Wir sind alle Kommunikatoren

Die Überzeugung, dass die Wahrheit uns frei macht, und der Wunsch, eine auf christlichen Werten basierende Gesellschaft aufzubauen, haben die Kirche häufig dazu veranlasst, Kommunikationsprojekte zu starten.

19. Mai 2021-Lesezeit: 3 Minuten

Am Himmelfahrtssonntag haben wir den Weltkommunikationstag gefeiert, einen Tag, der seine Wurzeln im Zweiten Vatikanischen Konzil hat. Die Erlass Intermirifica (18) heißt es: "Um das vielgestaltige Apostolat der Kirche in den Medien der sozialen Kommunikation weiter zu stärken, soll jedes Jahr in allen Diözesen der Welt nach dem Ermessen der Bischöfe ein Tag begangen werden, um die Gläubigen über ihre diesbezüglichen Pflichten aufzuklären, sie aufzufordern, für dieses Anliegen zu beten und zu diesem Zweck Almosen zu spenden, die vollständig zur Unterstützung und Förderung der von der Kirche in diesem Bereich geförderten Einrichtungen und Initiativen entsprechend den Bedürfnissen der katholischen Welt verwendet werden".

Die Kirche hat in den sozialen Medien eine große Chance gesehen, das Evangelium weit und breit zu verbreiten.

Celso Morga Iruzubieta. Erzbischof von Mérida-Badajoz

Historisch gesehen hat die Kirche die Medien als eine große Chance gesehen, das Evangelium weit und breit zu verbreiten. Dazu kommt die Liebe zur Wahrheit, die uns frei machen wird (Joh 8,32). Beides, die Überzeugung, dass die Wahrheit uns frei macht, und der Wunsch, eine auf christlichen Werten basierende Gesellschaft aufzubauen, haben die Kirche oft dazu veranlasst, eine Vielzahl von allgemeinen oder thematischen Kommunikationsprojekten zu starten, um die gängigen Begriffe zu verwenden.

Sie war ein Pionier in der geschriebenen Presse, setzte sich nach der Erfindung des Radios fort, wir waren im Fernsehen weniger aktiv und konnten heute mit dem Internet auf den Zug aufspringen.

Neben ihren eigenen Medien hat die Kirche als besonders relevante Gruppe das Recht, über die öffentlichen Medien, die in ihrer DNA die Rolle des öffentlichen Dienstes betonen, gesellschaftlich präsent zu sein. Die Übertragung der sonntäglichen Eucharistiefeier oder wöchentlicher religiöser Sendungen findet dort ihre Rechtfertigung. Dieses soziale Gewicht sollte auch die kirchliche Präsenz in den privaten Medien beeinflussen, mit einem heterogenen Publikum, unter dem es viele Gläubige gibt, die ein Recht darauf haben, in den Netzen widergespiegelt zu werden.

Das Phänomen des Internets ist besonders auffällig, weil es uns alle zu Kommunikatoren macht. Ich werde nicht von Journalisten sprechen, denn das wäre falsch und im Übrigen unfair gegenüber den wirklichen Journalisten, die mit ihrem Namenszug den Informationen, die an jeder Ecke kursieren, eine "Herkunftsbezeichnung" geben.

Heute stehen Legionen von Gläubigen an vorderster Front und erreichen über die sozialen Medien ein Millionenpublikum.

Celso Morga Iruzubieta. Erzbischof von Mérida-Badajoz

Si tradicionalmente los creyentes, y las personas en general, hemos sido meros espectadores en lo referido a la prensa, en la actualidad son legión las personas de fe que se ponen en primera línea, alcanzando audiencias millonarias en las redes sociales, pegados a la Iglesia como la vid al sarmiento. Han sabido hacer de su habilidad un servicio al Evangelio sin tutelas ni referentes oficiales, con frecuencia desprestigiados ante una buena parte de la opinión pública, que ven en estos cristianos de corazón y acción, la única ventana que les muestra la Schönheit del Evangelio. Ese fenómeno es radicalmente nuevo y nos aporta a todos una capacidad, hasta hace poco inédita, para llevar a cabo un anuncio explícito del Evangelio o mostrar una forma de construcción social acorde con un modelo humanista cristiano.

Gute Nachrichten

Wenn finanzielle Mittel für die Einführung von Kommunikationsmitteln unverzichtbar sind, so ist ein Telefon heutzutage ein echtes mobiles Gerät, das einfach durch den Willen, auf dem Areopag anwesend zu sein, aktiviert wird. Dazu ist es auch notwendig, als Christen zu wachsen, unsere Existenz als Gläubige mit den Möglichkeiten zu tränken, die die Kirche uns für die Ausbildung und das Leben unseres Glaubens bietet, denn man kann nicht kommunizieren, was man nicht hat.

Der AutorCelso Morga

Emeritierter Erzbischof der Diözese Mérida Badajoz

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