischen Frage markiert - zu diesem Zeitpunkt w\u00e4re es richtiger, sie noch j\u00fcdisch-pal\u00e4stinensisch zu nennen -, nicht zu einer massiven Einwanderung von Juden in die Region kam, die in der Zwischenzeit von einer Hand in die andere \u00fcbergegangen war: R\u00f6mer, Perser, Byzantiner, Araber, Kreuzritter, osmanische T\u00fcrken. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherlich aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden (die bereits stark urbanisierten und im Handel t\u00e4tigen j\u00fcdischen Gemeinden hatten sich in vielen wichtigen Zentren des mediterranen Europas, Asiens und Afrikas dauerhaft niedergelassen und ein dichtes Handelsnetz gekn\u00fcpft), aber wahrscheinlich auch aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden: Im babylonischen Talmud (Traktat Ketubot, 111a) hei\u00dft es n\u00e4mlich, dass Gott die Israeliten daran hindern w\u00fcrde, sich gegen die Nationen aufzulehnen und einen eigenen Staat zu gr\u00fcnden, massenhaft in das Heilige Land einzuwandern und die Ankunft des Messias zu beschleunigen. Diese Verbote bilden die Grundlage der streng antizionistischen und antiisraelischen Doktrin der Neturei Karta (W\u00e4chter der Stadt, eine extremistische j\u00fcdische Gruppe, die heute vor allem in zwei Jerusalemer Vierteln, Me'ah She'arim und Ge'ula, lebt), einer orthodoxen j\u00fcdischen Bewegung, die sich weigert, die Autorit\u00e4t und die Existenz des Staates Israel anzuerkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In jedem Fall war Pal\u00e4stina Ende des 19. Jahrhunderts Teil der gr\u00f6\u00dften Provinz (<em>vilayet<\/em>) von Syrien und seine Bev\u00f6lkerung war fast ausschlie\u00dflich arabisch- und islamischsprachig (obwohl es bedeutende christliche Minderheiten gab, insbesondere in St\u00e4dten wie Nazareth, Bethlehem und Jerusalem selbst, wo Christen manchmal eine relative Mehrheit darstellten). Es gab nur 24.000 Juden, das sind 4,8% der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als osmanische Untertanen galten sie (wie die Christen) als B\u00fcrger zweiter Klasse, d. h. sie wurden nicht als osmanische B\u00fcrger betrachtet, <em>Dhimmi<\/em>und unterlagen der Zahlung einer Kapitulationssteuer, der so genannten <em>jizya<\/em>Das Land, das sie besa\u00dfen, und eine Steuer auf das Land, das sie besa\u00dfen, <em>khar\u00e0j<\/em>bis 1839, als nach dem Edikt (<em>Hatti Sherif<\/em>) von G\u00fclhane, gefolgt von dem Edikt (<em>Hatti<\/em>) H\u00fcmayun (1856) und der Islahat Fermani gew\u00e4hrte Sultan Abd\u00fclmecit I. allen nicht-islamischen Untertanen der Erhabenen Pforte die volle rechtliche Gleichstellung mit den Muslimen, und zwar im Rahmen des ber\u00fchmten <em>Tanzimat<\/em>Liberale Reformen nach europ\u00e4ischem Vorbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paradoxerweise keimte die Saat der arabisch-israelischen Frage genau zu dem Zeitpunkt auf, als zur Zeit der liberalen Revolutionen und der \u00d6ffnung der Ghettos in Europa und im Nahen Osten die arabisch-israelische Frage diskutiert wurde. <em>Tanzimat<\/em> Im Osmanischen Reich kam es weiterhin zu gewaltt\u00e4tigen Pogromen und subtileren Akten und Episoden von Antisemitismus, insbesondere in Europa und Russland, aber auch in Syrien und anderen Teilen der westlichen und \u00f6stlichen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damals, im Kontext des europ\u00e4ischen Nationalismus und auch als Folge der Haskalah, der j\u00fcdischen Aufkl\u00e4rung (die die Wiedergeburt der j\u00fcdisch-europ\u00e4ischen Literatur und Kultur mit sich brachte), wurde die Ideologie, die die Grundlage des heutigen Staates Israel bildet - der Zionismus - geboren und entwickelt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Israel. 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