{"id":4918,"date":"2020-07-05T15:19:32","date_gmt":"2020-07-05T14:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.omnesmag.com\/?p=4918"},"modified":"2022-09-19T14:52:41","modified_gmt":"2022-09-19T13:52:41","slug":"kongolesische-pralaten-kommen-in-covid-19-eine-chance-fur-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/prelados-congolenos-ven-en-el-covid-19-una-oportunidad-para-el-futuro\/","title":{"rendered":"Kongolesische Pr\u00e4laten sehen in Covid-19 eine Chance f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00e4tte man den Kongolesen im Dezember 2019, als die Weihnachtsfeiertage vorbereitet wurden, gesagt, dass ihr Leben in den n\u00e4chsten sechs Monaten von einem obskuren Virus namens Covid-19, das aus China kommt, radikal beeinflusst werden w\u00fcrde, h\u00e4tten sie es nicht geglaubt und viel gelacht... Gelacht, weil China weit weg zu sein scheint, auch wenn einige Landsleute dort gute Gesch\u00e4fte machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende 2019 waren wir immer noch nicht allzu besorgt, trotz der Nachrichten \u00fcber ein bestimmtes Coronavirus, das in China seinen H\u00f6hepunkt erreicht hatte und von dem auch einige Regionen in Europa betroffen waren. Wir waren so uninteressiert an dieser fernen und immer wiederkehrenden Nachricht, dass sie sogar eine langweilige Seite hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcberraschung, Skepsis und Panik<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, die \u00dcberraschung kam. Anfang M\u00e4rz 2020, drei Monate sp\u00e4ter, erfuhren wir vom ersten bekannten Fall des Coronavirus in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Sie kam aus einer europ\u00e4ischen Stadt, denn der Flugverkehr zwischen unserem Land und diesem Kontinent ist sehr intensiv, und die Gefahr war nicht weit entfernt! Es lag in der Luft, und der Stress der Ansteckung lag bereits in der Luft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zivilen Beh\u00f6rden nahmen die Bedrohung ernst und ergriffen nach der Isolierung des Verdachtsfalls Ma\u00dfnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit in der Hauptstadt zu verhindern und sie vom Rest des Landes zu isolieren, obwohl die Krankheit in den Provinzen fortgeschritten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 17. Juni 2020 waren folgende elf Provinzen betroffen: Kinshasa, 4.772 F\u00e4lle; Zentralkongo, 246; S\u00fcd-Kivu, 108; Ober-Katanga, 72; Nord-Kivu, 54; Tshopo, 3; Ituri, 2; Kwilu, 2; Kwango, 1; Ober-Lomani, 1; Equateur, 1. Insgesamt gab es 112 Todesf\u00e4lle und 613 Heilungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder wusste, dass Promiskuit\u00e4t und mangelnde Hygiene, die in den Arbeitervierteln wohlbekannt waren, eine Pandemieexplosion von alarmierendem Ausma\u00df verursachen konnten. Was in Spanien, in Frankreich und vor allem in Italien geschah, hat uns eine G\u00e4nsehaut beschert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl einige erkrankten, blieb ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung skeptisch, meist aus Unwissenheit. In privaten Gespr\u00e4chen gab es h\u00e4ufig eine Bemerkung: <em>\"Wo sind die Opfer dieser Krankheit? Wir sehen keine!<\/em> Oder wir h\u00f6ren es sagen: <em>\"Dieser Covid 19 ist nur ein Vorwand f\u00fcr unsere Beh\u00f6rden, um internationale Hilfe zu erhalten!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Zahl der Opfer jedoch erheblich gestiegen ist, haben sich die Dinge ge\u00e4ndert. Wir sind von der Verleugnung zur Panik \u00fcbergegangen, und zwar in einem Ausma\u00df, dass die infizierten Menschen sich <em>sch\u00e4men<\/em> um es ihren Verwandten mitzuteilen. Schlimmer noch: Die Bev\u00f6lkerung begann, Krankenh\u00e4user, in denen Coronavirus-Patienten behandelt werden, zu meiden und zu verlassen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong> Die Hand der Vorsehung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Monate nach Ausbruch der Pandemie waren wir von der relativ geringen Zahl der Covid 19-Opfer in Afrika \u00fcberrascht. Es wurden mehrere Gr\u00fcnde angef\u00fchrt: die Jugend der kongolesischen Bev\u00f6lkerung, obwohl wir wissen, dass der Altersfaktor unter den Opfern sehr wichtig ist; die noch zu beweisende Hypothese einer Art Immunit\u00e4t, die auf die Malariamedikamente zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, die wir in diesen Breitengraden zu nehmen gewohnt sind; eine weitere noch zu beweisende Hypothese,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">tropische hohe Temperaturen...<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber eines ist sicher: Nach drei Monaten Covid 19 sind in den am st\u00e4rksten betroffenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern bereits drei\u00dfigtausend Tote zu beklagen, w\u00e4hrend wir im Kongo im gleichen Zeitraum kaum hundert Opfer zu beklagen haben. Viele haben diese Milde bei der Zahl der Opfer des Coronavirus als einen besonderen Schutz der g\u00f6ttlichen Vorsehung empfunden, die die L\u00e4nder gesch\u00fctzt hat, die am wenigsten auf diese Katastrophe vorbereitet waren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der Opfer ist in den letzten Wochen sicherlich gestiegen, aber wir sind weit entfernt von den Hunderten von Todesf\u00e4llen pro Tag, die Europa auf dem H\u00f6hepunkt der Pandemie erlebte. Gott k\u00fcmmert sich um seine schw\u00e4chsten Kinder, denken viele Gl\u00e4ubige... Die Afrikaner sind in ihrer legend\u00e4ren Religiosit\u00e4t \u00fcberzeugt, dass die g\u00f6ttliche Vorsehung eingreift und eingegriffen hat. In der Tat sind die Mittel zur Bew\u00e4ltigung der Krise nicht vollst\u00e4ndig konzentriert, sowohl was die Gesundheitseinrichtungen als auch die Ausr\u00fcstung zur Bew\u00e4ltigung der bef\u00fcrchteten gro\u00dfen Katastrophe angeht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Probleme in den Gesundheitsstrukturen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kongolesischen Beh\u00f6rden haben einige mutige Schritte unternommen, um die Krankheit einzud\u00e4mmen und die Infizierten zu behandeln: Es wurden speziell zugelassene Krankenh\u00e4user f\u00fcr die Aufnahme der Erkrankten benannt; es wurde ein Gesundheitsnotstand ausgerufen, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen; es wurden finanzielle Mittel f\u00fcr den Gesundheitssektor bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Hauptstadt gibt es unter den ausgew\u00e4hlten Krankenh\u00e4usern auch das Monkole Hospital Centre, in dem ich Kaplan bin. Es ist eines der besten Gesundheitszentren der Stadt und verf\u00fcgt \u00fcber rund 200 Betten. Sie befindet sich am Rande der Hauptstadt Kinshasa.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die anderen Zentren hat auch dieses zivile, aber christlich gepr\u00e4gte Krankenhaus einen Teil seiner Einrichtungen ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Aufnahme von Covid-19-Patienten reserviert. Sobald dieses Covid-Zentrum mit einer Kapazit\u00e4t von etwa vierzig Betten er\u00f6ffnet wurde, war es voll. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Tat werden Coronavirus-Patienten in kongolesischen Krankenh\u00e4usern leider immer noch stigmatisiert und gemieden. Einer der geheilten Patienten bemerkte vor kurzem voller Dankbarkeit: <em>\"Hier wurde ich nicht wie ein Patient behandelt, sondern wie ein Bruder! <\/em>Viele Patienten m\u00fcssen in andere Einrichtungen verlegt werden, da nur begrenzte Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine noch nie dagewesene kirchliche Situation<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beh\u00f6rden haben Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Ansteckung einzud\u00e4mmen: Maskenpflicht, Verbot von \u00f6ffentlichen Versammlungen mit mehr als 20 Personen und damit auch von religi\u00f6sen Anl\u00e4ssen.  Die kongolesische Bev\u00f6lkerung wird derzeit auf etwa 70 Millionen gesch\u00e4tzt, von denen fast die H\u00e4lfte katholisch ist. Zur Unterst\u00fctzung der zivilen Beh\u00f6rden ordnete die kongolesische Bischofskonferenz (CENCO) auch die Aussetzung von Gottesdiensten und anderen Gemeindeaktivit\u00e4ten an. Die kirchlichen Aktivit\u00e4ten wurden durch das Ausbleiben von Messen und der Feier anderer Sakramente erheblich eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei hochrangige Mitglieder des kongolesischen Episkopats - der Erzbischof von Kinshasa, Kardinal Fridolin Ambongo, und der Bischof der Di\u00f6zese Molegbe, Monsignore Dominique Bula Matari - haben uns freundlicherweise Interviews gew\u00e4hrt, in denen sie auf die aktuelle pastorale Situation und die Zeit nach der Pandemie eingehen. Der Erzbischof von Kinshasa r\u00e4umte die durch diesen Umstand verursachten Schwierigkeiten ein: <em>\"Wir sind blockiert! Unser normales Funktionieren ist beeintr\u00e4chtigt. Wir wissen nicht mehr, wie wir uns zu den Sonntagsgottesdiensten und sogar auf der Ebene der kirchlichen Basisgemeinschaften treffen sollen. Der Pfarrer kann keine Pastoralbesuche mehr machen; die Schafe k\u00f6nnen den Hirten nicht mehr sehen....\".&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kardinal wies auch auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hin: Die Finanzen der Erzdi\u00f6zese werden dadurch beeintr\u00e4chtigt, dass die Gaben der Gl\u00e4ubigen sp\u00e4rlich sind, weil sie normalerweise w\u00e4hrend der Feierlichkeiten der Pfarreien stattfinden. Er freut sich jedoch, dass zum Zeitpunkt unseres Gespr\u00e4chs noch kein Geistlicher an den Folgen der Pandemie gestorben war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erfreut zeigte sich Kardinal Ambongo \u00fcber das Echo, das ihn erreichte, dass viele Menschen zum abendlichen Familiengebet zur\u00fcckgekehrt sind. Ein weiterer Grund zur Freude war, dass die katholischen Gl\u00e4ubigen ihre Priester in der Gemeinde weiterhin unterst\u00fctzten und eine Welle der Solidarit\u00e4t zum Ausdruck kam. <em>\"Alle Pfarreien bleiben in der Obhut der Gl\u00e4ubigen\".<\/em>Der kongolesische Kardinal zeigte sich zufrieden und optimistisch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Als eine Zeit der <em>\"Spirituelle Exerzitien<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Di\u00f6zese von Erzbischof Dominique Bula Matari, dem zweiten Interviewpartner, liegt in Molegbe im Nordwesten des Landes. Genauer gesagt in der ehemaligen Provinz Equateur, etwa zwei Flugstunden von Kinshasa entfernt. Er leitet eine katholische Gemeinschaft von fast 1,5 Millionen Menschen. Trotz der Schwierigkeiten in dieser Zeit hatte der Bischof von Molegbe immer ein offenes L\u00e4cheln auf dem Gesicht, wenn er uns empfing. Er bedauerte, dass diese Pandemie seinen gesamten Pastoralplan f\u00fcr dieses Jahr \u00fcber den Haufen geworfen hat: <em>\"Ich kann keine Pastoralbesuche machen, weil wir die Leute nicht zusammenbringen k\u00f6nnen\".<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein Hauptanliegen war es, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Gl\u00e4ubigen \u00fcber das Radio an der Messe teilnehmen konnten, da die Landbev\u00f6lkerung gr\u00f6\u00dftenteils keinen Zugang zum Fernsehen hat. Da seine Di\u00f6zese arm ist und nicht einmal \u00fcber ein Radio verf\u00fcgt, bat er seine Priester, die in der Region vorhandenen Radios zu benutzen, um den Gl\u00e4ubigen zu helfen. Letztere fordern jedoch die Kommunion. Und er hat vorerst keine andere L\u00f6sung, als die geistliche Kommunion zu empfehlen, w\u00e4hrend er auf die R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t wartet. Diese Di\u00f6zese im Landesinneren ist, wie die meisten Di\u00f6zesen im Kongo, finanziell stark angeschlagen, da sie den Gro\u00dfteil ihrer Mittel aus den Sonntagskollekten bezieht. Der Bischof hat die Geistlichen und Laien seiner Di\u00f6zese eingeladen, um<em> \"Nutzen Sie diese Zeit als spirituellen R\u00fcckzugsort\".<\/em> Er war auch zufrieden mit dem<em> \"R\u00fcckkehr zur Hauskirche<\/em>\"Sie n\u00e4hrt auch die Hoffnung, dass wir in Zukunft auf dieser Erfahrung aufbauen k\u00f6nnen, um eine Katechese zu f\u00f6rdern, die zumindest zum Teil von den Eltern selbst erteilt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nach Covid: Was sollte sich \u00e4ndern?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei n\u00e4herer Betrachtung ist die Lage w\u00e4hrend der Pandemiepause, die immer noch andauert, jedoch gar nicht so schlecht - ganz im Gegenteil! Davon sind die beiden Mitglieder der kongolesischen Hierarchie \u00fcberzeugt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen Bereichen k\u00f6nnen wir echte Fortschritte in der Gesellschaft und in der Kirche feststellen. Auf kirchlicher Ebene ist es sicherlich die Wiederentdeckung der Gr\u00f6\u00dfe des Geschenkes der Sonntagsmesse und der materiellen Versorgung der Kirche durch die Gl\u00e4ubigen. Sie werden sich st\u00e4rker engagieren k\u00f6nnen, weil diese Zeit noch deutlicher zeigt, dass die Kirche nur dank der Beitr\u00e4ge ihrer Gl\u00e4ubigen \u00fcberlebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf individueller Ebene erlebt die Hygiene an \u00f6ffentlichen Orten ein Comeback. Wir alle wissen heute, dass das einfache H\u00e4ndewaschen viele Krankheiten verhindern kann. Auch die Wiederentdeckung der Familie als warme Zuflucht in den Schwierigkeiten des Lebens muss vom Staat gest\u00e4rkt und unterst\u00fctzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Folgen der Covid-19-Pandemie k\u00f6nnten daher auch eine Chance f\u00fcr die Zukunft sein, aus der die Kirche und die kongolesische Gesellschaft ges\u00fcnder und lebendiger hervorgehen k\u00f6nnen. <em>\"Alle Dinge sind zum Besten derer, die Gott lieben.<\/em>(R\u00f6mer 8, 28).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>En diciembre de 2019, cuando se preparaban las fiestas navide\u00f1as, si a alg\u00fan congole\u00f1o se le hubiera dicho que su vida se ver\u00eda radicalmente afectada en los pr\u00f3ximos seis meses por un virus oscuro llamado Covid-19 proveniente de China, no lo habr\u00eda cre\u00eddo y se habr\u00eda re\u00eddo mucho\u2026 Risas porque China parece estar muy lejos, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6221,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[36,46],"tags":[],"class_list":["post-4918","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-actualidad","category-mundo"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - 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