{"id":37166,"date":"2024-02-07T06:00:00","date_gmt":"2024-02-07T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=37166"},"modified":"2025-03-25T14:25:44","modified_gmt":"2025-03-25T12:25:44","slug":"carmen-alvarez-wojtyla-schrieb-jeremia-um-den-glauben-zu-starken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/carmen-alvarez-wojtyla-jeremias\/","title":{"rendered":"<b>Carmen \u00c1lvarez<\/b>Wojty\u0142a schrieb 'Jeremia', um den Glauben zu st\u00e4rken\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 19 Jahren, im Fr\u00fchjahr 1940, schrieb Karol Wojty\u0142a sein Theaterst\u00fcck \"Jeremia\", das au\u00dferhalb Polens unbekannt geblieben war. Die Theologin Carmen \u00c1lvarez, Professorin an der kirchlichen Universit\u00e4t San D\u00e1maso und Expertin f\u00fcr die Figur des heiligen Johannes Paul II, erl\u00e4utert Omnes das Werk des jungen Wojty\u0142a.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, inmitten des extremen Schmerzes und Leids des polnischen Volkes, starteten Deutschland und Russland mit ihrer Besatzung eine gewaltige Kampagne von<em> <\/em>\"Depolonisierung<em>, <\/em>die darauf abzielte, alle Spuren der polnischen Kultur und insbesondere alle Spuren ihrer christlichen Wurzeln auszul\u00f6schen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war die effektivste Art und Weise, die nationale Identit\u00e4t und das Heimatgef\u00fchl der Polen aufzul\u00f6sen, um sie leichter manipulieren zu k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte Carmen \u00c1lvarez, Herausgeberin des Buches \"Jeremiah\", das zum ersten Mal aus dem polnischen Original ins Spanische \u00fcbersetzt wurde, gegen\u00fcber Omnes. Es handelt sich um eine zweisprachige Ausgabe von <a href=\"https:\/\/www.editorialdidaskalos.org\/evento\/lo-que-no-sabias-de-juan-pablo-ii-jeremias-y-otros-escritos_5080\/\">Didaskalos<\/a>dem eine ausf\u00fchrliche einf\u00fchrende Studie des Theologen von <a href=\"https:\/\/www.sandamaso.es\/\">Der heilige Damasus<\/a> und akademisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Wojty\u0142a schreibt \"Jeremia\", um sein Volk zu tr\u00f6sten, seine Hoffnung zu ermutigen und seinen Glauben an Gott zu st\u00e4rken, aber auch, um \u00fcber diesen dunklen historischen Moment aus einer christlichen Sicht der Geschichte nachzudenken und sich nach den Ursachen f\u00fcr den Untergang des Landes zu fragen\", f\u00fcgt Carmen \u00c1lvarez hinzu, die das Werk in verschiedenen spanischen Di\u00f6zesen vorstellt. Die letzte, <a href=\"https:\/\/www.archisevilla.org\/encuentro-formativo-sobre-el-celibato-sacerdotal-en-la-facultad-de-teologia\/?fbclid=IwAR00Dtxp5YKkdbCKz-1WEGx4qGpaxqsPpP-7j1VVjKVV0EPrRX6OXZfbX3U\">Sevilla<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u00e4hnliche Situation erlebte die <a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/biblia\/jeremias\/\">Prophet Jeremia<\/a>der die Zerst\u00f6rung Israels ank\u00fcndigte, wenn das Volk nicht zu seinem Bund mit Jahwe und zu seiner Identit\u00e4t als Gottes auserw\u00e4hltes Volk zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Daher auch der Titel des Werkes.<\/p>\n\n\n<div class=\"omnes-block-ficha-horizontal\">\n\t<div class=\"clearfix\">\n\t\t<div class=\"left\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/81BNsKP0c9L._SL1500_.jpg\" \/>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"right\">\n\t\t\t<h2>Jeremiah<\/h2>\n\n\t\t\t<div class=\"v\"><strong>Autor<\/strong>Karol J\u00f3zef Wojty\u0142a; Carmen \u00c1lvarez Alonso<\/div><div class=\"v\"><strong>Leitartikel<\/strong>: Didaskalos<\/div><div class=\"v\"><strong>Seiten<\/strong>: 290<\/div><div class=\"v\"><strong>Jahr<\/strong>: 2023<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herr Professor, wie kam es zu Ihrem Interesse an den literarischen Werken von Karol Wojty\u0142a und insbesondere an \"Jeremia\"?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>-<\/strong>Die Wiederentdeckung dieser Werke ergab sich im Laufe der Forschung. Im Rahmen meiner Doktorarbeit in Philosophie \u00fcber die literarischen Werke von Karol Wojty\u0142as Jugend entdeckte ich, dass die dokumentarischen Quellen alle auf Polnisch waren und dass sie au\u00dferhalb seines Landes praktisch unbekannt waren. Da wurde mir klar, dass sie \u00fcbersetzt und bekannt gemacht werden m\u00fcssen. Bisher hatten wir Karol-Wojty\u0142a-Forscher als Referenz eine italienische \u00dcbersetzung von vor mehr als 20 Jahren; ich glaube jedoch, dass wir in dieser spanischen Ausgabe bemerkenswerte Verbesserungen bei der \u00dcbersetzung und Interpretation erreicht haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sie haben das St\u00fcck aus dem polnischen Original direkt ins Englische \u00fcbertragen.&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>- <\/strong>Das ist richtig, es war eine gemeinsame Arbeit mit dem \u00dcbersetzer. Ich war f\u00fcr die gesamte Bearbeitung, Interpretation und Endredaktion des Werks verantwortlich. Es handelt sich um eine zweisprachige Ausgabe, deren polnischer Text das Originalmanuskript getreu wiedergibt, so wie Wojty\u0142a es geschrieben hat. Dem Werk ist eine ausf\u00fchrliche Einleitung vorangestellt, in der ich einige Leseschl\u00fcssel anbiete, die dem spanischsprachigen Leser den Einstieg in den kulturellen und historischen Kontext der polnischen Nation erleichtern sollen. Es war notwendig, das Werk, die Handlung und die Figuren zu kontextualisieren, um dem Leser, der mit der slawischen Kultur nicht vertraut ist, dieses Werk n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis fast zum Jahr 2020, wenn wir den hundertsten Jahrestag der Geburt des Heiligen Johannes Paul II. feiern, ist es nicht gelungen, die Originaltexte dieser Jugendwerke zu sammeln. Vielmehr sind verschiedene Versionen derselben Komposition erhalten geblieben. Aus diesem Anlass hat die Di\u00f6zese Krakau ein Team von Wissenschaftlern und Fachleuten zusammengestellt, das eine umfassende Suche in Bibliotheken und Archiven sowie eine schwierige textkritische Arbeit durchgef\u00fchrt hat, die dazu beigetragen hat, die Originaltexte zu ermitteln. Das Ergebnis dieser m\u00fchsamen Arbeit war die Ver\u00f6ffentlichung von drei B\u00e4nden, die das gesamte Werk der Jugendliteratur in seiner polnischen Originalfassung enthielten. Sie \u00f6ffnete die T\u00fcr zur \u00dcbersetzung und Verbreitung dieses gro\u00dfen literarischen Schatzes, den uns der junge Karol Wojty\u0142a hinterlassen hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Es enth\u00e4lt auch eine einf\u00fchrende Studie, praktisch ein weiteres Buch, in dem er \u00fcber die Pr\u00e4gung des Heiligen Johannes vom Kreuz spricht.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>- <\/strong>Das Theater von Karol Wojty\u0142a ist sehr philosophisch und konzeptionell, schwierig aufzuf\u00fchren, da er es als \"inneres Theater\" und nicht als Unterhaltungs- oder Freizeittheater konzipiert hat. Daher ist die kritische und interne Analyse des St\u00fccks sehr interessant, denn sie hat die hispanischen Wurzeln des fr\u00fchen Denkens des jungen Wojty\u0142a ans Licht gebracht. In seinem St\u00fcck <em>Jeremia,<\/em> Wojty\u0142a steht im Dialog mit der Weltanschauung der Romantik, insbesondere der polnischen Romantik, aber in seinem Werk<em> <\/em>Calder\u00f3n de la Barca, Cervantes und seine gro\u00dfe Figur, Don Quijote, sind ebenfalls pr\u00e4sent. Dar\u00fcber hinaus werden die Legenden von Gustavo Adolfo B\u00e9cquer heraufbeschworen, und vor allem ist das Zeichen des Heiligen Johannes vom Kreuz sehr deutlich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist sehr interessant, denn alle Biographen von Johannes Paul II. sind sich einig, dass Wojty\u0142a den heiligen Johannes vom Kreuz durch den Laien Jan Leopold Tyranowski kennenlernte, den er im M\u00e4rz 1940 traf. In dem Werk <em>Jeremiah<\/em> San Juans Abdruck ist sehr deutlich, und es handelt sich um ein Werk, das bereits vor diesem Treffen mit Tyranowski geschrieben wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber dar\u00fcber hinaus, sowohl in seiner Arbeit <em>Job<\/em>in den ersten Monaten des Jahres 1940 geschrieben, wie auch in seinen ersten Gedichten, die im Fr\u00fchjahr 1939 entstanden sind, finden sich sanjuanistische Themen und Elemente. Ich bin daher der Meinung, dass die von den Biographen gelieferten Informationen neu formuliert werden sollten. Karol Wojty\u0142as Umgang mit der Gestalt, der Lehre und der poetischen Symbolik von <a href=\"https:\/\/www.carmelitaniscalzi.com\/es\/quienes-somos\/fundadores\/san-juan-de-la-cruz\/\">Der heilige Johannes vom Kreuz<\/a> ist viel \u00e4lter und k\u00f6nnte sogar auf die Jahre seiner Kindheit in Wadowice zur\u00fcckgehen, als er h\u00e4ufig das Karmeliterkloster in der Stadt besuchte. All diese hispanischen Hintergr\u00fcnde von Wojty\u0142as fr\u00fchem Denken, von denen wir nichts wussten, entdecken wir nun dank des Studiums und der \u00dcbersetzung dieser literarischen Werke seiner Jugend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Kontext. <\/strong><strong>Wojty\u0142a schreibt <\/strong><strong><em>Jeremiah<\/em><\/strong><strong> in den ersten Monaten des Jahres 1940...<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>- <\/strong>Ja, als Polen gerade von Deutschland und Russland \u00fcberfallen worden war. Es ist einer der schwierigsten und dunkelsten Momente in der Geschichte Polens. Mit der Okkupation starteten sowohl Deutschland als auch Russland eine gewaltige Kampagne der \"Depolonisierung\", die darauf abzielte, jede Spur der polnischen Kultur und insbesondere jede Spur der tiefen christlichen Wurzeln des Landes auszul\u00f6schen. Dies war das wirksamste Mittel, um die nationale Identit\u00e4t und das Heimatgef\u00fchl des polnischen Volkes aufzul\u00f6sen, um es leichter unterjochen und manipulieren zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wojty\u0142a schreibt <em>Jeremiah<\/em> um sein Volk zu tr\u00f6sten, seine Hoffnung zu ermutigen und seinen Glauben an Gott zu st\u00e4rken, der in der Dunkelheit des Prozesses gegenw\u00e4rtig ist, aber auch, um \u00fcber diesen dunklen Moment der Geschichte im Licht der christlichen Vision der Geschichte der Nationen nachzudenken. Warum ist Polen gefallen, fragt der Autor. Die Handlung des St\u00fccks und die Dialoge der Figuren zeigen, wie der Fall einer Nation mit dem Verlust ihrer christlichen Identit\u00e4t und der Abkehr von der gottgewollten moralischen Ordnung zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gilt sie nur f\u00fcr die Polen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Karol Wojty\u0142a schreibt sein St\u00fcck \"Jeremia\" im Dialog mit der Geschichte Polens, aber wer denkt, dass dieses Theaterdrama nur f\u00fcr die polnische Nation bestimmt ist, der irrt. Das St\u00fcck hat eine universelle Projektion. Wojty\u0142a will nicht die polnische Frage l\u00f6sen, sondern unter anderem die gro\u00dfe Frage der nationalen Identit\u00e4t aufwerfen und damit jeden Menschen auffordern, \u00fcber seine pers\u00f6nliche Identit\u00e4t im Lichte seiner Herkunft nachzudenken. Wenn ich n\u00e4mlich \u00fcber meine nationale Identit\u00e4t nachdenke, dann frage ich mich letztlich auch, wer ich bin, wer der Mensch ist. Denn der Begriff der Heimat ist keine politische, ideologische oder sportliche Kategorie, sondern pr\u00e4gt jeden Menschen von seiner Herkunft an. Die ersten Wurzeln meiner pers\u00f6nlichen Identit\u00e4t sind Gott, Familie und Vaterland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Wojty\u0142a ist das Schicksal eines jeden Menschen untrennbar mit der Geschichte und dem Schicksal der Nation verbunden. <em>Jeremiah <\/em>zeigt bereits, wie die Frage nach der Identit\u00e4t des Menschen, die ein zentrales Thema in der Lehre von Johannes Paul II. sein wird, bereits in Karol Wojty\u0142as fr\u00fchem Denken pr\u00e4sent ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Warnung der Figur Skarga, die wie Jeremia eine prophetische Mission annimmt, scheint auff\u00e4llig.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>- <\/strong>Das Werk enth\u00e4lt eine subtile, aber vernichtende Kritik an den nationalen Mythen, die in den Jahren der polnischen Romantik stark propagiert wurden. Unter ihnen er\u00f6rtert Wojty\u0142a insbesondere den Sarmatismus und den Messianismus, die dazu dienten, die exklusivistische Aneignung des Konzepts der Nation durch eine ausgew\u00e4hlte und elit\u00e4re Minderheit ideologisch zu rechtfertigen. Es handelte sich um Ideologien einer Epoche, die wie die heutigen Ideologien ihre Argumente und die pers\u00f6nlichen Interessen einiger weniger gewaltsam \u00fcber die Wahrheit und das Gemeinwohl der Nation oder das individuelle Wohl des Subjekts stellten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Hinsicht ist die gro\u00dfe Rede, die Wojty\u0142a einem der Protagonisten des Dramas, Pater Peter Skarga, in den Mund legt und die den gesamten zweiten Akt des Dramas einnimmt, von gro\u00dfer Aktualit\u00e4t. An den polnischen Adel gerichtet, spricht Pater Peter Skarga. <em>szlachta,<\/em> die sich f\u00fcr das wahre auserw\u00e4hlte Volk und den wahren polnischen Stamm hielten, ermahnt Skarga sie scharf gegen die Missachtung des g\u00f6ttlichen Gesetzes und die wirtschaftliche, politische, moralische und kulturelle Korruption, die im 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gleiche geschah zur Zeit des Propheten Jeremia, der den Untergang Israels ank\u00fcndigte, weil es sich von seiner Identit\u00e4t als auserw\u00e4hltes Volk und von der Erf\u00fcllung des Bundes mit Jahwe abwandte. Wenn ein Volk in die Falle der Ideologien tappt und seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion oder seine Moral verkauft, schmeckt es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter sein historisches Versagen und verliert die moralische, historische und soziale Kraft seiner spezifischen Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&nbsp;Gibt es zus\u00e4tzliche Kommentare?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>- <\/strong>Ich denke, es ist bezeichnend, dass das Werk in Spanien ver\u00f6ffentlicht wird, in einer Zeit, in der die Frage der nationalen Identit\u00e4t stark im Vordergrund steht, und auch im Zusammenhang mit dem 45. Jahrestag der Wahl von Johannes Paul II. und dem Beginn seines Pontifikats, den wir am 16. Oktober 2023 feiern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Studium der Arbeit <em>Jeremiah <\/em>Sie erinnerte mich an die Reisen von Johannes Paul II. nach Spanien und in besonderer Weise an die Veranstaltung, die er im November 1982 in Santiago de Compostela abhielt, und an die denkw\u00fcrdige Rede, die Johannes Paul II. an Europa richtete: \"Aus Santiago sende ich dir, altes Europa, einen Ruf voller Liebe: Komm zur\u00fcck, um dich selbst zu finden. Sei du selbst. Entdeckt eure Urspr\u00fcnge. Belebt eure Wurzeln wieder. Belebt die authentischen Werte wieder, die eure Geschichte ruhmreich und eure Anwesenheit auf anderen Kontinenten segensreich gemacht haben. Stellt eure geistige Einheit wieder her, in einem Klima des vollen Respekts f\u00fcr andere Religionen und echter Freiheiten... Ihr k\u00f6nnt immer noch ein Leuchtturm der Zivilisation und ein Ansporn f\u00fcr den Fortschritt in der Welt sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Lichte dessen, was Karol Wojty\u0142a in seinem Werk er\u00f6rtert <em>Jeremia,<\/em> Ich glaube, dass der Papst bereits den moralischen und kulturellen Niedergang und das Scheitern Europas ank\u00fcndigte, wie wir es heute erleben, indem es sich von seiner christlichen Identit\u00e4t und der von Gott gewollten moralischen Ordnung abwendet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Escrito cuando ten\u00eda 19 a\u00f1os, en la primavera de 1940, \u201cJerem\u00edas\u201d es un drama teatral de Karol Wojty\u0142a, que hab\u00eda permanecido desconocido fuera del \u00e1mbito polaco. 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