{"id":4487,"date":"2019-10-09T15:04:33","date_gmt":"2019-10-09T15:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.omnesmag.com\/?p=4487"},"modified":"2025-09-18T13:13:24","modified_gmt":"2025-09-18T11:13:24","slug":"die-orthodox-orientalischen-orthodoxen-kirchen-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/recursos\/las-iglesias-ortodoxas-orientales-en-la-actualidad\/","title":{"rendered":"\u00d6stlich-orthodoxe Kirchen heute"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Christentum ist seit Jahrhunderten die vorherrschende Religion in Europa und bleibt in 27 der 34 L\u00e4nder, die im j\u00fcngsten Bericht der Europ\u00e4ischen Kommission der Europ\u00e4ischen Union untersucht wurden, die mehrheitliche Religionszugeh\u00f6rigkeit. <em>Pew<\/em> <em>Forum<\/em>. Dieser gemeinsamen Identit\u00e4t liegen jedoch historische Spaltungen zugrunde, auch unter den Christen: In jedem Teil des Kontinents ist nur eine der drei gro\u00dfen christlichen Traditionen (Katholizismus, Protestantismus und Orthodoxie) vorherrschend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend in Osteuropa die Orthodoxie die vorherrschende Religion ist, gibt es in der Mitte und im S\u00fcdosten des Kontinents mehrheitlich katholische L\u00e4nder, w\u00e4hrend in den nebligen Gebieten des Nordens der Protestantismus dominiert. Diese konfessionelle Geographie vermittelt ein klares Bild der europ\u00e4ischen Gegenwart, w\u00e4hrend am Horizont neue Akteure auftauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ex oriente, lux<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Tat w\u00e4chst in Westeuropa die Zahl der religi\u00f6s nicht gebundenen B\u00fcrger, die sich einem intensiven Prozess der Entchristlichung anschlie\u00dfen. In den Formen des Atheismus und Agnostizismus entfernt sie sich von ihren eigenen Wurzeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber h\u00f6rt Europa auf, christlich zu sein, oder ver\u00e4ndert sich lediglich die religi\u00f6se Landkarte, da sich der Schwerpunkt des Christentums in die Randgebiete des Ostens verlagert?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr als sieben von zehn Menschen in Rum\u00e4nien, Griechenland und Serbien gaben an, dass ihr Christsein f\u00fcr ihre nationale Identit\u00e4t wichtig sei, w\u00e4hrend 65 Prozent der Menschen in Frankreich und dem Vereinigten K\u00f6nigreich (bzw. 64 Prozent der Deutschen und 59 Prozent der Spanier) sagten, dass ihr Christsein f\u00fcr sie nicht so wichtig sei. Die baltischen Staaten Estland und Lettland unterscheiden sich in \u00e4hnlicher Weise von Osteuropa: 82 bzw. 84 Prozent der Befragten in diesen L\u00e4ndern gaben an, dass Religion f\u00fcr ihre nationale Identit\u00e4t nicht wichtig sei. Nur der Osten bekennt sich noch und will christlich bleiben, so scheint es.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere interessante Tatsache. Die Mehrheit der Befragten aus den mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern gab an, dass sie keinen Muslim in ihrer Familie akzeptieren w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich gaben nur 7 % der Armenier bzw. 16 % in der Tschechischen Republik an, dass sie einen Muslim in ihrer Familie willkommen hei\u00dfen w\u00fcrden. Im Gegensatz dazu sagten 9 von 10 Befragten in den Niederlanden, D\u00e4nemark und Norwegen, dass sie eine solche akzeptieren w\u00fcrden, und die Mehrheit aller anderen westeurop\u00e4ischen L\u00e4nder sagte dasselbe. Dies k\u00f6nnte eine neue Frage aufwerfen: Ist die Ablehnung des Islam eine zu christliche oder eine zu unchristliche Haltung? Ist das Problem - wie die lutherische Angela Merkel sagte - zu viel Islam oder zu wenig Christentum in Europa?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umfrage spiegelt somit einen \"signifikanten R\u00fcckgang\" der christlichen Zugeh\u00f6rigkeit in Westeuropa wider. Es gibt mehrere Gr\u00fcnde, warum sich so viele getaufte Christen nicht mehr als solche betrachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigste ist, dass sie sich \"allm\u00e4hlich von der Religion entfernt haben\". Gleichzeitig weisen andere darauf hin, dass sie mit den Lehren der Kirche in moralischen Fragen nicht einverstanden sind, obwohl sie in sozialen und \u00f6kologischen Fragen voll und ganz zustimmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem Teil der Region, in dem die kommunistischen Regime die Religionen unterdr\u00fcckten und ein hoher ethischer Relativismus herrschte, ist die Zugeh\u00f6rigkeit zum Christentum seit dem Fall der UdSSR im Jahr 1991 dagegen wieder gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ehemals postchristliche L\u00e4nder sind nach dem Kommunismus nun christlicher geworden. In der Ukraine beispielsweise bezeichnen sich heute mehr Menschen als Christen (93 %) als je zuvor (81 %); dasselbe gilt f\u00fcr Russland, Wei\u00dfrussland und Armenien. Mittel- und Osteurop\u00e4er geben h\u00e4ufiger als Westeurop\u00e4er an, dass Religion in ihrem Leben sehr wichtig ist, dass sie monatlich an Gottesdiensten teilnehmen und dass sie t\u00e4glich beten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fragen, die sich stellen, lauten also: Wie wird die Landkarte der Religion in Europa in den kommenden Jahren aussehen? Wie wird das Christentum der Zukunft auf unserem alten Kontinent aussehen? Alles wird davon abh\u00e4ngen, ob Europa die Alpen, die Karpaten oder den Ural erreicht, das liegt auf der Hand. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich der Europabegriff erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die orthodoxen Kirchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Christentum wurde im Osten geboren <em>(ex orient, lux)<\/em> und Griechisch war nach Aram\u00e4isch ihre erste Sprache. Es handelte sich also um eine Religion, die eher asiatisch als europ\u00e4isch war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kirche hat sich von Anfang an unter Achtung der legitimen Vielfalt entwickelt. Es wurden sofort Erzbisch\u00f6fe, Metropoliten und Patriarchen ernannt, und es entstand das Pentarchat von Rom, dem die N\u00e4chstenliebe vorstand, mit vier Patriarchaten im Osten: Jerusalem als erste christliche Gemeinde mit Jakobus und Stephanus; Antiochia, von gro\u00dfer kultureller Bedeutung, mit Petrus an der Spitze; Alexandria mit hellenistischer Kultur, mit Markus; und Konstantinopel, mit Andreas, Hauptstadt des Ostreiches. Doch schon im Jahr 330 ist eine gro\u00dfe Parit\u00e4t zwischen dem r\u00f6mischen Stuhl und dem Patriarchat von Konstantinopel, dem \"zweiten Rom\", festzustellen. Rom behielt das Primat der Rechtsprechung (und nicht nur der Ehre) und Latein wurde gegen Griechisch ausgespielt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ursprung der Orthodoxie muss auf die \u00f6stlichen Spaltungen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Sie behalten das Episkopat und die apostolische Sukzession bei und sind daher echte Teilkirchen, haben aber keine volle Gemeinschaft mit Rom. Die erste Trennung fand im 5. Jahrhundert statt, als die Konzilien von Ephesus und Chalcedon, die die G\u00f6ttlichkeit Jesu Christi und seine zwei Naturen, die menschliche und die g\u00f6ttliche, anerkannten, abgelehnt wurden. So trennten sich mehrere V\u00f6lker von Rom und den Patriarchaten und bildeten nationale Kirchen der nestorianischen und monophysitischen Art.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 7. Jahrhundert war die Geburtsstunde der Hegemonie Konstantinopels und der griechischen Sprache, und im 9. Jahrhundert kam es unter Photius zu einer ersten Distanzierung von Rom aufgrund der Frage der <em>Filioque<\/em> die im lateinischen Glaubensbekenntnis enthalten sind (denn im Osten wurde gesagt, dass der Geist vom Vater ausgeht <em>von<\/em> der Sohn). Im Jahr 867 exkommunizierte Photius den Papst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im 10. Jahrhundert wurde die Einheit mit Rom wiederhergestellt, auch wenn die Beziehungen angespannt waren und es an echter Liebe fehlte. Ein Jahrhundert sp\u00e4ter kam es zum Bruch mit Michael Cerularius, wodurch sich die vier Patriarchate des Ostens von Rom trennten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer bekannten, aber unbewiesenen \u00dcberlieferung zufolge hinterlegten die p\u00e4pstlichen Legaten 1054 die Bannbulle auf dem Altar der Hagia Sophia, worauf der Patriarch mit einem Anathema reagierte. Das ist jetzt 450 Jahre sp\u00e4ter. Auf dem Konzil von Lyon (1274) wurde eine kurze sechsj\u00e4hrige Union erreicht, und im 15. Jahrhundert wurde auf dem Konzil von Florenz (1438-1439) eine neue Union erreicht. Mit dem Fall von Konstantinopel (1453) verlor dieses Patriarchat an zentraler Bedeutung. Die Spaltungen ab 1054 verletzten die urspr\u00fcngliche Einheit des Christentums, das nun in Ost und West geteilt war. Mit seinem volkst\u00fcmlichen und farbenfrohen, mystischen und kl\u00f6sterlichen Charakter genie\u00dft das \u00f6stliche Christentum bei seinen Gl\u00e4ubigen einen guten und wohlverdienten Ruf. Die modernen Herausforderungen (von der Rolle der Laien bis zur Soziallehre der Kirche) stellen sie vor neue Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Heute gibt es zwischen 200 und 260 Millionen Christen. Die \u00f6stliche Lunge ist - wie der heilige Johannes Paul II. sagte - f\u00fcr die Kirche notwendig. Fehlt sie, kommt es zur Ateminsuffizienz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter den Ostkirchen gibt es eine katholische Minderheit und eine orthodoxe Mehrheit. Die Trennung zwischen den verschiedenen orthodoxen Kirchen macht es nicht nur schwierig, sie zu z\u00e4hlen, sondern auch, sich zueinander zu verhalten. Einerseits haben sie den Episkopat und alle Sakramente.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Verbindung mit der politischen Macht macht sie manchmal zu nationalen Kirchen. Auch der C\u00e4saropapismus hat sich durch ihre Geschichte gezogen. Im Jahr 2016 fand die erste panorthodoxe Synode statt, allerdings ohne die Teilnahme der Patriarchate von Moskau, Bulgarien und Georgien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vielzahl der Umschreibungen (Patriarchate, autokephale und Metropolitankirchen, Erzdi\u00f6zesen) stellt kein Element der Einheit dar, da es keinen gemeinsamen Bezugspunkt gibt. Die Spaltung besteht also nicht nur mit Rom, sondern auch zwischen den verschiedenen orthodoxen Kirchen. Die Polemik nimmt zu, bis hin zur j\u00fcngsten gegenseitigen Exkommunikation zwischen Moskau und Konstantinopel im Jahr 2017, anl\u00e4sslich des Beitritts der Ukraine zum \u00d6kumenischen Patriarchat. Parallel dazu rufen die orthodoxen Kirchen dazu auf, die <em>Bestechung, <\/em>f\u00fcr die Sinfonie zwischen ihnen allen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00d6stliche Theologie und Spiritualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Orthodoxe Christen bekennen sich zu demselben Glauben, haben dieselbe Taufe empfangen und verf\u00fcgen \u00fcber dieselbe Hierarchie und dieselben g\u00fcltigen Sakramente. Sie haben jedoch andere spirituelle und theologische Sichtweisen als die Menschen des Westens, wie z. B. die Monarchie des Vaters (als ewiger Ursprung der gesamten Dreifaltigkeit) und die bereits erw\u00e4hnte Lehre, dass der Geist vom Vater durch den Sohn ausgeht, eine Lehre, die heute als kompatibel mit der Lehre der <em>Filioque.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Idee der Kirche betrifft, so stellt sie eine eucharistische Ekklesiologie der Gemeinschaft dar, die sich nur auf den Episkopat und die Ortskirche konzentriert, ohne Primat und p\u00e4pstliche Unfehlbarkeit. In der Sakramententheologie gibt es einige geringf\u00fcgige Unterschiede, wie z. B. den nicht-unaufhebbaren sakramentalen Charakter, die Zulassung der Ehescheidung oder einige rituelle Unterschiede. In der Mariologie lassen sie weder die Annahme noch die unbefleckte Empf\u00e4ngnis als Dogmen zu, w\u00e4hrend ihre Eschatologie die Lehre vom Fegefeuer und vom besonderen Gericht ablehnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Osten ist auch ber\u00fchmt f\u00fcr die Entwicklung der apophatischen oder negativen Theologie: Sie empfiehlt Stille und Bewunderung, die Betrachtung der unendlichen Transzendenz Gottes und seiner Geheimnisse: Gott ist der <em>\"unsichtbar\"<\/em> (R\u00f6m 1,20), <em>\"undurchschaubar\".<\/em> (R\u00f6m 11,33), <em>\"unzug\u00e4nglich\".<\/em> (1Tm 6, 16). Es gibt also keinen Unterschied zwischen Mystik und Theologie, Dogma und pers\u00f6nlicher Erfahrung. Parallel dazu hat er eine Theologie der Ikone entwickelt, in der alles Licht und Glanz ist, ohne Schatten und westliche Perspektive. Die Ikone gilt als Gegenstand der Verehrung, fast als Sakrament, denn sie macht Gott gegenw\u00e4rtig und zeigt das sichtbare Antlitz des unsichtbaren Gottes. Sie verehren Ikonen, die Christus als das fleischgewordene Wort, Maria als das fleischgewordene Wort, Maria als das fleischgewordene Wort und das fleischgewordene Wort als das fleischgewordene Wort darstellen. <em>Theotokos<\/em> (Maria ist die Fortf\u00fchrung des trinitarischen und christologischen Gef\u00fcges) und die der Heiligen, die einen geheiligten Leib aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sch\u00e4tzen die kosmische Dimension der gesamten Sch\u00f6pfung und schlagen eine \"sakramentale Kosmologie\" vor. Die Welt ist also eine Theophanie oder Offenbarung: Das Universum ist ein Zeichen der g\u00f6ttlichen Sch\u00f6nheit und Gegenwart. Durch die Theologie des Bildes (vgl. Gen 1, 26.2, 7) nimmt der Mensch teil am Licht des Geistes, des Ikonographen schlechthin. So entwickelten sie eine Theologie der Verg\u00f6ttlichung des Christen in der Gnade. <em>(theiosis) <\/em>durch die wir Ikonen der Ikone, Christus, sind. Verg\u00f6ttlichung des Christen, wenn der Mensch nicht das Bild Gottes zerst\u00f6rt, indem er ihn zu einem Heiligtum Gottes macht. Die Sakramente als Hauptquelle der Verg\u00f6ttlichung, insbesondere die Eucharistie, die auch ein Pfingstfest ist. Die Eucharistie ist ein <em>Mysterium Tremendum<\/em>und wird aus diesem Grund gesondert von der Ikonostase gefeiert. Die G\u00f6ttliche Liturgie ist der \"Himmel auf Erden\", der sogar mit Rufen und Spr\u00fcngen gefeiert wird und eine eschatologische Dimension als Fortsetzung der himmlischen Kirche zum Ausdruck bringt, die untrennbar mit einer kosmischen und anthropologischen Dimension verbunden ist, in der das Sinnliche und die Einheit mit der Sch\u00f6pfung zum Ausdruck kommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie haben auch eine reiche kl\u00f6sterliche Tradition, in der die geistlichen V\u00e4ter von gro\u00dfer Bedeutung sind. <em>(starets). <\/em>Das M\u00f6nchtum entstand im 4. Jahrhundert im Osten (\u00c4gypten), wo sich die Einsiedler um einen geistlichen Vater scharten, woraus sich das z\u00f6nobitische Leben in den Kl\u00f6stern entwickelte, ein wahrer Vorgeschmack auf die Ewigkeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann kamen die \"lauras\" oder H\u00fctten, in denen sie in Pal\u00e4stina wohnten, die \"stylites\" oder diejenigen, die auf einer S\u00e4ule lebten, die \"sandwiched\" in \"clausas\" oder die \"ocaimetas\", die die ganze Nacht hindurch beteten. Der heilige Basilius (330-379) verfasste die erste Klosterregel, in der Gebet und Liturgie einen zentralen Platz einnehmen. Im 5. Jahrhundert zog das M\u00f6nchtum aufgrund des Niedergangs des Monophysitismus und der muslimischen Invasionen nach Konstantinopel und auf den Berg Athos, wo der \u00dcberlieferung nach die Jungfrau Maria bei Johannes Zuflucht fand.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch bleiben gro\u00dfe Herausforderungen bestehen, wie zum Beispiel die Soziallehre, obwohl das Moskauer Patriarchat im Jahr 2000 die <em>Grundlagen der Sozialkonzeption<\/em>Die \"Theorie der Harmonie\" zwischen Kirche und Staat wurde aufgegeben, und es kam zu einer weitgehenden Ann\u00e4herung an die katholische Lehre. Ziel war es, den menschlichen Fortschritt anzustreben, eine m\u00f6gliche Unbeweglichkeit zu \u00fcberwinden und nicht in S\u00e4kularismus zu verfallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Orientalen blicken mehr auf Gott als auf die Welt, auf die Freude als auf die Trauer, auf die Auferstehung als auf den Tod, und sie sind nicht so sehr mit dieser Welt oder mit der sozialen Frage besch\u00e4ftigt. In diesem Fall war der Grund f\u00fcr das Schisma die Lehre von der Dreifaltigkeit und nicht die Rechtfertigung. In diesem Punkt sind Fortschritte erzielt worden, ebenso wie in der Frage der Eucharistie oder der Lehre vom Fegefeuer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rolle des Bischofs von Rom - des Bischofs von Rom - ist jedoch noch nicht klar definiert. <em>protos<\/em>- in der kirchlichen Gemeinschaft, wie auch die Synodalit\u00e4t im Westen. Das Ravenna-Dokument (2007) ist ein guter Anfang und ein guter Vorbote. Die kommenden Jahre k\u00f6nnten sich als entscheidend f\u00fcr das Wachstum der Gemeinschaft mit diesen \"Schwesterkirchen\" erweisen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>El cristianismo ha sido durante siglos la religi\u00f3n predominante en Europa, y sigue siendo la afiliaci\u00f3n religiosa mayoritaria en 27 de los 34 pa\u00edses encuestados en el \u00faltimo informe del Pew Forum. 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