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Der Bischof von Oslo spricht sich für die Beichte aus

Der Bischof von Oslo, Monsignore Hansen, hat einen Brief verfasst, in dem er die Bedeutung der Beichte hervorhebt und einige wichtige Punkte dieses Sakraments erläutert.

Paloma López Campos-23. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten
Beichte

Representación del sacramento de la Confesión (OSV News photo / CNS file, Chaz Muth)

Der Bischof von Oslo, Fredrik Hansen, hat geschrieben Schreiben An alle Gläubigen seiner Diözese richtete er sich und betonte die Bedeutung des Sakraments der Beichte. In seiner Fastenbotschaft hatte er die Christen ermutigt, zur Vorbereitung auf die Karwoche die Beichte abzulegen, und nun, da diese entscheidenden Tage näher rücken, hat er die Kernpunkte dieses Sakraments noch einmal hervorgehoben.

Bischof Hansen stellt zunächst fest: “Jede Sünde schädigt unsere Beziehung und unser Band zu Gott, zur Kirche und zu unseren Mitmenschen.” Die Folge davon sei, dass “wir allein gelassen werden, wie der verlorene Sohn in Jesu Gleichnis.” Der norwegische Bischof erinnert dann an die Worte des heiligen Paulus: “Denn der Lohn der Sünde ist der Tod” (Römer 6,23). Daher sei “die Sünde in unserem Leben weit zerstörerischer, als wir oft annehmen.”.

Die Hoffnung auf Barmherzigkeit

Doch die Christen dürfen angesichts dieser Realität nicht die Hoffnung verlieren, denn “in der Beichte vergibt uns Gott in seiner Barmherzigkeit, gibt uns das göttliche Leben zurück und führt uns zurück in die Freundschaft mit ihm und in die Einheit mit der Kirche.”.

Und hier führt der Bischof von Oslo eine sehr wichtige Nuance ein: “Wir gehen nicht zur Beichte, um über unsere Fehler zu grübeln, sondern um der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes zu begegnen und seine Vergebung und seinen Frieden zu empfangen.”.

Der Weg der Beichte

Angesichts der Bedeutung des Sakraments betont Monsignore Hansen, dass der Weg zur Beichte kurz und ungehindert sein sollte. Christen müssten diesen Weg regelmäßig beschreiten, ja sogar jedes Mal, wenn sie schwere Sünden begangen hätten.

In diesem Sinne, so betont der Bischof, “sollte die Sünde in uns vielmehr den Eifer wecken, unsere Sünden zu bekennen und Gottes Vergebung zu empfangen.”.

Nehmen Sie regelmäßig am Abendmahl teil.

“Jeder Gläubige sollte regelmäßig zur Beichte gehen”, sagt der Bischof von Oslo. Diese Gewohnheit helfe uns, “unser Leben auf Sünden der Schwäche zu prüfen, Gottes Gesetz immer tiefer zu verstehen und eifrig nach der Heiligkeit zu streben, zu der der Herr uns beruft.”.

Der Prälat schlägt drei Zeiten im Jahr vor, in denen er es für besonders wichtig hält, den Weg der Beichte zu beschreiten: die Fastenzeit, Ostern und den Advent.

Die Vorbereitung

Monsignore Hansen warnt außerdem vor der Wichtigkeit, “sich gut auf die Beichte vorzubereiten und damit die Anforderungen des Sakraments zu erfüllen”:

  • “Unsere Sünden aufrichtig zu bereuen”
  • “Bekenne sie in Demut”
  • “Um unsere Buße treu zu erfüllen.”.

Deshalb ist es notwendig, “in Stille und im Gebet tief über unser Leben nachzudenken, um zu bestimmen, welche Sünden wir beichten müssen und was wir im Beichtstuhl konkret offenbaren müssen.”.

Zur Gewissenserforschung empfiehlt der Bischof unter anderem die Lektüre “der Zehn Gebote oder anderer grundlegender biblischer Texte”.

Beispiel der Priester

Der Bischof wandte sich an die Priester der Diözese, die wüssten, “wie großartig das Sakrament der Beichte ist und wie wichtig es in unserem eigenen Leben und im Leben der Gläubigen ist”. Er ermutigte sie alle, einschließlich sich selbst, “ein Beispiel zu geben und regelmäßig und gewissenhaft zur Beichte zu gehen”.

Er fordert sie außerdem auf, “die Beichte noch zugänglicher, noch einfacher, noch sicherer und in größerem Maße zu einer lebendigen Begegnung mit der unendlichen Barmherzigkeit Gottes zu machen.”.

Die Ostererinnerung

Der Bischof von Oslo schließt mit der Feststellung, dass “aus den Geheimnissen des Osterfestes und vor allem aus dem Tod Jesu am Kreuz für unsere Sünden der Sieg über Tod und Sünde erstrahlt”. Ein Sieg, der “in uns im Sakrament der Beichte Wirklichkeit wird”.

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