Ferdinand Habsburg, der neue internationale Generalsekretär der Päpstlichen Stiftung ACN, blickt auf eine erfolgreiche Karriere in den Bereichen Medien und Bildung zurück. Seine Ernennung erfolgte durch die geschäftsführende Präsidentin Regina Lynch gemäß der Stiftungssatzung und mit Zustimmung des Kuratoriums.
Die Entscheidung erfolgt nach der Ernennung von im November 2025 Kardinal Kurt Koch als Präsident von ACN International durch Papst Leo XIV.
Umfangreiche Berufserfahrung
Ferdinand Habsburg, österreichischer Staatsbürger, ist 60 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er wuchs in Zürich in der Schweiz auf und absolvierte dort seine Schulausbildung an der Benediktinerklosterschule in Einsiedeln. Sein erster Kontakt mit ACN datiert aus dem Jahr 1985, als er ein Jahr lang beim koptisch-katholischen Patriarchat von Kairo in Ägypten arbeitete, einem Projektpartner von ACN.
Später zog er nach Berlin, um dort ein Universitätsstudium zu absolvieren, das er mit einem Masterabschluss in Germanistik, Internationalen Beziehungen und Anthropologie abschloss. Nach seinem Abschluss machte er Karriere im Marketing und in den Medien und bekleidete verschiedene Positionen, unter anderem in der Fernsehsparte von Bertelsmann, als Führungskraft bei Procter & Gamble und als Leiter der Fernsehsparte bei Red Bull.
Im Jahr 2007 gründete er Da Vinci Media, ein Unternehmen, das sich auf Bildungs- und Familieninhalte für Europa, Asien und Afrika spezialisiert hat. Im September 2025 trat er ACN als Direktor für Kommunikation und Fundraising bei.
Liebe zur Mission von ACN: Unterstützung der verfolgten Kirche
Zu dieser Ernennung erklärte Regina Lynch: “Während der Zeit, in der wir mit Ferdinand Habsburg zusammengearbeitet haben, konnten sowohl ich als auch der Rest des Managementteams seine hervorragenden analytischen und strategischen Fähigkeiten, seine Fähigkeit zuzuhören und Synergien zu schaffen, seine umfassende Berufserfahrung und seine tiefe Liebe zu unserer Mission schätzen lernen.”.
Ferdinand Habsburg erklärte seinerseits: “Ich bin dem Vorstand von ACN zutiefst dankbar für das Vertrauen, das er mir entgegengebracht hat. In einer Zeit, in der unsere christlichen Brüder und Schwestern in vielen Ländern der Welt verfolgt werden, ist die Mission von ACN, die leidende und verfolgte Kirche zu unterstützen, relevanter denn je.”.
Vielen Dank an Philipp Ozores
Ferdinand Habsburg tritt die Nachfolge von Philipp Ozores als Präsident an. “Während seiner Zeit bei ACN hat Philipp Ozores maßgeblich zum jahrelangen, bedeutenden Wachstum beigetragen, in dem sich unsere Möglichkeiten, die leidende und verfolgte Kirche zu unterstützen, nahezu verdoppelt haben”, sagte Regina Lynch. “Wir sind ihm für alles, was er für die Stiftung getan hat, zutiefst dankbar.”.
Im Jahr 2024 werden 5.373 Projekte in 138 Ländern finanziert.
Kirche in Not (ACN) ist eine internationale Organisation mit nationalen Sektionen in über 20 Ländern in Europa, Asien, Ozeanien, Lateinamerika und Nordamerika. Ihre Mission ist es, die Kirche in Situationen materieller und geistlicher Not, einschließlich extremer Armut und Verfolgung, zu unterstützen. Im Jahr 2024 finanzierte die Stiftung 5.373 Projekte in 138 Ländern.
ACN veröffentlicht auch die Bericht über die Religionsfreiheit in der Welt, die einzige nichtstaatliche Studie, die die Situation der Religionsfreiheit aller Religionen in allen Ländern der Welt analysiert.
“Die Kirche in Syrien braucht erneut Ihre Hilfe.”
Erst heute erinnerte das Hilfswerk Kirche in Not (ACN) Spanien an den Hilferuf von Pater Fadi al-Najjar, einem Priester aus Aleppo, der ACN am 6. Januar auf die sich erneut zuspitzende dramatische Lage in Syrien aufmerksam gemacht hatte. “Bitte, ich bitte Sie inständig um Ihre Gebete, Ihre Solidarität und darum, dass Sie sich für den Frieden einsetzen.”.
Obwohl die Bombardierungen vorerst aufgehört haben, prägen Angst, Anspannung und Ungewissheit weiterhin den Alltag christlicher Familien in Aleppo. Viele mussten ihre Häuser verlassen, andere haben alles verloren, und die immer kleiner werdende christliche Gemeinde kämpft in dieser extremen Krise und Unsicherheit ums Überleben.
Christen wollen nicht gehen
Rund 25 christliche Häuser wurden vollständig zerstört und etwa 350 beschädigt. Die katholische Kirche in Syrien erfasst die Schäden, um den Betroffenen beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu helfen. Trotz allem wollen die Christen Syriens nicht weggehen. Pater Fadi, ein Priester in Aleppo, sagte uns: “Wir als Kirche haben beschlossen zu bleiben, denn dies ist unser Land. Wir müssen das Salz der Erde sein.”.
ACN bittet um Hilfe für die Christen in Syrien: “Lasst sie nicht allein.”. Hier Sie haben die Mittel dazu. Oder rufen Sie 91 725 92 12 an.





