{"id":50794,"date":"2025-07-24T06:00:00","date_gmt":"2025-07-24T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.omnesmag.com\/?p=50794"},"modified":"2025-07-24T11:22:51","modified_gmt":"2025-07-24T09:22:51","slug":"paulus-von-tarsus-wiederbeleben-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/reactivar-a-pablo-de-tarso-entrevista\/","title":{"rendered":"Die \"Wiederbelebung\" des Paulus von Tarsus: eine Notwendigkeit f\u00fcr die heutige Kirche"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir alle haben vom heiligen Paulus von Tarsus und seinen Abenteuern geh\u00f6rt: Reisen, Abenteuer zu Lande und zu Wasser, Schiffbr\u00fcche, Gefahren. Sein Leben scheint spannender zu sein als eine Fernsehserie. Seit Jahrhunderten erinnert sein Name an ferne L\u00e4nder, neue Sprachen und Menschen, die man noch nie zuvor gesehen hat, an Sonne, salzige Luft und Wind, der das Gesicht streichelt. Als er in Tarsus geboren wurde, nannte man ihn Schaul - der Ungest\u00fcme - aber erst mit dem Namen \"Paulus\", kleiner Mann, wurde er weltber\u00fchmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sprachen dar\u00fcber mit Giulio Mariotti, einem Judaisten und <a href=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/ressourcen\/ubersetzung-bibel\/\">biblischer Gelehrter<\/a>Der Autor ist ein Forscher auf dem Gebiet des Judentums des Zweiten Tempels und der christlichen Urspr\u00fcnge, der sich mit der Geschichte des j\u00fcdischen Denkens und der aufkommenden Bewegung der J\u00fcnger Jesu besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er ist Co-Autor mit Gabriele Boccaccini von \"Paulus, ein Jude seiner Zeit\" (2025), Co-Herausgeber mit Piotr Zygulski und Federico Adinolfi des Sammelbandes \"Reactivating Paul of Tarsus\" (2025) und Autor von \"Election, Dualism, Time. Lesen <a href=\"https:\/\/www.conferenciaepiscopal.es\/biblia\/2-tesalonicenses\/\">2 Thessalonicher<\/a> im Judentum seiner Zeit\" (2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Omnes interviewt ihn, um zu verstehen, was es heute bedeutet, Paulus wieder vorurteilsfrei zu lesen, und wie seine Verk\u00fcndigung die Menschen weiterhin ansprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>In \"Reactivating Paul of Tarsus\" (Effeta, 2025) haben Sie Beitr\u00e4ge internationaler Theologen und Wissenschaftler versammelt, um Paulus aus konfessionellen und akademischen Grenzen herauszuholen. Warum haben Sie das Verb \"reaktivieren\" gew\u00e4hlt, um \u00fcber Paulus zu sprechen? Was gibt es an seiner Figur heute zu reaktivieren?<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"731\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-731x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50800\" style=\"width:175px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-731x1024.jpg 731w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-500x700.jpg 500w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-768x1076.jpg 768w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-9x12.jpg 9w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c-600x841.jpg 600w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/0703561f-673f-46ab-aa11-53ae321f413c.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Italienischer Einband des Buches \"Reactivating Paul of Tarsus\".<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Wir haben das Verb \"reaktivieren\" gew\u00e4hlt, weil es nicht einfach darum geht, Paulus neu zu studieren, sondern ihm in der heutigen kulturellen, sozialen, theologischen und interreligi\u00f6sen Debatte wieder eine lebendige Stimme zu geben. Reaktivieren\" bedeutet, Paulus aus einer exklusiven christlichen Lesart herauszunehmen und ihn wieder in den Mittelpunkt einer pluralistischen und gemeinsamen Reflexion zu stellen. Zu lange wurde er als Abtr\u00fcnniger vom Judentum und Begr\u00fcnder des Christentums gelesen. Mit diesem Verb wollten wir unterstreichen, dass Paulus keine Figur der Vergangenheit ist, die es zu exhumieren gilt, sondern eine Stimme, die noch immer in der Lage ist, unsere Gewissheiten und Systeme in Frage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus zu reaktivieren bedeutet, neuen Perspektiven Raum zu geben, die bisher in Italien wenig beachtet wurden, wie zum Beispiel die Lekt\u00fcre von Paulus innerhalb des Judentums seiner Zeit. So kommen zu den grundlegenden Studien von Autoren wie Romano Penna, Mauro Pesce, Antonio Pitta und Gabriele Boccaccini, um nur einige Gelehrte zu nennen, weitere zum Judentum des Apostels hinzu, die sowohl die italienische als auch die internationale Forschungstradition einbeziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>In seinen Studien \u00fcber Paulus beharrt er darauf, dass er das Judentum nie \"aufgegeben\" hat. Was \u00e4ndert es, wenn wir ihn wirklich als gl\u00e4ubigen, observanten, apokalyptischen Juden lesen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Paulus als gl\u00e4ubigen, observanten, apokalyptischen Juden zu lesen, bedeutet, eine der S\u00e4ulen zu demontieren, auf die sich die christliche Theologie jahrhundertelang st\u00fctzte: die Vorstellung, er habe mit dem Judentum gebrochen, um eine neue universelle, spirituelle und letztlich \"h\u00f6here\" Religion zu gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Wirklichkeit hat Paulus das Judentum nie aufgegeben: Er ist ein Pharis\u00e4er, der einer eschatologischen und messianischen Bewegung innerhalb des Judentums seiner Zeit anh\u00e4ngt, in der \u00dcberzeugung, dass mit Jesus eine endg\u00fcltige Phase in der Geschichte Israels und der Menschheit eingel\u00e4utet wurde. Er lehnt die Tora weder ab noch h\u00e4lt er sie f\u00fcr nutzlos, sondern interpretiert die gegenw\u00e4rtige Zeit als einen \"eschatologischen Moment\", in dem auch Heiden Teil des Gottesvolkes Israel werden k\u00f6nnen, ohne Juden werden zu m\u00fcssen, das ganze Israel, das gerettet werden wird (R\u00f6m 11,26). Auf diese Weise ist Paulus wiederum nicht der Zerst\u00f6rer des Judentums, sondern lediglich eine seiner Stimmen im Judentum seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>In diesem Band haben Sie Aufs\u00e4tze zusammengestellt, die Paulus von Tarsus in einen Dialog mit Themen wie Gleichberechtigung, \u00d6kologie und soziale Ungerechtigkeit bringen. Besteht nicht die Gefahr, dass wir zu viel von unserer Zeit auf ihn projizieren?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Das ist eine sehr berechtigte Frage, und wir sind uns dessen voll bewusst. Das Risiko eines Anachronismus besteht immer dann, wenn man versucht, einen antiken Autor zu \"aktualisieren\". Es geht jedoch nicht darum, so zu tun, als ob Paulus \u00fcber \u00d6kologie, Gleichberechtigung der Geschlechter oder globale Gerechtigkeit gesprochen h\u00e4tte, wie wir es heute tun w\u00fcrden. Das w\u00e4re ideologisch und historisch falsch. Unsere Absicht ist eine andere: von den Prinzipien seines Denkens auszugehen und zu fragen, ob sie unserer Zeit noch etwas sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus wirft radikale Fragen auf - \u00fcber das B\u00f6se, \u00fcber den Sinn des Gesetzes, \u00fcber die Hoffnung, \u00fcber die Universalit\u00e4t des Heils -, die auch heute noch aktuell sind. Es ist daher legitim zu fragen: Was kann uns seine Denkweise nahelegen, auch im Bereich des Rechts, der Politik, der Bewahrung der Sch\u00f6pfung? Nicht, um es mit Gewalt zu modernisieren, sondern um uns zu erlauben, es zu hinterfragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gibt es einen paulinischen Vers, der Sie besonders in dieser Zeit in Ihrem Leben begleitet hat und begleitet?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Der Vers, der mich in diesem Moment am meisten besch\u00e4ftigt, ist: \"Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark\" (2 Kor 12,10). Es ist ein Satz, der alle Logiken von Macht, Erfolg und Leistung, die unser Leben beherrschen, untergr\u00e4bt. In einer Welt, die von uns verlangt, immer Leistung zu bringen, immer zu gewinnen, immer fehlerfrei zu sein, erinnert uns Paulus daran, dass sich Gottes Macht gerade in der Schw\u00e4che zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der apokalyptischen Weltanschauung glaubt Paulus, dass ein g\u00f6ttliches Eingreifen notwendig ist, um das Problem des B\u00f6sen zu l\u00f6sen, und das ist es, was er in dem, was als Offenbarung auf der Stra\u00dfe nach Damaskus beschrieben wird, fand. Diese Erkenntnis, gepaart mit der Erkenntnis, am Ende der Zeit zu stehen, wird das gesamte Denken des Paulus leiten und bietet uns die Einsicht, dass auch in unserer Zeit der Trumpf darin besteht, bei jeder Gelegenheit Schw\u00e4che statt Leistung zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum ist es nicht mehr m\u00f6glich, von Paulus als Bekehrtem zu sprechen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Bei Paulus von \"Bekehrung\" im traditionellen Sinne des Wechsels von einer Religion zur anderen zu sprechen, ist historisch und theologisch irref\u00fchrend. Zur Zeit des Paulus gab es das Christentum als eigenst\u00e4ndige Religion noch nicht. Daher hat Paulus das Judentum nicht aufgegeben, er hat die Tora oder seine j\u00fcdische Identit\u00e4t nie verleugnet. Er selbst bezeichnete sich stolz als \"ein Jude aus dem Stamm Benjamin, ein Pharis\u00e4er in der Befolgung des Gesetzes\" (Phil 3,5).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was man auf der Stra\u00dfe nach Damaskus erlebt, ist also keine religi\u00f6se \"Bekehrung\", sondern ein prophetischer Ruf nach Art von Jeremia und Jesaja, der als Offenbarung verstanden wird. Wenn wir weiterhin von \"Bekehrung\" sprechen, halten wir an einer Theologie des Bruchs fest, die den christlichen Antijudaismus jahrhundertelang gen\u00e4hrt hat. Es ist an der Zeit, diese Sprache durch historisch und buchst\u00e4blich angemessenere Worte zu ersetzen: \"Ruf\" oder \"Offenbarung\".<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus hat nicht seine Religion gewechselt, sondern seine Position, w\u00e4hrend er im Judentum blieb. Deshalb schl\u00e4gt das Sekretariat f\u00fcr \u00f6kumenische Aktivit\u00e4ten seit einigen Jahren vor, das Fest am 25. Januar nicht mehr \"Bekehrung\", sondern \"Berufung des Paulus\" zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sie haben auch j\u00fcdische und s\u00e4kulare Stimmen in den Band aufgenommen. Warum ist eine Auseinandersetzung, die \u00fcber den christlichen Bereich hinausgeht, heute wichtig?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Denn von Paulus zu sprechen, kann heute nicht mehr nur eine interne Angelegenheit der christlichen Exegese und Theologie sein. Zu lange wurde Paulus nur unter kirchlichen Gesichtspunkten gelesen und verwendet, oft in einem polemischen und antij\u00fcdischen Tonfall. Dabei hat er sich selbst immer als Jude definiert - als Pharis\u00e4er, als gl\u00e4ubiger Jude - und diese Identit\u00e4t nie verleugnet. Daher war es in diesem Band, wie auch in der internationalen Forschung und Debatte, unerl\u00e4sslich, den Dialog f\u00fcr andere Stimmen zu \u00f6ffnen: f\u00fcr j\u00fcdische Gelehrte und Laien und f\u00fcr alle, die daran interessiert sind, zu untersuchen, wer Paulus wirklich war, ohne Vorurteile oder vorgefasste Meinungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus ist es ein Weg, konfessionelle Schranken zu \u00fcberwinden und jeden - ob gl\u00e4ubig oder nicht - einzuladen, sich mit einer Figur auseinanderzusetzen, die die Geschichte des abendl\u00e4ndischen Denkens tiefgreifend gepr\u00e4gt hat, egal wie man es betrachtet. Paulus geh\u00f6rt nicht zu einer Kirche, sondern, wie alle gro\u00dfen Denker, zur Menschheit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was kann die j\u00fcdische Welt von einer solchen Neuinterpretation des Paulus von Tarsus, wie Sie sie vorschlagen, haben?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Eines der gro\u00dfen Potenziale der Perspektive des Paulus innerhalb des Judentums besteht darin, endlich einen Weg f\u00fcr eine nicht feindselige Aufnahme des Paulus auch durch die j\u00fcdische Welt zu er\u00f6ffnen. Jahrhundertelang wurde Paulus n\u00e4mlich als derjenige wahrgenommen, der das Judentum verriet, seine Praktiken verdammte und eine eigene, ersatzweise und oft feindliche Religion gr\u00fcndete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Bild hat sich vor allem ab dem zweiten Jahrhundert herausgebildet und sich dann im Christentum als \"Standardauffassung\" fast bis in die Gegenwart verfestigt. Die historische Forschung lehrt uns heute jedoch etwas anderes: Paulus wollte weder eine andere Religion gr\u00fcnden noch die Tora abschaffen. Er blieb innerhalb des Judentums, im Dialog und manchmal in Spannung mit anderen j\u00fcdischen Gruppen seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was w\u00fcnschen Sie denjenigen, die dieses Buch lesen, besonders wenn sie jung oder dem Glauben entfremdet sind?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">- Meine aufrichtige Hoffnung ist, dass diejenigen, die dieses Buch lesen, einem Paulus begegnen, der mehr und mehr wie sein wahres Gesicht aussieht, befreit von den jahrhundertelangen Interpretationen, die ihn zu einem Modell des christlichen Antijudaismus oder der exklusivistischen Bigotterie gemacht haben. Die Hoffnung ist, dass wir verstehen werden, dass Paulus sich jeder Etikettierung entzieht und von Gl\u00e4ubigen und Nichtgl\u00e4ubigen, von Christen und Juden gleicherma\u00dfen gesch\u00e4tzt werden kann.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Todos hemos o\u00eddo hablar de san Pablo de Tarso y sus aventuras: viajes, aventuras por tierra y por mar, naufragios, peligros. Su vida parece m\u00e1s emocionante que una serie de televisi\u00f3n. Durante siglos, su nombre ha evocado pa\u00edses lejanos, lenguas y gentes nuevas, nunca antes conocidas, sol, aire salado y viento que acaricia el rostro. 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