{"id":37426,"date":"2024-02-15T06:00:00","date_gmt":"2024-02-15T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=37426"},"modified":"2025-12-03T13:12:58","modified_gmt":"2025-12-03T11:12:58","slug":"anmerkung-gestis-verbisque","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/comentario-gestis-verbisque\/","title":{"rendered":"<i>Gestis verbisque<\/i>ein Hinweis auf die m\u00fctterliche Aufgabe des Lehramtes"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/index_sp.htm\">Dikasterium f\u00fcr die Glaubenslehre<\/a> ver\u00f6ffentlicht am 2. Februar die Note<a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_ddf_doc_20240202_gestis-verbisque_it.html\"> <em>Gestis verbisque<\/em><\/a> \u00fcber die G\u00fcltigkeit der Sakramente. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anla\u00df f\u00fcr diese Note war die wachsende Zahl von Anfragen an das Dikasterium \u00fcber die G\u00fcltigkeit bestimmter sakramentaler Feiern, auf die es mit Bedauern antworten mu\u00dfte, indem es ihre Ung\u00fcltigkeit feststellte (vgl. Pr\u00e4sentation). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Note soll \"den Bisch\u00f6fen bei ihrer Aufgabe als F\u00f6rderer und H\u00fcter des liturgischen Lebens der ihnen anvertrauten Teilkirchen helfen\", indem sie \"einige Elemente lehrm\u00e4\u00dfiger Art zur Unterscheidung der G\u00fcltigkeit der Sakramentenfeier anbietet, wobei auch einige disziplin\u00e4re und pastorale Aspekte ber\u00fccksichtigt werden\" (Nr. 4).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der lehrm\u00e4\u00dfige Teil entwickelt drei spezifische Themen der Sakramententheologie: I. Die Kirche wird in den Sakramenten verwirklicht und ausgedr\u00fcckt; II. Die Kirche wird in den Sakramenten verwirklicht und ausgedr\u00fcckt; II. Die Kirche bewahrt und wird bewahrt durch die Sakramente; und III. Der liturgische Vorsitz und die Kunst des Feierns. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Bilder aus der Heiligen Schrift dienen der Reflexion: das Bild der Kirche als Braut und Leib Christi und das Bild von Christus als Haupt der Kirche. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende jedes Themas werden einige disziplin\u00e4re und pastorale Konsequenzen aufgezeigt, die im Einklang mit der vorgestellten Lehre stehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der sakramentale Charakter der Kirche<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste Thema zeigt den sakramentalen Charakter der Kirche. In der Anmerkung wird zun\u00e4chst darauf hingewiesen, dass die Kirche aus den Sakramenten hervorgeht. Das Zitat des heiligen Augustinus ist beredt: \"Adam schl\u00e4ft, damit Eva gebildet wird; Christus stirbt, damit die Kirche gebildet wird. Aus der Seite Adams wird Eva gebildet; aus der Seite Christi, der am Kreuz starb und von der Lanze verwundet wurde, entspringen die Sakramente, durch die die Kirche gebildet wird\" (Nr. 6: Augustinus, <em>In Johannis Evangelium tractatus<\/em> 9, 10). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kirche ist also ein universales Sakrament des Heils (vgl. Nr. 7), weil Christus sie durch die Einsetzung der Sakramente gegr\u00fcndet hat. Um auf den Vergleich zwischen der Geburt Evas und der Kirche zur\u00fcckzukommen, k\u00f6nnen wir hinzuf\u00fcgen, da\u00df, wie Gott den ersten Menschen aus dem Staub der Erde geformt hat, der ein lebendiges Wesen wurde, als er den Lebensatem empfing (vgl. Gen 2, 7), auch die Kirche durch die Einsetzung aller Sakramente durch Christus geformt wurde und am Pfingsttag mit der Aussendung des Heiligen Geistes zu leben begann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sakramente geh\u00f6ren jedoch nicht der Vergangenheit an, sondern werden von der Kirche in der ganzen Geschichte bis zum Ende der Zeit gefeiert. Und da Christus die Kirche zu seiner Braut genommen hat, so wie Adam Eva zu seiner Frau genommen hat, bilden die beiden einen Leib. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In jeder sakramentalen Feier feiert nicht nur die Kirche, sondern ist auch Christus gegenw\u00e4rtig, \"so dass, wenn jemand tauft, es Christus ist, der tauft\" (\u00d6kumenisches Konzil, Konz. Ecum. Vat. II, Konst. lit. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_sp.html\"><em>Sakrosanktum Konzil<\/em>,<\/a> n. 22). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wird verstanden, da\u00df die Kirche in der sakramentalen Liturgie verwirklicht und zum Ausdruck bringt, was sie ist: \"Zeichen und Werkzeug der innigsten Vereinigung mit Gott und der Einheit des ganzen Menschengeschlechts\" (Nr. 7: Konzil \u00d6kumen. Vat. II, Dog. Const. <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_sp.html\">Lumen gentium<\/a><\/em>, n. 1).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgehend von diesem st\u00e4ndigen g\u00f6ttlichen Ursprung der Kirche schlie\u00dft die Note den ersten Punkt mit der Feststellung, da\u00df die \"Interventionen des Lehramtes in sakramentalen Angelegenheiten immer von einer grundlegenden Sorge um die Treue zum gefeierten Geheimnis motiviert waren. Die Kirche hat n\u00e4mlich die Pflicht, den Vorrang des g\u00f6ttlichen Handelns zu gew\u00e4hrleisten und die Einheit des Leibes Christi in jenen Handlungen zu sch\u00fctzen, die ihresgleichen suchen, weil sie \"schlechthin\" heilig sind und ihre Wirksamkeit durch das priesterliche Handeln Christi garantiert wird\" (Nr. 10).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kirche als H\u00fcterin der Sakramente<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die lehrm\u00e4\u00dfige Reflexion wird mit dem Thema <em>Die Kirche ist die H\u00fcterin und Bewahrerin der Sakramente.<\/em>. Um den Inhalt zu verstehen, sollte man bedenken, dass die Kirche erst im 12. Jahrhundert das sakramentale Septum ausdr\u00fccklich kannte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lehramt begann ab dem 13. Jahrhundert, dies zu lehren, und das Konzil von Trient definierte angesichts der Krise der protestantischen Reformation, die den g\u00f6ttlichen Ursprung der sieben Sakramente leugnete, die Einsetzung jedes der sieben Sakramente durch Christus als Glaubensdogma. Dar\u00fcber hinaus wurden im Laufe der Jahrhunderte einige Gesten und materielle Elemente, die f\u00fcr die g\u00fcltige Feier einiger Sakramente als notwendig erachtet wurden, ge\u00e4ndert. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All dies wirft die Frage nach der Befugnis der Kirche auf, die Anzahl der Sakramente und das sakramentale Zeichen jedes einzelnen Sakraments zu bestimmen. Die Antwort kann als die originellste \u00dcberlegung der Note betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Dikasterium stellt klar, dass die Macht der Kirche nicht willk\u00fcrlich ist, denn sie muss die treue Ehefrau ihres Br\u00e4utigams, Christus, sein, der sie eingesetzt hat. Zur Rechtfertigung dessen, was im Laufe der Jahrhunderte geschehen ist, wird in der Note argumentiert, dass die Macht, die die Kirche \u00fcber die Sakramente aus\u00fcben kann, der Macht entspricht, die sie in Bezug auf die Heilige Schrift besitzt. \"In letzterer erkennt die Kirche das Wort Gottes an, das unter der Inspiration des Heiligen Geistes niedergeschrieben wurde und den Kanon der heiligen B\u00fccher festlegt. Zugleich aber unterwirft sie sich diesem Wort, das sie 'mit Fr\u00f6mmigkeit h\u00f6rt, mit Genauigkeit bewahrt und mit Treue auslegt' (Conc. Ecum. Vat. II, Const. dog. <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19651118_dei-verbum_sp.html\">Dei Verbum<\/a><\/em>, n. 10). In gleicher Weise erkennt die Kirche mit Hilfe des Heiligen Geistes die heiligen Zeichen, durch die Christus die \u00f6sterliche Gnade schenkt, indem sie ihre Zahl bestimmt und f\u00fcr jedes von ihnen die wesentlichen Elemente angibt\" (Nr. 11).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Bestimmung des sakramentalen Zeichens f\u00fcgt die Note hinzu, dass die Kirche \"insbesondere wei\u00df, dass ihre <em>potestas<\/em> Die Sakramente sind im Lichte ihrer Substanz zu betrachten (vgl, <em>Sitzung XXI<\/em>2). Wie die Kirche in der Verk\u00fcndigung das Evangelium des toten und auferstandenen Christus immer treu verk\u00fcnden mu\u00df, so mu\u00df sie in den sakramentalen Gesten die ihr von Jesus anvertrauten Heilsgesten bewahren\" (Nr. 11). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie erkennt auch an, dass \"die Kirche nicht immer eindeutig angegeben hat, in welchen Gesten und Worten dieser Inhalt besteht\". <em>Institut divinitus<\/em>. Auf jeden Fall scheinen f\u00fcr alle Sakramente jene Elemente grundlegend zu sein, die das Lehramt der Kirche in Anlehnung an die <em>Sensus Fidei<\/em> des Gottesvolkes und im Dialog mit der Theologie hat er Materie und Form genannt, zu denen noch die Absicht des Amtstr\u00e4gers hinzukommt\" (Nr. 12).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bedingungen f\u00fcr die G\u00fcltigkeit der sakramentalen Feier<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die G\u00fcltigkeit der sakramentalen Feier gelten folgende Bedingungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In erster Linie muss das, was die Kirche \u00fcber die Materie (Gesten und Verwendung der materiellen Elemente) und die Form (Worte) jedes Sakraments festgelegt hat, respektiert werden. Es wird pr\u00e4zisiert, da\u00df die Kirche sie nicht aus einer Laune heraus oder willk\u00fcrlich festgelegt hat, sondern da\u00df sie sie unter Wahrung der Substanz der Sakramente mit Autorit\u00e4t angegeben hat, die in der Tradition und in der F\u00fcgsamkeit gegen\u00fcber dem Wirken des Heiligen Geistes wurzelt, um die durch das Sakrament verliehene Gnade besser zum Ausdruck zu bringen (Nr. 12-16). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens ist es notwendig, dass der Amtstr\u00e4ger \"die Absicht hat, wenigstens das zu tun, was die Kirche tut\" (Nr. 17: Konzil von Trient, Decretum <em>von Sacramentis<\/em>can. 11).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie unterstreicht auch die innere Einheit zwischen den drei Elementen, die \"so in die sakramentale Handlung integriert sind, dass die Intention zum einigenden Prinzip von Materie und Form wird und sie zu einem heiligen Zeichen macht, durch das die Gnade verliehen wird\". <em>ex opere operato<\/em>\" (n. 18). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das sakramentale Zeichen bringt also die Absicht des Spenders zum Ausdruck, und \"die schwerwiegende Ver\u00e4nderung der wesentlichen Elemente l\u00e4\u00dft auch Zweifel an der wirklichen Absicht des Spenders aufkommen und beeintr\u00e4chtigt so die G\u00fcltigkeit des gefeierten Sakraments\" (Nr. 19).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema schlie\u00dft mit einem kurzen Hinweis auf die Integration des sakramentalen Zeichens in die Feier der gesamten sakramentalen Liturgie, wobei darauf hingewiesen wird, dass es sich nicht um \"eine <em>ornatus<\/em> Sie ist weder der zeremonielle Aspekt der Sakramente noch eine didaktische Einf\u00fchrung in die Wirklichkeit, die sich erf\u00fcllt, sondern sie ist in ihrer Gesamtheit das Ereignis, in dem sich die pers\u00f6nliche und gemeinschaftliche Begegnung zwischen Gott und uns in Christus und im Heiligen Geist vollzieht\" (Nr. 20).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vielfalt der sakramentalen liturgischen Riten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Liturgie \"l\u00e4\u00dft die Vielfalt zu, die die Kirche vor 'starrer Uniformit\u00e4t' bewahrt\" (Nr. 21). Aus diesem Grund nimmt die Kirche in ihrem Scho\u00df eine gro\u00dfe Vielfalt sakramentaler liturgischer Riten auf, und die Riten selbst sehen m\u00f6gliche Anpassungen der Feier an die jeweiligen Umst\u00e4nde vor. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Liturgie ist das Handeln der Kirche, und damit diese Vielfalt der Einheit nicht schadet, erinnert die Note daran, \"da\u00df, au\u00dfer in den in den liturgischen B\u00fcchern ausdr\u00fccklich angegebenen F\u00e4llen, die Regelung der heiligen Liturgie in die ausschlie\u00dfliche Zust\u00e4ndigkeit der kirchlichen Autorit\u00e4t f\u00e4llt\" (Konzil, \u00d6kumenisches Konzil. Vat. II, Konst. lit. <em>Sakrosanktum Konzil<\/em>(Nr. 22), die je nach Fall beim Bischof, bei der bisch\u00f6flichen Territorialversammlung oder beim Apostolischen Stuhl angesiedelt ist\" (Nr. 22).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die endg\u00fcltige Schlu\u00dffolgerung dieses zweiten Themas lautet: \"Die eigenm\u00e4chtige \u00c4nderung der Zelebrationsform eines Sakraments stellt nicht nur einen einfachen liturgischen Mi\u00dfbrauch dar, als \u00dcbertretung einer positiven Norm, sondern zugleich eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und der Anerkennung des Handelns Christi, die in den schwerwiegendsten F\u00e4llen das Sakrament selbst ung\u00fcltig macht, weil das Wesen der Amtshandlung verlangt, da\u00df das Empfangene getreu weitergegeben wird (vgl. 1 Kor 15,3)\" (Nr. 22: Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, <a href=\"https:\/\/press.vatican.va\/content\/salastampa\/es\/bollettino\/pubblico\/2020\/08\/06\/nos.html\"><em>Doktrinelle Anmerkung zur \u00c4nderung der sakramentalen Formel der Taufe<\/em>,<\/a> 8).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das dritte Thema mit dem Titel <em>Der liturgische Vorsitz und die Kunst des Feierns<\/em>Der Schwerpunkt liegt auf der Figur des Ministers, der eine Feier abh\u00e4lt. <em>in persona Christi Capitis<\/em> und in <em>nomine Ecclesiae<\/em> (vgl. Nr. 23). In der Anmerkung hei\u00dft es, dass die Feier <em>in persona Christi Capitis<\/em> \u00fcbertr\u00e4gt dem Pfarrer nicht die Befugnis, w\u00e4hrend der Feier willk\u00fcrlich zu handeln. Feiern Sie <em>in persona Christi Capitis<\/em> bedeutet, dass der wahre Zelebrant Christus ist (vgl. Nr. 24). Wenn wir uns an die scholastische Theologie halten, w\u00fcrden wir sagen, dass Christus der Hauptakteur und der Amtstr\u00e4ger ein instrumenteller Akteur ist. Es ist daher verst\u00e4ndlich, dass die Note weiterhin lehrt, dass die Macht des Amtstr\u00e4gers eine Diakonie ist (vgl. Nr. 24).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Amtstr\u00e4ger zelebriert auch im Namen der Kirche. Diese \"Formel macht deutlich, da\u00df er zwar Christus, das Haupt, vor seinem Leib, der die Kirche ist, vertritt, da\u00df er aber auch diesen Leib, ja diese Braut, vor seinem eigenen Haupt als integralen Gegenstand der Feier gegenw\u00e4rtig macht\" (Nr. 25).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schlussfolgerung lautet, dass \"der Minister verstehen muss, dass die wahre <em>ars celebrandi<\/em> ist diejenige, die den Primat Christi und das aktive Handeln der Menschen respektiert und verherrlicht. <em>Partizipation<\/em> der ganzen liturgischen Versammlung, auch durch dem\u00fctigen Gehorsam gegen\u00fcber den liturgischen Normen\" (Nr. 26).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben es mit einem Dokument zu tun, das aus der v\u00e4terlichen und m\u00fctterlichen Autorit\u00e4t des Lehramtes hervorgeht, das \u00fcber das Heil des Gottesvolkes und aller Seelen wacht. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Note mit der Aufforderung endet, den ganzen Reichtum der Sakramente zu bewahren, damit die menschliche Schw\u00e4che nicht den Vorrang des Heilswirkens Gottes in der Geschichte verdunkelt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dieser Aufgabe, die der ganzen Kirche obliegt, tragen die Amtstr\u00e4ger eine besondere Verantwortung daf\u00fcr, \"dass die Sch\u00f6nheit der christlichen Feier\" lebendig bleibt und nicht \"durch ein oberfl\u00e4chliches und verk\u00fcrztes Verst\u00e4ndnis ihres Wertes oder, was noch schlimmer ist, durch ihre Instrumentalisierung im Dienste einer wie auch immer gearteten ideologischen Vision entstellt wird\" (Nr. 29: Francesco, C. App. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/francesco\/es\/apost_letters\/documents\/20220629-lettera-ap-desiderio-desideravi.html\"><em>Desiderio desideravi<\/em>,<\/a> n. 51).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>El Dicasterio para la Doctrina de la fe public\u00f3 el pasado 2 de febrero la Nota Gestis verbisque sobre la validez de los Sacramentos. 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