{"id":4445,"date":"2019-09-06T12:46:24","date_gmt":"2019-09-06T11:46:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.omnesmag.com\/?p=4445"},"modified":"2025-10-02T11:23:09","modified_gmt":"2025-10-02T09:23:09","slug":"das-mysterium-der-tempel-von-yves-marie-congar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/el-misterio-del-templo-de-yves-marie-congar\/","title":{"rendered":"Das Geheimnis des Tempels, von Yves Marie Congar"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Buch ist nicht eines der bekanntesten von Congar, und doch erlaubt es ihm, den Platz der Kirche in der Welt zwischen dem sch\u00f6pferischen und rettenden Handeln Gottes und seiner Vollendung in Christus eingehend zu untersuchen. Sie hat auch einen relevanten \u00f6kumenischen Aspekt, denn in dieser Geschichte wird die Kirche als Sauerteig f\u00fcr die Einheit aller Menschen und sogar des gesamten Kosmos in Gott dargestellt. Congars \u00dcberlegungen waren stets von einem \u00f6kumenischen Anliegen geleitet, das sich auch in diesem Buch widerspiegelt und einer der Schl\u00fcssel f\u00fcr seine Entstehung ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein heikler Moment<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Geheimnis des Tempels<\/em> wurde in einer schwierigen Phase seines Lebens (1954) in Jerusalem fertiggestellt. Wir kennen ihn \u00e4u\u00dferlich aus der Kirchengeschichte jener Jahre und innerlich aus seinen Erinnerungen, die in <em>Tagebuch einer Theologin (1946-1956)<\/em> (Trotta). Er musste aus n\u00e4chster N\u00e4he die Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber die \"neue Theologie\" ertragen, die alles umfasste, was in den letzten drei\u00dfig Jahren in Frankreich entstanden war: von den Arbeiterpriestern bis zu den patristischen Studien, alles gew\u00fcrzt mit einer verst\u00e4ndlichen Besorgnis \u00fcber den kommunistischen Einfluss in der Nachkriegswelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein gro\u00dfes Buch, ein Pionier in Sachen \u00d6kumene, <em>Uneinige Christen<\/em> (1936) hatte Kritik hervorgerufen. Und sie tauchten wieder auf mit der Ver\u00f6ffentlichung von <em>Wahre und falsche Reformen der Kirche<\/em> (1956), das Jahrzehnte sp\u00e4ter betrachtet ein geradezu prophetisches Buch ist. Congar war immer ein Theologe, der vorw\u00e4rts gehen wollte, aber er war sich sehr dar\u00fcber im Klaren, dass man in Gemeinschaft mit der Kirche vorw\u00e4rts geht. Um gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel zu vermeiden, entzieht ihm der Predigerorden die Lehrt\u00e4tigkeit in Le Saulchoir und schickt ihn f\u00fcr einige Monate nach Jerusalem, wo er das Buch unterzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine biblische Theologie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Buch ist dem ersten Buch von Jean Dani\u00e9lou sehr \u00e4hnlich, <em>Das Zeichen des Tempels oder die Anwesenheit Gottes<\/em> (1942). Jean Dani\u00e9lou hatte ein sehr gutes Ergebnis erzielt, indem er ein gro\u00dfes Thema durch die Etappen des Paktes verfolgt hatte. Eine der gro\u00dfen \"Entdeckungen\" der biblischen Theologie seit den 1920er Jahren war es, die Bibel auf diese Weise zu lesen, auf der Grundlage der Heilsgeschichte oder der Geschichte des B\u00fcndnisses. Denn die Offenbarung folgt wirklich einem geschichtlichen Rhythmus, mit Vorwegnahmen und Erf\u00fcllungen, die von der Sch\u00f6pfung und Berufung Abrahams bis zu Jesus Christus reichen, \u00fcber die Zeit der Patriarchen, des Mose und des Exodus, der Propheten, Christi selbst, der von ihm gegr\u00fcndeten Kirche und des himmlischen (und apokalyptischen) Jerusalems, wo alles vollendet wird. Man lernt immer, wenn man jeden Aspekt der Offenbarung vor diesem Hintergrund und mit diesem historischen Verlauf liest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Dani\u00e9lou diente der Rhythmus der Etappen der Offenbarung dazu, die Manifestation der Gegenwart Gottes vom Kosmos bis zum glorreichen Christus auf brillante Weise darzustellen. Und dann, um das Geheimnis Gottes selbst zu zeigen, in <em>Gott und wir<\/em>das ein brillantes Buch ist und zu den sch\u00f6nsten theologischen Werken des 20. Congar hingegen nimmt eine \"ekklesiologische\" Lesart vor, die detaillierter und tiefgr\u00fcndiger ist und sich auf die innere Wirkung auf den Christen (Innewohnen) konzentriert, aber auch auf das Geheimnis der Kirche, die durch die Gemeinschaft all derer gebildet wird, die denselben Geist empfangen haben. Dieselbe \u00d6konomie oder Dispensation des Heiligen Geistes in der Heilsgeschichte erreicht jedes Glied des Volkes Gottes und versammelt die Kirche zum Leib Christi, zum Tempel des Geistes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits wird wie immer Congars intensive Arbeit als Theologe deutlich. Er hat alles gelesen und sich eine Menge Notizen gemacht. Alle seine Schriften, auch diese, sind sehr sensibel f\u00fcr das, was ver\u00f6ffentlicht wurde, mit monumentaler Gelehrsamkeit, aber auch mit einem scharfen Urteilsverm\u00f6gen und mit einer Klarheit, die ihn charakterisierte. Manchmal gelang es ihm bei so viel Material und so vielen Vorschl\u00e4gen nicht, alles abzurunden. Aber dieses Buch ist, vielleicht weil es einer so klaren Handlung folgt, bemerkenswert vollst\u00e4ndig und abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Inhalt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er teilt das Material in zwei Teile, das Alte und das Neue Testament, und f\u00fcgt drei Anh\u00e4nge hinzu, auf die wir sp\u00e4ter eingehen werden. Er geht zun\u00e4chst die Etappen der Patriarchen, des Exodus und Moses, des Tempels von David und Salomo, der Propheten und der Bedeutung des Tempels in der sp\u00e4teren Geschichte Israels durch. Was das Neue Testament betrifft, so unterteilt er es in die Beziehung Jesu zum Tempel und die Kirche als geistlichen Tempel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rhythmus wird in der Einleitung perfekt angek\u00fcndigt: \"Es war unsere Absicht, dieses gro\u00dfe Thema des Tempels in bewundernswert umfassender und synthetischer Weise darzustellen, indem wir den Etappen seiner Offenbarung und Verwirklichung folgen, die auch mit den Etappen der Heils\u00f6konomie \u00fcbereinstimmen (...), und zwar in einer Bahn, die die ganze Geschichte - und den ganzen Kosmos - vom Anfang bis zu ihrem Ende umfasst, von dem, was ein Keim war, bis zur F\u00fclle, die von der Person Jesu Christi beherrscht wird\". \"Wie bei jeder Entwicklung gibt es auch bei dieser Entwicklung Vorwegnahmen und Wiederholungen\" (<em>Das Geheimnis der <\/em>Temple, Estela, Barcelona 1964, 9 und 11).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fortschritte bei der Internalisierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seiner Studie dehnt Dani\u00e9lou die Idee des Tempels in Christus auf den gesamten mystischen Leib aus und betrachtet die innere Wirkung auf jeden Christen: \"Gott will aus dem Menschen, der nach seinem Bild geschaffen ist, einen geistigen und lebendigen Tempel machen, in dem er nicht nur wohnt, sondern sich auch mitteilt und wo er die Anbetung des kindlichen Gehorsams empf\u00e4ngt (...). Die Geschichte der Beziehungen Gottes zu seiner Sch\u00f6pfung - und insbesondere zum Menschen - ist nichts anderes als die Geschichte einer immer gro\u00dfz\u00fcgigeren und tieferen Verwirklichung seiner Gegenwart im Gesch\u00f6pf\" (9).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Diese Geschichte des Wohnens Gottes unter den Menschen bewegt sich auf ein bestimmtes Ziel zu, das von gr\u00f6\u00dfter Innerlichkeit gepr\u00e4gt ist. Ihre Phasen fallen mit denselben Phasen der Verinnerlichung zusammen. In ihrem Fortschreiten gehen sie von Dingen zu Personen \u00fcber, von fl\u00fcchtigen Begegnungen zu einer best\u00e4ndigen Gegenwart, von der einfachen Gegenwart des Handelns zur lebendigen Gabe, zur intimen Kommunikation und zur friedlichen Freude der Gemeinschaft\"; \"Die Verwirklichung der Gegenwart in messianischer Zeit, das hei\u00dft in der Phase, die durch die Menschwerdung des Gottessohnes eingeleitet wurde, in dem und durch den sich die Verhei\u00dfungen verwirklichen, wird mit der Kirche erreicht\" (11-12).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Art, die Erl\u00f6sung zu verstehen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schluss des zweiten Teils fasst das Erreichte trefflich zusammen: \"Zun\u00e4chst kommt Gott nur pl\u00f6tzlich, er greift in das Leben der Patriarchen durch einige fl\u00fcchtige Ber\u00fchrungen oder Begegnungen ein. Danach, sobald sich ein Volk konstituiert hat, um <em>seine Menschen<\/em>besteht f\u00fcr sie als eigent\u00fcmlich <em>seine<\/em> Gott (...). Von der Zeit der Patriarchen bis zum Bau des Tempels bedeutet der unsichere und bewegliche Charakter der Gegenwart nicht nur, dass sie noch nicht wirklich verwirklicht ist, sondern auch, dass sie nicht wirklich verwirklicht wurde. <em>ist nicht<\/em>wie es scheint, lokal und materiell (...). Die Propheten (...) h\u00f6ren nie auf, (...) die Wahrheit der Gegenwart zu verk\u00fcnden, die mit der wirksamen Herrschaft Gottes in den Herzen der Menschen verbunden ist. Gott wohnt nicht materiell an einem Ort, sondern er wohnt geistig in einem Volk von Gl\u00e4ubigen\" (265-266).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Die Menschwerdung des Wortes Gottes im Scho\u00df der Jungfrau Maria leitet eine v\u00f6llig neue Etappe ein (...), der mosaische Gottesdienst verschwindet vor dem vollkommenen Opfer Christi (...) Es gibt nur noch einen Tempel, in dem wir g\u00fcltig anbeten, beten und opfern k\u00f6nnen und in dem wir Gott wirklich begegnen: den Leib Christi. (...) Seit Jesus ist der Heilige Geist wahrhaftig geschenkt; er ist in den Gl\u00e4ubigen ein Wasser, das zum ewigen Leben sprudelt (Joh 4,14), er macht sie zu Kindern Gottes, die f\u00e4hig sind, ihn durch Erkenntnis und Liebe wirklich zu erreichen. Es geht nicht mehr um eine <em>Pr\u00e4senz<\/em>sondern von einem <em>Wohnen<\/em>von Gott in den Gl\u00e4ubigen. Jeder einzelne und alle zusammen, in ihrer Einheit, sind der Tempel Gottes, denn sie sind der Leib Christi, belebt und vereint durch seinen Geist\" (266-267).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Aber in diesem geistlichen Tempel, wie er im Gef\u00fcge der Weltgeschichte existiert, ist das Fleischliche noch immer nicht nur pr\u00e4sent, sondern beherrschend und beherrschend. Wenn alles gel\u00e4utert ist (...), wenn alles von seinem Geist ausgeht, dann wird der Leib Christi mit seinem Haupt f\u00fcr immer im Haus Christi aufgerichtet werden. <em>Gott<\/em>\" (267). Vielleicht erinnert er, indem er das \"Fleischliche\" in der Kirche so anschaulich hervorhebt, an die schlimme Zeit, die sie durchgemacht hat und die an keiner Stelle des Buches erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine Art, Gnade zu verstehen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Wir befinden uns genau an der Grenze zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem K\u00f6rperlichen und dem Geistigen. Von diesem Punkt an wird die tiefe Geschichte der Sch\u00f6pfung die der Mitteilungen sein, durch die Gott in ihr eine immer intensivere Gegenwart seiner selbst verwirklicht\" (268).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er erinnert an die Lehre des heiligen Thomas von Aquin und an die Debatten \u00fcber die Modi der Gegenwart durch Sch\u00f6pfung (ontologisch) und durch Gnade. \"Die zweite, die Gnade, bekehrt uns in der Tat wirksam zu Gott, damit wir ihn durch Erkenntnis und Liebe erfassen und besitzen k\u00f6nnen: ja, ihn erfassen und besitzen. <em>a Ihm<\/em>. Nicht in seinem Abbild, sondern in seiner Substanz. Aus diesem Grund kann auf diese Weise eine echte Verg\u00f6ttlichung stattfinden. Die V\u00e4ter und Theologen sind darauf bedacht, deutlich zu machen, (...) dass es nicht mehr um eine <em>Anwesenheit<\/em>sondern von <em>Wohnsitz<\/em>\" (269).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Weg, die Kirche zu verstehen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies erlaubt ihm eine sch\u00f6ne und tiefe Verbindung zwischen Christus, der Eucharistie und der Kirche: \"In Christus wird das menschliche Fleisch zu einem Tempel Gottes (...). Die Existenzordnung der Kirche, die sich aus eben dieser Menschwerdung ergibt, findet hier ihr tiefstes Gesetz (...) Die ganze Ordnung der Kirche ist auch eine Ordnung der Gegenwart und des Handelns durch einen Leib (...) Nach der Schrift ist der von Maria geborene Leib, der am Baum hing, nicht der einzige, der den Namen Leib Christi verdient. Dieser Titel geh\u00f6rt in Wahrheit auch dem Brot, das in der Eucharistie zu seinem Ged\u00e4chtnis und zur Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen, zur Kirche, dargebracht wird (...). In ihnen verwirklicht sich ein einziges und identisches Geheimnis, das Geheimnis von Ostern, des Transitus zum Vater. Dieses Geheimnis, das in einem, aber f\u00fcr alle vollbracht wurde, mu\u00df zum Geheimnis aller in einem werden. (...) Der physische Leib des Herrn, der im Sakrament als Nahrung genommen wird, macht uns ganz zu seinen Gliedern und bildet seinen gemeinschaftlichen Leib. Das ist die dynamische Verflechtung der drei Formen desselben Geheimnisses\" (271-273).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist wirklich eine fruchtbare und sinnvolle Verbindung. \"Die Eucharistie, der sakramentale Leib Christi, n\u00e4hrt in unseren Seelen die Gnade, durch die wir der geistige Tempel Gottes sind; sie ist das Sakrament der Einheit, das Zeichen der Liebe, durch die wir einen Leib, den gemeinschaftlichen Leib Christi, bilden. Schlie\u00dflich ist es f\u00fcr unseren eigenen K\u00f6rper eine Verhei\u00dfung der Auferstehung. Sie ist auch f\u00fcr die ganze Welt ein Keim der herrlichen Verwandlung durch die Kraft Christi. Sie hat also einen kosmischen Wert\" (276-277).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Anh\u00e4nge<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Buch enth\u00e4lt au\u00dferdem drei interessante Anh\u00e4nge. Der erste ist ein chronologischer \u00dcberblick \u00fcber die Heilsgeschichte, in dem Congar die verschiedenen vern\u00fcnftigen Meinungen \u00fcber die Datierung der Texte nuanciert aufgreift. Die beiden anderen Anh\u00e4nge sind theologischer Natur. Die erste, sehr interessante, befasst sich mit <em>Die Jungfrau Maria und der Tempel<\/em>Der erste Teil des Buches befasst sich mit den tiefen Beziehungen und Parallelen in der Heiligen Schrift, die von den V\u00e4tern aufgegriffen und in der Liturgie zum Ausdruck gebracht wurden. Der zweite befasst sich mit der <em>Gottes Gegenwart und Bewohnung in der alten und in der neuen und endg\u00fcltigen Ordnung<\/em>. Es geht darum, \u00fcber die \u00d6konomie des Heiligen Geistes nachzudenken: wie er in der Geschichte gegeben wurde, ganz in Jesus Christus, der ihn seinem Leib, der Kirche, schenkt. Aber auch so, wie er vorher gehandelt hat: mit einer echten Wirksamkeit, aber gleichzeitig mit einem Unterschied. Johannes der T\u00e4ufer, \"der Gr\u00f6\u00dfte unter den von Frauen Geborenen\", wurde geheiligt, und doch geh\u00f6rt er noch zur alten Ordnung. Es gibt zweifellos eine Vorwegnahme, die es allen Menschen erm\u00f6glicht, in irgendeiner Weise mit dem Geist verbunden zu sein, aber es gibt auch eine Neuheit, da Christus von den Toten aufersteht und seinen Geist auf die Kirche \u00fcbertr\u00e4gt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Este libro no es de los m\u00e1s conocidos de Congar, y sin embargo le permite estudiar profundamente el lugar de la Iglesia en el mundo, entre la acci\u00f3n creadora y salvadora de Dios y su consumaci\u00f3n en Cristo. 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