{"id":9757,"date":"2021-03-08T13:17:48","date_gmt":"2021-03-08T12:17:48","guid":{"rendered":"https:\/\/omnesmag.com\/?p=9757"},"modified":"2026-05-07T13:29:26","modified_gmt":"2026-05-07T11:29:26","slug":"bildung-in-betrachtung-der-schonheit-ist-eine-offnung-des-geistes-fur-die-essenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omnesmag.com\/de\/actualidad\/cultura\/educar-en-la-contemplacion-de-la-belleza-es-abrir-la-mente-hacia-su-esencia\/","title":{"rendered":"\"Sich in der Betrachtung der Sch\u00f6nheit zu bilden, bedeutet, den Geist f\u00fcr ihr Wesen zu \u00f6ffnen\"."},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Maria Teresa Signes,<\/strong> ist Vizerektorin und Professorin f\u00fcr Erziehungswissenschaften an der Universitat Abat Oliba CEU (UAO CEU) und Mitglied der Forschungsgruppe 'Familie, Bildung und integrative Schule' (TRIVIUM) der UAO CEU. Zusammen mit anderen Professoren hat sie das Buch <em>Pandemie und Resilienz: wissenschaftliche Beitr\u00e4ge in Krisenzeiten<\/em>in dem sie ein Kapitel folgenden Themen widmet <em>Die Kraft der Sch\u00f6nheit in Zeiten der Pandemie<\/em>. \u00dcber diese \u00dcberlegungen sprach er mit Omnes in einem Gespr\u00e4ch \u00fcber Sch\u00f6nheit, menschliche Natur und Transzendenz. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em> In Ihrem Buch spielen Sie darauf an, dass die Kunst in ihren vielf\u00e4ltigen Erscheinungsformen w\u00e4hrend der Pandemie als \"Zufluchtsort\" diente. Glauben Sie, dass diese erzwungene Unterbrechung uns gezwungen hat, unseren Blick auf das zu richten, was uns als Menschen wirklich ausmacht - die Sch\u00f6pfer der Sch\u00f6nheit? Haben wir gelernt, die allt\u00e4gliche Sch\u00f6nheit, die uns umgibt, mehr zu sch\u00e4tzen, zum Beispiel die Natur?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>R.- <\/strong>Die unerwartete Situation, in der wir uns alle vor etwa einem Jahr befanden, bedeutete in der Tat eine \"Zwangspause\" in unserer t\u00e4glichen Dynamik. All die manchmal hektischen Aktivit\u00e4ten, denen wir t\u00e4glich nachgehen, wurden v\u00f6llig ver\u00e4ndert, nicht durch eine Reduzierung, sondern durch eine Einschr\u00e4nkung, die uns von den \u00fcbrigen Mitgliedern der Gemeinschaft isoliert und uns nur die Gesellschaft der Menschen, mit denen wir zusammenleben, und in einigen F\u00e4llen die absolute Einsamkeit l\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergessen wir nicht, dass schon Aristoteles sagte, der Mensch sei von Natur aus ein soziales Wesen, und er begr\u00fcndete seine Aussage mit dem Bed\u00fcrfnis, das wir f\u00fcr andere haben, nicht nur f\u00fcr unser physisches, sondern auch f\u00fcr unser geistiges \u00dcberleben. In diesem Sinne zeigen j\u00fcngste Berichte, dass die Pandemie und die daraus resultierende soziale Isolation zu einer erheblichen Zunahme der psychischen Probleme f\u00fchrt. All dies geht nat\u00fcrlich mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der sozialen Krise einher, die im letzten Jahr entstanden ist.<\/p>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n\t<p><p>Die Kunst war ein Verteidigungsmechanismus, es wurden Wege gefunden, um \u00c4ngste und Sorgen auszudr\u00fccken, aber auch, um Gef\u00fchle auszudr\u00fccken und sie zu bew\u00e4ltigen. <\/p>\n<\/p>\n\t<cite><span><\/span><\/cite>\n<\/blockquote>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem komplexen Kontext sind Initiativen entstanden, die kulturelle und k\u00fcnstlerische Aktivit\u00e4ten zum Gegenstand haben. In diesem Sinne ist die Kunst ein Schutz- und Vorbeugungsmechanismus, da durch die Malerei, die Musik, die Literatur usw. Wege gefunden wurden, um \u00c4ngste und Bef\u00fcrchtungen auszudr\u00fccken, sowie belastbare Modelle, um Gef\u00fchle auszudr\u00fccken und sogar zu bew\u00e4ltigen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kunst, in all ihren Formen, erm\u00f6glicht auch Prozesse der Mimesis und Katharsis. Mimesis, weil sie es dem Menschen erm\u00f6glicht, sich mit bestimmten Situationen zu identifizieren, und Katharsis, weil diese Identifikation ihre Verwandlung und damit die \u00dcberwindung dieser komplexen Situationen erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n\t<p><p>Die F\u00e4higkeit, selbst in traumatischen Situationen etwas zu schaffen, verdeutlicht das Bed\u00fcrfnis des Menschen, seine Gef\u00fchle durch k\u00fcnstlerische Arbeit auszudr\u00fccken.<\/p>\n<\/p>\n\t<cite><span><\/span><\/cite>\n<\/blockquote>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Mensch ist das einzige Wesen, das von einem Kunstwerk bewegt werden kann,<\/strong> besonders in dem Moment, in dem er sich mit ihr identifiziert und auch das einzige Wesen ist, das Kunst schafft. In der Geschichte der Menschheit gibt es viele Kunstwerke, die die \u00c4ngste zeigen, die der Mensch in bestimmten Momenten der Geschichte empfunden hat. Viele Kunstwerke, insbesondere Gem\u00e4lde, stellen die \u00c4ngste dar, die man angesichts bestimmter Ereignisse empfand, wie Epidemien, Kriege und die Darstellung des Todes selbst als schreckliches Ereignis.  Diese F\u00e4higkeit, in komplexen und sogar traumatischen Situationen zu schaffen, verdeutlicht das Bed\u00fcrfnis des Menschen, seine Emotionen und Gef\u00fchle durch k\u00fcnstlerische Werke auszudr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die durch die Pandemie entstandene Situation hat zu einer erheblichen Ver\u00e4nderung der Gewohnheiten und Routinen der Menschen gef\u00fchrt.  Abgesehen von den positiven Folgen, die dies f\u00fcr die Umwelt hatte - ich beziehe mich dabei auf die betr\u00e4chtliche Verringerung der Umweltverschmutzung durch die Verringerung des Verkehrs von Fahrzeugen, Flugzeugen, Booten usw. sowie die Vermehrung einiger Tierarten - hat es auch eine neue Einstellung zur Natur und zu allt\u00e4glichen Dingen hervorgerufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die soziale und pers\u00f6nliche Isolation hat es uns erm\u00f6glicht, die Dinge zu sch\u00e4tzen, die in unserem t\u00e4glichen Leben unbemerkt bleiben, gerade weil sie allt\u00e4glich sind. Viel zu oft denken wir, dass unsere Realit\u00e4t f\u00fcr immer so bleiben wird, wie sie ist, ohne zu bedenken, wie verg\u00e4nglich unser eigenes Leben sein kann. Der Verlust dieses Alltags hat uns erlaubt, die kleinen Dinge viel mehr zu sch\u00e4tzen, ein Kaffee mit einem Freund, mit Arbeitskollegen, ein Gru\u00df, ein Spaziergang, die Beobachtung der Ver\u00e4nderung im Fr\u00fchling, wenn die Mandelbl\u00fcten bl\u00fchen, ein Blick, ein L\u00e4cheln..., es gibt so viele Dinge, die den Alltag ausmachen... Ich vertraue darauf, dass alles, was uns widerfahren ist, uns helfen wird, die Realit\u00e4t der kleinen Dinge zu sch\u00e4tzen, die uns letztendlich helfen, uns bewusst zu werden, wer wir sind und wie wichtig es ist, die Natur zu respektieren, die uns so viel gibt.<\/p>\n\n\n<div class=\"omnes-block-ficha-vertical\">\n\t<div class=\"content\">\n\t\t<h2>Das Buch<\/h2>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/pandemia-y-resiliencia.jpg\" \/>\n\t\t<div class=\"v\"><strong>Titel<\/strong>Pandemie und Resilienz. Akademische Beitr\u00e4ge in Zeiten der Krise<\/div><div class=\"v\"><strong>Autor<\/strong>: Marcin Kazmierczak, Mar\u00eda Teresa Signes und Cintia Carreira Zafra<\/div><div class=\"v\"><strong>Leitartikel<\/strong>: Eunsa<\/div><div class=\"v\"><strong>Jahr<\/strong>: 2020<\/div><div class=\"v\"><strong>Seiten<\/strong>: 424<\/div>\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Vor einiger Zeit verbreitete sich ein Foto, auf dem mehrere Studenten im Louvre zu sehen waren, die auf ihre Handys schauten, ohne der Mona Lisa Beachtung zu schenken. Wie k\u00f6nnen wir die Menschen von klein auf zum Nachdenken und nicht nur zum Schauen erziehen? Wie k\u00f6nnen wir angesichts der von der Medienkultur angebotenen Selbstbetrachtung einen kritischen Geist entwickeln?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>R.-<\/strong> Der erste Punkt, den es zu beachten gilt, ist der Unterschied zwischen Sehen, Schauen und Kontemplieren. Wir sehen, weil wir Augen haben, und in diesem Sinne k\u00f6nnen wir das Leben vor unseren Augen vorbeiziehen sehen. Das Schauen beinhaltet die Absicht, das Gesehene zu analysieren. Es ist also ein weiterer Schritt in unserer Beziehung zur Realit\u00e4t. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Blick ist also nicht gleichg\u00fcltig, sondern geht \u00fcber das von unseren Augen erfasste Bild hinaus. In diesem Sinne erlaubt uns das Schauen zu wissen und zu begreifen, d.h. uns einen Teil der Wirklichkeit und des Anderen und sogar von uns selbst zu eigen zu machen. Kontemplation bedeutet jedoch, die Realit\u00e4t zu transzendieren, tiefer in sie einzudringen und die Wahrheit in dem zu suchen, was wir betrachten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Siehe<\/em> erm\u00f6glicht es uns, zum Wesen der Dinge vorzudringen und uns bewusst zu machen, was die Dinge sind. Wenn wir von Kontemplation sprechen, geht es nicht um eine Aufgabe, die wir nicht mit unseren Augen, nicht einmal mit unserem Gehirn, sondern mit unserer Seele erledigen.<\/p>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n\t<p><p>Der Blick erm\u00f6glicht es uns, zu wissen und zu begreifen, d. h. uns einen Teil der Wirklichkeit, des anderen und sogar von uns selbst zu eigen zu machen.<\/p>\n<\/p>\n\t<cite><span><\/span><\/cite>\n<\/blockquote>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir wollen, dass unsere Kinder und Jugendlichen zu ganzen Menschen werden, die zur Kontemplation f\u00e4hig sind, m\u00fcssen wir sie in der Tat dazu erziehen, dies zu tun. Um dies zu erreichen, m\u00fcssen wir ihnen von klein auf die Bedeutung der Stille vermitteln. Das ist keine leichte Aufgabe in einer Gesellschaft, die das Schweigen scheut. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Gesellschaft, die nicht daran denkt, sich vom Medienl\u00e4rm zu isolieren, wahrscheinlich, weil das bedeutet, sich selbst zu finden, und das ist nur allzu oft be\u00e4ngstigend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kinder und Jugendliche m\u00fcssen dazu erzogen werden, sich selbst zuzuh\u00f6ren, denn nur wenn sie in der Lage sind, sich selbst zuzuh\u00f6ren, werden sie auch in der Lage sein, anderen zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/geordanna-cordero-2Qg4y32pdCc-unsplash.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9857\" width=\"254\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/geordanna-cordero-2Qg4y32pdCc-unsplash.jpg 500w, https:\/\/www.omnesmag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/geordanna-cordero-2Qg4y32pdCc-unsplash-235x300.jpg 235w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontemplation im Kontext der Bildung geht Hand in Hand mit Zuh\u00f6ren. Und das Zuh\u00f6ren beginnt bei einem selbst. Es ist nicht leicht, zu akzeptieren, wer wir sind, ohne in oberfl\u00e4chliche Selbstbetrachtung zu verfallen, die uns zu Stolz und pers\u00f6nlicher Isolation f\u00fchrt. Erziehung in diesem Sinne bedeutet, das Urteilsverm\u00f6gen als eine F\u00e4higkeit auszubilden, die es uns erm\u00f6glicht, zu denken. Ein gutes kritisches Urteilsverm\u00f6gen zu haben, bedeutet, eine k\u00f6rperliche und geistige Reife zu besitzen, die das Ergebnis einer guten Erziehung ist, nicht nur in der Schule, sondern auch in der Familie. Der kritische Geist muss zun\u00e4chst auf sich selbst angewandt werden, um zu erkennen, was der Sinn des Lebens sein sollte, und zwar stets in Demut und im Bewusstsein unserer Verletzlichkeit und Kontingenz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Situation haben Familien und Lehrer eine schwierige Aufgabe zu bew\u00e4ltigen, da die derzeitige Medienkultur, die von einer materialistischen, s\u00e4kularisierten und allzu oft auch personalistischen Sichtweise gepr\u00e4gt ist, die Erziehung der J\u00fcngsten behindert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Max Jacob bekr\u00e4ftigte, dass der sicherste Weg zum Guten die Sch\u00f6nheit ist. Der heilige Thomas von Aquin entwickelte die \"Via Pulchritudinis\" als einen der Wege zur Gotteserkenntnis. Glauben Sie, dass die Erziehung zur Sch\u00f6nheit ein Weg zur Transzendenz f\u00fcr die heutige Gesellschaft sein kann?&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>R.-<\/strong> In der Tat bedeutet die Erziehung zur Sch\u00f6nheit eine Erziehung zur Transzendenz, und daf\u00fcr z\u00e4hlen wir auf die Kontemplation als Weg, das Sch\u00f6ne zu erkennen, indem wir tiefer in es eindringen und, wie wir sagten, das Wesen der Dinge erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der postmodernen Kultur, in die wir eingetaucht sind, k\u00f6nnen wir sehen, wie schwierig es ist, eine authentische Begegnung nicht nur zwischen verschiedenen Menschen, sondern auch zwischen dem Menschen selbst und sich selbst und nat\u00fcrlich mit dem wahren Sinn des menschlichen Lebens herzustellen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Aktivit\u00e4ten zu entwickeln, die es dem Menschen erm\u00f6glichen, seine tiefste Natur zum Vorschein zu bringen, mit einer gut strukturierten und artikulierten Identit\u00e4t, die auf seinen F\u00e4higkeiten und seinem Potenzial basiert, in einem kontinuierlichen Prozess der Suche nach sich selbst und der Wahrheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erziehung zur Sch\u00f6nheit bedeutet Erziehung zur Tiefe, die \u00fcber das Kunstwerk selbst hinausgeht. Erinnern wir uns an die Worte des Heiligen Vaters Johannes Paul II, als er in seinem <a href=\"http:\/\/www.vatican.va\/content\/john-paul-ii\/es\/letters\/1999\/documents\/hf_jp-ii_let_23041999_artists.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Brief an die K\u00fcnstler<\/strong>,<\/a> hie\u00df es: <em>Indem er ein Werk modelliert, dr\u00fcckt der K\u00fcnstler sich selbst in dem Ma\u00dfe aus, in dem seine Produktion ein einzigartiges Spiegelbild seines eigenen Wesens ist, dessen, was er ist und wie er ist..... Durch seine Werke spricht und kommuniziert der K\u00fcnstler mit anderen. Die Geschichte der Kunst ist also nicht nur die Geschichte der Werke, sondern auch die Geschichte der Menschen.<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Blick zur Betrachtung der Sch\u00f6nheit zu erziehen, bedeutet, den menschlichen Geist f\u00fcr sein eigenes Wesen und seine eigene Identit\u00e4t zu \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Definition des Sch\u00f6nen als Konzept, das mit der erkenntnistheoretischen und affektiven Analyse verbunden ist, die sich aus der Interaktion der Person mit sich selbst und der Welt um sie herum ergibt, muss als weiteres Element des Bildungsprozesses verstanden werden. Daher kann die Sch\u00f6nheitserziehung als ein Weg der Transzendenz f\u00fcr die heutige Gesellschaft hin zum Sch\u00f6nen und Wahren betrachtet werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Teresa Signes, es vicerrectora, profesora de los grados de Educaci\u00f3n de la Universitat Abat Oliba CEU (UAO CEU) y miembro del grupo de investigaci\u00f3n \u2018Familia, Educaci\u00f3n y Escuela Inclusiva\u2019 (TRIVIUM) de la UAO CEU. 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