{"id":3698,"date":"2018-05-30T10:13:20","date_gmt":"2018-05-30T09:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.omnesmag.com\/?p=3698"},"modified":"2018-05-30T10:13:20","modified_gmt":"2018-05-30T09:13:20","slug":"dublin-wird-die-hauptstadt-der-familien-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/dublin-se-convertira-en-la-capital-de-las-familias\/","title":{"rendered":"\"Dublin soll die Hauptstadt der Familien werden\"."},"content":{"rendered":"<p><strong>\"Es ist alles vorbereitet, damit Dublin die Hauptstadt der Familien werden kann\". Kardinal Kevin Farrell, der seit fast zwei Jahren an der Spitze des Dikasteriums f\u00fcr Laien, Familie und Leben steht, berichtet in diesem Interview f\u00fcr Palabra \u00fcber die letzten Vorbereitungen f\u00fcr das Welttreffen der Familien, das vom 21. bis 26. August in Dublin unter Teilnahme von Papst Franziskus stattfinden wird.<\/strong><\/p>\n<p>Text - Giovanni Tridente, Rom<\/p>\n<p>Er bietet auch eine ruhige und durchdachte Reflexion \u00fcber verschiedene Aspekte des Schreibens Amoris laetitia, dar\u00fcber, wie Familien die heutige Welt beeinflussen m\u00fcssen, und dar\u00fcber, welchen Beitrag der \"weibliche Blick\" in der Kirche leisten kann und sollte. Die geb\u00fcrtige Irin studierte an der Universit\u00e4t von Salamanca in Spanien und am Gregorianischen und Angelicum in Rom und erwarb einen Master in Betriebswirtschaft an der Universit\u00e4t von Notre Dame (USA).<\/p>\n<p>Im Jahr 1966 trat er in die Kongregation der Legion\u00e4re Christi ein und \u00fcbte seine pastorale T\u00e4tigkeit in Mexiko und Washington aus, wo er 1984 inkardiniert wurde. Im Jahr 2001 wurde er zum Weihbischof von Washington ernannt und im Jahr 2007, bevor er in den Vatikan berufen wurde, zum Bischof von Dallas bef\u00f6rdert. Papst Franziskus ernannte ihn am 19. November 2016, zum Abschluss des Au\u00dferordentlichen Jubil\u00e4ums der Barmherzigkeit, zum Kardinal.<\/p>\n<p><strong>Monsignore, das gro\u00dfe Weltfamilientreffen in Dublin ist bereits in zwei Monaten, wie laufen die Vorbereitungen?<\/strong><br \/>\n-Welttreffen ist immer eine Gelegenheit der Gnade. Eine Zeit, um die Freude am Evangelium der Familie zu verk\u00fcnden und zu feiern. Die Arbeiten gehen in diesem letzten Abschnitt z\u00fcgig voran. Die Anmeldungen sind noch nicht abgeschlossen, und es melden sich weiterhin zahlreiche Personen an. Offizielle Delegationen aus zahlreichen L\u00e4ndern aller f\u00fcnf Kontinente haben ihre Teilnahme best\u00e4tigt und bereiten sich auf das Treffen vor, indem sie die f\u00fcr diesen Anlass vorbereiteten Katechesen entgegennehmen und halten. Es ist fast alles bereit, damit Dublin die Hauptstadt der Familien werden kann.<\/p>\n<p><strong>Mit dem Treffen im August feiern diese Treffen ihr \"silbernes Jubil\u00e4um\", 24 Jahre nach der ersten Einberufung im Jahr 1994 durch den Heiligen Johannes Paul II. Was hat sich Ihrer Meinung nach seither ge\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\n-Es liegt auf der Hand, dass sich die Situation der Familien in den letzten Jahren ver\u00e4ndert hat. Deshalb wollte Papst Franziskus, dass zwei Synoden abgehalten werden, denen eine 360-Grad-Konsultation \u00fcber die Familie vorausgeht. Auch wenn es in der heutigen Kultur viele Situationen gibt, die der Stabilit\u00e4t und Festigkeit von Familien nicht f\u00f6rderlich sind, bleiben die urspr\u00fcngliche Berufung des Menschen zur Liebe und der Wunsch nach Familie unver\u00e4ndert. Genau aus diesem Grund findet das nachsynodale Apostolische Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus, das die via caritatis und das pulchrum so stark betont, gro\u00dfen Widerhall und hilft der Kirche, ihr pastorales Engagement f\u00fcr alle Familien zu erneuern, ohne eine auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie gerade an Amoris laetitia denken, was ist Ihrer Meinung nach das wahre Geheimnis eines Evangeliums der Familie, das der Welt Freude bereitet?<\/strong><br \/>\n-Wie ich bereits sagte, geht es darum, die Freude der Liebe zu verk\u00fcnden, die den anderen so liebt, wie er ist, und nach seinem wahren Wohl strebt (vgl. AL 127). Amoris Laetitia sieht in der echten menschlichen und christlichen Liebe die einzige Kraft, die Ehe und Familie retten kann. Daher stellt der Papst die Liebe in den Mittelpunkt der Familie (vgl. AL 67) und misst ihr im gesamten Apostolischen Schreiben gro\u00dfe Bedeutung bei, insbesondere in den Kapiteln IV und V, wo er einige Merkmale der wahren Liebe beschreibt und sie auf das Familienleben anwendet, ausgehend vom Hymnus des heiligen Paulus an die N\u00e4chstenliebe aus 1 Kor 13,4-7 (vgl. AL 90-119).<\/p>\n<p><strong>Wie wir wissen, verdunkeln viele libert\u00e4re Initiativen die \"Prophezeiung\", die in der ersten Zelle der Gesellschaft verankert ist. Wie kann man diese schweren globalen Krisen \u00fcberwinden und welche Haltung gegen\u00fcber der Welt einnehmen?<\/strong><br \/>\n-Christen m\u00fcssen offen sein f\u00fcr die Fragen, die unsere Zeitgenossen zu den grundlegenden Fragen der Existenz stellen. Unsere Haltung kann nicht die derjenigen sein, die jeden neuen Vorschlag \"a priori\" verurteilen, oder derjenigen, die bei der Suche nach L\u00f6sungen Fehler machen. Der Papst l\u00e4dt uns ein, auf das Wirken des Heiligen Geistes zu achten, der uns, wie er es ausdr\u00fcckt, \"vorausgeht\". Wir m\u00fcssen darauf achten, die Lehre anzubieten, aber vor allem das Zeugnis der N\u00e4chstenliebe und die Freude am christlichen Familienleben. So l\u00e4sst sich beispielsweise nicht leugnen, dass der Mensch immer nach Liebe strebt, auch wenn wir uns aufgrund unserer gefallenen Natur in Bezug auf das Objekt und die Art und Weise, wie wir lieben, irren k\u00f6nnen. Der Papst erinnert daran, dass die eheliche Liebe authentisch ist, wenn sie eine verpflichtende und spirituelle Liebe ist, die gleichzeitig Zuneigung, Z\u00e4rtlichkeit, Intimit\u00e4t, Leidenschaft, erotisches Begehren, geschenkte und empfangene Lust (vgl. AL 120; 123), Offenheit f\u00fcr die Zeugung und die Erziehung der Kinder (vgl. AL 80-85) umfasst.<\/p>\n<p>Andererseits ist es im sozialen Dialog wichtig, stichhaltige Gr\u00fcnde aus dem Blickwinkel des gemeinsamen Interesses vorzubringen und nicht immer nur das \"sollte sein\" zu wiederholen. Es ist notwendig, die Gr\u00fcnde aufzuzeigen, die im Hinblick auf das Gemeinwohl, das allgemeine Interesse, ratsam sind, und die Familien zu unterst\u00fctzen, damit sie ihre wichtige soziale Aufgabe erf\u00fcllen k\u00f6nnen, wobei zu unterscheiden ist zwischen dem, was zur privaten Sph\u00e4re der Zuneigung geh\u00f6rt, und dem, was auch eine unverzichtbare soziale Funktion hat. Dies ist vor allem die Aufgabe der Laien, der Familien selbst, die sich mit anderen zusammenschlie\u00dfen, die zwar ihren Glauben nicht teilen, aber die gleiche Sorge um das Wohl der Gesellschaft und der Familien haben.<\/p>\n<p><strong>Es ist bekannt, dass Amoris laetitia, das Ergebnis zweier wichtiger synodaler Diskussionen, in einigen Kreisen nicht gut verdaut wurde. Welches sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Punkte dieses Dokuments, die es wert sind, gut verinnerlicht zu werden?<\/strong><br \/>\n-Amoris Laetitia ist ein Dokument von gro\u00dfem pastoralen Reichtum. Papst Franziskus bietet uns eine P\u00e4dagogik an, die davon ausgeht, dass die Paarbeziehung ein lebenslanger Weg ist (vgl. AL 325) und dass es sich daher um einen Weg handelt, der ebenso viel \u00fcber die Sch\u00f6nheit und die Freude des Geliebtwerdens und des Liebens wei\u00df wie \u00fcber M\u00e4ngel und S\u00fcnden, Schwierigkeiten und Leiden. Sie muss daher mit Realismus und Zuversicht als ein progressives Wachstum und eine Entwicklung betrachtet werden, die Schritt f\u00fcr Schritt mit praktischer, geduldiger und ausdauernder \u00dcbung einhergeht (vgl. AL 266-267). Der Papst verwendet einen sehr beredten Ausdruck, um auf diese Realit\u00e4t hinzuweisen, er sagt, dass \"die Liebe ein Handwerk ist\" (AL 221). Dies gilt auch f\u00fcr die Erziehung von Kindern (vgl. AL 16; 271; 273).<\/p>\n<p>Diese ganze Reise braucht die Begleitung der Kirche. Ich meine die christliche Gemeinschaft, nicht nur den Klerus. Ich glaube, dass diese Begleitung eines der originellsten Elemente des pastoralen Vorschlags von Amoris Laetitia ist, und dass wir uns bem\u00fchen m\u00fcssen, es besser zu verstehen und die richtigen Wege zu finden, es umzusetzen.<\/p>\n<p><strong>In den Ortskirchen gab es zahlreiche Initiativen im Bereich der Begleitung von Familien in den verschiedenen Phasen, von der Heirat \u00fcber die Geburt von Kindern bis hin zur Vollj\u00e4hrigkeit, wie es das Schreiben fordert. Welche Rolle hat das Dikasterium in diesem Bereich gespielt und was tut es, um weiterhin neue Initiativen zu f\u00f6rdern?<\/strong><br \/>\n-Das Dikasterium hat die Aufgabe, mit dem Dienst des Heiligen Vaters an der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Wir stehen also grunds\u00e4tzlich im Dienst der Teilkirchen und haben ein offenes Ohr f\u00fcr ihre Erfahrungen und Anliegen. In diesem Sinne sind wir ein gro\u00dfes Observatorium, das wertvolle Erfahrungen sammelt und versucht, sie zu verbreiten, damit die ganze Kirche davon profitieren kann. Wir f\u00f6rdern auch die \u00dcberlegungen der universit\u00e4ren Familieninstitute und nutzen deren Arbeit. Ein weiterer Bereich, in dem sich das Dikasterium besonders engagiert, ist die Rezeption von Amoris Laetitia und seiner katechetischen \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p>Wir sind auch an der Entwicklung einer angemessenen vorehelichen Seelsorge interessiert, die unsere jungen Menschen in katechumenaler Weise auf das Leben der ehelichen Liebe vorbereitet. Deshalb arbeiten wir an einer Plattform, die eine Gemeinschaft von Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringt, die Eltern bei der emotionalen Erziehung ihrer Kinder mit Kursen, Lehrmaterialien und p\u00e4dagogischen Mitteln verschiedener Art unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Papst Franziskus spricht in verschiedenen T\u00f6nen von einer Kirche auf dem Weg nach drau\u00dfen. Kann man nach der Logik des Papstes sagen, dass es auch \"Familien auf dem Weg nach drau\u00dfen\" gibt, und was w\u00fcrde das bedeuten?<\/strong><br \/>\n-Die Aufforderung des Papstes, eine \"Kirche im Aufbruch\" zu sein, ist eine Aufforderung an alle Getauften, denn alle Gl\u00e4ubigen sind durch die Taufe zum Apostolat berufen, um das Reich Gottes entsprechend der kirchlichen Stellung, die jeder entsprechend seiner besonderen Berufung und seiner pers\u00f6nlichen Situation einnimmt, zu verbreiten. Eine \"Kirche im Aufbruch\" ist also eine Kirche in st\u00e4ndiger Mission. Deshalb sind auch die Familien aufgerufen, sich nicht in sich selbst zu verschlie\u00dfen. Dies ist ein fester Bestandteil der christlichen Berufung. Sie m\u00fcssen ein offenes Ohr f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der anderen haben, vor allem f\u00fcr die Menschen und Familien, die sich aus verschiedenen Gr\u00fcnden, sowohl existenziellen als auch materiellen, in Schwierigkeiten befinden. Familien, die solidarisch zum Aufbau des Gemeinwohls beitragen.<\/p>\n<p>Auch als aktive und mitverantwortliche Subjekte der Mission sind die christlichen Familien aufgerufen, sich nach ihren M\u00f6glichkeiten an den verschiedenen pastoralen Diensten zu beteiligen, die sie leisten k\u00f6nnen, von der Mission \"ad gentes\" \u00fcber die Katechese der christlichen Initiation, die Begleitung junger Ehepaare, die Familienberatung usw.<\/p>\n<p><strong>An welchen Initiativen arbeitet das Dikasterium im Bereich des Lebens und wie arbeitet es mit der gleichnamigen P\u00e4pstlichen Akademie zusammen?<\/strong><br \/>\n-Unser Dikasterium hat die Aufgabe, die Achtung vor der W\u00fcrde des Lebens jedes Menschen und des gesamten menschlichen Lebens von der Empf\u00e4ngnis bis zum nat\u00fcrlichen Tod zu f\u00f6rdern, und zwar mit einer transzendenten Perspektive, die die menschliche Person als Ganzes betrachtet, die zur ewigen Gemeinschaft mit Gott bestimmt ist. In diesem Sinne besteht unsere Hauptverpflichtung darin, eine integrale und transversale Pastoral des menschlichen Lebens zu f\u00f6rdern, die sich nicht nur auf das notwendige Engagement f\u00fcr das Leben und seine legislativen, politischen und kulturellen Auswirkungen beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Es ist notwendig, eine ganzheitliche Perspektive der Seelsorge zu entwickeln, mit ihren formativen (Katechese, Gewissensbildung, Bioethik), feierlichen (Gebetstage, Rosenkr\u00e4nze, Vigilien, Feste des Lebens) und dienstlichen Aspekten (Zentren f\u00fcr Lebenshilfe, Begleitung von Frauen mit ungeplanten Schwangerschaften, Begleitung des Traumasyndroms nach einer Abtreibung, Begleitung von Trauernden usw.), und sich um die verschiedenen Altersstufen des Menschen zu k\u00fcmmern. Deshalb befassen wir uns mit der Pflege \u00e4lterer Menschen, der ganzheitlichen F\u00f6rderung der Fruchtbarkeit, nicht nur im Sinne der Bereitschaft zur Fortpflanzung, sondern auch im Sinne der geistigen, moralischen und solidarischen Fruchtbarkeit bei der Pflege von Benachteiligten, bei der Adoption, bei der Betreuung von Kindern, usw.<\/p>\n<p><strong>Nach dem Willen von Papst Franziskus stehen ihm zwei Frauen als Unterstaatssekret\u00e4rinnen des Dikasteriums zur Seite. Wie wichtig ist die Rolle der Frauen in der Kirche und in der Gesellschaft?<\/strong><br \/>\n-Wir werden uns zunehmend bewusst, wie viel Energie verschwendet wird, wenn der Beitrag weiblicher Genies nicht in gleichem Ma\u00dfe anerkannt und gef\u00f6rdert wird wie der von M\u00e4nnern. Jesus Christus, unser Herr, war in seiner geschichtlichen Existenz einer der gr\u00f6\u00dften Verfechter der W\u00fcrde und Gleichheit der Frau; aus historischen Gr\u00fcnden, deren Analyse den Rahmen dieses Gespr\u00e4chs sprengen w\u00fcrde, hat die Kirche vielleicht nicht die \"parresia\" gehabt, um die vollen Konsequenzen aus der christlichen Offenbarung \u00fcber die Frau zu ziehen. Dar\u00fcber wird jedoch zur Zeit viel nachgedacht.<\/p>\n<p>Ich erinnere hier zum Beispiel gerne an die interessanten \u00dcberlegungen, die die P\u00e4pstliche Kommission f\u00fcr Lateinamerika auf ihrer letzten Vollversammlung angestellt hat. Eine \u00dcberlegung, die den Reichtum, die Komplementarit\u00e4t und die Gegenseitigkeit der sexuellen Unterschiede anerkennt und damit \u00fcber bestimmte Feminismen hinausgeht und die Gleichheit und Unterschiedlichkeit von M\u00e4nnern und Frauen voll und ganz rechtfertigt. Neben dem Beitrag dieser beiden neuen Unterstaatssekret\u00e4re hat unser B\u00fcro auch mehrere Beauftragte, verheiratete und ledige, geweihte und Laien, die Tag f\u00fcr Tag ihren Reichtum und ihr weibliches Charisma in unsere Mission einbringen, und wir haben auch eine Abteilung, die sich mit der F\u00f6rderung von Frauen befasst, damit sie ihren weiblichen Ansatz in die verschiedenen Situationen und Entscheidungen einbringen k\u00f6nnen, die getroffen werden m\u00fcssen, um die Mission zu f\u00f6rdern und die Gemeinschaft auf verschiedenen Entscheidungsebenen aufzubauen.<\/p>\n<p>Der weibliche Blick ist heute notwendiger denn je, um eine Kirche mit m\u00fctterlicher Haltung zu entwickeln, wozu uns der Papst immer wieder einl\u00e4dt: die Revolution der Z\u00e4rtlichkeit, das Herz der Barmherzigkeit und der pastorale Ansatz der F\u00fcrsorge und Begleitung, der sich der konkreten Situation der Menschen annimmt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kardinal Kevin Farrell, der seit fast zwei Jahren an der Spitze des Dikasteriums f\u00fcr die Laien, die Familie und das Leben steht, berichtet in diesem Interview f\u00fcr Word \u00fcber die neuesten Vorbereitungen f\u00fcr das Welttreffen der Familien, das vom 21. bis 26. 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