{"id":49756,"date":"2025-06-11T10:54:36","date_gmt":"2025-06-11T08:54:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.omnesmag.com\/?p=49756"},"modified":"2025-06-11T13:00:51","modified_gmt":"2025-06-11T11:00:51","slug":"die-heilige-josemaria-und-die-liturgie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/san-josemaria-y-la-liturgia\/","title":{"rendered":"Der heilige Josemar\u00eda und die Liturgie"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Werk beginnt mit einigen Worten des Heiligen aus Barbastro, die den <em>Leitmotiv <\/em>des ganzen Buches: \"Vergesst nicht, dass das liturgische Leben ein Leben der Liebe ist; der Liebe zu Gott, dem Vater, durch Jesus Christus im Heiligen Geist, mit der ganzen Kirche, von der ihr ein Teil seid\". Worte, die Bischof Mariano Fazio im Vorwort mit den Worten kommentiert: \"Dieses Bekenntnis des Heiligen zieht sich durch das ganze Buch, und bei der Lekt\u00fcre konnte ich feststellen, dass der Autor die Liebe als einen Schl\u00fcsselaspekt im Liturgieverst\u00e4ndnis des heiligen Josefmaria identifiziert hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Tat habe ich versucht, anhand des Lebens und der Lehren des heiligen Josefmaria, die oft mit biografischen Details verbunden sind, zu zeigen, dass die Worte, mit denen das Buch beginnt, Wirklichkeit sind. Die Liebe ist ein zentraler Punkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der heilige Josemar\u00eda und die Liturgie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Faszination f\u00fcr die Liturgie zeigte sich bei ihm schon in jungen Jahren, wie ich im ersten Kapitel zu zeigen versucht habe. Sie pr\u00e4gte sein geistliches Leben und er blieb ihr w\u00e4hrend seines gesamten priesterlichen Dienstes treu. Bei der Suche nach dem 2. Oktober 1928, dem Tag, an dem er die Liturgie \"gesehen\" hat <a href=\"https:\/\/opusdei.org\/es-es\/\">Opus Dei<\/a>Dies war auch ein wichtiger Meilenstein in seinem Leben und seiner liturgischen Lehre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie in den drei Kapiteln zu sehen ist, kann man sagen, dass ich aus einer liturgischen Logik heraus sein Denken als Tr\u00e4ger eines besonderen Reichtums darstelle, der sowohl aus dem empfangenen Gr\u00fcndungscharisma und aus seinem kontemplativen Leben als auch aus den Ereignissen seines priesterlichen Dienstes stammt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich glaube, man kann ohne Furcht, sich zu irren, sagen, dass der heilige Josefmaria die Liturgie liebte. Diese Liebe, dieses Eintauchen in den trinitarischen Strom der Liebe zu den Menschen, der die Eucharistie ist, hat ihn sein ganzes Leben lang dazu veranlasst, immer nach der besten Art und Weise zu suchen, um in der Kirche diese pers\u00f6nliche und liebevolle Begegnung zu leben, die die Heilige Messe ist. Aus diesem Grund werden seine Predigten von liturgischen Quellen durchdrungen sein. Sein Leben und seine Lehre werden versuchen, das Wesen der Liturgie so gut wie m\u00f6glich zu verk\u00f6rpern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vetus ordo<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war die Liebe zur Liturgie, die ihn dazu brachte, sich mit vielen Intuitionen der liturgischen Bewegung der 1930er Jahre zu \"verbinden\". Dieselbe Liebe zur Liturgie als kirchliche Realit\u00e4t veranlasste ihn, sich f\u00fcr eine geordnete und schrittweise Einf\u00fchrung der Liturgiereform in den Feiern der Zentren des Opus Dei einzusetzen, wie es der Heilige Stuhl gefordert hatte. Und es ist sein liturgisches Leben, verstanden als eine Begegnung der Liebe mit Gott, das erkl\u00e4rt, warum es ihm nach 45 Jahren des Bem\u00fchens, sich die Worte und Gesten des tridentinischen Missale zu eigen zu machen, sehr schwer fiel, zum Missale von 1970 zu wechseln, und er schlie\u00dflich, ohne darum gebeten zu haben, in den Genuss des Indults kam, das es ihm erlaubte, in den letzten drei Jahren seines Lebens weiterhin mit dem Ritus vor der konziliaren Reform zu feiern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl in seinen ver\u00f6ffentlichten und unver\u00f6ffentlichten Schriften als auch in seinen m\u00fcndlichen Predigten zeigt sich, dass die Liebe das Zentrum, das Herz seiner liturgischen Lehren ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>G\u00f6ttliche Liebe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die g\u00f6ttliche Liebe ergie\u00dft sich \u00fcber die Gl\u00e4ubigen durch den trinitarischen Strom der Liebe, der die Heilige Messe ist und der die Antwort eines jeden Christen erwartet, die ebenfalls aus Liebe besteht. Eine Antwort, die sie, vereint mit Christus in seiner Kirche, dem Vater darbringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die g\u00f6ttliche Liebe, die die Entsprechung eines jeden Menschen durch die liebevolle Teilnahme an den Gesten und Gebeten der Eucharistiefeier erwartet, zeigt die Bedeutung der \u00e4u\u00dferen und inneren Teilnahme an ihr, wie sie der heilige Josefmaria in seinen mystagogischen Lehren und seinem Leben der liturgischen Liebe verk\u00f6rpert hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Liebe, die die pers\u00f6nliche Antwort kennzeichnet und \u00fcber die rituelle Feier hinausgeht, sie betrifft das Leben, wie der Heilige lehrt. In seiner Predigt zeigt er deutlich, dass wir alle als \"Priester unserer eigenen Existenz\" durch die Taufe unsere Liebe zum Vater bekunden, indem wir ihm die von Christus im Heiligen Geist verwandelte Welt zur\u00fcckgeben, und zwar durch jene \"Messe\", die jeder von uns auf dem Altar seiner Arbeit, seines t\u00e4glichen Lebens feiert. Eine \"Messe\", die vierundzwanzig Stunden dauert und in deren Mittelpunkt und Wurzel die sakramentale Feier steht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Spanische liturgische Bewegung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir die Struktur des Buches betrachten, sehen wir, wie es in drei konzentrischen Kreisen projiziert wird, die in der Liebe zusammenlaufen: biografische, theologisch-liturgische und mystagogische Anmerkungen. Auf den Seiten des ersten Kapitels, das biographischer Natur ist, k\u00f6nnen wir aus den ver\u00f6ffentlichten und unver\u00f6ffentlichten Schriften des Heiligen sowie aus den Zeugnissen derer, die mit ihm gelebt haben, sehen, wie der heilige Josefmaria in den drei\u00dfiger Jahren ein echter Pionier war, ein Priester, der seiner Zeit auch auf dem Gebiet der Liturgie voraus war. In vielen seiner liturgischen Entscheidungen und Erfahrungen scheint er mit der beginnenden spanischen liturgischen Bewegung verbunden zu sein, von der er einige ihrer wichtigsten F\u00f6rderer und treibenden Kr\u00e4fte kennt, die seine pers\u00f6nlichen Freunde sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlegende Aspekte, wie die gelebte Liturgie als Quelle des geistlichen Lebens und das Konzept der aktiven Teilnahme, werden in konkrete Erscheinungsformen und Entscheidungen \u00fcbersetzt, die der Heilige getroffen hat und mit denen er in jenen Jahren als junger Priester das liturgische Leben zu verbreiten suchte: Die von ihm gef\u00f6rderten Messen im Dialog in den Universit\u00e4tsresidenzen, die h\u00e4ufige Kommunion innerhalb der Messe und mit den konsekrierten Hostien in der Feier selbst als etwas Gewohntes in seiner Messe und f\u00fcr alle, die daran teilnahmen, die Verwendung gro\u00dfz\u00fcgiger Gew\u00e4nder sowie die Hinweise f\u00fcr den Bau k\u00fcnftiger Oratorien sind konkrete und praktische Manifestationen dieses Wunsches sowie seiner Beziehung zu den Ideen der liturgischen Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Liturgie und pers\u00f6nliche Heiligkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den Seiten des zweiten Kapitels, das eher theologischer Natur ist, habe ich versucht zu zeigen, wie die Botschaft, die der heilige Josefmaria Escriv\u00e1 am 2. Oktober 1928 erhielt, der universale Ruf zur Heiligkeit, mit den Grundgedanken der Konzilslehren \u00fcber die Liturgie zusammenh\u00e4ngt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie kann man in Nummer 14 der Konzilskonstitution \u00fcbersehen, dass <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_sp.html\">Sakrosanktum Konzil<\/a><\/em> In dieser ber\u00fchmten Ausgabe hei\u00dft es: \"Die heilige Mutter Kirche w\u00fcnscht inst\u00e4ndig, da\u00df alle Gl\u00e4ubigen zu jener vollen, bewu\u00dften und aktiven Teilnahme an den liturgischen Feiern gef\u00fchrt werden, die das Wesen der Liturgie selbst verlangt und zu der das christliche Volk, 'ein auserw\u00e4hltes Geschlecht, eine k\u00f6nigliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein besonderes Volk' (1 Petr 2,9; vgl. 2,4-5), kraft der Taufe das Recht und die Pflicht hat\" (1 Petr 2,9).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wiederentdeckung der Taufe und der sich daraus ergebenden g\u00f6ttlichen Abstammung als Grundlage der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit steht in direktem Zusammenhang mit dem Recht und der Pflicht zur Teilnahme an der Liturgie. Konzilslehren, die der heilige Josefmaria bereits in seinen mystagogischen Schriften vorweggenommen hatte, wie im dritten Kapitel des Buches zu sehen ist, oder in seinem eigenen liturgischen Leben und dem der Mitglieder der Institution, die Gott ihn sehen lie\u00df, wie im ersten Kapitel zu sehen ist, indem er zum Beispiel die aktive Teilnahme an den Residenzen f\u00f6rderte, indem er die so genannten Messen im Dialog lebte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Messe, eine trinitarische Handlung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig werden die Nummern 5 bis 7 derselben Konzilskonstitution auch in den Lehren des heiligen Josefmaria entfaltet. So steht die Darstellung der Messe als Verl\u00e4ngerung der trinitarischen Str\u00f6mung der Liebe Gottes zu uns, die der Heilige formuliert hat, in Beziehung zu der vom heiligen Josefmaria wiederentdeckten Idee der Heilsgeschichte. <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/nachrichten\/jahrestag-des-vatikanischen-konzils-ii\/\">Zweites Vatikanisches Konzil<\/a>Die grundlegende Komponente der Liebe wird hervorgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der g\u00f6ttliche und trinitarische Charakter der Feier der Heiligen Messe sowie ihr christologischer und kirchlicher Charakter, den der Heilige hervorhebt, veranlassen ihn, die Eucharistiefeier als Zentrum und Wurzel des christlichen Lebens zu definieren. Dieser Ausdruck ist nicht nur von der Form oder den verwendeten Begriffen her originell, obwohl wir ihn in \u00e4hnlicher Weise im Lehramt Pius' XII., im Zweiten Vatikanischen Konzil und allgemein in der katholischen Lehre wiederfinden, sondern er erh\u00e4lt beim heiligen Josefmaria einen breiteren und neuen Kontext.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Masse, das Zentrum und die Wurzel&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Heilige Messe, die als Zentrum und Wurzel des christlichen Lebens dargestellt wird, verbindet sich in der Tat mit dem gew\u00f6hnlichen, allt\u00e4glichen Leben, dem Leben der Arbeit, das der Ort der Begegnung mit Gott ist, wie der heilige Josefmaria seit 1928 unerm\u00fcdlich gepredigt hat. Dieses s\u00e4kulare Leben, dieses Leben in der Welt, eine heiligmachende und heiligende Wirklichkeit, findet seine Mitte und seine Wurzel in der Feier der Eucharistie. Daher hat jeder Gl\u00e4ubige kraft seiner Taufe, wie das Zweite Vatikanische Konzil sagt, das Recht und die Pflicht, an den liturgischen Feiern teilzunehmen, und der Heilige w\u00fcrde es noch st\u00e4rker und nachdr\u00fccklicher verk\u00fcnden: Jeder Gl\u00e4ubige ist Priester seiner eigenen Existenz. Daher ist die Beziehung zwischen dem gew\u00f6hnlichen und dem Arbeitsleben und der Messe eng, intensiv und beiden Wirklichkeiten eigen. Und deshalb ist sie dazu berufen, in einer vierundzwanzig Stunden dauernden Messe verl\u00e4ngert zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich im ersten Kapitel versucht habe, die Beziehung des heiligen Josefmaria zur liturgischen Bewegung aufzuzeigen und damit die Ideen, die das Zweite Vatikanische Konzil aufgreifen w\u00fcrde, vorwegzunehmen und vorzubereiten, so habe ich im zweiten Kapitel zu zeigen versucht, wie die Lehren des Heiligen dem liturgischen Lehramt des Konzils einen Kontext, einen Rahmen bieten, um sie zu leben. In der Tat hat er in seinen m\u00fcndlichen und schriftlichen Predigten unerm\u00fcdlich verk\u00fcndet, dass jeder Christ, der durch die Taufe zum Priester seiner eigenen Existenz berufen ist, seine vierundzwanzigst\u00fcndige Messe auf dem Altar seines Arbeitsplatzes und seines t\u00e4glichen Lebens feiert, sofern die Feier der Eucharistie f\u00fcr ihn deren Mittelpunkt und Wurzel ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Liturgie ist performativ<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im dritten Kapitel schlie\u00dflich m\u00f6chte ich das ausgepr\u00e4gte Bewusstsein des heiligen Josefmaria f\u00fcr die verwandelnde Kraft der Liturgie der Heiligen Messe f\u00fcr die einfachen Gl\u00e4ubigen hervorheben. Seine Lehren zu diesem Thema sind zahlreich und erscheinen h\u00e4ufig in seinen Schriften. Der Heilige wiederholte: \"Ich habe euch immer gelehrt, die Quelle eurer Fr\u00f6mmigkeit in der Heiligen Schrift und im offiziellen Gebet der Kirche, in der heiligen Liturgie, zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem dritten Kapitel habe ich beschlossen, meine Aufmerksamkeit besonders auf zwei Texte zu richten: erstens auf die Predigt \"Die Eucharistie, Geheimnis des Glaubens und der Liebe\", in der der heilige Josefmaria nach den verschiedenen Teilen der Eucharistiefeier Konsequenzen f\u00fcr das geistliche Leben der Christen vorschl\u00e4gt. Zweitens habe ich mich auf einige Kommentare zur Eucharistiefeier gest\u00fctzt, die unser Autor im Jahr 1938 vorbereitete und die er in einem Buch mit dem Titel <em>Liturgische Andachten<\/em>. Im zweiten Kapitel unseres Buches haben wir das Projekt und die Bl\u00e4tter studiert, die der heilige Josefmaria in jenem Jahr geschrieben hatte. Wir haben sie in unserer Arbeit w\u00f6rtlich wiedergegeben, d.h. mit den darin enthaltenen Abk\u00fcrzungen, kleinen Rechtschreibfehlern usw.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unver\u00f6ffentlichte Texte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Schriften, die aus den sp\u00e4ten 1930er Jahren stammen, scheinen mir einen Text von besonderem Interesse darzustellen. Nicht nur, weil sie unver\u00f6ffentlicht sind, sondern auch, weil sie meiner Meinung nach zeigen, wie der Heilige die Autoren las und kannte, die Kommentare zur Messe mit einem ausgepr\u00e4gten mystagogischen Aspekt vorlegten. Gleichzeitig zeigen sie, wie er mit ihnen ein f\u00fcr seine Zeit v\u00f6llig neuartiges Verst\u00e4ndnis der Liturgie teilte, was zum Teil durch das erste Kapitel deutlich wird, in dem ich versucht habe, die besondere Beziehung des heiligen Josefmaria zur liturgischen Bewegung aufzuzeigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommentare sind eine perfekte Mischung aus Liturgiegeschichte, <em>ars celebrandi<\/em>Am charakteristischsten f\u00fcr den Heiligen sind die Betrachtungen voller Liebe, die sich in kurzen S\u00e4tzen, manchmal nur in Worten - Ejakulationen, Pfeilen - ausdr\u00fccken, die versuchen, die Liebe zur Messe, die aus seinem Herzen str\u00f6mte, in Worte zu fassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig wird die Kombination von Texten aus zwei verschiedenen Lebensabschnitten des Heiligen, den sp\u00e4ten 1930er und den 1960er Jahren, mit einem \u00f6kumenischen Konzil und einer Liturgiereform dazwischen, die Kontinuit\u00e4t und Harmonie zwischen den beiden aufzeigen, die, wie ich glaube, die Frucht der Liebe unseres Autors zur Liturgie ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Messe erkl\u00e4rt vom heiligen Josefmaria<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kommentar des heiligen Josefmaria zur Liturgie der heiligen Messe, der das dritte Kapitel einnimmt, scheint mir zu helfen, zu verstehen, warum der Heilige sagte: \"Indem du die heilige Messe besuchst, lernst du, jede der g\u00f6ttlichen Personen zu behandeln. In der Feier k\u00f6nnen sich die Gl\u00e4ubigen durch das Wirken des Heiligen Geistes an den Vater in Christus wenden: Indem sie in einen Dialog mit den g\u00f6ttlichen Personen treten, w\u00e4chst ihr christliches Leben. Es ist ein Dialog, zu dem jede Geste und jedes Wort des Ritus einl\u00e4dt und der dadurch eine besondere Bedeutung erh\u00e4lt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzum, im letzten Kapitel habe ich zu zeigen versucht, da\u00df der heilige Josefmaria sich anschickt, zu den Gl\u00e4ubigen \u00fcber die Messe zu \"sprechen\", und zwar nicht auf diskursive, sondern auf \"mystagogische\" Weise, d.h. von den Riten her. Es ist logisch, dass dies so ist, denn die umfassende und tiefe Wirklichkeit der geistlichen Wirkungen der Heiligen Messe darf nicht autonom und unabh\u00e4ngig von den Texten und Riten ablaufen, die die Feier der Messe kennzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte mit einigen Worten des Heiligen schlie\u00dfen, die meiner Meinung nach sehr gut all das widerspiegeln, was ich in diesem Buch zu zeigen versucht habe. Es handelt sich um einen Text aus dem Jahr 1931, der seine Ausbildung und sein Leben f\u00fcr die Liturgie und die Liturgie, die Liebe, die g\u00f6ttliche Abstammung, die Worte und Gesten der liturgischen Feier selbst sehr gut widerspiegelt und alles erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute Morgen habe ich Jesus gebeten - ich habe ihn nicht gebeten, ich habe mich geirrt -, ich habe ihm von meinem Wunsch erz\u00e4hlt, mich im Advent sehr gut auf die Ankunft des Kindes vorzubereiten. Ich sagte Ihm viele Dinge, unter anderem, dass Er mich lehren w\u00fcrde, die heilige Liturgie zu leben. Ich dachte, dass meine Seele ein durstiges Land ist und ich war begeistert, in der <em>communio<\/em> der Heiligen Messe: <em>Dominus dabit benignitatem, et terra nostra dabit fructum suum<\/em>. Herr, Jesus, m\u00f6ge die arme Ein\u00f6de meiner Seele, erf\u00fcllt von deiner Gnade, Fr\u00fcchte f\u00fcr das ewige Leben tragen. Und ich war verwirrt und voller Dankbarkeit, als ich den Psalm mit meinen ersten Worten vortrug <em>Konfitemini Domino<\/em> (Ps. 117)..., ein getreuer Ausdruck dessen, was jeder von denen, die Sie bisher f\u00fcr Ihr Werk ausgew\u00e4hlt haben, singen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n<div class=\"omnes-block-ficha-horizontal\">\n\t<div class=\"clearfix\">\n\t\t<div class=\"left\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/edition-131592-scaled.jpg\" \/>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"right\">\n\t\t\t<h2>Der heilige Josemar\u00eda und die Liturgie<\/h2>\n\n\t\t\t<div class=\"v\"><strong>Autor<\/strong>Juan Jos\u00e9 Silvestre<\/div><div class=\"v\"><strong>Leitartikel<\/strong>: Rialp<\/div><div class=\"v\"><strong>Jahr<\/strong>: 2025<\/div><div class=\"v\"><strong>Anzahl der Seiten<\/strong>: 303<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>La obra empieza con unas palabras del santo de Barbastro que constituyen el leit motif de todo el libro: \u201cNo olvid\u00e9is que vida lit\u00fargica es vida de amor; amor a Dios Padre, por Jesucristo en el Esp\u00edritu Santo, con toda la Iglesia, de la que t\u00fa formas parte\u201d. 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