Die 117 Märtyrer Vietnams stehen als Zeugnis der Treue bis in den Tod über Jahrhunderte hinweg. Verfolgung Ordensleute lebten auf dem Gebiet, das heute zu Vietnam gehört. Mehrere Päpste sprachen vietnamesische Märtyrer selig, und schließlich vereinigte ein Dekret von 1986 die 117, die Ende der 1980er Jahre von Johannes Paul II. heiliggesprochen worden waren.
Von den insgesamt 96 Opfern waren 96 Vietnamesen, 11 spanische Dominikanermissionare und 10 französische Priester der Pariser Mission. Die Verfolgung fand zwischen 1745 und 1862 statt. Viele der Märtyrer erlitten furchtbare Strafen und starben unter unmenschlichen Bedingungen in Gefängnissen.
In seiner Angelusansprache am Tag der Heiligsprechung erinnerte Johannes Paul II. an das Heiligtum von La Vang, wo viele Christen während der Verfolgungen Zuflucht suchten. In seiner Rede an die spanischen und französischen Pilger in Rom würdigte er den Mut jener Missionare und Gläubigen: “In ihrem leidenschaftlichen Eifer erinnern sie uns an die Größe des Glaubensgeschenks.”.
Bischöfe, Priester, Laien
Laut der Nachrichtenagentur Fides handelt es sich um die 117 Märtyrer, deren Liste Sie hier einsehen können. hier, Diese Märtyrer verkörpern nicht nur eine hohe symbolische Zahl, sondern auch die Vielfalt der vietnamesischen Kirche: Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien, vereint durch das Zeugnis des Martyriums. Die Mehrheit waren Priester (darunter 37 vietnamesische Priester), aber es gab auch Laien. Andere Quellen geben je nach Lebensstand acht Bischöfe, 50 Priester und 59 Laien an.
Zu den bekanntesten Märtyrern zählt der heilige Andreas Dũng Lạc, ein vietnamesischer Priester, der durch Enthauptung hingerichtet wurde., und der heilige Bênađô Vũ Văn Duệ, ein älterer Priester, der 1838 den Märtyrertod erlitt. Die elf spanischen Märtyrer waren Dominikaner, darunter sechs Bischöfe.
Von 1645 bis 1886 wurden in Vietnam 53 Edikte gegen Christen erlassen, die zum Martyrium von bis zu 113.000 Gläubigen führten, erklärt die Webseite des Vatikans. Angesichts der Standhaftigkeit so vieler Märtyrer des Glaubens gab die vietnamesische Monarchie ihren Grausamkeiten nach und verhängte lediglich die Zerstreuung und Konfiszierung des Eigentums der wachsenden Zahl von Konvertiten zum christlichen Glauben.





