{"id":40537,"date":"2024-07-04T06:00:00","date_gmt":"2024-07-04T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=40537"},"modified":"2024-07-03T13:58:23","modified_gmt":"2024-07-03T11:58:23","slug":"bischof-von-rom-synodalitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/obispo-de-roma-sinodalidad\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Bischof von Rom und die Synodalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ist das Amt des Papstes zu verstehen und auszu\u00fcben? Dies ist eine zentrale Frage f\u00fcr die katholische Kirche, f\u00fcr ihre Beziehungen zu anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften sowie f\u00fcr die Entwicklung ihres Evangelisierungsauftrags.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist das, was die <a href=\"http:\/\/www.christianunity.va\/content\/dam\/unitacristiani\/Collezione_Ut_unum_sint\/The_Bishop_of_Rome\/The%20Bishop%20of%20Rome.pdf\">Studiendokument<\/a> ver\u00f6ffentlicht vom Dikasterium f\u00fcr die Einheit der Christen unter dem Titel \"Der Bischof von Rom. Primat und Synodalit\u00e4t in \u00f6kumenischen Dialogen und Antworten auf die Enzyklika 'Ut unum sint'\" (13-VI-2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Enzyklika lud Johannes Paul II. 1995 dazu ein, die Art und Weise, wie der Papst sein Amt aus\u00fcben kann, zu \u00fcberdenken, damit er \"einen Dienst des Glaubens und der Liebe\" erf\u00fcllen kann, der von allen Beteiligten anerkannt wird (Nr. 95). Seitdem ist das heutige Dikasterium, ehemals P\u00e4pstlicher Rat f\u00fcr die Einheit der Christen, damit besch\u00e4ftigt, Antworten auf diese Aufforderung zu sammeln, insbesondere solche, die sich aus den theologischen Dialogen der \u00d6kumene ergeben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Untertitel \"Primat und Synodalit\u00e4t\" verweist nicht nur auf den Umstand des gegenw\u00e4rtig laufenden synodalen Prozesses als Referenz, sondern tiefergehend darauf, dass die Gestalt des Primats und seines Dienstes im Rahmen der Synodalit\u00e4t der Kirche zum Ausdruck kommen soll.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Text geht auch auf die Ergebnisse der <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/primat-des-papstes-gemeinschaft-einheit-und-synodalitat\/\">Papst Franziskus<\/a>Ohne diese Offenheit f\u00fcr den Dialog mit allen Christgl\u00e4ubigen kann das Petrusamt heute nicht mehr richtig verstanden werden\" (Predigt am Vorabend der Bekehrung des heiligen Paulus, 25. Januar 2014).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Platzgr\u00fcnden beschr\u00e4nken wir uns hier auf die Darstellung der wichtigsten theologischen Fragen und der endg\u00fcltigen Vorschl\u00e4ge des Dikasteriums an die katholische Kirche als Ganzes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundlegende theologische Fragen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus hat festgestellt: \"Der Weg der \u00d6kumene hat es uns erm\u00f6glicht, das Amt des Nachfolgers Petri besser zu verstehen, und wir m\u00fcssen darauf vertrauen, dass er dies auch in Zukunft tun wird\" (Predigt am Vorabend der Bekehrung des Heiligen Paulus, 25. Januar 2014).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Ergebnis der \u00f6kumenischen Dialoge wurden vier Themen ermittelt, bei denen sich neue Ans\u00e4tze oder Nuancen herauskristallisiert haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1) Die biblischen Grundlagen des Petrusamtes. Es wird anerkannt, dass Petrus als Gl\u00e4ubiger und als Apostel unter den zw\u00f6lf Aposteln eine besondere Stellung einnimmt und dass er gerade wegen seiner Zerbrechlichkeit die Gnade Gottes und das urspr\u00fcngliche Kapital Christi in der Kirche noch heller aufleuchten l\u00e4sst. So \"treten im Glaubensbekenntnis der Kirche drei grundlegende Dimensionen hervor: eine gemeinschaftliche, eine kollegiale und eine personale Dimension\" (Nr. 37). Andererseits wird zwischen der \"Mutterkirche\" (von Jerusalem) im Neuen Testament und dem sp\u00e4teren Primat der Kirche von Rom unterschieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Anerkennung der besonderen Stellung des Petrus wird die Kategorie des Episkopats mit der gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeit von Hilfe und Dienst unter seinen Mitgliedern und im Dienst der ganzen Kirche hervorgehoben. In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Autorit\u00e4t in der Kirche und die \"petrinische Funktion\" mit der besonderen Aufgabe der Pflege und des Ausdrucks der Einheit, der Erleichterung der Kommunikation, der gegenseitigen Hilfe oder Korrektur und der Zusammenarbeit in der Mission verstanden. Als Nachfolger des Petrus hat der Bischof von Rom den Primat.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2) Das \"g\u00f6ttliche Recht\" war ein Argument, das vom Ersten Vatikanischen Konzil (1870) in seiner Erkl\u00e4rung zum r\u00f6mischen Primat (konst. \"Pastor aeternus\") verwendet wurde, w\u00e4hrend sowohl Orthodoxe als auch Protestanten es einfach als eine menschliche oder historische Entwicklung betrachteten. Heute wird dieser Ausdruck, ius divinum (wie auch andere wie \"Petrusamt\"), im Kontext eines universalen Primats verstanden, der innerhalb der Kollegialit\u00e4t der Bisch\u00f6fe, der koinonia-Gemeinschaft und der historischen Dimension der Kirche konzipiert ist. Die (lehrm\u00e4\u00dfige) Essenz des Primats kann in sehr unterschiedlichen (historischen) Formen gelebt werden (und wurde auch gelebt).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3) und 4) Im Hinblick auf die Definitionen des Vatikanums I zum Jurisdiktionsprimat und zur p\u00e4pstlichen Unfehlbarkeit haben verschiedene theologisch-\u00f6kumenische Dialoggruppen auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Interpretation der dogmatischen Definitionen des Vatikanums I zu vertiefen, \"nicht isoliert, sondern im Licht des Evangeliums, der gesamten Tradition und in ihrem historischen Kontext\" (Nr. 59).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vertiefung von Vatikanum I im Lichte von Vatikanum II<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was den letztgenannten, den historischen Kontext betrifft, so ist zu bedenken: die Gefahren des Konziliarismus; die Unterbrechung des Konzils durch den Ausbruch des franz\u00f6sisch-preu\u00dfischen Krieges; die Unterscheidung zwischen den Erkl\u00e4rungen des Konzils und seinen Absichten (die Einheit der Kirche im Glauben und in der Liebe sowie ihre Freiheit bei der Verk\u00fcndigung des Evangeliums und ihre Unabh\u00e4ngigkeit bei der Besetzung der kirchlichen \u00c4mter zu gew\u00e4hrleisten); wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen dem Text und seiner Auslegung (vgl. das Schreiben der deutschen Bisch\u00f6fe von 1875, das von Papst Pius IX. Die Unterscheidung zwischen dem Text und seiner Auslegung ist ebenfalls wichtig (vgl. das Schreiben der deutschen Bisch\u00f6fe von 1875, das von Papst Pius IX. best\u00e4tigt wurde, in dem bekr\u00e4ftigt wird, dass der Episkopat ebenso eine g\u00f6ttliche Einrichtung ist wie das Papsttum und dass die Unfehlbarkeit des Papstes im Rahmen der Unfehlbarkeit der Kirche unter bestimmten Bedingungen und nicht \u00fcber, sondern im Dienst des Wortes Gottes steht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt wird davon ausgegangen, dass \"Vatikanum I nur im Licht der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils richtig rezipiert werden kann\" (Nr. 66). Es hat das p\u00e4pstliche Amt in seiner Beziehung zum Episkopat neu positioniert (bisch\u00f6fliche Kollegialit\u00e4t). Und es stellt die Verbindung zwischen den sakramentalen und juristischen \"Vollmachten\", die durch die Bischofsweihe verliehen werden, wieder her und behauptet, dass die Aus\u00fcbung der bisch\u00f6flichen Autorit\u00e4t letztlich von der h\u00f6chsten Autorit\u00e4t der Kirche kontrolliert wird. In unserer Zeit - so stellt das Dokument fest - \"ist das konziliare Konzept der Kollegialit\u00e4t innerhalb des umfassenderen Prinzips der Synodalit\u00e4t weiterentwickelt worden, insbesondere in der Lehre von Papst Franziskus\" (Nr. 66; vgl. Franziskus, Ansprache anl\u00e4sslich des 50.)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch trotz dieser Erkl\u00e4rungen weisen die \u00f6kumenischen Dialoge auf einige Schwierigkeiten in Bezug auf bestimmte Grunds\u00e4tze hin: Sicherung der Ausdrucksformen der Unfehlbarkeit im Lichte der in der Heiligen Schrift gegebenen Offenbarung; die Unfehlbarkeit in den Dienst der Unfehlbarkeit der ganzen Kirche stellen (die Gewissheit, dass die Pforten der H\u00f6lle sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen werden); Erleichterung der Aus\u00fcbung der bisch\u00f6flichen Kollegialit\u00e4t; Wertsch\u00e4tzung der \"Rezeption\" der Lehre durch die Gl\u00e4ubigen (geh\u00f6rt zum \"sensus fidei et fidelium\").<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorschl\u00e4ge des Dikasteriums f\u00fcr die Einheit&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Vorschl\u00e4gen des Dikasteriums wird zwischen Beitr\u00e4gen, Prinzipien und Vorschl\u00e4gen f\u00fcr ein neues Verst\u00e4ndnis und eine neue Aus\u00fcbung des Primats unterschieden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Beitr\u00e4ge. Der Text unterstreicht, dass es eine M\u00f6glichkeit gibt, in einigen Richtungen voranzukommen: eine gemeinsame Reflexion \u00fcber das Wesen der Kirche und ihre Sendung in der Welt; die Interdependenz zwischen Primat und Synodalit\u00e4t auf allen Ebenen der Kirche; das Verst\u00e4ndnis der Synodalit\u00e4t als eine grundlegende Eigenschaft der ganzen Kirche, die die aktive Beteiligung aller Gl\u00e4ubigen einschlie\u00dft; die Unterscheidung und Wechselbeziehung zwischen Kollegialit\u00e4t und Synodalit\u00e4t.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als zuk\u00fcnftige Schritte in den theologischen Dialogen werden folgende vorgeschlagen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Verbesserung der Verbindung und Artikulation zwischen \u00f6kumenischen Dialogen, insbesondere zwischen \u00f6stlichen und westlichen Dialogen;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Primat und Synodalit\u00e4t gemeinsam als kirchliche Dimensionen behandeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Denken Sie daran, dass \"das Primatialamt ('einer') ein wesentliches Element der Dynamik der Synodalit\u00e4t ist, ebenso wie der gemeinschaftliche Aspekt, der das ganze Volk Gottes einschlie\u00dft ('alle'), und die kollegiale Dimension, die Teil der Aus\u00fcbung des bisch\u00f6flichen Amtes ist ('einige')\" (Franziskus, Ansprache an die orthodox-katholische Arbeitsgruppe St. Iren\u00e4us, 7. Oktober 2011).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Diese dreiteilige \u00dcberlegung auf lokaler, regionaler und universeller Ebene zum Ausdruck bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Kl\u00e4rung des Vokabulars (genauere Bedeutung von Synodalit\u00e4t\/Konziliarit\u00e4t, Kollegialit\u00e4t, Primat, Autorit\u00e4t, Macht, Verwaltung, Regierung, Jurisdiktion; Verst\u00e4ndnis der Bedeutung von \"Universalkirche\" nicht als Macht, sondern als Autorit\u00e4t im Dienst der Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- F\u00f6rderung der Rezeption (\"\u00f6kumenische Rezeption\") der Ergebnisse dieser Dialoge, damit sie zu einem gemeinsamen Erbe des Gottesvolkes werden, Erleichterung des Zugangs zu den Dialogdokumenten, Organisation von akademischen Veranstaltungen, Ermutigung zu Antworten und zur lokalen Umsetzung einiger dieser Dokumente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Dem \"Dialog des Lebens neben der Lehre\" den geb\u00fchrenden Stellenwert einr\u00e4umen. Mit den Worten von Franziskus: \"Der Dialog der Lehre muss theologisch an den Dialog des Lebens angepasst werden, der sich in den lokalen und allt\u00e4glichen Beziehungen zwischen unseren Kirchen abspielt; diese bilden einen authentischen 'Ort' oder eine Quelle der Theologie\" (Ansprache an die Kommission f\u00fcr den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und den orientalisch-orthodoxen Kirchen, 23-VI-2022).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Besondere Gesten und symbolische Handlungen des Bischofs von Rom mit Kreativit\u00e4t und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu f\u00f6rdern und die theologische Reflexion dar\u00fcber zu unterst\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Grunds\u00e4tze und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die erneute Aus\u00fcbung des Primats<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Vorschl\u00e4ge der \u00f6kumenischen Dialoge und anderer Studien zur Erneuerung der Aus\u00fcbung des Primats aufzugreifen und darauf zu antworten, werden die folgenden Linien vorgeschlagen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die Anwendung des Subsidiarit\u00e4tsprinzips, um die Teilnahme des gesamten Gottesvolkes an der Synodalit\u00e4t zu erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die katholische Rezeption oder der offizielle Kommentar des Ersten Vatikanischen Konzils im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Ekklesiologie der Gemeinschaft und der Rahmen der \"Hierarchie der Wahrheiten\" (UR 11). Der r\u00f6mische Primat sollte erkl\u00e4rt werden, indem die \u00f6kumenische Konvergenz \u00fcber die biblische Grundlage, die historische Entwicklung und die theologische Bedeutung von Primat und Synodalit\u00e4t hervorgehoben wird. Dies kann das Verst\u00e4ndnis der Terminologie des Vatikanums I erleichtern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die klarste Unterscheidung zwischen den verschiedenen Zust\u00e4ndigkeiten des Papstes, die sein bisch\u00f6fliches Amt auf lokaler Ebene hervorhebt (und in diesem Sinne die Bedeutung der Kathedrale der Di\u00f6zese Rom: St. Johannes Lateran).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die Weiterentwicklung der synodalen Gestaltung der Kirche mit konkreten \u00dcberlegungen zu Institutionen und Praktiken, die sich an den katholischen Ostkirchen orientieren und die neuen Medien nutzen, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die Vertiefung des rechtlichen Status der Bischofskonferenzen, indem ihnen eine angemessene Autorit\u00e4t verliehen wird, nach dem Vorbild der alten Patriarchate (vgl. LG 23) sowie der kontinentalen bisch\u00f6flichen Gremien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die Untersuchung der M\u00f6glichkeit der Bischofssynode als beratendes Organ, immer mit und unter dem Nachfolger Petri.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die M\u00f6glichkeit, eine st\u00e4ndige Synode zu bilden, die das Bischofskollegium vertritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die F\u00f6rderung der Synodalit\u00e4t ad extra durch die \"konziliare Gemeinschaft\" (Treffen von Kirchenleitern zur F\u00f6rderung der \"praktischen \u00d6kumene\" des gemeinsamen christlichen Gebets, Handelns und Zeugnisses durch Prozesse der gemeinsamen Unterscheidung).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Die Einladung an andere christliche Gemeinschaften, sich an katholischen Synodenprozessen zu beteiligen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerung&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Schlussfolgerung des Dokuments wird betont, dass der Primat im Geheimnis des Kreuzes verwurzelt sein muss und dass die christliche Einheit in erster Linie eine Gabe des Heiligen Geistes ist, die wir im Gebet erflehen m\u00fcssen, da der \"geistliche \u00d6kumenismus\" die Seele der \u00f6kumenischen Bewegung ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziskus hat es so formuliert: \"Die Einheit wird nicht als Wunder am Ende entstehen. Vielmehr entsteht die Einheit auf dem Weg; der Heilige Geist tut es auf dem Weg. Wenn wir nicht gemeinsam gehen, wenn wir nicht f\u00fcreinander beten, wenn wir nicht auf die vielen Arten zusammenarbeiten, die wir in dieser Welt f\u00fcr das Volk Gottes tun k\u00f6nnen, dann wird die Einheit nicht geschehen! Aber sie wird auf dieser Reise geschehen, bei jedem Schritt, den wir tun. Und nicht wir sind es, die das tun, sondern der Heilige Geist, der unseren guten Willen sieht\" (Predigt am Vorabend der Bekehrung des Heiligen Paulus, 25. Januar 2014).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bfC\u00f3mo debe entenderse y ejercerse el ministerio del Papa? 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