Aus dem Vatikan

Leo XIV. schlägt Sport als Schule der Brüderlichkeit und des Friedens vor.

La intención de oración del Papa León XIV para el mes de junio propone el deporte como escuela de fraternidad, instrumento de paz y espacio de encuentro.

Redaktion Omnes-3 de Juni de 2026-Lesezeit: 3 Minuten
Anillos Juegos Olímpicos

Los anillos o aros olímpicos son el principal símbolo de los Juegos Olímpicos.

Nur wenige Tage vor großen Sportwettkämpfen wie der Weltmeisterschaft hat Papst Leo XIV. sein Gebetsanliegen für den Monat Juni den Werten des Sports gewidmet, “um Gemeinschaft und Brüderlichkeit in der Geschichte zu fördern”.

Die Einladung lautet, dafür zu beten, “dass Sport ein Instrument des Friedens, der Begegnung und des Dialogs zwischen den Kulturen sein möge und Respekt, Solidarität und persönliches Wachstum fördert.” Eine Bitte, die in der Kampagne ‘Betet mit dem Papst’ zum Ausdruck gebracht wurde. Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes, das die Gläubigen jeden Monat dazu einlädt, sich den Anliegen des Papstes anzuschließen.

Zu Beginn seines Gebets richtet Papst Leo seine Bitte an den “Herrn des Lebens” und dankt für die Gabe des Sports: für diejenigen, die “Gott durch die Übung des Körpers verherrlichen, für die Freundschaften, die auf dem Spielfeld entstehen, und für die Freude am Mannschaftsspiel”. 

Der Papst bittet darum, dass Sport Möge es immer “eine Schule der Brüderlichkeit und nicht der sterilen Rivalität, ein Raum der Begegnung und nicht der Ausgrenzung, ein Weg des Friedens und nicht der Gewalt” sein.

Sport als Mittel zum Aufbau von Frieden

In seinem erst einjährigen Amtsjahr als Papst hat Leo XIV. nicht zum ersten Mal auf die Bedeutung des Sports hingewiesen. Am 15. Juni 2025, während des Jubiläums des Sports in Rom, sprach er vom Sport als Instrument des Friedens.

 “Sport ist ein Weg zum Frieden, denn er ist eine Schule des Respekts und der Loyalität, die eine Kultur der Begegnung und der Brüderlichkeit fördert.”. 

In seiner Predigt an diesem Tag betonte der Papst außerdem, dass wir “in einer von Einsamkeit geprägten Gesellschaft leben, in der ein übertriebener Individualismus den Schwerpunkt vom “Wir” zum “Ich” verlagert und letztlich den anderen ignoriert hat. Sport – insbesondere Mannschaftssport – vermittelt den Wert der Zusammenarbeit, des gemeinsamen Weges” und wird so zu einem wichtigen Instrument der Versöhnung und Begegnung zwischen den Völkern.

"Eine Brücke des Dialogs, die Grenzen, Sprachen und Ideologien überwindet.”

Die Kultur des Sports als Instrument des Friedens hat ihre Wurzeln in der jahrhundertealten Geschichte, bis zu den Anfängen der Olympischen Spiele. Die Tradition des Olympischen Friedens – im antiken Griechenland als Ekecheiria bekannt – entstand im 9. Jahrhundert v. Chr. als Abkommen zwischen verfeindeten Stadtstaaten, um eine sichere Teilnahme an den Spielen zu gewährleisten und den Sport so zu einer Brücke des Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens zu machen. 

In diesem Sinne griff das Internationale Olympische Komitee (IOC) dieses Konzept in den 1990er Jahren erneut auf, mit dem Ziel, die transformative Kraft zu stärken. Sport als Instrument des Friedens und der Versöhnung.

VWerte, die unser Zusammenleben verändern

Pater Cristóbal Fones, internationaler Direktor des weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, erklärt: “Sport ist einer jener einzigartigen Bereiche, in denen die Menschheit wahrhaftig zusammenfindet. Er ist eine Brücke für den Dialog, die Grenzen, Sprachen und Ideologien überwindet. Auf dem Spielfeld, der Laufbahn, im Schwimmbecken teilen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Nationen die Anstrengung, die Opferbereitschaft, die Freude über den Sieg und den Schmerz der Niederlage.”.

"Die Sport Es lehrt uns Ausdauer, Disziplin, den Wert einer gut geleisteten Arbeit und Demut angesichts unserer eigenen Grenzen. Und vielleicht am schönsten: Es erinnert uns daran, dass niemand allein wirklich gewinnt. Wir brauchen einander. Deshalb lädt uns der Papst ein, dafür zu beten, dass diese zutiefst menschlichen Werte – Respekt, Solidarität, persönliches Wachstum – nicht auf den Sportplatz beschränkt bleiben, sondern unser Zusammenleben in der Welt verändern.

Das Gebet des Papstes in der Videobotschaft

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Herr des Lebens,
Wir danken Ihnen für das Geschenk des Sports.,
von denen, die Gott durch die Übung ihres Körpers verherrlichen,
für die Freundschaften, die auf dem Platz entstehen.
und die Freude am Zusammenspiel im Team.
Du lehrst uns, dass das im Leben wie im Spiel gilt.,
Niemand wird allein gerettet.
Wir brauchen einander, um zu wachsen.,
lernen, Grenzen zu respektieren und zu überwinden,
und gemeinsam die erzielten Erfolge feiern.
Wir bitten darum, dass der Sport immer
Schule der Brüderlichkeit und nicht der leeren Rivalität,
Ein Raum der Begegnung, nicht der Ausgrenzung.,
ein Weg des Friedens und nicht der Gewalt.
Machen Sie diejenigen, die üben, trainieren oder jubeln
Entdecken Sie eine universelle Sprache im Sport
das Kulturen einander näherbringt, Völker vereint,
und sät Respekt, Solidarität und persönliches Wachstum.
Herr Jesus,
Möge jede Sportart eine Parabel eines mit dir gelebten Lebens sein.,
mit Mühe und Freude zusammenarbeiten,
demütig im Angesicht der Niederlage leben
und Dankbarkeit für den Sieg, den du uns in deiner Auferstehung schenkst.
Möge dein Geist uns niemals verlassen.,
Das macht uns zu einem Team, vereint mit Ihnen.
um Gemeinschaft und Brüderlichkeit in der Geschichte aufzubauen.
Amen.

(Quelle: Das Papst-Video und Vatican News).

Der AutorRedaktion Omnes

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