Papst Leo XIV. unternimmt vom 13. bis 23. April 2026 seine erste große apostolische Reise nach Afrika seit Beginn seines Pontifikats. Die Reise führt ihn durch vier Länder: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Der Reiseplan wurde am 16. März 2026 vom Heiligen Stuhl im offiziellen Terminkalender des Papstes und über die vatikanischen Medien veröffentlicht.
Die elftägige Reise, die Hier nachsehen, Die Pilgerreise vereint liturgische Feiern, Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und der Kirchen sowie symbolische Gesten im Zeichen des Friedens, des interreligiösen Dialogs und der Sorge um die Ärmsten. Darüber hinaus ist sie von großer Bedeutung, da Afrika zu den Regionen der Welt gehört, in denen die katholische Kirche am schnellsten wächst.
Er wird Annaba, das antike Hippo, die Heimat des Heiligen Augustinus, in Algerien besuchen (13-14).
Die erste Phase findet statt in Algerien, dort wird der Papst drei Tage verweilen und die Städte Algier und Annaba besuchen.
Einer der bedeutendsten Momente wird die Pilgerreise nach Annaba, dem antiken Hippo, dem Land des heiligen Augustinus, sein, wo der Kirchenvater Augustinus von Hippo lebte und wirkte. Dort wird der Papst eine Gedenkzeremonie und ein Gebet zum Andenken an den Heiligen abhalten.
Ein Treffen mit den Augustiner-Eremiten ist ebenfalls geplant, was insbesondere deshalb von Bedeutung ist, weil der Papst selbst dem Augustinerorden angehört. Der Besuch umfasst zudem Treffen mit Vertretern der Zivilbehörden und anderer Religionen in einem überwiegend muslimischen Land und unterstreicht damit den interreligiösen Dialog.
Kamerun (15.-18. April)
Die zweite Etappe der Reise führt nach Kamerun, wo der Papst drei Tage verweilen wird. Während dieses Teils der Reise wird er die Städte Yaoundé, Bamenda und Douala besuchen.
Zu den Höhepunkten zählen eine große Messe mit den Gläubigen, Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten aus dem ganzen Land sowie Zusammenkünfte mit Jugendlichen und Vertretern der Zivilgesellschaft. Der Papst wird voraussichtlich Themen wie nationale Versöhnung, Frieden und die Lage der Armen ansprechen – Themen, die für die soziale Realität des Landes von großer Bedeutung sind.
Angola (18.-21. April)
Die dritte Etappe findet in Angola statt, wo der Papst drei Tage verweilen und Luanda, Muxima und Saurimo besuchen wird.
Ein zentraler Höhepunkt wird die Feier einer großen Eucharistiefeier in Luanda sein, begleitet von Treffen mit politischen Vertretern, Bischöfen und Vertretern sozialer Organisationen. Der Marienwallfahrtsort Muxima, einer der wichtigsten Wallfahrtsorte des Landes, wird Schauplatz eines Gebets für Frieden und Versöhnung sein.
Die angolanischen Bischöfe haben betont, dass der Besuch des Papstes eine Gelegenheit zur Reflexion über soziale Gerechtigkeit, Bildung und den Kampf gegen die Armut bieten wird.
Äquatorialguinea (21.-23. April)
Die letzte Etappe der Reise führt nach Äquatorialguinea, wo der Papst zwei Tage verweilen wird. Er wird die Städte Malabo, Mongomo und Bata besuchen.
In dieser letzten Phase wird neben Treffen mit den Behörden des Landes und den Bischöfen der Region ein großer Gottesdienst mit den Gläubigen gefeiert. Der Papst wird außerdem pastorale Gespräche mit Priestern, Ordensleuten und Katecheten führen, um das kirchliche Leben in Zentralafrika zu stärken.
Starke pastorale Bedeutung
Die Afrikareise von Papst Leo XIV. zählt nach seinen Besuchen in Nicäa (Türkei) und im Libanon zu den wichtigsten pastoralen Projekten seines bisherigen Pontifikats. In vier Ländern und mehreren Städten wird der Papst eine Botschaft des Friedens, des Dialogs und der Hoffnung verkünden und gleichzeitig das christliche Erbe des Kontinents hervorheben, insbesondere an Orten, die mit historischen Persönlichkeiten wie dem Heiligen Augustinus verbunden sind.
Der Besuch spiegelt auch die wachsende Bedeutung Afrikas in der katholischen Kirche und den Wunsch des Papstes wider, die Gemeinschaft mit den christlichen Gemeinden des Kontinents zu stärken.
Am 3. Dezember 2025, nach seiner Rückkehr aus der Türkei und dem Libanon, Heiliger Vater Er sagte Reportern, er hoffe, nach Afrika zu reisen, unter anderem nach Algerien, wo der heilige Augustinus als Bischof wirkte und wo er noch immer “als Sohn der Nation hohes Ansehen genießt”.





