{"id":39900,"date":"2024-06-04T09:23:55","date_gmt":"2024-06-04T07:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=39900"},"modified":"2024-06-04T09:47:54","modified_gmt":"2024-06-04T07:47:54","slug":"ior-mythos-wirklichkeit-vatikanbank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/ior-mito-realidad-banco-vaticano\/","title":{"rendered":"IOR, Mythos und Wirklichkeit der sogenannten \"Vatikanbank\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph translation-block\">Es gibt ein ganzes Narrativ \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.ior.va\/content\/ior\/it.html\" target=\"_self\">Institut f\u00fcr die Werke der Religion<\/a> (IOR), die so genannte <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/was-sich-in-der-so-genannten-vatikanbank-geandert-hat-und-was-sich-nicht-geandert-hat-2\/\" target=\"_self\">Vatikanbank<\/a>\", das das Institut als einen Ort undurchsichtiger Gesch\u00e4fte und zweifelhafter und undurchsichtiger Verwaltung von Geldern beschreibt. Und es ist ein Narrativ, das sich sogar in j\u00fcngster Zeit entwickelt hat, das ein Vorher und ein Nachher in der Verwaltung der vatikanischen Finanzen markiert und das die neue Leitung des IOR als einen v\u00f6lligen Bruch mit der vorherigen Leitung beschreibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache, abgesehen von bestimmten gerichtlichen Ereignissen, bei denen fr\u00fchere Manager im Vatikan wegen Misswirtschaft verurteilt wurden (das Urteil ist jedoch noch in der Berufung, und es wird zu kl\u00e4ren sein, ob es sich wirklich um Misswirtschaft handelte oder eher um die Erf\u00fcllung bestimmter Forderungen), oder anderen gerichtlichen Ereignissen, bei denen das IOR paradoxerweise mit dem Staatssekretariat in Konflikt geriet, dem das Institut einen Kreditvorschuss im Rahmen des inzwischen ber\u00fcchtigten Erwerbs des Geb\u00e4udes in der Sloane Avenue nicht gew\u00e4hren wollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich dabei \u00fcbrigens um aktuelle Gerichtsverfahren. Denn zuvor war das IOR in den sogenannten Ambrosiano-Skandal verwickelt, einen Finanzcrash, f\u00fcr den das Institut, ohne eine pers\u00f6nliche Verantwortung anzuerkennen, beschloss, die Sparer mit einem freiwilligen Beitrag als Teilkompensation f\u00fcr die Verluste zu entsch\u00e4digen. Dabei handelte es sich um die so genannte \"Genfer Vereinbarung\", die Francesco Anfossi in seinem Buch \"IOR. Licht und Schatten der Vatikanbank von den Anf\u00e4ngen bis Marcinkus\". Es muss allerdings gesagt werden, dass das IOR von Anfang an mit den Ermittlern zusammengearbeitet hat, und tats\u00e4chlich gab es auch journalistische Untersuchungen - wie das Buch \"Ambrosiano: il contro processo\" von Mario Tedeschi, der nicht kirchenfreundlich war -, die so weit gingen, dass die Theorie aufgestellt wurde, dass das IOR als S\u00fcndenbock benutzt wurde, um andere Verantwortlichkeiten zu verbergen, die laut dem Buch der damaligen F\u00fchrung der Bank von Italien zuzuschreiben waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann war da noch die Frage des Ustascha-Schatzes, eine h\u00e4ssliche Aff\u00e4re, die besagt, dass der blutbefleckte Schatz, den die kroatische Ustascha auf der Grundlage der w\u00e4hrend des Krieges deportierten Juden erbeutet hatte, \u00fcber das IOR lief. Es war Jeffrey Lena, der den Posten des Verteidigers des Heiligen Stuhls annahm, als niemand anderes dies tun wollte, der aufzeigte, dass alle Argumente im Grunde genommen Spekulation waren. All dies zeigt, wie der Mythos vom IOR als einer \"Vatikanbank\" ohne jegliche Transparenz unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen kann. Aber was sagen die Fakten?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Arbeit der IOR<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 11. September 1887 wurde die Kardinalskommission \"Ad Pias Causas\" eingesetzt. Es handelt sich um eine geheime Kommission, die in einem B\u00fcro tagt, das \"das schwarze Loch\" genannt wird, weil dort die Zensur des Kirchenstaates angesiedelt war und, was eine nette Ironie ist, wo Gioacchino Belli, der uns mit einer Reihe respektloser Sonette erfreut, als Angestellter arbeitete. Und es ist eine Kommission, die aus der \"Questione Romana\" hervorgegangen ist, weil sie dazu dient, jene G\u00fcter, Verm\u00e4chtnisse und frommen Werke zu verwalten, die dem Heiligen Stuhl zufallen und die dieser vor der Beschlagnahme durch den italienischen Staat zu verstecken versucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Institut gelang es, die finanzielle Autonomie des Heiligen Stuhls auch w\u00e4hrend der Besetzung Roms durch die Nazis (1943 und 1944) zu gew\u00e4hrleisten, als seine extraterritorialen R\u00e4ume \"in einer noch nicht ge\u00f6ffneten Stadt\" Scharen von Juden und Antifaschisten beherbergten und versteckten. Schlie\u00dflich sind die Finanzen des Vatikans daf\u00fcr da.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tatsache ist, dass das IOR keine Bank ist. Es ist ein zentrales Organ des Heiligen Stuhls: kein Organ der Kurie, sondern ein Instrument, das gerade religi\u00f6se Werke unterst\u00fctzt. Das IOR hat keine B\u00fcros au\u00dferhalb des Vatikans und hat erst vor kurzem eine vatikanische IBAN erhalten, nachdem der Heilige Stuhl dem SEPA-\u00dcberweisungsraum, d. h. dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, beigetreten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weg des IOR, von ausl\u00e4ndischen Institutionen als verl\u00e4ssliche Gegenpartei anerkannt zu werden, war - wie f\u00fcr alle Finanzinstitute der Welt - besonders lang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes Paul II. legte 1990 die neuen Statuten der IOR fest, w\u00e4hrend die erste externe Pr\u00fcfung auf Mitte der 1990er Jahre zur\u00fcckgeht. In den 2000er Jahren hat die IOR eine Reihe von bahnbrechenden Ma\u00dfnahmen umgesetzt, die auch von den internationalen Bewertern von Moneyval, dem Ausschuss des Europarats, der die Einhaltung der internationalen Standards zur Bek\u00e4mpfung von Geldw\u00e4sche und Terrorismusfinanzierung durch die Staaten bewertet, anerkannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Investitionen werden stets umsichtig nach der so genannten 3er-Regel (Verm\u00f6gen, Gold, Immobilien) get\u00e4tigt, die f\u00fcr die notwendige Diversifizierung des Verm\u00f6gens sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Krisenzeiten wird das Gold ins Ausland gebracht, in Zeiten der Not wird es in Immobilien investiert, und Immobilien geh\u00f6ren auch zu den Vorteilen der Angestellten, die H\u00e4user zu reduzierten Preisen erwerben k\u00f6nnen. Das IOR ist in der Verwaltung unabh\u00e4ngig, aber faktisch eine zentrale Einrichtung des Heiligen Stuhls.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Pr\u00fcfungsarbeit der IOR<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist oft darauf hingewiesen worden, dass das IOR in den letzten zehn Jahren eine Kontrolle der Konten durchgef\u00fchrt hat, unter anderem durch teure externe Berater, wie die Promontory Financial Group, was dann in einigen Gerichtsverfahren endete. Man braucht jedoch nur den Bericht des Moneyval-Ausschusses des Europarates \u00fcber den Heiligen Stuhl\/Vatikanstaat zu lesen, der die Einhaltung der Finanzvorschriften der L\u00e4nder, die sich ihnen anschlie\u00dfen, bewertet, um zu verstehen, dass das IOR schon seit langem mit der Pr\u00fcfung und Transparenz der Konten begonnen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der am 4. Juli 2012 ver\u00f6ffentlichte Bericht bewertete die vom Heiligen Stuhl und dem Vatikan verabschiedeten legislativen Ma\u00dfnahmen und Reformen zur Verhinderung und Bek\u00e4mpfung illegaler Finanzaktivit\u00e4ten insgesamt positiv. Er w\u00fcrdigte insbesondere die Bem\u00fchungen des IOR um eine Anpassung an internationale Standards. Und nicht nur das.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Bericht zufolge gehen die Verfahren des IOR zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht gegen\u00fcber Kunden \"in einigen F\u00e4llen \u00fcber die Anforderungen hinaus, die im ersten vatikanischen Gesetz zur Bek\u00e4mpfung der Geldw\u00e4sche festgelegt sind\" (d. h. Gesetz Nr. CXXVII, das durch das Dekret vom 25. Januar 2012 auch wegen dieser M\u00e4ngel ge\u00e4ndert wurde). In Absatz 471 ist zu lesen, dass \"die Verfahren teilweise Anforderungen enthalten, die in der urspr\u00fcnglichen Fassung des AML-Gesetzes fehlten oder unklar waren\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies mildert in gewissem Ma\u00dfe die negativen Auswirkungen auf die Wirksamkeit, die darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, dass eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Elementen des Rechtsrahmens erst nach dem ersten Vor-Ort-Besuch von Moneyval eingef\u00fchrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Absatz 476 des Moneyval-Berichts hei\u00dft es dann, dass \"die IOR im November 2010 mit der \u00dcberpr\u00fcfung und Aktualisierung der Kundendatenbank begonnen hat. Das IOR hat sich klar verpflichtet, den Prozess bis Ende 2012 abzuschlie\u00dfen. An diesem Projekt sind sechs Personen beteiligt, die aktiv auf die Kunden zugehen, um aktuelle Informationen zu erhalten. Bis Ende 2011 hatte das Institut sein Kundendatenbankmodul mit etwa 50% nat\u00fcrlicher Personen und 11% juristischer Personen aktualisiert\".<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Daten aus dem letzten Bericht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Jahresbericht der IOR wurde im Juni 2023 ver\u00f6ffentlicht und bezieht sich auf das Jahr 2022. Einige Zahlen m\u00f6gen helfen, dies zu verstehen. Im Jahr 2022 hatte das IOR 117 Mitarbeiter und 12.759 Kunden. Im Vergleich zu 2021 gibt es mehr Mitarbeiter (112), aber viel weniger Kunden: 2021 hatte das IOR 14.519 Kunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anbetracht der Tatsache, dass die Pr\u00fcfung von Konten, die als nicht mit dem Auftrag des IOR vereinbar angesehen werden, vor einiger Zeit eingestellt wurde, entsteht der erste Eindruck, dass das IOR f\u00fcr seine ersten Kunden, d.h. religi\u00f6se Einrichtungen, nicht mehr attraktiv ist. Das ist nat\u00fcrlich nur ein Eindruck, aber ein ern\u00fcchternder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Bericht wird festgestellt, dass die IOR im Jahr 2022 einen Nettogewinn von 29,6 Mio. EUR erwirtschaftet hat, was einen deutlichen Anstieg gegen\u00fcber dem Vorjahr darstellt, aber immer noch eine r\u00fcckl\u00e4ufige Tendenz aufweist, die trotz einer gewissen Erholung seit 2012 konstant zu sein scheint. In der Tat geht es von 86,6 Millionen Gewinn im Jahr 2012 - der den Vorjahresgewinn vervierfachte - \u00fcber 66,9 Millionen im Bericht 2013, 69,3 Millionen im Bericht 2014, 16,1 Millionen im Bericht 2015, 33 Millionen im Bericht 2016 und 31,9 Millionen im Bericht 2017 bis zu 17,5 Millionen im Jahr 2018.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Bericht f\u00fcr 2019 wurde der Gewinn dagegen auf 38 Millionen Euro beziffert, was ebenfalls auf den g\u00fcnstigen Markt zur\u00fcckgef\u00fchrt wurde. Im Jahr 2020, dem Jahr der COVID-Krise, war der Gewinn mit 36,4 Millionen Euro etwas geringer ausgefallen. Doch im ersten Jahr nach der Pandemie, einem Jahr 2021, das noch nicht vom Krieg in der Ukraine betroffen war, war der Trend mit einem Gewinn von nur 18,1 Mio. Euro wieder negativ.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun sind wir wieder an der Schwelle von 30 Millionen Gewinn angelangt, aber es bleibt abzuwarten, ob in diesen Gewinnen die 17,2 Millionen enthalten sind, die beim ehemaligen Pr\u00e4sidenten Angelo Caloia und Gabriele Liuzzo beschlagnahmt wurden, die sich wegen Veruntreuung und Selbstw\u00e4scherei im Zusammenhang mit dem Prozess der Ver\u00e4u\u00dferung des riesigen Immobilienverm\u00f6gens des Instituts und seiner Tochtergesellschaften SGIR und LE PALME verantworten mussten, deren Urteile im Juli 2022 rechtskr\u00e4ftig geworden waren. In diesem Fall w\u00fcrde es sich um wesentlich geringere tats\u00e4chliche Gewinne handeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von diesen Gewinnen wurden 5,2 Millionen Euro verteilt: 3 Millionen Euro f\u00fcr die religi\u00f6sen Werke des Papstes, 2 Millionen Euro f\u00fcr die karitativen Aktivit\u00e4ten der Kardinalskommission und 200.000 Euro f\u00fcr die vom Pr\u00e4laten des Instituts koordinierten karitativen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine technische Zahl, die zu ber\u00fccksichtigen ist, n\u00e4mlich TIER 1, die die Hauptkomponente des Kapitals einer Bank darstellt. Im Jahr 2019 waren es 82,40%. Im Jahr 2022 betr\u00e4gt das TIER jedoch 46,14%, was zwar einen Anstieg gegen\u00fcber 38% im Jahr 2021 darstellt, aber immer noch eine Halbierung des Kapitals bedeutet. Immer noch ein solides TIER 1, das weit \u00fcber den von europ\u00e4ischen Banken geforderten Werten liegt, aber immer noch eine Halbierung des Kapitals anzeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben des IOR geh\u00f6rt das Institut mit dem Moneyval-Rating zu den am besten bewerteten Institutionen der Welt\". Das IOR arbeitet derzeit mit mehr als 45 verschiedenen finanziellen Gegenparteien zusammen. Um einige Zahlen zu nennen: Im Jahr 2022 erhielt das IOR 5,2 Milliarden anvertraute Mittel und f\u00fchrte 100.000 Zahlungsvorg\u00e4nge durch. Das Nettoverm\u00f6gen bel\u00e4uft sich auf 578,5 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Zahlen hinaus betonte der Pr\u00e4sident des IOR, Jean-Baptiste de Franssu, in seiner Ansprache zum Bericht, dass \"die Qualit\u00e4t der Produkte und Dienstleistungen sich deutlich verbessert hat, dass die Ethik zu einem st\u00e4ndigen Bezugspunkt geworden ist, sowohl bei der Verwaltung der Ressourcen als auch bei der Leitung des Instituts, und dass die Beziehung zu den Kunden mehr denn je im Mittelpunkt jedes Engagements steht\", w\u00e4hrend der Pr\u00e4lat des IOR, Giovanni Battista Ricca, hervorhob, dass die Zielvorgaben dank eines \"gr\u00f6\u00dferen Bewusstseins\" stark reduziert wurden. Es muss jedoch gesagt werden, dass die Investitionen des IOR immer konservativ waren und darauf abzielten, das Patrimonium nicht zu sehr zu beeintr\u00e4chtigen, das immer f\u00fcr religi\u00f6se Werke bestimmt ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der neueste Bericht von Moneyval<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die IOR hat keinen Paradigmenwechsel vollzogen, sondern in der Kontinuit\u00e4t der bisherigen Verwaltung gearbeitet. Der j\u00fcngste Moneyval-Bericht - eigentlich ein sehr technischer Folgebericht - wurde am 28. Mai ver\u00f6ffentlicht und zeigte, wie das IOR weitere technische Verbesserungen vorgenommen hat. Zuvor hatte der Heilige Stuhl die Empfehlung 13 zum Korrespondenzbankwesen \"nicht erf\u00fcllt\", w\u00e4hrend einige \"geringf\u00fcgige M\u00e4ngel\" in Bezug auf die Empfehlungen 16 und 24 zu \u00dcberweisungen und juristischen Personen bestehen blieben, aber sie sind nun \"weitgehend konform\", w\u00e4hrend sie zuvor als nicht konform eingestuft worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass der Heilige Stuhl von den 39 geltenden Empfehlungen nun 35 Punkte erf\u00fcllt oder weitgehend erf\u00fcllt und 4 Empfehlungen teilweise erf\u00fcllt. Technische Details, k\u00f6nnte man sagen. Aber sie sind wichtig, um zu zeigen, dass die Finanzen des Vatikans in der Tat kein Ort mangelnder Transparenz und m\u00f6glicher Kriminalit\u00e4t sind. Es gibt das IOR der Medien und das IOR der Realit\u00e4t. Und die Realit\u00e4t besagt, dass das IOR daran gearbeitet hat und weiterhin daran arbeitet, die internationalen Standards vollst\u00e4ndig zu erf\u00fcllen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Existe toda una narrativa relativa al Instituto para las Obras de Religi\u00f3n (IOR), el llamado \u00abbanco vaticano\u00ab, que define al instituto como un lugar de negocios opacos y de gesti\u00f3n dudosa y opaca de los fondos. 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