Spanien

Der Papstbesuch in Spanien: wenige bestätigte Fakten und großes Interesse

Weniger als 100 Tage vor der Ankunft Leos XIV. in Spanien sind wichtige Details des Papstbesuchs in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln noch immer unbestätigt.

Maria José Atienza-17. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

El Papa en una de sus últimas audiencias ©OSV

Seitdem der Heilige Stuhl den Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien am 25. Februar auf Einladung des Königs und der Königin bestätigt hat, arbeitet die kirchliche, politische und gesellschaftliche "Maschinerie" daran, zum ersten Mal seit 15 Jahren einen Papst auf spanischem Boden zu empfangen.

Wie bereits angekündigt, wird der Papst Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln besuchen. Obwohl der Besuch in weniger als 100 Tagen stattfindet, ist der genaue Zeitplan noch nicht bekannt.

Heute Morgen veröffentlichten Rafael Rubio, Kommunikationschef für den Papstbesuch; Sara de la Torre, bischöfliche Medienbeauftragte der Erzdiözese Madrid; und Josetxo Vera, Direktor des CEE-Informationsbüros, einige Informationen, insbesondere für die Presse, über einen Besuch, der unter Hochdruck vorbereitet wird und für den noch viele Punkte zu klären sind.

Daten tröpfeln ein

Bislang liegen nur sehr wenige bestätigte Daten vor, und die wenigen vorhandenen wurden stückweise veröffentlicht.

Robert Prévost wird am 6. Juni in Madrid eintreffen und bis zum Morgen des 9. Juni in der Hauptstadt bleiben. Im Mittelpunkt dieser Zeit stehen die Fronleichnamsfeierlichkeiten mit einer Freiluftmesse am Sonntag, dem 7. Juni, und einer Vigil mit Jugendlichen. Obwohl der Antrag des Kongresses und des Senats eingereicht wurde, ist die Ansprache des Papstes vor den spanischen Parlamentariern am Morgen des 8. Juni noch nicht offiziell bestätigt.

Von Madrid aus reist Leo XIV. nach Barcelona, wo er bis zum Morgen des 11. verweilt. Am 10. wird er den neuen Turm der Sagrada Familia einweihen und höchstwahrscheinlich Montserrat besuchen.

Die Kanarischen Inseln empfangen zum ersten Mal einen Papst.

Die Kanarischen Inseln sind zweifellos der historische Höhepunkt dieser langen Papstreise. Es ist das erste Mal, dass ein Papst den Archipel besucht.

Mit diesem Besuch vollendet Leo XIV. eine der «unvollendeten Reisen» seiner Vorgänger. Er wird etwa 24 Stunden dauern, vom Nachmittag des 11. bis zum Nachmittag des 12., anschließend fliegt der Papst zurück nach Rom.

Papst Franziskus hatte in seiner Besorgnis über die Migrationssituation tatsächlich einmal erklärt, dass er, sollte er nach Spanien reisen, die Kanarischen Inseln besuchen würde, um auf diese Situation aufmerksam zu machen und seine Nähe zum kanarischen Volk zu zeigen.

Die Inseln werden am 11. und 12. Juni die letzte Station der Reise von Leo XIV. sein, und nach den vorliegenden Informationen wird der Papst den Hafen von Arguineguín, das Epizentrum der atlantischen Migrationskrise, Santa Cruz de Tenerife und San Cristóbal de La Laguna besuchen.

Dringender Bedarf: Finanzmittel und Freiwillige

Zu den wenigen Details, die auf der offiziellen Reise-Website angeboten werden, gehört Folgendes:, www.withthepope.es, -da die Organisation kein Profil in sozialen Netzwerken hat- ergeben sich für diese Reise zwei Hauptbedürfnisse: finanzielle Mittel und der Bedarf an Freiwilligen.

Für einen Besuch, dessen Budget auf mehrere zehn Millionen Euro geschätzt wird, wird finanzielle Unterstützung benötigt. Gleichzeitig suchen die Diözesen und die CEE nach Freiwilligen, die bei der Koordination der Hunderttausenden von Menschen helfen sollen, die zu den verschiedenen Veranstaltungen, insbesondere in Madrid, erwartet werden.

Bei dieser Gelegenheit Offizielle Website zur Reise von Leo XIV. hat ein Spendensystem eingeführt, sowohl für persönliche Spenden - die auf die Website der Bischofskonferenz weiterleiten «Spende an meine Kirche«– was Unternehmen und Organisationen Wer kann bei dieser Veranstaltung finanziell oder mit Sachleistungen mitwirken oder sie unterstützen?.

Der letzte Papstbesuch, der von Benedikt XVI. im Jahr 2011 anlässlich des Weltjugendtags, wurde größtenteils durch private Unternehmen, Sponsoring und persönliche Spenden finanziert und hatte einen wirtschaftlichen Einfluss von mehr als 100 Millionen Euro auf die spanische Wirtschaft, insbesondere auf Madrid, dem Austragungsort dieses Weltjugendtags.

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