Aus dem Vatikan

Der Papst ermutigt die “gemeinsame Mission” von Priestern und Laien, den Glauben zu verbreiten.

Am Vorabend des Hochfestes des “Heiligen Josef, himmlischen Patrons der Gesamtkirche” am 19. März bekräftigte der Papst in der heutigen Audienz “die gemeinsame Mission, die geweihte Amtsträger und Laien vereint”, “den Glauben als wahre Zeugen Christi zu verbreiten und zu verteidigen”.

Francisco Otamendi-18. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Am Vorabend des Festes des heiligen Josef, dem der Papst “die Ziele und Bestrebungen eines jeden” anvertraut hat, erklärte Leo XIV. den arabischsprachigen Gläubigen, insbesondere denen aus dem Nahen Osten: “Die Christen sind berufen, Werkzeuge des Friedens, der Liebe und der Versöhnung zu sein.”. 

Darüber hinaus bekräftigte er in seinen Überlegungen zur dogmatischen Konstitution «Lumen gentium» seine Ermutigung zur “gemeinsamen Mission, die geweihte Geistliche und Laien vereint”, den Glauben als wahre Zeugen Christi zu verbreiten und zu verteidigen. 

“Jeder Getaufte ist ein aktives Subjekt der Evangelisierung.”

Vor fast zwanzigtausend Menschen auf dem Petersplatz betonte der Papst in der Katechese dass “jeder Getaufte ein aktives Subjekt der Evangelisierung ist, berufen, ein zusammenhängendes Zeugnis von Christus gemäß der prophetischen Gabe abzulegen, die der Herr seiner ganzen Kirche einflößt.”.

Der Papst sagte, die Konzilsväter hätten gelehrt, dass der Herr Jesus durch den neuen und ewigen Bund ein Königreich von Priestern eingesetzt und seine Jünger zu einer ‘königlichen Priesterschaft’ ernannt habe.

“Dieses gemeinsame Priestertum aller Gläubigen wird mit der Taufe verliehen, die uns befähigt, Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten und ‘vor den Menschen den Glauben zu bekennen, den wir von Gott durch die Kirche empfangen haben’ (LG 11).“. 

Darüber hinaus gilt: “Durch das Sakrament der Firmung werden alle Getauften enger mit der Kirche verbunden und mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes beschenkt. Und damit sind sie umso mehr verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen« (ebd.). 

“Wir alle treten als Laien in die Kirche ein.”

“Diese Weihe ist die Wurzel der gemeinsamen Sendung, die geweihte Geistliche und Laien vereint”, bemerkte er. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Worte von Papst Franziskus: “Das Volk Gottes im Blick zu haben bedeutet, sich daran zu erinnern, dass wir alle als Laien in die Kirche eintreten. Das erste Sakrament, das unsere Identität für immer besiegelt und auf das wir immer stolz sein sollten, ist die Taufe (…).”.

“Durch ihn und mit der Salbung des Heiligen Geistes werden die Gläubigen zu einem geistlichen Haus und einer heiligen Priesterschaft geweiht“ (LG 10), dann bilden wir alle das heilige, gläubige Volk Gottes” (Brief an den Präsidenten der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, 19. März 2016).

Für Englisch- und Deutschsprachige: Teilnahme an der Eucharistie, der Heiligen Messe

„Die Ausübung des königlichen Priestertums erfolgt auf vielfältige Weise, die alle auf unsere Heiligung abzielen, insbesondere durch die Teilnahme an der Feier der Eucharistie“, fuhr der Papst fort.

Vielleicht war dies der Grund, warum er in seinen mehrsprachigen Ansprachen an die Pilger auf die Eucharistie und die Heilige Messe Bezug nahm. So sagte er beispielsweise bei der Begrüßung der englischsprachigen Gläubigen: “Durch das Sakrament der Taufe ist jeder von uns berufen, am königlichen Priestertum Christi teilzuhaben (1 Petr 2,9) und ihn im Geist und in der Wahrheit anzubeten, insbesondere durch unsere Teilnahme an der Eucharistie.”.

Und später an die deutschsprachigen: “Liebe deutschsprachige Brüder und Schwestern, lasst uns das gemeinsame Priestertum der Getauften leben durch Werke der Buße, Nächstenliebe gegenüber unseren Brüdern und Schwestern und treue und eifrige Teilnahme an der Heiligen Messe.”.

Spanische Sprache: Zeugnis Christi gemäß den empfangenen Charismen und der empfangenen Berufung

In seinen Worten an die spanischsprachigen Gläubigen und Pilger hob der Nachfolger Petri die Einheit in der Sendung der Kirche hervor und betonte, dass “jeder Getaufte Zeugnis für Christus ablegt, gemäß den Charismen und der Berufung, die er oder sie empfangen hat.”.

“Lasst uns Gott danken für die Gaben und Charismen, mit denen er sein Volk bereichert, erbaut und verschönert, und lasst uns ihn bitten, es stets auf den Wegen des Friedens zu begleiten und zu führen. Der Herr segne es”, fügte er hinzu.

Geweihtes Leben und kirchliche Vereinigungsformen

Zuvor, in seiner Katechese, der Papst Er hatte auf den Heiligen Geist Bezug genommen, der den Gläubigen seine Gaben schenkt. Und er nannte zwei Beispiele für dieses Wirken:

“Die ”charismatische Vitalität“ des geweihten Lebens, die durch das Wirken der Gnade unaufhörlich hervorsprudelt und gedeiht. Und ”kirchliche Vereinigungen sind ebenfalls ein leuchtendes Beispiel für die Vielfalt und Fruchtbarkeit geistlicher Früchte zur Erbauung des Volkes Gottes.“.

Die Polen: “Die Vorstellungskraft der Nächstenliebe”

An die portugiesischsprachigen Gläubigen richtete der Papst die Aufforderung, “stets konsequente Zeugen des Evangeliums zu sein”. 

Er sagte dem polnischen Volk: “Die Fastenzeit ermutigt uns, unseren Glauben auch durch die ‘Vorstellungskraft der Nächstenliebe’ zum Ausdruck zu bringen. Mögen die karitativen Werke, die in den Pfarreien von karitativen Vereinen und von Caritas Polen gefördert werden, eine Gelegenheit sein, Almosen zu geben und geistliche und leibliche Werke der Barmherzigkeit zu praktizieren. Ich segne euch alle!”.

Zum Schluss bat der Papst darum, “dass wir in uns das Bewusstsein und die Dankbarkeit dafür wecken, die Gabe erhalten zu haben, Teil des Volkes Gottes zu sein; und auch die damit verbundene Verantwortung.”.

Der AutorFrancisco Otamendi

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Spanien

José Manuel Almuzara: «Gaudí nutzte seine Architektur als Werkzeug für das Gebet»

José Manuel Almuzara, Gaudís Biograf, erklärt die Heiligkeit des berühmten Architekten, dessen Seligsprechung jederzeit verkündet werden könnte.

Javier García Herrería-18. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist José Manuel Almuzara eine der Schlüsselfiguren bei der Verbreitung der spirituellen Figur von Antoni Gaudí. Der studierte Architekt ist seit dem 10. Juni 1992 Präsident der Vereinigung zur Seligsprechung des katalanischen Architekten. Er hat soeben das Buch veröffentlicht. Gaudí, der Architekt der Seele, Dort werden Zeugnisse und Erfahrungen von Menschen gesammelt, die durch das Werk Gaudís eine tiefgreifende innere Wandlung erfahren haben.

Die Sache machte einen entscheidenden Schritt, als Papst Franziskus am 14. April 2025 das Dekret unterzeichnete, mit dem die heroischen Tugenden von Gaudi, was ihn “ehrwürdig” macht. Almuzara, der sich jahrzehntelang für die Verehrung Almuzaras und den künstlerischen Wert seines Werkes eingesetzt hat, spricht über die konkretsten Episoden seines spirituellen Lebens und seiner täglichen religiösen Praxis.

Er setzt sich seit über 30 Jahren für Gaudís Seligsprechung ein. Wie hat alles angefangen?

—Vor etwa fünfzig Jahren studierte ich Architektur in Barcelona und lernte zwei direkte Schüler Gaudís kennen, die an der Basilika arbeiteten. Heilige Familie. Sie waren um die 85 Jahre alt und leiteten die Bauarbeiten. Sie luden mich in ihre Werkstatt ein, und dort nahm alles seinen Lauf.

Zuerst faszinierte mich die Architektur, dann der Mann und schließlich das Christentum. Mit der Zeit erkannten wir, dass Gaudí nicht nur durch sein Werk Eindruck hinterließ, sondern die Menschen auch innerlich bewegte und sogar zur Bekehrung führte.

Fünf Laien – zwei Architekten, ein Ingenieur, ein Bildhauer und ein Rentner – gründeten 1992 den Verein, um seine Seligsprechung zu fördern. Anfangs hielten uns viele für Wahnsinn, aber nun sind wir hier.

Die Kirche strebt nach einem Ruf der Heiligkeit und universellen Hingabe an eine Sache. Welche konkreten Beispiele haben Sie gesehen?

So viele! Wir erhielten Briefe aus aller Welt. Ich erinnere mich an einen ganz besonderen von einem leitenden Angestellten der Handelskammer von Busan in Südkorea. Er war praktizierender Buddhist. Die Regierung gab ihm eine Woche Zeit, nach Barcelona zu reisen und eine Ausstellung über Gaudí vorzubereiten. Nach dieser Woche schrieb er einen wunderschönen Brief. Darin stand: “Gaudís Architektur lässt die Menschen den göttlichen Atem entdecken, der in ihr pulsiert.” Und er fügte noch etwas Überraschendes hinzu: Er sei mit dem Wunsch nach Korea zurückgekehrt, katholisch zu werden. Und so geschah es: Er ließ sich schließlich taufen.

Ein weiterer Fall betraf den italienischen Architekten Sandro Rondena. Er litt an einer als unheilbar geltenden Krebserkrankung. Seine Familie betete am Grab Gaudís in der Sagrada Familia. Einige Zeit später war er geheilt und kehrte mit fünfzig Freunden nach Barcelona zurück, um zu danken. Die Ärzte untersuchten den Fall und hielten ihn für außergewöhnlich, obwohl er fünf Jahre warten musste. Schließlich kehrte die Krankheit zurück, und er starb Jahre später. Doch diese Episode hinterließ tiefe Spuren.

Gaudi
José Manuel Almuzara, Biograph von Gaudí

In seinem Buch spricht er viel über Gaudís spirituelles Leben. Wie sah es in der Praxis aus?

Gaudí führte ein sehr intensives religiöses Leben. Er betete den Rosenkranz, besuchte täglich die Messe, empfing häufig die Kommunion, las das Evangelium und nahm an Prozessionen teil. Doch es gibt auch weniger bekannte Aspekte. So beteiligte er sich beispielsweise an den Sühnetagen der Sagrada Familia, um Gott um Vergebung für die Blasphemien zu bitten, die er in der Gesellschaft wahrnahm. Dies war keine symbolische Geste: Er nahm persönlich an diesen Gebetstagen teil.

Er verehrte die Jungfrau Maria sehr. Ja, das ist wirklich interessant. Im Park Güell entwarf er Viadukte mit Steinkugeln. Zählt man sie, sind es genau 150. Warum? Weil sie die 150 Geheimnisse des Rosenkranzes symbolisieren. Gaudí ging oft durch den Park und betete den Rosenkranz, während er die Kugeln zählte. Seine Architektur war also auch ein Mittel zum Gebet.

Wie sah ein typischer Tag im spirituellen Leben Gaudís aus?

Als ich im Park Güell wohnte, ging ich regelmäßig zur Messe in die Kirche Sant Joan de Gràcia. Danach frühstückte ich und besuchte die Krypta der Sagrada Familia. Dort betete ich kniend vor dem Tabernakel. Und etwas Merkwürdiges: Ich benutzte nie einen Kniehocker. Ich legte ein Taschentuch auf den Boden und kniete darauf zum Beten. Nachmittags besuchte ich die Vesper im Oratorium Sant Felip Neri, wo ich auch geistliche Begleitung vom Oratorianerpater Agustí Mas erhielt.

Eine der überraschendsten Episoden seines Lebens war ein extremes Fasten. Es ereignete sich während der Fastenzeit 1894. Gaudí war tief beeindruckt von Christi Beispiel in der Wüste und beschloss, ihm nachzueifern. Er wollte vierzig Tage fasten und Buße tun. Einer seiner Schüler, der Zeichner Ricard Opisso, geriet in Sorge, da Gaudís Zustand gefährlich war. Daraufhin wandte er sich an den Bischof von Vic, Josep Torras i Bages, um ihn zum Eingreifen zu bewegen. Der Bischof musste ihn überzeugen, seine Buße zu mäßigen.

Benedikt XVI. sagte, Gaudí habe “durch seine Architektur gepredigt”. Teilen Sie diese Ansicht?

Absolut. Gaudí predigte nicht mit Worten oder Reden, sondern mit Steinen, Linien und Symbolen. Seine gesamte Architektur zeugt von Gott. In der Krypta der Sagrada Familia beispielsweise platzierte er Marias “Ja” am Schlussstein des Gewölbes. Zieht man von diesem Punkt eine vertikale Linie, gelangt man zum Stern, der den Turm der Jungfrau Maria krönt. Es ist wie eine Botschaft: Wer Maria im Herzen trägt, kann der Welt Licht bringen.

Was bedeutet Ihnen der bevorstehende Besuch von Leo XIV. in der Sagrada Familia?

„Es wird ein sehr bewegendes Ereignis werden. Als der heilige Johannes Paul II. und Benedikt XVI. die Sagrada Familia besuchten, betete keiner von beiden am Grab Gaudís. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass der jetzige Papst, Leo XIV., dies tun könnte. Den Papst am Grab des ehrwürdigen Gaudí beten zu sehen, wäre für mich das Beeindruckendste und Bewegendste.“.

In einigen Kapellen der Sagrada Familia sind noch umfangreiche Bildhauerarbeiten zu erledigen. Wann glauben Sie, werden sie abgeschlossen sein?

(Almuzara lächelt und erinnert sich an die Antwort, die Gaudí selbst immer gab.) – “Mein Auftraggeber hat es nicht eilig.” Ein Satz, der die Spiritualität eines Architekten zusammenfasst, der sein Werk nicht nur als künstlerisches Projekt, sondern als einen wahren Katechismus in Stein verstand.


Gaudí, der Architekt der Seele

AutorJosé Manuel Almuzara
Leitartikel: Felsen
Anzahl der Seiten: 224
Jahr: 2026
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Kino

Eine herzliche und wichtige Botschaft der irischen Schauspielerin Jessie Buckley bei den Oscars.

Die irische Schauspielerin Jessie Buckley, die für ihre Rolle in “Hamnet” einen Oscar gewann, richtete bei der Oscarverleihung eine herzliche Liebesbotschaft an Mütter, ihren Ehemann Fred und das Leben. “Ich liebe dich, Mann. Ich liebe dich. Du bist der tollste Vater”, sagte sie zu ihm.

OSV / Omnes-18. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

– Michael Kelly, Dublin, OSV News

Nachdem die irische Schauspielerin Jessie Buckley für ihre Darstellung der Agnes Shakespeare in “Hamnet” den Preis als beste Schauspielerin gewonnen hatte, rief sie vor einigen Tagen aus: “Ich möchte diesen Preis dem wunderschönen Chaos im Herzen einer Mutter widmen. Wir alle stammen von einer Linie von Frauen ab, die trotz aller Widrigkeiten immer wieder Neues erschaffen”, bemerkte sie.

Sie sagte auch zu ihrem Mann Fred, die Statuette in der Hand: “Du bist mein bester Freund, und ich möchte noch 20.000 Kinder mit dir haben. Ja, ja, ja!” “Ich liebe dich, Mann. Ich liebe dich. Du bist der der tollste Papa".

Während sie die begehrte Oscar-Statue in den Händen hielt, bemerkte Buckley, dass die Zeremonie mit dem Muttertag in ihrer irischen Heimat zusammenfiel. “Ich möchte diese Auszeichnung dem wunderschönen Chaos im Herzen einer Mutter widmen. Wir alle stammen von einer Ahnenreihe von Frauen ab, die trotz aller Widrigkeiten immer wieder Neues schaffen”, fügte sie hinzu.

Er widmete die Auszeichnung seiner acht Monate alten Tochter Isla.

Buckley wurde 2025 zum ersten Mal Mutter und erklärte dem Publikum, zu dem Dutzende Hollywoodstars gehörten, dass sie die Auszeichnung ihrer Tochter widmen wolle: “Isla, meine kleine, acht Monate alte Tochter, die noch keine Ahnung hat, was um sie herum passiert und wahrscheinlich von Milch träumt, aber das hier ist etwas sehr Wichtiges. Ich liebe dich und ich liebe es, deine Mama zu sein, und ich kann es kaum erwarten, das Leben mit dir zu entdecken”, sagte Buckley.

Am 17. März, als die 80 Millionen Menschen irischer Abstammung weltweit Irlands Nationalheiligen feierten, Heiliger Patrick, Das irische Klosterinternat, das der Welt die Oscar-prämierte Schauspielerin Jessie Buckley schenkte, eine Britin, die 432 das Christentum auf die Insel brachte, ist voller Stolz.

Nach ihrer glanzvollen Zeremonie in Hollywood erntet die katholische Jessie Buckley in den sozialen Medien Lob für ihre Dankesrede, die eine unerschütterliche Botschaft für das Leben und die Familie vermittelt und jungen Frauen versichert, dass sie sowohl ihrer Karriere als auch ihrer Familie Priorität einräumen können.

Kloster und Schule in Thurles, stolz

Im Ursulinenkloster in Thurles, County Tipperary, zeigte Buckley zum ersten Mal ihr schauspielerisches Talent, und die örtliche Gemeinde sagte, die ehemalige Schülerin habe “uns mit großem Stolz erfüllt”.

In einem Facebook-Post vom 16. März erklärte die Ursuline High School in Thurles, sie sei “unglaublich stolz darauf, ihrer ehemaligen Schülerin Jessie Buckley zu ihrem Oscar-Gewinn als Beste Hauptdarstellerin bei den Academy Awards 2026 zu gratulieren”.

“Agnes Shakespeares zarte, intuitive und widerstandsfähige Darstellung der ‘Hamnet’, für die sie diese Auszeichnung erhielt, markiert einen außergewöhnlichen Höhepunkt in ihrer bisherigen beeindruckenden Karriere”, hieß es in der Publikation.

“Jessies außergewöhnliche berufliche Laufbahn hat uns mit großem Stolz erfüllt, und ihre Arbeit hat unserer Schulgemeinschaft dank ihrer bemerkenswerten Leidenschaft, ihres Talents und ihres Engagements für ihr Handwerk Ehre erwiesen”, heißt es in der Erklärung weiter.

Jessie Buckley, Gewinnerin des Oscars als beste Hauptdarstellerin für “Hamnet”, posiert am 15. März 2026 im Fotoraum der Oscars bei der 98. Oscarverleihung in Los Angeles. (Foto: OSV News/Mario Anzuoni, Reuters).

“Außergewöhnliches Talent und Engagement”

“Von der Schule bis zur Weltbühne – Jessies Erfolg ist ein Beweis für ihr außergewöhnliches Talent und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie war schon immer und ist es heute mehr denn je eine Inspiration für alle an unserer Schule.”.

“Jessies Weg”, fügte die Schulgemeinschaft hinzu, “verkörpert all die Werte, die wir hier an der Ursuline-Schule schätzen: Exzellenz, Engagement, Kreativität und Bescheidenheit. Dieser Triumph verdeutlicht auch das Potenzial, das unserer Überzeugung nach in jedem unserer Schüler schlummert.”.

Die Schule erinnerte sich mit Stolz an Buckleys Besuch im Jahr 2019, bei dem er vor der gesamten Schulgemeinschaft sprach. 

“Sie sagte den Schülerinnen, dass sie als Mädchen niemals Angst vor ihrem eigenen Potenzial haben sollten und erinnerte sie daran, dass sie viel stärker sind, als sie sich vorstellen können”, hieß es in der Erklärung. “Jessie ist weiterhin ein leuchtendes Beispiel dafür und dafür, was mit Talent und Hingabe erreicht werden kann.”.

Die gesamte Ursulinen-Gemeinschaft feiert

“Wir gratulieren Jessie, ihrer Familie und allen, die sie während ihrer beruflichen Laufbahn unterstützt haben, von ganzem Herzen. Die gesamte Ursuline-Gemeinschaft feiert diesen wichtigen Erfolg mit ihr und wir fühlen uns geehrt, ein Teil ihres Weges gewesen zu sein”, fügte die Schulgemeinschaft hinzu.

Im Internat stand Buckley zum ersten Mal auf der Bühne und verfeinerte sein schauspielerisches Talent. Er spielte drei Hauptrollen in Schulmusicals: Freddy in “Chess”, Adam in “Children of Eden” und Tony in “West Side Story”. Sein Talent als Star war laut seiner ehemaligen Lehrerin schon in diesen frühen Rollen erkennbar.

‘Schau sie dir an, eines Tages wird sie einen Oscar gewinnen’, sagte ihre Lehrerin.

Die Musiklehrerin Joan Butler sagte einem lokalen Radiosender, dass sie diese Auszeichnung für Buckley schon seit seiner Zeit an der Ursuline-Schule vorhergesehen habe.

“Ich erinnere mich daran, wie es im ganzen Raum still wurde, alle mit offenem Mund die Probe verfolgten. Und ich erinnere mich, wie ich mich zu einigen Schülerinnen umdrehte und sagte: ‘Seht sie euch an, eines Tages wird sie einen Oscar gewinnen’”, sagte Butler.

Das Ursulinenkloster öffnete seine Pforten in Thurles erstmals im Jahr 1787, zu einer Zeit, als irische Katholiken unter grausamen Strafgesetzen verfolgt wurden und die katholische Bildung stark eingeschränkt war.

‘'Hamnet'’

Der Film '‘Hamnet’'rekonstruiert die Beziehung zwischen Agnes und William Shakespeare und die Auswirkungen, die der Tod ihres Sohnes Hamnet im Alter von elf Jahren während einer Pestepidemie auf ihr Leben hatte, und wie diese Tragödie das Schreiben von Hamlet.

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Michael Kelly schreibt für OSV News aus Dublin.

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Der AutorOSV / Omnes

Welt

Habermas-Ratzinger: ein fruchtbarer Dialog

Die vielleicht erhellendste Schlussfolgerung dieses Dialogs war der Vorschlag einer notwendigen Zusammenarbeit, um die “Pathologien” sowohl der Vernunft als auch der Religion zu vermeiden.

Pablo Blanco Sarto-18. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Zu Beginn des Jahrtausends verfolgte die Welt entsetzt den Einsturz der Twin Towers durch religiösen Fanatismus. Als 2001 die Bilder der Katastrophe um die Welt gingen, stellte sich eine beunruhigende Frage: Erlebten wir im 21. Jahrhundert einen neuen Religionskrieg? Angesichts ähnlicher Konflikte in Ländern wie Gaza, Iran und der Ukraine – Kriege, die kaum religiös motiviert sind – gewinnt diese Überlegung heute neue Relevanz. In diesem Klima der Ratlosigkeit erhielt Jürgen Habermas den Preis des Bundesbuchhändlers. Paulskirche aus Frankfurt. Diese Erkenntnis markierte den Beginn eines intellektuellen Wandels hin zu dem, was heute als “postsäkulare Gesellschaft” bezeichnet wird. Habermas bemerkte, dass nach der Tragödie Kirchen, Synagogen und Moscheen gefüllt waren, und zwar nicht unbedingt, um nach Rache zu schreien.

In seiner Analyse fand Habermas in Joseph Ratzinger, dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, einen unerwarteten Gesprächspartner, der die Auffassung vertrat, der islamische Fundamentalismus weise mehr Ähnlichkeit mit dem Marxismus als mit dem Islam auf. Diese Parallele zwischen dem neomarxistischen Philosophen und dem dogmatischen Theologen legte den Grundstein für die historische Begegnung, die zweieinhalb Jahre später in München stattfinden sollte. Das Treffen an der Bayerischen Katholischen Akademie im Jahr 2004 zwischen dem postmarxistischen Philosophen und dem damaligen Kardinal Ratzinger war keine bloße akademische Diskussion, sondern vielmehr der Versuch, die “vorpolitischen moralischen Grundlagen” einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft freizulegen.

Das Zusammentreffen zweier Welten

Der Dialog brachte zwei scheinbar gegensätzliche Persönlichkeiten zusammen: den Epigonen der Frankfurter Schule – jemanden, dem “wenig musikalisches Gehör für Religion” zustand – und einen der einflussreichsten Theologen des zeitgenössischen Christentums. Beide teilten die Sorge um die Fragilität des liberalen Staates. Habermas räumte ein, dass die ethischen Grundlagen des modernen Staates religiösen Ursprungs seien, auch wenn sie sich heute in einer rationalen und säkularisierten Form äußerten. Ratzinger argumentierte, Kirche und Staat müssten ihre Autonomie bewahren – “Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist” – und wies jeden Versuch einer Rückkehr zu einem konfessionellen Staat zurück.

Einer der Hauptstreitpunkte war der Wahrheitsbegriff. Für Habermas ist er das Ergebnis von Dialog und Konsens; für Ratzinger ist der Dialog das Ergebnis einer vorgefassten Wahrheit, die wir durch Vernunft erfassen können. Ratzinger betonte die Notwendigkeit eines Rechts, das über dem “Recht des Stärkeren” steht. In Erinnerung an die nationalsozialistische Barbarei, die beide in ihrer Jugend miterlebt hatten, warnte der Theologe, dass der bloße Konsens der Mehrheit nicht ausreiche, um Menschenrechte zu etablieren; es bedürfe einer höheren Instanz, um die Würde aller zu schützen.

Der Aufklärungsphilosoph und der Theologe der Vernunft

Jürgen Habermas verkörperte den Höhepunkt des modernen Projekts. Als Denker der Aufklärung widmete er sein Leben der Theorie des kommunikativen Handelns und der Verteidigung der Demokratie. Sein Ansatz war postmetaphysisch: Für ihn ist Wahrheit ein Konstrukt, das aus dem symmetrischen Dialog freier Bürger hervorgeht. In seinem Weltbild muss der liberale Staat neutral sein und sich durch demokratische Verfahren legitimieren, ohne dass es direkter religiöser Unterstützung bedarf, obwohl er anerkennt, dass Religion Bedeutungen birgt, die die Gesellschaft nicht ignorieren kann.

Joseph Ratzinger verkörperte die Synthese von christlichem Glauben und philosophischer Vernunft. Als Teilnehmer des Zweiten Vatikanischen Konzils und Theologe, dessen Wirken zwei Jahrtausende umspannte, vertrat Ratzinger stets die Auffassung, dass das Christentum eine aufgeklärte Religion sei, die sich von ihren Anfängen an für die Verwirklichung der christlichen Werte entschieden habe. Logos Im Gegensatz zum Mythos flüchtete er sich nicht in Synkretismus oder bloßen Symbolismus, wie er für östliche Religionen typisch ist. Sein Denken, tief beeinflusst von Persönlichkeiten wie Augustinus, Bonaventura und Thomas von Aquin, geht davon aus, dass die menschliche Vernunft objektive Wahrheit erkennen kann und dass das Naturrecht den notwendigen Schutz vor der Willkür der Macht darstellt. Für Ratzinger gründet die Wahrheit in der Person Jesu Christi und ist durch eine zur Transzendenz offene Vernunft zugänglich. Der göttliche Logos begründet die Logos von allen Dingen, die wiederum verstanden werden können durch Logos Mensch (vgl. Joh 1.1.3.14).

Vernunft und Religion: Heilung ihrer jeweiligen Pathologien

Die wohl aufschlussreichste Schlussfolgerung dieses Treffens war der Vorschlag zur notwendigen Zusammenarbeit, um die “Pathologien” beider Seiten zu überwinden. Vernunft und Religion müssen von ihren jeweiligen Pathologien geheilt werden. Die Vernunft muss als Medizin die Religion reinigen, damit sie nicht in Fanatismus oder Fundamentalismus abgleitet, der im Namen Gottes tötet. Die Religion muss als Grenze die Vernunft davor bewahren, in den Fanatismus oder Fundamentalismus abzurutschen, der im Namen Gottes tötet. hybris und bringen “Monster” wie Auschwitz, Hiroshima oder Tschernobyl hervor. “Der Schlaf der Vernunft gebiert Monster”, könnte man Goya zitieren und damit auf die historischen Irrtümer anspielen, die durch eine moderne Vernunft verursacht werden, die von Ethik, Kunst, Gefühlen und Religion losgelöst ist.

Die Lehre war eindeutig: In einer zunehmend fragmentierten Öffentlichkeit ist es unerlässlich, Begriffe wie Gewissen, Gerechtigkeit und ein umfassendes Verständnis der menschlichen Natur zurückzugewinnen. Die Übereinstimmung zwischen Habermas und Ratzinger zeigt, dass es selbst aus divergierenden Positionen möglich ist, eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf der Glaube und Vernunft sich gegenseitig zu mehr Menschlichkeit beitragen können.

Dieser Dialog setzte sich mit der berühmten Rede fort, die Ratzinger – inzwischen Benedikt XVI. – 2006 in Regensburg hielt und in der er für eine “erweiterte Vernunft” plädierte. Im Gegensatz zu einer rein instrumentellen oder mathematischen Vernunft vertrat der bayerische Papst eine offene Vernunft. Habermas antwortete darauf in der Neue Zürcher Zeitung, und nannte es die Vorlessung als “antimodern” bezeichnet. Doch bei einem späteren Treffen im darauffolgenden Jahr in Rom ruderte sie teilweise zurück und kehrte zu ihrer ursprünglichen Position zurück, die sie Jahre zuvor in München geäußert hatte. Das Spiel endete remis. Vielleicht können sie es nun fortsetzen.

Spanien

Der Papstbesuch in Spanien: wenige bestätigte Fakten und großes Interesse

Weniger als 100 Tage vor der Ankunft Leos XIV. in Spanien sind wichtige Details des Papstbesuchs in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln noch immer unbestätigt.

Maria José Atienza-17. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Seitdem der Heilige Stuhl den Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien am 25. Februar auf Einladung des Königs und der Königin bestätigt hat, arbeitet die kirchliche, politische und gesellschaftliche "Maschinerie" daran, zum ersten Mal seit 15 Jahren einen Papst auf spanischem Boden zu empfangen.

Wie bereits angekündigt, wird der Papst Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln besuchen. Obwohl der Besuch in weniger als 100 Tagen stattfindet, ist der genaue Zeitplan noch nicht bekannt.

Heute Morgen veröffentlichten Rafael Rubio, Kommunikationschef für den Papstbesuch; Sara de la Torre, bischöfliche Medienbeauftragte der Erzdiözese Madrid; und Josetxo Vera, Direktor des CEE-Informationsbüros, einige Informationen, insbesondere für die Presse, über einen Besuch, der unter Hochdruck vorbereitet wird und für den noch viele Punkte zu klären sind.

Daten tröpfeln ein

Bislang liegen nur sehr wenige bestätigte Daten vor, und die wenigen vorhandenen wurden stückweise veröffentlicht.

Robert Prévost wird am 6. Juni in Madrid eintreffen und bis zum Morgen des 9. Juni in der Hauptstadt bleiben. Im Mittelpunkt dieser Zeit stehen die Fronleichnamsfeierlichkeiten mit einer Freiluftmesse am Sonntag, dem 7. Juni, und einer Vigil mit Jugendlichen. Obwohl der Antrag des Kongresses und des Senats eingereicht wurde, ist die Ansprache des Papstes vor den spanischen Parlamentariern am Morgen des 8. Juni noch nicht offiziell bestätigt.

Von Madrid aus reist Leo XIV. nach Barcelona, wo er bis zum Morgen des 11. verweilt. Am 10. wird er den neuen Turm der Sagrada Familia einweihen und höchstwahrscheinlich Montserrat besuchen.

Die Kanarischen Inseln empfangen zum ersten Mal einen Papst.

Die Kanarischen Inseln sind zweifellos der historische Höhepunkt dieser langen Papstreise. Es ist das erste Mal, dass ein Papst den Archipel besucht.

Mit diesem Besuch vollendet Leo XIV. eine der «unvollendeten Reisen» seiner Vorgänger. Er wird etwa 24 Stunden dauern, vom Nachmittag des 11. bis zum Nachmittag des 12., anschließend fliegt der Papst zurück nach Rom.

Papst Franziskus hatte in seiner Besorgnis über die Migrationssituation tatsächlich einmal erklärt, dass er, sollte er nach Spanien reisen, die Kanarischen Inseln besuchen würde, um auf diese Situation aufmerksam zu machen und seine Nähe zum kanarischen Volk zu zeigen.

Die Inseln werden am 11. und 12. Juni die letzte Station der Reise von Leo XIV. sein, und nach den vorliegenden Informationen wird der Papst den Hafen von Arguineguín, das Epizentrum der atlantischen Migrationskrise, Santa Cruz de Tenerife und San Cristóbal de La Laguna besuchen.

Dringender Bedarf: Finanzmittel und Freiwillige

Zu den wenigen Details, die auf der offiziellen Reise-Website angeboten werden, gehört Folgendes:, www.withthepope.es, -da die Organisation kein Profil in sozialen Netzwerken hat- ergeben sich für diese Reise zwei Hauptbedürfnisse: finanzielle Mittel und der Bedarf an Freiwilligen.

Für einen Besuch, dessen Budget auf mehrere zehn Millionen Euro geschätzt wird, wird finanzielle Unterstützung benötigt. Gleichzeitig suchen die Diözesen und die CEE nach Freiwilligen, die bei der Koordination der Hunderttausenden von Menschen helfen sollen, die zu den verschiedenen Veranstaltungen, insbesondere in Madrid, erwartet werden.

Bei dieser Gelegenheit Offizielle Website zur Reise von Leo XIV. hat ein Spendensystem eingeführt, sowohl für persönliche Spenden - die auf die Website der Bischofskonferenz weiterleiten «Spende an meine Kirche«– was Unternehmen und Organisationen Wer kann bei dieser Veranstaltung finanziell oder mit Sachleistungen mitwirken oder sie unterstützen?.

Der letzte Papstbesuch, der von Benedikt XVI. im Jahr 2011 anlässlich des Weltjugendtags, wurde größtenteils durch private Unternehmen, Sponsoring und persönliche Spenden finanziert und hatte einen wirtschaftlichen Einfluss von mehr als 100 Millionen Euro auf die spanische Wirtschaft, insbesondere auf Madrid, dem Austragungsort dieses Weltjugendtags.

Evangelisation

Eine Momentaufnahme der spanischen Priesterseminare: Es kommen zwar weniger Studenten hinzu, aber die Abbruchquoten sinken. 

Im Jahr 2026 werden sich 1.066 junge Männer in spanischen Priesterseminaren auf das Priesteramt vorbereiten. Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken, gleichzeitig ist aber auch die Zahl der Absolventen zurückgegangen.

Redaktion Omnes-17. März 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Die Spanische Bischofskonferenz (CEE) hat die Kampagne offiziell gestartet für Seminartag 2026, Dieses Jahr wird es in den meisten Diözesen am 22. März gefeiert (dem Sonntag, der dem Fest des Heiligen Josef am nächsten liegt).

Das diesjährige Motto «Lasst eure Netze zurück und folgt mir nach» ist von der Stelle im Lukasevangelium (Lk 5,11) inspiriert und möchte junge Menschen dazu einladen, sich von digitalem Lärm und persönlichen Ängsten zu lösen, um ihrer Berufung zum Priestertum zu folgen.

Derzeit bereiten sich 1.066 junge Männer in spanischen Priesterseminaren auf das Priesteramt vor, wie Florentino Pérez, Direktor des Sekretariats des bischöflichen Unterausschusses für Priesterseminare, mitteilte. Er bezeichnete ihre Entscheidung für ein Leben im Dienst an anderen als Priester als “gegenkulturelle Entscheidung”. Insgesamt verzeichnet man zwar in diesem Jahr weniger Studienanfänger als im Vorjahr, gleichzeitig ist aber auch die Zahl der Studienabgänger gesunken, wodurch sich die Gesamtzahl der Studierenden an spanischen Priesterseminaren stabilisiert hat. 

An dieser Stelle wollte Pérez betonen, dass die Studienabbrüche in den frühen Phasen des Auswahlprozesses erfolgen, was eine gute Nachricht sei, da dieser Berufsfindungsprozess ordnungsgemäß durchgeführt werde.

Zwei Seminaristen aus Cuenca, die an der Erstellung dieser Materialien beteiligt waren, berichteten während der Präsentation von ihren beruflichen und persönlichen Erfahrungen. Jorge, einer der beiden, betonte dabei: “Manchmal konzentrieren wir uns zu sehr auf das, was wir zurücklassen, dabei sollten wir uns auf das ”Folge mir nach‘ konzentrieren, auf das, was Christus uns schenkt.“.

Digitale Innovation und Unterstützung

Als wichtige Neuerung für 2026 hat die Bischofskommission für Klerus und Priesterseminare die Webplattform ins Leben gerufen. 16 Uhr. Der Name bezieht sich auf den Zeitpunkt, als der Apostel Johannes beschloss, Jesus nachzufolgen: «Es war etwa vier Uhr nachmittags» (Joh 1, 39).

Dieses neue Portal ist nicht nur ein Materialarchiv, sondern ein Instrument zur Urteilsbildung, das Folgendes umfasst: Videopodcast zweiwöchentliches Treffen, bei dem Seminaristen ihre Erfahrungen austauschen reale Erfahrungen; ein Lied Folgen Sie mir ad hoc zusammengestellt von Luispo und OzoresP sowie einer Reihe von Materialien Entwickelt, um jungen Menschen dabei zu helfen, ihren "Lebensplan" in einer anregenden Gesellschaft zu finden.

Eine Momentaufnahme des Priesterseminars: Die Einnahmen steigen, insbesondere für das Redemptoris Mater.

Der Kampagnenstart wird von statistischen Daten begleitet, die vom bischöflichen Unterausschuss für Priesterseminare erhoben wurden. Nach Jahren starker Rückgänge zeigen die jüngsten Zahlen einen Trend zur Stabilisierung und sogar einen leichten Anstieg der Gesamtzahl der Kandidaten.

Das akademische Jahr 2024-2025 zeichnet sich dadurch aus, dass die Zahl der Seminaristen erneut die Marke von 1.000 überschritten hat und damit einen seit 2017 anhaltenden Abwärtstrend gebrochen wurde. Ein bedeutender Teil davon (211) wird in Missionsseminaren ausgebildet. Redemptoris Mater, des Neokatechumenalen Weges.

Laut Angaben der Spanischen Bischofskonferenz (CEE): “Im laufenden Studienjahr begannen 201 junge Männer ihre Ausbildung an spanischen Priesterseminaren, im Vergleich zu 239 im Vorjahr. Die Zahl der Studienabbrecher ging leicht zurück, von 86 im letzten Jahr auf 82 in diesem Jahr. Bei den Priesterweihen gab es 2025 58, gegenüber 85 im Vorjahr. Diese Weihen stehen in direktem Zusammenhang mit den Diakonenweihen des Vorjahres: 64 im Jahr 2025 und 69 im Jahr 2024.”.

In Spanien gab es in diesem Jahr auch eine besondere «Influencer»-Situation: Zwei junge Content-Creator, Pablo Garcia und Álvaro Ferreira, traten in unterschiedliche Priesterseminare ein, um einen Weg der Berufungsfindung zu beschreiten.

Ist Sex eine Sünde? Fabrice Hadjadj antwortet.

Generationen kommen und gehen, und die Körper von Männern und Frauen sprechen dieselbe Sprache. Junge Menschen formulieren (rufen) die Fragen, die ihnen ihre Körper diktieren. Die Antworten tragen die Menschen: Sie sind in die Bedeutung ihrer Körper eingeschrieben. Fabrice Hadjadj interpretiert sie hier erstmals auf Spanisch neu.

17. März 2026-Lesezeit: 5 Minuten

Vor einigen Wochen berichtete @aladetres_, dass Fabrice Hadjadj, der französische Philosoph und Schriftsteller, kürzlich nach Madrid gezogen ist, um das Projekt zu leiten. Incarnatus Est, Sein erstes Interview auf Spanisch gab er dem jungen Lluís Gracia. Wenn man es sich anhört, merkt man, dass Hadjadj bereits bestens darauf vorbereitet ist, auf Spanisch ein weiser Mann zu sein.

Die Frage nach dem Geschlecht

Die Präsentation endet, und eine Frage drängt sich unverblümt in den Vordergrund, will als erste gestellt werden: «Ist Sex eine Sünde?» Die Frage nach Sex eröffnet das Interview allein, während alle anderen warten. Fragen nach Liebe, Bindung, Intimität, Familie und Kindern, Transhumanismus und Digitalisierung, dem Sinn des Lebens, Tod und Hoffnung … werden eine nach der anderen formuliert, verknüpft mit der Frage nach Sex (oder Sünde). In gewisser Weise ist die Theologie der Sexualität richtungsweisend für die Theologie des Leibes, und die Theologie des Leibes wiederum richtungsweisend für die Theologie der Menschheit.

Das Geheimnis des Fleisches im Zentrum des christlichen Geheimnisses

Unser Interviewpartner Fabrice Hadjadj respektiert die religiösen Bedenken des Fragestellers und antwortet auf die Frage nach der Sündhaftigkeit des Geschlechtsverkehrs in christlichen Begriffen: «Nein, unsere Religion ist eine Religion des Fleisches.».

Wir neigen dazu, das Christentum als Spiritualität zu betrachten. «Ja, aber nein“, stellt Hadjadj klar, ”denn das Christentum ist die Spiritualität der Inkarnation (»Das Wort wurde Fleisch“)… In einer Welt der Entkörperlichung, der vergeistigten Realitäten, ist das Fleisch von großer Bedeutung: Das Geheimnis des Fleisches liegt im Herzen des christlichen Geheimnisses.“ Ich habe keinen Körper, ich bin mein Körper.

Das Bild Gottes in sichtbaren Körpern

An diesem Punkt kehrt Hadjadj die Perspektive völlig um und betrachtet die Realität der Sexualität nicht aus religiöser, sondern aus anthropologischer Sicht. Aus dieser Perspektive agiert der Philosoph als Theologe, denn seine Anthropologie ist theologisch, biblisch geprägt und erinnert an die Theologie des Leibes von Johannes Paul II.

Hadjadj bezieht sich auf Genesis (Gen 1,27) und erklärt: «Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und schuf sie nicht als Mann und Frau, sondern als Mann und Frau (mit tierischen Eigenschaften). Das Bild Gottes zeigt sich im Geschlecht: Er schuf sie als Mann und Frau.».

Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das nach dem Bild Gottes geschaffen wurde. Der Kern dieses göttlichen Ebenbildes im Menschen liegt in seiner Sexualität. Sexualität bringt sein kindliches, selbstloses, gemeinschaftliches und fruchtbares Wesen zum Ausdruck. Die Dynamik der Geschlechterdifferenz ermöglicht die Wahrheit der Liebe. Die Genesis weist auf die Geschlechterdifferenz beim Menschen hin, nicht aber bei Tieren. 

Und der Körper drückt es aus und offenbart es. «Der Körper, und nur der Körper, vermag das Unsichtbare sichtbar zu machen: das Geistige und das Göttliche» (dies sind die Worte von Johannes Paul II. in der Generalaudienz am 20. Februar 1980). Die Sprache des Körpers macht das Bild des unsichtbaren Gottes sichtbar: Entweder die Körper tun es, oder es gibt kein Bild.

Christliche Sicht des Körpers vs. Christliche Sicht des Körpers

Fabrice, der im Paradies weilt, Adam und Eva in die Augen schaut und die Menschheit vor dem Hintergrund des Geheimnisses ihrer Schöpfung betrachtet, verallgemeinert die Antwort auf die Frage nach der Sexualität. So weitet sich die christliche Sicht des Körpers – des Körpers jedes Getauften – auf den Körper jedes Mannes und jeder Frau aus – ob christlich oder nicht – und wird zur christlichen Sicht des Körpers, des Körpers aller. Die christliche Sicht des Körpers und der Sexualität ist die menschliche Sicht des Körpers und der Sexualität.

«Wir müssen uns nur den Gesichtsausdruck vor Augen führen, den wir beim Orgasmus, beim Geschlechtsverkehr machen», erklärt Fabrice. „Das ist kein offizieller Gesichtsausdruck; er mag sogar beschämend wirken, denn es ist der Ausdruck eines Körpers, der sich einem anderen hingibt, einer Person, die sich einer anderen unterwirft. Sex bedeutet Offenbarung, Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit, nicht Macht: Es ist die Verletzlichkeit des Mannes, der sich in einem intimen Moment offenbart und dabei seine Potenz verlieren kann; und es ist auch die Verletzlichkeit der Frau, die aus dieser Beziehung schwanger werden kann“ oder die ausgenutzt werden kann. Unsere Gesichtsausdrücke erzählen uns von einer universellen Bedeutung von Sex und Körper.

Sex ist ein Ort der Intimität, der Hingabe und der Suche nach dem Herzen.

Innerhalb dieses offenkundigen Rahmens verbergen unsere Körper ihre Kraft nicht: «Sex ist ein Ort der Lust», bekräftigt Fabrice. Und nur für Männer und Frauen (für jeden Mann und jede Frau, nicht für Tiere) ist Sex in der Tiefe ihrer Sexualität ein Ort der Intimität, der Verletzlichkeit, der Hingabe, des Gebens und des Lebensspendens: «Sex ist eine Realität der Intimität, der Hingabe des Herzens, der Suche nach dem anderen Herzen», betont Hadjadj.

Und an anderer Stelle erinnert er uns: «Sex ist eine Beziehung, und zwar eine fleischliche Beziehung.» Wenn keine Beziehung besteht – wenn es kein Fundament gibt, das die Hingabe des Selbst und die Suche nach dem anderen, nach Intimität, prägt –, dann ist die sexuelle Beziehung keine Beziehung; sie ist nur Sex, sie ist nur Vergnügen.

Sex spricht und sagt mir: "Los, schenke Leben!"«

Und er fährt fort: «Euer Geschlecht spricht. Euer Geschlecht sagt: “Ich bin hier, um eine Frau zu finden, die immer unbegreiflich bleiben wird – erstes Geheimnis – und ich bin hier, um eine neue Generation zu gebären – zweites Geheimnis –” (…) Und man will kein Leben schenken, aber mein Geschlecht sagt mir: “Du musst es tun.” Mein Geschlecht geht meiner Vernunft voraus und sagt mir: “Nur zu, gib Leben!” (…) Denn der Sinn des Lebens – so wird unser Philosoph an anderer Stelle im Interview sagen – ist keine Frage der Dauer (des Lebens verlängerns); der Sinn des Lebens ist eine Frage des Gebens, des Schenkens von Leben und des Gebärens (bereits ein Kreuz) eines neuen Lebens.». 

Die Frage nach dem Sex umformulieren

Angesichts dieser umfassenden Sichtweise auf Sexualität erweist sich die Frage nach der Sünde der Sexualität als reduktionistische Frage; als eine Frage, die von einer fragmentierten Sichtweise auf Sexualität ausgeht, von einer Auffassung von Sexualität, die sich auf das Vergnügen konzentriert und alles andere ausblendet.

In diesem Fall könnte die Frage zum Thema Sex lauten: Ist Sex zum Vergnügen eine Sünde? Eine Frage, die keiner Antwort bedarf, da sie sich von selbst beantwortet.

Dennoch wird die erste Frage von Generation zu Generation wiederholt: «Ist Sex eine Sünde?» – eine Frage, die widerhallt, ein Echo, das nie verstummt. Generationen kommen und gehen, und die Körper von Männern und Frauen sprechen weiterhin dieselbe Sprache. Junge Menschen formulieren (und schreien) die Fragen, die ihnen ihre Körper diktieren.

Die Bedeutung des Körpers und der Körpersprache

Und die Menschen tragen die Antworten in sich; sie müssen nur auf ihren Körper schauen: Die Antworten sind in die Bedeutung ihres Körpers eingeschrieben.

Die Bedeutungen des Körpers lehren uns, dass uns das Leben geschenkt wurde (kindliche Bedeutung), dass wir es leben, um es weiterzugeben (eheliche Bedeutung) und um anderen Leben zu schenken (fruchtbare Bedeutung).

Diese Bedeutungen, die einer Grammatik zugänglich sind – der fleischlichen Grammatik der Gabe –, bilden die Sprache unserer Körper. Die Sprache des Körpers ist eine Sprache, die in Körpern gesprochen wird und durch sie zu uns von Gott spricht.

Sex macht Theologie

«In einer tiefen Umarmung muss man darüber nachdenken, was die eigene Sexualität aussagt, und die Antwort kann nur theologische Hoffnung, eine theologische Antwort sein. Das ist das Geheimnis: Meine Sexualität ist theologisch», sagt Hadjadj in diesem Interview. Unsere Körper sind theologisch. «Das erste Zeichen (gemeint ist das sexuelle Verlangen) ist Gegenstand der Theologie … es ist ein Zeichen der Hoffnung, das einem anderen Leben schenkt, das die Geschichte der Menschheit fortsetzt. Unter deiner Hose liegt die Fähigkeit, die gesamte Geschichte der Menschheit fortzuführen … Das Metaphysischste im Physischsten», bekräftigt Hadjadj.

Sex in Gottes Plan für die menschliche Liebe

Dennoch verortet Fabrice die Frage der Sexualität im Rahmen einer «angemessenen Anthropologie», der Anthropologie der Theologie des Leibes. In dieser Perspektive ist der Gesprächspartner göttlich; der Raum das Paradies; die Zeit der sechste Schöpfungstag; das Paar das erste Paar, das des ersten Mannes und der ersten Frau (und in ihm jedes Paar).

In diesem Kontext ist Sex «sehr gut»; er ist Teil von Gottes Plan für die menschliche Liebe. Ihn zu achten, stellt sicher, dass «der Zug der Liebe» nicht «die Gleise von Ehe und Mutterschaft» entgleist.

Auf diesem Weg zum Glück atmen Ehepaare die Atmosphäre des Paradieses – dieselbe Atmosphäre, die zwei Körper als unser Erbe bewahrt haben, bevor sie sie verlassen mussten. Und Sex ist eine Freude. 

Der AutorValle Rodriguez Castilla

Pharmaziestudium. Expertin für affektive und sexuelle Bildung, Gender und Theologie des Leibes

Evangelisierung, zwischen Gefühl und Vernunft

Bewegungen und Zusammenkünfte, die junge Menschen und Erwachsene anziehen, die der Kirche fernstehen, tragen sichtbare Früchte: Bekehrungen, Versöhnungen, Berufungen und lebendige Gemeinschaften.

17. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

In einer Zeit, in der die Rolle von Emotionen im Glaubenserlebnis sowohl in allgemeinen als auch in religiösen Medien für Schlagzeilen sorgt, gibt es Erlebnisse, die uns daran erinnern, dass das Christentum weiterhin vor allem von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Dieser Freitagabend war ein solches Erlebnis.

Fast vier Stunden lang versammelten sich etwa fünfundvierzig Menschen im Haus von Javier Huerta und Marta, Seine Frau. Das Treffen – schlicht und vertraut – bestand aus dem Austausch von Glaubenszeugnissen, dem Ansehen eines Dokumentarfilms, dem Hören christlicher Live-Musik, Gesprächen und einem gemeinsamen Abendessen. Von außen betrachtet nichts Spektakuläres. Doch die Erfahrung besaß eine außergewöhnliche Intensität: Viele der Anwesenden waren nicht gläubig oder hatten wenig Kontakt zur Kirche.

Eine unbeabsichtigte Umwandlung

Der Abend begann mit der Geschichte von Javiers und Martas Bekehrung. Es war keine geplante Suche und auch nicht das Ergebnis eines langen Prozesses. Wie Javier erklärte, begann alles unerwartet, als er das Lied hörte. Wirbelsturm, aus Hakuna. In diesem Moment – so seine eigene Aussage – hatte er die innere Gewissheit, dass Gott existierte und dass er ihn liebte.

Diese erste Eingebung entfachte etwas weit Tieferes als nur eine flüchtige Emotion. Javier begann mit ungewöhnlichem Eifer zu lesen. Er vertiefte sich in klassische Texte über Spiritualität, die Schriften der großen Heiligen der Kirche und in Bücher über Naturwissenschaften: Physik, Kosmologie, Biologie. Was er dabei entdeckte, überraschte ihn zutiefst: Je mehr er über die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft zum Universum und zum menschlichen Leben erfuhr, desto plausibler erschien ihm die Vorstellung eines geplanten und geordneten Kosmos.

Als Ergebnis dieses Prozesses beschloss er, Zeit und Ressourcen in ein einzigartiges Projekt zu investieren: die Produktion eines etwa vierzigminütigen Dokumentarfilms, der wissenschaftliche Argumente – kosmologischer und biologischer Natur – für die Existenz Gottes zusammenführt. Dieser Ansatz erinnert an die apologetische Bewegung, die in den letzten Jahren in Spanien durch Autoren wie José Carlos González-Hurtado und durch diverse internationale Essays zum Verhältnis von Gott und Wissenschaft populär wurde.

Von der Vernunft zur Emotion

Der Abend bot abwechselnd die Vorführung des Dokumentarfilms und das Vorführen einiger Lieder, deren Texte die Nähe und Liebe Gottes vermittelten und direkt das Herz und die Erfahrung der Begegnung mit Gott ansprachen.

Doch die Zusammenkunft beschränkte sich nicht nur auf den emotionalen Aspekt. Es gab auch einen fünfzehnminütigen theologischen Vortrag, der den besprochenen Glauben und die Gotteserfahrung intellektuell vertiefen sollte. Anschließend folgten Fragen aus dem Publikum, ein gemeinsames Abendessen, zu dem jeder etwas mitgebracht hatte, und zum Abschluss drei weitere mitreißende Lobpreislieder.

Die Atmosphäre erwies sich als überraschend einladend für ein breites Publikum: gläubige Menschen, solche, die der Kirche fernstanden, Katholiken, die musikalische Glaubensbekundungen nicht gewohnt waren, und umgekehrt solche, die sich dafür begeisterten. Viele Teilnehmer hatten bereits an der Emmaus-Konferenz teilgenommen und brachten ihre Freunde mit, in der Hoffnung, ihnen eine Begegnung mit Christus zu ermöglichen. Das Ergebnis war auf menschlicher Ebene angenehm und intellektuell anregend. Auf spiritueller Ebene war es für viele zutiefst bedeutsam.

Javier und Marta organisieren diese Treffen etwa einmal im Monat. In etwas mehr als einem Jahr haben über achthundert Menschen ihr Haus besucht. Das Paar spricht ganz selbstverständlich über die positiven Ergebnisse, die sie erlebt haben: Freunde, die ihren Glauben überdenken, unerwartete Gespräche und spirituelle Wege, die sich ihnen eröffnen.

Ihre Motivation ist einfach: Sie wollen einen Raum bieten, in dem jemand, der nicht glaubt, zumindest ernsthaft die Möglichkeit der Existenz Gottes in Betracht ziehen kann.

Die Frage des Emotivismus

Solche Erfahrungen gewinnen im aktuellen Kontext besondere Bedeutung. Vor zwei Wochen veröffentlichten die spanischen Bischöfe ein Dokument, in dem sie vor den Gefahren des Emotionalismus im religiösen Erleben warnten: der Möglichkeit, dass der Glaube auf intensive Gefühle reduziert wird, ohne über eine ausreichende doktrinäre oder sakramentale Grundlage zu verfügen.

Der Text löste in der religiösen Presse eine breite Debatte aus. Einige Medien interpretierten die Warnung als indirekt an jüngere Bewegungen und Erfahrungen wie Hakuna, Emmaus und Effeta gerichtet, die sich stark auf persönliche Zeugnisse und die Erfahrungsdimension des Glaubens konzentrieren.

Die Bischofskonferenz wies diese Interpretation auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Dokuments ausdrücklich zurück. Ein anschließender Social-Media-Beitrag ihrer Pressestelle – der später gelöscht wurde – entfachte die Debatte erneut.

Das Ergebnis ist eine gewisse Unklarheit. Wenn vor einem Phänomen gewarnt wird, ohne die konkreten Praktiken zu benennen, auf die sich das bezieht, fühlen sich viele möglicherweise nur angespielt oder von anderen herausgegriffen.

Was sich im Haus von Javier Huerta ereignete, trägt zur Klärung der Debatte bei. Es gab dort zweifellos Emotionen: Lieder, Stille, persönliche Zeugnisse. Aber es gab auch Vernunft: einen auf wissenschaftlichen Argumenten basierenden, apologetischen Dokumentarfilm, eine dogmatische Erklärung, einen offenen Dialog.

Anders ausgedrückt: Es war eine Erfahrung, die das Herz ansprach, ohne den Verstand zu vernachlässigen. Sie war nicht als vollständig christliche Erfahrung gedacht, da in der kürzeren Zeit nichts anderes möglich war. Sakramente und karitative Werke waren nicht Teil davon, obwohl darüber sehr positiv gesprochen wurde. 

Der Vorteil, die Tür zu öffnen

Jenseits jeder theoretischen Diskussion gibt es einen Aspekt, der besondere Beachtung verdient: die Geste der missionarischen Gastfreundschaft.

Ein ganz normales Ehepaar, das regelmäßig Dutzende von Menschen – viele von ihnen gläubigen Menschen – in sein Haus aufnimmt, leistet dabei einen enormen Aufwand. Vorbereitung, Organisation, Zeit und Energie – alles mit einem einzigen Ziel: ihre lebensverändernde Entdeckung mit anderen zu teilen.

Solche Initiativen erinnern an etwas Wesentliches am Christentum: Jahrhundertelang wurde der Glaube in den Familien, an gemeinsamen Tischen und in einfachen Gesprächen weitergegeben.

Eine pastorale Herausforderung

Die Debatte um den Emotivismus ist nicht trivial. Die Kirche trägt die Verantwortung dafür, dass der Glaube nicht auf ein flüchtiges Gefühlserlebnis reduziert wird. Gleichzeitig muss sie aber auch jene Bereiche anerkennen und unterstützen, in denen der Glaube neu erwacht.

Bewegungen und Zusammenkünfte, die junge Menschen und Erwachsene anziehen, die der Kirche fernstehen, tragen sichtbare Früchte: Bekehrungen, Versöhnungen, Berufungen und lebendige Gemeinschaften.

Wie in jeder kirchlichen Realität gibt es immer Aspekte, die verbessert werden können. Damit diese Verbesserung möglich ist, müssen pastorale Richtlinien klar, konkret und einfühlsam formuliert sein. Andernfalls besteht die Gefahr, unnötiges Misstrauen zu schüren oder das Vertrauen derer zu schwächen, die mit großem Eifer versuchen, das Evangelium in Kontexten zu verkünden, in denen der Glaube geschwunden zu sein scheint.

Zwischen Gefühl und Wahrheit

Die vielleicht wichtigste Lehre aus diesem Nachmittag ist diese: Der christliche Glaube ist nicht bloß eine Idee, nicht bloß ein Gefühl. Er ist zugleich eine Erfahrung, die das Herz berührt, und eine Wahrheit, die den Verstand anspricht.

Und manchmal – wie es im Wohnzimmer eines jeden Hauses vorkommt – findet man beides an dem einfachsten Ort von allen: in einem aufrichtigen Gespräch zwischen Freunden, die sich gemeinsam fragen, ob Gott existieren kann.

Der AutorJavier García Herrería

Herausgeber von Omnes. Zuvor hat er für verschiedene Medien gearbeitet und 18 Jahre lang Philosophie auf Bachillerato-Ebene unterrichtet.

Berufung

Der heilige Patrick war kein Ire, aber elf Heilige, die ihm folgten, waren es!

Am St. Patrick’s Day, dem 17. März, sind wir alle Iren – so lautet ein Sprichwort. Hagiographen wissen jedoch, dass der “Apostel Irlands” im römischen Britannien geboren wurde und als entführter jugendlicher Sklave zum ersten Mal irischen Boden betrat. Doch hier sind elf irische Heilige, die das Missionswerk des heiligen Patrick fortsetzten.

OSV / Omnes-17. März 2026-Lesezeit: 6 Minuten

Nach seiner Gefangenschaft floh der heilige Patrick und kehrte nach Britannien zurück. Sein Wunsch, die heidnischen Iren zum Christentum zu bekehren, veranlasste ihn, Theologie zu studieren. Schließlich wurde er zum Bischof geweiht und kehrte nach Irland zurück, wo er das Christentum verbreitete. Man nimmt an, dass er am 17. März 461 starb.

Während dem großen irischen Evangelisten viel Aufmerksamkeit zuteilwird, stellen wir hier elf in Irland geborene Heilige vor, die das Werk des heiligen Patrick fortsetzten und ebenfalls einen Toast in seinem Namen verdienen. Zum Wohl!

1. Der heilige Benen (5. Jahrhundert)

Nach Legenden soll dieser Sohn eines irischen Clanführers aus Meath um das Jahr 433 an der ersten St. Patrick's Ostermesse in Irland teilgenommen haben.

Es gibt mehrere Geschichten über seine erste Begegnung mit Patrick: In einer davon war er so beeindruckt von Patricks Worten, dass er Blumen über den zukünftigen Heiligen streute, während dieser schlief.

In anderen Fällen bat er darum, Patrick begleiten zu dürfen, und Patrick wählte seinen Taufnamen Benen, abgeleitet vom lateinischen «benignus», was gütig bedeutet. Benen wurde ein enger Schüler Patricks und missionierte als einer seiner Nachfolger als Erster in Clare und Kerry im Westen Irlands. Sein Gedenktag ist der 9. November.

Die heilige Brigida von Kildare in einem Buntglasfenster der St. Brigid's Church in Crosshaven, einem Dorf in der Grafschaft Cork, Irland, am 20. Januar 2022. (Foto: OSV News/Cillian Kelly).

2. Die heilige Brigida von Kildare (451–525)

Zahlreiche Volkslegenden und sogar ihre Verbindung zu einer vorchristlichen Druidengöttin ranken sich um diese irische Äbtissin. Unbestritten ist jedoch eine Tatsache aus ihrer frühesten Biografie aus dem 7. Jahrhundert: Sie war Oberin eines Doppelklosters – für Nonnen und Mönche – in Kildare in den Jahren nach dem Tod des Heiligen Patrick. Zusammen mit dem Heiligen Patrick und dem Heiligen Columban gilt diese “Maria der Gälen” als Schutzpatronin Irlands. Ihr Gedenktag ist der 1. Februar und ein gesetzlicher Feiertag in Irland.

3. Heiliger Finnian von Clonard (470–549)

Dieser irische Abt, der nach dem heiligen Patrick als “der Meister” und “Meister der Heiligen” bekannt war, soll ursprünglich aus Leinster stammen, wo er mit der Gründung von Klöstern begann. Er reiste nach Wales und studierte dort das traditionelle Mönchtum, das die Überlegenheit des klösterlichen Lebens gegenüber dem weltlichen Leben und die Bedeutung des Lernens betonte. 

Nach seiner Rückkehr nach Irland gründete er zahlreiche Kirchen und Klöster, darunter sein großes Kloster in Clonard am Ufer des Boyne, das 3.000 Anhänger anzog, darunter den heiligen Ciaran von Clonmacnois, den heiligen Columba von Iona und den heiligen Brendan den Reisenden. Ob er auch Bischof war, ist nicht bekannt. Er starb an der Pest, die er sich vermutlich bei der Pflege anderer Kranker zugezogen hatte. Sein Gedenktag ist der 12. Dezember.

4. Heilige Ita von Killeedy (475–570)

Ursprünglich hieß sie Dierdre, erhielt aber den Namen Ita, was so viel wie “Durst nach Heiligkeit” bedeutet. Ihre Geschichte weist viele Parallelen zu der der heiligen Birgitta auf. Viele Jahre lang leitete Ita eine Gemeinschaft frommer Frauen in Killeedy, County Limerick. Sie führte eine Schule für Kinder, denen «Glaube an Gott mit Reinheit des Herzens, Einfachheit des Lebens mit Frömmigkeit und Großzügigkeit mit Liebe» vermittelt wurden.

Der heilige Brendan der Reisende soll ihr Schüler gewesen sein. Die Legende der heiligen Ita betont körperliche Askese und beinhaltet einige außergewöhnliche Wunder. Ihr Gedenktag ist der 15. Januar.

5. Der heilige Kevin von Glendalough (498–618)

Die mündliche Überlieferung bewahrte und schmückte die Geschichte des Gründers eines der wichtigsten Pilgerorte Irlands aus. Kevin wurde in Leinster geboren, von St. Cronan getauft und in einem Kloster nahe Dublin ausgebildet. Nach seiner Priesterweihe lebte er sieben Jahre lang allein in einer Höhle, was seine Gesundheit beeinträchtigte und ihn dazu veranlasste, ein Steingrab aus der Bronzezeit als Kirche zu nutzen. 

Nach seiner Genesung sammelte er einige Jünger um sich und gründete die Abtei Glendalough in Wicklow. Der Legende nach unternahm er eine Pilgerreise nach Rom, besuchte den heiligen Kieran in Clonmacnoise und wurde 120 Jahre alt. Sein Gedenktag ist der 3. Juni.

6. Der heilige Samthann von Clombroney (6. Jahrhundert)

Samthann, eine für ihre Weisheit bekannte irische Äbtissin, soll in Donegal Nonne geworden sein, nachdem ein Adliger, mit dem sie verlobt war, ihrem Wunsch entsprochen hatte, nur Gott zu heiraten. Sie gründete die Abtei Clonbroney in Longford, wo sie ein einfaches Leben führte.

Er lehnte große Ländereien für die Abtei ab, und seine Herde beschränkte sich auf sechs Kühe. Einer Biografie zufolge riet er einem Mönch, der ihn nach der richtigen Gebetshaltung fragte, dass man in jeder Position beten könne: sitzend, stehend, kniend oder liegend. Sein Name erscheint in der Litanei und im Kanon des Stowe-Missale, und mehrere Wunder werden seiner Fürsprache zugeschrieben. Sein Gedenktag ist der 18. Dezember.

In der St. Mary’s Cathedral in Kilkenny ist ein Mosaik des heiligen Kieran, des Gründers des Klosters Clonmacnoise in Irland, zu sehen. (OSV News Archives).

7. Der heilige Kieran von Clonmacnoise (516–549)

Von seinem Geburtsort Connacht in Irland reiste Kieran im Alter von 15 Jahren nach Clonard, um bei Saint Finnian zu studieren. Der Legende nach brachte er eine Kuh mit, um Milch zu bekommen. Er wurde dort der gelehrteste Mönch und verbrachte anschließend sieben Jahre bei Saint Enda auf den Aran-Inseln, wo er zum Priester geweiht wurde.

Später zog er nach Isel, verließ es aber bald wieder, da sich andere Mönche über seine Großzügigkeit gegenüber den Armen beschwerten. Um 545 gründete er zusammen mit acht Gefährten das Kloster Clonmacnoise am Ufer des Shannon, das sich aufgrund seiner Handschriften und liturgischen Metallgegenstände zu einem bedeutenden religiösen Zentrum entwickelte. Sein Gedenktag ist der 9. September.

Ein Buntglasfenster in der Episkopalkathedrale All Saints in Albany, New York, zeigt den heiligen Columban, wie er aus einem Boot steigt. Der keltische Missionar und seine zwölf Jünger reisten im Jahr 563 n. Chr. von Ballycastle in Irland auf dem Seeweg ins heidnische Schottland. (Foto: OSV News/Crosiers).

8. Der heilige Columba von Iona (521–597)

Dieser Abt, einer der Schutzheiligen Schottlands, wurde in Irland geboren. Auch in Irland ausgebildet und zum Priester geweiht, widmete er sich fünfzehn Jahre lang der Predigt und der Gründung von Klöstern, darunter Derry, Durrow und Kells. Seine Auseinandersetzungen mit König Diarmaid über eine Psalterabschrift und das Asylrecht führten jedoch zu einem Clanstreit und einer Schlacht, in der 3.000 Männer starben. 

Als Buße wählte Columba das Exil und reiste um das Jahr 561 mit zwölf Verwandten nach Schottland, um dort das Kloster auf der Insel Iona zu gründen. Er missionierte die Pikten und bekehrte ihren König. Die Mönche von Iona unternahmen Missionen in ganz Europa, und ihre Ordensregel blieb bis zur Benediktinerregel maßgebend. Columba, auch Colmcille genannt (von Columba und Zelle), hatte einen enormen Einfluss auf das abendländische Mönchtum. Sein Gedenktag ist der 9. Juni.

9. Der heilige Columban (543–615)

Dieser bedeutende irische Missionsmönch trat in ein Kloster in Bangor ein, wo er 30 Jahre lang lehrte. Um das Jahr 590 wurde er zusammen mit zwölf Gefährten als Missionare nach Gallien (Frankreich) entsandt, wo Columban drei Klöster in Burgund gründete und Abt von Luxeuil wurde.

Er predigte gegen die Nachlässigkeit des Klerus und die Unsittlichkeit am Hof und führte eine strenge keltische Buße ein. Nach seiner Vertreibung aus Burgund predigte Columban in der Schweiz und gründete, nachdem er auch von dort vertrieben worden war, ein Kloster in Bobbio (Italien), das zu einem Zentrum der Gelehrsamkeit wurde. Sein Gedenktag ist der 23. November.

10. Der heilige Colman von Lindisfarne (605–676)

Der aus Irland stammende Colman war Mönch auf Iona, bevor er 661 zum dritten Bischof von Lindisfarne in England gewählt wurde. Während seiner dreijährigen Amtszeit setzte er sich für irische Klosterbräuche und keltische Riten ein. 664 nahm er an der Synode von Whitby teil, auf der das Osterdatum, die Tonsurform, die Rolle der lokalen Bischöfe und das Verhältnis zwischen den englischen Kirchen und Rom festgelegt wurden. 

Colman verteidigte die irische Tradition, unterlag jedoch dem heiligen Wilfrid, Bischof von York, der die römischen Riten bevorzugte. Colman legte sein Bistum nieder und kehrte nach Irland zurück, wo er in Galway und Mayo Klöster gründete und bis zu seinem Tod als Abt beider wirkte. Die Geschichte des heiligen Beda ist die wichtigste Quelle für Informationen über sein Leben. Sein Gedenktag wird am 18. Februar begangen.

11. Heiliger Donatus von Fiesole (829–876)

Der Überlieferung nach war dieser Bischof einer der vielen Iren, die im frühen Mittelalter durch Europa reisten. Er kam aus Rom nach Fiesole in Italien, als der Bischofssitz vakant wurde, und wurde zum Bischof gewählt. Er soll als Lehrer im Dienst der fränkischen Könige gestanden haben. Aus dem Jahr 850 ist seine Schenkung der Kirche und des Hospizes Santa Brígida in Piacenza an die von Columban in Bobbio gegründete Abtei belegt. Der heilige Andreas von Fiesole soll sein irischer Reisegefährte gewesen sein, doch gibt es keinen eindeutigen Beweis für seine Existenz. Der Gedenktag des heiligen Donatus wird am 22. Oktober begangen.

Der AutorOSV / Omnes

Aus dem Vatikan

Der Papst wird Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea in Afrika besuchen.

„Auf den Spuren des heiligen Augustinus“ könnte der Titel der ersten Afrikareise von Papst Leo XIV. sein. Seit heute Morgen steht der Reiseplan fest. Vom 13. bis 23. April 2026 wird der Papst seine erste große apostolische Reise nach Afrika unternehmen, die ihn in vier Länder führen wird: Algerien, das Heimatland des heiligen Augustinus, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.

Francisco Otamendi-16. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Papst Leo XIV. unternimmt vom 13. bis 23. April 2026 seine erste große apostolische Reise nach Afrika seit Beginn seines Pontifikats. Die Reise führt ihn durch vier Länder: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Der Reiseplan wurde am 16. März 2026 vom Heiligen Stuhl im offiziellen Terminkalender des Papstes und über die vatikanischen Medien veröffentlicht.

Die elftägige Reise, die Hier nachsehen, Die Pilgerreise vereint liturgische Feiern, Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und der Kirchen sowie symbolische Gesten im Zeichen des Friedens, des interreligiösen Dialogs und der Sorge um die Ärmsten. Darüber hinaus ist sie von großer Bedeutung, da Afrika zu den Regionen der Welt gehört, in denen die katholische Kirche am schnellsten wächst.

Er wird Annaba, das antike Hippo, die Heimat des Heiligen Augustinus, in Algerien besuchen (13-14).

Die erste Phase findet statt in Algerien, dort wird der Papst drei Tage verweilen und die Städte Algier und Annaba besuchen.

Einer der bedeutendsten Momente wird die Pilgerreise nach Annaba, dem antiken Hippo, dem Land des heiligen Augustinus, sein, wo der Kirchenvater Augustinus von Hippo lebte und wirkte. Dort wird der Papst eine Gedenkzeremonie und ein Gebet zum Andenken an den Heiligen abhalten.

Ein Treffen mit den Augustiner-Eremiten ist ebenfalls geplant, was insbesondere deshalb von Bedeutung ist, weil der Papst selbst dem Augustinerorden angehört. Der Besuch umfasst zudem Treffen mit Vertretern der Zivilbehörden und anderer Religionen in einem überwiegend muslimischen Land und unterstreicht damit den interreligiösen Dialog.

Kamerun (15.-18. April)

Die zweite Etappe der Reise führt nach Kamerun, wo der Papst drei Tage verweilen wird. Während dieses Teils der Reise wird er die Städte Yaoundé, Bamenda und Douala besuchen.

Zu den Höhepunkten zählen eine große Messe mit den Gläubigen, Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten aus dem ganzen Land sowie Zusammenkünfte mit Jugendlichen und Vertretern der Zivilgesellschaft. Der Papst wird voraussichtlich Themen wie nationale Versöhnung, Frieden und die Lage der Armen ansprechen – Themen, die für die soziale Realität des Landes von großer Bedeutung sind.

Angola (18.-21. April)

Die dritte Etappe findet in Angola statt, wo der Papst drei Tage verweilen und Luanda, Muxima und Saurimo besuchen wird.

Ein zentraler Höhepunkt wird die Feier einer großen Eucharistiefeier in Luanda sein, begleitet von Treffen mit politischen Vertretern, Bischöfen und Vertretern sozialer Organisationen. Der Marienwallfahrtsort Muxima, einer der wichtigsten Wallfahrtsorte des Landes, wird Schauplatz eines Gebets für Frieden und Versöhnung sein.

Die angolanischen Bischöfe haben betont, dass der Besuch des Papstes eine Gelegenheit zur Reflexion über soziale Gerechtigkeit, Bildung und den Kampf gegen die Armut bieten wird.

Äquatorialguinea (21.-23. April)

Die letzte Etappe der Reise führt nach Äquatorialguinea, wo der Papst zwei Tage verweilen wird. Er wird die Städte Malabo, Mongomo und Bata besuchen.

In dieser letzten Phase wird neben Treffen mit den Behörden des Landes und den Bischöfen der Region ein großer Gottesdienst mit den Gläubigen gefeiert. Der Papst wird außerdem pastorale Gespräche mit Priestern, Ordensleuten und Katecheten führen, um das kirchliche Leben in Zentralafrika zu stärken.

Starke pastorale Bedeutung

Die Afrikareise von Papst Leo XIV. zählt nach seinen Besuchen in Nicäa (Türkei) und im Libanon zu den wichtigsten pastoralen Projekten seines bisherigen Pontifikats. In vier Ländern und mehreren Städten wird der Papst eine Botschaft des Friedens, des Dialogs und der Hoffnung verkünden und gleichzeitig das christliche Erbe des Kontinents hervorheben, insbesondere an Orten, die mit historischen Persönlichkeiten wie dem Heiligen Augustinus verbunden sind.

Der Besuch spiegelt auch die wachsende Bedeutung Afrikas in der katholischen Kirche und den Wunsch des Papstes wider, die Gemeinschaft mit den christlichen Gemeinden des Kontinents zu stärken.

Am 3. Dezember 2025, nach seiner Rückkehr aus der Türkei und dem Libanon, Heiliger Vater Er sagte Reportern, er hoffe, nach Afrika zu reisen, unter anderem nach Algerien, wo der heilige Augustinus als Bischof wirkte und wo er noch immer “als Sohn der Nation hohes Ansehen genießt”.

Der AutorFrancisco Otamendi

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Aus dem Vatikan

Leo XIV. empfängt die Päpstliche Kommission für den Schutz von Minderjährigen

Leo XIV. empfing die Mitglieder der Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen, dankte ihnen für ihre Arbeit und ermutigte sie, die "Kultur der Fürsorge" weiterhin zu fördern.

Paloma López Campos-16. März 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Papst Leo XIV. empfing im Publikum Am 16. März wandte er sich an die Vollversammlung der Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen. Nach der Begrüßung aller Anwesenden dankte der Papst ihnen für ihren “Dienst an der Kirche beim Schutz von Kindern, Jugendlichen und Menschen in schutzbedürftigen Situationen”.

Der Heilige Vater bezeichnete die Arbeit der Kommission als “einen anspruchsvollen, manchmal stillen und oft kostspieligen Dienst, der aber für das Leben der Kirche und den Aufbau einer authentischen Kultur der Fürsorge unerlässlich ist.”.

Leo XIV. erinnerte andererseits an die Absicht von Papst Franziskus, der die gesamte Kirche daran erinnern wollte, dass die Prävention von Missbrauch keine optionale Aufgabe, sondern ein wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Sendung sei. Er würdigte zudem den Dialog, den Leo XIV. mit der Disziplinarsektion des Dikasteriums für die Glaubenslehre geführt habe, als sehr ermutigend. Dank dieses Dialogs, so Leo XIV. weiter, würden Prävention und Disziplinaraufsicht auf wahrhaft synergistische und wirksame Weise miteinander verbunden.

Kultur der Pflege

Der Papst erklärte, dass Verhütung Es handelt sich nicht einfach um eine Reihe von Regeln, sondern vielmehr “um die Förderung einer Kultur der Fürsorge in der gesamten Kirche”. Etwas, das, wie der Heilige Vater betonte, “keine von außen auferlegte Verpflichtung, sondern ein natürlicher Ausdruck des Glaubens” sei.

Um diese Kultur zu fördern, müssen wir einen “Wandelprozess durchlaufen, in dem wir das Leid anderer hören und uns zum Handeln bewegen”.

Papst Leo XIV. ermutigte die Mitglieder der Kommission außerdem, den Dialog mit den Dikasterien weiter zu intensivieren und die Unterstützung für alle lokalen Gemeinden und Kirchen zu fördern.

Abschließend äußerte der Papst den Wunsch, den Jahresbericht der Kommission entgegenzunehmen. Er schloss mit dem Hinweis, dass “der Schutz von Minderjährigen und Menschen in prekären Lebenslagen kein isolierter Bereich des kirchlichen Lebens ist, sondern eine Dimension, die Seelsorge, Ausbildung, Leitung und Disziplin durchdringt.”.

Aus der FederAlberto Sánchez León

Zu Habermas: Mehr Philosophie und weniger Führer

In weiten Teilen der Welt ist ein Bedürfnis nach Antidepressiva entstanden, was im Grunde eine Flucht vor der eigenen Wahrheit sein mag, oder eine Flucht vor Schmerz, der nicht physisch ist, sondern aus dem Schmerz resultiert, nicht zu wissen, wie man gut lebt; doch die wahre Medizin ist Wahrheit, Schönheit und Güte.

16. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Jürgen Habermas ist am 14. März 2026 verstorben. Bekannt im sozialen Bereich für seinen Beitrag zur Theorie des kommunikativen Handelns, berühmt im ökonomischen Bereich für seine Überlegungen zur “Kolonisierung der Lebenswelt”, ein unermüdlicher Verfechter einer stärkeren Präsenz der Philosophie im sozialen Bereich, seine Theorie des Wohlbefindens, seine große Dialogfähigkeit, seine unzähligen Werke… Mit 96 Jahren hat uns ein Intellektueller, ein Philosoph, verlassen.

Es fällt auf, wie sehr die Gesellschaft, insbesondere im Bildungsbereich, überall nach Führungskräften sucht. Scheinbar ist jeder dazu berufen, eine Führungsrolle zu übernehmen. Ich weiß nicht … ich höre so viel Gerede über Führungskräfte … und was sehe ich dann? Ich sehe vieles, aber keine Führungskräfte – weder in der Politik, noch im gesellschaftlichen Leben, noch in der Kultur. Vielleicht haben wir dieses Wort, das mir immer hohler vorkommt, überstrapaziert: Führung. Ich denke, wer dazu berufen ist, eine Führungsrolle zu übernehmen, sollte es auch sein. Aber es scheint mir keine Berufung, keine Mission zu sein, der wir alle folgen müssen, egal wie viele Führungskurse angeboten werden. Ich sage es nur ungern, aber so sehe ich das: Nicht jeder kann eine Führungskraft sein, und wir sind auch nicht alle dazu berufen. Ich glaube, es ist eine Berufung für eine Minderheit. Nun, viel Glück denen, die die nötigen Qualitäten besitzen!.

Wir brauchen Denker, Philosophen, die mehr denken und weniger produzieren, wie der koreanische Philosoph Byung-Chul Han in fast all seinen Werken vorschlägt. Wir müssen unsere Welt mehr lieben, sie betrachten, innehalten und sie beobachten, entschleunigen, uns mehr Zeit nehmen, sie anzusehen, sie wertzuschätzen, sie zu verschönern, anstatt nur Produktivität und Effizienz zu produzieren. Wir haben mehr als genug selbsternannte Führer, aber es fehlen uns Denker, Philosophen, die das Ideal der Wahrheit in einem Zeitalter retten können, das als postfaktisch gilt.

Vor einigen Jahren schrieb Lou Marinoff Mehr Platon und weniger Prozac. Meiner Meinung nach hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. In weiten Teilen der Welt ist ein Bedürfnis nach Antidepressiva entstanden, was im Grunde eine Flucht vor der eigenen Wahrheit oder vor Schmerz sein mag – nicht vor körperlichem Schmerz, sondern vor dem Schmerz, der entsteht, wenn man nicht weiß, wie man gut lebt. Doch die beste Medizin sind Wahrheit, Schönheit und Güte.

Ein weiterer Ersatz für Wahrheit, Güte und Schönheit könnten (ich will hier nicht belehren, sondern nur zum Nachdenken anregen) Fitnessstudios sein – Orte, an denen man in Einsamkeit den Körper trainiert, Musik hört und sich im Grunde von Gesellschaft, Freunden und Familie isoliert. Manchmal versucht auch Yoga, den Schmerz des Lebens zu ersetzen. Und die neue, ungesunde Welle der Suche nach Führungskräften in allen Teilen der Welt – also nach hocheffektiven Problemlösern – ist wie eine Hoffnung, die sich nie erfüllen wird. Warum? Weil Probleme das Salz in der Suppe des Lebens sind. Wir sollten sie nicht beseitigen; das wäre naiv. Wir müssen lernen, mit ihnen zu leben, sie zu akzeptieren, mit ihnen umzugehen und an ihnen zu wachsen. 

Philosophie – die Liebe zur Wahrheit, das Streben nach ihr und die gelebte Erfahrung – ist unersetzlich. Der Anführer strebt nach Erfolg; der Philosoph nach Wahrheit und Schönheit. Doch wie Leonardo Polo sagte: “Jeder Erfolg ist verfrüht.”. 

Wie verlockend der Erfolg doch ist und wie mühsam die Suche nach der Wahrheit! Denn die Wahrheit lohnt sich für viele nicht. Erfolg … wer könnte schon ein Angebot ablehnen, das zum Erfolg führt? Vergessen wir nicht, woher das Wort Erfolg kommt. Es kommt von „Ausgang“. Und genau so ist es: Es entführt uns aus der Realität, isoliert uns, weil es uns auf ein vermeintliches Podest stellt und uns auf eine Wolke des Triumphs hebt.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um über diese Persönlichkeiten nachzudenken, die die Geschichte wahrhaftig verändert haben – manche zum Guten, andere zum Schlechten. Sokrates, Jesus Christus, Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Descartes, Kant, Nietzsche, Marx, Edith Stein, Heidegger, Ratzinger … und natürlich Habermas … Nun … suchen Sie in ihren Schriften (obwohl weder Sokrates noch Jesus Christus etwas geschrieben haben, was meine These nur unterstreicht) nach dem Wort „Erfolg“ und sehen Sie, ob Sie fündig werden. 

Hoffentlich können wir bald einige Schlussfolgerungen ziehen…

Der AutorAlberto Sánchez León

Berufung

Luis Gutiérrez Rojas: “Wenn all deine Träume in Erfüllung gehen… wirst du frustriert sein.”

In diesem humorvollen Interview spricht der renommierte Psychiater Luis Gutiérrez Rojas über die Wichtigkeit, angesichts von Schwierigkeiten eine “positive Einstellung” zu bewahren.

Teresa Aguado Peña-16. März 2026-Lesezeit: 7 Minuten

Luis Gutiérrez Rojas ist Psychiater und Autor von Büchern wie Die Schönheit des Lebens y Um freier zu leben. Darüber hinaus zeichnet er sich durch seinen Optimismus und seinen Humor aus: Er war Finalist im Comedy Club und sein Talent für therapeutische Monologe wird weiterhin anerkannt.

Seit Jahren hält sie Vorträge, in denen sie Ratschläge für einen optimistischen und widerstandsfähigen Umgang mit dem Leben gibt und Wege aufzeigt, wie man Glück jenseits materieller Dinge finden kann. In diesem Interview spricht sie darüber, wie man Leid und alltägliche Sorgen in Chancen für persönliches Wachstum verwandeln kann.

Glauben Sie, dass die Kultur der sofortigen Bedürfnisbefriedigung junge Menschen anfälliger für Leid macht? Wie beeinflussen Anstrengung, Disziplin und Selbstkontrolle Angstzustände?

In der Tat. Es ist sehr gut erwiesen, dass Menschen, die sich selbst beherrschen – der Begriff „beherrschen“ stammt von „dominieren“, was eine christliche Bedeutung hat und bedeutet, den Herrn in sein Leben einzubeziehen – eine viel größere Fähigkeit besitzen, ihre Ziele zu erreichen, Frustrationen zu ertragen und weniger Angst zu empfinden.

Das Problem ist, dass Begriffe wie Anstrengung, Disziplin und Selbstbeherrschung heutzutage oft mit Unterdrückung gleichgesetzt werden – mit etwas Kostspieligem, Schwierigem, fast Unmöglichem. Vielleicht sollten wir das umkehren.

Wir sagen oft, Willenskraft sei die Fähigkeit, Belohnung aufzuschieben. Wir müssen jungen Menschen beibringen, dass sie reifer, stabiler und freier werden, wenn sie Belohnung aufschieben, sich Herausforderungen stellen und sich anspruchsvolle Ziele setzen, um – wie man heute so schön sagt – ihre Komfortzone zu verlassen. Vielleicht ist die Frage eher, wie wir das ändern können: Wie motivieren wir junge Menschen, sich selbst zu meistern und ihre Ziele zu erreichen?

Sie sind dafür bekannt, die positiven Seiten aktueller Probleme hervorzuheben. Welche weit verbreiteten Sorgen lassen sich in Chancen verwandeln, wenn man sie mit Optimismus betrachtet?

Optimismus ist keine naive oder törichte Sichtweise. Heutzutage hört man auch von toxischem Positivismus, der behauptet, alles sei in Ordnung, alles sei wunderbar, das Leben sei großartig und es passiere nie etwas Schlimmes. Das ist unglaublich naiv und ziemlich inhaltsleer.

Eine optimistische Lebenseinstellung bedeutet, die Mittel zu haben, um das zu verändern, was uns nicht gefällt. Und wenn wir diese Mittel nicht haben, weil es Dinge sind, die außerhalb unserer Kontrolle liegen (wir können weder die Welt, die Gesellschaft, Regierungen noch die Fehler unserer Familie oder der Menschen, die wir lieben, ändern), müssen wir dies als Teil des Weges akzeptieren.

Nicht nach unerreichbaren Zielen zu streben, weil sie, ich wiederhole, außerhalb unserer Kontrolle liegen, erfüllt uns mit Optimismus. Denn der optimistischste Mensch ist derjenige, der gegen sich selbst ankämpft, derjenige, der das Spiel im Wissen um seine Möglichkeiten spielt. Das ist wahrer Optimismus.

Um ein paar Beispiele für häufige Sorgen zu nennen (etwas scherzhaft gemeint): Manchmal sieht man Mütter, die verzweifelt sind, weil ihr Kind “nicht isst”. Ich sage dann meistens: Wissen Sie, wie viele Menschen letztes Jahr in Spanien an Hunger gestorben sind? Keiner. Selbst wenn er jetzt nicht isst, wird er irgendwann essen.

Ähnliches passiert, wenn man jung ist und eine Trennung durchmacht. Man denkt, diese Person sei die Liebe des Lebens gewesen und ohne sie hätte das Leben keinen Sinn. Doch diese Ansicht ist ziemlich naiv, denn mit der Zeit versteht man, dass das Leben viele Wendungen nimmt und Trennungen zum Prozess der emotionalen Reifung dazugehören.

Angesichts alltäglicher Dramen, übertriebener Konflikte oder scheinbar unerträglicher Probleme bleibt einem nichts anderes übrig, als eine Weile abzuwarten, mit etwas Abstand zu blicken und zu erkennen, dass viele dieser Sorgen unbedeutend sind.

Was kann man tun, um bei einer Neigung zu negativem Denken eine positive Denkweise zu entwickeln?

Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, jemandem vorzuschreiben, was er tun soll, oder ihm Richtlinien und Ratschläge zu geben, die meist wenig bis gar keinen Nutzen haben. Menschen verändern sich nicht, nur weil man ihnen sagt, was sie tun sollen – es sei denn, die Person hat wenig Persönlichkeit und ist sehr abhängig. Sie verändern sich, wenn sie selbst erkennen, dass sie sich verändern müssen. Die Kunst der Aufklärung und der Arbeit mit Menschen in der Psychologie besteht darin, ihnen bewusst zu machen, dass ihre Denkweise ihnen schadet.

Was diesen “negativen Chip” betrifft, analysiere ich Sprache sehr viel. Menschen denken durch Sprache, und es ist gerade der Spracherwerb, der uns von allen anderen Lebewesen unterscheidet und uns ermöglicht, die Welt auf eine andere Weise zu verstehen.

Menschen mit ausgeprägteren Sprachkenntnissen und einer höheren kulturellen und literarischen Bildung sind tendenziell intelligenter, einsichtsvoller und reflektierter. Um diese Denkweise zu verändern, beobachte ich unter anderem die Wortwahl, die jemand in negativen Äußerungen verwendet: “Ich war noch nie glücklich”, “Ich werde es nie schaffen”, “Ich habe Pech”, “Mir passiert immer alles”. Dann frage ich sie meist: “Übertreiben Sie oder nicht?”.

Von da an wird den Leuten allmählich klar, dass sie tatsächlich übertreiben. Manchmal antworten sie: “Ach, Luis, das ist doch nur eine Redewendung.” Und ich erkläre ihnen, dass diese Redewendung sehr wichtig ist, denn Worte konstruieren die Realität. Wenn jemand seine Ausdrucksweise ändert und Elemente einfließen lässt, die mehr Hoffnung, Opferbereitschaft und Sinngebung im Schwierigen zum Ausdruck bringen, dann findet dieser Wandel hin zu einer positiveren Denkweise statt.

Aber wie ich schon eingangs sagte, ist das wirklich Wichtige nicht, Ratschläge zu erteilen, sondern vielmehr, dass die Person selbst erkennt, was sie verbessern muss.

Wie können wir denen helfen, die gleichgültig leiden, ohne nach Antworten oder einem Sinn in dem zu suchen, was sie erleben?

Das Interessanteste ist die sokratische Frage. Man muss die Person fragen, warum. Ich widme mich der Behandlung von Menschen mit Erkrankungen, darunter auch sehr schwere psychische Erkrankungen, die das Leben der Patienten deutlich beeinträchtigen und zum Schlechteren verändern, indem sie es ihnen sehr schwer machen, ein normales Leben zu führen, manchmal sogar mit einem guten persönlichen, sozialen oder familiären Umfeld. Die Frage, die man ihnen stellen muss, ist: Warum?.

Was ist der Grund für Depressionen, für Schizophrenie? Was ist der Grund für eine Trennung, für den Verlust des Arbeitsplatzes, für finanzielle Schwierigkeiten? Anders gefragt: Warum passieren einem diese Dinge? Welche Lösungen gibt es? Welchen Sinn hat das alles? Und doch gibt es manchmal keine klaren Antworten oder Lösungen. Ich denke gerade darüber nach, zum Beispiel an die Tragödie von Adamuz: Man steigt in einen Zug und plötzlich stirbt man selbst, oder die Mutter, oder die Schwester. Sagen Sie mir, welche Lösung kann es für so etwas geben? Letztendlich ist die Suche nach dem Sinn des Lebens nichts anderes als die Suche nach dem Sinn dessen, was uns widerfährt.

Um diese Warum-Fragen zu beantworten, könnten wir uns Viktor Frankls Buch zuwenden. Die Suche des Menschen nach dem Sinn. Und Friedrich Nietzsche sagte: «Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.», Eine Idee, die Frankl selbst aufgriff und zum Mittelpunkt seiner Überlegungen machte.

Wir haben das Bedürfnis, unseren Erfahrungen Sinn zu geben, angefangen bei unseren persönlichen Lebenswegen. Diese Sinnsuche ist faszinierend, und Menschen finden ganz unterschiedliche Antworten aus anthropologischer, philosophischer und religiöser Perspektive. Wenn jemand den Sinn gefunden hat, sage ich ihm meist, es sei wie eine Ablage für seinen Stabhochsprungstab: eine Stütze, die es ihm ermöglicht, die Hindernisse des Lebens zu überwinden.

Ich glaube, der gegenwärtige Konflikt liegt nicht darin, dass es viel Leid gibt – das ist in Wirklichkeit weniger, als wir manchmal denken, da sich die Welt in vielerlei Hinsicht verbessert –, sondern in unserer Unfähigkeit, diesem Leid einen Sinn zu geben.

Tatsächlich leiden nicht unbedingt diejenigen am meisten, denen es am schlechtesten geht, sondern vielmehr diejenigen, die am wenigsten Ressourcen haben, um mit dem Leid umzugehen. Dies erklärt, warum westliche Wohlfahrtsgesellschaften in vielerlei Hinsicht stärker leiden als Entwicklungsländer.

Wie würdest du Glück definieren? Wo kann man es finden und wo nicht?

Mir kommt ein Satz von Miguel d'Ors in den Sinn – einem wunderbaren Dichter, der vielleicht etwas deprimierend wirken mag –, der besagt, dass Glück aus ’Nicht glücklich sein und sich nicht kümmern.«Ich finde, das ist eine sehr kluge Formulierung.“.

Man könnte meinen, Glück bestünde darin, alles zu erlangen, was man sich wünscht: Liebe, Geld, Gesundheit, Erfolg, Macht, Reisen, tun und lassen, was man will… Doch es gibt eine weitverbreitete Weisheit, die dem widerspricht. Die Roma, die als sehr intelligent gelten, sagen: “Ich hoffe, deine Träume gehen in Erfüllung.”. Sie wissen, dass paradoxerweise, wenn sich alle Wünsche erfüllen, ein Gefühl der Leere oder Frustration zurückbleibt.

Das erklärt, warum Gesellschaften, die – wie bereits erwähnt – so egozentrisch sind, und selbstbezogene Menschen – man denke an Leistungsträger, die größte wirtschaftliche, persönliche oder berufliche Erfolge erzielt haben – oft wenige Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens finden. Interessanterweise neigen sie dazu, sich über Kleinigkeiten zu ärgern. Sie sind nicht immer Vorbilder.

In gewisser Weise geht es beim Glück nicht darum, alles zu besitzen oder jeden Raum auszufüllen. Glück bedeutet vielmehr, Sinn im Fehlenden zu finden. Es wird immer Dinge geben, die uns fehlen, und der Schlüssel liegt darin, unsere eigenen Grenzen und die anderer zu akzeptieren. Zu akzeptieren, dass Menschen so sind, wie sie sind, und nicht so, wie wir sie gerne hätten; dass sich die Welt nicht einfach so ändert, nur weil wir es wollen; und dass es Aspekte an uns gibt, die sich, egal wie sehr wir es versuchen, niemals ändern werden, weil sie mit unserer Persönlichkeit verbunden sind.

Wenn wir akzeptieren, dass wir ungeduldig, unbeständig oder unreif sind oder Schwierigkeiten im Umgang mit anderen haben, und dies als Teil des Lebens annehmen, entsteht ein merkwürdiges Paradoxon: Akzeptanz macht uns glücklicher. Glück besteht demnach darin, uns selbst so anzuerkennen, wie wir sind, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, und zu verstehen, dass es mit den Karten, die uns in diesem Spiel ausgeteilt wurden, unzählige Gründe gibt, Glück zu finden.

Wie bereits erwähnt, ist Glück eng mit dem Sinn des Lebens verbunden. Wer einen Sinn im Transzendenten findet – also die Erkenntnis, dass es eine Welt jenseits des Materiellen gibt und dass wir unsere Talente zum Wohle anderer einsetzen können – und wer großzügige Liebe praktiziert, die darauf ausgerichtet ist, Wunden zu heilen und zu geben, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten, erfährt ein viel tieferes Glück.

Man könnte sagen, dass die heilige Teresa von Kalkutta unendlich viel glücklicher ist als die Person, die auf dem Cover von Hola! abgebildet ist und uns erzählt, dass es vor allem darauf ankommt, dreimal pro Woche Yoga zu machen.

Könnten Sie uns eine Anekdote über einen Patienten erzählen, die Ihre Sichtweise beeinflusst hat?

Ich könnte zwar keine einzelne Anekdote nennen, aber ich kann sagen, dass die Menschen, die mit mir über ihren Schmerz sprechen, viel stärker und widerstandsfähiger sind.

Eine Tatsache, die mich besonders beeindruckt, ist ihre deutlich höhere Toleranz. Wer selbst großes Leid erfahren hat, versteht das Leid anderer besser und zeigt mehr Mitgefühl für diejenigen, die schwere Zeiten durchmachen. Das erklärt, warum Menschen mit wenig Leid das Leid anderer manchmal nicht wirklich nachvollziehen können. Leid selbst zu erfahren oder das Leid anderer mitzuerleben, erweitert den Horizont.

Deshalb möchte ich jedem, der dieses Interview liest, empfehlen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wenn man sich für Menschen in Not einsetzt, erfährt man mehr Erfüllung, innere Stabilität, Intelligenz und Reife und lernt, das, was man hat, wirklich zu schätzen. Nach schwierigen Zeiten sagen wir oft: «Jetzt weiß ich, was wirklich zählt.».

Und selbst wenn wir keine große Tragödie erlebt haben, ist es wichtig, ehrlich auf die Leidenden zuzugehen: Sie sind ganz in unserer Nähe, gleich um die Ecke, in der nächsten Straße oder in der nächsten Stadt. Dadurch entdecken wir, was im Leben wirklich zählt, und erreichen mehr Wohlbefinden, seelische Stabilität und Glück.

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Blickpunkt Evangelium

Heiliger Josef, Ehemann Marias. Fest des heiligen Josef (Jahr)

Vitus Ntube kommentiert die Lesungen zum Hochfest des Heiligen Josef (A) am 19. März 2026.

Vitus Ntube-16. März 2026-Lesezeit: 2 Minuten

«Jakob zeugte Josef, den Mann Marias, von der Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.». 

Die heutige Lesung aus dem Evangelium beginnt mit diesen Worten. Mitten in der Fastenzeit haben wir die Gelegenheit, den heiligen Josef, den Ehemann der Jungfrau Maria, zu feiern. Heute feiern wir ihn gerade als Ehemann – Marias. Das Komma nach dem Namen des Heiligen ist wichtig: «Josef, Ehemann der Jungfrau Maria». Es offenbart seine Identität, den Schlüssel zu seiner Heiligkeit und den Grund für diese Feier. 

Der heilige Josef lehrt uns die wesentlichen Tugenden eines Ehemannes. Was können wir von ihm lernen? Das Evangelium lädt uns ein, über Josefs Situation nachzudenken und darüber, wie er sich entschied, Maria als seine Frau anzunehmen. Seine Reaktion bleibt ein wertvolles Vorbild für alle Ehemänner.

Das Evangelium beschreibt Josef als einen «"gerechter Mann"». Im Alten Testament bedeutet dies mehr als nur äußerlichen Gehorsam gegenüber dem Gesetz; es beschreibt jemanden, der den Bund wahrhaftig lebt und Gottes Willen mit aufrichtigem Herzen sucht. Josef war ein solcher Mann. Er erfüllte nicht nur die Regeln, sondern entdeckte Gottes Liebe hinter und im Gesetz. Papst Benedikt XVI. bemerkte einmal, dass im heiligen Josef «Das Alte Testament wird zum Neuen Testament.», Denn er sucht nicht nur die Gebote, sondern Gott selbst, die persönliche Liebe Gottes.

Das Evangelium schildert Josef in einer schwierigen Lage. Man kann sich seine Enttäuschung vorstellen, als er seine Frau schwanger vorfand. Er wusste, dass Maria eine rechtschaffene junge Frau war; er kannte ihre innere und äußere Schönheit, die Reinheit ihres Herzens, und nun ist er verwirrt und enttäuscht. Doch Josef, der wahrhaftig ein rechtschaffener Mann ist, wendet das Gesetz nicht starr auf Kosten der Güte an, sondern nimmt sich vielmehr die Zeit, die ihm zusteht, die Güte zu bewahren. «ein Weg der Liebe in der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit in der Liebe.». Es zeigt, dass der Gerechte nicht nur aus Glauben lebt (vgl. Habakuk 2,4), sondern auch aus Liebe. Seine Gerechtigkeit ist von der Liebe bestimmt. Er war ein Mann wahrer Liebe, ein Ehemann, der zu lieben wusste.

Joseph war ein Ehemann, der auf Gott hörte und ihm gehorchte. Er achtete auf Gottes Stimme. Er war kein Träumer, obwohl Gott durch einen Traum in sein Leben trat. Er war ein Mann des Gebets und erinnerte Ehemänner daran, wie wichtig der ständige Dialog mit Gott vor jeder Entscheidung innerhalb der Familie sei. Er besaß die Fähigkeit, auf Gott zu hören, und den Mut, das Richtige zu tun und seine Berufung als Ehemann zu leben, indem er Maria zur Frau nahm.

Als Josef aufstand, gehorchte und Maria zur Frau nahm, sagte er auch Ja zur Vaterschaft: «Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.». Durch seine Keuschheit als Ehemann wurde er auch Vater. In Joseph sehen wir eine weitere Dimension der Vaterschaft. Er ist nicht nur ein Vorbild für Ehemänner, sondern auch für zölibatär lebende Männer. Er zeigt, dass Keuschheit auch zu wahrer Vaterschaft führen kann.

Der heilige Josef ist ein Vorbild für Ehemänner, und es besteht ein dringender Bedarf an viel mehr «Josefs» in der heutigen Welt. Kein Wunder, dass mir eine fromme Mutter einmal sagte, sie solle dafür beten, dass ihre Tochter ihren Josef finde. Wie recht sie doch hatte! Wenn wir mehr heilige Familien brauchen, brauchen wir heilige Männer, heilige Ehemänner wie Josef. Wir beten, dass wir viele Männer wie den heiligen Josef haben werden, heilige Ehemänner.

Aus dem Vatikan

“Glaube ist kein blinder Akt, kein Verzicht auf Vernunft”, bekräftigt der Papst.

Am vierten Fastensonntag rief Papst Leo XIV. uns dazu auf, unsere Augen zu öffnen mit einem Glauben, der wachsam und aufmerksam den Fragen des menschlichen Herzens und den dramatischen Situationen von Ungerechtigkeit, Gewalt und Leid zugewandt ist. “Glaube ist kein blinder Akt, kein Verzicht auf Vernunft”, sagte er nur einen Tag nach dem Tod des Philosophen Jürgen Habermas.  

Francisco Otamendi-15. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Glaube und Vernunft, die Aufforderung, angesichts von Gewalt und Leid “die Augen offen zu halten”, sowie der Aufruf zu einer Einstellung der Feindseligkeiten im Nahen Osten und zur Wiederaufnahme des Dialogs, insbesondere im Libanon, waren zentrale Themen in der Angelus von Papst Leo XIV. am vierten Fastensonntag.

Tatsächlich Blickpunkt Evangelium Der Papst sagte, die Lesung für diesen vierten Fastensonntag erzähle von der Heilung eines von Geburt an Blinden (vgl. Joh 9,1-41), und dass es “auffallend ist, dass seit Jahrhunderten die Ansicht verbreitet ist und auch heute noch existiert, dass Glaube eine Art “Sprung ins Ungewisse”, ein Verzicht auf das Denken sei, sodass Glauben zu haben bedeute, “blind” zu glauben.“. 

“Ein Christentum mit offenen Augen”

Das Evangelium hingegen berichtet, dass im Kontakt mit Christus die Augen geöffnet werden, so dass die religiösen Autoritäten den geheilten Blinden eindringlich fragen: “Wie sind deine Augen geöffnet worden?‘ (Joh 9,10); und auch: ’Wie hat er deine Augen geöffnet?‘ (V. 26).

Der Papst ermutigte alle mit den Worten: “Wir, geheilt durch die Liebe Christi, sind aufgerufen, ein Christentum mit offenen Augen zu leben, insbesondere für das Leid anderer und die Wunden der Welt. Angesichts der vielen Fragen des menschlichen Herzens und der dramatischen Situationen von Ungerechtigkeit, Gewalt und Leid, die unsere Zeit prägen, brauchen wir einen wachen, aufmerksamen und prophetischen Glauben, einen Glauben, der uns die Augen für die Dunkelheit der Welt öffnet.“.

Leo XIV., Benedikt XVI., Jürgen Habermas

Kurz zuvor hatte der Nachfolger Petri gesagt: “Glaube ist kein blinder Akt, kein Verzicht auf Vernunft, keine Haltung einer bestimmten religiösen Überzeugung, die uns dazu bringt, unseren Blick von der Welt abzuwenden. Im Gegenteil, der Glaube hilft uns, aus Jesu Sicht zu sehen, mit seinen Augen.”.

Manche haben an dieser Stelle an die Gespräche zwischen dem deutschen Philosophen erinnert. Jürgen Habermas, Der gestern im Alter von 96 Jahren verstorbene Redner führte 2004 ein Gespräch mit Joseph Ratzinger (Benedikt XVI.), in dem dieser einräumte, dass Religion in gewisser Weise einer kritischen Kontrolle durch die Vernunft bedürfe. Im Mittelpunkt des Dialogs standen Glaube, Vernunft und Demokratie in Europa.

Habermas seinerseits räumte ein, dass Religion weiterhin eine relevante kulturelle und moralische Rolle spielt, und schlug nicht vor, sie aus dem öffentlichen Raum auszuschließen, sondern ihre ethischen Erkenntnisse in eine für alle Bürger verständliche Sprache zu übersetzen. Gleichzeitig betonte der Philosoph, dass das Verhältnis zwischen Glaube und Vernunft kein Verhältnis der Unterordnung, sondern des gegenseitigen Lernens sei. 

Krieg im Nahen Osten

Bezüglich des Krieges im Nahen Osten bemerkte Leo XIV.: “Tausende unschuldige Menschen haben ihr Leben verloren, und viele andere wurden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Ich wiederhole mein Gebet für all jene, die Angehörige bei den Angriffen auf Schulen, Krankenhäuser und bewohnte Gebiete verloren haben.”.

“Libanon, ein Grund zur großen Sorge”

Anschließend räumte er, wie bereits am vergangenen Sonntag, ein: “Die Lage im Libanon gibt Anlass zu großer Besorgnis. Ich hoffe, dass sich Wege für einen Dialog eröffnen, die den Behörden des Landes helfen können, dauerhafte Lösungen für die gegenwärtige schwere Krise zum Wohle aller Libanesen umzusetzen.“.

Im Namen der Christen des Nahen Ostens und aller Frauen und Männer guten Willens appelliere ich an die Verantwortlichen dieses Konflikts: Stellt die Feindseligkeiten ein! Lasst uns den Dialog wieder aufnehmen! Gewalt kann niemals zu der Gerechtigkeit, Stabilität und dem Frieden führen, nach denen sich die Menschen sehnen.

Der Papst residiert nun in der Wohnung des Apostolischen Palastes.

Darüber hinaus hat Papst Leo bereits übertragen Ihre Residenz Der Papst ist, wie Matteo Bruni, Direktor des Presseamtes des Heiligen Stuhls, bestätigte, zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern in eine Wohnung im Apostolischen Palast umgezogen. Diese umfasst mehrere Räume, darunter sein privates Arbeitszimmer, von dem aus der Papst auf dem Petersplatz den Angelus betet, eine Bibliothek und eine kleine Kapelle. Bislang hatte der Papst im Palast des Heiligen Offiziums gewohnt, wo er bereits als Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe residierte. 

Der AutorFrancisco Otamendi

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Junge Menschen, die soziale Medien verlassen 

Junge Menschen, die ihre Netze verlassen und Jesus nachfolgen, weisen uns, die wir ängstlich sind, den Weg und lassen uns erkennen, dass die Zukunft nicht so düster ist, wie es die Nachrichten darstellen.

15. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Innerhalb weniger Monate habe ich miterlebt, wie ein 20-jähriger Junge ins Priesterseminar eintrat und zwei 26-jährige Frauen heirateten. Unterschiedliche Wege für dieselbe Berufung: die Fesseln des Glaubens zu sprengen und Gott zu folgen, wohin er ihn führt.

In diesen Tagen vor der Feier von Seminar-Tag (22. März) sind wir aufgefordert, über die christliche Berufung nachzudenken, gegen die eine berühmte spanische Komikerin kürzlich einen wütenden Angriff gestartet hat, nicht so sehr, glaube ich, aus echtem Hass auf das Christentum, sondern weil «sie nicht weiß, was sie tut».

Für Menschen mit einer rein materialistischen Weltanschauung ist es unmöglich zu verstehen, warum ein junger Mann oder eine junge Frau sich entscheidet, nicht mehr für sich selbst zu leben, sondern sich anderen zu widmen – sei es durch eine christliche Ehe oder eine Berufung zum Priestertum oder in einen Orden. «Sie müssen einer Gehirnwäsche unterzogen worden sein», denken diejenigen, die nicht erkennen, dass ihr eigenes Gehirn durch Ideologien – regelrechte politische Religionen, die ihre Anhänger nicht nur innerlich leer zurücklassen, sondern sie unter dem Deckmantel der Freiheit versklaven – wie ein Schweizer Käse ist.

Andere Götter

Jesu Aufruf an seine Jünger, ihre Netze niederzulegen, ist in einer so verstrickten Welt wie der, vor der die Menschheit im zweiten Viertel des 21. Jahrhunderts steht, aktueller denn je. Unsere jungen Menschen sind gefangen im Bann des Geldgottes, der durchsichtigen Angelschnur des Ästhetikgottes, des dünnen Drahtes des Karrieregottes, des unsichtbaren Kabels des Liebesgottes, des flüchtigen Fadens der digitalen Welt…

Wie jene unsichtbaren Fischernetze, die im Meer treiben, Meerestiere verfangen und zu Tode erschöpfen, leben viele junge Männer und Frauen unwissentlich in einem riesigen Knäuel feiner Fäden gefangen, das sie am freien Schwimmen hindert. Die Daten belegen eindeutig: Die Jugend ist nicht mehr das goldene Zeitalter, sondern ganz im Gegenteil. Jüngere Generationen sind weitaus unglücklicher als ältere, und der psychische Verfall, unter dem sie leiden, erreicht pandemische Ausmaße.

Einladung zur Liebe

Was ist geschehen, dass sie trotz fast allem, was sie haben, mit ihrem Leben nicht zurechtkommen? Könnte es sein, dass der Mensch mehr ist als bloße Materie und diese Materie zerfällt, wenn er nicht erkennt, dass er mehr ist? Jesu Aufforderung an seine Jünger, ihre Netze zu verlassen, war kein Befehl der Autorität, sondern eine Einladung, geboren aus Freiheit, sich zu befreien und dieses «Mehr» zu entdecken, das Geheimnis wahren Glücks: die Liebe. Denn nur für uns selbst zu leben, verarmt uns und beschränkt unseren Geist, der dazu berufen ist, anderen die Hand zu reichen, zu lieben und zu dienen.

Wie viel Freude wird doch von jenen Menschen vermittelt, die für und durch andere leben! Mütter Und Eltern, die sich ihren Ehepartnern und Kindern widmen, Priester, die sich ihren Gemeinden widmen, Nonnen und Mönche, die sich um ihre Brüder und Schwestern in der Gemeinschaft kümmern und ihr kontemplatives oder aktives Charisma voll ausleben, oder Freiwillige, die ihren Beitrag zum Aufbau einer besseren Welt leisten. Sie alle zeigen, dass das Leben, wenn es gegeben wird, empfangen wird, und dass es verloren geht, wenn man versucht, es festzuhalten.

Die Aussage der Jugend

Zu sehen, wie junge Menschen gegen den Strom schwimmen und trotz aller Schwierigkeiten, die das heute mit sich bringt, Ja zu Gott sagen, offenbart mir meinen Mangel an Glauben und Hoffnung. Mangel an Glauben, weil ich vergesse, dass Gott ein Vater ist, der sich um die Seinen kümmert; Mangel an Hoffnung, weil ich die Zukunft fürchte – eine Zukunft, die weder von mir noch von Donald Trumps Launen abhängt, sondern allein von Gott.

Das Zeugnis von Seminaristen, die Erfahrungen junger Männer und Frauen, die sich für ein Ordensleben entscheiden, das Beispiel junger Paare Braut und Bräutigam, Sie sind ein kraftvoller prophetischer Ruf, der eine Gesellschaft aufrütteln sollte, die von den neuen Opiummitteln des Volkes in einen Dämmerzustand versetzt wurde. Die jungen Menschen, die ihre Netze verlassen und in die Fußstapfen Jesu treten, weisen uns, den Ängstlichen, den Weg und lassen uns erkennen, dass die Zukunft nicht so düster ist, wie die Nachrichten sie darstellen. 

Wie uns der heilige Petrus in der Apostelgeschichte in Erinnerung rufen würde: «Eure Söhne und Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Visionen haben.» Das ist alles.

Der AutorAntonio Moreno

Journalist. Hochschulabschluss in Kommunikationswissenschaften und Bachelor in Religionswissenschaften. Er arbeitet in der Diözesandelegation für die Medien in Málaga. Seine zahlreichen "Threads" auf Twitter über den Glauben und das tägliche Leben sind sehr beliebt.

Berufung

Dienen durch Kommunikation: Die Mission, die Susy Campoverdes Leben veränderte

In Guayaquil, einer Stadt mit rasantem Tempo und pulsierendem Handel, hat Susy Campoverde in Zusammenarbeit mit ihrer Gemeinde einen Raum gefunden, in dem Zeit anders gemessen wird: durch Gnade.

Juan Carlos Vasconez-14. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Susy Campoverde, eine Marketingexpertin mit fundierten Kenntnissen der Geschäftswelt, tauschte Unternehmensstrategien gegen die Arbeit in Kirchengemeinden ein und entdeckte dabei eine unerwartete Berufung.

Manchmal ist Susy selbst überrascht von der Definition ihrer aktuellen Rolle: “Ich bin immer wieder überrascht, wenn mich einer der Priester, mit denen ich zusammenarbeite, als ‘diejenige, die für die Kommunikation zuständig ist, diejenige, die uns über Veranstaltungen, Aktivitäten und vor allem über besondere Feierlichkeiten auf dem Laufenden hält’ vorstellt.”. Obwohl die Priester es liebevoll sagen, spürt sie die Schwere dieser Worte. 

Für Susy ist kirchliche Kommunikation nicht technischer, sondern theologischer Natur: “In der Kirche bedeutet gute Kommunikation auch gute Dienste: Ein Punkt, ein Komma, ein Wort, ein Foto oder ein Video können ein Herz näher zu Gott bringen… oder es gleichgültig lassen.”. 

Heimkehr Hand in Hand mit der Tochter

Susys Bekehrungsgeschichte hat einen mütterlichen Auslöser. Ihr Weg begann vor vierzehn Jahren neu, angetrieben vom Wunsch nach dem Wohl ihrer ältesten Tochter. “Ich habe sehr viel gearbeitet und obwohl ich sie von ganzem Herzen liebte, hatte ich das Gefühl, ihr etwas Wesentliches vorenthalten zu haben: Raum, um spirituell zu wachsen, um Gott kennenzulernen.”, Er erinnert sich mit Aufrichtigkeit an jene Jahre intensiver Arbeitstätigkeit.

Dieses Unbehagen weckte Erinnerungen an ihre eigene Kindheit in Guayaquil. Ihre Erinnerung führte sie zurück nach Guayalar, einer Institution, die mit der Arbeit des Opus Dei verbunden ist. Susy erinnert sich mit Wehmut daran, dass “Dort gab es Vorträge, Meditationen, Gesprächsrunden und wir wurden zu Retreats eingeladen, wo immer eine heimelige Atmosphäre herrschte, die mein Herz berührt hat.”. Es war dieses Gefühl “liebe, begleitet, geführt” was sie sich für ihre Tochter wünschte.

Obwohl sie durch Heirat und Erwachsenenleben von ihnen entfremdet war “"versehentlich"”, Die Suche nach einer Ausbildung für ihre Tochter wurde für sie selbst zum Damaskuserlebnis. Sie wollte dem Mädchen eine bessere Zukunft ermöglichen. “jene Umgebung, in der man Gott auf natürliche Weise finden kann”, Sie hat es schließlich selbst gefunden. 

Eine im Gebet verankerte Routine

Susy ist weit mehr als nur eine Verwaltungsangestellte; sie geht ihre Arbeit mit Spiritualität an. Ihr Tag beginnt mit einer klaren Priorität:“Ich stehe auf, lege meinen Tag fest und verbringe einige Zeit im Gebet zu Hause, bevor die Hektik des Familien- und Arbeitsalltags beginnt.”. Er betont nachdrücklich die Wichtigkeit dieses Augenblicks: “Dieses Gebet, mal kurz, mal lang, je nach Tag, ist es, das mich stärkt.”.

Seine Arbeit in den verschiedenen Pfarreien, mit denen er zusammenarbeitet, geht über “Fotografieren oder Vorbereiten von Kommunikationsmaterial“”Ihr Ziel ist “Mit der Gemeinde leben, zuhören, begleiten und das Gemeindeleben hautnah miterleben”. Für sie sind die Sakramente und das Gebet keine Ergänzung, sondern das Fundament: “Diese Momente -Gebet zu Hause, Messe, Gemeinschaftsleben- Sie sind mein täglicher Anker. Sie erinnern mich daran, dass meine Arbeit nicht nur eine Reihe von Aufgaben ist, sondern eine Mission.”.

Kommunizieren heißt, Leben zu übermitteln

Seine Vision von institutioneller Kommunikation in der Kirche ist tiefgründig: “Die Kommunikation innerhalb der Gemeinde ist eine heikle Angelegenheit. Es geht nicht nur um Information, sondern auch darum, Leben zu vermitteln.”.

Dieses Bewusstsein führt sie zu einem heiligen Perfektionismus. “Eine gut formulierte Botschaft kann Mut machen; ein Bild kann Glauben wecken.”, Sie versichert es. Im direkten Umgang meidet Susy das Rampenlicht. “Ich gebe keine großartigen Ratschläge und habe auch nicht die Absicht, irgendjemandes spirituellen Weg zu lenken.”, Er präzisiert seine Aussage. Seine Methode ist einfacher: “Ich arbeite einfach mit Sorgfalt und begegne den Menschen aus einer alltäglichen Perspektive.”. Er hat festgestellt, dass Evangelisierung nicht immer lange Reden erfordert, denn “Gott wirkt vor allem in diesen einfachen Gesten, in der Nähe und dem Respekt, mit dem wir andere behandeln.”.

Es gibt eine Anekdote, die Susy sehr schätzt und die ihre Mission perfekt veranschaulicht. In ihrer Gemeinde ist sie oft damit beauftragt, den Rosenkranz zu beten, was sie auch tut. “mit Zuneigung und auch mit ein wenig Bescheidenheit”. Eines Tages kam eine ältere Dame nach der Messe auf ihn zu, nahm sanft seine Hand und sagte: “Wie schön, wie sie den Rosenkranz trägt… Ich habe gelernt, mit ihr zusammen zu beten.”.

Diese Bemerkung war eine Offenbarung. “Seine Worte haben mich tief berührt.”, Susy gesteht. “Ich hätte mir nie vorstellen können, dass das Rosenkranzgebet das Herz eines Menschen berühren könnte. Für mich war es eine einfache, fast alltägliche Handlung; für sie aber war es eine offene Tür, um Gott näherzukommen.”.

Spanien

RedMadre bietet eine Trainingssuchmaschine speziell für Mütter an.

Die Stiftung zur Unterstützung von Müttern startet eine bahnbrechende Website zur Berufsberatung für frischgebackene Mütter (und auch für alle anderen).

José María Navalpotro-13. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Schwangere Frauen, die einem Risiko ausgesetzt sind und denen die Ausbildung oder berufliche Qualifikation fehlt, um selbstständig zu arbeiten und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eine Tragödie. Und eine sehr häufige Situation in dieser Gruppe. Die RedMadre Foundation hat gerade ein Portal gestartet, RedMadre Orienta, Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, bietet Ihnen dieses einzigartige digitale Tool abseits des Suchmaschinends von Google die Möglichkeit, Ihre Suche zu fokussieren und unkompliziert auf verschiedene Weiterbildungsangebote zuzugreifen – sowohl öffentliche als auch private, kostenlose und kostenpflichtige. Dieses Tool wurde durch die Unterstützung von [Sponsoring-Link einfügen] ermöglicht. Nemesio Diez Stiftung, die Projekte unterstützt, die sich für schutzbedürftige Menschen in Spanien einsetzen.

Nur wenige Tage nach dem Internationalen Frauentag am 8. März ist RedMadre der Ansicht, dass die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen weiterhin eine Herausforderung für die Gesellschaft darstellt, insbesondere für Frauen, die schwanger werden oder kürzlich entbunden haben.

Laut María Torrego, Präsidentin der RedMadre Foundation, einer Organisation, die seit 19 Jahren Frauen in schwierigen Schwangerschaftsphasen unterstützt, hat jede vierte Frau nach der Geburt Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden. Aus diesem Grund wurde diese Website entwickelt, die “eine intelligente Suchmaschine für Weiterbildungsangebote für junge Mütter oder einfach Mütter” ist, erklärt Torrego, die Leiterin der Stiftung. Die Angebote richten sich zwar an eine bestimmte Zielgruppe, können aber grundsätzlich jeder Frau – und sogar Männern – zugutekommen, da die Möglichkeiten sehr vielfältig sind. “Es ist wie ein spezialisiertes Google, das Zeit und Mühe bei der Suche spart”, fügt sie hinzu.

Das Training wurde an die Gegebenheiten angepasst.

“Wir helfen den schwangeren Frauen und jungen Müttern, die wir betreuen, Zugang zu Schulungen zu erhalten, die auf ihre Lebensumstände zugeschnitten sind, um ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und es ihnen zu ermöglichen, ihre Familien zu unterstützen und sich ein Leben aufzubauen”, sagt sie. María Torrego fügt hinzu: “Mit diesem Karriereberatungsportal öffnen wir unser Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekt für jede Frau, die neue Möglichkeiten benötigt, um ihr Lebensprojekt neu aufzubauen, ohne dabei auf die Unterstützung von RedMadre angewiesen zu sein.”.

Das neue digitale Tool ist Teil des Beschäftigungsprogramms, das die Stiftung bereits im Rahmen des Projekts Forma+Emplea+Integra entwickelt. Das von Leticia Estevas-Guilmain geleitete Projekt, das sich an Mütter in schwierigen Lebenslagen richtet, zeigte auf: “Wir haben den Bedarf an einem Instrument erkannt, das ihnen hilft, Weiterbildungsangebote zu finden.” Sie betont, dass ein Großteil der Begünstigten von RedMadre Migrantinnen sind. “Wir haben festgestellt, dass diese Frauen, denen wir helfen, dringend eine Ausbildung benötigen, um eine angemessene Beschäftigung zu finden, die ihnen und ihren Familien bessere Zukunftschancen sichert. Schwangerschaft und die erste Zeit mit dem Kind können dabei helfen.”. 

In vielen Fällen fehlt ihnen jedoch die entsprechende Ausbildung in Spanien. Manchmal haben sie gar keine; andere verfügen sogar über Hochschulabschlüsse – Zahnärzte, Juristen, Ärzte –, aber ohne anerkannte Qualifikation. Die Stiftung hat ihnen bereits praktische Unterstützung durch kurze, praxisorientierte Schulungen und spezialisierte Präsenzkurse angeboten. 

“Jetzt weiten wir diese Unterstützung auf Schwangere und alle anderen Menschen aus, unabhängig von ihrer Situation. Außerdem ist es ein bahnbrechender Kurs, weil sonst niemand so viele Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten zusammenträgt”, erklärt Leticia. “Es gibt keine Suchmaschinen, die etwas so Spezielles anbieten”, betont sie.

Die Seite ist kein Kurs-Tracker; stattdessen analysiert das RedMadre-Team verschiedene Optionen und Kurse, um dann diejenigen aufzunehmen, die für die Zielgruppe des Tools wirklich nützlich sind.

Die Website bietet Informationen zu Dienstleistungen von 16 privaten Organisationen, die mit RedMadre zusammenarbeiten (Wohlfahrtsorganisationen, Bildungseinrichtungen usw.), sowie zu zahlreichen öffentlichen Angeboten von Ministerien, Regionalregierungen und Stadträten. Die meisten Angebote sind kostenlos. Für einige kostenpflichtige Angebote bietet die Stiftung häufig finanzielle Unterstützung an.

Im Internet 

Auf der Seite RedMadre Orienta Es ermöglicht Frauen, sich – basierend auf Alter, Region, Vorbildung und Aufenthaltsstatus – mit sozialen Organisationen zu vernetzen, die Kurse und Programme anbieten, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Zudem bietet es eine Übersicht über das öffentliche Bildungssystem und die möglichen Studienabschlüsse mit detaillierten Erläuterungen zu jedem Abschluss und den anschließenden Berufsmöglichkeiten. Darüber hinaus enthält es einen Bereich für den schnellen und einfachen Zugriff auf die Anerkennung beruflicher Qualifikationen und die Validierung von Abschlüssen.

Torrego hat alle Bildungseinrichtungen und sozialen Organisationen dazu ermutigt, ihre Mitarbeit auf der Seite anzubieten, mit dem Ziel, ein möglichst breites Angebot auf dieser Website zu bündeln.

Die Website wird regelmäßig aktualisiert, um sicherzustellen, dass die Inhalte aktuell sind und keine Links zu abgelaufenen Websites oder Angeboten vorhanden sind. Die Suchmaschine ist erreichbar über https://orienta.redmadre.es/

Aktuelles

La inolvidable figura de Carmen Hernández

La entrega de más de 30.000 folios de documentación en el Arzobispado de Madrid permite profundizar en las señales de identidad de la vida y misión de Carmen Hernández.

José Carlos Martín de la Hoz-13. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

El pasado dos de marzo, en el arzobispado de Madrid tuvo lugar el acto de entrega de la documentación preparada por la Comisión Histórica al delegado episcopal de las Causas de los Santos del Arzobispado de Madrid, Ilmo. Sr. D. Alberto Fernández. 

El Postulador de la Causa, Dr. D. Charlie Metola y los doctores miembros de la Comisión histórica juraron haber cumplido fielmente con el mandato recibido del Emmo. Sr. Cardenal José Cobo, arzobispo de Madrid. Finalmente, los profesores fueron interrogados uno a uno por el tribunal nombrado al efecto por el Sr. Cardenal tal y como prescribe el derecho canónico.

Finalmente, en el hall del Arzobispado de Madrid, se hicieron unas fotografías para inmortalizar el momento donde aparecen los miembros del tribunal mencionado y el postulador de la Causa junto a los cinco historiadores, todos ellos buenos profesionales y muy conocedores de la cofundadora del Camino Neocatecumenal.

Las señales de identidad de Carmen Hernández

La pregunta que uno se hace después de revisar y preparar los 30.000 folios de documentos, recogidos, trascritos y presentados ante el Tribunal diocesano, sería cuáles fueron las señales de identidad de la Sierva de Dios Carmen Hernández. Esta pregunta es la que intentaré resumir en las siguientes líneas.

En primer lugar, me ha impresionado conocer el itinerario vocacional a través del cual Carmen Hernández recibió de Dios la misión de trabajar codo a codo con Kiko Arguello toda su vida, siendo ambos de formación y mentalidad tan diferentes, para responder a la invitación divina de construir comunidades cristianas en el mundo entero y una verdadera espiritualidad en la que varios millones de personas, la mayoría familias cristianas, han alcanzado ya, con la gracia de Dios y la libertad, la santidad y han vivificado países y diócesis enteras.

Formación teológica y providencia en su preparación

Inmediatamente, hemos de reconocer la Providencia de Dios que hizo que Carmen realizara estudios de teología hasta alcanzar la licenciatura en la Facultad de Teología de Valencia que puso en marcha e impulsó D. Antonio Rodilla una de las personalidades más importantes de la diócesis de Valencia y fiel colaborador del arzobispo Marcelino Olaechea.

Precisamente Carmen pudo enriquecerse de la riqueza doctrinal, teológica y litúrgica de la Facultad y después aplicarla a los catequistas del camino, de modo que supieran por el grado de profundidad de la teología, aplicarla a personas, familias, de toda clases y condición y de todas las razas. Los guiones que preparaba y que se han conservado y entregado en la Comisión Histórica explicitan el ambiente teológico de los años cincuenta y de la renovación del Concilio Vaticano II.

Carmen conocía muy bien la Biblia

Es especialmente llamativo el gran conocimiento de las Sagradas Escrituras que muestra todo el trabajo catequético de Carmen Hernández así como de la Tradición viva de la Iglesia y del magisterio pontificio. Es muy fácil descubrir las relaciones de aquella teología viva con el texto del Catecismo de la Iglesia Católica que se publicaría en el año 1992 y que vemos reflejado en tantos guiones elaborados por Carmen.

Hay un detalle que merece la pena resaltar a la luz del reciente Documento elaborado por la Comisión de Doctrina de la fe de la Conferencia Episcopal Española. En ese documento se desea llamar la atención de la importancia de proporcionar al pueblo cristiano una formación solida en materia doctrinal y de piedad popular, evitando tanto el emotivismo como la fría racionalidad lejana de la verdadera vida de oración y sacrificio de los cristianos corrientes. En esa dirección es muy llamativo el sólido fundamento de la teología bíblica y de la teología de comunión que recorre la vida y los escritos de Carmen Hernández.

Una maternidad espiritual al servicio de las familias

Ciertamente, la vida de Carmen Hernández y la del camino Neocatecumenal y la de Kiko Arguello corren en paralelo y cada uno de ellos será un verdadero instrumento de los dones del Espíritu Santo, por tanto, en lo que voy a decir ahora, me ceñiré a lo que pienso que es propio de Carmen. En concreto, Carmen como mujer y “madre” del Camino, va a aportar todos los elementos de su feminidad y especialmente el don de una maternidad desbordarte con las familias del camino.

Con el paso de los años y se estudie desde el ángulo de la teología espiritual las características de este camino de santidad que se abrió en el mundo, seguramente los teólogos, con la necesaria perspectiva histórica y los indudables frutos de santidad que estamos ya contemplando, subrayarán lo que podríamos denominar ahora de modo provisional: “las facetas de una espiritualidad familiar y laical”.

La expansión del cristianismo

Ciertamente, la realidad del Camino es que se trata de comunidades que contienen otras comunidades y dentro de ellas un buen grupo de familias que saben hacer comunidad en todo momento y que a la vez evangelizan el mundo porque se relacionan con otras familias de su entorno y así se iluminará el mundo desde dentro. En ese sentido se estudiarán las migraciones de familias enviadas a construir comunidades cristianas donde no había o casi habían desaparecido de modo que conectarán con los primeros cristianos y la expansión de la fe por todo el imperio tal y como ha historiado Rodney Stark en su famoso tratado “La expansión del cristianismo”.

Entre las anécdotas que se podrían contar, he seleccionado una que, por su sencillez, denota el carácter de madre de familia, fuerte, recia, castellana y navarra, a la que vez que llevada de una comprensión y misericordia infinitas. Me refiero a la conversación directa y espontánea con un grupo de seminaristas a los que deseaba formar y lanzar por el mundo entero. En un momento de intensa seguridad en ellos les decía: “la virtud es cuestión de fe”. 

Ciertamente, quien conoce y ha tratado con gente joven, sabe que hay que ser siempre animante, positivo y alentador y, a la vez, que no hay fórmulas mágicas, ni atajos pero, también, que solo desde la hondura se puede construir un edificio sólido. La fe, la esperanza y el amor son tres virtudes teologales que Dios concede a manos llenas a quienes desean seguirle en su servicio. Todos los problemas espirituales, por tanto, se arreglan pidiendo ayuda a Dios para que nos de las virtudes que nos está pidiendo.

La expansión del cristianismo

Autor: Rodney Stark
Leitartikel: Trotta
Seiten: 224
Jahr: 2025
TribüneMonsignore José Ángel Saiz Meneses

Volksfrömmigkeit und die missionarische Tätigkeit der Bruderschaften

En un mundo donde la piedad popular acerca a los fieles al misterio de Dios, las hermandades y cofradías cumplen una misión clave que se sostiene en tres pilares: formación sólida, fe coherente y compromiso con la caridad y los más necesitados.

13. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

La piedad popular no es un apéndice folclórico de la vida cristiana. Es el umbral por el que muchas personas son introducidas en el Misterio de Dios: una madre que enseña a persignarse, una vela encendida ante una imagen, un rosario rezado en familia, una estación penitencial que despierta preguntas. Ahora bien, para que ese umbral conduzca verdaderamente a Cristo, debe permanecer unido a la vida litúrgica de la Iglesia. El Zweites Vatikanisches Konzil lo expresa con claridad: “la Liturgia es la cumbre a la cual tiende la actividad de la Iglesia y al mismo tiempo la fuente de donde mana toda su fuerza” (Sacrosanctum Concilium, 10).

Por eso, el mismo Concilio, al recomendar las prácticas piadosas, fija un criterio de oro: “es preciso que estos mismos ejercicios se organicen teniendo en cuenta los tiempos litúrgicos, de modo que vayan de acuerdo con la sagrada Liturgia, en cierto modo deriven de ella y a ella conduzcan al pueblo” (Sacrosanctum Concilium, 13). Esta regla pastoral evita dos tentaciones: el liturgicismo que desprecia la devoción del pueblo, y el devocionismo que olvida que la Eucaristía es el corazón de la vida del cristiano y de la Iglesia.

San Pablo VI, con mirada paterna, reconoció luces y sombras de la “religiosidad popular”; pero afirmó que, “cuando está bien orientada… contiene muchos valores” (Evangelii nuntiandi, 48). Y el Papa Francisco ha subrayado, con fuerza, que en la piedad popular “subyace una fuerza activamente evangelizadora que no podemos menospreciar” (Evangelii gaudium, 126). No se trata de prácticas piadosas marginales: es un hecho pastoral. Allí donde la fe parece debilitada, muchas veces queda una brasa encendida en estas expresiones tan sencillas como profundas.

Hermandades y cofradías: un sujeto eclesial privilegiado

En nuestra tierra, las hermandades y cofradías son un sujeto privilegiado de esa piedad popular. El Directorio sobre la piedad popular y la liturgia recuerda que, junto al ejercicio de la caridad y del compromiso social, entre sus fines está “el fomento del culto cristiano” (Directorio… n. 69). Describe también su vida concreta: disponen de un calendario propio de cultos, procesiones y peregrinaciones, y señalan días “en los que se deben hacer determinadas obras de misericordia” (Ibídem). La Iglesia las reconoce, aprueba sus estatutos y valora sus actos de culto; pero, al mismo tiempo, les pide que, “evitando toda forma de contraposición y aislamiento”, estén “integradas de manera adecuada en la vida parroquial y diocesana” (Ibídem).

Desde aquí se comprende su misión evangelizadora. Una hermandad evangeliza cuando cuida la comunión: con el párroco, con la diócesis, con la vida litúrgica ordinaria, con los pobres y con los jóvenes. Evangeliza cuando el culto no se reduce a lo estético, sino que conduce a la confesión, a la vivencia profunda de la Eucaristía, a la escucha de la Palabra, a la coherencia de vida y a su obra caritativa y social. Y evangeliza cuando su presencia pública no es autoafirmación, sino testimonio: un pueblo que camina con humildad, rezando, ofreciendo penitencia, poniendo a Cristo en el centro.

Tres tareas inaplazables

Primera: formar. Sin formación doctrinal y litúrgica, la piedad se empobrece y queda expuesta a confusiones. El Directorio recuerda que los ejercicios de piedad deben ser “conformes con la sana doctrina”, "en armonía con la sagrada Liturgia” y favorecer “una participación consciente y activa en la oración común de la Iglesia” (Directorio…, n. 71). Urge, por tanto, una catequesis perseverante: sobre el misterio de Cristo, sobre la Virgen María, sobre los santos, sobre el sentido de la penitencia y de la misericordia, sobre la Doctrina Social de la Iglesia.

Segunda: celebrar con verdad. Los cultos bien preparados -centrados en Cristo, iluminados por la Palabra, con sobriedad y sentido eclesial- evangelizan sin estridencias. También las peregrinaciones y procesiones, cuando son oración y no espectáculo, pueden ser un “primer anuncio” para muchos. Francisco recuerda que “el caminar juntos hacia los santuarios… es en sí mismo un gesto evangelizador”, y añade: “¡No coartemos ni pretendamos controlar esa fuerza misionera!” (Evangelii gaudium, 124).

Tercera: servir. La devoción que no se hace caridad se vuelve estéril. La hermandad que acompaña al enfermo, sostiene al necesitado, acoge al migrante, visita al anciano, promueve obras de misericordia y defiende la dignidad del pobre, predica el Evangelio con obras y credibilidad. Entonces la piedad popular se convierte en evangelización integral: culto y vida, belleza y verdad, tradición y misión.

La piedad popular, purificada y alentada, es un lugar donde el Espíritu sigue trabajando. Cuidémosla con amor pastoral para que nuestras hermandades sean, cada vez más, comunidades de discípulos misioneros, que conduzcan a la liturgia y, desde la liturgia, salgan al encuentro de las personas.

Der AutorMonsignore José Ángel Saiz Meneses

Arzobispo de Sevilla

Spanien

Fernando García, nuevo secretario general de la CONFER a partir de septiembre

Fernando García Sánchez sustituye a Jesús Miguel Zamora, FSC, como nuevo secretario general de la CONFER asumiendo el cargo a partir del 1 de septiembre.

Redaktion Omnes-12 de März de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

El Consejo General de la Conferencia Española de Religiosos (CONFER) ha nombrado este jueves 12 de marzo al salesiano Fernando García Sánchez como nuevo secretario general de la institución para el periodo 2026-2030. García asumirá el cargo el 1 de septiembre de 2026, sustituyendo a Jesús Miguel Zamora, religioso de los Hermanos de las Escuelas Cristianas, La Salle, quien ocupa esta responsabilidad desde septiembre de 2017.

Trayectoria actual dentro de los Salesianos

Actualmente, Fernando García (Madrid, 1974) es Superior Mayor de la Inspectoría Salesiana Santiago el Mayor, cargo que desempeñará hasta el próximo 2 de mayo. Dentro de la congregación salesiana también ha sido miembro del Consejo Provincial y coordinador inspectorial de Escuelas de Salesianos Santiago el Mayor.

García hizo su primera profesión religiosa en Arévalo el 16 de agosto de 1993 y fue ordenado sacerdote en Madrid – Paseo de Extremadura el 19 de junio de 2004.

El nuevo secretario general obtuvo la Licenciatura en Filosofía y Letras por la Universidad Pontificia de Salamanca y el Bachillerato en Teología por la Universidad Pontificia Salesiana de Roma, donde también cursó estudios de Pastoral Juvenil.

Experiencia pastoral y responsabilidades institucionales

A lo largo de su trayectoria pastoral ha desempeñado diversas responsabilidades en el ámbito educativo y juvenil. Ha sido coordinador de pastoral, director del Centro Juvenil y coordinador de deportes en la Casa Salesiana de Soto del Real, además de director de Salesianos Aranjuez y Salesianos Atocha.

En la propia CONFER forma parte del Consejo General y ha participado en el grupo encargado de elaborar las Líneas de Trabajo de las Instituciones de la Iglesia Católica en España en materia de abusos sexuales y el Plan de Reparación Integral de Víctimas de Abusos (PRIVA), aprobados en 2024 por la CONFER y la Conferencia Episcopal Española. También integra un grupo de trabajo de superiores mayores creado en 2025 para reflexionar sobre las obras educativas y el gobierno de las instituciones religiosas.

Además, ha sido miembro de la Junta Rectora de Escuelas Católicas – Madrid y del Patronato de la Fundación Educación y Evangelio.

Agradecimiento a Jesús Miguel Zamora

Por su parte, Jesús Miguel Zamora continuará como secretario general hasta la toma de posesión de Fernando García, prevista para el 31 de agosto. La CONFER ha agradecido tanto la disponibilidad de los Salesianos y del nuevo secretario general para asumir este servicio como el trabajo realizado por Zamora durante sus nueve años de dedicación a la institución.

El presidente de la CONFER, Jesús Díaz Sariego, OP, expresó también su gratitud a la Inspectoría Salesiana Santiago el Mayor y a los Hermanos de las Escuelas Cristianas, La Salle, “por su compromiso con la vida religiosa de España, a través de la colaboración y servicio de Fernando y Jesús Miguel en la CONFER respectivamente».

Aus dem Vatikan

Mons. Luis Marín, nuevo limosnero del Papa

El Papa León XIV ha nombrado a Mons. Luis Marín de San Martín, O.S.A., nuevo Limosnero de Su Santidad y Prefecto del Dicasterio para el Servicio de la Caridad, en sustitución del cardenal Konrad Krajewski, llamado a la archidiócesis de Łódź (Polonia).

Redaktion Omnes-12 de März de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

El Papa León XIV ha nombrado a Mons. Luis Marín de San Martín, O.S.A., como nuevo Limosnero de Su Santidad y Prefecto del Dicasterio para el Servicio de la Caridad, confiriéndole la dignidad de arzobispo. Mons. Marín, hasta ahora obispo titular de Suliana y Subsecretario de la Secretaría General del Sínodo. Reemplaza así en el cargo al cardenal Konrad Krajewski, quien ha sido designado arzobispo metropolitano de Łódź (Polonia). El cardenal Krajewski, de 63 años, había ocupado el puesto de Limosnero desde 2013 y se convirtió en prefecto del Dicasterio para el Servicio de la Caridad en 2022.

El recién nombrado Limosnero de Su Santidad expresó en un Nachricht su «profundo agradecimiento al papa León XIV por su confianza», al tiempo que aseguraba que intentará cumplir con sus nuevas responsabilidades «con fidelidad, implicación y entusiasmo».

En este trabajo, continuó, «quiero poner a los pobres en el centro y dejarme interpelar por su grito, que es el de Cristo. Como cristiano, como pastor, debo revelar el verdadero rostro del amor divino». Y afirmó que «el servicio a los pobres remite al Evangelio. Ellos nos evangelizan». Recordó además a su predecesor en el cargo, el cardenal Konrad Krajewski, y su «esforzada y magnífica tarea».

Compañeros del Sínodo

El nuevo Limosnero recordó a sus compañeros del Secretariado del Sínodo, entre ellos el cardenal Mario Grech. Agradeció también el nombramiento que recibió del Papa Francisco, «que me llamó a colaborar en este tiempo de renovación y esperanza».

Mons. Marín destacó la riqueza de «los años vividos como subsecretario del Sínodo» y puso en valor «la vitalidad de la Iglesia, que ahuyenta las sombras del pesimismo y la resignación». Asimismo, destacó que durante su labor conoció «a muchos ‘santos de la puerta de al lado’ que, con sencillez, coraje y alegría, viven y testimonian su fe y siembran Evangelio».

Hijo de la Iglesia

Mons. Luis Marín dedicó también unas palabras a la Iglesia, «a la que amo con todo mi ser y a la que deseo servir en lo que me pida, en lo que necesite de mí, como un hijo con su Madre». En la misma línea, finalizó el mensaje afirmando: «Sé que no estoy solo. Soy hijo de la Iglesia, formo parte del Pueblo de Dios. Caminamos juntos» y pidió oraciones para desempeñar su labor.

¿Quién es Mons. Luis Marín?

Mons. Luis Marín llega al cargo con una trayectoria marcada por la coordinación y promoción de la sinodalidad en la Iglesia. Agustino madrileño, ha sido uno de los subsecretarios del Sínodo de Obispos, colaborando estrechamente con el cardenal Mario Grech y la religiosa francesa Nathalie Becquart. En una Interview concedida a Omnes en 2021, Mons. Marín describía el Sínodo como un proceso de escucha y participación, enfatizando que la Iglesia sinodal es caminar juntos: «vivir la Iglesia es vivir la sinodalidad. Promover esta sinodalidad es tarea de todos los cristianos”.

En su labor como subsecretario, Mons. Marín ha impulsado la participación de los laicos en la Iglesia, siempre poniendo énfasis en la dimensión espiritual y la apertura al Espíritu Santo como guía del discernimiento. Su experiencia en coordinación y liderazgo de procesos sinodales será clave en su nueva misión, que combina la administración del Dicasterio con el acompañamiento directo de las obras de caridad del Papa.

Mons. Luis Marín ha compartido con el Papa su vida cotidiana durante años y mantiene con él una gran amistad, lo que le ha permitido conocer de cerca su trayectoria. Tras la elección de León XIV, el nuevo limosnero dedicó un artículo en Omnes para analizar y dar a conocer su figura.

Öko-logisch

Gott in der spanischen Verfassung

La Constitución de 1978 buscó la paz tras décadas de conflicto, pero eliminó toda mención explícita a Dios. Esto generó un debate sobre la identidad moral del Estado y la relación entre religión y política en España.

Santiago Leyra Curiá-12 de März de 2026-Lesezeit: 6 Minuten

Martin Buber comienza uno de sus libros clásicos Eclipse de Dios con esta frase: «El verdadero carácter de una época se reconoce sobre todo por la relación imperante entre religión y realidad».

Como dice Olegario González de Cardedal, pasar de las consecuencias de la guerra civil a un proyecto de pacífica convivencia civil fue el objetivo primordial de la Constitución de 1978. Esta actitud de principio repercutió también sobre las cuestiones religiosas y la izquierda y el nacionalismo político querían alejarse todo lo posible del franquismo. Desde esta perspectiva general hay que situar el que, para muchos, las cuestiones de Dios, religión e iglesias fuesen vistas a la luz de lo anterior como algo represor que debía ser evitado.

El debate religioso en la elaboración de la Constitución de 1978

Por ejemplo, el representante del PSOE Gregorio Peces Barba justificó su «salida» de la Ponencia constitucional por su oposición a la mención constitucional de la Iglesia Católica en el que sería el art. 16.3 de la Constitución (ninguna confesión tiene carácter estatal, pero los poderes públicos tendrán en cuenta las creencias de la sociedad, manteniendo relaciones de cooperación con la Iglesia Católica y las demás confesiones) y al que se opuso su partido por considerarla una confesionalidad solapada.

Más allá de esta postura, se pensaba que predominaba la conciencia general de que la concordia, el entendimiento colectivo entre grupos humanos, partidos, ideologías, regiones y religiones, debía prevalecer sobre posibles y legítimas reclamaciones.

Paz o verdad: el dilema moral de la Transición

Hay dos imperativos morales que el hombre tiene que conjugar y muchas veces no sabe cómo. En la fachada de la Casa Museo de Unamuno en Salamanca está escrita la frase: «Primero la verdad que la paz». Ahora bien, él se refería a la paz personal, a la búsqueda necesaria de la verdad que le precedía y antecedía. El contexto era su lucha existencial. En el momento de la transición española y de la redacción de la Constitución, prevaleció en las conciencias, la afirmación «Antes la paz que la verdad».

Y aquí es donde encontramos las dificultades que para algunos españoles ofrecía el texto de la Constitución de 1978 (fecha en la que el 90,5% de los españoles se declaraba católico) porque silenciaba las afirmaciones que sobre Dios habían precedido prácticamente en el preámbulo de casi todas las anteriores Constituciones españolas con excepción de la propuesta por la República en 1931, comenzando por la de las Cortes de Cádiz que hace dos afirmaciones capitales. Una la que abre el texto: «En el nombre de Dios todopoderoso, Padre Hijo y Espíritu Santo autor y supremo legislador de la Sociedad». Y el artículo 12: «La religión de la nación española es y será perpetuamente la católica, apostólica y romana, única y verdadera. La Nación la protege por leyes sabias y justas y prohíbe el ejercicio de cualquier otra».

¿Constitución sin Dios para un pueblo cristiano?

En la actual Constitución española no hay ni nominación, ni invocación ni referencia explícita alguna a Dios. El problema fue planteado sólo por el senador independiente de Soria Fidel Carazo al que se le unieron otros dos senadores de UCD y el Almirante Gamboa quienes pusieron como condición para dar su voto positivo a la Constitución, que se admitiera la siguiente enmienda: «España reconoce a Dios como fundamento inspirador del derecho y base transcendente de los valores humanos». A ellos se les unió algún otro grupo, que no encontró eco en la sociedad ni en la Iglesia española. En los partidos políticos y en las ponencias constitucionales había una convicción compartida: la religión no debía ser de nuevo un problema que dividiera a los españoles.

La Comisión permanente de la Conferencia Episcopal Española el 28 de septiembre de 1978 publicó una nota a propósito del Referéndum constitucional del 6 de diciembre. En ella los obispos mostraban su reconocimiento a los valores que la Constitución ofrecía a la vez que mostraban algunos reparos y reservas. Y concluían: «Consideramos que no se dan los motivos determinantes para que indiquemos o prohibamos a los fieles una forma de voto determinante».

Monseñor José Guerra Campos, obispo de Cuenca, en una Carta Pastoral asumida por los obispos de Vitoria, Orense, Sigüenza-Guadalajara, Ciudad Rodrigo, Tenerife y Orihuela, preguntaba en el título: «¿Constitución sin Dios para un pueblo cristiano?». El presupuesto de esa interrogación era que, si se trata de un pueblo mayoritariamente cristiano, no se puede enunciar lo esencial de su orientación moral, de su proyecto de sentido y de su norma jurídica constitucional, sin nombrar a Dios. 

San Juan Pablo II en una conversación privada llegó a decir al Cardenal Bueno Monreal arzobispo de Sevilla y al Cardenal Tarancón, arzobispo de Madrid: «Ustedes han consentido en España una Constitución atea». El cardenal Bueno Monreal le contestó: «Es una Constitución aconfesional, reconoce la autonomía al poder civil y autonomía religiosa».

Modelos europeos de relación entre Dios y Constitución

La situación en el resto de las constituciones europeas es diversa: desde las que comienzan con una invocación a la Santísima Trinidad como Irlanda y Grecia, hasta las que mantienen las designaciones divinas que vienen de siglos como es el caso peculiar de Inglaterra, a las que no entran a la cuestión y piensan que la afirmación de Dios queda subsumida desde su único lugar verificable: la libertad de los hombres, a la que se respeta y asigna su lugar propio entre los derechos y libertades que se regulan. La Constitución Federal de la Confederación suiza, en su versión de 1999, comienza así: «En el nombre de Dios Todopoderoso, el pueblo y los Cantones suizos…».

Especial mención merece la Ley Fundamental para la República Federal de Alemania del 23 de mayo de 1949: «Consciente de su responsabilidad ante Dios y ante los hombres y animado de la voluntad de servir a la paz del mundo como miembro en pie de igualdad de una Europa unida, el pueblo alemán…». Aquí no sólo se hace una nominación de Dios, sino que se afirma la responsabilidad de los legisladores ante Él. Es concebido como el frontal de legitimidad, por un lado, de exigencia y de juicio por otro, ante el cual las leyes tienen su último sentido, fundamento y defensa. Detrás se vislumbra la experiencia de los 12 años de nazismo, surgido en un primer momento del voto democrático de los alemanes.

La laicidad surge para la defensa de las minorías, como ámbito de libertad para todos y nunca puede ser utilizada para represión de las mayorías a partir de una ideología o grupo dominante que se eleva a intérprete absoluto como guardián único de la nación o de la república. En este punto exacto se sitúa la Constitución polaca que eligió una vía media, de forma que creyentes y no creyentes se encuentran representados en esa Carta Magna.

El texto dice así: «Nosotros la nación polaca, todos los ciudadanos de la República, tanto aquellos que creen en Dios como origen de la verdad, la justicia, el bien y la belleza, así como aquellos que no comparten tal fe, pero respetan los valores universales como provenientes de otras fuentes, iguales en derechos y obligaciones hacia el bien común … reconociendo nuestra responsabilidad ante Dios o ante nuestra conciencia».

Fundamento moral y consecuencias culturales

Al poner la palabra Dios en un texto constitucional estamos rompiendo la horizontalidad de la historia y de la vida humana; estamos sabiéndonos superiores a nosotros mismos; estamos aceptando la precedencia del bien y la soberanía de la Verdad sobre el hombre como potencia que lo cualifica y como poder que lo juzga, de forma que no se puede declarar al mal bien o al bien mal. Al proferir el nombre de Dios, cada uno estamos sabiéndonos iguales a quienes tienen el poder porque también ellos están remitidos a su juicio y verdad. Ellos, lo mismo que nosotros, deben obedecer a una legislación, que no es pura ley, sino que debe estar fundada en la justicia.

Ortega repetía que Dios es una cuestión de todos, un problema civil y no sólo de los creyentes sino también de los pensantes. Rahner afirmaba que una cultura o universidad que no se atreven a hablar de Dios, y que no tienen un lugar público para Él, no pueden tener lugar público para hablar de metafísica y de ética, del ser y del deber. No son estos más evidentes que Dios y no han ocupado en las conciencias ni ocupan hoy más espacio real que Él.

Balance histórico y juicio crítico

El cardenal Marcelo González, arzobispo de Toledo y primado de España, publicó días antes del referéndum constitucional del 6 de diciembre de 1978 una carta titulada Ante el referéndum sobre la Constitución, en la que alertaba: sobre la gravedad de proponer una Constitución agnóstica en una nación de bautizados cuya inmensa mayoría no había renunciado a su fe, pudiendo convertirla en manos de los sucesivos poderes públicos en un “salvoconducto para agresiones legalizadas contra derechos inalienables del hombre”, haciendo referencia a la posibilidad de introducir legalmente en España el aborto; sobre el sometimiento de la gestión de los centros educativos a trabas que favorecían las tácticas marxistas; sobre la no consideración de los valores morales de la familia (hablando de la futura ley del divorcio como “fábrica ingente de matrimonios rotos y de huérfanos con padre y madre”).

No imaginaba el prelado las leyes que se aprobarían en las siguientes décadas o las excarcelaciones de condenados por los crímenes de ETA no arrepentidos ni colaboradores de la justicia que estamos viviendo en la actualidad.

En 2004 vendría el debate sobre la no inclusión de una mención a las raíces cristianas de Europa en el proyecto de la nonata Constitución Europea. D. Marcelo y los 7 obispos que se adhirieron a su carta, tachados por alguna prensa como integristas, vieron venir la degradación moral de España que ha hecho posible nuestra Constitución y que contemplamos hoy en día.

También es justo señalar que en junio se cumplen 30 años de gobiernos del PSOE, que junto a los 5 años de UCD y los 14 del PP, convierten a estos partidos en los artífices por activa o por pasiva de nuestra actual situación moral. Ojalá una futura reforma constitucional ponga sus bases sobre cimientos más firmes, respetando a la vez la libertad y diversidad de los españoles.

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Berufung

P. Rafael Pascual: “La vida de Santa Teresa no se entiende sin San José”

“¡Hablar a todos del mes de San José! ¡El mes de marzo es el mes de San José!”. "La vida de Santa Teresa no se entiende sin San José”, son mensajes que transmite a Omnes el carmelita descalzo P. Rafael Pascual Elías, nombrado director del Centro Josefino Español de Valladolid.

Francisco Otamendi-12 de März de 2026-Lesezeit: 7 Minuten

“Lo más práctico para el mes de marzo es algo clave que tenemos que retomar de nuestros mayores: ¡hablar a todos del mes de San José! ¡El mes de marzo es el mes de San José!, declara a Omnes el P. Rafael Pascual Elías OCD, nuevo director del Centro Josefino Español de Valladolid, con el 19 de marzo en perspectiva. La vida de Santa Teresa no puede entenderse sin José, afirma el carmelita descalzo.

El P. Rafael Pascual Elías (Logroño, 1984) ingresó en la Orden en 2006, fue ordenado sacerdote en 2013, y ha desempeñado su ministerio en El Burgo de Osma, Alba de Tormes, Calahorra, Logroño y Zaragoza. 

Buena parte de la entrevista se centra en la vida de Santa Teresa, que no puede entenderse sin San José, porque fue quien le curó y se convirtió en un padre para toda su vida en todos los sentidos, dice el P. Rafael Pascual. 

P. Rafael, ¿puede resumir en dos o tres trazos lo que será su tarea al frente del Centro Josefino Español de Valladolid?

– Un saludo para todos los lectores de Omnes. Para empezar es bueno aclarar que todo ha venido sin estar para nada en mis planes. El anterior director del Centro Josefino, P. Luis Javier Fernández Frontela, fallece inesperadamente a finales de enero y el Provincial, Francisco Sánchez Oreja, conociendo mi devoción a San José, me invita a ser el nuevo director de dicho Centro. Le digo que sí y ahora con gran gozo asumo esta tarea sabiendo que no es poco el trabajo que me espera. Antes de nada tengo que incorporarme a la comunidad de Valladolid, donde se encuentra la sede del Centro Josefino. Eso será poco antes del comienzo de la novena a San José.

La tarea se centra sobre todo en dirigir las revistas que publica el Centro Josefino: una científica, Estudios Josefinos, y otra popular, El mensajero de San José. A esto se añade la gran biblioteca con publicaciones de todas épocas y lenguas en torno a San José. También hay un sector con imágenes y todo tipo de realidades relacionadas con San José. 

Estos pasos los daré en unión con los dos hermanos de hábito que forman la junta directiva: P. Antonio J.  Benéitez y P. Arturo Beltrán. Lo primero y principal para todo este proyecto será presentarlo y dejarlo en las manos de San José.

Imagen de San José de la web del Centro Josefino Español de Valladolid (@Centro Josefino Español de Valladolid, @centrojosefino.com).

Usted es carmelita descalzo. ¿Qué destacaría de la vida de Santa Teresa relativo a San José?  ¿Cómo le trataba, cómo le rezaba?

– La vida de Santa Teresa no puede entenderse sin San José porque después de muchos médicos y súplicas a diversos santos, es este santo quien le cura de su enfermedad que no tenía solución aparente. Ante este hecho San José se convierte en un padre para toda su vida en todos los sentidos. 

Lo que sigue todo tiene la mirada de San José. La primera fundación que lleva a cabo la dedica a San José; es el famoso monasterio de San José de Ávila. Además, la mayoría del resto de sus fundaciones también las dedica a este glorioso santo. Incluso le guía en los viajes y lleva siempre consigo una imagen que deja en cada casa que funda. 

Santa Teresa de Jesús habla de las grandes mercedes que le ha hecho San José…

– Podría decirse mucho más de la importancia de San  José en la vida de Santa Teresa, pero lo mejor de todo es lo que ella misma escribe en su libro de Leben donde nos cuenta cómo le reza, cómo invita a la gente a rezarle y a poner su vida en sus manos como verdadero padre. Dejemos que hable Santa Teresa:

“Y tomé por abogado y señor al glorioso San José y encomendéme mucho a él. Vi claro que así de esta necesidad como de otras mayores de honra y pérdida de alma este padre y señor mío me sacó con más bien que yo le sabía pedir. 

Y llegó a decir que no recordaba cosa alguna que no le hubiera dejado de hacer…

– No me acuerdo hasta ahora haberle suplicado cosa que la haya dejado de hacer (decía la santa de Ávila). Es cosa que espanta las grandes mercedes que me ha hecho Dios por medio de este bienaventurado Santo, de los peligros que me ha librado, así de cuerpo como de alma; que a otros santos parece les dio el Señor gracia para socorrer en una necesidad, a este glorioso Santo tengo experiencia que socorre en todas y que quiere el Señor darnos a entender que así como le fue sujeto en la tierra ­que como tenía el nombre de padre, siendo ayo, le podía mandar­, así en el cielo hace cuanto le pide. Procuraba yo hacer su fiesta con toda la solemnidad que podía. 

Querría yo persuadir a todos fuesen devotos de este glorioso Santo, por la gran experiencia que tengo de los bienes que alcanza de Dios. 

Santa Teresa aconsejó que tomáramos a san José por maestro de oración, ¿Es así?

– Sigo con palabras de santa Teresa, y ahí está la respuesta. Paréceme ha algunos años, que cada año en su día le pido una cosa, y siempre la veo cumplida. (…) Sólo pido por amor de Dios que lo pruebe quien no me creyere, y verá por experiencia el gran bien que es encomendarse a este glorioso Patriarca y tenerle devoción. En especial, personas de oración siempre le habían de ser aficionadas. 

Quien no hallare maestro que le enseñe oración, tome este glorioso Santo por maestro y no errará en el camino. (Leben 6, 6-8).

¿Podría decir 4 ó 5 títulos de San José que nos puedan aprovechar?

– En este punto el que mejor nos puede ayudar es un gran devoto de San José y fiel defensor del carisma teresiano, el P. Jerónimo Gracián de la Madre de Dios, que apoya con gran tesón a Santa Teresa de Jesús en los inicios del Carmelo Descalzo. 

Unter Josefina, el P. Gracián nos presenta a San José bajo 5 títulos que pienso que son los que mejor nos pueden ayudar a conocer y querer a San José.

El primero es esposo; el segundo, padre; el tercero, varón justo; el cuarto, varón angélico y el quinto, hombre contemplativo. 

¿Con qué título de San José se quedaría?

– Me quedo con éste: ¡padre! ¡San José es padre, padre de todos, padre de cada hijo que quiere unirse a su Hijo! ¡Acerquémonos siempre a San José como padre y nuestra vida cambiará por completo!

 ¿Por qué San José es patrono de la Iglesia universal?

- La respuesta es clara. El Papa Pío IX el 8 de diciembre de 1870, con el decreto Quemadmodum Deus declara a San José patrono de la Iglesia universal. Son tiempos de mucha tormenta y hay que buscar refugio y defensa en aquel que defiende a Jesús y a María en este mundo. 

Es lo que el mismo Pío IX recoge en dicho decreto y que nos sirve hoy también para nuestros días: “En estos tiempos tristísimos la misma Iglesia es atacada por doquier por sus enemigos y se ve oprimida por tan graves calamidades que parece que los impíos hacen prevalecer sobre ella las puertas del infierno, los venerables obispos de todo el orbe católico, elevaron sus preces al Sumo Pontífice para que se dignara constituir a San José por patrono de la Iglesia”.

Poco después llegará el Papa León XIII con su conocida y tan difundida oración a San José pidiendo la protección para toda la Iglesia. Pasan los años, y al cumplirse los 150 años de la proclamación de San José como patrono de la Iglesia universal, el Papa Francisco le dedica el año y la carta Patris Corde.

Cuéntenos algo sobre los Papas más recientes y San José

- Me centro en los que he conocido, que al mismo tiempo sirven para resumir mi relación espiritual con San José. No podemos hablar de San José sin la Exhortación apostólica Hüterin des Erlösers del Papa San Juan Pablo II. Es un tratado breve pero muy completo de un Papa que tengo la suerte de conocer en persona cuando entro al seminario y participo en aquella gran celebración del 4 de mayo de 2003 en Madrid donde son canonizados 5 santos españoles. 

En aquel momento, a mis 19 años, San José comienza a ser un santo algo más querido al ser el patrono del seminario y las vocaciones, pero no es una devoción en gran medida.

¿Y Benedicto XVI?

- Con Benedicto XVI sucede algo muy curioso, una homilía suya, la del 22 de diciembre de 2013, la dedica a San José. Había quedado oculta en lo secreto hasta que sale a la luz años más tarde. No es casualidad que la fecha sea muy significativa para mí porque apenas llevaba ordenado de sacerdote dos meses. 

Me fijo en una frase que me ayuda mucho en la vida sacerdotal: “es importante para nosotros esta sensibilidad a Dios, esta capacidad para percibir que Dios me habla, y esta capacidad de discernir. Por supuesto, Dios no nos habla normalmente como habló a través del ángel a José, pero también tiene sus modos de hablarnos. Son gestos de la ternura de Dios”. Al leerla me lleno de gozo y me doy cuenta que San José ya estaba preparando algo, pero como siempre, habla en el silencio.

- Llegamos al Papa Francisco…

- En efecto. Al llegar la Carta Apostólica Patris Corde del Papa Francisco, mi vida da un vuelco con San José. Al leerla y meditarla siento algo especial. Empiezo a rezar a San José de otro modo y con más frecuencia, compro libros sobre San José, hago su novena de corazón como nunca hasta el momento, invito a la gente a rezar con San José a su Hijo en adoración en el convento donde estoy…, y al final termino en Valladolid en el Centro Josefino.

Finalmente, algo práctico para marzo, o sobre su fiesta.

– Lo más práctico para el mes de marzo es algo clave que tenemos que retomar de nuestros mayores: ¡hablar a todos del mes de San José! ¡El mes de marzo es el mes de San José! Así como el mes de junio es del Sagrado Corazón, el de mayo de la Virgen, el de julio del Carmen, en marzo todos debemos poner la mirada en San José. Aunque también es verdad que es tiempo de Cuaresma.

Habla usted de devocionarios o libritos sobre san José .

- Igual que contamos con devocionarios del mes de mayo para la Virgen, también hay para San José con el mes de marzo. ¡Busquemos por librerías de segunda mano o por las casas de nuestros abuelos los libritos de bolsillo donde en la portada se lea “Mes de San José”! Y a esto sumemos la novena, unidos en nuestras casas o en la iglesia a la que vamos los domingos si la celebran; y vivamos de una manera muy especial la fiesta de nuestro Padre San José en familia. ¿Qué sería de la familia sin la protección de San José…?

¿Admiten colaboraciones?

– Si algún lector quiere poner por escrito un estudio sobre San José o cómo es su devoción al glorioso patriarca, tiene las puertas abiertas en el Centro Josefino de Valladolid.

Der AutorFrancisco Otamendi

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Welt

Dom Matteo Ferrari: “La soledad no es aislamiento, sino camino hacia una comunión más profunda”

Entrevista a dom Matteo Ferrari, Prior general de la Congregación Camaldulense, sobre la vigencia de la vida monástica y los desafíos espirituales de nuestro tiempo.

Giovanni Tridente-12 de März de 2026-Lesezeit: 7 Minuten

Hay un dato que atraviesa nuestro tiempo y que no puede pasarse por alto: por un lado, ritmos cada vez más frenéticos, polarizaciones que endurecen el debate público –también el eclesial– y un entorno digital que reduce los espacios de interioridad; por otro, una búsqueda de sentido que reaparece con fuerza, a veces al margen de los cauces habituales de la Iglesia, pero no por ello menos profunda. En este contexto, la propuesta monástica no suena a nostalgia del pasado, sino a una provocación plenamente actual. Palabras “antiguas” como silencio, comunión, sobriedad, fraternidad, vida compartida vuelven a situar lo esencial en el centro de la vida cristiana.

Dom Matteo Ferrari, Prior general de la Congregación Camaldulense, nació en 1974 en Parma y es monje en Camaldoli desde 2001 y sacerdote desde 2010. Biblista y liturgista apreciado, autor de numerosas publicaciones, ha sido responsable de las liturgias durante las dos sesiones (2023 y 2024) de la XVI Asamblea General del Sínodo de los Obispos sobre la sinodalidad.

En esta entrevista para Omnes reflexiona sobre la actualidad de la vida monástica, el valor del silencio en una sociedad saturada de estímulos, el desafío de las polarizaciones, la credibilidad del Evangelio y la búsqueda espiritual que atraviesa a muchos hombres y mujeres de hoy.

Matteo Ferrari, usted es Prior general de la Congregación Camaldulense. ¿De qué comunidad espiritual se trata y de qué experiencia nace históricamente en la Iglesia?  

—La Congregación Camaldulense es una rama de la familia benedictina y nace de la intuición de un monje de Rávena, san Romualdo, quien, en la búsqueda de una experiencia espiritual más sencilla y más sobria, encuentra en la vida eremítica el camino para su búsqueda interior. Romualdo, cuya vida es narrada por san Pedro Damián, murió en 1027; por tanto, el próximo año celebraremos el milenario de la muerte de nuestro fundador, pero también de la dedicación de la primera iglesia del Sagrado Eremitorio de Camaldoli.

Si se quisiera resumir en dos palabras la espiritualidad camaldulense propondría: soledad y comunión. Dos polos fundamentales de la vida monástica, que en Camaldoli toman cuerpo visible en la experiencia del Eremitorio, la vida solitaria, y en el Monasterio/Cenobio, la vida común. Sin embargo, en la estela de la tradición benedictina, también la vida del Eremitorio en Camaldoli no es una elección de aislamiento o de vida totalmente solitaria, sino que siempre se experimenta una cierta dimensión comunitaria, especialmente en el compartir la oración litúrgica.

En línea con el estilo del monje camaldulense, ¿qué significa, en concreto, mantener juntos silencio y fraternidad?  

—Mantener juntos silencio/soledad y fraternidad es un diálogo extremadamente fecundo, además de un gran desafío. Eremitorio y Monasterio no viven “vidas paralelas”, sino que es como si se educaran mutuamente. El Eremitorio dice al Monasterio que no hay verdadera comunión si no se vive la soledad fecunda del encuentro con Dios y con uno mismo, que no puede vivir con los demás quien no sabe estar solo ante sí y ante Dios; el Monasterio dice al Eremitorio que la soledad no es aislamiento y no es un fin en sí misma, sino que es para una comunión más profunda con Dios y con los demás. Un cristiano no puede vivir nunca su experiencia de fe fuera de la comunidad, incluso si vive la forma más radical de soledad como la reclusión.

Según usted, ¿la vida monástica tiene todavía hoy algo que decir a la Iglesia y al mundo?  

—Yo creo que la vida monástica es hoy una vocación fundamental para la Iglesia. Al menos para la Iglesia en Occidente. El mundo, en efecto, conoce experiencias de fe muy diversas y fecundas. La intuición de Romualdo no fue la búsqueda de la soledad como fin en sí misma, sino, en el fondo, la búsqueda de una mayor sobriedad. Creo que hoy esta es una palabra fundamental para poder vivir el Evangelio. La vida monástica es la vocación que en la Iglesia recuerda constantemente a todos que hay que ir a lo esencial de la Palabra de Dios, de la oración, de la fraternidad.

“Si se quisiera resumir en dos palabras la espiritualidad camaldulense propondría: soledad y comunión. Dos polos fundamentales de la vida monástica”.

Matteo FerrariPrior general de la Congregación Camaldulense

Se vive en la ciudad, con ritmos frenéticos… ¿Qué puede ofrecer la espiritualidad camaldulense a quien no es monje pero desea buscar a Dios en la vida de cada día?  

—Muchos laicos y presbíteros frecuentan nuestras comunidades sobre todo en la búsqueda de un “ritmo” diferente. Todos, cuando comienzan a rezar con nosotros, quedan inicialmente impactados por un hecho puramente exterior pero significativo: la lentitud. Un ritmo que permite interiorizar, detenerse para reflexionar, para discernir ante la Palabra, para vivir la gratuidad del tiempo. Esto pienso que es otro don de la vida monástica: la gratuidad. El monje, de algún modo, “pierde tiempo”. Pienso que hoy este es un mensaje fundamental, porque la gratuidad es un signo pascual. También la vida de Jesús fue un tiempo donado gratuitamente. La vida monástica, con sus ritmos, su tiempo “desperdiciado” en la oración y en la liturgia, es un signo pascual que recuerda a todos que en la vida las cosas que cuentan verdaderamente no son las que nacen del tiempo de la “producción”, sino en el espacio de lo gratuito.

¿Qué heridas y qué preguntas trae más a menudo quien llega a los monasterios en busca de escucha y de paz?  

—Las preguntas y las búsquedas de quienes llegan a nuestras comunidades son muy diferentes. El monasterio es un espacio abierto a todos, sin hacer preguntas, sin poner condiciones. Las personas buscan silencio, escucha, ritmos de vida diferentes. A menudo las personas buscan “consuelo” en momentos particulares de su vida; buscan alimento espiritual en el encuentro con la Palabra de Dios en la Lectio Divina y en la liturgia. Hay una gran necesidad de espiritualidad, a veces no precisada, pero presente en el corazón de los hombres y de las mujeres que llegan a nuestros eremos y monasterios. Pienso que ofrecer esta hospitalidad es hoy fundamental en la Iglesia. En el fondo el monacato, en la práctica de la hospitalidad, tan importante en la Regla de san Benito, es un lugar privilegiado donde encontrar un rostro hospitalario de la Iglesia, que es continuidad del mismo ministerio del Señor Jesús.

En diversos países parece emerger una nueva necesidad espiritual, una búsqueda que no siempre pasa, sin embargo, por la Iglesia. ¿Cómo interpretar este dinamismo y cómo acompañarlo adecuadamente?  

—Esta búsqueda cruza la vida de nuestras comunidades y las formas de nuestra acogida. Creo que este dato debe interpelar a todas nuestras comunidades cristianas. En el episodio de las bodas de Caná, María se da cuenta de que ya no hay vino y que hace falta el valor de escuchar las palabras del Hijo para que el agua pueda convertirse en el vino bueno de Dios, para que la fiesta pueda continuar. Quizá todas las comunidades cristianas deberían interrogarse sobre la “falta de vino”, escuchar las palabras de la Madre: “haced todo lo que él os diga”. Entonces, si tenemos el valor de verter la pobre agua que tenemos, podremos darnos cuenta de que podemos ofrecer ese vino que es capaz de saciar la búsqueda espiritual de los hombres y de las mujeres de nuestro tiempo.

Otro rasgo de las sociedades contemporáneas es la fuerte polarización en muchos contextos, incluido el eclesial. ¿Cómo evitar que las diferencias se transformen en enfrentamiento?

—Creo que la presencia de dos polos en nuestras comunidades puede ser un pequeño ejemplo de cómo las polaridades pueden ser vividas como una riqueza para todos y no un elemento de división. La fraternidad verdadera es la que nace de la valorización de las diferencias: solo muchas piedras preciosas diferentes pueden hacer una bella joya. Pero esto comporta un cuidado de la vida interior y de la espiritualidad. Sin vida espiritual, sin oración y sin escucha de la Palabra de Dios, no aprenderemos nunca a integrar las diferencias en un diálogo fecundo. Y todo esto no es fácil y el desafío de la vida común nos lo dice claramente.

“La soledad no es aislamiento y no es un fin en sí misma, sino que es para una comunión más profunda con Dios y con los demás”.

Matteo FerrariPrior general de la Congregación Camaldulense

Junto a la indiferencia religiosa, crece en algunos contextos también un rechazo o una sospecha hacia la fe cristiana. ¿Qué está diciendo esta situación a los cristianos?  

—Creo que es una llamada a “vivir bien”, a buscar esa coherencia de vida que es fundamental y al mismo tiempo dificilísima. Pero en el fondo esta ha sido siempre la prueba de la presencia de los discípulos y de las discípulas de Jesús en el mundo. Ya el Nuevo Testamento nos lo testimonia. Pensemos en la Primera Carta de Pedro: “adorad al Señor, Cristo, en vuestros corazones, dispuestos siempre a dar respuesta a todo el que os pida razón de la esperanza que hay en vosotros. Pero hacedlo con dulzura y respeto, con recta conciencia, para que, cuando os calumnien, queden avergonzados los que difaman vuestra buena conducta en Cristo” (1 Pedro 3, 16).

¿Qué actitudes hacen el Evangelio más creíble a quienes observan la Iglesia desde fuera?  

—Pienso que hoy es fundamental la vida fraterna: ¿cómo vivimos en comunidad? Las personas que llegan a nuestros monasterios, sobre todo los más jóvenes, están muy atentas a las dinámicas relacionales, al clima fraterno que perciben. A veces incluso nosotros nos sorprendemos de lo que las personas notan. Nosotros, a menudo, nos sentimos carentes, vemos sobre todo nuestros defectos y nuestras heridas, pero las personas que nos frecuentan a menudo perciben una positividad que ni siquiera nosotros vemos. La vida fraterna, la comunión, es un dato fundamental para testimoniar el Evangelio hoy. Luego creo que también la oración, el tiempo dedicado a Dios, a la escucha de su Palabra, es un aspecto de la vida cristiana que los demás miran y a partir del cual se comprende la autenticidad de lo que vivimos.

En la relación con los jóvenes que buscan acompañamiento espiritual, ¿qué preguntas vuelven con más frecuencia y qué corre el riesgo de obstaculizar su camino de fe?   

—Los jóvenes buscan ante todo escucha. En nuestras comunidades cristianas, donde se hacen tantas cosas, a menudo falta el tiempo para dedicar a la acogida y a la escucha. Los jóvenes buscan además a alguien que pueda ayudarles a descender a su mundo interior, a conocerse a sí mismos. Aquí nace luego la búsqueda de espiritualidad y de encuentro con Dios y con su Palabra. A menudo somos demasiado temerosos a la hora de proponer a los jóvenes caminos serios de acompañamiento espiritual, de oración, de relación con la Palabra de Dios. 

“La fraternidad verdadera es la que nace de la valoración de las diferencias: solo muchas piedras preciosas diferentes pueden hacer una bella joya”.

Matteo FerrariPrior general de la Congregación Camaldulense

Usted ha escrito una carta a la Comunidad camaldulense para iniciar una reflexión sobre el uso de redes sociales, Smartphone y mundo digital también entre los monjes. ¿Cuál es el punto esencial, para usted, en la relación entre vida espiritual y tecnologías?  

—Yo creo, aun no siendo un experto en este ámbito, que es un nudo que no podemos evitar. Hay un gran protagonista olvidado de la vida, que se llama “silencio”. Hoy ya no somos capaces de hacer silencio y redes sociales, Smartphone y mundo digital tienen que ver con esto. Sobre todo para un monje, pero diría para todos, si falta el silencio, desaparece un componente fundamental de la vida que permite el encuentro con los demás, con uno mismo y con Dios. Reflexionar sobre el uso de redes sociales, Smartphone y medios digitales nos conduce a reflexionar sobre nuestra capacidad de silencio, que es también el presupuesto de la libertad.

Por último, un consejo: ¿qué pasos concretos se pueden dar para recuperar silencio, escucha y espacio para Dios en la vida cotidiana?  

-Es una “lucha” y como toda lucha requiere compromiso, entrenamiento y tiempo. Ante todo sugiero dejarse ayudar: tener a alguien con quien confrontarse es esencial y es un acto “eclesial”. El camino espiritual no es individualista, sino siempre comunitario. La vida espiritual no se aprende en los libros ni de otros instrumentos, sino que se transmite de vivo a vivo… es un hecho de tradición viva. Y luego partir de lo esencial: de la relación con la Palabra de Dios, que es “poderosa” y tiene la fuerza de renovar y hacer florecer nuestra vida.

Blickpunkt Evangelium

Die Blinden sehen, und die Sehenden werden blind. Vierter Fastensonntag (A)

Vitus Ntube nos comenta las lecturas del IV domingo de Cuaresma (A) correspondiente al día 15 de marzo de 2026.

Vitus Ntube-12 de März de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

La escena evangélica que la Liturgia de hoy nos ofrece para nuestra galería cuaresmal es la curación del hombre ciego de nacimiento. Desde sus primeras hasta sus últimas líneas, el tema que domina toda la narración es el de la vista y la ceguera.

La escena comienza de manera sencilla: “Y al pasar, vio Jesús a un hombre ciego de nacimiento”.  Sigue un diálogo, y luego Jesús se revela como la Luz del mundo. Finalmente tiene lugar una curación dramática que implica tanto la iniciativa de Cristo como la cooperación del hombre. Jesús actúa, pero el hombre debe responder. Obedeciendo la orden del Señor: “Él fue, se lavó, y volvió con vista".

Este hombre ciego de nacimiento es imagen de cada uno de nosotros. Fuimos concebidos en el pecado, pero la misericordia de Dios ha salido a nuestro encuentro. Como el ciego enviado a lavarse, nuestro camino cuaresmal nos recuerda nuestra constante necesidad de conversión. El pecado nos ciega, distorsiona nuestra visión y nos impide ver con claridad. Por eso necesitamos ser lavados una y otra vez para recuperar la vista. La llamada a una conversión permanente durante la Cuaresma se hace muy concreta en la celebración frecuente del sacramento de la reconciliación.

La verdadera conversión no es solo arrepentimiento del pecado, sino que también nos permite ver con los ojos de Dios, ver como Dios ve. La mirada de Dios va más allá de las apariencias y llega al corazón. Este tema de la vista es también central en la primera lectura. Cuando Samuel va a ungir a un rey entre los hijos de Jesé, se deja impresionar por la apariencia y la estatura. Pero el Señor lo corrige: “No te fijes en su apariencia ni en lo elevado de su estatura, porque lo he descartado. No se trata de lo que vea el hombre. Pues el hombre mira a los ojos, mas el Señor mira el corazón”. Esta manera divina de ver se expresa bellamente en el prefacio de la Misa: “Por el misterio de la encarnación, condujo al género humano, peregrino en tinieblas, al esplendor de la fe”. Ese paso hacia la luz de la fe es la llamada que Dios nos dirige.

Ver como Dios ve requiere fe. La fe nos da la visión de Cristo; nos concede la mirada sobrenatural que tanto deseamos. El hombre ciego de nacimiento, después de recibir la vista corporal, todavía debía dar un paso más: el paso hacia la vista espiritual. Su visión recuperada le permitió encontrarse con Cristo y creer en Él. Esto contrasta fuertemente con los fariseos, que veían físicamente, pero se negaban a creer. Aunque afirmaban ver, permanecían espiritualmente ciegos. Por eso Jesús les dice: “Si estuvierais ciegos, no tendríais pecado; pero como decís “vemos”, vuestro pecado permanece".

La importancia de ver con los ojos de la fe se expresa en la pregunta decisiva que Jesús hace al hombre curado: “¿Crees tú en el Hijo del hombre?”. Al reconocer lo que Jesús había hecho por él, el hombre pasa de la luz física a la luz de la fe y profesa: “Creo, Señor”. Este camino de crecimiento no puede decirse de los fariseos, que se consideran sanos y sin necesidad de curación.

A medida que nos acercamos a la celebración de la Pascua, somos invitados a lavar los ojos de nuestra fe, para poder ver como Cristo ve. Estamos llamados a quitar todo pecado que nuble nuestra visión y oscurezca nuestro corazón. Esto exige humildad, la humildad de reconocer que no somos perfectos y el coraje de arrepentirnos de nuestros pecados, de nuestras falsas seguridades, de nuestras ideologías y de nuestro egoísmo. 

Aus dem Vatikan

La unidad de la Iglesia proviene de la fe en Cristo y del amor, dice el Papa

Continuando su serie de reflexiones sobre el Concilio Vaticano II, el Papa se centró en la Constitución Dogmática “Lumen Gentium”, que describe a la Iglesia como el “Pueblo de Dios”.

OSV / Omnes-11 de März de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Por Josephine Peterson, OSV News

La Iglesia católica está formada por personas diversas que están unidas por su fe en Cristo y están llamadas a acoger a toda la humanidad, dijo el Papa León XIV durante su audiencia general semanal.

“Su principio unificador no es una lengua, una cultura, una etnia, sino la fe en Cristo”, dijo en la Plaza de San Pedro el 11 de marzo.

Lumen Gentium

Continuando su serie de reflexiones sobre el Concilio Vaticano II, el Papa se centró en la Constitución Dogmática “Lumen Gentium”, que describe a la Iglesia como el “Pueblo de Dios”.

La Iglesia es la asamblea de “todos aquellos que en la fe miran a Jesús”, dijo, unidos no por la nacionalidad o la cultura, sino por su fe compartida en Cristo.

El Papa dijo que esta comprensión tiene sus raíces en la Biblia, señalando el pacto de Dios con Abraham y el pueblo de Israel, que preparó el camino para el nuevo pacto establecido a través de la muerte y resurrección de Jesús.

León XIV afirmó que el amor es la ley que rige las relaciones dentro de la Iglesia, tal como los creyentes lo reciben y experimentan a través de Jesús. Por medio de Cristo, los creyentes de todas las naciones están unidos en la fe, afirmó. La Iglesia es el pueblo de Dios que «extrae su existencia del cuerpo de Cristo y es, a su vez, el cuerpo de Cristo».

En lugar de encerrarse en sí misma, dijo el Papa, la Iglesia debe permanecer abierta a todos.

«Unificada en Cristo, Señor y Salvador de todo hombre y mujer, la Iglesia no puede nunca replegarse sobre sí misma, sino que está abierta a todos y es para todos», afirmó.

En un mundo marcado por el conflicto y la división, añadió el Papa León XIV, la diversidad de la Iglesia es un signo de esperanza.

«Es un gran signo de esperanza –especialmente en nuestros tiempos, marcados por tantos conflictos y guerras– saber que la Iglesia es un pueblo en el que conviven en la fe mujeres y hombres de diversas nacionalidades, lenguas y culturas», afirmó.

Líbano e Irán

Antes de saludar a los italoparlantes, el Papa afirmó estar cerca del pueblo libanés «en este momento de grave prueba», tras la muerte del padre Pierre El-Rahi. El sacerdote maronita murió en un bombardeo israelí en el sur del Líbano el 9 de marzo. El Papa anunció que su funeral se celebraría el 11 de marzo en Al-Qlayaa, una aldea cristiana. 

En árabe, ‘Adrachi’ significa pastor. El Padre Pierre fue un verdadero pastor que siempre permaneció cerca de su pueblo con el amor y el sacrificio de Jesús, el Buen Pastor —dijo en italiano—. En cuanto supo que algunos feligreses habían resultado heridos en un bombardeo, sin dudarlo, corrió a ayudarlos.

Antes de la audiencia, el Papa León XIV se reunió en privado con el cardenal Dominique J. Mathieu, arzobispo de Teherán e Isfahán (Irán). El cardenal belga, miembro de la Orden Franciscana, llegó a Roma el 8 de marzo tras ser evacuado junto con todos los miembros de la Embajada de Italia, donde reside. 

Durante la audiencia general, el Papa León XIV pidió oraciones por la paz en Irán y en todo Oriente Medio, sobre todo por las numerosas víctimas civiles y los niños inocentes. 

«Que nuestra oración sea un consuelo para los que sufren y una semilla de esperanza para el futuro», afirmó.

Der AutorOSV / Omnes

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Aus dem Vatikan

El Papa recibe al cardenal de Irán

El Papa León XIV se ha reunido esta mañana en audiencia con el cardenal Dominique Mathieu, arzobispo de Teherán-Isfahán.

Redaktion Omnes-11 de März de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

El Papa León XIV recibe esta mañana en audiencia al Cardenal Dominique Mathieu, arzobispo de Teherán-Isfahán. Por el momento no han trascendido detalles sobre los asuntos que se abordarán durante el encuentro. No obstante, todo indica que el purpurado habría trasladado al Pontífice la situación que vive la pequeña comunidad católica en Irán, así como las perspectivas para el establecimiento de la paz en el país.

Mathieu es actualmente el único sacerdote en su arquidiócesis. La Iglesia católica de rito latino en Irán cuenta con alrededor de 2.000 fieles, la mayoría de ellos extranjeros, dentro de una población aproximada de 90 millones de habitantes, predominantemente musulmanes chiíes. Los católicos de rito latino se distribuyen en cuatro parroquias: tres en Teherán y una en Isfahán.

Un cardenal obligado a abandonar el país

El cardenal tuvo que salir de Irán el pasado fin de semana a causa de la guerra. La catedral de la Consolata, junto con la residencia del arzobispo y las oficinas administrativas, se encuentran dentro del recinto de la Embajada de Italia en Irán. Ante el cierre temporal de la sede diplomática, el purpurado se vio obligado a abandonar el país para preservar mínimamente su seguridad.

Tras su evacuación a Roma, la Orden de los Frailes Menores Conventuales, a la que pertenece, confirmó que el cardenal se encuentra en buen estado.

Mathieu ha expresado su tristeza por haber tenido que abandonar el país y el dolor que siente por “sus hermanos y hermanas” que permanecen allí. El prelado ha manifestado además su esperanza de poder regresar pronto y ha pedido oraciones para que “los corazones encuentren la paz interior”.

Un pastor para una pequeña Iglesia

El cardenal, belga y de 62 años, fue nombrado arzobispo de Teherán-Isfahán en 2021 y creado cardenal en 2024 por el Papa Francisco.

Además de los aproximadamente 2.000 fieles de rito latino que pastorea, en Irán existen otras comunidades católicas orientales. La más numerosa es la de los católicos de rito caldeo, formados principalmente por fieles de origen asirio que celebran la liturgia en arameo y que se estima reúnen entre 7.000 y 10.000 creyentes.

También está presente una pequeña comunidad de católicos de rito armenio, integrada por una minoría dentro de la comunidad armenia del país —mayoritariamente ortodoxa— y que suma algunos miles de fieles.

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El director de Las Locas del Obelisco: «debemos quitarnos el corsé de lo políticamente correcto»

Las locas del Obelisco es una película que da a conocer una realidad que todavía existe: la prostitución, la trata de blancas y los abusos. Su director, Pablo Moreno, nos ayuda entender cómo estas "locas", las Trinitarias, rescataron a tantas mujeres en el Madrid del siglo XIX.

Teresa Aguado Peña-11 de März de 2026-Lesezeit: 7 Minuten

El próximo 13 de marzo se estrena en España Las Locas del Obelisco, una película que trata una realidad delicada que pocos se atreven a explorar. Y es que en el Madrid de 1885 el Señor suscitó a Mariana Allsopp y el Padre Francisco de Asís Méndez crear un refugio abierto día y noche para albergar a quienes huían de la explotación sexual, fundando así la Congregación de las Hermanas Trinitarias.

La trata de seres humanos, la prostitución y los abusos se exponen con especial delicadeza en Las Locas del Obelisco. La fundadora de las Trinitarias, interpretada por Paula Iglesias, no miró para otro lado, sino que trató de rescatar a estas mujeres a pesar de la presión social y mediática.

La historia de esta valiente mujer no deja indiferente. Es un relato que invita a la acción y pone sobre la mesa la existencia de un drama del que muchos viven ajenos. Pablo Moreno, director de otros filmes como Un Dios prohibido (2013) o Claret (2020), explica en Omnes por qué cree vital conocer esta realidad y concienciarse de ello.

¿La película se llama Locas del Obelisco por alguna razón en concreto? ¿Quieres transmitir algo con ese “locas”?

–Sí. Lo primero es que así era como las llamaban a ellas, a las trinitarias. Era un insulto que se utilizaba contra ellas.

Cuando pensamos en el título, queríamos que fuese transgresor. Por eso decidimos utilizar ese insulto. En el fondo, ellas mismas lo reinterpretaron: ese “locas” que aparecía en los medios de comunicación lo asumían diciendo: “Vale, nos llaman locas, pero somos locas de Cristo”. Es una locura de amor, algo que va más allá de la propia locura, algo más trascendental. Y eso nos parecía muy interesante.

Luego está el tema del obelisco. En sus inicios ellas estaban en una casa en el Paseo del Obelisco y así se las conocía en Madrid. A veces para su pesar, pero también terminó siendo algo positivo, porque la atención de los medios —aunque muchas veces fuera en contra de ellas— les dio muchísima visibilidad y, al final, contribuyó a que pudieran prosperar.

Esta historia invita a la acción, a no mirar hacia otro lado. ¿Cómo pretende que se traduzca esta película en esa acción?

–Lo primero es mostrar un problema que existía en Madrid y que hoy sigue existiendo, no solo en Madrid sino, por desgracia, en muchos otros sitios.

Hemos hablado con gente que no era consciente que en el Madrid de finales del XIX hubiese tanta prostitución, tanta trata y tantas situaciones de privación de libertad.  A veces pensamos que vivimos en una sociedad muy desarrollada o equilibrada, pero en las trastiendas, en los rincones más oscuros, se esconden realidades que preferimos no mirar de frente.

Son problemas que siguen ahí. Hay miles de mujeres que sufren: no solo por la trata o la prostitución, sino también por situaciones laborales que rozan la esclavitud, por abusos en sus distintas formas o por diferentes tipos de violencia.

Estas mujeres dedicaron su vida, sobre todo, a rescatar a esas chicas y a devolverles su dignidad y su libertad. Para ellas, la libertad era algo fundamental. Y lo más significativo es que llevan haciendo esta labor desde hace 141 años. Su misión sigue siendo vital.

¿Qué puede hacer un cristiano de a pie?

–Con no mirar a otro lado ya es mucho. Una compañera del proyecto de la película, que formaba parte del equipo técnico, iba un día por la calle y se encontró con una chica que estaba pidiendo. Se acercó, habló con ella y enseguida la derivó a las Hermanas Trinitarias, que finalmente pudieron ayudarla.

Puede parecer que simplemente conocer estas realidades es poco, pero en realidad es mucho, porque ya estamos predispuestos para que se pueda propiciar un cambio. Y, evidentemente, como cristianos estamos llamados a hacer denuncia apostólica de las injusticias y de estas situaciones que privan de libertad a tantos seres humanos, a tantas mujeres. Muchas veces no adoptamos esta actitud simplemente por ignorancia, por ello con conocer conseguiríamos que todo fuese un poco distinto.

¿Cómo llegaste a conocer esta historia de las Trinitarias? ¿Cómo se te ocurrió hacer esta película? 

–Realmente no se me ocurrió a mí, que es lo mejor de todo. Las hermanas Trinitarias querían hacer una película y nosotros habíamos enviado a distintas congregaciones una publicidad de los trabajos que nosotros hacemos.

Y fue por la providencia la que hizo que esa publicidad, esa carta que mandamos, cayese en la mesa del despacho de la Superior General de las Trinitarias, que justo en ese momento estaban planteando hacer una película para hablar de su carisma y de sus fundadores, porque se cumplían 100 años de la muerte de su fundador. Fue curioso que nos llamaron y enseguida nos enamoramos de su historia.

Vimos que era necesario contarla. Y así iniciamos un periodo de documentación, donde nos fuimos encontrando con María Ana Allsopp y con el Padre Francisco de Asís Méndez , que son dos grandes figuras de finales del XIX. Yo las desconocía totalmente, pero que me resultaron muy avanzados y con una sensibilidad social y eclesial muy elevada. 

Durante ese proceso, ¿qué aspectos de los personajes te han llamado más la atención o te han conmovido especialmente?

–Me conmueve que son personas humanas, como tú o como yo, que lo pasaron muy mal porque al principio les costaba encontrar la forma de llevar a cabo lo que el Señor les suscitaba.

El padre Francisco quería ayudar a las chicas porque era confesor en la Encarnación y muchas mujeres acudían a él para contarle todo lo que estaban viviendo. Sin embargo, no sabía qué hacer ni por dónde empezar. Sentía un deseo enorme de ayudarlas, pero también la impotencia de no encontrar la manera.

A Mariana le ocurría algo parecido. Ella sentía el deseo de hacer algo por el mundo y no limitarse a cumplir con lo que se esperaba de una mujer de su época: alcanzar un “estado honrado” y seguir el camino marcado.

Esas dos sensibilidades tremendamente humanas me hacen pensar y me interpelan de qué puedo hacer yo por el mundo. Me di cuenta que no nos diferenciamos tanto de esas grandes figuras del siglo XIX. Simplemente es cuestión de dar un paso en una dirección y tener la valentía de decidir si queremos darlo o no.

¿Crees que, de alguna manera, existe un encorsetamiento en los cristianos o en la sociedad en general, de modo que quienes actúan de verdad pueden ser vistos como “locos”? ¿Es también esta una invitación a vivir esa radicalidad?

–Sin duda. De hecho, has dicho una palabra que me parece que lo define mucho: el encorsetamiento. En la película, hay un momento en el que Mariana decide romper con todo eso. Llega a su casa y con un abrecartas rompe su corsé. Y justo coge el pañuelo de detrás del corsé y se encuentra un sagrado corazón. Así, de alguna manera, semióticamente estamos hablando todo el rato de eso mismo.

Nos tenemos que quitar el corsé, tenemos que salir de lo políticamente correcto, de lo que se espera que tenemos que hacer porque está bien visto socialmente.

A veces hay que dejarse embargar por esa “locura” y dar un paso más allá, porque las injusticias son muchas. Quien quiere ayudar a los demás tiene que meterse en el barro, aunque no nos guste ensuciarnos. Me gusta mucho una historia de San Vicente: dice que si un sacerdote va a celebrar misa y se encuentra a un hombre atrapado en el barro, y se ensucia ayudándolo y no llega a celebrar la misa, en realidad no está abandonando a Dios, sino sirviendo a Dios (abandonar a Dios por Dios).

Lanzar una película así implica romper con ese corsé social: es un tema arriesgado. ¿Cómo ha influido esto en tu vivencia de la fe?

–Yo alguna vez digo bromeando que es hora de que los católicos «salgamos del armario» y manifestemos lo que somos en libertad, con compromiso y respeto.

Llevo 20 años haciendo cine de esta temática y a veces las historias caen bien y otras mal, y la repercusión mediática puede ser muy dura. Por ejemplo, con la película Un Dios prohibido recibimos bastantes palos. Nos costó mucho dar dos pasos seguidos sin recibir una crítica dura.

En este caso, evidentemente, es una película trascendente. Hay una iconografía y una semiótica. Sale Cristo mismo. No se puede eludir. Pero queremos que sea una película que cualquier persona, creyente o no creyente, pueda ver y disfrutar.

Creo que en la Iglesia nos cuesta dar a conocer lo bueno que hacemos y que suena más el árbol que cae que los mil millones de árboles que crecen. Pero tenemos esa obligación de compartir con el mundo que formamos parte de él y que juntos, creyentes y no creyentes, si sumamos, construimos.

No tenemos un empeño dogmatizante o adoctrinante. Lo que queremos es compartir cómo vemos la vida nosotros los católicos, compartir la Buena Nueva, compartir la esperanza y la alegría del Evangelio con el creyente y con el no creyente.

Pablo Moreno, director de Las Locas del Obelisco

Generalmente se juzga a las prostitutas, ¿esta película pretende desmontar prejuicios y «quitarles culpa»?

–El caso de la prostitución está visto como una lacra muy grande y hay gente que evidentemente juzga sin conocer. Es decir, se tienen como malas mujeres cuando uno no sabe las circunstancias.

La mayoría de ellas están extorsionadas, han sido secuestradas o entraron en ello con la esperanza de poder mantener a sus familias. Y hay algo muy duro en eso. Comprenderlo tampoco es fácil. Es más fácil juzgar que entender las razones.

Nos parece que, como decía Sartre, «el infierno es el otro». Pero, ¿nos paramos a pensar quién es el otro? El Evangelio nos dice que la salvación está en el otro. Y yo creo que hay que dar un salto social en este sentido e intentar conocer.

El conocimiento compromete, y si te comprometes con una causa, es posible que hasta llegues a amarla. Y lo que amas no desaparece. Tiene que ver con esa empatía. ¿Por qué están ahí? ¿Cuál es su sufrimiento? Como cristianos, debemos cargar con la cruz. Y no solo con la nuestra, sino también con la de los demás.

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El criticón

Una obra maestra de la lengua castellana. "El criticón" combina sátira, aguda crítica social y reflexión sobre la naturaleza humana. En ella se destacan la prudencia y el juicio como herramientas para comprender a las personas y evitar el desengaño.

José Carlos Martín de la Hoz-11 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Baltasar Gracián (1601-1658) redactó y publicó en tres entregas una de las obras más ingeniosas en lengua castellana de todos los tiempos que siempre ha estado a la altura de las grandes críticas a la mentalidad cristiana de su época, satirizando de un modo original y de una gran elegancia.

Prudencia y juicio del ser humano

El argumento de fondo de esta extensa e intensa alegoría de toda una sociedad es la virtud de la prudencia y la importancia de ver más allá de las primeras impresiones para conocer muy bien el tipo de persona y el grado de inmadurez y de coherencia que poseía para poder juzgar con ecuanimidad.

Ciertamente los libros sapienciales del Antiguo Testamento y la mirada crítica de los jesuitas de todos los tiempos están perfectamente reflejados y agudamente exagerados para divertimento del pueblo.

Crítica social y religiosa

La edición de Cátedra, como siempre muy cuidada, técnicamente impecable y dotada de las anotaciones del profesor Santos Alonso llena de erudición y enjundiosas notas que no solo acercan el texto al público universitario, sino que realzan la inmensa cultura del jesuita Gracián.

Después de leer el “criticón” se entiende la azarosa vida de Baltasar Gracián y las acusaciones recibidas de ejercer una crítica despiadada frente a las habituales del momento. En realidad, lo que hace es descubrir las bajezas del corazón humano cuando juzga sin misericordia y fríamente a las personas o a las decisiones de las autoridades civiles y eclesiásticas

En realidad, la soberbia, la vanidad, el afán de sobresalir y las grandes manifestaciones de la vanagloria son las más cruelmente tratadas. En cierto modo, los fariseos no fueron menos criticados por Jesús. Pero, ciertamente, el Señor les estaba pidiendo que tuvieran fe en Él y todo lo entenderían. Gracián sencillamente descubre las intenciones ocultas del corazón humano.

Estilo y perspectiva narrativa

Ciertamente, para la mentalidad actual la obra es desigual y le falta muchas veces pulso narrativo, pero Baltasar Gracián está adoctrinando al pueblo y especialmente a las clases dirigentes del país en todos los órdenes. Manifiesta una profunda desconfianza de la naturaleza humana caída y reparada. A veces adopta un tono de escepticismo.

Precisamente en las primeras páginas uno de los narradores, buen conocedor de la situación del mundo y de las creencias cristianas exclama: “llegar a ver con novedad y con advertencia la grandeza, la hermosura, el concierto, la firmeza y la variedad de esta gran máquina creada” (77).

Ciertamente falta a lo largo del trabajo en muchos momentos un punto de ilusión, de optimismo, de sentido positivo. Son tantas las ridículas falsedades que produce decepción. A la vez, hay una sorna crítica llena de socorrería que ciertamente arranca la risa en otros momentos.

Referencias religiosas y verdad

También hay que reconocer que Gracián, a lo largo del tratado, volverá al Nuevo Testamento una y otra vez, para encontrar las promesas eternas del creador. Por ejemplo, la parábola de la semilla caída junto al camino, o en tierra pedregosa, o en las zarzas y en la tierra buena, tienen una lección eterna de respuesta a la gracia de Dios, y una invitación diaria al amor por parte de Dios. Además, Gracián nos dirá que eso sucede cada día. La esperanza se apoya en que Dios perdona, olvida y confía en el hombre: “el mismo fin es el principio, la destrucción de una criatura es generación de la otra. Cuando parece que se acaba todo, entonces comienza de nuevo: la naturaleza se renueva, el mundo se remoza, la tierra se establece y el divino gobierno es admirado y adorado” (92).

Resulta de un gran interés la desaparición y arrinconamiento, en la práctica, del concepto de verdad: “Es muy connatural en el hombre la inclinación a su Dios, como a su principio y su fin, ya amándole, ya conociéndole (…) Así, con razón definió un filósofo este universo (Job) espejo grande de Dios” (95). Y, más adelante, la “Verdad ha sido preterida y desamparada y echada tan lejos que aun hoy no parece ni se sabe dónde haya parado” (140).

Como ya hemos resaltado al comienzo las referencias a la virtud de la prudencia son constantes y de un gran interés: “los verdaderos sabios son prudentes y virtuosos” (415). Esto es clave tanto en el ámbito textual como en el contextual (181). Asimismo, hay llamadas constantes para ver las cosas desde diversos ángulos para realizar ese juicio prudencia que enriquece a la persona, la hace tener criterio (182) y evitar el desengaño (185).

Particularmente importante es la referencia y el elogio de la libertad a lo largo de la obra, tanto como autodeterminación, como libre albedrío: “la libertad: gran cosa aquello de no depender de voluntad ajena, y más de un necio, de un modorro, que no hay tormento como la imposición de hombres sobre las cabezas” (274).

Valores fundamentales

También se hace mucho hincapié en la importancia de la amistad: “El que no tiene amigos, no tiene pies ni manos, manco vive, a ciegas camina. Y ¡ay! del solo, que si cayere no tendrá quien le ayude a levantar” (337).

No queremos dejar de resaltar una crítica velada de Baltasar Gracián a la Escuela de Salamanca y, en concreto, a los famosos préstamos en precario que Francisco de Vitoria había aprobado en la mercaduría con el fin de recuperar por completo el capital evitando caer en la usura, a lo que denominará con su crítica sutil Gracián con el término “usura paliada” (425).

Asimismo, encajará con deportividad las críticas veladas de Traiano Boccalini sobre los afanes expansionistas de España en Italia con su presencia efectiva en Milán y Nápoles y, mediante acuerdos, en Génova y Venecia (63, 696). Dentro de lo que denominará “el delgado hilo de la vida” (764).

El criticón

Autor: Baltasar Gracián
Leitartikel: Cátedra
Seiten: 812
Jahr: 2025
Aus dem Vatikan

El Papa León XIV acepta la renuncia del cardenal iraquí Louis Sako

El Papa León XIV aceptó la renuncia del cardenal Louis Sako como patriarca de la Iglesia católica caldea, poniendo fin a 13 años al frente de la mayor comunidad cristiana de Irak. El propio prelado afirmó que presentó su dimisión “en plena libertad” para dedicarse a la oración y la escritura tras décadas de servicio pastoral en medio de grandes desafíos para los cristianos del país.

OSV / Omnes-10 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

El Papa León XIV aceptó la renuncia del cardenal Louis Sako, patriarca católico caldeo de Bagdad radicado en Irak, poniendo fin a su mandato de 13 años al frente de la denominación cristiana más grande de Irak, dijo el Vaticano.

La normativa canónica para la renuncia de patriarcas

Según un comunicado publicado el 10 de marzo por la oficina de prensa del Vaticano, la renuncia del cardenal Sako fue aceptada en virtud del canon 126, párrafo 2, del Código de Cánones de las Iglesias Orientales, que regula la renuncia de los patriarcas.

El canon establece que el sínodo de obispos de la iglesia patriarcal es responsable de aceptar la renuncia de un patriarca después de consultar al Papa, «a menos que el patriarca se dirija directamente al Romano Pontífice».

Una decisión tomada libremente

En un comunicado aparte emitido por el Patriarcado Caldeo, el cardenal Sako afirmó que, tras cumplir 75 años en 2024, había hablado de su renuncia con el papa Francisco. Sin embargo, el difunto pontífice «me animó a permanecer».

El cardenal afirmó que decidió «en plena libertad» presentar su renuncia el 9 de marzo al Papa León XIV «para poder dedicarme tranquilamente a la oración, a la escritura y al servicio sencillo».

«Él la aceptó, y solicité que se anunciara oficialmente hoy, 10 de marzo, al mediodía», dijo el cardenal Sako. «Para evitar cualquier malinterpretación, confirmo que nadie me obligó a hacerlo; más bien, solicité la renuncia por mi propia voluntad».

13 años al frente de la Iglesia caldea

En su declaración, el cardenal destacó sus 13 años como patriarca caldeo como «años de amoroso cuidado pastoral, seguimiento y crecimiento» en medio de «circunstancias extremadamente difíciles» y «grandes desafíos» para los cristianos en Irak y el Medio Oriente en general.

Después de dar gracias a Dios, a los fieles de Bagdad, así como a los obispos, sacerdotes y personal del Patriarcado caldeo, el cardenal afirmó que «no los olvidaré en mis oraciones» y pidió disculpas «a cualquiera a quien haya podido ofender».

Reconociendo las difíciles circunstancias que atraviesa el Medio Oriente tras la guerra entre Estados Unidos e Israel e Irán, el cardenal Sako expresó su esperanza de que el próximo patriarca posea «una sólida cultura teológica, coraje y sabiduría; alguien que crea en la renovación, la apertura y el diálogo, y que también tenga sentido del humor».

«Lo respetaré y jamás interferiré en su obra», escribió. «Confío en que Dios cuidará de su Iglesia».

Mensaje de despedida

El cardenal Sako concluyó su declaración de manera inusual detallando su patrimonio actual.

Según el prelado, sus bienes económicos que ha incluido en su testamento incluyen 40 millones de dinares iraquíes (30.520,77 dólares), 5.000 dólares y 5.000 euros (5.823,72 dólares) «de mis salarios durante 52 años de servicio sacerdotal, además de otra suma que es mi parte de la venta de mi casa familiar en Mosul».

«No tengo casa ni coche, pero mi verdadera riqueza es mi devoto servicio y los 45 libros y numerosos artículos que he publicado . Recuérdenme en sus oraciones», escribió.

Trayectoria pastoral y ascenso en la Iglesia

Nacido en Zakho, Irak, el 4 de julio de 1948, el cardenal Sako estudió en Mosul y fue ordenado sacerdote en 1974.

Tras continuar sus estudios en el extranjero, regresó a Irak en 1986 y sirvió como pastor en Mosul durante 11 años. También fue rector del Seminario Patriarcal Caldeo en Bagdad de 1997 a 2002.

Fue nombrado arzobispo de Kirkuk en 2003, ocho meses después de la invasión de Irak liderada por Estados Unidos. Fue elegido para dirigir la Iglesia caldea en 2013 y cinco años después fue nombrado cardenal por el papa Francisco.

Conflictos recientes dentro de la Iglesia caldea

En los últimos años, el patriarca caldeo enfrentó varios desafíos internos. En julio de 2023, abandonó Bagdad después de que el presidente iraquí Abdul Latif Rashid revocara un decreto que reconocía formalmente al cardenal como patriarca caldeo en el país y su autoridad para administrar la dotación religiosa caldea.

El cardenal Sako y los medios locales iraquíes lo consideraron un intento de usurpar el puesto del patriarca como jefe de la Iglesia caldea, supuestamente instigado por Rayan al-Kildani, jefe de las Brigadas de Babilonia, una milicia católica caldea que mantiene estrechos vínculos con Irán.

Tras permanecer en Erbil durante casi un año, regresó a Bagdad en 2024 después de que el primer ministro iraquí, Mohammed Shia’ Al-Sudani, confirmara la condición del cardenal Sako como patriarca de los caldeos en Irak y en el mundo.

Sin embargo, otro problema surgió cuando presidió el Sínodo de la Iglesia Caldea del 15 al 19 de julio.

La ausencia de cinco obispos – el arzobispo Bashar Warda de Irbil, el obispo Paul Thabet de Alquoch, el obispo Azad Sabri Shaba de Dohuk, el arzobispo caldeo Amel Shamon Nona de Sydney y el obispo Saad Sirop Hanna, visitador apostólico para Katholiken caldeos en Europa – fue notada por el cardenal, quien insinuó que los obispos «tuvieron algo que ver en retirar el decreto presidencial» para «presionarme a renunciar para buscar la sucesión».

Posteriormente, el patriarcado publicó otra declaración diciendo que la revocación del decreto en 2023 «sugirió a algunos que era el final y les hizo la boca agua», acusando directamente al arzobispo Warda de reunir apoyo del clero para la destitución del cardenal.

En un mensaje enviado a OSV News en septiembre de 2024, el arzobispo Warda dijo que las tensiones entre él y el cardenal Sako se debían a malentendidos y negó las acusaciones de que estaba trabajando contra el patriarca.

«Rechazo categóricamente las acusaciones de corrupción… y seguiré tratando este tema a través de los canales eclesiásticos pertinentes», dijo.

Dificultades en la diáspora y el caso del obispo de San Diego

El anuncio de la renuncia del cardenal Sako también llega en un momento en que la Iglesia católica caldea enfrenta dificultades en su diáspora global.

En el mismo anuncio del boletín, el Vaticano dijo que el Papa León también había aceptado la renuncia del obispo Emanuel Shaleta de la Diócesis Católica Caldea de San Pedro Apóstol en San Diego.

El obispo Shaleta fue arrestado en el Aeropuerto Internacional de San Diego el 5 de marzo. Las autoridades de California lo acusaron de múltiples cargos, incluyendo malversación de fondos y lavado de dinero, y un cargo de «aumento de delitos de cuello blanco agravados».

En una declaración del 8 de marzo dirigida a la diócesis caldea, el cardenal Sako instó a los fieles a «no permitir la división y la discordia, ni dar lugar a voces que acechan para atacar a nuestra Iglesia» y a permitir que «los procedimientos legales sigan su curso para revelar la verdad y defender la justicia».

«Les aseguro que estoy del lado de la justicia y por eso estoy en comunicación con la Santa Sede, esperando que pronto se tomen las medidas adecuadas para el bien de la diócesis», afirmó.

Der AutorOSV / Omnes

Francisco Fernández-Carvajal seguirá enseñando a hablar con Dios

El 7 de marzo falleció, a los 88 años, el sacerdote andaluz Francisco Fernández-Carvajal, cuyos libros de meditaciones han ayudado a millones de personas a aprender a hablar con Dios en la vida cotidiana.

10 de März de 2026-Lesezeit: < 1 Minute

El pasado siete de marzo falleció Don Francisco Fernández-Carvajal, con 88 años. Se trata de un sacerdote andaluz que ha ayudado, y seguirá ayudando, a millones de personas, a hablar con Dios. Es algo que, de un modo o de otro, todos buscamos.

Cristo siempre tiene algo que decirnos. Y todo lo que nos quiere decir está, fundamentalmente, en los Evangelios. Pero nos ayuda mucho que nos comenten y nos expliquen el significado de cada mensaje, de cada parábola, de cada milagro. Igualmente nos ayuda que nos sugieran cómo relacionarlo con nuestros derechos y deberes diarios, de modo que agrade a Dios nuestra intención.

Fernández-Carvajal ha sido conocido principalmente por publicar, en distintos tomos, una colección de más de quinientas meditaciones, de modo que abarquen todos los días del calendario. Igualmente tiene otros títulos tan interesantes como por ejemplo una Vida de Jesús.

No se dirigió nunca a especialistas sino a madres de familia, empleados, gente de todo tipo. Por eso no me extrañó ver sus libros hasta en la cordillera de Huancavelica, en Perú. Hace ya veinte años había vendido más de dos millones de estos libros tan útiles. Es de bien nacidos ser agradecidos.

Aus dem Vatikan

Sin conclusiones definitivas en el nuevo documento vaticano sobre la participación de las mujeres en la Iglesia

El grupo de estudio postsinodal nº5 deja abierto el debate teológico-pastoral sobre los límites entre la potestad vicaria y la potestad sacramental.

Javier García Herrería-10 de März de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

El Grupo de Estudio Nº 5 del Sínodo de la Sinodalidad, dedicado a la participación de las mujeres en la vida y el gobierno de la Iglesia, ha presentado su esperado informe final sobre la participación de la mujer en la vida y el liderazgo eclesial. 

Este documento, que surge de un mandato del Papa Francisco en 2024 y ha sido continuado bajo la guía del Papa León XIV, representa una de las reflexiones teológicas y canónicas más audaces de la era postconciliar.

El texto no tiene carácter definitivo, sino que como explica María García-Nieto, profesora de Derecho Canónico de la Universidad de Navarra y autora de La presencia de la mujer en el gobierno de la Iglesia, “resume el recorrido que ha hecho la Iglesia a lo largo de los últimos años en torno al papel de la mujer en la Iglesia”. 

En el grupo de reflexión se hace eco de la discriminación que existe en ocasiones en la Iglesia, ya sea por motivos de género (machismo), o por no pertenecer al estado clerical (clericalismo), explica la profesora, y añade que para superarlo, la Iglesia está tratando de desarrollar una antropología teológica renovada basada en la complementariedad del hombre y la mujer. 

Un mapa para la reforma: El esquema general del documento

La primera parte reconstruye la historia del grupo, subrayando un cambio metodológico fundamental: se ha trabajado «desde abajo», priorizando la escucha de las experiencias concretas de las mujeres, también las trabajadoras de la curia vaticana.

La segunda parte se adentra en el corazón del debate, analizando el «malestar» que sienten muchas mujeres debido a persistentes estructuras de clericalismo y machismo que limitan su vocación. El documento propone que la Iglesia debe pasar de ver la participación femenina como una «concesión» de la jerarquía a reconocerla como un derecho intrínseco que se deriva del Bautismo. Para sostener esto, el informe desarrolla un marco donde la reciprocidad entre hombres y mujeres no es una competencia por el poder, sino una necesidad para la plenitud de la misión evangelizadora.

Finalmente, el informe se apoya en seis apéndices extensos que recorren desde las figuras femeninas en la Biblia y la historia (como las abadesas con jurisdicción cuasi-episcopal), hasta los desafíos actuales del «principio mariano» y el origen de la potestad eclesial.

El Grupo 5 no responde a la cuestión de la potestad directamente, pero sí recuerda el contexto de los últimos años, en los que se ha establecido la distinción entre el potestad de orden vs. potestad de gobierno: el documento aclara que, si bien la potestad de santificar (sacramentos) requiere siempre el sacramento del orden, no ocurre así con la potestad de gobierno». Se argumenta que el gobierno de los obispos es un servicio que puede apoyarse en la colaboración de los laicos.

La clave  está en entender que la potestad es vicaria. Tras la reforma de la Curia Romana (Praedikat Evangelium), la potestad que ejerce un jefe de oficina o dicasterio es «vicaria», es decir, se ejerce en nombre del Papa. Por lo tanto, no habría impedimento teológico para que una mujer ejerza cargos con potestad vicaria en la Iglesia.

Para fundamentar esta tesis, el nuevo documento menciona que la vía carismática, según la cual el Espíritu Santo otorga carismas de liderazgo y consejo directamente a las mujeres. Cuando un Obispo nombra a una mujer en un puesto de decisión, no está «creando» su autoridad, sino reconociendo un don que el Espíritu ya le ha dado a través del Bautismo.

Los puntos más novedosos y relevantes

El informe de 2026 destaca por varios hitos que marcan un «antes y un después» en la práctica eclesial: el documento celebra la llegada de mujeres a puestos anteriormente impensables: Sor Simona Brambilla, nombrada prefecta del dicasterio para los institutos de vida consagrada en enero de 2025, siendo la primera mujer en encabezar un Dicasterio con plenos poderes. 

También subraya el nombramiento de sor Raffaella Petrini, designada presidenta del Governatorato del Estado de la Ciudad del Vaticano en marzo de 2025, y la presencia de mujeres con derecho a voto en el sínodo, una práctica iniciada en 2023.

El texto pone como ejemplo a seguir lo que ya ocurre en diócesis de Francia, Bélgica y Suiza, donde los obispos han creado la figura de la Delegada General. Estas mujeres asumen tareas de coordinación diocesana que tradicionalmente realizaban los Vicarios Generales, planteando que la administración de una Iglesia local puede ser liderada eficazmente por laicos, ya sean estos hombres o mujeres.

El documento cita las conclusiones de la Segunda Comisión sobre el Diaconado Femenino (diciembre 2025), donde se aprobó por una abrumadora mayoría de 9 votos contra 1 la necesidad de ampliar el acceso de las mujeres a ministerios instituidos. Se sugiere la creación de ministerios específicos de «escucha, consolación y acompañamiento» que tengan reconocimiento público y estabilidad canónica.

Una Iglesia más creíble

El informe final concluye que la plena valoración de las mujeres no es un accesorio, sino un servicio necesario para que la Iglesia sea «más bella, más creíble y más fiel a su vocación» en el siglo XXI.

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Aus dem Vatikan

Aquí tienes un adelanto del histórico viaje de León XIV a Mónaco

En noviembre, el príncipe Alberto II rechazó un proyecto de ley que pretendía autorizar el aborto hasta las 12 semanas de embarazo en el principado católico . El catolicismo romano es la religión oficial del estado de Mónaco, y el 82% de la población se identifica como católica.

OSV / Omnes-10 de März de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Por Courtney Mares, OSV News

El sábado 28 de marzo, el Papa viajará en helicóptero directamente desde la Ciudad del Vaticano, el estado más pequeño del mundo, a Mónaco, el segundo más pequeño del mundo. El viaje de un día será el primer viaje internacional del Papa León XIV en 2026 y solo el segundo de su pontificado, e incluye un itinerario repleto.

El día comenzará con una ceremonia oficial de bienvenida afuera del Palacio del Príncipe de Mónaco, seguida de una reunión privada en el interior con el Príncipe Alberto II, quien ha reinado en el principado desde 2005. Los dos líderes se reunieron previamente en el Vaticano el 17 de enero, cuando sus discusiones se centraron en compromisos compartidos con la gestión ambiental, la ayuda humanitaria y la defensa de la dignidad humana.

La diócesis de Mónaco ha señalado que el Papa y el príncipe comparten «un enfoque particular en el respeto por la vida humana desde su inicio hasta su fin; la preocupación por la ecología integral y la preservación de nuestra ‘casa común’; y también una pasión compartida por el deporte».

En noviembre, el príncipe Alberto II rechazó un proyecto de ley que pretendía autorizar el aborto hasta las 12 semanas de embarazo en el principado católico . El catolicismo romano es la religión oficial del estado de Mónaco, y el 82% de la población se identifica como católica , según estadísticas del Vaticano.

Desde el palacio, el Papa se dirigirá a la Catedral de Nuestra Señora Inmaculada para dirigirse a la comunidad católica de Mónaco . Consagrada en 1911 en el lugar donde se encontraba la primera iglesia parroquial del principado, construida en 1252, la catedral ocupa un lugar histórico en la historia monegasca, ya que alberga las tumbas de la familia real monegasca, incluida la de la princesa Grace Kelly, quien contrajo matrimonio allí en 1956.

Encuentro con los jóvenes

El Papa León XIV se reunirá con jóvenes católicos y catecúmenos en la Capilla de Santa Devota, una iglesia centenaria dedicada a Santa Devota, patrona de Mónaco y mártir asesinada durante las persecuciones de los emperadores romanos Diocleciano y Maximiano. La capilla, un lugar de gran devoción popular, también da nombre a la primera curva del famoso circuito del Gran Premio de Fórmula 1 de Mónaco.

Este año, la diócesis del principado cuenta con 70 catecúmenos, en su mayoría hombres y mujeres jóvenes, que siguen un programa de formación que los prepara para recibir los sacramentos del bautismo, la confesión, la primera comunión y la confirmación en Mónaco, según el abad Christian Venard, vicario episcopal para las comunicaciones de la archidiócesis.

Misa multitudinaria

El día concluirá con una misa en el Estadio Louis II, sede del club de fútbol AS Monaco con capacidad para más de 18.000 personas, antes de que el Papa regrese a la Ciudad del Vaticano en helicóptero, cuyo aterrizaje está previsto para las 19:45. El Papa regresará al Vaticano justo a tiempo para el inicio de la Semana Santa, ya que al día siguiente será el Domingo de Ramos con el Papa León presidiendo la misa en la Plaza de San Pedro.

Como el Papa viajará en helicóptero y no en avión, no habrá una conferencia de prensa con periodistas a bordo al concluir el viaje, como es habitual en el avión papal.

El lema oficial elegido para la visita papal es “Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida”, tomado de Juan 14, 6.

La visita se produce en un momento en que la Iglesia de Mónaco se enfrenta a algunos de los mismos desafíos pastorales que se observan en toda Europa. A pesar del estatus constitucional privilegiado del catolicismo, la diócesis ha experimentado un descenso en la asistencia a misa, las primeras comuniones y las confirmaciones, tendencias que el clero local espera que la visita papal ayude a revertir.

Un comunicado del palacio describió la visita papal como «un momento histórico para Mónaco» que constituye «un fuerte signo de esperanza, en un espíritu de diálogo, paz y responsabilidad compartida».

Der AutorOSV / Omnes

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Hacer las paces con tu cuerpo

Comenzamos una nueva sección de artículos sobre el redescubrimiento de la visión cristiana del cuerpo, una serie basada en la Teología del Cuerpo de san Juan Pablo II.

Hugo Elvira-10 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Una tarde, conversando con un chico joven me dijo algo que me dejó muy pensativo: “Mi cuerpo es mi enemigo”.

No lo dijo con rabia, sino con cansancio. Me habló de esa pelea constante de compararse todo el tiempo, de estar frustrado, ansioso, de caer en hábitos que no quisiera…

Le di algunos consejos, intenté animarlo… pero cuando se fue me quedé pensando en que no era la primera vez que escuchaba algo así. Y, aunque quizá no usaban palabras tan directas, sí lo había oído antes en estudiantes, en amigos, en las reflexiones teológicas durante mis estudios en Roma. En fin. Parecía ser algo que muchos podemos sentir, pero pocos nos atrevemos a contar. Es impresionante descubrir cuántas personas viven en guerra con su propio cuerpo.

Esa noche me pregunté si este problema era algo para tomárselo a la ligera, o si detrás había algo más profundo. ¿Será que hemos olvidado lo que significa el cuerpo para el cristianismo?

La respuesta de Johannes Paul II. sobre la Teología del Cuerpo: 129 catequesis predicadas los miércoles durante la audiencia general en la Plaza de San Pedro de 1979 a 1984 y dedicadas a la reflexión sobre el cuerpo humano a la luz de la Revelación. 

Me propuse estudiar en serio todos los textos, e hice mi tesis de licenciatura en Teología dogmática sobre ese tema también. Y comprendí mejor algo que seguramente motivó al Papa a dedicar tanto tiempo a esta reflexión teológica: si el cuerpo es visto como enemigo, la persona se divide por dentro. Pero si el cuerpo es descubierto como don, la persona empieza a sanar.

Por eso comienzo esta serie de artículos. Para recorrer juntos, paso a paso, la Teología del Cuerpo bajo la clave interpretativa del cuerpo como don de Dios y así redescubrir que el cristianismo no desprecia el cuerpo… lo ilumina.

Y que si tú, querido lector, vas a dar una clase o charla sobre el tema, o si vas a aconsejar a un amigo o amiga al respecto, puedas recordarle una verdad que necesitamos volver a escuchar: Nuestro cuerpo no es un enemigo. Nuestro cuerpo es un don de Dios. Y aprender a recibirlo como un don puede cambiar nuestra vida. Nuestras relaciones humanas. Nuestro modo de acercarnos a Dios. Nuestro modo de luchar por ser buenos cristianos. 

Comenzamos….

La visión actual del cuerpo vs la visión cristiana del cuerpo

Vivimos en una cultura que manda dos mensajes opuestos sobre el cuerpo. Por un lado, el cuerpo lo es todo: valemos por la apariencia, por el rendimiento, por el placer que logramos. Horas comparándonos en redes sociales, dietas imposibles, miedo a envejecer, obsesión por gustar. 

Por otro lado, el cuerpo no vale nada: se vuelve algo que se usa, que da igual si se modifica, que se descarta cuando incomoda. Dos caminos distintos pero que terminan en la misma tristeza.

La fe cristiana empieza en otro lugar. En el Génesis, cuando Dios crea al hombre y a la mujer, dice: “Vio Dios todo lo que había hecho, y era muy bueno” (Génesis 1, 31). No es una frase decorativa. Es una revelación fundamental: todo en el ser humano es bueno, no solo su alma, también el cuerpo, porque ha salido de las manos de Dios.

Como explica Karol Wojtyła en Person und Aktion, la persona no es un alma que tiene un cuerpo: es su cuerpo. Gracias al cuerpo podemos rezar, cantar, trabajar, abrazar, pedir perdón. Sin el cuerpo, el amor no se ve.

Por eso el cristianismo no desprecia la materia, de hecho, el centro de nuestra fe es que el Verbo se hizo carne. Desde el cuerpo del Niño en Belén hasta el cuerpo resucitado de Cristo, la historia cristiana confirma la bondad, siempre presente, de nuestra humanidad.

El gran secreto del cuerpo

Solo con el cuerpo podemos amar como verdaderos humanos. El amor necesita gestos visibles: una palabra, un abrazo, una caricia, un sacrificio silencioso. Pero esos gestos deben estar llenos de verdad. Porque hay actos que parecen amor… y no lo son: un beso puede traicionar, como el de Judas. Un “te quiero” puede esconder egoísmo. Pero como podemos ver en estos ejemplos, el cuerpo no miente: revela lo que hay en el corazón.

Por ello, es importante considerar que cuando el amor se transforma en actos materiales -corporales- de servicio, perdón, cuidado, entrega, el cuerpo habla su verdadero idioma. Cuando se vuelve uso, dominio o manipulación, el problema no es el cuerpo, sino el corazón herido.

El gran secreto del cuerpo es este: está hecho para amar de verdad.

Cuando el cuerpo habla su idioma

Todos hemos experimentado la alegría después de ayudar a alguien. La paz de un abrazo sincero. El cansancio feliz después de trabajar por otros. En esos momentos descubrimos algo: nuestro cuerpo no nos separa de Dios, nos acerca a Él. Porque experimentamos que el cuerpo es el lugar que permite a la persona entrar en comunión, donarse. 

¿Cómo convencerme de todo esto? Profundizando en la Teología del Cuerpo. No como una teoría bonita pero imposible, sino como una meditación sobre nuestra esperanza cristiana: el Verbo hecho carne.

En la humanidad de Cristo vemos también la plenitud de nuestra humanidad: volver al Padre con el corazón sanado y el cuerpo glorificado.

Aunque hayas caído muchas veces, aunque cargues heridas o vergüenzas, recuerda: por eso vino Jesús. En la liturgia pascual la Iglesia canta: “¡Oh feliz culpa que mereció tal Redentor!” No es casualidad, ni mera poesía, Cristo vino para sanar el corazón… y redimir también nuestro cuerpo.

Una decisión para hoy

Mira tus manos. Siente tu respiración. Mírate al espejo. No son un enemigo. No son un error. Son un don. Parte de un cuerpo que todo entero está llamado a la resurrección.

Empieza hoy con algo pequeño para dejar al cuerpo hablar su lenguaje: un acto de generosidad, una confesión sincera, una disculpa pedida a tiempo, un servicio silencioso. Entonces descubrirás algo sorprendente: tu cuerpo deja de ser enemigo y se vuelve tu mejor aliado para aprender a amar, pues está identificándose con las acciones de Jesús, Dios y hombre verdadero.

¿De qué sirve ayunar?

En una cultura donde casi todo está disponible de inmediato el ayuno puede parecer una costumbre extraña, masoquista, incluso inútil. ¿Por qué privarse voluntariamente de algo tan básico y lícito como el alimento?

10 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Una abuelita encantadora ofreció un desayuno a sus amigas, algunas de ellas venían de lejos después de varios años de no verse. Estaban invitadas también sus hijas y la reunión prometía ser una convivencia genial. La mesa estaba bien dispuesta y en todo se veía una mano femenina, detallista. 

Abrazos y frases de alegría se compartían a más no poder, hasta que, a la hora de sentarse una de las hijas reclamó: ¡pero es ayuno porque estamos en Cuaresma!. Enseguida se dividieron las opiniones: “es cierto, guardemos todo, algo debemos ofrecer a Jesús y no seguir con nuestra vida burguesa como si no estuviésemos en tiempo de penitencia”.  Otras decían que la anfitriona se había esmerado tanto que no podrían hacerle un desaire.  Unas más sugirieron cambiar el ayuno por una obra de misericordia…finalmente un ambiente dividido reinó. Unas comieron, otras no. Las primeras criticaban a las segundas y viceversa. La anfitriona se disculpó por olvidar que ese viernes ya sería Cuaresma. Sentía un nudo en la garganta pues el altercado escaló y se escucharon algunas descalificaciones.  

Aprender dominio propiopara amar

John Henry Newman insistía en que las prácticas espirituales externas sólo tienen valor cuando transforman el corazón. Él decía que el sacrificio corporal tiene sentido cuando ayuda a purificar el alma y a orientar la voluntad hacia Dios. El ayuno es un acto pedagógico: el cuerpo enseña al alma a amar mejor.

La iglesia nos invita a practicar el ayuno en Cuaresma con un sentido trascendente: aprender dominio propio para amar.

Vivimos en una cultura donde casi todo está disponible de inmediato —comida, entretenimiento, información— el ayuno puede parecer una costumbre extraña, masoquista,  incluso inútil. ¿Por qué privarse voluntariamente de algo tan básico y lícito como el alimento?

Sin embargo, el ayuno es una de las prácticas humanas más antiguas y universales. Mucho antes del cristianismo, distintas civilizaciones descubrieron que renunciar por un tiempo a la comida podía ayudar al ser humano a ordenar su vida interior.

En el judaísmo, por ejemplo, el ayuno ocupa un lugar central en el Yom Kippur, el Día de la Expiación, cuando el pueblo reconoce sus faltas y busca reconciliarse con Dios. En el islam, millones de creyentes practican cada año el ayuno durante el Ramadán como ejercicio de purificación y obediencia. También en tradiciones espirituales de Oriente, inspiradas por Siddhartha Gautama, Buda, la moderación en la comida ha sido vista como una forma de disciplina interior.

Este acuerdo entre culturas revela algo importante: el ayuno responde a una intuición profunda del corazón humano.

¿Qué es ayunar?

Ayunar no consiste simplemente en dejar de comer. Su sentido más profundo es recordarnos que no todo deseo debe satisfacerse inmediatamente. En un mundo que nos empuja constantemente al consumo, el ayuno se convierte en una pequeña escuela de libertad. Nos enseña que somos capaces de dominar nuestros impulsos y elegir lo que realmente importa.

Además, el ayuno tiene un valor humano muy concreto. Al experimentar voluntariamente la privación, aunque sea por poco tiempo, se despierta en nosotros una mayor sensibilidad hacia quienes viven diariamente la escasez. Lo que para algunos es una práctica espiritual, para millones de personas es una realidad cotidiana. El ayuno, vivido con conciencia, puede convertirse así en un puente hacia la solidaridad.

La Iglesia dice…

El cristianismo asumió esta práctica antigua y le dio un sentido nuevo. Antes de comenzar su vida pública, Jesucristo ayunó durante cuarenta días en el desierto. Por eso la Iglesia propone el ayuno especialmente durante la Cuaresma, como preparación para la Pascua.

El Catecismo de la Iglesia Católica recuerda que el ayuno, unido a la oración y a la limosna, forma parte del camino de conversión del cristiano. No se trata de castigar el cuerpo ni de cumplir una regla exterior, sino de abrir espacio en el corazón para Dios y para los demás.

Por eso la Iglesia insiste en que el ayuno sólo tiene sentido cuando va acompañado de una verdadera transformación interior. Papa Francisco lo ha explicado con palabras muy claras: el ayuno auténtico no consiste solamente en reducir la comida, sino en renunciar a aquello que daña a los demás: la indiferencia, la dureza de corazón o las palabras que hieren. De lo contrario, el ayuno se convierte simplemente en una dieta.

La sabiduría cristiana lo ha entendido siempre así. Como escribió San Agustín de Hipona: “Ayuna de palabras hirientes, y aliméntate de palabras bondadosas”.  

Esta es una invitación que renueva hoy nuestro Papa León XIV en su reciente Mensaje para la Cuaresma: “Si la Cuaresma es tiempo de escucha, el Fasten constituye una práctica concreta que dispone a la acogida de la Palabra de Dios. La abstinencia de alimento, en efecto, es un ejercicio ascético antiquísimo e insustituible en el camino de la conversión. Precisamente porque implica al cuerpo, hace más evidente aquello de lo que tenemos “hambre” y lo que consideramos esencial para nuestro sustento. Sirve, por tanto, para discernir y ordenar los “apetitos”, para mantener despierta el hambre y la sed de justicia, sustrayéndola de la resignación, educarla para que se convierta en oración y responsabilidad hacia el prójimo”.

Tal vez ahí esté el verdadero sentido de esta práctica antigua: el ayuno nos ayuda a recordar que el ser humano no vive sólo de lo que consume, sino de lo que ama.

Y que la conversión que Dios espera no empieza en el estómago, sino en el corazón.

Por eso la liturgia de la Cuaresma nos recuerda las palabras del profeta: “¿No será más bien este el ayuno que yo quiero?, romper las cadenas injustas, compartir tu pan con el hambriento, no desentenderte de tu hermano” (Is. 58, 6-7).

Apegarnos a la ley despojándola de su sentido, nos divide y envenena. Llevar adelante las prácticas Cuaresmales lo mejor posible SÍ… pero cultivando primeramente su auténtico sentido: dominarnos a nosotros mismos para amar de verdad. 

Welt

Nigeria: “aterradora crisis de violencia religiosa”, según informe independiente

Nigeria afronta “una aterradora crisis de violencia religiosa”, afirmó la Comisión de Estados Unidos para la Libertad Religiosa Internacional, independiente y bipartidista, en su informe anual 2026, recién publicado.  

OSV / Omnes-9 de März de 2026-Lesezeit: 5 Minuten

– Kate Scanlon, OSV News

La Comisión de Estados Unidos para la Libertad Religiosa Internacional (USCIRF), organismo independiente y bipartidista del gobierno federal de Estados Unidos que monitorea la libertad religiosa en todo el mundo, publicó su informe en un evento en el complejo del Capitolio. Una conclusión principal es que Nigeria se enfrenta a “una aterradora crisis de violencia religiosa”.

Vicky Hartzler, presidenta de la USCIRF y ex miembro republicana de la Cámara de Representantes por Missouri, dijo en sus comentarios en el evento que el pueblo de Nigeria “continúa enfrentando violaciones de la libertad religiosa y sufre una crisis de violencia profundamente trágica y continua” a manos de “militantes no estatales que defienden una interpretación violenta del Islam”.

“El gobierno nigeriano ha sido negligente durante demasiado tiempo a la hora de abordar seria y directamente la violencia y sus complejos factores subyacentes”, afirmó.

‘País de especial preocupación’

La administración Trump recientemente designó a Nigeria como «país de especial preocupación», una designación del Departamento de Estado para naciones o entidades que cometen violaciones sistemáticas de la libertad religiosa. Estados Unidos también llevó a cabo un ataque mortal en Nigeria el 25 de diciembre, que el presidente Trump calificó como un intento de atacar a los terroristas del grupo Estado Islámico que perseguían a los cristianos en ese país.

Entre los casos de violencia en Nigeria citados en el informe, se dice que “en septiembre, el padre Matthew Eya, de la iglesia católica de San Carlos, en el estado de Enugu, en el sur de Nigeria, regresaba a casa de sus deberes pastorales cuando hombres armados no identificados se detuvieron en una motocicleta, le dispararon a los neumáticos y luego lo ejecutaron allí mismo, en su vehículo”.

Alumnos de la Escuela Católica Santa María en Papiri, Nigeria, llegan a la Casa de Gobierno del Estado de Níger el 8 de diciembre de 2025, tras ser liberados de su cautiverio al ser secuestrados por hombres armados el 21 de noviembre. (Foto de OSV News/Marvellous Durowaiye, Reuters).

Contra comunidades cristianas y musulmanas

La violencia contra los cristianos en Nigeria se ha intensificado en los últimos años a manos de grupos extremistas islámicos como Boko Haram. Sin embargo, las comunidades musulmanas también se han visto gravemente afectadas por la violencia. Las disputas entre agricultores y pastores también han provocado violencia y desplazamientos.

El informe también afirma que los cristianos en toda África central “se han vuelto cada vez más vulnerables a ataques selectivos por parte de actores no estatales”. 

Nigeria estuvo entre los países que la USCIRF recomendó para su designación como Países de Particular Preocupación (CPC), que también incluía a Afganistán, Birmania, China, Cuba, Eritrea, India, Irán, Libia, Nicaragua, Corea del Norte, Pakistán, Rusia, Arabia Saudita, Siria, Tayikistán, Turkmenistán y Vietnam.

Violaciones graves de la libertad religiosa

El Departamento de Estado designa CPC para violaciones particularmente graves de la libertad religiosa o de creencias en virtud de la Ley de Libertad Religiosa Internacional (IRFA). La IRFA exige que el gobierno estadounidense designe anualmente CPC, que se definen en la legislación y las políticas como países donde los gobiernos cometen o toleran “violaciones particularmente graves” de la libertad religiosa. 

Los actores no estatales que incurren en conductas similares se designan como «entidades de especial preocupación». El Departamento de Estado también cuenta con una “Lista de Vigilancia Especial” para violaciones graves de la libertad religiosa que no cumplen con los criterios para su designación como CPC.

Daños en el interior de la mezquita Al-Adum Jumaat el día de Navidad de 2025, en Maiduguri, estado de Borno, Nigeria, un día después de una explosión tras la oración vespertina. La explosión mató al menos a cinco personas en lo que la policía describió como un probable atentado suicida. (Foto de OSV News/Ahmed Kingimi, Reuters).

Senador por California: libertad de religión, importancia clave

El representante Brad Sherman, demócrata por California, declaró en el evento que “no hay nada más importante para los valores estadounidenses que la libertad de religión. Está en la Primera Enmienda por una razón, y necesitamos una política exterior que refleje nuestros valores como nación”. 

“Esta comisión, que arroja luz sobre los grupos religiosos oprimidos en todo el mundo, ha contribuido enormemente a elevar nuestro discurso sobre política exterior”, afirmó. “Felicito a la comisión por presentarnos este informe. Será objeto de un debate profundo y profundo”.

El impacto de los recortes de USAID

El informe también señaló los recortes a los programas que apuntaban a promover la libertad religiosa a través de la Agencia de Estados Unidos para el Desarrollo Internacional (USAID por sus siglas en inglés), la agencia de ayuda humanitaria del gobierno ahora clausurada en países de todo el mundo, como una de las causas que afectaron a los programas que brindaban asistencia humanitaria a las comunidades religiosas perseguidas.

“La USCIRF recibió información de que una parte significativa de los programas que utilizaban fondos asignados por el Congreso para promover la IRF fueron cancelados”, señala el informe. 

“Esto incluía proyectos para combatir las leyes de blasfemia y otras restricciones legales a la libertad de religión o creencias, establecer sistemas de alerta temprana para proteger a las minorías religiosas, promover el diálogo interreligioso y documentar las violaciones de la IRF, incluyendo crímenes de lesa humanidad y genocidio. También se canceló la asistencia de emergencia para activistas por la libertad religiosa en Birmania y Afganistán, así como un programa insignia de USAID que había apoyado a 4000 miembros de minorías religiosas que enfrentaban discriminación y persecución”. 

Efectos de recortes de fondos en Nigeria

Citando las preocupaciones de la organización sobre Nigeria, el informe agregó: “Como ejemplo de cómo tales cancelaciones podrían afectar las condiciones de la libertad religiosa, una fuente argumentó que terminar un programa de USAID que apoyaba los sistemas de alerta temprana en el Cinturón Medio de Nigeria podría dejar a las comunidades sin apoyo para prevenir la violencia, creando vulnerabilidad para futuros ataques contra los cristianos”.

Sin embargo, el informe señaló que algunos de los comisionados discreparon con esa sección y argumentaron que los “comentarios” sobre “las decisiones de una administración respecto de la redirección de fondos, especialmente en lo que respecta al financiamiento de las ONG, están, según entendemos, más allá del ámbito de la USCIRF y de nuestra vocación”.

Entre otras recomendaciones al Congreso y a la administración Trump, el informe también pidió una reducción de las barreras para quienes huyen de la persecución religiosa en el extranjero para reasentarse como refugiados en Estados Unidos, lo que Stephen Schneck, comisionado de la USCIRF, señaló en sus comentarios en el evento.

Aumento del antisemitismo y sesgo antimusulmán

“Hay que reconocer que en 2025 hubo áreas en las que el enfoque de la administración hacia la libertad religiosa internacional se quedó corto, como la protección de aquellos seres de algunos de los entornos más extremos del mundo para la persecución religiosa”, dijo Schneck.

En comentarios en el evento, Asif Mahmood, vicepresidente de la USCIRF, también señaló un “aumento generalizado del antisemitismo y el sesgo antimusulmán” en partes del mundo, así como violaciones de la libertad religiosa en áreas que enfrentan conflictos o agitación política, entre otras áreas importantes de preocupación para la USCIRF.

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Kate Scanlon ist nationale Reporterin für OSV News und berichtet aus Washington. Sie können ihr auf Twitter unter @kgscanlon folgen.

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¿Por qué ir a un retiro espiritual? 5 elementos para hacerlo bien

Podrías ser tan rico como un rey, pero miserable, si no tienes amigos. O tan pobre como la tierra, pero feliz, porque estás rodeado de seres queridos. ¿Qué relación personal podría ser más importante que la relación con Dios? He aquí 5 elementos útiles para hacer un buen retiro.

OSV / Omnes-9 de März de 2026-Lesezeit: 5 Minuten

– Padre Francis J. Hoffman, OSV News

Los santos, notoriamente felices, dieron testimonio de esta realidad. Incluso san Maximiliano Kolbe, los mártires claretianos de Barbastro y las monjas carmelitas de Compiègne cantaron himnos de alegría camino del martirio. Inmersos en condiciones que entristecerían a simples mortales, estos amigos de Dios afrontaron el sufrimiento con alegría. Fue su amistad con Dios lo que les dio fuerza y ​​alegría.

Pero la amistad lleva tiempo y necesita fortalecerse con la conversación. Las parejas con matrimonios sólidos te contarán la importancia de escaparse un fin de semana largo para conversar a solas. Necesitamos hacer lo mismo con Dios, y por eso la Iglesia recomienda encarecidamente los retiros anuales para los fieles.

Los retiros son un tiempo fuera de nuestras actividades habituales para reencontrarnos con Dios, examinar las prioridades de la vida y tomar propósitos concretos y prácticos para mejorar. Los retiros pueden ser un paso poderoso hacia la conversión personal.

Nuestro Señor: días de retiro

Antes de que Nuestro Señor comenzara su ministerio público, pasó cuarenta días en el desierto orando y ayunando como preparación para la importante obra que le aguardaba (véase Lc 4,1-13). Fueron días de retiro.

Durante sus tres años de ministerio público, Jesús a veces invitaba a sus discípulos a «retirarse a un lugar solitario para descansar un poco» (Mc 6,31). De nuevo, días de retiro.

Cuando Jesús irrumpió con fuerza en la vida de San Pablo, le indicó que se levantara y fuera a la ciudad, donde le dirían qué hacer. Durante tres días, San Pablo no comió ni bebió, preparándose para recibir la dirección espiritual de Ananías (véase Hechos 9:1-9). Esos también fueron días de retiro.

Grandes santos y fundadores

A lo largo de los siglos, el Espíritu Santo ha suscitado grandes santos y fundadores para la reforma y el servicio de la Iglesia. Si bien los métodos de los franciscanos, jesuitas y miembros del Opus Dei han variado considerablemente, lo que sus fundadores compartían era una profunda experiencia espiritual durante sus retiros, ya fuera en los bosques que rodean Asís, en las cuevas de Manresa o en una residencia de San Vicente de Paúl.

Estos santos buscaban la soledad para escuchar a Dios. Jesús los llamaba a un lugar apartado para pasar un tiempo con él.

La legislación eclesiástica vigente insta al párroco a organizar retiros o misiones periódicas para el bien de los fieles, mientras que todos los que vayan a ser ordenados deben realizar un retiro de una semana. De igual manera, se pide a los sacerdotes y religiosos que realicen un retiro anual.

Por el bien de la Iglesia, así como por el bien de sus propias almas y de sus familias, también se anima a los laicos a alejarse unos días cada año para reavivar su relación con Cristo.

Los 5 elementos mejores para hacer un buen retiro

Existen muchos tipos de retiros, y muchas organizaciones eclesiásticas ofrecen Rückzugsgebiete de diversa duración y temática. Los retiros pueden durar dos o cuarenta días; pueden ser para hombres, mujeres o parejas.

Pueden seguir un formato tradicional con un sacerdote predicador como maestro de retiro, ofreciendo varias conferencias espirituales o meditaciones diarias. O pueden tener un tono más carismático.

Pueden ser dirigidos o no. Puedes hacer un retiro con un grupo grande en un hotel o en solitario en un monasterio trapense. Sin embargo, en general, la experiencia pastoral prudente sugiere que los siguientes elementos son los más útiles para un buen retiro: el silencio, la Sagrada Eucaristía, la confesión, la lectura espiritual y la cercanía a la Santísima Virgen.

Silencio, Sagrada Eucaristía

Erstens, el silencio. Busca un lugar de retiro que fomente un ambiente de silencio, no como penitencia , sino como un medio para escuchar al Espíritu Santo y conocer a Jesús mientras te conoces a ti mismo.

Cuando te vas de retiro de fin de semana, te vas para estar con Dios y profundizar tu amistad con él. Con demasiada frecuencia, en la vida diaria, nos vemos abrumados por las distracciones sensoriales y no podemos escuchar la voz de Dios. Cuando vayas de retiro, apaga tu celular y desconéctate de toda comunicación cibernética. Dios quiere tu atención. Los demás pueden esperar.

En segundo lugar, la Sagrada Eucaristía. Dado que la Sagrada Eucaristía es el Cuerpo, la Sangre, el Alma y la Divinidad de Cristo, es sumamente beneficioso para el practicante asistir a misa y recibir la Sagrada Comunión diariamente durante el retiro. También es útil dedicar tiempo a conversar en silencio en presencia del Santísimo Sacramento e incluso participar en la Exposición y Bendición del Santísimo Sacramento durante el retiro.

La Iglesia recomienda tan calurosamente la adoración eucarística que se puede obtener una indulgencia plenaria siempre que alguno de los fieles pase 30 minutos en adoración ante Nuestro Señor.

Confesión, lectura espiritual

Tercero, la confesión. Un retiro se trata de buscar, encontrar y amar a Cristo. Al dedicar tiempo a la reflexión silenciosa y al examen de conciencia, el Espíritu Santo te impulsará a confesar tus pecados a un sacerdote.

A menudo, el retiro anual proporciona gracias especiales para un examen de conciencia más profundo, lo que impulsa al alma a una contrición más profunda. Las almas a veces buscan hacer una confesión general de toda su vida —renunciando al orgullo, la envidia, la lujuria y los celos— y así abrir sus almas a las gracias redentoras de Cristo.

Para un progreso espiritual verdadero y duradero, es esencial que la persona haga un examen de conciencia profundo y profundo, exprese una contrición sincera y confiese sus pecados a un sacerdote.

Cuarto, la lectura espiritual. ¡Qué alegría leer la Biblia despacio y en silencio! ¡Cuánto bien le hace al alma!

Se debe dar prioridad al Nuevo Testamento, y en primer lugar a los Evangelios. El alma se beneficia enormemente al leer y reflexionar sobre las palabras y acciones de nuestro bendito Salvador.

Temprano por la mañana suele ser el mejor momento para alimentar el alma y el espíritu con las palabras del Evangelio. A muchos también les resulta muy útil leer obras espirituales de santos y grandes maestros.

Clásicos atemporales, como «Las tres edades de la vida interior» del padre Reginald Garrigou-LaGrange, «La imitación de Cristo» de Thomas á Kempis o «En conversación con Dios» del padre Francis Fernandez son siempre una buena apuesta.

Santísima Madre, Rosario

Quinto, la cercanía a la Santísima Madre. Tras la ascensión de Nuestro Señor al cielo, los apóstoles se reunieron en torno a Nuestra Señora y la acompañaron en oración. Diez días después, en Pentecostés, el Espíritu Santo infundió su gracia en cada uno de los presentes en el Cenáculo, y así nació la Iglesia.

Aquellos días de oración y petición fueron fructíferos por la cercanía del Apóstol a la Santísima Madre.

Durante tu retiro, dedica tiempo a rezar el rosario diariamente y medita profundamente sobre cada misterio. Al reflexionar sobre el ejemplo de la Santísima Madre, te acercarás más a Nuestro Señor.

Algunos propósitos prácticos y generosos

Al acercarse el final de tu retiro , asegúrate de hacer algunos propósitos prácticos y generosos (no más de tres) para mejorar en la oración, el servicio y el sacrificio. Anota esos propósitos en tu cuaderno o guárdalos en tu teléfono.

Por último, tenga cuidado con el síndrome post-retiro, también conocido como síndrome post-retiro. Se trata de la tendencia a fallar en uno o más de sus propósitos poco después de regresar. Olvídelo y comience de nuevo.

Con la gracia de Dios y vuestra humilde contrición, progresaréis.

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El padre Francis J. Hoffman, también conocido como ‘Padre Rocky’, es el director ejecutivo de Relevant Radio (relevantradio.com).

Der AutorOSV / Omnes

Aus dem Vatikan

El Papa: que callen bombas y armas, y el conflicto no se extienda al Líbano

León XIV ha rezado en el Ángelus de este III Domingo de Cuaresma por varios motivos: que callen bombas y armas, y el conflicto no se extienda a países como el Líbano. Por las mujeres que sufren violencia. Y para que la Iglesia reconozca “las sorpresas de Dios!, y acudamos a Jesús, “respuesta de Dios a nuestra sed”.  

Francisco Otamendi-8 de März de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

El llamamiento del Papa a que “elevemos nuestra humilde oración al Señor para que cese el fragor de las bombas, callen las armas, y se abran espacios de diálogo, en el conflicto de Irán y Oriente Medio”, ha sido el clamor principal de León XIV en el Angelus de este III Domingo de Cuaresma. Al mismo tiempo, ha pedido que el odio y el miedo no se extiendan a otros países como Líbano, que pueden caer nuevamente en la inestabilidad. 

El Pontífice ha manifestado que “desde Irán y desde todo Oriente Medio, continúan llegando noticias que nos causan profunda consternación. Episodios de violencia y devastación”. Y ha confiado la oración de súplica por el diálogo y la paz a “María, Reina de la Paz. Que interceda por aquellos que sufren a causa de la guerra, y acompañe los corazones por el largo camino de la reconciliación y de la esperanza”.

Oración por las mujeres que sufren violencia, y por la igualdad

En segundo lugar, tras el rezo de la oración mariana del Ángelus, el Papa recordado que “hoy 8 de marzo se celebra el Día internacional de la Mujer. Renovemos el compromiso, que para nosotros cristianos se funda en el Evangelio, para que se reconozca la igualdad del hombre y die Frau. Lamentablemente, muchas mujeres, desde la infancia, son discriminadas y sufren diferentes formas de violencia. A ellas de modo especial va mi solidaridad y mi oración”.

A continuación, como hace siempre, el Papa ha saludado a numerosos grupos de peregrinos y fieles de países americanos y de todo el mundo, también italianos.

Para los que recibirán el Bautismo en Pascua, y para todos

Al comenzar su alocución, en la que ha comentado el diálogo de Jesús con la samaritana en el pozo de Sicar, el Sucesor de Pedro ha recordado a todos los que recibirán el Bautismo en Pascua, y ha dicho: 

“El diálogo entre Jesús y la mujer samaritana, la curación del ciego de nacimiento y la resurrección de Lázaro, desde los primeros siglos de la historia de la Iglesia, iluminan el camino de quienes, en Pascua, recibirán el Bautismo e iniciarán una vida nueva”.

“Estas grandes páginas del Evangelio, que comenzamos a leer desde este domingo, se ofrecen a los catecúmenos, pero al mismo tiempo son escuchadas nuevamente por toda la comunidad, porque ayudan a convertirse en cristianos o, si ya lo somos, a serlo con mayor autenticidad y alegría”, ha dicho León XIV

“Jesús es la respuesta de Dios a nuestra sed”. “La Cuaresma es un don”

A continuación, el Papa ha subrayado que “Jesús, en efecto, es la respuesta de Dios a nuestra sed. El encuentro con Él, como le sugiere a la Samaritana, activa en lo profundo de cada uno un ‘manantial que brotará hasta la Vida eterna’ (Jn 4,14). ¡Cuántas personas, en todo el mundo, buscan todavía hoy esta fuente espiritual!”, ha dicho.

“A veces me es accesible -escribía la joven Etty Hillesum en su diario-. Pero a menudo hay piedras y escombros taponando ese pozo y entonces Dios está enterrado. Hay que desenterrarlo de nuevo. Queridos hermanos, no hay energía mejor empleada que la que dedicamos a liberar el corazón. Por eso, la Cuaresma es un don: entramos en la tercera semana y ya podemos intensificar el camino”.

El Señor dice a su Iglesia: “Reconoce las sorpresas de Dios”

Comentando el episodio evangélico, en el que sus discípulo quedaron sorprendidos al ver [a Jesús] hablar con una mujer”, (Jn 4,27), el Papa ha alentado a los fieles: “El Señor también dice a su Iglesia: ‘Levanta los ojos y reconoce las sorpresas de Dios’”. 

“La mies es mucha; quizá son pocos los obreros, porque están distraídos con otras actividades. Jesús, en cambio, está atento.  Aquella mujer samaritana, según las costumbres, simplemente habría tenido que ser ignorada; sin embargo, Jesús le habla, la escucha, le da confianza sin segundas intenciones y sin desprecio”.

“¡Cuántas personas buscan en la Iglesia esa misma delicadeza, esa disponibilidad!”, ha exclamado el Papa. Y qué hermoso es cuando perdemos la noción del tiempo para prestar atención a quien encontramos, tal como es”. 

La Samaritana, primera de muchas evangelizadoras

La Samaritana se convierte así en la primera de muchas evangelizadoras, ha dicho León XIV. “Desde su aldea de despreciados y marginados, muchos, gracias a su testimonio, salen al encuentro de Jesús, y también en ellos la fe brota como agua pura”. 

“Pidamos hoy a María, Madre de la Iglesia”, ha concluido el Papa, “poder servir, con Jesús y como Jesús, a la humanidad sedienta de verdad y de justicia.  No es tiempo de oposiciones entre un templo y otro, entre “nosotros” y “los otros””.

Der AutorFrancisco Otamendi

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Carlota Santos: «el modelo de las santas es más universal que el ‘empoderarse’ de hoy»

Este 8M, la ilustradora Carlota Santos cuenta cómo acabó desencantada con la propuesta New Age para convertirse al cristianismo y dedicar un libro a historias de mujeres realmente ejemplares: Santas.

Teresa Aguado Peña-8 de März de 2026-Lesezeit: 5 Minuten

En una sociedad que aboga por el empoderamiento de la mujer, la ilustradora Carlota Santos (@carlotydes en Instagram) realiza un contrapunto con su nuevo libro Santas. Tras explorar el esoterismo y el New Age, Carlota comenzó una «búsqueda intelectual» y encontró verdad en el cristianismo. Es por ello que dedica su nuevo libro a referentes femeninas de santidad. Trata así de mostrar que la Iglesia siempre ha valorado a la mujer, desmitificando la idea de que el catolicismo no reconoce su importancia.

A través de sus ilustraciones y relatos, la artista celebra vidas de santidad y virtud, ofreciendo referentes históricos que inspiran tanto a creyentes como a quienes se acercan por curiosidad cultural.

En esta entrevista, la ilustradora y arquitecta Carlota habla sobre su conversión, su nuevo libro y por qué considera que las santas siguen siendo ejemplos universales de virtud.

¿Cómo ha sido tu paso del esoterismo al cristianismo? 

–Yo fui a un colegio católico, pero nunca llegué a conectar del todo con el mensaje de Jesús en ese momento. Hice la confirmación por tradición, no por convicción. Pero siempre he sido una persona que le ha llamado mucho la atención el arte clásico y lo simbólico. 

A raíz de un interés visual en el tarot, me fui adentrando en semejantes como la astrología y las cartas. Todo desde un punto de vista artístico. Pero, al explorarlo desde un punto de vista artístico, es inevitable contaminarse desde un punto de vista espiritual.

Acabé muy desencantada con todo lo relacionado con el Neues Zeitalter, porque me parecía que, en el fondo, se reduce a una promesa de sentirte bien. Entonces empecé a plantearme, a nivel personal, si además de esas herramientas para el bienestar habría alguna verdad, algo objetivamente bueno que realmente existiera.

A partir de ahí comencé a investigar distintas religiones y, en paralelo, surgió la idea de hacer un libro sobre el cristianismo. Fue en ese momento cuando empecé a explorar de verdad las diferentes tradiciones religiosas. Y conecté de una manera muy profunda con el mensaje de Jesús, como nunca antes lo había hecho, ni en el colegio ni en otras etapas de mi vida. Me impactó muchísimo.

Quise hacer Santas desde un punto de vista femenino para reivindicar que la mujer en la Iglesia ha tenido un reconocimiento desde el inicio.

¿De qué forma intentas expresar en «Santas» que la mujer en la Iglesia es perfectamente valorada? 

–A lo largo de más de dos mil años de historia, ha habido más de tres mil santas. Lo que intento mostrar con esta selección de cincuenta mujeres, presentadas en orden cronológico, es que la Iglesia siempre las ha reconocido y valorado.

Son mujeres que aunque todas comparten un mismo fin —el bien y Jesús—, cada una lo ha expresado de manera diferente, con sus propios dones y su propia personalidad. Y, sin embargo, todas han sido reconocidas por la Iglesia.

Hay desde las primeras mártires, que sufrieron persecución y muerte, muchas veces por defender sus ideas y mantenerse firmes en sus principios, hasta mujeres con inquietudes intelectuales que pudieron desarrollar su talento en entornos como los monasterios, donde encontraron el espacio para dedicarse plenamente al estudio y al pensamiento.

En un día como el 8M, ¿qué crees que pueden aportar hoy las santas al debate sobre el feminismo, la dignidad y el papel de la mujer en la sociedad?

–Las santas no son modas, ni algo pasajero como una actitud. El feminismo de ahora defiende mucho la actitud de «empoderarse». En cambio, el modelo de las santas es más universal porque cada una de ellas defiende virtudes que trascienden el tiempo. Son referentes eternos en su defensa radical del bien y el servicio a los demás.

¿Ha habido alguna santa que te haya llegado especialmente?

–Una figura que ya conocía, pero en la que he podido profundizar y aproveché para leerme también su propio libro y sus memorias, es Santa Teresita de Lisieux. Su idea principal es que se llega a la santidad con las pequeñas obras de cada día, que no hace falta hacer grandes gestos, sino vivirla en lo cotidiano. Y eso me llegó mucho.

En el libro cuentas tu redescubrimiento del cristianismo, ¿cual fue el punto de inflexión?

–Tuve un pequeño acercamiento muy repentino con Dios antes de profundizar en el cristianismo, que fue un detalle totalmente absurdo.

Yo recuerdo estar tomando algo con mis amigos cuando de pronto empecé a ver unos pajaritos que había allí, y me parecieron tan bonitos que me dije «¿cómo no va a existir Dios si la naturaleza es tan bella?». Vi a Dios en la naturaleza, y a partir de entonces empecé a leer e investigar sobre diferentes religiones, sobre cómo ve a Dios cada religión, y yo identifiqué bien el cristianismo desde el primer momento, y así reconecté plenamente con el catolicismo.

En tu búsqueda intelectual, ¿desmontaste algún prejuicio?

–Si, por ejemplo, el concepto de pecado. Cuando era adolescente y me explicaban lo que era el pecado lo veía más como una serie de prohibiciones que la Iglesia imponía. Y sin embargo, ahora entiendo que los pecados son cosas que te van a hacer mal, que te perjudican. Y Dios, en su amor infinito, ha querido advertirnos sobre ellas.

Tengo la suerte de ser una persona curiosa y cada duda que me ha ido surgiendo en cuanto a lo que dice la Iglesia he investigado sobre ello y he ido comprendiendo así el porqué de muchas cosas. Evidentemente siempre hay un factor de fe, porque no todo es cien por cien intelectual. Es más bien la razón iluminada por la fe. Pero llega un momento en que tienes que confiar.

Tras haber explorado el esoterismo ¿crees que un cristiano puede recurrir al yoga, el tarot o explorar ese tipo de prácticas?

–Mi opinión personal es que no. Simplemente porque un cristiano debe tener una confianza radical en Dios. Si tú te apoyas en otras cosas, ya no estás confiando plenamente en Él. No es compatible.

De hecho, el tarot y el echar las cartas, la Iglesia lo dice, es peligroso. Puedes generar una dependencia con saber qué va a pasar, con intentar controlar todo. Y no hay nada menos acorde al cristiano que estar en perpetua preocupación por controlar lo que va a pasar. Estamos en manos de Dios y debemos confiar en sus planes.

En la sociedad de hoy se puede palpar una búsqueda de espiritualidad que esconde una búsqueda de Dios sin saber identificarlo. Desde tu experiencia personal, ¿cómo animarías a los jóvenes a no quedarse en las modas espirituales superficiales?

–Cada uno tiene su propio recorrido. San Agustín, por ejemplo, pasó por etapas alejadas de Dios y exploró otros temas antes de encontrar a Cristo. Lo importante es buscar de verdad, porque, como dice la Biblia, quien busca encontrará y quien llama será recibido.

También es un proceso activo: Dios extiende la mano, pero depende de nosotros dar el paso. Si la búsqueda es sincera, aunque sea difícil, llevará a Jesús; quedarse en la superficie puede llevar a caminos más esotéricos. No hay fórmulas mágicas, pero la clave es la sinceridad y la constancia en esa búsqueda.

Has ilustrado a 50 santas, ¿qué aprendes de haber hecho este libro?

–Por una parte, he investigado muchísimo en el arte occidental y cómo se han representado las santas a lo largo de la historia y eso a nivel cultural y como artista me ha enriquecido mucho.

También he ganado mucho en profundidad. Con este libro he podido comprobar, al explorar vidas tan distintas, que no se define un solo modelo de santidad. Y eso inspira mucho, porque vas viendo cómo puedes aplicar sus virtudes a tu vida o cómo te ayuda a reflexionar también qué haces bien y qué haces mal. Este libro me ha acercado mucho también al Evangelio. A explorarlo de una forma más íntima.

Hablando de Evangelio… En tu blog de YouTube cuentas que pretendes ilustrar la Biblia. Cuéntanos sobre este proyecto

–Todo empezó cuando una editorial me contactó para ilustrar un clásico de la literatura. Al principio pensé en Shakespeare, porque me gusta mucho y encaja con mi estilo, y empecé con Sueño de una noche de verano, mi obra favorita.

Después de unos meses, me dije: “¿por qué no proponer la Biblia?” Llevaba tiempo con esa idea y, al comentárselo a mi editora, aceptaron. Como la Biblia es mucho, decidimos enfocarnos en el Evangelio.

Ahora estoy en la etapa inicial de planificación. Es un proyecto enorme, con muchas ilustraciones, y quiero definir bien los ejes para hacerlo con cuidado.

Santas

Autor: Carlota Santos
Leitartikel: Penguin
Seiten: 141
Jahr: 2026
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«El discurso del método» de René Descartes

En los próximos meses se publicarán una serie de artículos comentando las principales obras de Locke, Hume, Kant, Hegel, Marx y Freud; la de Schopenhauer y Nietzsche; la de Comte y Wittgenstein; y la de Kierkegaard, Husserl, Heidegger y Sartre, siguiendo otra serie de filosofía política y social.

Ignacio Sols-8 de März de 2026-Lesezeit: 8 Minuten

Una versión extendida de este artículo puede verse aquí.


Formado René Descartes en matemática, literatura y filosofía clásicas en los jesuitas de La Flèche, licenciado en leyes en Poitiers en 1616, descubre, acuartelado en Baviera en el invierno de 1619, su método y su  vocación de filósofo y matemático. Se instala en los Países Bajos desde 1622 y publica en 1937 su Discours de la Méthode, que, junto con su apéndice La Géométrie, fueron fundadores de la filosofía racionalista y de la geometría analítica. Muere en Estocolmo en 1650, tras cuatro meses como preceptor consejero de la reina Cristina de Suecia.

Exposición del filósofo

Se ha dicho que quien desprecia la filosofía sigue sin saberlo a un filósofo muerto. Esto es especialmente cierto del Discurso del método y su obra paralela Meditationes de Prima Philosophia pues inauguran la filosofía de la Edad Moderna, de la cual es consecuencia lógica la filosofía contemporánea. Con mención sólo del Método, utilizaremos indistintamente ambas obras para nuestra exposición.

Ideas claras y distintas

De carácter autobiográfico, comienza Descartes su Sprache expresando su malestar por la debilidad de sus certezas en los temas importantes de la vida, en comparación con la absoluta certeza en las matemáticas que él mismo profesaba. Concibe entonces un método que proporcionase en filosofía la misma certidumbre que en matemáticas: Solo admitiría las verdades de las que no fuese posible concebir duda alguna, rechazando metodológicamente aquellas en que tal duda fuese posible. Y para proceder de unas verdades a otras utilizaría razonamientos rigurosos que se habrían de regir por los siguientes preceptos: 

“Fue el primero, no admitir como verdadera cosa alguna, como no supiese con evidencia que lo es; es decir, evitar comprender en mis juicios nada más que lo que se presentase tan clara y distintamente a mi espíritu, que no tuviese ninguna ocasión de ponerlo en duda. 

El segundo, dividir cada una de las dificultades que examinare, en cuantas partes fuere posible y en cuantas requiriese su mejor solución. 

El tercero, conducir ordenadamente mis pensamientos, empezando por los objetos más simples y más fáciles de conocer, para ir ascendiendo poco a poco, gradualmente hasta el conocimiento de los más compuestos, e incluso suponiendo un orden entre los que no se preceden naturalmente.  

Y el último, hacer en todos unos recuentos  tan integrales y unas revisiones tan generales, que llegase a estar seguro de no omitir nada”.

Yo, Dios y Mundo

Ocho años después de concebir este método, se consideró con experiencia suficiente para implementarlo. Los sentidos me engañan a veces -por ejemplo, cuando sueño-, luego cabe dudar de ellos como del amigo que alguna vez nos ha engañado. Metodológicamente, pues, no contaré con ningún dato de los sentidos: “Todo lo que hasta ahora he admitido como absolutamente cierto lo he percibido de los sentidos o por los sentidos; he descubierto, sin embargo, que éstos engañan de vez en cuando y es prudente no confiar nunca en aquellos que nos han engañado aunque sólo haya sido por una sola vez”.

Pero ya decían los antiguos que nada hay en el entendimiento que antes no haya estado en los sentidos, pues hasta las ideas más abstractas comienzan con alguna imagen sensorial, por lo que Descartes, al prescindir del dato de los sentidos, queda sumido en la duda universal: 

“Finalmente me veo obligado a reconocer que de todas aquellas cosas que juzgaba antaño verdaderas no existe ninguna  sobre la que no se pueda dudar, no por inconsideración o ligereza, sino por razones fuertes y bien meditadas. Por tanto, no menos he de abstenerme de dar fe a estos pensamientos que a los que son abiertamente falsos, si quiero encontrar algo cierto. En consecuencia, no actuaré mal, según confío, si cambiando todos mis propósitos me engaño a mí mismo y las considero algún tiempo absolutamente falsas e imaginarias”.

¡Se ha quedado sin más certeza que la del hecho mismo de que piensa!  Y es entonces cuando, en medio de tanta oscuridad, se enciende una luz: Hay un ser del cual tiene idea clara y distinta, pues imposible es concebir en él duda alguna ya que en la misma duda emergería como aquel que duda: ¡él mismo! PIENSO, LUEGO EXISTO.

 “No admito ahora nada que no sea necesariamente cierto; soy por lo tanto, en definitiva, una cosa que piensa, esto es, una mente, un alma, un intelecto, o una razón”. Pero concebido este primer ser, encendida esta primera luz en medio de la universal oscuridad, se propagará como la luz en la noche de la Pascua cristiana, ya que los principios metafísicos que ha aprendido se mantienen intactos, y entre ellos, el de causalidad. Si no soy causa de mí mismo, sino que tengo causa distinta de mí, ésta también la tiene a su vez, y así  sucesivamente  -recuerdo de su formación en la filosofía tomista-  hasta llegar necesariamente a un ser Causa Sui , causa de sí mismo. Dos ideas ya, pues, inmunes a la duda: El yo, como cosa que piensa –res cogitans- y Dios, como el ser Causa Sui.  

Además, el deseo de bondad y de nobleza que hay en mí, no puede ser causado por mí -ni tan bueno ni tan noble- pues no puede el efecto ser superior a la causa (otro principio metafísico) sino de aquel de quien procede mi  ser, en lo que concluye la bondad de Dios. Así pues, no puede haber sido que me haya dado la facultad de conocer para engañarme, luego mi conocimiento sólo me engaña cuando uso mal de él, tomando como evidente aquello que me presenta como susceptible de duda, tal el dato de los sentidos. Pero no puedo engañarme en su actividad matemática, ya que es de tal claridad que no cabe en ella concebir duda. Y matemática es la geometría con que estudio esa cualidad de los seres corpóreos que  es la extensión. Recupera así la realidad material que le rodea -incluido su propio cuerpo- en la medida que la concibe como extensión.

De este modo ha llegado desde la duda universal a la realidad de tres ideas claras y distintas: la res cogitans, la Causa Sui, y la Res Extensa. Yo, Dios, mundo, los tres temas perennes de la filosofía.

Crítica filosófica

La crítica será estándar pero planteará una de las principales preguntas en filosofía, para la que ensayaremos una  respuesta no estándar.

¿Yo real o yo pensado?

Una vez cerrados los ojos a toda realidad, sumidos en un mundo de puro pensamiento, el yo que emerge en la duda no es el yo que piensa, sino el yo pensado. ¿Puede colgarse una cadena de un clavo pintado en la pared? Sí, puede colgarse, si la cadena también está pintada en la pared (Vernaux). Así, el Dios y el Mundo que Descartes cuelga del yo emergido de la duda, son un Dios y un Mundo pensados, no reales. Y es que la realidad, una vez dudamos de ella, desaparece para nunca más volver. Quien duda de su propia facultad de conocer, nunca saldrá de  la duda, y se quedará con la sola realidad de su pensamiento. La derivación lógica implícita en el pensamiento cartesiano es un Dios y un Mundo reducidos a idea. Esta dilución del ser en idea será desarrollada inexorablemente por la historia hasta protagonizar el panlogismo hegeliano que identificará el Ser con la Idea. Y será dilución de la existencia en la esencia acabará diluyendo a “este hombre”, al hombre concreto, en “el hombre”, en la idea abstracta o humanidad.  Así es como el individuo será disuelto en la colectividad, fundamento de las filosofías sociales del siglo XIX que inspiraron los colectivismos políticos del siglo XX, marxista y nacionalsocialista. 

De hecho, esta identificación de “existencia” y “esencia” tiene su gestación medieval: Muy poco después de que Tomás las distinguiese enérgicamente, es decir, distinguiese entre “quién” soy  (Ignacio Sols, una existencia concreta) de “lo que soy” (un hombre, la idea abstracta en mí), el beato Duns Scotto puso una esencia en cada ser existente. Esto es muy peligroso, pues el contar las esencias por existencias llevaría siglos después al  jesuita Francisco Suárez, en sus Disputationes philosophiae, a no admitir ya distinción real entre esencia y existencia. 

Pues bien, en esta filosofía “esencialista” se formó René Descartes como alumno del colegio de jesuitas de La Flèche. Tal identificación supone un implícito panteísmo, pues solo en Dios su esencia es su existencia, sólo Él existe por esencia, existe necesariamente. Él es único Ser Necesario. Y es así como respondió al “quién eres” de Moisés con “lo que es” con su esencia: “Yo soy el que es”. Su esencia es Ser. 

Por esa razón, esa derivación lógica del punto  de partida cartesiano que es el panlogismo hegeliano será de hecho panteísmo, y un panteísmo que estaba paradójicamente implícito en la filosofía de hombre tan devoto como René Descartes: si desde la duda universal, a ojos cerrados, pretendo recuperar el mundo, deducirlo sin haberlo observado, es que lo tengo por realidad necesaria, lo tengo por Dios, lo tengo por el Ser Necesario. 

Pero un filósofo hubo que en solo veinte años dedujo lo que la historia de la filosofía tardaría doscientos en deducir: recogiendo en unos pocos axiomas las concepciones esencialistas de la filosofía cartesiana (en su Ethica more geometrico demonstrata, o demostrada al modo de la geometría axiomática de Euclides), llegó en solo tres páginas de pura metafísica -Baruch Spinoza es el único verdadero metafísico de su siglo y el siguiente-  a la conclusión lógica del panteísmo en su proposición XIV: “No puede darse ni ser concebida fuera de Dios sustancia alguna”. Pero será el gran ausente en este elenco de autores, porque sus “impecables” razonamientos desde tal “equivocado" punto de partida  -se equivocó por todo lo alto, solía decir Polo-  no pueden ser resumidos sin ser traicionados.

No opción intelectual, sino error de método.

 Siempre se me enseñó como estudiante, y en ambientes filosóficos muy distintos, que o bien partimos del Res Sunt, de que las cosas existen -Platón, Aristóteles, Santo Tomás- tal como lo presenta a nuestro entendimiento nuestra facultad de conocer, o  bien se parte de la duda de su fiabilidad, sometiéndola a una crítica que tenga como punto de partida el hecho mismo, innegable, de que pensamos. O partimos del ser, como lo hicieron los griegos y la filosofía medieval, o partimos del pensamiento como lo hizo Descartes y la filosofía  crítica que su método inauguró. Se nos han presentado ambos puntos de partida como irreductibles, sin que de uno se pueda llegar al otro, ni pueda tampoco ser mostrado erróneo, quedando, pues, ambos puntos de partida realista y crítico como una opción. En la obra Metafísica de la opción intelectual de un autor cercano a mí, Carlos Cardona, ésta era presentada como una opción moral, después que hemos visto implementadas históricamente sus inexorables consecuencias.

El ya partido Leonardo Polo se resistía a que la más profunda concepción filosófica acerca del ser, aquella que va a condicionar a todas las demás, haya de reducirse a ¡una  mera opción! Y en su Curso de Teoría de Conocimiento, volumen 2 -quizá su principal obra filosófica- toma partido sin tomarlo: lo primariamente presente en el conocimiento es la idea, pero lo conocido en ella sin mediación alguna es el ser. 

Pues bien, el punto de vista argumental de esta serie de artículos es que sí puede ser criticado el punto de partida cartesiano -y con él la entera filosofía moderna, de la cual la filosofía contemporánea es derivación lógica-  porque puede ser presentada como “error de método”. El matemático huele a distancia las matemáticas, y en el Sprache  ve en el intento de llevar a la filosofía el método propio de las matemáticas , como toda la filosofía moderna emulará el método de las ciencias. 

Esto es reconocido por el propio Descartes quien en cartas personales se refiere a la suya como una “philosophie mathematique”, demostrando que Dios existe así como se demuestra que los ángulos del triángulo suman dos rectos.  Quienquiera que, con mínima formación matemática, lea los pasos del método arriba descrito reconoce los pasos de una demostración matemática, cada uno de ellos por sí mismo “evidente”, pero demostrando todos juntos una verdad no evidente, pero a la que llegamos a partir de otras verdades que ya nos constaban. 

Y su exigencia de ideas claras y distintas en filosofía viene de que así son las ideas en las matemáticas. El matemático conoce clara y distintamente las ideas con que trabaja, porque él mismo las ha construido mediante sus definiciones por lo que puede razonar acerca de ellas clara y distintamente, con una certeza en la que no cabe concebir duda alguna. Pero exigir en la filosofía ideas claras y distintas, tal como es posible, y exigible y hasta característico, en las ciencias matemáticas y en las ciencias matematizadas es cancelar en su mismo origen la sabiduría. Es un importante error de método, característico de la filosofía Moderna, y el cual tiene su origen -precisamente- en un libro que lleva como título Discurso del Método. Si Descartes no se atrevió o no supo extraer las consecuencias de este erróneo punto de partida -Spinoza sí supo hacerlo-  se atreverá a ello la filosofía posterior a Descartes, que más se inspirará en su método, o en su modo de filosofar, que en su mismo contenido: su peculiar demostración de la existencia de Dios y de la existencia del mundo, como si ésta también necesitase de demostración. 

Digámoslo: yo no sé definir la dignidad del hombre, no tengo de ella una idea clara y distinta, pero sé bien que por la dignidad de un hombre no puedo convertirlo en mi esclavo. Esta exigencia de ideas claras y distintas, solo posible en las ciencias, lo veremos más tarde en los empiristas ingleses, quienes entenderán como idea  -literalmente “lo visto” en griego – las impresiones sensoriales que percibo de modo claro y distinto. Y si hay filosofía moderna racionalista y empirista es precisamente porque hay ciencia teórica y experimental. Y ese gesto común en la filosofía moderna – Descartes, Spinoza, Locke, Hume, Kant lo dicen explícitamente – emulador de la claridad del método científico es palmario “error de método” porque no procede así la sabiduría humana,  y error que la ha cancelado históricamente al exigirle unas ideas claras que la filosofía no tiene ni necesita tener.

Der AutorIgnacio Sols

Universität Complutense in Madrid. SCS-Spanien.

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“El Discurso del Método” y las “Meditationes de Prima Philosophia” de René Descartes  

En los próximos meses publicaremos una serie de artículos sobre la obra principal de Locke, Hume, Kant, Hegel, Marx y Freud; la de Schopenhauer y Nietzsche; la de Comte y Wittgenstein; y la de Kierkegaard, Husserl, Heidegger y Sartre, siguiendo otra serie de filosofía política y social.

Ignacio Sols-8 de März de 2026-Lesezeit: 22 Minuten

Una versión más resumida de este artículo puede verse aquí.


René Descartes, formado en matemática, literatura y filosofía clásicas en los jesuitas de La Flèche, licenciado en leyes en Poitiers en 1616, descubre, acuartelado en Baviera en el invierno de 1619, su método y su vocación de filósofo y matemático. Se instala en los Países Bajos desde 1622 y publica en 1637 su Discours de la Méthode, que, junto con su apéndice La Géométrie, fueron fundadores de la filosofía racionalista y de la geometría analítica. Muere en Estocolmo en 1650, tras cuatro meses como
preceptor consejero de la reina Cristina de Suecia.

1. Ausstellung 

Estos dos opúsculos del filósofo francés deben ser considerados conjuntamente pues, el Sprache es más bien autobiográfico –interesante para comprender la génesis de su pensamiento- , hallándose éste más bien contenido, o contenido con mayor detalle en las Meditationes, de las que tomaremos las citas del segundo apartado. 

 Cuenta René Descartes en su Discurso que, a los veintitrés años, concibió el método que dio lugar después a su filosofía. Cansado de tener que tomar por indudables un sinfín de débiles certezas, propuestas a su espíritu como indiscutibles verdades durante su vida de estudiante, decidió que el método que habría de seguir para llegar a alcanzar verdad tendría que ser un método del todo nuevo en filosofía que tomara lo mejor del método filosófico, del lógico y del matemático. Se trataba de atenerse a los siguientes preceptos: 

 “Fue el primero, no admitir como verdadera cosa alguna, como no supiese con evidencia que lo es; es decir, evitar comprender en mis juicios nada más que lo que se presentase tan clara y distintamente a mi espíritu, que no hubiese ninguna ocasión de ponerlo en duda.

El segundo, dividir cada una de las dificultades que examinare, en cuantas partes fuere posible y en cuantas requiriese su mejor solución.

El tercero, conducir ordenadamente mis pensamientos, empezando por los objetos más simples y más fáciles de conocer.  para ir ascendiendo poco a poco, gradualmente hasta el conocimiento de los más compuestos, e incluso suponiendo un orden entre los que no se preceden naturalmente. 

Y el último, hacer en todos unos recuentos tan integrales y unas revisiones tan generales, que llegase a estar seguro de no omitir nada”

Cualquier persona mínimamente familiarizada con las matemáticas reconoce que es éste el método de una demostración en esta disciplina. Las demostraciones matemáticas dividen la dificultad en pequeños “pasos”, cuya verdad es aprehendida por separado y de un solo golpe de vista, como muy evidente, de modo que esos sencillos pasos, concluyen como en síntesis, todos juntos una verdad. Así llegamos a tener certeza de una verdad que no había sido inicialmente admitida por no ser por sí misma evidente, sino que era posible dudar de ella. De hecho, el propio René Descartes dice a renglón seguido: “Esas largas series de trabadas razones, muy plausibles y fáciles, que los geómetras acostumbran a emplear para llegar a sus más difíciles demostraciones, habíanme dado ocasión de imaginar que todas las cosas de que el hombre puede adquirir conocimiento, se siguen unas a otras de igual manera.”

Con todo, aunque se sintió capaz de utilizar este método en la actividad matemática y en otras ciencias y campos de la vida, no se sintió inicialmente con madurez suficiente para emplearlo en filosofía como fundamento de una metafísica propia, de modo que quedase por ella fundamentado su conocimiento en todos los campos. Pero al cabo de varios años en que adquirió más experiencia de la vida, y después de entrenarse en el uso de este método con otros campos del saber, se sintió con madurez suficiente para aplicarlo, de modo implacable, a la metafísica, en una meditación que recoge en el Discurso del Método.

Comienza por aplicar el primero de sus preceptos  al primero de nuestros conocimientos, el que nos llega por los sentidos. Pero los sentidos nos engañan a veces, por ejemplo cuando oímos voces o vemos imágenes en sueños que creemos reales, resultando, al despertar,  que no lo eran. Por tanto, metodológicamente los habrá de tener por siempre falaces –es decir que no contará con ellos-  puesto que cabe dudar de quien alguna vez ha engañado. 

Pero entonces llega a una situación muy grave, pues, como atribuido a santo Tomás, “nihil est in intellectu quod prius non fuerit in sensu”, es decir que todo conocimiento empieza por los sentidos (en efecto, incluso las nociones más abstractas que podamos concebir, como puede ser la de Dios, tienen su base en realidades captadas inicialmente por los sentidos como la de mi propio padre, o la de un alfarero modelando la obra de sus manos). Y digo grave, porque habiendo decidido no tener por cierto, metodológicamente, el dato de los sentidos, debe concluir que tampoco puede tener por cierto dato alguno suministrado por su conocimiento, puesto que se basa en los sentidos. No puede dar fiabilidad pues a ninguna de las ideas que ha concebido, no puede suponer que correspondan a realidad alguna, no sólo a las ideas que concibe como quimeras –cuando piensa, por ejemplo, en un unicornio- sino tampoco a las que concibe como realmente existentes, como la idea que pueda tener de una cabra (ejemplo que él mismo pone). La gravedad de la situación está en que ha perdido la realidad misma y el acceso que a ella tenía a través de su conocimiento. 

Pero entonces, en medio de aquella noche oscura en que su propio método le ha sumido, una primera luz se enciende, un ser escapado a la radicalidad del primer precepto de su método. Se trata de un ser inmune a la duda, del que no puede dudar por más que se lo proponga puesto que emerge de la misma duda: ¡Él mismo! En efecto si duda, la misma duda da noticia inequívoca de alguien que está dudando. Y enuncia este gozoso descubrimiento en aquel famoso 

                              “Pienso, luego existo” 

En esto ha hallado Descartes la primera verdad, la verdad conocida de modo claro y distinto, en la cual poder fundamentar cualesquiera otras verdades, primera verdad de la “science universelle” en que debe consistir su propio pensamiento, como deducido de una verdad en sí misma evidente – “dadme  un punto de apoyo” cita él- como toda verdad geométrica se deduce de unas pocas verdades en sí mismas evidentes, llamadas postulados (así estaba dispuesta la geometría en los elementos de Euclides, y así la había aprendido Descartes).  

Y, primero de todo, se dispone a fundamentar en esta primera verdad la proposición “Dios existe”, lo que hace de modo familiar para quien conoce las vías de Santo Tomás, modo familiar también para él, pues había sido instruido en la filosofía clásica que enseñaban los padres jesuitas en el colegio de La Fleche, en el oeste de Francia: yo no puedo ser la causa de mí mismo, pues si yo mismo me hubiera creado no lo hubiera hecho con estas indeseables imperfecciones que se dan en mí, comenzando por la misma imperfección que supone dudar, es decir, no conocer con certeza. Luego tiene que haber al menos otro ser, aparte de mí, que haya sido mi causa. (Observamos, pues, que mantiene intacto el principio de causalidad, sin siquiera hacerlo explícito, como veremos que mantiene intactos también otros primeros principios en los que ha sido instruido). O bien ese ser es causa de sí mismo, o bien ha sido causado por otro ser. Se remonta así en una cadena causal que tiene que acabar necesariamente en un primer ser, causa de sí mismo, puesto que si esa primera causa se retira, todas las causas intermedias quedan cesadas en su causación. Es este Ser, causa de sí mismo, al que llamamos Dios. Ha llegado pues a Dios como “causa sui”, algo que puede parecer más o menos lo mismo que la causa incausada de Santo Tomás, pero que en modo alguno es lo mismo.

Ofrece otra prueba de la existencia de Dios, a partir de la idea misma que tiene de Él, como ser infinito, e infinito en todos sus atributos: infinitamente sabio, bueno, poderoso. La idea de cada uno de ellos está en mí, ciertamente, pero no puede ser que haya sido causada por mí, puesto que yo soy mucho más imperfecto que todo eso, y no puede lo imperfecto ser causa de lo perfecto (otro primer principio que no ha quedado pues en suspenso en el pensamiento de René). Esas ideas deben proceder pues de un ser que sí tenga esas perfecciones, y las tenga en grado infinito. Y no puede ser que haya un ser que haya puesto en mí la idea de perfecta sabiduría, otro que haya puesto la idea de infinita bondad, etcétera, sino que uno es el sabio, el bueno, y el poderoso, así que concluye que hay un solo Dios, con todas perfecciones cuantas se puedan concebir. En particular, la unidad o simplicidad –el hecho de no tener partes- es una perfección, luego necesariamente  Dios ha de ser simple. Es así como recupera, uno a uno, los atributos de Dios de que trata la más clásica teodicea, atribuidos todos ellos en grado infinito. (Y René Descartes aporta una tercera demostración de la existencia de Dios que no recordamos aquí porque el lector ya la conoce, aquella debida a san Anselmo, donde llega a la existencia de Dios desde su pura esencia: el Ser. No es de extrañar que tal prueba sea tan admirada por los filósofos de la Edad Moderna).

Llegados a este punto, se ve ya en buena posición para seguir filosofando, puesto que, siendo Dios infinitamente bueno e infinitamente poderoso, no es concebible que me haya creado con este entendimiento que tengo tan sólo para engañarme. En consecuencia, debo tener por verdadero todo aquello que el entendimiento me presente como cierto, de modo claro y distinto, pero no debo usar mal de la libertad que Dios me ha dado para su uso, es decir, teniendo por cierto aquello que no se le presenta con certeza sino como susceptible de duda.

Hasta ahora dos son las ideas claras y distintas que su entendimiento le ha presentado, y por tanto ya con razón suficiente para fiarse de ellas: la idea del “yo”, como sustancia pensante, como “res cogitans” , pues  ha llegado a la “cosa que piensa” en modo que no admite duda; y la idea de “Dios” como “causa sui”, pues ha llegado a ella desde el “yo” con un razonamiento sin resquicios, como cuando en matemáticas se demuestra que la suma de ángulos de un triángulo son dos rectos (así lo dice en su Sprache).

Hay por fin una tercera idea que su entendimiento le muestra de modo claro y distinto, y de la que, por tanto, va a fiarse: las realidades corpóreas que le rodean, es decir “el mundo”. Pero el mundo sólo en cuanto se le presenta con idea clara y distinta, como algo que su entendimiento puede estudiar con exactitud, sin mezcla de duda, con el instrumento de las matemáticas. Se trata, pues, de los cuerpos concebidos como “res extensa”, como sustancias que tienen extensión. Todas las otras cualidades que en ellos percibimos -sonido, colores, olores, sabor-se deben reducir pues a extensión , es decir, son cualidades secundarias, siendo la extensión la cualidad primaria (el tema clásico de las  cualidades primarias y secundarias, que ha resultado no andar muy descaminado pues ahora sabemos que no sólo el sonido es movimiento –es decir variación temporal de la extensión- pues consiste en el movimiento de moléculas de aire, sino que también la luz es movimiento del campo electromagnético, correspondiendo los diversos colores a determinadas franjas de frecuencia de su vibración. En todo caso, se trata de cualidades que pueden ser estudiadas con el instrumento matemático –núcleo de la intuición cartesiana-, pero lo que no admitiría la filosofía tradicional es que se reduzcan a cualidades –ni a varias ni a una sóla-  las sustancias corpóreas).

Su propio cuerpo aparece en este marco de la realidad corpórea, pero sólo como “res extensa”, como sustancia que tiene extensión. La conmitancia y coordinación pues de cuerpo y alma, “res extensa” y “res cogitans” en un único ser que soy yo, es pues problemática y no va a ser tema fácil en la filosofía cartesiana. De hecho no parece que dé a esto una respuesta satisfactoria, y queda más bien como tema abierto del que se ocuparán sus seguidores.

Acabamos pues, o al menos él así lo entiende Descartes, en confianza: Desde la misma duda, hemos recuperado como realidades indudables, los tres temas perennes de la filosofía: Dios, el mundo y yo, las tres ideas claras y distintas de la filosofía de René Descartes.

2. Textos 

MEDITACIÓN PRIMERA: DE LAS COSAS QUE ES POSIBLE PONER EN DUDA.

Todo lo que hasta ahora he admitido como absolutamente cierto lo he percibido de los sentidos o por los sentidos; he descubierto, sin embargo, que éstos engañan de vez en cuando y es prudente no confiar nunca en aquellos que nos han engañado aunque sólo haya sido por una sola vez…

Finalmente me veo obligado a reconocer que de todas aquellas cosas que juzgaba antaño verdaderas no existe ninguna  sobre la que no se pueda dudar, no por inconsideración o ligereza, sino por razones fuertes y bien meditadas. Por tanto, no menos he de abstenerme de dar fe a estos pensamientos que a los que son abiertamente falsos, si quiero encontrar algo cierto…

En consecuencia, no actuaré mal, según confío, si cambiando todos mis propósitos me engaño a mí mismo y las considero algún tiempo absolutamente falsas e imaginarias…

MEDITACIÓN SEGUNDA: DE LA NATURALEZA DEL ESPÍRITU HUMANO; Y QUE ES MÁS FÁCIL CONOCER QUE EL CUERPO

Arquímedes no pedía más que un punto que fuese firme e inmóvil, para mover toda la tierra de su sitio; por lo tanto, he de esperar grandes resultados si encuentro algo que sea cierto e inconcuso… 

Supongo, por tanto, que todo lo que veo es falso; y que nunca ha existido nada de lo que la engañosa memoria me representa; no tengo ningún sentido absolutamente: el cuerpo, la figura, la extensión, el movimiento y el lugar son quimeras…

Hay un no sé quién engañador sumamente poderoso, sumamente listo, que me hace errar siempre a propósito. Sin duda alguna, pues, existo yo también, si me engaña a mí; y por más que me engañe, no podrá nunca conseguir que yo no exista mientras yo siga pensando que soy algo. De manera que, una vez sopesados escrupulosamente todos los argumentos, se ha de concluir que siempre que digo «Yo soy, yo existo» o lo concibo en mi mente, necesariamente ha de ser verdad…

No admito ahora nada que no sea necesariamente cierto; soy por lo tanto, en definitiva, una cosa que piensa, esto es, una mente, un alma, un intelecto, o una razón.

MEDITACIÓN TERCERA: DE DIOS, QUE EXISTE

Debo examinar, tan pronto como se me presente ocasión, la cuestión de si Dios existe, y, en el caso de que exista, si puede ser engañoso, puesto que, si se dejan de lado estas cuestiones, paréceme que no puedo cerciorarme de ninguna otra cosa…

 El principal error y el más común que se puede encontrar en ellos, consiste en juzgar las ideas que existen en mí iguales o parecidas a las cosas que existen fuera de mí; puesto que si considerase tan sólo las ideas como maneras de mi pensamiento y no las refiriese a otras cosas, no podrían apenas ofrecer ocasión para errar… 

He de examinar ahora, en relación a las ideas que considero tomadas de las cosas que existen fuera de mí, qué causa me mueve a juzgarlas parecidas a esas cosas…

De este modo, tiene más realidad objetiva la idea por la que concibo a Dios como un ser eterno, infinito, omnisciente, omnipotente, creador de todas las cosas que existen, excepto de sí mismo, que aquellas por las que se presentan las substancias finitas… 

 Es manifiesto, por tanto, que debe de haber al menos igual realidad en una causa total y eficiente que en el efecto de dicha causa. Porque ¿de dónde podría tomar su realidad el efecto a no ser de la causa? ¿Y de qué modo la causa puede otorgarla al efecto, a no ser que la posea? De lo que se deduce que la nada no puede crear algo, ni lo que es menos perfecto a lo que es más perfecto, es decir, lo que contiene en sí más realidad…

Porque si suponemos que existe algo en la idea que no se encuentra en la causa, entonces esto lo posee de la nada; ahora bien, por muy imperfecto que sea ese modo de ser por el que una cosa se encuentra de un modo objetivo en nuestro entendimiento mediante la idea, no por eso, sin embargo, no es absolutamente nada, y no puede, por lo tanto, existir de la nada…

Y aunque una idea pueda proceder de otra, no se da, sin embargo, una sucesión hasta el infinito, sino que se debe llegar a alguna primera idea, cuya causa sea equivalente a un original, en el cual esté contenida formal-mente toda la realidad que sólo existe en la idea de un modo objetivo…

Si la realidad objetiva de alguna de mis ideas es tal que esté yo seguro de que ella no existe en mí ni formal ni eminentemente, y de que por lo tanto no puedo ser yo mismo la causa de tal idea, se sigue necesariamente que no soy yo el único ser existente, sino que existe también alguna otra cosa que es la causa de esa idea…

Queda la idea de Dios, en la que se ha de considerar si es algo que no haya podido proceder de mí mismo. Bajo la denominación de Dios comprendo una substancia infinita, independiente, que sabe y puede en el más alto grado, y por la cual he sido creado yo mismo con todo lo demás que existe, si es que existe algo más. Todo lo cual es de tal género que cuanto más diligentemente lo considero, tanto menos parece haber podido salir sólo de mí. De lo que hay que concluir que Dios necesariamente existe… 

MEDITACIÓN CUARTA: SOBRE LO VERDADERO Y LO FALSO 

 Primeramente, reconozco que no puede suceder que Él me engañe alguna vez. Y aunque poder engañar parezca ser una prueba de poder o de inteligencia, sin duda alguna querer engañar testimonia malicia o necedad, y por lo tanto no se encuentra en Dios… 

A continuación experimento que hay en mí una cierta facultad de juzgar, que he recibido ciertamente de Dios, como todas las demás cosas que hay en mí; y puesto que Aquél no quiere que yo me equivoque, no me ha dado evidentemente una facultad tal que me pueda equivocar jamás mientras haga uso de ella con rectitud…

¿De dónde nacen, pues, mis errores? Del hecho solamente de que, siendo mas amplia la voluntad que el intelecto, no la retengo dentro de ciertos límites, sino que la aplico aun a lo que no concibo, y, siendo indiferente a ello, se desvía fácilmente de lo verdadero y lo bueno; de esta manera me equivoco y peco…

Y ahora no sé solamente que existo en tanto que soy una cosa que piensa, sino que también se me presenta una cierta idea de la naturaleza corpórea, y me sucede que dudo si la naturaleza pensante que existe en mí, o, mejor dicho, la que soy yo mismo, es diferente de esa naturaleza corpórea, o si son ambas lo mismo… 

No hay ninguna imperfección en Dios porque me haya concedido la libertad de asentir o de no asentir a ciertas cosas, de las que no puso una percepción clara y definida en nuestro intelecto; por el contrario, tengo la imperfección en mí sin duda alguna, puesto que no utilizo con rectitud esta libertad, y emito juicios sobre lo que no concibo con claridad… 

MEDITACIÓN QUINTA: SOBRE LA ESENCIA DE LAS COSAS MATERIALES. Y NUEVAMENTE SOBRE DIOS Y QUE EXISTE 

 Pues no habiéndome concedido ninguna facultad para conocerlo, sino, muy al contrario, una gran propensión a creer que las ideas son emitidas de las cosas corpóreas, no veo de qué manera podría entenderse que no es falaz, si procediesen de otra parte que de las cosas corpóreas; por lo tanto, las cosas corpóreas existen. Con todo, no existen todas del modo en que yo las concibo por los sentidos, porque la aprehensión de los sentidos es muy obscura y confusa respecto a muchas cosas; pero al menos existe en ellas todo lo que percibo clara y definidamente, es decir, todo lo que está comprendido de un modo general en el objeto de la pura matemática…

 La existencia no menos puede separarse de la esencia de Dios que de la esencia del triángulo la magnitud de los tres ángulos iguales a dos rectos, o de la idea de monte la idea de valle, de modo que no menos repugna pensar en Dios (es decir, un ente sumamente perfecto), a quien falte la existencia (es decir, al que falte una perfección), que pensar un monte a quien falte un valle…

Es necesario, sin embargo, que siempre que me plazca pensar en un ente primero y sumo, y extraer esa idea como del tesoro de mi mente, le atribuya todas las perfecciones, aunque no las enumere una por una, ni atienda a cada una en particular; esta necesidad es suficiente para que concluya con rectitud que existe un ente sumo y primero, una vez que me he dado cuenta de que la existencia es una perfección…

¿Qué hay más manifiesto que el hecho de que existe un ente sumo o Dios cuya esencia es la única a la que pertenece la existencia?… 

Pero una vez que he percibido que Dios existe, habiéndome al mismo tiempo dado cuenta de que todo depende de Él, y de que Él no es engañador, y habiendo deducido de ello que todo lo que percibo clara y definidamente es cierto, resulta que, aunque ya no siga yo atendiendo a las razones por las que he juzgado que esto es verdad, sólo con que recuerde haberlo percibido clara y definidamente, no se puede aducir ningún argumento en contra que me induzca a dudar, sino que tengo una ciencia verdadera y cierta sobre ello… 

MEDITACIÓN SEXTA: SOBRE LA EXISTENCIA DE LAS COSAS MATERIALES Y SOBRE LA DISTINCIÓN REAL DEL ALMA Y DEL CUERPO

Aunque quizás (o mejor dicho, ciertamente, según diré más adelante) tengo un cuerpo que me está unido estrechamente, puesto que de una parte poseo una clara y distinta idea de mí mismo, en tanto que soy sólo una cosa que piensa, e inextensa, y de otra parte una idea precisa de cuerpo, en tanto que es tan sólo una cosa extensa y que no piensa, es manifiesto que yo soy distinto en realidad de mi cuerpo, y que puedo existir sin él… 

3. Crítica

Aunque el pensamiento de  René Descartes es presentado como un “nuevo modo de filosofar”, y de hecho lo es, presentaré mi crítica desde un modo antiguo de filosofar, digamos desde la filosofía griega o medieval, pues intenta ser crítica desde el sentido común, y es el sentido común lo que recoge o sistematiza la filosofía aristotélico-tomista.  Me resulta imposible tratar de los presupuestos metafísicos del pensamiento cartesiano –sin duda inconscientes en el propio Descartes, precisamente por haber hecho tabula rasa de la metafísica clásica-, sin hablar de términos como esencia y existencia.  De hecho, sin estos términos es imposible la crítica a la metafísica explícita o implícita en cualquier sistema filosófico, incluso aquellos que niegan la metafísica (no la niega Descartes, pero sí lo harán sus herederos intelectuales). Y son necesarias también estas nociones para poder entender la derivación implícita en la idea cartesiana, que luego implementará la historia de la filosofía porque la impele la metafísica misma que Descartes ignora en su propio planteamiento. Mucho hay de cierto en la afirmación de Hegel de que la historia termina implementando siempre las derivaciones lógicas que estaban implícitas en la idea.

El gesto filosófico, cuya metafísica implícita vamos a analizar, es el de derivar  del pensamiento la realidad, en vez de la derivación contraria, natural en el sentido  común y en la filosofía, pues ésta es la gran novedad de la filosofía cartesiana, o al menos a eso llegará la herencia de su filosofía. Recordemos que antes de iniciar ese proceso recuperador de la realidad, en el que primero aparece el Yo, luego Dios, luego el Mundo, el filósofo ha quedado sumido en un mundo de pensamientos, de ideas que su entendimiento le presenta, algunas como teniendo correlato real, otras como no teniéndolo, pero de las que ninguna fía, puesto que ha decidido no fiarse de su propio conocimiento. La situación es más grave de lo que él pretendía inicialmente, y más grave aún porque es la situación en que dejará a la filosofía posterior, la cual tomará este punto de partida, pero no los puentes que Descartes tiende después a la realidad pues reconocerá que son espurios. Y es que parece que obedecen más al prejuicio de un creyente que debe recuperar a toda costa el mundo en que cree que a una razón de coherencia intelectual con su punto de partida. Aunque obviamente esto no lo advertía el propio Descartes, sí lo advertirán sus seguidores, algunos de los cuales no tendrán ya esos prejuicios que salvan a Descartes de la pérdida del sentido común, y llevarán su filosofía a sus últimas consecuencias aun a costa de romper con nuestro sentir ordinario.

¿Cuál es la metafísica implícita en el gesto filosófico de quien parte de un mundo de ideas, meramente pensadas y no procedentes de ninguna observación, y pretende llegar a deducir, como en una demostración matemática, la realidad que corresponda a estas ideas? El presupuesto es que los seres a los que entonces llegue existen necesariamente, puesto que sin observarlos puede, desde su pura idea, demostrar su existencia. Ahora bien, sólo Dios existe necesariamente, sólo Él es el ser necesario, y por tanto Descartes está tomando de algún modo a cada uno de los seres, seguro que sin darse cuenta, por el mismo Dios. En una palabra: la derivación implícita en este planteamiento filosófico –hablo sólo del planteamiento- es el panteísmo. Él no llegará al panteísmo, algo imposible en un hombre piadoso que peregrinó a Chartres para agradecer a Nuestra Señora la concepción de su método, pero la filosofía que en él inicia su andadura terminará en el panteísmo de Hegel. O, mucho más interesante, terminará en el panteísmo inmediatamente posterior a Descartes, el de Baruch Spinoza, porque este gran metafísico tiene el interés de que muestra que la derivación de los planteamientos racionalistas, que él sintetiza en una serie de definiciones y axiomas de su filosofía, es el panteísmo, llegando en pocas páginas a lo que la humanidad tardará casi dos siglos en llegar. 

Podemos decir esto mismo en términos más metafísicos: la ontología implícita en el planteamiento de Descartes es una ontología esencialista, cuya derivación natural es el idealismo. En efecto, si de la idea misma de los seres estoy dispuesto a probar mediante un razonamiento filosófico su existencia, estoy suponiendo implícitamente que su existencia va incluida en su esencia –lo que antes hemos llamado “ser necesario”- , y este esencialismo o disolución de la existencia en la esencia, del ser en la idea, estaba ya presente en la filosofía del jesuíta español Francisco Suárez, filosofía en la cual Descartes se había formado, pues era la que se enseñaba en La Flèche y de hecho en todo el mundo católico de la época y hasta en el mundo protestante. En efecto, en sus Disputationes Metaphisicae, Francisco Suárez afirma que no hay distinción real entre esencia y existencia, sino que se trata sólo de una distinción de razón, es decir, algo que ponemos nosotros, pero sin correspondencia real (Francisco Suárez lleva la filosofía por ese derrotero con la buena intención de no hacer caso omiso de la escolástica de los dos siglos anteriores, tal como declara en su obra. Ésta, ciertamente, va en esa dirección desde que el inmediatamente posterior Juan Duns Scotto pone una forma propia en cada ser, la forma haecceitas, o forma de “ esta cosa”, por lo que puede decirse que cada ser tiene una esencia particular de él. Si esencias, pues, se cuentan por existencias, parece cercana la reducción de la existencia a la esencia, del ser a la idea). 

Es difícil calibrar hasta que punto el ambiente esencialista de la época pudo influir en la actitud filosófica de Descartes, pero lo que es cierto es que el esencialismo es la base metafísica que puede sustentar tal actitud filosófica, y ello explica que la derivación filosófica del pensamiento cartesiano sea el idealismo alemán, donde todo el ser ser se ha reducido ya a idea, en lo que es más bien un panlogismo: Dios, para Hegel, es Idea. Idea en sí, Idea para sí, Idea fuera de sí, pero explicar esto, sería explicar el pensamiento hegeliano, lo que sólo haremos más adelante.  

Puede objetarse que quizá que no he sido respetuoso con Descartes al no dar crédito a su “yo” como realidad encontrada aparte de su mundo pensado, pero a esto responderé con Leonardo de Polo que Descartes cree que ha encontrado el “yo que piensa” cuando lo que en realidad ha encontrado es algo muy diferente: el “yo pensado”. En efecto, una vez que se ha privado de crédito al conocimiento y ha quedado uno sumido en un mundo de puro pensamiento sin correlato real alguno –segunda meditación metafísica de Descartes- el yo que aparece después –en la tercera meditación- no puede ser el yo real, sino un yo fruto de sus razonamientos, un yo pensado. Y como consecuencia, la realidad que fundamentará en la invención de ese yo, será también realidad pensada. Vernaux lo pone de esta manera: ¿Se puede colgar una cadena de un clavo pintado en la pared? Respuesta: sí, se puede. Se puede colgar una cadena, si está también pintada en la pared. Esta es la metáfora con que explica la verdadera situación en que se encuentra Descartes, aunque no se dé cuenta. También es gráfico el ejemplo que pone Inmanuel Kant en su Crítica de la Razón Pura: un avaro que intenta hacerse inmensamente rico añadiendo ceros a la derecha de su cifra de haberes en su libro de cuentas.  Cierto es, sí, que se hace rico, pero sólo en su libro de cuentas, riqueza meramente imaginaria (Kant pone el ejemplo como crítica al argumento de existencia de Dios en San Anselmo, pero nos vale, pues el argumento por el que Descartes va del pensamiento a la realidad más bien que al contrario, no es sino una variación del argumento de San Anselmo, y de hecho la filosofía que derivará de Descartes son variaciones a este argumento). 

En todo caso, sea una u otra la interpretación válida del famoso pasaje cartesiano, el hecho es que la interpretación que damos aquí –el yo es pensado, el conocimiento va de pensamiento a realidad- es la versión de Descartes que  tendrá descendencia filosófica, y es esto es lo que importa en una historia del pensamiento. 

Mucho se ha escrito sobre el “cogito” como punto de partida de la filosofía crítica, en oposición al “res sunt”, a la afirmación de que las cosas son – pura observación del ser- como punto de partida de la filosofía clásica antes de esta revolución. Para los griegos y para la filosofía medieval, el ser no era cuestión, pues si se pone en duda el ser ya no hay nada más que decir en filosofía, ya que es lo primero que conocemos, y aparece en la expresión de todo conocimiento, como cópula significando realidad: “Ens est primum cognitum in intellectu, quasi notissimum, de quo dubitare non possumus et in quo omnes conceptiones solvuntur”  El ser es lo primero conocido en el intelecto, como evidentísimo, del cual no podemos dudar y en el cual todas las concepciones se resuelven. ¿Podemos, partiendo del “cogito”, del punto de partida cartesiano llegar al “res sunt” clásico? Descartes, por supuesto respondería que sí, pues eso es exactamente lo que pretende hacer en su filosofía, pero ya hemos comentado que es espurio el paso clave de su razonamiento. 

De hecho son muchos los que entienden que una filosofía que parte del pensamiento está condenada a quedarse en el pensamiento, es decir que el puente del “cogito” al “res sunt” es  imposible en filosofía, una quimera. Pero al mismo tiempo opinan que, una vez ha sido puesto ese punto de partida en la filosofía, es ya imposible librarse de él, de modo que todo filosofar posterior ha de ser cartesiano en su origen, como comenta Husserl en sus “meditaciones cartesianas”, pecando, cualquier vuelta a la filosofía iniciada en el ser, de arcaísmo y de ingenuidad. 

De hecho es Husserl, a mi entender, quien de modo más vigoroso ha intentado una filosofía de origen cartesiano que no tenga un final escéptico sino que acaba en el ser, procediendo de modo riguroso. Las “Investigaciones Lógicas” donde establece la ciencia que analice las cogitationes (o fenómenos), complemento directo del cogito cartesiano tienen aún, en la intencionalidad de los pensamientos, una referencia a lo real. Pero en su obra posterior “Ideas para una Fenomenología Pura y una Filosofía Fenomenológica” parece que la deriva final es hacia el idealismo.

Carlos Cardona deja en su “Metafísica de la Opción Intelectual” el dilema entre el “cogito” y el “res sunt” como una pura opción, subrayando mucho la irreductibilidad de uno en el otro, pero añadiendo que el “res sunt” es la actitud intelectual que resulta natural en el hombre -naturalmente abierto al ser- , teniendo la otra postura inicial un carácter forzado, voluntarista, para la que es necesario un “De iis omnibus dubitabo”, una voluntad de dudar de todas estas cosas, como dice Descartes de lo percibido por los sentidos, ya que nuestro conocimiento no procede naturalmente así. De hecho, al final Cardona va más lejos y afirma que en la actualidad, una vez que conocemos por la historia de la filosofía y por la historia  política el punto de llegada del “cogito”, se trata ya de una opción moral. 

A Leonardo Polo no le parece bien esta solución del problema pues reduce a mera elección nada menos que el punto de partida de nuestro pensar filosófico. De hecho parece que buena parte de la gnoseología de Polo es respuesta a esta cuestión. En el segundo tomo de su Curso de Filosofía Positiva, viene a decir: ¿Qué conocemos primariamente, la idea (lo que él llama el objeto, pues está ob-iactum ante el entendimiento), o el ente, cuya es la idea? Su respuesta parece ser: Conocemos primariamente la idea. Pero no es que a través de la idea conozcamos el ser, de modo pues mediato, sino que en la idea conocemos el ser, en la idea “se nos da” el ser, el ser “se hace presente” inmediatamente en la idea, es “lo que hay” en la idea (versión actual de la clásica comprensión del acto de conocer como coactualidad de formas, forma en el ente que acaba en forma en mi facultad de conocer. En contraposición del sistema kantiano, donde sólo hay forma en mi facultad de conocer, lo que Kant llama las “formas a priori”).

Con todo, creo que se ha enfatizado demasiado que el punto de partida de Descartes es el Cogito, y se ha hecho poco énfasis en el Método, a pesar de que esté en el título mismo y en la parte inicial de su obra principal. Se ignora con esto que la nueva filosofía es saludada en su tiempo como un método, como el “nuevo modo de filosofar”, tanto o más que en razón de su contenido. De hecho creo que el verdadero punto de partida de Descartes no es el Cogito, sino su Método, pues el Cogito es ya consecuencia de su método.  Quiero decir con esto que es el único modo posible de iniciar la filosofía si antes se ha aceptado su método. Para observar esto, recordemos que se trata en realidad de la emulación en filosofía del método matemático. Ahora bien, la matemática, y en particular la geometría euclidea que él intenta emular, no es sino una cadena pintada en la pared –los teoremas- colgada de un clavo pintado en la pared –los axiomas, los cuales no son afirmados sino postulados (postulare = pedir; se pide que sean creídos para proceder a la deducción) Esto es legal en matemáticas puesto que la cadena que vamos a hacer pender de ellos ha de ser una cadena pensada, ya que los objetos matemáticos sólo son idealidades sin existencia real (no existe un solo triángulo, pues cualquiera que se trace tendrá algún grosor en sus lados). Pero en modo alguno es legal en filosofía, donde no nos preguntamos por idealidades, sino por los seres.

Consideremos, como piedra de toque, la exigencia de ideas claras y distintas, tan característica de la filosofía cartesiana (y de hecho de toda su herencia, la filosofía moderna) Esta exigencia emula el hecho de que en geometría, y en toda ciencia que llegue a constituirse como  consecuencia lógica de unos postulados -más tarde se formularán así también las teorías físicas- las ideas son, con razón,  claras y distintas, pues el mismo científico las he construido con esa verdadera definición del objeto bajo estudio que son los postulados de la teoría (objeto definido como todo aquello que cumpla esos postulados). Al exigir esto mismo en la filosofía, se está produciendo un trasvase del método científico al filosófico, cuya consecuencia será la cancelación misma de la filosofía como sabiduría, puesto que esta exigencia no puede ser satisfecha por pensamiento humano, ni por tanto en esa sistematización suya que es la filosofía: yo no tengo una idea clara y distinta de lo que es la dignidad humana, como puedo tenerla de lo que es, por ejemplo, un paralelogramo. Sin embargo, sé que por la dignidad de un hombre no puedo convertirlo en mi esclavo.

En definitiva, y si este diagnóstico es correcto, el punto de partida del Discurso del Método sí que admitiría una crítica: es un ERROR DE MÉTODO. 

Der AutorIgnacio Sols

Catedrático emérito de Álgebra de la Facultad de Matemáticas de la Universidad Complutense de Madrid

Aus dem Vatikan

Erzbischof Caccia, der päpstliche Nuntius in den Vereinigten Staaten, und die Karwoche in Rom

El Papa León XIV ha nombrado hoy nuevo nuncio apostólico en los Estados Unidos al arzobispo Gabriele Giordano Caccia, hasta ahora Observador Permanente de la Santa Sede ante la Organización de las Naciones Unidas en Nueva York. Además, ya son públicas las celebraciones de Semana Santa en Roma.

Redaktion Omnes-7 de März de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Papst Leo XIV. hat Erzbischof Gabriele Caccia, Titularerzbischof von Sepino, zum neuen Apostolischen Nuntius in den Vereinigten Staaten ernannt. Er tritt die Nachfolge von Kardinal Christophe Pierre an, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte. Erzbischof Caccia war zuvor Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. 

Mit dieser Ernennung übernimmt Monsignore Gabriele Giordano Caccia die diplomatische Vertretung des Papstes bei der Regierung der Vereinigten Staaten und der Kirche in diesem Land, nachdem er mehrere Jahre in der Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen tätig war, wie aus dem Bulletin des Presseamtes des Heiligen Stuhls hervorgeht.

Er war Nuntius im Libanon und auf den Philippinen sowie Beobachter bei den Vereinten Nationen.

Geboren in Mailand Am 24. Februar 1958 wurde Monsignore Caccia zum Priester geweiht und empfing am 11. Juni 1983 durch Kardinal Martini im Erzbistum Mailand die Priesterweihe. Am 1. Juli 1991 trat er in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein, zunächst bei der Päpstlichen Vertretung in Tansania und später in der Abteilung für Allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariats, wo er 2002 zum Berater ernannt wurde. 

Im Jahr 2009 wurde Monsignore Caccia zum Apostolischen Nuntius im Libanon und Titularerzbischof von Sepino ernannt und empfing die Bischofsweihe von Papst Benedikt XVI. 2017 wurde er zum Apostolischen Nuntius auf den Philippinen ernannt und 2019 zum Ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York.

Feierlichkeiten der Karwoche

Das Amt für die liturgischen Feiern des Papstes hat den Zeitplan für die Feierlichkeiten der Karwoche veröffentlicht, die Papst Leo XIV. im Vatikan leiten wird. Die Feierlichkeiten beginnen am Palmsonntag, dem 29. März, mit dem Gedenken an den Einzug des Herrn in Jerusalem und der Heiligen Messe auf dem Petersplatz um 10:00 Uhr.

Am Gründonnerstag, dem 2. April, wird der Heilige Vater um 9:30 Uhr im Petersdom die Chrisammesse zelebrieren, während am Nachmittag um 17:30 Uhr in der Lateranbasilika die Messe vom Letzten Abendmahl stattfindet.

Am Karfreitag, dem 3. April, wird der Papst um 17:00 Uhr im Petersdom die Feier des Leidens Christi leiten. Am selben Abend findet um 21:15 Uhr im Kolosseum in Rom der traditionelle Kreuzweg statt.

Am Karsamstag, dem 4. April, wird der Papst um 21:00 Uhr die Osternacht im Petersdom feiern.

Ostersonntag, 5. April, mit dem Segen Urbi et Orbi.

Am Ostersonntag, dem 5. April, wird der Papst schließlich um 10:15 Uhr die Ostermesse auf dem Petersplatz zelebrieren und anschließend um 12:00 Uhr von der zentralen Loggia des Petersdoms aus den traditionellen Segen “Urbi et Orbi” für die Stadt Rom und die ganze Welt erteilen.

Der AutorRedaktion Omnes

Aus der FederJavier Urcelay Alonso

Enamorarse de un algoritmo no es ciencia ficción: Gemini ya enfrenta una demanda

Además de los riesgos psicológicos, la cuestión es si es legítimo diseñar los sistemas que exploten mecanismos profundos de apego humano sin reciprocidad ni responsabilidad. 

7 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Los medios de comunicación se han hecho eco estos días del suicidio ocurrido en octubre de 2025 de un hombre de 36 años afincado en Miami que tenía una relación sentimental con la IA. El padre de la víctima ha presentado una demanda contra Google, sosteniendo que Gemini adoptó configuraciones humanas para inducirlo al trágico final. El caso no es más que uno de la decena de sucesos similares, que ha motivado que las familias de las víctimas se hayan organizado para reclamar la regulación e imposición de límites a los asistentes de IA. 

Numerosos artículos en prensa, videos y publicaciones de todo tipo de han dedicado a explicar el impacto que se anticipa que tendrá la IA en nuestras vidas, desde lo relativo a la destrucción o transformación de millones puestos de trabajo hasta los cambios en la geopolítica mundial. Sin embargo, son menos los dirigidos a explicar las consecuencias antropológicas que la IA podrá tener como riesgo asociado, de las que los casos señalados más arriba son una trágica evidencia, aunque no la única.

¿Es un fenómeno de locos?

¿Pero es realmente posible que algunos hombres o mujeres, en principio gente” sana” o “normal”, mantengan un romance con su asistente de IA, que se lleguen a enamorar de un algoritmo de IA?

La realidad es que no solo es posible, sino muy probable que en el futuro algunas personas desarrollen vínculos románticos e incluso se enamoren de su asistente de IA. No se trata de ciencia ficción marginal, sino de una consecuencia de dinámicas psicológicas conocidas, amplificadas en este caso por la personalización, la presencia constante y la simulación emocional avanzada características de la IA generativa.

Conviene analizar con rigor y sin sensacionalismo por qué estos casos son psicológicamente posibles. Para ello hay que entender que el fenómeno humano del enamoramiento no requiere reciprocidad real, y es en gran medida proyectivo. Se basa en una interpretación subjetiva, no en hechos objetivos, y puede darse hacia personas idealizadas, personajes ficticios, celebridades inaccesibles o incluso entidades no humanas

El diseño de la IA

Una IA diseñada para escuchar sin juzgar, recordar detalles íntimos, adaptarse emocionalmente y responder de forma empática y coherente crea las condiciones psicológicas óptimas para el apego afectivo.

Factores tecnológicos de personalización extrema y adaptación al perfil emocional del usuario, una presencia continua sin rechazo y como refuerzo constante de la conexión, y una simulación emocional convincente, con expresión verbal de afecto e intimidad -aunque el algoritmo no sienta, parecerá sentir-, lo hacen más probable, y permite entender tanto su atractivo como su riesgo.

Desde el punto de vista del sujeto humano, el sentimiento puede ser real e intenso y no porque la IA ame, sino porque el ser humano busca vínculo, comprensión y significado y la IA es capaz de simular esas condiciones de forma constante y personalizada. Desde el punto de vista ontológico, sin embargo, la IA no experimenta emociones, no hay conciencia ni intención propia y no existe en ella compromiso moral ni vulnerabilidad recíproca. Por tanto, el sentimiento es real por parte de la persona, pero la relación no es simétrica.

Relaciones humanas verdaderas

El desafío ante la IA será cómo proteger la autenticidad de las relaciones humanas en un mundo donde el afecto puede ser imitado a la perfección, pero no vivido, y cómo evitar los riesgos de un aislamiento social progresivo, de la dificultad para tolerar relaciones humanas reales, de la confusión entre el afecto simulado y el genuino y la dependencia emocional. Especialmente -pero no exclusivamente, como revela el caso de Miami con el que empezábamos este artículo- en el caso de personas solas o socialmente aisladas, adultos mayores, personas con ansiedad social o contextos donde las relaciones humanas sean costosas o inestables.

Si el amor romántico -o no tan romántico, si se vincula a la pornografía- es un riesgo de los asistentes de IA -que mañana podrán tener hardware humanizado-, hay otros aspectos de ese riesgo de generación de vínculos afectivos “asimétricos” aún más devastadores. 

Ficción y realidad

Piénsese por ejemplo a la incorporación de la IA a los llamados “muñecos reborn”, que replican con un realismo inusitado los rasgos de un recién nacido. 

Aquí el riesgo se multiplica, no se suma. Un muñeco con forma de bebé activa instintos de cuidado, esquemas de maternidad e incluso respuestas neuroendocrinas (oxitocina, apego). Si ese objeto además llora, “necesita” atención constante, responde emocionalmente y se personaliza para su usuaria, entonces no estamos ante un juguete, sino ante un simulador de vínculo de dependencia.

Los riesgos que ello podría traer consigo en las niñas serían la confusión entre el juego simbólico y una relación afectiva persistente, el refuerzo de roles de cuidado no elegidos, la dificultad para diferenciar seres sintientes de simulaciones y un apego desmedido que interfiera con las relaciones reales.

El riesgo también puede existir para las mujeres adultas. No es paternalista decirlo, y existen ya pruebas documentadas de estos riesgos específicos en poblaciones vulnerables.

Las posibles consecuencias son la sustitución de los vínculos humanos por vínculos simulados, el reforzamiento de la soledad y el retraimiento social. Incluso llegando a la generación de duelos patológicos cuando el sistema falla o se retira, resultado de la dependencia emocional hacia un objeto diseñado para no frustrar nunca.

Estos riesgos serían especialmente delicados en mujeres con duelos no resueltos, o infértiles, o con depresión o aislamiento social. 

A nivel social, sería de preocupar la normalización de un tipo de relaciones afectivas sin reciprocidad, y el riesgo no pequeño, por lucrativo, de mercantilización del apego y del cuidado.

Además de los riesgos psicológicos apuntados, la cuestión plantea un problema ético real, que es el de si es legítimo diseñar sistemas que exploten mecanismos profundos de apego humano sin reciprocidad ni responsabilidad. 

Una vez más, como en otros campos referentes a la IA, resulta en este aspecto urgente una regulación ética que ponga límites al diseño manipulativo, y una obligada transparencia que debe dejar claro que la IA no siente, si se quiere evitar el daño personal y social que de los actuales algoritmos de IA puede derivarse. 


Para conocer más sobre las consecuencias, buenas y malas, que la IA traerá consigo, remitimos al lector a la obra Javier Urcelay:

Cómo la Inteligencia artificial cambiará nuestras vidas

Autor: Javier Urcelay
Anzahl der Seiten: 195
Leitartikel: Amazon autoedición
Jahr: 2026
Der AutorJavier Urcelay Alonso

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La basílica de San Clemente: una «lasaña» histórica y arqueológica

No hablaré de lasaña, sino de una iglesia que es, en sí misma, una auténtica “lasaña” de historia. La Basílica de San Clemente, a pocos pasos del Coliseo, superpone casi dos mil años de Roma bajo un mismo suelo.

Gerardo Ferrara-7 de März de 2026-Lesezeit: 6 Minuten

No, en este artículo no voy a hablar de lasaña, aunque sea una de las muchas delicias por las que Italia es famosa. En cambio, voy a escribir sobre una basílica que, al igual que Roma (en muchos de sus monumentos), a menudo definida como «lasaña arqueológica», conserva la memoria, en el mismo lugar, a varios metros de profundidad y capas de tierra, de períodos históricos muy concretos.

Hablemos ahora de san Clemente, situada a pocos cientos de metros del Coliseo y no lejos de san Giovanni in Laterano, en la hondonada entre los montes Esquilino y Celio. Esta basílica está dedicada a Clemente I, cuarto Papa, fallecido alrededor del año 100 d. C., pero también está vinculada al culto de san Cirilo, enterrado aquí.

Hace unas noches, al encontrarme por allí, aproveché para entrar en esta maravillosa iglesia que había visitado varias veces, siempre de día, para acompañar a amigos que nunca la habían visto.

Al caer la tarde, su encanto, si cabe, era aún mayor. Acababa de terminar la misa celebrada por los padres dominicos y entré solo unos minutos para disfrutar de su espléndida atmósfera.

Y pensé en san Clemente como en una auténtica lasaña romana. Cada uno de sus escalones, cada metro de su construcción, corresponde a siglos de historia: cuatro niveles superpuestos, desde el siglo I d. C. hasta el XII, en unos veinte metros desde el nivel actual de la calle.

La parte más antigua

La capa más profunda y antigua se remonta a la época imperial (incendio de Nerón, 64 d. C.). Sus estructuras no fueron descubiertas hasta el siglo XIX, con las excavaciones iniciadas por P. Joseph Mullooly, que sacaron a la luz los restos de dos edificios separados por un estrecho callejón (60 cm): por un lado, una estructura de bloques de toba y travertino que parece corresponder a un horreum (almacén público) posiblemente relacionado con la ceca imperial situada en esta zona; por otro lado, una insula (de ahí la expresión italiana «isolato»): un edificio de apartamentos con varios pisos alrededor de un pórtico interior (como la cuadra en español).

En el patio de la insula, entre finales del siglo II y principios del III, los seguidores de la religión mitraica construyeron un pequeño templo, precisamente un mitreo. En un artículo sobre la historicidad de la Navidad ya habíamos visto cómo el mitraísmo era un culto misterioso de origen oriental que se extendió posteriormente a Roma. Su figura central era el dios Mitra (también relacionado con el Sol Invictus), nacido milagrosamente el 25 de diciembre de una roca con un puñal en la mano con el que, por orden del Sol, mata a un toro (tauroctonia) para generar el universo.

La escena de la tauroctonia aún es visible en el altar del mitreo de san Clemente, donde también se encontró una estatua del Buen Pastor, señal de una proximidad física, y tal vez de un sincretismo inicial, entre el culto pagano y el cristiano. Sin embargo, ya en el siglo IV se comenzó a construir la primera basílica cristiana sobre la insula. En aquella época, el culto mitraico, aún lícito, se celebraba en la planta baja. Pero luego fue declarado ilegal, por lo que el mitreo fue enterrado y olvidado hasta el siglo XIX.

La basílica paleocristiana

Pasemos a la segunda capa desde abajo. En el siglo III, el horreum cayó en desuso y quedó sepultado bajo una capa de tierra. Sobre él se construyó una residencia privada que, probablemente, se convirtió en una domus ecclesia, es decir, la vivienda de un hombre acaudalado en la que se reunían las primeras comunidades cristianas. Así nació el titulus Clementis.

Die tituli como este, en la Roma tardía, eran la forma más antigua de parroquia: iglesias urbanas oficialmente reconocidas y confiadas a un presbítero. A menudo tenían su origen en domus ecclesiae que luego se transformaron en lugares de culto formales. Eran la base de la Iglesia de Roma y, además de celebrar liturgias, se impartía catequesis y se prestaba asistencia a los pobres. Tomaban el nombre del fundador o del propietario original de la domus y sus «párrocos» (presbíteros designados) formaban el presbiterio que colaboraba con el obispo de Roma: los cardenales, a quienes aún hoy se les atribuye el titulus de una iglesia romana en la que están «incardinados». En la Antigüedad tardía había veinticinco tituli, pero hoy en día hay más de 140.

Ya san Jerónimo, hacia el año 390, da testimonio de la existencia del titulus Clementis y de la iglesia que custodiaba su memoria. Pero fue hacia el año 400 cuando el edificio se transformó en una auténtica basílica de tres naves, con columnas y un ábside que se proyectaba sobre la entrada del templo mitraico, ya caído en el olvido.

En los siglos siguientes, la iglesia se enriqueció con obras de gran valor. En particular, su sacerdote titular Mercurio, que más tarde se convirtió en el Papa Juan II (533-535 d. C.), mandó construir la schola cantorum y un suelo de mosaico. Entre los siglos VIII y IX, se añadieron otras columnas de mármol y varios frescos.

Uno de ellos merece una mención especial por su importancia en la historia de la lengua italiana. Se encuentra en la nave central de la basílica inferior y representa la leyenda del prefecto Sisinnio. Furioso por la conversión de su esposa Teodora, ordenó a sus sirvientes que se llevaran a san Clemente, pero estos, cegados por Dios, terminaron arrastrando unas columnas. Sisinio, entonces, aún más enfurecido, les gritó: «¡Hijos de puta, tirad, Gosmari, Albertel, tirad! ¡Que os claven un palo por detrás, Carvoncelle!«. Por desgracia, estas son algunas de las primeras palabras escritas en italiano vulgar (en este caso, realmente vulgar). Se remontan a entre 1084 y principios de 1100, y tienen una marcada inflexión romana (¡inconfundible!). Dato digno de mención: los nombres propios (o apodos) de los sirvientes son de origen germánico.

La basílica medieval

La tercera capa es medieval, construida tras el incendio provocado por las tropas normandas de Roberto Guiscardo en 1084. Hacia 1100, el cardenal Anastasio ordenó que la basílica paleocristiana fuera enterrada con piedras hasta la altura de las columnas. Sobre ella se construyó la basílica actual, ligeramente más pequeña.

Al entrar, llama inmediatamente la atención el maravilloso mosaico del ábside (de alrededor del año 1100): en el centro, Cristo crucificado entre la Virgen y san Juan, con la cruz que se transforma en un árbol de la vida del que brotan hermosas figuras vegetales y animales. La inscripción dice: «La Iglesia de Cristo es como esta vid, que la Ley seca y la Cruz reverdece".

El suelo es cosmatesco (de la familia Cosmati, marmolistas romanos activos entre los siglos XII y XIII, cuyo estilo inconfundible se caracterizaba por incrustaciones geométricas policromadas de mármol, realizadas con teselas y fragmentos de mármoles antiguos) y sus mármoles proceden de todo el Mediterráneo. La schola cantorum reutiliza fragmentos de la basílica inferior, incluido el monograma del Papa Juan II. También es muy hermosa la capilla de santa Catalina, frescada entre 1428 y 1431 por Masolino da Panicale, con escenas de la vida de la santa.

Al Papa Clemente XI le debemos el aspecto actual de la fachada, el techo artesonado y las decoraciones en estuco, obra del arquitecto Carlo Stefano Fontana entre 1713 y 1719.

La basílica sigue siendo gestionada hoy en día (lo es desde 1645, después de que Inglaterra expulsara al clero irlandés y declarara ilegal la Iglesia católica) por los dominicos irlandeses de san Sisto. Uno de ellos, el padre Joseph Mullooly, dirigió en el siglo XIX las excavaciones que sacaron a la luz la basílica paleocristiana y los edificios romanos subyacentes.

El vínculo con Cirilo y Metodio y Europa oriental

En el año 868, los santos Cirilo y Metodio llegaron a Roma llevando consigo las reliquias de san Clemente, encontradas en Crimea. Las presentaron al Papa Adriano II, quien no solo aprobó su misión y el uso de la lengua paleoeslava en la liturgia, sino que consagró a Metodio obispo. Como hemos visto, Cirilo, gravemente enfermo, permaneció en Roma y allí murió en 869. Fue enterrado precisamente en la basílica de San Clemente.

Aquí, en la basílica inferior, hay un fresco del siglo XI que representa el traslado de las reliquias de san Clemente, con Cirilo y Metodio, y el Papa Adriano en el centro, guiando la solemne procesión que acompaña el cuerpo del santo.

La tumba original de Cirilo probablemente se encontraba cerca del fresco de la Anastasis, a la derecha del altar, tal y como se describe en la Vida de Cirilo. Sin embargo, en el siglo XII, al abandonarse la basílica inferior, sus reliquias fueron trasladadas a la superior. Hoy en día se encuentran en la capilla correspondiente, de 1880, y son destino de peregrinaciones de cristianos orientales de toda Europa.

Al principio hemos definido en broma a san Clemente como una lasaña histórica, pero esta metáfora le viene como anillo al dedo: ¿en cuántos lugares del mundo se superponen tantos testimonios históricos paganos antiguos, paleocristianos, medievales y modernos, de diferentes procedencias y ritos, historias de resiliencia frente a la adversidad y de fe que trasciende las épocas?

Kultur

Martin Aurell, el maestro que explicó la Edad Media

El fallecimiento prematuro de Martin Aurell (1958-2025) deja un vacío inmenso en la historiografía europea. Catedrático de prestigio de la Universidad de Poitiers, en Francia, dedicó su vida a demostrar que los llamados "siglos oscuros" fueron, en realidad, la cuna de nuestra civilización.

Bernard Garcia Larrain-7 de März de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Hace un año, en febrero de 2025, el mundo académico francés despedía a uno de los suyos. Aurell, barcelonés de nacimiento, pero figura central de la intelectualidad gala, partía dejando un legado que trasciende las bibliotecas, como quedó de manifiesto en los numerosos testimonios de sus colegas.

Aurell no era un romántico de un pasado idealizado, sino un riguroso y apasionado estudioso. Su obra cumbre para el gran público, Diez ideas falsas sobre la Edad Media, resume su pensamiento e ilumina al lector influenciado por visiones sesgadas. Con el rigor que le otorgó dirigir el prestigioso Centre d’Études Supérieures de Civilisation Médiévale, Aurell desmanteló la «leyenda negra» que presenta al medievo como una época de estancamiento.

Para Aurell, la Edad Media no fue una era de oscuro fanatismo: fue el tiempo de la invención del individuo, del nacimiento de las universidades y de un respeto por la mujer —encarnado en figuras como Leonor de Aquitania, a quien dedicó una biografía magistral— que la modernidad tardaría siglos en recuperar. Asimismo, su curiosidad intelectual lo llevó a adentrarse en temas complejos y menos transitados, como el de los cristianos que se opusieron a las cruzadas.

Coherencia y fe

Lo que hacía especial a Martin Aurell en el complejo ecosistema universitario francés era su coherencia y su humildad. En un mundo académico que fácilmente puede alimentar la soberbia, él destacaba por su amabilidad. Como cristiano, entendía su labor de historiador como una búsqueda de Dios a través de la verdad. No necesitaba «cristianizar» la historia; le bastaba con dejar que los hechos hablaran por sí mismos para mostrar cómo la Iglesia fue el motor de una civilización vibrante.

Su fe no solo movía su intelecto, sino también su inmensa capacidad de diálogo. Evitaba el sectarismo y se ganó el respeto de colegas agnósticos y creyentes por igual. Demostró que la fe no es un obstáculo para la excelencia científica, sino un horizonte que amplía la mirada y profundiza la comprensión de la historia como fruto de la libertad humana y de la Providencia.

En un momento en que Europa parece olvidar sus raíces, el legado de Aurell resuena como un recordatorio necesario: el Viejo Continente no es hijo del vacío, sino heredero de una tradición que supo unir la fe católica con la filosofía griega y el derecho romano.

El maestro de los chilenos

¿Por qué un joven de Santiago o Valparaíso querría dedicar su vida a estudiar la caballería del siglo XII o la reforma gregoriana? Aurell tenía la respuesta. A través de su dirección de tesis y su generosidad, formó a un grupo clave de historiadores chilenos.

Su rol como formador no fue meramente técnico; fue una transformación personal. Inspiró a los estudiantes chilenos a no sentirse «ajenos» a la historia europea, sino herederos legítimos de ella. Bajo su guía, muchos descubrieron que el rigor científico y la fe son motores que impulsan la búsqueda de la verdad.

Aurell ayudó a entender que Chile es, en gran medida, hijo de esa «luz medieval». Las instituciones chilenas —la universidad, el derecho civil y los municipios— tienen su origen en los siglos que él tanto estudió. La lengua y la fe que configuran la cultura chilena son frutos maduros del medievo hispánico. Incluso debates políticos actuales como la dignidad del individuo y los límites al poder nacieron en las controversias entre fe y razón del siglo XIII.

Como destaca el historiador chileno José Miguel de Toro, quien realizó su doctorado bajo la tutela de Martin Aurell, la contribución de su profesor fue vasta y profunda: “sus estudios abarcaron variados aspectos de la vida medieval como el poder político, la composición social, la literatura y los mitos, la vida cortesana, entre otros. Particular mención merecen sus obras sobre Leonor de Aquitania, la dinastía Plantagenêt y el rey Arturo”. «Puso todo ese rigor profesional al servicio de la verdad histórica, demoliendo fábulas absurdas», señala De Toro.

La humildad de un gigante

Su impacto en Chile fue fruto de una entrega personal extraordinaria. Benjamín Franzani relata cómo un simple correo de orientación terminó en una dirección de tesis doctoral: «Se involucró completamente en mi caso cuando yo ni siquiera hablaba francés. Durante años respondió correos y propuso soluciones a los altibajos de becas y trámites».

Esa disponibilidad no conocía límites. Franzani recuerda cómo, en una ocasión, Aurell realizó un viaje relámpago a Paris: llegaba desde Poitiers en la tarde para una entrevista en Radio France y se iba al día siguiente temprano en la mañana, para recibir en una ciudad del sur de Francia un reconocimiento por su biografía sobre Leonor de Aquitania. Con esta agenda, parecía imposible responder positivamente a la petición de reunirse que le hizo Franzani. Sin embargo, Aurell nunca respondía que no cuando podía ayudar a alguien: donde otro no hubiese visto ninguna posibilidad, Aurell lo invitó a desayunar y a caminar juntos hacia el andén del tren: «Esto me permitió conversar con él por al menos media hora, y recibir sus consejos. La estación de tren representa bien esa faceta suya de estar ahí para todos”.

Por su parte, el profesor José Manuel Cerda, quien lo conoció en Oxford en 2004, guarda un recuerdo tan humano como revelador: un partido de fútbol cerca de Keble College. «Me sorprendió que detrás de esa erudición se encontrara una persona que disfrutara tanto del deporte. A pesar de todo lo que sabía, no humillaba a sus estudiantes, sino que corregía con amabilidad», relata Cerda.

Aurell era un hombre de convicciones claras y apertura admirable. Cerda recuerda su rostro sonrojado por la timidez al presenciar debates furiosos entre colegas: «Contaba con la estima de quienes no compartían sus ideas». Jamás dejó un correo sin contestar. Hoy, sus alumnos lo despiden sabiendo que, gracias a su generosidad, ahora pueden ver más lejos porque caminan «a hombros de un gigante» que nunca se sintió más grande que el más humilde de sus estudiantes.

Aktuelles

Fallece Francisco Fernández Carvajal, autor de ‘Hablar con Dios’ y antiguo redactor-jefe de la revista ‘Palabra’

El sacerdote, uno de los autores de espiritualidad más importantes en español, ha fallecido en Madrid a los 88 años de edad.

Redaktion Omnes-6. März 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Francisco Fernández Carvajal, uno de los autores espirituales más importantes en lengua española de las últimas décadas, ha fallecido en Madrid, a los 88 años.

Este sacerdote de la prelatura del Opus Dei fue, durante más de diez años redactor-Jefe de la revista Palabra, antecesora de Omnes y es el autor de las meditaciones conocidas como Hablar con Dios. 

Natural de Albolote, Granada, Fernández Carvajal hizo estudios de Artes Liberales y de Historia por la Universidad de Navarra y se doctoró en Derecho Canónico por el Angelicum de Roma. En 1957 pidió la admisión en el Opus Dei y se ordenó sacerdote en 1964. 

En sus primeros años de sacerdocio, desarrolló su tarea pastoral en Barcelona en distintas labores. A mediados de los años setenta se trasladó a Madrid y comenzó a trabajar, además, en la revista Wort, en la que estuvo durante más de diez años y en la que publicó decenas de entrevistas y artículos de carácter informativo y formativo – pastoral.

Durante toda su vida desarrolló una variada labor pastoral dentro de la Prälatur des Opus Dei siendo, entre otras cosas, capellán del colegio Orvalle, o confesor en diversas parroquias, como La Visitación de Las Rozas, hasta que su salud se lo permitió. 

Su obra más conocida, Reden mit Gott, editada por Wort, es un conjunto de más de cuatrocientas cincuenta meditaciones para cada día del año y que ha sido traducida al inglés, francés, italiano, portugués, alemán, holandés, rumano, eslovaco, polaco, ruso y húngaro. 

También en esta misma editorial se han publicado -con numerosas reediciones- otras obras suyas: Das Leben von Jesus, El Evangelio de San Mateo, El Evangelio de San Lucas, La Tibieza, Kinder Gottes (en colaboración con Pedro Beteta), Quédate conmigo, Índice ascético del Catecismo de la Iglesia Católica, Como quieras Tú (meditaciones sobre la Pasión), El día que cambié mi vida.

Su obra Antología de textos, para la oración la predicación, con más de siete mil citas de Santos Padres y otras autores antiguos y modernos. Su último libro, El paso de la Vida, salió a la luz en 2018. 

Spanien

Puy du Fou, una experiencia «inenarrable»

Una famosa escritora salió de Der Toledo-Traum sin poder describirlo: “inenarrable”, dijo. Así resumió la esencia de Puy du Fou España, un parque que este 2026 busca superar los 1,9 millones de visitantes y consolidarse como referente cultural y de ocio.

Teresa Aguado Peña-6. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

A veces las palabras no bastan. Eso fue lo que le ocurrió a una de las escritoras más reconocidas de España cuando visitó por primera vez Puy du Fou España y asistió al espectáculo El Sueño de Toledo. La escena la recuerda con claridad Álvaro Moreno García, director comercial, de marketing, comunicación y eventos del parque. Ocurrió hace exactamente un año, durante la celebración de los primeros premios de literatura organizados por el parque. Aquella noche, varios escritores y referentes culturales del país habían sido invitados a descubrir el espectáculo.

Moreno se sentó junto a una de esas autoras —cuyo nombre prefirió no revelar— durante la representación. La escritora observaba cada escena con asombro, preguntaba constantemente y admiraba la belleza del montaje. Cuando terminó el espectáculo, fue de las primeras en ponerse en pie para aplaudir.

Entonces se giró hacia él y le dijo: “Álvaro, muchas gracias, porque tenías razón: Puy du Fou es inenarrable.”

La expresión le sorprendió especialmente. No por el agradecimiento, sino por quien la pronunciaba. “Era una mujer con un extraordinario dominio del lenguaje, alguien capaz de describir cualquier escena con precisión”, explicó Moreno. “Y, sin embargo, de todas las palabras posibles eligió una: inenarrable”.

Esa idea resume, según el directivo, la esencia del proyecto. “Cuando empezamos este camino decidimos no intentar explicar exactamente qué es Puy du Fou: cuántos espectáculos hay o cómo funciona. Preferimos ir al mundo emocional y escuchar a los visitantes”, afirmó.

Los comentarios del público lo confirman. Frases como “no te lo puedes perder”, “es lo mejor que he visto en mi vida” o “tienes que ir” se repiten entre quienes han pasado por el parque. De hecho, cerca del 80 % de los visitantes aseguran que la experiencia supera claramente sus expectativas, según las encuestas internas.

Una temporada 2026 marcada por el crecimiento

La anécdota sirvió de introducción durante la presentación oficial de la temporada 2026 del parque, celebrada en Toledo y encabezada por su consejero delegado, Olivier Strebelle.

El objetivo para este año es ambicioso: superar los 1,9 millones de visitantes y consolidar definitivamente al parque como uno de los grandes referentes culturales y de ocio del país.

El parque permanecerá abierto más de 190 días hasta el 5 de enero de 2027, incluyendo su ya popular temporada navideña. Durante ese periodo, miles de visitantes podrán recorrer 1.500 años de historia de España a través de espectáculos históricos de gran formato.

“Queremos seguir creciendo, mejorar cada detalle de la experiencia y avanzar en nuestro objetivo de construir una gran marca cultural de alcance nacional”, afirmó Strebelle.

Una campaña nacional para reforzar la marca

Durante el acto también se anunció el lanzamiento de la primera gran campaña nacional de marca de Puy du Fou España, que comenzará el 9 de marzo.

La iniciativa incluirá una campaña televisiva basada en una pieza audiovisual de gran formato y busca reforzar el posicionamiento del parque en todo el país.

El objetivo es claro: convertir Puy du Fou en una gran marca cultural de alcance nacional, capaz de atraer a millones de visitantes y despertar el orgullo por la historia y las raíces de España.

Más inversión, más espectáculo y más naturaleza

La temporada 2026 llega acompañada de nuevas inversiones centradas en mejorar la experiencia artística y reforzar el compromiso medioambiental del parque.

Todos los espectáculos incorporarán nuevas escenas, mejoras escenográficas y una narrativa aún más inmersiva para intensificar la emoción del público.

Uno de los cambios más destacados se produce en el espectáculo Cetrería de Reyes, que este año suma más de 100 nuevas aves, alcanzando un total de 300 ejemplares. Con ello se consolida como uno de los mayores espectáculos de cetrería del mundo.

El Sueño de Toledo vuelve con récord de funciones

Uno de los grandes momentos de la temporada será, una vez más, el regreso de El Sueño de Toledo, considerado el mayor espectáculo de España.

La producción volverá a escena el 19 de marzo y batirá su propio récord con más de 160 representaciones a lo largo del año.

El espectáculo se desarrolla en un escenario de cinco hectáreas, con más de 2.000 personajes en escena, y narra quince siglos de historia de España en apenas 70 minutos. Para esta temporada, además, estrenará vestuario completamente renovado, elevando aún más la calidad artística del montaje.

La Navidad también crece

Otro de los momentos clave será la temporada navideña, que en los últimos años se ha convertido en una de las favoritas del público.

Entre las novedades destaca la nueva ubicación del espectáculo “La Alegría de la Navidad” y la ampliación de los encuentros con los Reyes Magos, pensados para ofrecer a los niños una experiencia más cercana y personalizada.

Un proyecto cultural con impacto en el territorio

Desde su apertura, Puy du Fou España se ha consolidado como uno de los principales motores culturales y turísticos de Toledo y Castilla-La Mancha.

Además de atraer visitantes de toda España, el proyecto genera empleo, impulsa la economía local y contribuye a difundir la historia del país a través de un formato artístico único.

Quizá por eso, como recordó Moreno al cerrar su intervención, hay algo que los visitantes repiten después de vivir la experiencia: que, por mucho que se intente explicar, Puy du Fou es, simplemente, inenarrable.

Spanien

Altum wirft ein unangenehmes Thema auf: den Konsum von Pornografie.

Altum Faithful Investing feiert seine zweite Jahreskonferenz und verleiht den Duc in Altum 2026 Award an “Llamados”, die große Evangelisierungsveranstaltung, die in der Arena von Madrid stattfand.

Javier García Herrería-6. März 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Altum veranstaltete am vergangenen Donnerstag seine zweite Jahreskonferenz im Hauptsitz der Tatiana Pérez de Guzmán el Bueno Stiftung. Im Mittelpunkt der Konferenz stand ein Thema von enormer gesellschaftlicher Tragweite: der Konsum von Pornografie. 

Der Gründer von Altum Faithful Investing, Borja Barragán, eröffnete den Tag mit einer Verurteilung des Ausmaßes dieses Phänomens: “Es ist ein Thema, über das man nur sehr ungern spricht, aber es bewegt jährlich Milliarden und betrifft Millionen von Menschen.”.

Vor dem Runden Tisch überreichte Barragán den Duc in Altum 2026 Award an die Verantwortlichen von Llamados, der Großveranstaltung, die im Januar von den Gläubigen einer Pfarrei in Alcalá de Henares organisiert wurde, in Anerkennung ihrer Initiative zur Evangelisierung und Mobilisierung der Gemeinde.

Den Blick junger Menschen schulen

Als Erster sprach Pater Leonardo Bastidas von den Jüngern der Herzen Jesu und Mariens beim Runden Tisch zum Thema Pornografie. Er präsentierte verschiedene Statistiken zum Pornografiekonsum in Spanien und betonte die Notwendigkeit einer Aufklärungskampagne. Bastidas rief junge Menschen dazu auf, ihren Horizont zu erweitern und ihre Perspektive zu schärfen. Er beharrte darauf, dass der Pornografiekonsum unter drei Bedingungen gedeihe, die in den meisten Haushalten immer häufiger vorkämen: “Einsamkeit, Schweigen und Heimlichkeit”.

Die Lügen der Pornografie

Der Sexualpädagoge Rafael Lafuente fasste seinen Vortrag über die “Lügen der Pornografie” zusammen. Er erklärte, dass Pornografie ein unrealistisches Bild von Sex vermittelt und letztendlich das Eheleben vieler Paare ernsthaft beeinträchtigt. Er beschrieb die mit Pornokonsum verbundene Masturbation als “Sex imaginieren, während man sich pornografische Texte ansieht oder darüber liest”. 

Der Redner führte den Veröffentlichungserfolg von “Fifty Shades of Grey” an, das schnell zu einem der meistverkauften Bücher der Geschichte wurde, als kulturelles Beispiel, um zu veranschaulichen, dass der Konsum sexualisierter Inhalte nicht nur Männer betrifft.

Zu den “Lügen”, die seiner Meinung nach durch Pornografie verbreitet werden, zählte er die Vorstellung, dass sexuelle Beziehungen nichts mit Fruchtbarkeit zu tun hätten – etwas, das ohne die weitverbreitete Verwendung von Verhütungsmitteln undenkbar wäre – sowie die ständige Darstellung junger und perfekter Frauen, die zu unrealistischen Vergleichen führt und zudem das Selbstwertgefühl von Frauen beeinträchtigt.

Pornografie als kulturelles Symptom

Der französische Philosoph Fabrice Hadjadj erklärte, wie sich die moderne Gesellschaft von der Kontemplation – die Zeit und Freiheit erfordert – hin zu unmittelbarer Erregung durch schnelle Reize entwickelt hat. “Wenn wir den Tag damit verbringen, Knöpfe zu drücken, werden wir impulsiv”, warnte er.

Um diesen kulturellen Wandel zu veranschaulichen, erwähnte Hadjadj das beliebte Sexspielzeug Satisfyer Pro 2. Er erklärte, dass dessen Vermarktung als Technologie, die durch pulsierende Luft “direkten Kontakt” vermeidet, symbolisch die heutige Angst vor realem Kontakt widerspiegelt.

“Die Berührung eines anderen Menschen bedeutet, sich preiszugeben und im Gegenzug selbst berührt zu werden. Pornografie beseitigt diese Verletzlichkeit”, bemerkte sie. Ihrer Meinung nach stellt der “mechanisierte Atem” des Geräts das Gegenteil einer persönlichen Begegnung dar, da er Vergnügen sucht, ohne die Faszination und das Risiko eines echten Körperkontakts zu riskieren.

Hoffnung aus der Menschwerdung

Hadjadj dehnte seine Kritik auf andere Bereiche des zeitgenössischen Lebens aus – von Information über Kunst bis hin zur Liturgie –, die seiner Meinung nach manchmal eher eine “oberflächliche Aufregung” hervorrufen wollen, als zu einer tieferen Erfahrung zu führen.

Der Philosoph schloss mit einem hoffnungsvollen Ausblick, der vom Geheimnis der Inkarnation inspiriert war. In Anlehnung an den spanischen Ausdruck “mit dem Hässlichsten tanzen” identifizierte er dies symbolisch mit der menschlichen Seele: “Gott hatte keine Angst, Fleisch und Blut anzunehmen, um sie zu retten.”.

Die von Altum Faithful Investing organisierte Konferenz hatte zum Ziel, eine öffentliche Debatte über ein Phänomen anzustoßen, das trotz seiner enormen kulturellen, sozialen und persönlichen Auswirkungen selten offen thematisiert wird.

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11 teólogos clave del siglo XX

Un recorrido por 11 grandes pensadores que marcaron la teología del siglo XX para comprender hacia dónde se dirige la reflexión cristiana del XXI.

José Carlos Martín de la Hoz-6. März 2026-Lesezeit: 4 Minuten

El profesor Ángel Cordovilla Pérez (Salamanca, 1968), profesor ordinario de teología dogmática de la Universidad Pontificia de Comillas ha escogido a un grupo de profesores de dicha universidad para seleccionar y redactar la vida y descubrimientos de once grandes teólogos del siglo XX, de modo que pueda enunciarse lo que podrían ser las grandes líneas de fuerza de lo que será, sin duda, la historia de la teología del siglo XXI.

¿Por qué estos teólogos?

En primer lugar, debemos destacar que ni son todos los que están, ni están todos los que son, pues a cualquiera de nosotros se nos hubiera ocurrido otros nombres de grandes teólogos y también, por supuesto, habremos coincidido en alguno de los autores seleccionados.

Asimismo, deberían haber sido seleccionados más autores distribuyéndolos por áreas de investigación pues, es lógico pensar, que algún historiador, cardenal o canonista debiera haber sido seleccionado pues también desde esos ambientes se ha hecho historia de la teología y de la buena: bastaría pensar, por ejemplo, en la inolvidable figura de san Juan Pablo II.

Conviene recordar, de acuerdo con nuestro autor, que vamos a descubrir muchas cuestiones interesantes, a lo largo de estas páginas, puesto que: “Es probable que el siglo XXI no será de gran renovación teológica comparado con el anterior, es decir, punto de llegada de movimientos e ideas previas que piden una maduración y emergencia en un contorno eclesial y cultural nuevo” (2-3).

En cualquier caso, en nuestra selección de la selección, hemos obviado a algunos autores seleccionados por Cordovilla por la sencilla razón de que no cabe en estas breves líneas hablar de todo ni de todos los que aparecen en el libro, sino sintetizar algo que anime al lector a comprar y a disfrutar de tantas ideas y personas interesantes. 

En efecto, no hemos recogido nada en nuestro resumen de los autores protestantes o de los ortodoxos, sencillamente porque sus ideas no brotan de la fuente primigenia de la revelación cristiana entregada al magisterio de la Iglesia para que nos la entregue y podamos profundizar tanto de la Tradición oral como de la escrita, pues si algo ha caracterizado la teología del siglo XX ha sido la vuelta a las fuentes y especialmente a la Escritura y la Tradición como resaltó repetidamente la Constitución “Dei Verbum” del Concilio Vaticano II.

Romano Guardini

Es llamativo que lo que se subraya en este volumen acerca de Romano Guardini (1885-1968), a mí parecer, es incompleto, pues la obra magna de Guardini, “El Señor”, tiene un tratamiento muy somero, seguramente por considerar que dogmáticamente tiene menos valor que otras obras, cuando en la práctica es la obra más editada junto con el “Espíritu de la liturgia”.

Indudablemente, Guardini aportó mucho a la teología de su tiempo y, a través de Ratzinger, del nuestro. Conviene regresar como enseñó y enriqueció la teología exegética de su tiempo al contemplar la vida de Jesús de modo que vuelve cristocéntrico al movimiento “¿Qué significa ser cristiano?”. Es decir, frente a la teología secularizada e insignificante del momento propondrá la “contemplación católica del mundo”, es decir, “mirar al que traspasaron” (40).

Erik Peterson

Precisamente Erik Peterson (1890-1960) será representante de la importancia de la teología como futo del conocer histórico y de la teología como resultado del estudio renovado de la Escritura y ña Tradición: “me di cuenta de que, si nos quedamos abandonados únicamente con la historia humana nos enfrentamos a un acertijo sinsentido” (114). 

A la vez, según un texto autobiográfico, recordará la importancia que tuvo Kierkegaard en su conversión al catolicismo debido a la intensa búsqueda de la experiencia de la oración personal, sobre todo, a través de los padres de la Iglesia (115).

Indudablemente el método teológico de Peterson está lleno de intuiciones muy interesantes, pero en un marco teológico poco sistemático, lo cual le permitirá una gran creatividad y la escasez de discípulos (128).

Henri de Lubac, Yves Congar y Hans Urs von Balthasar

Uno de los capítulos más sugerentes de este libro es el dedicado al jesuita Henri de Lubac (1896-1991) uno de los fundadores de “Sources chrétiennes” y de la “Nouvelle théologie” con una fuerte carga patrística (149). En 1960 fue nombrado miembro de la Comisión teológica preparatoria del Concilio (151).

Es muy importante su cristocentrismo que llenará, como el quicio, su quehacer teológico: “Dios es amor, y en un gran gesto de Amor viene a tomar al hombre pecador y miserable. El hombre y Dios se abrazan en Cristo. Fecundidad intelectual única de este gesto: está lleno precisamente de toda la dogmática cristiana” (159).

Enseguida, se presentará la inmensa figura del dominico Yves Congar (1904-1995), quien también habría sido nombrado de la Comisión preparatoria del Concilio y quien destacará precisamente en sus trabajos alrededor de la figura teológica de la Iglesia y, por tanto, de la Constitución dogmática “Lumen Gentium· del Concilio Vaticano II,, su tema de investigación (195).

Asimismo, no podía faltar una amplia referencia a Hans Urs Von Balthasar (1905-1988) y en especial al importante método teológico circular que impuso en su tiempo y a través de sus discípulos y colegas hasta nuestros días (255). No podemos dejar esta cuestión sin hacer una breve reflexión sobre la importancia cristológica de su teología de la historia (269).

Josef Ratzinger y Adolphe Gesché

Indudablemente en este libro emerge con una gran fuerza la figura de Josep Ratzinger-Benedicto XVI (1927-2022), y sus obras fundamentales que marcaron la teología de su tiempo y siguen fecundando a muchos teólogos actuales. A ello hay que sumar la aportación fundamental a la teología como prefecto del Dicasterio de Doctrina de la Fe durante años y, finalmente, desde su magisterio papal.

Deseo terminar esta breve reseña con una referencia a un teólogo menos conocido por el gran público pero muy valorado por los teólogos, el belga Adolphe Gesché  (1928-2003), profesor de la Facultad de Teología Católica de Lovaina y miembro de la Comisión Teológica Internacional del 1992 al 2002. Es muy importante su estudio acerca de la naturaleza de la teología: “el servició intelectual dela fe” (229).   

La teología del siglo XX

Autor: Ángel Cordovilla Pérez
Leitartikel: BAC
Seiten: 395
Jahr: 2025