Aus dem Vatikan

Der Papst ermutigt die Menschen, “Werkzeuge der Versöhnung” zu sein und den Rosenkranz für den Frieden zu beten.

Papst Leo XIV. rief die Gläubigen heute in seiner Generalaudienz dazu auf, täglich den Rosenkranz für den Frieden zu beten. Er tat dies in mehreren Sprachen, darunter Tamil (Indien). Seine zentrale Botschaft war, sie zu ermahnen, “Zeugen des Friedens, der Liebe und der Vergebung” und “Werkzeuge der Versöhnung im Alltag” zu sein. Gestern bezeichnete er Trumps Plan für Gaza als “realistisch”.

Francisco Otamendi-1. Oktober 2025-Lesezeit: 2 Minuten
Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. hält seine Predigt bei der Messe zum Jubiläum der Katecheten auf dem Petersplatz im Vatikan am 28. September 2025. (CNS-Foto/Vatikanische Medien).

In der Publikum Während der Messe am Mittwoch auf dem Petersplatz richtete Papst Leo XIV. zwei Botschaften in verschiedenen Sprachen, darunter Tamil, an die Gläubigen und Pilger. Er rief sie dazu auf, in ihrem Alltag Werkzeuge der Versöhnung und Vergebung zu sein und im Oktober täglich den Rosenkranz für den Frieden zu beten.

Wenn man in einer Katechese nach der Mission der Kirche gefragt würde, hätte der Papst heute Morgen in einer zum Thema der Auferstehung ausgerichteten Sitzung die Antwort gegeben: “Friede sei mit euch!” (Joh 20,21).

Die Mission der Kirche: Es geht nicht um Macht.

“Das Herzstück der Mission der Kirche”, sagte der Papst, “besteht nicht darin, Macht über andere auszuüben, sondern die Freude derer zu teilen, die gerade dann geliebt wurden, als sie es nicht verdienten. Es ist die Kraft, die die christliche Gemeinschaft hervorgebracht und genährt hat: Männer und Frauen, die die Schönheit der Wiedergeburt entdeckt haben, um sie anderen weiterzugeben.”.

Dann erinnerte er sich: “Auch wir sind gesandt. Der Herr zeigt uns auch seine Wunden und spricht: ‘Friede sei mit euch.’ Scheut euch nicht, eure von der Barmherzigkeit geheilten Wunden zu zeigen. Scheut euch nicht, auf diejenigen zuzugehen, die in Furcht oder Schuld gefangen sind. Möge der Hauch des Geistes auch auf uns wirken.“ Zeugen dieses Friedens und diese Liebe ist stärker als jede Niederlage.”. 

Die Freude und Schönheit des Lebens wiederentdecken 

Und weiter der Rat zum Gebet: “Lasst uns den auferstandenen Christus betrachten, lasst uns ihn bitten, uns zu helfen, die Freude und Schönheit des Lebens wiederzuentdecken, damit wir anderen Leben schenken können, und uns zu lehren, in einer von Tod und Zerstörung geplagten Welt Werkzeuge der Barmherzigkeit und Versöhnung zu sein.”. 

Anspielung auf die Spaltungen

In seinen Botschaften an die Pilger in verschiedenen Sprachen hat der Papst diese Gedanken auf die eine oder andere Weise wiederholt. “Lasst uns Zeugen des Friedens und der Liebe werden, stärker als unsere Fehler und unsere Spaltungen” (Französisch).

“Zu Beginn des Monats, der dem Heiligen Rosenkranz gewidmet ist, lade ich Sie ein, ihn täglich für den Frieden in unserer Welt zu beten. Der Friede des auferstandenen Christus sei mit euch allen!” (Englische Sprache).

“Möget ihr in eurem täglichen Leben treue Werkzeuge der Versöhnung sein und möge der Friede des auferstandenen Christus mit euch allen sein!” (Tamilische Sprache)

“Ich grüße die arabischsprachigen Gläubigen, insbesondere jene aus dem Libanon und dem Heiligen Land. Christen sind aufgerufen, Zeugnis abzulegen, dass Liebe und Vergebung größer sind als jede Wunde und stärker als jedes Unrecht. Möge der Herr euch alle segnen und euch stets vor allem Bösen beschützen!” (Arabisch).

Gaza: ein “realistischer” Vorschlag”

Gestern Abend, als er Castel Gandolfo verließ, beantwortete der Papst vor den Toren der Villa Barberini einige Fragen von Journalisten. der Plan Auf Vorschlag von US-Präsident Trump, der die Zustimmung des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu fand, erklärte er: “Wir hoffen, dass sie ihn annehmen; bisher scheint es ein realistischer Vorschlag zu sein.» Er betonte die Wichtigkeit eines Waffenstillstands und der Freilassung der Geiseln und fügte hinzu: “Wir hoffen, dass die Hamas innerhalb des festgelegten Zeitrahmens zustimmt.”.

Der AutorFrancisco Otamendi

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