Aus dem Vatikan

Die Vatikanische Bibliothek, ein Zeugnis für die kulturelle Offenheit der Kirche

Das Wachstum des bibliografischen Erbes und der Dokumentarfilmproduktion des Vatikans veranlasste Leo XIV., den Bau eines neuen Gebäudes für das Vatikanische Archiv und die Bibliothek in Auftrag zu geben – ein Zeugnis der kulturellen Offenheit der Kirche. Der Papst eröffnete in der Bibliothek selbst die Ausstellung “AQVA. Katastrophe und Wunder”.

Francisco Otamendi-15. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Die Entscheidung, neue Räumlichkeiten für das Vatikanische Archiv und die Bibliothek zu schaffen, wurde von Papst Franziskus vorhergesehen, der das extraterritoriale Gebiet des Lateran als idealen Standort identifizierte.

Jedoch Chirograph Aus dem am 14. September unterzeichneten Brief des Papstes geht hervor, dass sich in den letzten Monaten neue Möglichkeiten zur Schaffung neuer Räume innerhalb des Staates der Vatikanstadt ergeben haben, und dass das vom Papst ausgewählte Gebiet der sogenannte «Autoparco-Brunnen» und seine Umgebung sind.

Dort wird also ein neues Gebäude für das Vatikanische Archiv und die Vatikanische Bibliothek errichtet, wobei der Raum gleichmäßig zwischen den beiden Institutionen aufgeteilt wird und ein Teil für andere Dienstleistungen des vatikanischen Staates reserviert bleibt.

Zu diesem Zweck werden, wie vom Heiligen Vater angeordnet, das Vatikanische Apostolische Archiv und die Vatikanische Apostolische Bibliothek als Gründungs- und Förderinstitutionen eine vatikanische Instrumentalstiftung errichten. In der Zwischenzeit wird die Vatikanische Bibliothek ihre derzeitigen Lagerräume im Päpstlichen Römischen Priesterseminar weiterhin nutzen.

Ein Lesesaal in der Vatikanischen Bibliothek im Vatikan am 14. September 2026. (CNS-Foto/Lola Gomez).

Alte und neue kulturelle Eröffnung

Am Montag besuchte Papst Leo XIV. die Vatikanische Apostolische Bibliothek zur Eröffnung der Ausstellung ‘AQVA. Katastrophe und Wunder’. Sprache, Der Papst hat die Mitglieder der Apostolische Bibliothek “Die Kirche soll Zeugnis ablegen von ihrer alten und neuen kulturellen Offenheit”, wie der Heilige Stuhl mitteilte.

“Zum ersten Mal als Papst besuche ich die Vatikanische Bibliothek und trete damit in die Fußstapfen meiner Vorgänger”, sagte der Papst. “Dies soll ein Zeichen der Verbundenheit des Papstes mit der Mission der Apostolischen Archive und der Apostolischen Bibliothek und seiner Wertschätzung für diese sein, die der Entwicklung und Verbreitung von Kultur zum Wohle der Kirche und der gesamten Menschheit dienen.”.

Papst Leo XIV. bläst in der Vatikanischen Bibliothek eine Kerze aus; die Veranstaltung findet anlässlich seines 71. Geburtstags statt (@VATICAN MEDIA).

Der Papst und Providence: “Meine Mutter war Bibliothekarin, und heute bin ich hier.”

Zu Beginn seiner Ansprache erklärte der Papst: “Gott erinnert uns in seiner Vorsehung und manchmal mit einem Hauch von Humor stets daran, dass er bei uns ist. Viele von Ihnen wissen vielleicht nicht, dass meine Mutter (Mildred) Bibliothekarin war, und heute bin ich hier, an meinem Geburtstag, genau um Sie alle zu begrüßen.”.

Der Heilige Vater begrüßte anschließend die Verantwortlichen und Mitarbeiter dieser beiden vatikanischen Einrichtungen sowie einige Gäste und Wohltäter, denen er seinen tiefen Dank aussprach. hat berichtet Vatican News. In der Tradition seiner Vorgänger, die die Vatikanische Bibliothek besuchten, betonte der Papst, dass dieser Besuch seine Verbundenheit mit und Wertschätzung für die Mission der Apostolischen Archive und der Apostolischen Bibliothek zum Ausdruck bringen solle, die der Entwicklung und Verbreitung von Kultur zum Wohle der Kirche und der gesamten Menschheit dienen.

Die päpstliche Bibliothek: ein Herz mit Systole und Diastole

“Wie kann ich die päpstliche Bibliothek beschreiben?“, fuhr der Papst fort. „Ich möchte eine Metapher verwenden: Die Apostolische Bibliothek ist ein Herz. Der Herzschlag symbolisiert das Leben und entsteht durch zwei gegensätzliche Bewegungen, Systole und Diastole: Konzentration und Entspannung, die eine Bewegung zum Zentrum hin, die andere zur Peripherie. Auch die Apostolische Bibliothek bleibt lebendig, insofern sie ihre eigene Systole und Diastole aufrechterhält.“.

Die Systole: “Möge die Apostolische Bibliothek weiterhin ein Ort großer Vertrautheit, Ruhe, Achtung und Fürsorge sein.” (…)

Die Diastole: “Die Offenheit und Weite des Geistes dieser Bibliothek zeigen sich in ihren humanistischen Ursprüngen: nicht nur Werke der Theologie, sondern auch der Literatur, Philosophie, Astronomie, Physik, Mathematik, Geographie, Botanik, Zoologie, Medizin, Geschichte, des Rechts, der Kunst und der Wirtschaftswissenschaften.”.

“Bände, die in anderen religiösen Kontexten verfasst wurden”

“Nicht nur europäische und christliche Bücher, sondern auch Werke aus anderen religiösen Kontexten, aus allen Teilen der Welt. Und das geschah viele Jahrhunderte, bevor diese Auffassung allgemein verbreitet wurde.”. 

Mit diesem Ansatz, so Leo XIV. abschließend, “bezeugt die Apostolische Bibliothek die altehrwürdige und neue kulturelle Offenheit der Kirche. Die heute beginnende Ausstellungsreihe bestätigt dies ebenfalls.”.

Der AutorFrancisco Otamendi

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Schönheit als Weg zu Gott

Ästhetisches Vergnügen erschöpft sich nicht durch bloße, distanzierte Betrachtung, sondern wirkt vielmehr als Schwelle, die im Menschen die Sehnsucht nach tieferer Erfüllung weckt. Anders als die endlichen Formen von Kunst oder Natur findet diese Dynamik ihren letztendlichen Sinn in der Begegnung mit einer lebendigen Schönheit, die die flüchtige Befriedigung des Augenblicks übersteigt.

Rafael Ramonet-15. September 2026-Lesezeit: 7 Minuten

Es gibt eine Art von Vergnügen, die sich durch ihre eigentümliche Reinheit von allen anderen abhebt: das Vergnügen, Schönheit zu betrachten. Es verspricht nichts, fordert nichts und hinterlässt keinen Nachgeschmack. Anders als das Vergnügen des Besitzens oder Konsumierens erschöpft sich ästhetischer Genuss im reinen Akt des Sehens, Hörens oder Betrachtens, ohne jegliches Verlangen nach Aneignung. Man könnte sagen, es ist ein «gesundes» Vergnügen, sogar im wörtlichen Sinne: Wer einen Sonnenuntergang, eine Symphonie oder ein geliebtes Gesicht betrachtet, wird durch diese Erfahrung nicht beeinträchtigt, sondern vielmehr gelassen, wacher und dankbarer. Doch gerade diese Unentgeltlichkeit wirft eine Frage auf, die nicht nur ästhetischer, sondern existenzieller Natur ist: Endet Schönheit im Augenblick der Ekstase, oder ist dieser Augenblick das Tor zu einem neuen Weg, den es zu erkunden gilt?

Ein Vergnügen ohne ersichtlichen Grund.

Kant nannte diese Erfahrung «interesseloses Vergnügen»: ein Vergnügen, das nicht von der Nützlichkeit des Gegenstandes oder seinem Besitz abhängt, sondern von der reinen Betrachtung seiner Form.

Dieses Merkmal – die Abwesenheit von Eigennutz, Gier oder praktischem Zweck – unterscheidet ästhetischen Genuss qualitativ von sinnlichem Genuss oder materiellem Wohlstand. Wir erwarten nichts von dem Sonnenuntergang, den wir betrachten; es genügt uns, dass er einfach da ist. Und doch ist diese «Genügsamkeit» trügerisch, denn jeder, der die Intensität eines wunderschönen Augenblicks wirklich gespürt hat, weiß, dass sie paradoxerweise nie ganz ausreicht: Man wünscht sich, er möge andauern, man sehnt sich danach, in die Musik einzutauchen, für immer vor dem Gemälde, vor dem skulpturalen Ensemble zu verweilen, das so intensive Freudentränen hervorruft, dass sie sich jeder rationalen Erklärung entzieht.

Im vollsten Erleben von Schönheit mischt sich mit dieser Fülle ein seltsames Unbehagen.

Weg oder Endpunkt? Von Platon zu Augustinus

Die Intuition, dass wahrnehmbare Schönheit kein Endpunkt, sondern der erste Schritt eines Aufstiegs ist, hat bereits eine klassische Formulierung in Platon. In der Bankett, In der Rede, die Sokrates der Priesterin Diotima von Mantineia zuschreibt, wird die berühmte «Liebesleiter» beschrieben: Die liebende Seele beginnt mit der Liebe zu einem schönen Körper, doch ist ihre Liebe rechtgerichtet, steigt sie zur Schönheit aller Körper empor, dann zur Schönheit der Seelen und gerechten Handlungen, später zur Schönheit der Gesetze und des Wissens, bis sie schließlich die Betrachtung der Schönheit selbst erreicht: etwas, das weder geboren wird noch vergeht, das nicht im einen Augenblick schön und im anderen hässlich ist, sondern immer und in sich selbst schön, an dem alle schönen Dinge Anteil haben, ohne dass diese Anteilnahme sie vermehrt oder mindert. Diotima geht sogar so weit, sie als «von Natur aus wunderbar schön» zu beschreiben. So dient die sinnliche Schönheit bei Platon als Sprungbrett, nicht als Ziel: Jeder schöne Körper oder jede schöne Seele ist eine notwendige Stufe, doch darauf zu verharren, hieße, die Bewegung zu unterbrechen, die die Schönheit selbst in Gang setzt.

Dieselbe Struktur – endliche Schönheit als Weg, nicht als Ziel – taucht Jahrhunderte später in ganz anderer Form wieder auf, in Augustinus von Hippo. Ganz am Anfang ihrer Bekenntnisse, Augustinus formulierte einen der wohl meistzitierten Sätze der gesamten westlichen spirituellen Literatur: «Du hast uns für dich geschaffen, o Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.» Diese Unruhe ist kein Mangel der Seele, sondern liegt in ihrer Natur: Wir sind mit einem Verlangen geschaffen, das kein endliches Gut – so schön es auch sein mag – vollständig stillen kann.

Augustinus, der jahrelang in Kunst, Rhetorik und den Freuden der Sinne nach Schönheit gesucht hatte, beschreibt diese Reise mit einem berühmten Bild, das er an Gott als die Schönheit selbst richtet: «Spät habe ich dich geliebt, Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich dich geliebt.» Er fügt hinzu, dass er die Schönheit im Außen, in den geschaffenen Dingen, suchte, ohne zu erkennen, dass die wahre Schönheit in ihm und über ihm war: «Du warst in mir, und ich war außerhalb, und dort suchte ich dich.».

Für Augustinus ist jede einzelne Schönheit – ein Gesicht, eine Melodie, eine Landschaft – schön, weil sie an einer ursprünglichen Schönheit teilhat, sie widerspiegelt, von der alle andere Schönheit ihre Fähigkeit zu gefallen ableitet. Daher kann keine endliche Schönheit den Betrachter vollkommen befriedigen: nicht weil sie mangelhaft wäre, sondern weil ihre Funktion nicht darin besteht, das Begehren zu unterdrücken, sondern es zu entfachen und zu lenken.

Zwischen Platon und Augustinus besteht jedoch ein Unterschied: Platonische Schönheit ist eine unpersönliche Form, ein Gegenstand intellektueller Betrachtung; augustinische Schönheit hingegen ist ein Du, ein persönlicher Gott, der geliebt wird und der Seele begegnet, die ihn sucht. Der platonische Aufstieg gipfelt in einer Vision ohne andere; der augustinische in einer Begegnung.

Vom Kunstwerk zur Schönheit, die jemand ist

Wenn wir einem Kunstwerk begegnen, geschieht – wie erhaben das Erlebnis auch sein mag – im Kern immer eine Form des Genusses: Wir betrachten es, lassen es auf uns wirken, es hinterlässt Spuren, doch das Gemälde blickt uns nicht an, die Symphonie reagiert nicht auf unser Staunen, das Gedicht weiß nicht, dass wir es lesen. Es ist eine passive Schönheit, gerade weil ihre Wirkung auf uns nicht aus Willen oder Freiheit entspringt: Es ist Form, Ordnung, Harmonie, die unsere Sinne aufnehmen und genießen, die aber die Liebe, die sie in uns weckt, nicht erwidern kann. Deshalb hat ästhetisches Vergnügen in all seiner Tiefe eine natürliche Grenze: Es kann uns bewegen, erheben, ja sogar verzaubern, aber es kann unsere Liebe nicht erwidern.

Wenn wir von Gott als Weg und Ziel der Schönheit sprechen, müssen wir über diese künstlerische Analogie hinausgehen, denn in Gott ist Schönheit keine von außen betrachtete Eigenschaft, sondern eine Schönheit, die in höchstem Maße wirkt, und zwar gerade ohne Worte: Gott muss nichts «sagen», denn seine bloße Wirklichkeit, die wir durch die Schöpfung auch nur flüchtig und unvollkommen erahnen, erzeugt dieselbe bedingungslose Freude wie ein Kunstwerk – und noch mehr, denn das hier Betrachtete ist kein lebloses Objekt, sondern jemand, der uns ansieht, begehrt und uns entgegenkommt. Der Unterschied liegt also nicht in der Intensität des ästhetischen Genusses (der vergleichbar sein oder ihn sogar übertreffen kann mit dem vor einem großen menschlichen Werk), sondern in dem, was dieser Genuss im Nachhinein ermöglicht: Vor dem Gemälde ist der Genuss in sich erschöpft, so tiefgründig er auch sein mag, denn es gibt niemanden, dem man antworten muss. Vor Gott ist dieselbe Art von Genuss – uneigennütziges, unverdientes, «gesundes» Vergnügen – auch das Tor zu einer persönlichen Beziehung, denn derjenige, der diese Freude hervorbringt, ist nicht eine schöne Gestalt, sondern Jemand, der ohne Grenzen schön ist – die Schönheit selbst –, der liebt und wartet.

Dies erlaubt uns, die oben erwähnte augustinische Intuition genauer zu formulieren. Wenn Augustinus schreibt: «Spät habe ich dich geliebt, Schönheit, so alt und doch so neu», beschreibt er nicht die Betrachtung eines erhabenen Objekts, sondern die Erkenntnis einer Person, die er, ohne es zu wissen, lange in aller geschaffenen Schönheit gesucht hatte. Die ästhetische Reise – die Freude an der Schönheit in der Kunst, in der Natur, im menschlichen Antlitz – wäre demnach die erste Hälfte des Weges, der jedem empfindsamen Menschen gemeinsam ist; doch führt dieser Weg, wenn er bis zu seinem Ende beschritten wird, nicht zu einer vollkommeneren Form, die es zu betrachten gilt, sondern zu einem Du, mit dem man in Dialog treten kann. Und diese Beziehung, anders als jedes Kunstwerk, ist von ihm selbst gewünscht: eine Beziehung, die bleibt, bereits jenseits von Zeit und Raum etabliert.

Der Einwand der Absurdität

Als Reaktion auf diese Interpretation erhebt sich der existentialistische Einwand mit voller Wucht. Für Sartre ist der Mensch eine «nutzlose Leidenschaft»: ein Verlangen nach Erfüllung und Sinn, das niemals gestillt wird, weil es schlichtweg nichts gibt, was es stillen könnte. Camus wiederum definiert das Absurde als den Konflikt zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach Sinn und dem gleichgültigen Schweigen des Universums. Aus dieser Perspektive verweist die Freude an der Schönheit auf nichts Jenseits von sich selbst: Sie ist eine rohe, schöne, aber stumme Tatsache, die nichts verspricht und auf nichts verweist. Sich vor einem Kunstwerk zu verlieben, wäre in dieser Interpretation ein Akt der Begierde im radikalsten Sinne: schön, ja, aber ohne Empfänger oder Versprechen.

Dies ist ein gewichtiger Einwand. Doch lässt sich eine Frage stellen, die einer ganz anderen Methode als der philosophischen entlehnt ist: der mathematischen. Wenn ein Beweis zu einem absurden Ergebnis führt – einem Widerspruch, einer unlösbaren Unendlichkeit –, schließt der Mathematiker nicht daraus, dass die Mathematik selbst absurd sei, sondern revidiert die Ausgangshypothesen: Er kann das absurde Ergebnis nicht als gültig akzeptieren, sondern schließt daraus, dass ein Fehler in einer schlecht formulierten Prämisse vorliegen muss. Dasselbe Verfahren ließe sich hier anwenden. Wenn die Ausgangshypothese – dass es keine letztendliche Grundlage gibt, dass das menschliche Bedürfnis nach Sinn lediglich ein evolutionärer Zufall ohne jegliche reale Entsprechung ist – zu etwas so Schockierendem führt, wie dass die intensivste, sinnloseste und «schönste» Erfahrung, die ein Mensch machen kann, absolut nichts bedeutet, dann liegt das Problem vielleicht nicht in der ästhetischen Erfahrung selbst, sondern in der Hypothese, die ihr zugrunde liegt. Dies ist kein Beweis – das Argument erzwingt logisch nicht die gegenteilige Schlussfolgerung –, aber es ist eine legitime Aufforderung, «mit anderen Hypothesen von vorn zu beginnen», wie es in der Mathematik üblich ist, anstatt die Erfahrung in ein Schema zu pressen, das sie ihrer Bedeutung beraubt. Anders gesagt: Ich argumentiere logisch, gelange zu einer Absurdität, akzeptiere sie und schlage sie als fundamentales Prinzip vor. Respektabel, aber es scheint nicht leicht zu sein, diese Ansicht zu teilen, obwohl es einige getan haben.

Schönheit als Schwelle

Die Frage, mit der wir begannen – endet Schönheit im Augenblick der Ekstase? – lässt sich nicht außerhalb der Erfahrung selbst beantworten. Was man sagen kann, ist, dass die Struktur dieser Erfahrung – ihre Unentgeltlichkeit, ihr «gesunder» und uneigennütziger Charakter und vor allem jene Unruhe, die selbst den Moment größter Erfüllung überdauert – eher mit der Lektüre Platons und Augustins übereinstimmt als mit Sartres Schlussfolgerung – logisch einwandfrei innerhalb seines eigenen Systems, die aber der gesunde Menschenverstand als absurd und unannehmbar erachtet –, dass der Mensch eine nutzlose Leidenschaft sei. Ein Herz, das nach dem erfüllendsten Augenblick «unruhig» bleibt, passt nicht zu der Vorstellung, dass dieser Augenblick bereits das Ende des Weges war. Es passt besser zu der beiden gemeinsamen Intuition: dass alle endliche Schönheit – selbst die des vollendetsten Kunstwerks – ein Weg und kein Ziel ist, ein Genuss, der zu einer Begegnung werden kann. Und dass es bei der Durchquerung dieses Weges bis zum Ende nicht darum geht, eine perfektere Form zu erreichen, als sie von außen zu bewundern, sondern darum, von der Betrachtung der Schönheit zur Liebe durch die Schönheit selbst zu gelangen, ist eine Reise, die ich wärmstens empfehlen kann.

Der AutorRafael Ramonet

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Aus dem Vatikan

Der Papst erhöht die Gehälter der Kurie, indem er die Covid-Kürzungen rückgängig macht.

Durch Widerruf lTrotz der im Jahr 2021 während der Covid-Pandemie eingeführten Gehaltskürzungen für Kardinäle, Leiter und Sekretäre von Dikasterien, Priester und Ordensleute der Römischen Kurie hat Papst Leo XIV. die Vergütung hoher vatikanischer Beamter erhöht.

Redaktion Omnes-14. September 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Die von Papst Franziskus mit der Apostolisches Schreiben «Eine nachhaltige Zukunft» vom 23. März 2021, Maßnahmen, die zur Bewältigung der Pandemie notwendig waren, wurden durch andere aufgehoben. Apostolisches Schreiben, datiert vom 1. September, von Papst Leo XIV.

Folglich werden die Gehälter aktualisiert Kardinäle, Die Gehälter der Dikasterien, ihrer Leiter und Sekretäre, des Klerus und der Ordensleute werden um dieselben Prozentsätze gekürzt. Konkret: 10 Prozent für Kardinäle, 8 Prozent für andere Obere und 3 Prozent für Kleriker und Ordensleute.

Verpflichtung zur Sicherstellung wirtschaftlicher Nachhaltigkeit

Der Papst fügt in seinem Motu Proprio hinzu, dass die Maßnahmen durch die Aufhebung von Artikel 3 bereits teilweise abgeändert wurden. das Rescriptum ex Audientia vom 16. Juni 2025. Und er hat “die Gewissheit, dass die Institutionen des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt ihr Engagement für die Gewährleistung wirtschaftlicher Nachhaltigkeit mit verschiedenen Instrumenten fortsetzen werden.”.

Die Entscheidung traf der Heilige Vater nach Rücksprache mit dem Wirtschaftssekretariat und nach “sorgfältiger Prüfung aller Sachverhalte”. Der Papst hob die Regelung auf, hob aber die Bestimmungen, die während ihrer Geltungsdauer galten, nicht auf, darunter das Einfrieren der zweijährlichen Dienstalterszulagen.

Ministerium für Wirtschaft

Aus diesem Grund wurde die zuständige Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums, dessen Präfekt der spanische Laie Maximino Caballero ist, angehört, “nachdem alles sorgfältig geprüft wurde”.

Diese Maßnahme wird erlassen, unbeschadet der während ihrer Geltungsdauer eintretenden Wirkungen, einschließlich der Wirkungen, die sich aus der Aussetzung der Ansammlung der in Artikel 5 genannten zweijährlichen Dienstalterszulagen ergeben, welche weiterhin endgültig erworben werden.

Die von Papst Franziskus verhängten Beschränkungen wurden aufgehoben. 

Die von Papst Franziskus verhängten Beschränkungen waren streng und insbesondere auf die Folgen der Pandemie zurückzuführen. Diese hatte, wie im Motu Proprio “Eine nachhaltige Zukunft” von 2021 dargelegt, ‘das Defizit, das die Wirtschaftspolitik des Heiligen Stuhls seit Jahren kennzeichnet und alle Einnahmequellen des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt negativ beeinflusst hat’, verschärft.

Papst Franziskus hat auch Beschwerde um die Ausgaben zu überprüfen, um noch drastischere Maßnahmen wie die Entlassung von Laienangestellten, Vätern und Müttern zu vermeiden, wie die vatikanische Nachrichtenagentur berichtete.

Der AutorRedaktion Omnes

Aus dem Vatikan

Papst Leo XIV. wird 71 Jahre alt!

Der erste amerikanische Papst der Geschichte, Leo XIV., wird am Fest der Kreuzerhöhung, dem 14. September, 71 Jahre alt. Bischöfe aus Ländern wie Peru und Spanien, Augustiner aus aller Welt, darunter auch von den Philippinen, und der Präfekt, Bischof Luis Marín OSA, gehörten zu den ersten Gratulanten.

Francisco Otamendi-14. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

“Unser geliebter Papst Leo XIV. wird 71 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Heiliger Vater. Möge der Herr Sie behüten, Ihnen ein langes Leben schenken, Sie heilig machen auf Erden und Sie nicht dem Willen Ihrer Feinde ausliefern”, schrieb Erzbischof Luis Marín de San Martín OSA, Präfekt des Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe, vor wenigen Stunden im X-Netzwerk und erinnerte sich an seine Zeit mit Pater Robert Prevost vor dessen Wahl zum Papst.

Obwohl Leo XIV. weder gestern beim Angelusgebet noch in den letzten Tagen etwas dazu gesagt hat, wusste die katholische Welt, dass heute sein Geburtstag ist, unter anderem deshalb, weil er im vergangenen Jahr bereits seinen ersten Geburtstag als Papst gefeiert hat. 

Der tiefe Eindruck von Peru

Die peruanische Bischofskonferenz, die den Papst vom 11. bis 16. November erwartet, hat ihm herzliche Grüße übermittelt: “Alles Gute zum Geburtstag, Papst Leo XIV.! Peru erwartet Sie mit Freude, Zuneigung und Gebeten.”.

Als Beispiel für andere peruanische Gratulationen gibt es die aus Monsefú, die mit einem beliebten Fest gefeiert wird: die Stadt in Lambayeque, in Chiclayo, Dort, wo Monsignore Robert Prevost viele Jahre lebte, wird eine Gedenkfeier mit Marinera-Tanz und einigen seiner Lieblingsgerichte vorbereitet. Die peruanische Presse wertet dies als Beweis für die anhaltende Zuneigung der Stadt zu ihrem ehemaligen Bischof.

Im Juni des vergangenen Jahres veröffentlichte der Vatikan die Dokumentation ‘'Löwe von Peru'’, Die Dokumentation beleuchtet die zwanzig Jahre, die der Augustinermissionar Robert Prevost, der spätere Papst Leo XIV., in Peru verbrachte. Sie besteht aus 45 Minuten an Zeugnissen, die von der Redaktion des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation zusammengestellt wurden und seine Mission in Peru schildern. ’Von Chicago nach Chulucanas, von Chiclayo in den Vatikan‘, heißt es in einem der Hintergrundlieder der Band Los Bachiches.

Aus den Philippinen, Spanien, Mexiko, Veröffentlichungen…

Die philippinischen Augustiner gratulierten Leo XIV. zu seinem 71. Geburtstag und nannten ihn “Bruder”. Dies ist besonders bemerkenswert, da es von seinen Ordensbrüdern stammt und einen vertrauten Tonfall widerspiegelt. Die Nachricht wurde heute vom Philippine Daily Inquirer veröffentlicht.

Papst Leo XIV. erhielt auch Geburtstagsgrüße von den Philippinen, genauer gesagt vom philippinischen Nachrichtensender GMA News. Der Sender veröffentlichte heute eine Bildbotschaft: “Gesegneten 71. Geburtstag, Papst Leo XIV.” und fügte einen Gruß mit Gebeten und Danksagungen hinzu.

Der Papst besuchte Spanien im Juni und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Von hier aus erhielt der Heilige Vater auch Glückwünsche, unter anderem von der Spanischen Bischofskonferenz, Caritas Diocesana Madrid und anderen Institutionen.

Darüber hinaus treffen zahlreiche persönliche Glückwünsche ein, insbesondere in den sozialen Medien. So postete beispielsweise Samuel García, Gouverneur von Nuevo León (Mexiko), auf X: “Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Papst Leo XIV. @Pontifex_es. Mit großem Respekt und Bewunderung wünsche ich Ihnen Gesundheit, ein langes Leben und viel Weisheit…”.

Erster amerikanischer Papst

Leo XIV. ist der erste amerikanische Papst in der Geschichte der Kirche, und von dort gratulieren sie dem Papst zu seinem Geburtstag, angefangen mit Brüdern aus seiner Familie.

Kürzlich schrieb Professor Rafael Navarro Valls: eine Reflexion zum Thema ‘Ein amerikanischer Papst: Der Einfluss der Vereinigten Staaten auf Leo XIV’. Darin schreibt er, Die Tatsache, dass Leo XIV. der erste in den Vereinigten Staaten geborene Papst war, ist ein historisches Ereignis von enormer Bedeutung, obwohl seine internationale pastorale Erfahrung und sein langjähriges Wirken in Lateinamerika eine eindeutig universalistische Führung geprägt haben.

Das Geschenk des Lebens. Ein Leben für andere.

Wenn die Kirche dem Papst zu seinem 71. Geburtstag gratuliert, feiert sie laut Quellen nicht nur, dass Robert Francis Prevost am 14. September 1955 geboren wurde. “Sie dankt für ein Leben, das im Laufe der Jahre eine besondere Mission angenommen hat: Augustiner, Priester, Missionar in Peru, Bischof, Kardinal und schließlich Nachfolger Petri.”.

“Mit anderen Worten: Einen Geburtstag zu feiern bedeutet, zu feiern, dass ein Mensch das Geschenk des Lebens erhalten hat und dass dieses Geschenk im Laufe der Jahre auch zu einem Geschenk für andere geworden ist.”.

Ein anderer Theologe sagt: Der heilige Johannes Paul II. schrieb 1994 in seinem ‘Brief an die Familien’, dass das Neugeborene ein Geschenk sei. Er sagt: ‘Seine Existenz ist bereits ein Geschenk, das erste Geschenk des Schöpfers an die Schöpfung.’.

Und er führt diesen Gedanken weiter aus: Ein Kind wird zum Geschenk für seine Eltern, seine Geschwister, seine Familie und letztlich für die Gesellschaft. Die Existenz eines Menschen ist nicht unbedeutend: Jede Geburt verändert die Welt, weil jemand erscheint, der vorher nicht da war. Dasselbe gilt für jeden Menschen, schließt er.

Papst Leo XIV., in seinem Sprache An das diesjährige Diplomatische Korps gerichtet, sagte er unter anderem: “Das Leben ist in der Tat ein unschätzbares Geschenk, das sich in einer verbindlichen Beziehung entfaltet, die auf gegenseitiger Hingabe und Dienstbereitschaft beruht. Angesichts dieser tiefen Auffassung vom Leben als einem zu schätzenden Geschenk und der Familie als dessen verantwortungsvollem Hüter, lehnen wir kategorisch jede Praxis ab, die den Ursprung des Lebens und seine Entwicklung leugnet oder ausbeutet.”.

Der AutorFrancisco Otamendi

Kino

Sabrina und Steven Gunnell: “Die Herz-Jesu-Andacht ist keine Verehrung der Vergangenheit”

Die Franzosen Sabrina und Steven Gunnell, Regisseure von Heiliges Herz, Sie sprechen über einen Film, der Rekorde bricht.

Virginia Gil-Nugués-14. September 2026-Lesezeit: 5 Minuten

Die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu ist eine der am weitesten verbreiteten in der Kirche und findet sich in allen Teilen der Welt. Ein Dokumentarfilm mit diesem Titel feierte am 11. in Spanien Premiere., Heiliges Herz, Der Dokumentarfilm verknüpft historische Nachstellungen mit zeitgenössischen Zeugnissen, um die Gestalt der Heiligen Margareta Maria Alacoque und die Botschaft des Heiligsten Herzens Jesu zu beleuchten. Die Regisseure Sabrina und Steven Gunnell, beide französischer Herkunft, haben einen Teil ihrer eigenen Glaubenserfahrung in den Film einfließen lassen. Anlässlich der Präsentation des Dokumentarfilms sprachen sie in Madrid mit Omnes. 

Woher stammt dieser Film? 

-SABRINA: Es ist die Geschichte einer Begegnung. Im August 1923 befanden wir uns im Heiligtum Notre-Dame du Laus in den französischen Alpen. Ich war dorthin gegangen, um die Zeugnisse von Pater Marot, dem ehemaligen Rektor der Heiligtümer von Paray-le-Monial, und von Alicia Beauvisage zu hören. Mein Herz klopfte unaufhörlich; ich erkannte viele Parallelen zwischen ihrer Geschichte und unserer (Stevens und meiner), und mir wurde klar, dass das Heiligste Herz Jesu von Anfang an unser Leben bestimmt hatte.

Als wir fertig waren, erzählte ich Alicia, dass ich schon seit einigen Jahren mit meinem Mann Filme mache. Sie nahm meine Hand und sagte: “Ich habe dafür gebetet, christliche Regisseure kennenzulernen.” In diesem Moment verstand ich, was Gott wollte. An diesem Nachmittag entdeckten wir als Familie, dass wir uns dem Heiligsten Herzen Jesu weihen konnten – etwas, das uns trotz unseres katholischen Glaubens unbekannt war. Später, in Paris, erlebten wir zwei Monate lang immer wieder konkrete Zeichen des Heiligsten Herzens Jesu, sei es im Alltag oder beim Betreten eines Geschäfts – Dinge, die uns zuvor entgangen waren. Steven erzählte mir nicht, was er sah, aber nach anderthalb Monaten sagte er: “Ich glaube, ich sehe viele Heilige Herzen Jesu.”. 

Wie haben Ihre Familie und Ihre engen Freunde die Nachricht von diesem Projekt aufgenommen? 

-SABRINA: Viele Freunde hielten das Heiligste Herz Jesu für ein überholtes Thema, etwas, worüber niemand mehr sprach, verstaubt und ein Relikt der Vergangenheit. Doch es berührte uns tief, und wir spürten, dass Gott uns dazu berief, uns damit auseinanderzusetzen. Obwohl wir nicht wussten, wie wir seine ganze Spiritualität – das Herzstück des Glaubens – in 90 Minuten vermitteln sollten, verspürten wir eine Art inneren Drang, der uns dazu drängte. Dann hatte Steven die Vision für den Film.

Meinen Sie das Poster? 

-STEVEN: Ja. Als ich in Flughäfen und Bahnhöfen Plakate für Horror- oder Satansfilme sah, stellte ich mir vor, wie ich Jesus in all seiner Liebe zeigen würde, und empfand dabei unendliche Freude. Und wir sagten Ja. Von diesem Moment an ließ er uns verstehen, was wir tun würden. 

Dies ist ihr neunter Dokumentarfilm; der Film hat weltweit bereits über eine Million Zuschauer erreicht und wurde in mehreren Ländern vertrieben. Hatten sie mit einem so großen Erfolg gerechnet?

-STEVEN: Die Dreharbeiten dauerten über ein Jahr. Nach Fertigstellung des Films teilte uns unser französischer Verleih mit, dass wir 20.000 Tickets verkaufen wollten, da es sich um einen christlichen, katholischen Dokumentarfilm handelte – ein Nischenprodukt, nicht für die breite Öffentlichkeit. Es gab Kontroversen um den Film, und wir stellten fest, dass das französische Fernsehen keine Plakate wollte, da ein Kreuz abgebildet war und der Film als zu bekenntnishaft empfunden wurde. Trotzdem hängten wir Plakate auf, und so erfuhren viele Menschen, dass der Film in den Kinos lief, und gingen aus Neugierde hin.  

Eine persönliche Geschichte

Steven, du hast den Ruhm einer Popgruppe erlebt, dann eine sehr dunkle Zeit durchgemacht und anschließend Filme über den Glauben gedreht. Gibt es etwas von diesem Tiefpunkt, das in irgendeiner Form noch immer in den Geschichten, die du erzählst, sichtbar ist?

—STEVEN: Ich war Teil der Knabenband Allianz Und über Nacht wurde ich vom Unbekannten zum Reichen und Berühmten. Als das vorbei war, verlor ich alles. Damals, in meiner Jugend, hatte ich die schlimmste Droge gekostet: Ruhm, denn er verleiht Macht und das Gefühl, ewig zu währen. 

Ich sah keinen Ausweg mehr für meine künstlerische Karriere, also ging ich nach England, wo ich mein eigenes Grab schaufelte. Ich schlief schlecht und war psychisch am Ende. Ich hatte Angst. Verzweifelt rief ich meine Mutter an, die mir riet, mich in einer Kirche auszuruhen, bevor ich etwas Dummes anstellte. Und zum ersten Mal in meinem Leben gehorchte ich ihr. 

Ich besuchte eine Kapelle in London und schlief auf einer Kirchenbank ein. Bis dahin hatte ich nicht schlafen können, nicht einmal nachts. Als ich nach Nizza zurückkam, nahm mich meine Mutter mit in eine vollbesetzte Kirche, und während ich diesen Anblick betrachtete, verspürte ich eine innere Präsenz, eine Art Entdeckung. “Du bist es, nach dem ich die ganze Zeit gesucht habe”, dachte ich. 

Fiel es Ihnen sehr schwer zu verstehen, was Gott Ihnen durch den Film vermitteln wollte? 

—STEVEN: Die ersten Jahre unserer Ehe waren schwierig, denn Gott bereitete uns auf unsere Mission vor. 2012 erhielten wir unsere erste Berufung und entdeckten eine tiefe Freude hinter der Kamera, da wir zeigen konnten, wie Gott Leben verändern kann. Von da an ging es steil bergauf, und wir wachsen seither stetig. 

Nach meinen Erfahrungen in der Musik, wo mich alle im Stich ließen, erschien mir die Gabe der Weisheit umso besonderer und beeindruckender. Es ist, wie so oft, die Gnade Gottes. Im Film gibt es eine Szene, in der Jesus Christus gekreuzigt wird. Als der Soldat ihm mit einer Lanze in die Seite sticht, fließt Wasser aus dem leblosen Körper Christi – ein Symbol für die unerschöpfliche Quelle göttlichen Lebens und Gottes Barmherzigkeit. Dieses Herz, aus dem Wasser fließt, ist wahrlich der Schlüssel, die Lösung, um das Herz immer wieder erneuern zu können. 

Frankreich ist ein Land, das stark von der Säkularisierung geprägt ist; glauben Sie, dass dieser Kontext paradoxerweise Teil des Erfolgs des Films ist?

—STEVEN: Der heilige Hieronymus sagte: “Wer die Geschichte ignoriert, schreibt sie um.” Vor zweitausend Jahren wurde der Herr vielerorts abgelehnt, aber dort willkommen geheißen, wo er Wunder wirken konnte. Jahrhunderte später wiederholen wir dieselben Geschichten. In Frankreich und anderen Ländern gibt es Kräfte, die diese Transzendenz leugnen, aber ich gehöre zu denen, die glauben, dass der Mensch zutiefst spirituell ist und deshalb immer wieder zu seinem Ursprung zurückfindet, denn es ist eine ständige Suche. Ich glaube nicht, dass ein Mensch einen anderen retten kann; deshalb bin ich katholisch, denn es ist Gott, der mich rettet. 

Glauben Sie, dass der Film bei einigen Zuschauern, die mit dieser Hingabe nicht vertraut sind, Anklang finden und vielleicht sogar zu deren Bekehrung führen könnte?

—SABRINA: Wir sind die ersten Zuschauer unserer eigenen Filme; wir machen Filme, die wir als Teenager damals geliebt hätten. Wir erhalten viele Rückmeldungen von Menschen, die von den Vorführungen tief berührt sind, die unerwartet einen Weg des Glaubens finden und sich tiefgründige Fragen stellen, die sie zum Glauben ihrer Kindheit zurückführen. Sie hatten das Gefühl, Jesus Christus rufe sie und frage: “Habt ihr diesen Glauben vergessen?” Es ist sehr berührend, ihre Geschichten zu lesen und zu sehen, dass sie nach dem Film die Messe anders erleben als zuvor. Jetzt spüren sie den Herzschlag Jesu. 

Wir sind hier, um die Gnade Gottes zu verkünden, und dann wird er seinen Willen in den Herzen der Menschen wirken. Die Herz-Jesu-Andacht ist keineswegs eine Verehrung der Vergangenheit.

Der AutorVirginia Gil-Nugués

GastkommentarVictor Torre de Silva

Santos-Influencer

Das Internet und die sozialen Medien machen Heilige auch zu neuen Meinungsbildnern und bringen ihr Leben und ihr Vorbild Millionen von Christen näher.

14. September 2026-Lesezeit: < 1 Minute

Die durch das Internet ermöglichte einfache Kommunikation beeinflusst viele Bereiche der Kirche, von der institutionellen Kommunikation bis hin zur breiteren Verbreitung von Andachten. Abgesehen von den mitunter beobachteten negativen Aspekten sind die positiven unbestreitbar: Man denke nur daran, wie viele Menschen dank dieser Mittel den Papst hören können.

Dies hat sich insbesondere sehr positiv auf die Entwicklung von Seligsprechungsverfahren ausgewirkt. Heute ist es wesentlich einfacher, die Person eines Christen, dessen Seligsprechungsprozess eröffnet wird, bekannt zu machen. Videos, Texte und Interviews ermöglichen es, sein Leben und seine Hingabe mit der Welt zu teilen. Ich habe kürzlich Neuigkeiten über Fortschritte in verschiedenen Verfahren erhalten, wie etwa die Verkündung der Seligsprechung von Fulton Sheen und die letzten Schritte im Seligsprechungsprozess von Pedro Ballester.

Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, dass dies eine Parallele zu dem ist, was auf Instagram passiert., TikTok und andere Netzwerke mit dem InfluencerMenschen, die ihr Leben, ihre Freundschaften und ihre “Tricks” mit Millionen von Anhängern teilen, die zu ihnen aufsehen. Heilige sind für Christen das große Vorbild an Heiligkeit, und dank der sozialen Medien können wir ihnen nun ganz nah sein.

Ich halte es für eine großartige Idee, Social-Media-Accounts zu fördern, die das Leben von Heiligen in der Ich-Form erzählen, vielleicht mithilfe künstlicher Intelligenz. Ihre Tagebücher, Anekdoten oder Ratschläge könnten so aufbereitet werden, dass sie uns direkt ansprechen, als wären es aktuelle Beiträge. Solche Initiativen, von denen einige bereits laufen, können Christen in den sozialen Medien helfen, Vorbilder zu finden, die ebenfalls den Heiligen folgen. Ein guter Rat für den Alltag oder ein Beispiel in schwierigen Zeiten kann genau der richtige Anstoß sein, uns Christus näherzubringen.

Der AutorVictor Torre de Silva

Öko-logisch

Müttern nach der Geburt helfen – ein Thema der Lebensrechtsbewegung

Nicole Kristensen erinnert sich an schwierige Geburten und die Herausforderungen im Wochenbett als Mutter. Heute nutzt sie ihre Erfahrungen, um anderen Frauen vor, während und nach der Geburt zu helfen. Kristensen, Inhaberin von Holystic Maternity Care, und andere Expertinnen und Experten sprechen über die Unterstützung im Wochenbett.

OSV / Omnes-14. September 2026-Lesezeit: 6 Minuten

– Katie Yoder, OSV News

“Obwohl ich Schwierigkeiten hatte, war die Gemeinschaft das Wichtigste für mich, und das ist ein grundlegender Bestandteil dessen, was ich heute als Doula zu erreichen versuche”, sagte die katholische Doula und Coach Nicole Kristensen, die Gemeinschaften in New York und Connecticut betreut.

(Anmerkung des Autors: Doula, eine Person ohne medizinische Funktion, die Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit nach der Geburt emotional und praktisch begleitet, ohne die Betreuung durch Ärzte oder Hebammen zu ersetzen). 

KristensenEigentümer von Holytic Mutterschaftsvorsorge , und andere Experten für die Zeit nach der Geburt sowie katholische Würdenträger haben mit OSV News über die Rolle der Kirche bei der Unterstützung junger Mütter nach der Geburt und bei der Begleitung von Frauen gesprochen, die Schwierigkeiten durchmachen.

Ihre Kommentare fallen in eine Zeit, in der Mütter offen über die Schwierigkeiten der Wochenbettzeit sprechen, insbesondere im Zusammenhang mit dem aufsehenerregenden Prozess um Lindsay Clancy in Massachusetts, der am 4. September mit einem Fehlurteil endete. Der Fall hat das Bewusstsein für die Wochenbettpsychose, eine schwerwiegende psychische Erkrankung bei Müttern, geschärft.

Die Unterstützung nach der Geburt ist eine Frage des Lebensschutzes.

Diese Experten waren sich einig, dass die Kirche und die Katholiken im Sinne des Lebensschutzes eine Verantwortung für die Unterstützung von Müttern nach der Geburt tragen. Die Kirche sei in diesem Bereich bereits präsent, bekräftigten sie, aber Katholiken könnten noch mehr tun. Viele von ihnen betonten die Wichtigkeit der Einbindung der Pfarrgemeinden.

Obwohl diese Experten aus verschiedenen Bereichen und Ministerien kamen, wollten sie jungen Müttern, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, zeigen, dass sie nicht allein sind.

“Die Kirche spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung nach der Geburt, weil Jesus uns gebietet, uns um die Schwächsten zu kümmern, und Frauen nach der Entbindung und ihre Babys fallen unter diese Beschreibung”, sagte Kat Talalas, stellvertretende Direktorin für Pro-Life-Kommunikation im Sekretariat für Pro-Life-Aktivitäten der US-amerikanischen Konferenz der katholischen Bischöfe.

Die Landschaft der Wochenbettbetreuung

Aktuell stehen Frauen, die nach der Geburt Schwierigkeiten haben, verschiedene nationale Hilfsangebote zur Verfügung. Frauen mit psychischen Problemen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft können sich an die Suizid- und Krisen-Hotline (988) oder die Nationale Hotline für psychische Gesundheit von Müttern wenden. Weitere gemeinnützige Organisationen, die Mütter nach der Geburt unterstützen, sind Postpartum Support International und das Policy Center for Maternal Health.

Mütterliche psychische Erkrankungen, auch perinatale psychische Erkrankungen genannt, sind weit verbreitet und betreffen laut dem Policy Center jährlich bis zu jede fünfte Familie in den USA. Das Center weist darauf hin, dass Angstzustände und Depressionen die häufigsten Komplikationen nach der Geburt darstellen. Allerdings werden diese Erkrankungen nicht überall erkannt oder angemessen behandelt.

Laut dem Zentrum zählen zu den Symptomen einer Wochenbettdepression Traurigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwierigkeiten, Freude an Lieblingsbeschäftigungen zu empfinden, und Schwierigkeiten, eine Bindung zum Baby aufzubauen. Zu den Symptomen mütterlicher Angstzustände gehören extreme Furcht, Sorge und Nervosität.

Erholungszeit bei Ungleichgewichten

Experten waren sich einig, dass die Kirche junge Mütter unterstützen sollte, insbesondere jene, die Schwierigkeiten durchmachen.

“In den Monaten nach der Geburt brauchen alle Frauen Monate, manchmal sogar Jahre, um sich vollständig zu erholen”, sagte Caroline Hartley, Familienkrankenschwester und Gründerin von Fiat Integrative Health, Eine Klinik in Franklin, Tennessee, die medizinische Versorgung und psychologische Betreuung anbietet. “Es kommt zu hormonellen Ungleichgewichten, Schlafstörungen und sozialer Isolation. Ungefähr jede siebte Frau leidet unter Wochenbettdepressionen, und fast die Hälfte erhält nie eine Diagnose.”.

Die siebenfache Mutter fügte hinzu: “Wenn sich die Katholiken an diesem Punkt zurückziehen, wird unser Zeugnis für das Leben unvollständig sein.” Viele dieser Experten und Führungskräfte sahen die Unterstützung nach der Geburt als ein Thema des Lebensschutzes an.

“Es ist absolut notwendig, ja ich würde sogar sagen, obligatorisch, dass die Gemeinde Christi anwesend ist, um Mütter und Familien in der Zeit nach der Geburt zu unterstützen”, sagte Mary Haseltine, eine katholische Doula und Mutter von sieben Kindern. 

Etwas Wesentliches

Haseltine ist außerdem der Gründer von Wie dafür gemacht, die Ressourcen zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett anbietet, und Autorin von “Wie geschaffen dafür: Der katholische Leitfaden für Mütter zur Geburt". 

“Dies ist nicht nur Teil des allgemeinen Auftrags des Evangeliums, sich um die Bedürftigen zu kümmern”, sagte er. “Wenn wir als Kirche Familien auffordern, sich dem Leben gegenüber offen zu zeigen, wie wir es in unseren Ehegelübden tun, und uns bemühen, ein Volk zu sein, das die Würde und Schönheit jedes Lebens schätzt und eine Kultur des Lebens aufbaut, dann ist dies unerlässlich.”.

Eine Hingabe, die wächst

Diese Experten würdigten das Engagement der Kirche bei der Unterstützung nach der Geburt und verwiesen auf katholische Krankenhäuser, Schwangerschaftsberatungsstellen und Doulas. 

Sie erwähnten auch Organisationen wie Elizabeth Ministry International, ein katholisches Apostolat, das Frauen und Familien durch die Freuden und Herausforderungen der Mutterschaft begleitet, und Walking with Moms in Need, eine Pfarrinitiative der US-amerikanischen Bischöfe, die schwangeren Frauen und schutzbedürftigen Müttern dient.

“Das Programm ”Walking with Mothers‘ richtet sich zwar in erster Linie an Frauen mit niedrigem Einkommen, aber die verfügbaren Ressourcen und die Unterstützung der Gemeinde könnten auf jede Mutter ausgeweitet werden, die sich in einer Notlage befindet“, sagte Talalas von den US-amerikanischen Bischöfen.

In den amerikanischen Diözesen, in den Pfarreien

Laut Talalas beteiligt sich mindestens ein Drittel der US-amerikanischen Diözesen an der Initiative “Walking with Moms in Need” und hat auch Pfarreien, die mitmachen, wobei er hinzufügte, dass die Zahl wahrscheinlich höher sei.

Gemeinden mit Angeboten zur Unterstützung bedürftiger Mütter spielen eine aktive Rolle bei der Begleitung von Müttern nach der Geburt. Das Angebot von die Pfarrei St. Philipp und Jakobus In Exton, Pennsylvania, spendete sie kürzlich Artikel für die postnatale Pflege an Die Mama im vierten Trimester, eine gemeinnützige Organisation, die sich der Müttergesundheit widmet.

Gebete, gegenseitige Unterstützung, Mentoring

Elizabeth Ministry International, Die in Wisconsin ansässige Organisation hat derzeit über 800 registrierte Ortsgruppen. Ihre Mitglieder bieten Gebet, gegenseitige Unterstützung, Mentoring, Lehrmaterialien, spirituelle Nahrung und inspirierende Ressourcen an. 

Krys Crawley, Geschäftsführerin von Elizabeth Ministry International, sagte, ihre Organisation hoffe, in jeder Gemeinde der Welt Zweigstellen zu errichten. 

“Unser katholisches Verständnis von Menschenwürde lehrt uns, dass sowohl Mutter als auch Kind unendlich wertvoll sind”, sagte Crawley, die auch Gründerin und CEO von Lebensverbindung, Ein kommunales Gesundheits- und Bildungszentrum, das Unterstützung während der Schwangerschaft und im Wochenbett bietet.

Baby- und Mutterpflege

Hartley erklärte, dass Fiat und ähnliche Organisationen ein ganzheitliches Modell verfolgen, bei dem sie sowohl das Baby als auch die Mutter betreuen. Katholische Doulas wie Haseltine und Kristensen bieten Frauen ebenfalls Unterstützung vor, während und nach der Geburt. Beide stellen kostenlose Online-Ressourcen für die Zeit nach der Geburt zur Verfügung. 

Haseltine bietet außerdem einen biblisch fundierten Plan für die Wochenbettruhe und ein Verzeichnis christlicher Geburtshelfer an, um Frauen die benötigte Unterstützung zu vermitteln. Kristensen stellt ein E-Book zur Vorbereitung auf eine entspannte Wochenbettzeit zur Verfügung und listet hilfreiche Artikel für diese Phase auf.

Eine gemeindezentrierte Lösung

Diese Experten bekräftigten jedoch, dass die Kirche mehr tun kann. Viele ermutigten die Gemeinden, sich aktiv zu engagieren. Sie empfahlen, dass Gemeinden Unterstützungsgruppen für Mütter in Not und für den Elisabeth-Dienst gründen oder bestehende Gruppen ausbauen. Andere schlugen vor, Räume zu schaffen, in denen Mütter sich vernetzen, eine Gemeinschaft bilden und sich gegenseitig unterstützen können.

Viele rieten dazu, Essensausgabesysteme zu organisieren und Kinderbetreuung für junge Mütter und wachsende Familien anzubieten. Sie schlugen vor, regelmäßig Kontakt zu den Müttern aufzunehmen und eine Liste mit hilfreichen Ressourcen zu führen.

“Eine der wichtigsten Veränderungen, die die Kirche vornehmen kann, ist, die Schwierigkeiten nach der Geburt nicht länger als Privatsache zu behandeln, sondern Mütter proaktiv zu unterstützen”, sagte Hartley. 

“Du versagst nicht in dem Talent, das dir gegeben wurde.”

Diese Expertinnen gaben auch Ratschläge für Mütter in schwierigen Situationen. Sie empfahlen ihnen, sich an Familie, Freunde und ihre Kirchengemeinde zu wenden. Einige rieten zum Gebet. Viele ermutigten die Mütter, keine Angst oder Scham zu haben, um Hilfe zu bitten. Sie wollten ihnen versichern, dass die Kirche und die katholischen Einrichtungen sie unterstützen wollen.

“Wenn Sie zum ersten Mal Mutter geworden sind und gerade eine schwierige Zeit durchmachen, hören Sie sich Folgendes an: Sie sind keine schlechte Mutter und Sie versagen nicht bei der Gabe, die Ihnen zuteil wurde”, sagte Hartley. 

“Liebe zu deinem Baby und Gefühle wie Verwirrung, Angst, Wut, Leere oder ein Gefühl der Distanz können nebeneinander bestehen”, fügte sie hinzu. “Das bedeutet nicht, dass du undankbar bist. Es bedeutet, dass dein Körper und deine Seele etwas Enormes durchgemacht haben und sich noch nicht davon erholt haben.”.

“Du hättest das niemals allein tragen müssen.”.

Hartley und andere forderten Frauen auf, Sie durchleben Schwierigkeiten. Sie sollten es ihren Ehemännern, Freunden, Priestern, Hebammen, Beratern und Ärzten erzählen.

“Du hast Ja zum Leben gesagt, und dieses Ja schließt dich und deine Bedürfnisse immer noch mit ein”, sagte sie. “Du hättest diese Last niemals allein tragen müssen.”.

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– Katie Yoder ist Korrespondentin für OSV News. Sie berichtet aus Maryland.

Diese Information wurde ursprünglich auf OSV News veröffentlicht und kann dort eingesehen werden. hier.

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Der AutorOSV / Omnes

Kultur

Katholische Wissenschaftler: Carlos de Sigüenza y Góngora

Carlos de Sigüenza y Góngora ist eine der repräsentativsten Persönlichkeiten für die Verbindung von katholischem Glauben und moderner Wissenschaft in der hispanischen Welt.

Ignacio del Villar-14. September 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Carlos de Sigüenza y Góngora (Mexiko-Stadt, 1645 – 1700) ist eine der repräsentativsten Persönlichkeiten für die Verbindung von katholischem Glauben und moderner Wissenschaft in der hispanischen Welt.

Er stammte aus einer Familie, in der sein Vater Hauslehrer der königlichen Familie in Madrid gewesen war, und studierte bei den Jesuiten in Tepotzotlán und Puebla, obwohl er 1667 wegen Disziplinlosigkeit ausgeschlossen wurde. Dennoch blieb er der ignatianischen Spiritualität und dem katholischen Glauben stets treu. 1668 veröffentlichte er sein erstes Werk., Indian Spring, der Jungfrau von Guadalupe gewidmet, und im Jahr 1673 wurde er zum Weltpriester geweiht.

Vor seiner Priesterweihe hatte er bereits an der Königlichen und Päpstlichen Universität von Mexiko studiert, wo er sich so sehr auszeichnete, dass er den Lehrstuhl für Mathematik und Astrologie (1672) erhielt, eine Position, die er zwanzig Jahre lang innehatte.

Er war außerdem Kaplan des Hospitals der Liebe Gottes und königlicher Kosmograph Karls II., für den er die erste Übersichtskarte von Mexiko-Stadt sowie verschiedene Pläne und Wasserbauprojekte für die Lagune und das Tal zur Hochwasservorsorge erstellte. Darüber hinaus nahm er an wissenschaftlichen Expeditionen teil, beispielsweise an der Expedition von 1693 in den Golf von Mexiko und nach Florida, wo er Seekarten von Pensacola und des Mississippi anfertigte.

Sigüenza y Góngora zeichnete sich auch durch seine Bemühungen aus, Aberglauben von Wissenschaft zu trennen. Nach dem Erscheinen eines großen Kometen im Jahr 1680 schrieb er seinen Philosophisches Manifest gegen Kometen (1681), ein Werk, in dem er versuchte, die Ängste der Bevölkerung zu beschwichtigen und das Phänomen wissenschaftlich zu erklären. Später schrieb er sein bestes Werk: Die astronomische und philosophische Waage (1690), was zur Konsolidierung der Wissenschaft in der hispanischen Welt beitrug.

Außerdem leitete er 1675 die ersten dokumentierten Ausgrabungen in Teotihuacan und gründete die erste Zeitung in Neuspanien., Flying Mercury, Er verfasste auch mehrere literarische Werke. Darüber hinaus wurde er während des Volksaufstands von Mexiko-Stadt im Jahr 1692 zum Helden, als er sein Leben riskierte, um das Stadtarchiv vor einem Brand zu retten. In seinen späteren Jahren trug er Material für eine Geschichte des alten Mexiko zusammen, mit dem Ziel, die indigene Vergangenheit der Region wiederzuentdecken; sein Tod unterbrach dieses Projekt jedoch.

Der AutorIgnacio del Villar

Öffentliche Universität von Navarra. SCS-Spanien.

Aus dem Vatikan

Nur Vergebung befreit, sagt Leo XIV., während er für die Opfer des 11. September und für den Frieden betet.

Vergebung ist unerlässlich; ohne sie können wir nicht in Frieden leben. Nur Vergebung befreit und bringt das Licht zurück, sagte der Papst am Sonntag. Nach dem Angelusgebet erneuerte Leo XIV. seine Gebete für die Opfer der Anschläge vom 11. September und rief zu unserem Engagement für den Frieden auf.

Francisco Otamendi-13. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Im Anschluss an seinen Kommentar zu einer Evangeliumsstelle, die von einem grundlegenden Wert des christlichen Lebens spricht – der Vergebung –, erinnerte der Heilige Vater in der Angelus Vor zwei Tagen jährten sich die Terroranschläge vom 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika zum 25. Mal.

“Ich bete erneut für die Opfer und für alle, die weiterhin unter den Wunden dieses tragischen Tages leiden”, sagte der Papst. “In einer Zeit, in der Gewalt und Konflikte so viele Brüder und Schwestern treffen, lade ich alle ein, dafür zu beten, dass der Herr der ganzen Welt Frieden schenke.”. 

Die Erinnerung an das tragische Ereignis, das sich vor 25 Jahren ereignete, drängt uns dazu, unser Engagement für den Frieden zu erneuern, das wir der Fürsprache der Jungfrau Maria anvertrauen, zu der der Nachfolger Petri ermutigt hat.

Grundwert des christlichen Lebens: Vergebung

Vom Fenster des Apostolischen Palastes aus konzentrierte sich der Papst an einem sonnigen Tag in Rom wie gewohnt in seinem Kommentar auf die Lesungen für diesen 24. Sonntag im Jahreskreis.

Jesus lehrte und lebte Vergebung vor, selbst am Kreuz, wo er für seine Verfolger zum Vater betete mit den Worten, die wir alle kennen: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.” Es ist ein grundlegender Wert des christlichen Lebens.

So begann Papst Leo XIV. seine Katechese vor dem Angelusgebet an diesem Sonntag.

Jesus zu Petrus: Vergib “bis zu siebzigmal siebenmal”

Im heutigen Evangeliumsabschnitt stellt Petrus dem Meister genau zu diesem Thema eine Frage: “Herr”, fragt er, “wie oft muss ich meinem Bruder oder meiner Schwester vergeben, die gegen mich sündigen? Bis zu siebenmal?” Seine Worte offenbaren ein großzügiges Herz: Die Zahl Sieben symbolisiert in der Bibel Fülle, und „siebenmal vergeben“ bedeutet, mit großer Großzügigkeit zu vergeben, erklärte der Papst.

Jesu Antwort geht jedoch noch weiter: “Ich sage euch nicht siebenmal“, bekräftigt er, „sondern bis zu fünfmal.“ siebzig mal sieben”, das heißt, “jenseits aller Grenzen, ohne Maß”

Vergebung ist “unverzichtbar”.”

Der Papst betonte daraufhin: “Vergebung ist unerlässlich; ohne sie können wir nicht in Frieden leben.” Er fügte hinzu: “Früher oder später entstehen Konflikte, Anschuldigungen, Groll und Racheakte in unseren Herzen und unter den Menschen, die Beziehungen zerstören, Familien spalten und Kriege entfesseln.”. 

Nur Vergebung befreit und bringt das Licht zurück, selbst dort, wo die materielle und moralische Armut des Menschen für einen Augenblick den Horizont verdunkelt und den Weg unsicher gemacht hat, sagte Leo XIV.

Wie ein günstiger Wind 

In seiner Betrachtung verglich der Papst die Vergebung mit einem “günstigen Wind”, der “selbst die dichtesten Wolken vertreibt, bis wir die Sonne wieder sehen können. Der heilige Petrus selbst erfuhr dies mehrmals in seinem Leben; insbesondere, als er, nachdem er Jesus während der Passion verleugnet und verlassen hatte, bei der Begegnung mit dem auferstandenen Christus am Ufer des Sees eine einzige Frage hörte: ‘Simon […], liebst du mich?’, begleitet von der Einladung: ‘Folge mir nach.’“. 

Genau wie am Anfang, am Tag ihrer ersten Begegnung, als wäre nichts geschehen. Diese Nächstenliebe, die sowohl vergibt als auch heilt, wird die Mission des ersten Apostels bestätigen, schloss der Heilige Vater.

Bitte die Mutter der Barmherzigkeit

Lasst uns also die Jungfrau Maria, Mutter der Barmherzigkeit, bitten, ermutigte der Papst die Römer und Pilger auf dem Petersplatz, uns zu helfen, “immer zu vergeben, auch wenn es schwerfällt, den ersten Schritt zu tun, und mit Mut und Ausdauer das heitere und heilende Licht der Liebe zu verbreiten, das den Hass besiegt und allen Groll entwaffnet.”.

Der AutorFrancisco Otamendi

Bücher

«Licht vom Licht»: Der nicänische Glaube, der auch heute noch spricht

Ein von Monsignore Jesús Rico Pavés herausgegebener Band vereint sechs Spezialisten, um tiefer in das nicänische Glaubensbekenntnis und die Identität Jesu Christi als wahren Gott und wahren Menschen einzutauchen.

José Carlos Martín de la Hoz-13. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Monsignore Jesús Rico Pavés, Bischof von Jerez, ist derzeit Präsident der Kommission für Evangelisierung, Katechese und Katechumenat der Spanischen Bischofskonferenz und hat sich gleichzeitig die Zeit genommen, diese Teamarbeit vorzubereiten und durchzuführen, die wir jetzt besprechen. Sie wird in den kommenden Monaten sicherlich viel Gesprächsstoff bieten, da sie ein für die Kirche so zentrales Thema wie die unvergessliche Gestalt Jesu Christi, Sohn Gottes, wahrer Gott und wahrer Mensch, berührt, und darüber hinaus tun die Autoren dies auf eine neuartige und ansprechende Weise.

Natürlich beginnen wir runde Jubiläen, wie die jüngsten zum 500. Jahrestag von Luthers Wittenberger Thesen, zum 500. Jahrestag der Schule von Salamanca, zum 500. Jahrestag der Geburt Philipps II. und so weiter, immer mit großem Enthusiasmus, Öffentlichkeitsarbeit, Anfragen an Fachleute usw.

Das Problem besteht darin, dass die Protokolle der Kongresse, die anlässlich dieser runden Jubiläen stattfinden, Podiumsdiskussionen von Fachleuten, Konferenzen usw. nicht veröffentlicht werden oder nur in den Monographien spezialisierter Zeitschriften erscheinen, die nur einen kleinen Kreis von Personen erreichen, die bereits sehr gut mit dem Thema vertraut sind.

Nicäa, 1700 Jahre später

Professor Rico Pavés hat in diesem großartigen Band die Meinungen von sechs führenden Spezialisten auf dem Gebiet der spanischen Theologie zusammengetragen, in der Abhandlung der Dreifaltigkeit und Christologie die ihre Kapitel in perfekter Abstimmung verfasst haben, sodass wir nun ein Werk der Synthese von historischer Theologie und Geschichte der Theologie unter dem ambitionierten Titel “Vom nizänischen Glaubensbekenntnis zur Kirche des 21. Jahrhunderts” haben.

Als die Gedenkveranstaltungen zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nicäa (325) stattfanden, dachten wir alle an die immensen Erkenntnisse, die 1951 durch die Kongresse zum großen Konzil von Chalcedon (451) gewonnen wurden. So konnten wir in den letzten 75 Jahren zwei bedeutende Christologien herausarbeiten: die vorchalcedonische und die chalkedonische. Diese Unterscheidung hat der Forschung in dieser Zeit große Hilfe geleistet.

Als ich den Titel des Buches sah, das an das Konzil von Nicäa erinnern und gleichzeitig tiefer in die Lehre vom “Sohn Gottes”, in der Einheit und in der Heiligen Dreifaltigkeit eintauchen möchte, war ich von dem gewählten Titel berührt: “Licht vom Licht”.

Um das Konzil von Nicäa zu erörtern und seine Rezeption durch heutige Theologen zu untersuchen, gibt es sicherlich keinen prägnanteren und treffenderen Ausdruck als den, den das Konzil selbst verwendet hat und der sich im Nicäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis widerspiegelt, das sonntags in den Sonntagsmessen in der ganzen katholischen Welt rezitiert wird: “Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch den alles geschaffen ist.”.

Das Bekenntnis des Glaubens an Christus

Im Folgenden werden wir dieses von Monsignore Rico Pavés herausgegebene Werk besprechen und den Leser dringend bitten, sich diesen großartigen Band bald zu besorgen, ihn zu lesen und eigene Gedankengänge zu entwickeln. Vor allem aber bietet er Anregungen zur Meditation und Reflexion über die zweite Person der Heiligen Dreifaltigkeit, ganz in der Tradition des heiligen Athanasius, des heiligen Alexander von Alexandria und insbesondere des heiligen Hilarius von Poitiers. Denn der Heilige Geist wirkte gewiss auf dem Konzil von Nicäa, und zudem war die größte Anzahl von Bischöfen im Konzilsaal in der gesamten Kirchengeschichte anwesend. Es schien, als ob die “Gemeinschaft der Heiligen” die Angelegenheit endgültig klären wollte: weder Monophysiten noch Doketisten noch Nestorianer noch Subordinationisten: “Gott von Gott, Licht vom Licht, gezeugt, nicht geschaffen.”.  

Wie der heilige Paulus in einem seiner Briefe an die frühe Kirche erklärte: “Das Wort Gottes ist nicht gefesselt” (2 Tim 2,9), und gleichzeitig war es notwendig, die Harmonie von Glaube und Vernunft sowie die Einheit der Kirche unter einem Hirten in einem Glaubensbekenntnis zu respektieren.

Die Arius-Kontroverse

Gewiss hätte diese theologische Diskussion über den Zusammenhang zwischen der Einheit der Heiligen Dreifaltigkeit und der Verschiedenheit der drei göttlichen Personen den Spezialisten überlassen werden sollen, während das christliche Volk weiterhin an die Einheit der Natur und die drei Personen glaubte und sie im “Apostolischen Glaubensbekenntnis” bekräftigte (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 185).

Wie wir uns erinnern, gelang dem alexandrinischen Priester Arius, was vier Jahrhunderte schrecklicher Verfolgungen nicht vermochten: die Spaltung der Kirche. Mit seinen Lehren und eingängigen Liedern trug Arius die Debatte auf die Straßen und Marktplätze, um eine trügerische, aber “rationalistische” Doktrin einzuführen: Jesus sei vollkommen, wunderbar, voller immenser Eigenschaften und Tugenden und verdiene es aufgrund seines Leidens und Todes, Gott genannt zu werden, doch in Wirklichkeit sei er nicht Gott, da er dem Vater grundlegend unterlegen sei.

Leider lehnten die Arianer die Erlösung durch Christus, den Opferwert der Messe und die übernatürliche Gnade, die den Christen zuteilwerden sollte, ab. Indem sie Jesus als großen Propheten, aber nicht als Gott bezeichneten, gingen sie zudem ein Bündnis mit dem Islam ein, der im 18. Jahrhundert, nach dem Einmarsch der Muslime in Spanien und dem Ende des Westgotenreichs, schließlich auch die verbliebenen Arianer in seine Gemeinschaft aufnahm.

Das Konzil von Nicäa diente dazu, einen Begriff zu finden, der die Wesensgleichheit Jesu Christi mit dem Vater ausdrückt. Der Begriff “homoousion” erwies sich als geeignet (258), und die Zustimmung war einstimmig. Sowohl vor als auch nach dem Konzil war er Gegenstand von Diskussionen und Überlegungen. Es musste sich jedoch erst noch in der Praxis beweisen, dass ein Begriff, der nicht in der Heiligen Schrift vorkommt, funktionieren kann. Bis heute hat er sich bewährt, und es hat sich auch gezeigt, dass andere Begriffe die derzeit verwendeten ersetzen können, da “das Wort Gottes nicht gebunden ist”. Dies musste jedoch erprobt werden. So konnte beispielsweise der Begriff “Kirche der Gemeinschaft” neben dem Begriff “Kirche als das Volk Gottes in Bewegung” bestehen und ihn sogar übertreffen. Schließlich ist das Konzept des Menschen “als Beziehung” in der theologischen Anthropologie praktisch dominant geworden.

Jesús Rico Pavés (Hrsg.), Licht vom Licht. Vom nicänischen Glaubensbekenntnis zur Kirche des 21. Jahrhunderts, PPC, Madrid 2026, 690 S.

Licht vom Licht. Vom Nicäischen Glaubensbekenntnis zur Kirche des 21. Jahrhunderts

Autor: Jesús Rico Pavés (Koordination)
Leitartikel: PPC
Jahr der Veröffentlichung: 2026
Seiten: 690
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Berufung

Die 5 Tugenden, die Fulton Sheen zu einem Meister der Heiligkeit machten

Die bevorstehende Seligsprechung von Fulton Sheen stellt einen weiteren Schritt in der Anerkennung eines Lebens dar, das Christus und dem Dienst an der Kirche gewidmet war.

OSV / Omnes-13. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

- Jude Andrew Link, Programmdirektor für die Seligsprechung von Fulton Sheen in St. Louis.

«Welche Tugenden verkörpert Sheen Ihrer Meinung nach?» Diese Frage kam von einer Mitschwester, die ihr Klassenzimmer für den Schulbeginn vorbereitete. Hier in Peoria, Illinois, läuft der Unterricht schon seit einigen Wochen. In anderen Teilen des Landes hatten Schüler und Lehrer aber erst diese Woche ihren ersten Schultag. Die Schwester gestaltete ein Wandbild über Heilige und Tugenden.

Ich habe immer wieder über diese Frage nachgedacht. Seine Seligsprechung zeigt, dass die Kirche Sheen als einen Mann von heldenhafter Tugend betrachtet. Fulton Sheen, der bald darauf seliggesprochen werden sollte, war zweifellos ein Mann des Glaubens. Seine tiefe und persönliche Hingabe an Jesus Christus zeigte sich in seinem bekannten täglichen Gebet.

«Wenn ihr etwas über Gott erfahren wollt», sagte er, «dann kniet nieder.» Am Tag seiner Ordination versprach Sheen, jeden Tag eine heilige Stunde zu widmen, und seine Treue zu diesem Versprechen bereitete ihn darauf vor, die Früchte des theologischen Glaubens zu empfangen.

Das Licht des Glaubens erleuchtete seinen Verstand und schenkte ihm ein tiefes Verständnis der Geheimnisse Christi, was sich wiederum auf seine Lehre, Predigt und sein Schreiben auswirkte und ihnen eine vom Geist geborene Kraft verlieh.

Ihre Stärke: das Gebet

Er kannte Christus durch sein Studium, aber er lernte ihn durch das Gebet wirklich kennen.

Diese Treue hatte manchmal ihren Preis. In «Schatz aus Lehm» beschreibt er, welche Anstrengungen er unternahm, um seine tägliche Verabredung mit Gott einzuhalten, selbst in Zeiten spiritueller Trockenheit und Ablenkung, oder wie er sich versehentlich in einer Kirche in Chicago einschloss, aus dem Fenster kletterte und in den Kohlenkeller stürzte.

Der Herrgott belohnte seine Treue auf die ergreifendste Weise, indem er Sheen am 9. Dezember 1979 während seiner Heiligen Stunde endgültig begegnete, um seinen treuen Jünger zum Haus des Vaters zu führen.

Die Heilige Stunde war der Mittelpunkt in Fulton Sheens Leben, der Ort, an dem er seine Identität fand, Inspiration für seine Lehre schöpfte und Kraft für die vor ihm liegenden Aufgaben sammelte. Sie war die Quelle seiner bewundernswerten Integrität. Er blieb stets derselbe Mensch, ungeachtet der Situation oder des Publikums; er fühlte sich unter Reichen und Berühmten genauso wohl wie unter der Putzfrau und dem Straßenkehrer.

Nächstenliebe

Seine Erzählungen zeigen jedoch, dass er sich unter den Armen und Einfachen am wohlsten fühlte. Er berichtete von dem Straßenkehrer in Rom, der von den zum Zweiten Vatikanischen Konzil versammelten Kardinälen und Bischöfen wenig beeindruckt war und der ihn daran erinnerte, dass der einfache Mann, der seine Arbeit aus Liebe zu Gott verrichtete, etwas Wertvolleres tat als jede «wichtige» Aufgabe, die aus anderen Gründen übernommen wurde.

Diese spirituelle Vision förderte einen tiefen Respekt vor jedem Einzelnen und vor der Weisheit und Ehrlichkeit des einfachen Mannes. Dieser Respekt entsprang seiner Liebe zu Gott, die es ihm ermöglichte, jeden Menschen als Bruder oder Schwester zu sehen, mit einer tiefen und praktischen Nächstenliebe – einer Liebe, die seinen Eifer für die Seelen beflügelte und seine Predigt- und Missionstätigkeit trug.

Sheen, ein fleißiger Arbeiter

Fulton Sheen war für sein großes Engagement in seiner Arbeit bekannt. Als Universitätsprofessor zerriss er am Ende jedes Semesters seine Vorlesungsmitschriften und schrieb sie jedes Semester neu, um sich dem Stoff mit klarem Kopf nähern zu können.

Er investierte über 30 Stunden in die Vorbereitung jeder einzelnen Fernsehfolge und übte seine Schauspielkunst in mehreren Sprachen. Man könnte Sheen leicht als Workaholic abstempeln, doch vielleicht war es eine Form der Askese, eine Art spirituelle Disziplin und Pflichterfüllung, die sich der Selbstzufriedenheit widersetzte, die mit Erfolg einhergehen kann, und der Anmaßung, die eigene Arbeit mit dem Argument «Ich weiß ja schon, wie es geht» zu vernachlässigen.

Gehorsam

Alle seine Aktivitäten – Predigen, Lehren, Schreiben, Radio- und Fernsehauftritte, Missionsarbeit – standen im Dienst der Kirche und waren Ausdruck seines unerschütterlichen Gehorsams gegenüber Christus und der Kirche, wie er auch von seinen hierarchischen Vorgesetzten demonstriert wurde.

In diesem Akt des Gehorsams war seine Vision klar, und er trat Kardinal Francis Spellman als Gleichgestellter entgegen, wenn er es für nötig hielt. Dieser Gehorsam war, wie jeder Gehorsam irgendwann ist, in seinen späteren Jahren eine Feuertaufe, eine Prüfung, die er aus Liebe zu Christus und seinem Leib, der Kirche, annahm und sich ihr stellte.

In den turbulenten und verwirrenden 1960er und 70er Jahren entschied sich Sheen, der über eine Plattform und ein Publikum verfügte, für Diskretion und vermied es bewusst, seine Meinungsverschiedenheiten mit der Kirche öffentlich zu machen. In seiner Autobiografie erwähnt er sie nur vage.

Geduld

Sein Glaube an Christus, der in seiner Kirche gegenwärtig war, und sein Gehorsam selbst angesichts des Falls von Mitgliedern und Führern verliehen seiner Liebe jene Ausdauer und Opferbereitschaft, die die mitunter als altmodisch geltende Tugend der Geduld auszeichnet. Seine Prüfungen und körperlichen Leiden im letzten Jahrzehnt seines Lebens verwandelten ihn in Christus, das Opfer, und machten ihn so zu einem Zeugen der unvergänglichen Realität christlicher Hoffnung.

Es ist daher kein Wunder, dass der heilige Johannes Paul II. Sheen nur zwei Monate vor seinem Tod im Jahr 1979 sagte: «Du bist ein treuer Sohn der Kirche.» Der polnische Papst sah in dem gebrechlichen Bischof einen Mann, dessen ganzes Leben und seine Identität Christus geweiht und in den Dienst der Kirche gestellt waren.

Am 24. September wird der Nachfolger des heiligen Johannes Paul II. durch seinen Vertreter, Kardinal Luis Antonio Tagle, Fulton Sheen seligsprechen. Mit diesem Akt schenkt uns die Kirche, unsere Mutter, einen Lehrer und Wegweiser. Sie zeigt damit, dass Sheens Lehre und Schriften uns im Glauben prägen können und sein Leben durch die Nachahmung seiner heldenhaften Tugend ein Vorbild der Heiligkeit ist. Während im September die Klassenzimmer in den Vereinigten Staaten wieder gefüllt werden, sind Katholiken eingeladen, einen neuen Lehrer an der Schule der Heiligkeit kennenzulernen: Erzbischof Fulton Sheen.

Die Dominikanerin Schwester Jude Andrew Link gehört dem Orden der Dominikanerinnen von Maria, Mutter der Eucharistie, an. Sie unterrichtet Theologie an der Peoria Notre Dame High School und leitet das Programm zur Seligsprechung von Fulton Sheen in St. Louis.

Der AutorOSV / Omnes

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Aus der FederEloy Asenjo Carpintero

Der Mut zu unterscheiden

Leo XIV. ermutigt junge Menschen, keine Angst vor ihrer Berufung zu haben und inmitten des Lärms der Welt in der Stille nach der Stimme Gottes zu suchen.

13. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

In Anlehnung an die historischen und zeitlosen Worte «Fürchtet euch nicht!», mit denen der heilige Johannes Paul II. sein Pontifikat eröffnete, hinterließ Papst Leo XIV. bei seinem jüngsten Besuch in Madrid einen tiefen Eindruck. Diese Worte, die alle einluden, Christus die Türen weit zu öffnen, schienen auf der Plaza de Lima neues und lebendiges Leben zu empfangen und den Geist einer Gebetswache, die sich den Strömungen der modernen Gesellschaft widersetzte, vollkommen zu verkörpern.

Vom ersten Moment an war die Botschaft des Papstes direkt, unmissverständlich und ohne Umschweife. Vor der beeindruckenden Menge von über 500.000 jungen Menschen, die den Paseo de la Castellana füllten, betonte Leo XIV. die Dringlichkeit des persönlichen Engagements. «Habt niemals Angst, über eine Berufung nachzudenken», erklärte er entschieden auf eine Frage der jungen Marina. Dieser ermutigenden Botschaft folgte unmittelbar seine Antwort an Fernando, in der er die gesamte Zuhörerschaft daran erinnerte, dass Ehe und Familiengründung an sich eine Berufung seien, vor der man sich ebenfalls nicht fürchten solle.

Um diesen anspruchsvollen Entscheidungsprozess zu lenken, teilte der Papst seine eigenen Vorbilder und schlug so eine Brücke zwischen der Moderne und der lebendigen Tradition der Kirche durch Heilige, die trotz der Jahrhunderte die Menschen auch heute noch herausfordern. Er erinnerte daran, wie ihn die Gestalt des heiligen Augustinus im fünften Jahrhundert und dessen existenzielle Ehrlichkeit in seiner Jugend zu der Frage geführt hatten: «Wenn sie es konnten, warum kann ich es nicht?» Neben dem heiligen Augustinus von Hippo hob er die Kühnheit des heiligen Johannes Chrysostomus hervor, eines Giganten des vierten Jahrhunderts, dessen Beredsamkeit aus der absoluten Übereinstimmung zwischen seinen Predigten und seinem Leben erwuchs; ein Hirte, der nicht zögerte, vor dem Kaiser selbst seine Stimme für die Gerechtigkeit zu erheben.

Der Blick des Papstes verweilte auch auf hispanischen Persönlichkeiten, die sich durch beeindruckende Nächstenliebe und soziales Engagement auszeichneten. Er erwähnte den heiligen Thomas von Villanova, den augustinischen Reformator des 16. Jahrhunderts, bekannt als «Bischof der Armen», der seine Mitbrüder im Klerus eindringlich ermahnte, «im Gebet, in einem keuschen Leben und im Gehorsam auszuharren». In diesem Sinne stellte er den heiligen Toribio de Mogrovejo in den Mittelpunkt, den Missionar, der ebenfalls im 16. Jahrhundert eifrig gegen die Missstände und die Korruption seiner Zeit in Peru kämpfte. All diese Persönlichkeiten zeigen, dass Heiligkeit kein abstraktes Konzept ist, das in einer Vitrine präsentiert wird, sondern ein attraktives und gegenkulturelles Vorbild. Sie sind Beispiele – wie die vieler guter Menschen, die heute leben –, die uns einladen, über die Schlagzeilen hinauszublicken und das zu entdecken, was Papst Franziskus die «Heiligen von nebenan» nennt.

Die große Frage, die die Castellana beschäftigte, war jedoch, wie man in einer von Reizen überfluteten und hypervernetzten Welt Gottes Schwingung spüren kann. Leo XIV.s Antwort auf die tiefgreifende Sorge des jungen Manu war eindeutig: innere Stille. Der Heilige Vater warnte vor dem «Lärm tausend Stimmen» und den Täuschungen der sozialen Medien, die Lügen und flüchtige Ideologien verbreiten, und stellte ihnen die aufrichtige Suche nach Wahrheit gegenüber. Mit seinen eigenen Worten: Erst in der Erfahrung der Stille entscheiden wir, welche Geräusche wir ignorieren und wo die Wahrheit unverfälscht bleibt.

Diese theoretische Stille wurde auf eindrucksvolle Weise greifbar und körperlich erfahrbar, als die überwiegende Mehrheit der Menge niederkniete, um Jesus im Allerheiligsten anzubeten. In einer Szene, die angesichts des üblichen Tempos einer Großstadt wie Lima fast undenkbar gewesen wäre, verwandelte sich die Plaza de Armas in ein neues Bethanien. Inmitten der Menge entstand ein Raum absoluter Intimität – ähnlich dem, den Martha, Maria und Lazarus mit dem Meister teilten –, ideal, um Sorgen, Leiden und Pläne anzuvertrauen. Diese intime und tiefgreifende Erfahrung ist alles andere als eine einsame Oase; sie wiederholt sich immer wieder in unzähligen Pfarreien, in denen die eucharistische Anbetung ein wesentlicher Bestandteil der Seelsorge ist.

Gerade in dieser Oase des Friedens gewinnt die wohl wichtigste und mutigste Frage, die ein junger Mensch stellen kann, an Bedeutung: «Herr, was willst du von mir?» Gott hat, wie Mütter und Väter mit ihren Kindern, für jeden von uns eine wunderbare Geschichte geplant. Letztlich ist der Aufruf des Papstes eine Einladung zu existenziellem Mut, demselben Mut, an den ein Priester erinnerte, als er einigen zögernden Jugendlichen die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments und die Christusfigur auf ihrem Altarbild erklärte. Eine Lektion, die meiner Meinung nach tiefgreifend ist – sowohl für alle, die auf dem Paseo de la Castellana waren, als auch für diejenigen, die die Ereignisse in den Medien verfolgten – und deren abschließende Empfehlung mir bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben ist.

«"Nur zu! Geh da rein, sieh ihn dir an und sag ihm, dass du ihn nicht liebst.".

Der AutorEloy Asenjo Carpintero

Aktuelles

Monsignore Arellano: “Im Herzen der Kirche von Barbastro-Monzón steht Torreciudad als ein wahrer Leuchtfeuer der Hoffnung.”

Die Esplanade von Torreciudad war gefüllt mit Familien, Kindern und Freiwilligen aus ganz Spanien, um den 34. Marianischen Tag der Familie unter dem Motto “Treffen der Familien um die Mutter” zu feiern.

Maria José Atienza-12. September 2026-Lesezeit: 7 Minuten

Der Dekan des Tribunals der Römischen Rota und bevollmächtigte Kommissar für Torreciudad, Monsignore Alejandro Arellano Cedillo, leitete die 34. Ausgabe des Marianischen Familientages in Torreciudad, an der rund 7000 Menschen teilnahmen. 

Die Veranstaltung findet zudem im Kontext des komplexen Prozesses statt, den dieser Marienkomplex seit 2023 mit dem Bistum Barbastro-Monzón durchläuft – ein Prozess, der von mehreren Meinungsverschiedenheiten geprägt ist. Die jüngste davon ereignete sich erst kürzlich… 24 Stunden vor der Feier dieses Tages. Die in der jüngsten Erklärung der Diözese Barbastro zum Ausdruck kommende Spannung war jedoch an einem Tag nicht erkennbar, an dem die Anwesenden sogar applaudierten, als Monsignore Arellano Cedillo hat den Bischof von Barbastro Monzón ernannt. 

Ein Tag ähnlich den vorherigen 

Der Tag begann mittags mit einem Gebet und den traditionellen Gaben von Familien und verschiedenen lokalen Organisationen. In seiner Predigt erwähnte Bischof Arellano die Anwesenheit des Regionalvikars der Prälatur in Spanien, Ignacio Barrera, “dessen Anwesenheit uns ehrt und die Bande unserer kirchlichen Gemeinschaft stärkt”, und begrüßte “die Rektoren dieser Kirche, Pater Ángel Lasheras und Pater José Mairal”, womit er die Einheit zwischen den von der Prälatur und dem Bischof ernannten Amtsträgern zum Ausdruck brachte., der Ursprung der aktuellen Situation in Torreciudad.

“Glaube ist keine isolierte Erfahrung.”

Arellano hielt eine verbindende Predigt, in der er das Wirken und den Geist von Torreciudad in den breiteren Kontext der universalen und lokalen Kirche einordnete. In diesem Zusammenhang erinnerte er an “die Hirten, die das Bistum Barbastro-Monzón geleitet haben” und dankte für das Beispiel des “heiligen Josemaría Escrivá, eines Sohnes dieses Landes, der es verstand, im Alltag den Ort zu entdecken, an dem Gott uns begegnet und mit seiner Gnade unser tägliches Dasein verwandelt”.

Die Familie und ihre Rolle im Leben der Kirche standen im Mittelpunkt der Predigt des Dekans des Tribunals der Rota, der daran erinnerte, dass “Glaube niemals eine isolierte Erfahrung oder ein Abenteuer ist, das wir allein unternehmen: Jeder empfängt eine Geschichte, Bindungen, eine Familie und eine Berufung, die Teil einer größeren Geschichte sind, jener Geschichte, die Gott mit unendlicher Weisheit und Barmherzigkeit führt.”. 

So betonte er: “Christliche Familien sind Teil einer lebendigen Kette des Glaubens und der Gnade, in der das Empfangene zum Geschenk für die Nachfolgenden wird: Eltern, die ihren Kindern das Beten beibringen; Ehepartner, die geduldig die Kunst des Vergebens und des Neuanfangs pflegen; Großeltern, die das Familienleben durch ihre Gebete stärken; junge Menschen, die aufrichtig Gottes Willen suchen. Ihr alle baut die Kirche auf.”. 

Monsignore Arellano betonte außerdem: “In Nazareth nahm die göttliche Liebe die Gestalt eines Zuhauses an. Aber Nazareth war auch das Zuhause, in dem die Liebe die Sprache eines bewährten Glaubens lernte. Gerade in der Prüfung offenbart sich die Wahrheit dieser unvergänglichen Liebe.”. 

In diesem Sinne fuhr er fort: “Die Familie durchläuft einen wahrhaft epochalen Wandel.” Er sprach die häufigsten Probleme an, mit denen Familien heute konfrontiert sind: “Die Einsamkeit, die so viele Herzen erfüllt, die Schwierigkeit, eine unzerbrechliche Liebe aufzubauen, die Wunden, die so oft im Stillen erlitten werden, und die Versuchung, so zu leben, als sei Gott überflüssig.” “In diesem Zusammenhang”, betonte er, “hat die Aufforderung von Papst Leo XIV., den Familien besondere seelsorgerische Aufmerksamkeit zu schenken und sie in ihren Freuden und Schwierigkeiten zu begleiten, eine ganz besondere Bedeutung.”. 

Ein Leuchtfeuer für Familien 

Monsignore Arellano hob die Arbeit von Torreciudad hervor und bemerkte: “Im Herzen dieser Kirche von Barbastro-Monzón steht Torreciudad als ein wahrer Leuchtfeuer der Hoffnung für Familien.”. 

Er erwähnte auch die Tausenden von Menschen, die jedes Jahr die Jungfrau Maria im neuen Tempel von Torreciudad besuchen: “In diesem Tempel empfängt Maria ihre Kinder mit der Zärtlichkeit einer Mutter, die versteht, tröstet und ihnen nahe ist. Hier kann jede Familie von ihr lernen, den Glauben inmitten von Schwierigkeiten zu bewahren, zu vertrauen, wenn der Weg beschwerlich wird, und unter dem barmherzigen Blick Christi zu bleiben.”. 

Zum Schluss bat der bevollmächtigte Kommissar von Torreciudad “Unsere Liebe Frau von den Engeln von Torreciudad, uns die Gnade zu gewähren, zu verstehen, dass Heiligkeit kein Erbe ist, das der Vergangenheit vorbehalten ist, sondern ein lebendiger Ruf, den Gott heute, hier und jetzt an jeden von uns richtet.”.

«Wir warten in Torreciudad auf den Papst.»

Am Ende der Messe dankte Rektor Ángel Lasheras Monsignore Arellano ausdrücklich für seine Anwesenheit an diesem Tag und überbrachte ihm eine Botschaft für Papst Leo XIV.: «dass wir ihn sehr lieben und ihn im Heiligtum erwarten, damit er es kennenlernen kann.».

Papst Leo XIV. hat seinerseits den Teilnehmern dieses Tages seinen apostolischen Segen übermittelt.

50 Jahre Torreciudad, so wie es heute verstanden wird

Mit diesem Tag schließt der Marienkomplex das halbe Jahrhundert seines Bestehens ab. Das neue Heiligtum wurde von dem heiligen Josemaría Escrivá initiiert und am 7. Juli 1975 mit einer Messe zum Gebet für die Seele des Gründers des Opus Dei eingeweiht, der wenige Tage zuvor in Rom gestorben war. 

Als Redner auf der diesjährigen Konferenz werden das Influencer-Ehepaar Quique Mira und María Lorenzo, Gründer von Aute und Proyecto Caná, mit den Anwesenden über Themen wie Familie, junge Menschen und Liebe oder Ehe in der heutigen Zeit diskutieren. 

Tagsüber wurden außerdem grundlegende Hygieneartikel gesammelt, die für bedürftige Familien bestimmt sind und in Zusammenarbeit mit Cáritas Diocesana de Barbastro-Monzón verteilt werden. 

Glaubenszeugnisse: Quique Mira und María Lorenzo

Nach der Messe verteilten sich die Familien zum Mittagessen auf der Esplanade des Heiligtums. Später teilten Quique Mira und María Lorenzo, die Schöpfer familienorientierter Inhalte und Gründer von Aute und Proyecto Caná, einem Projekt zur digitalen Evangelisierung, dort ihr Glaubenszeugnis in einem Gespräch über Partnersuche, Ehe und Familie. Das junge Paar sprach zu den fast siebentausend Teilnehmern des Marianischen Familientags im Heiligtum von Torreciudad, wo sie ihre eigenen Glaubenserfahrungen und ihren Bekehrungsweg schilderten. 

“Ich war enttäuscht von mir selbst, weil ich mich so weit entfernt hatte, ich war nicht mehr die Maria, die ich einmal war. Den Film anzusehen …“ Die Die Passion Christi, ”Und durch sein Opfer wurde mein Herz erweckt und ich verstand die Liebe Gottes“, sagte María Lorenzo und betonte, dass ”den Glauben zu leben eine konkrete Beziehung zu einer konkreten Person ist, nämlich Jesus Christus“. 

Quique gestand seinerseits: “In dem Moment, als ich begann, in meinem Leben Stille zu stiften und den Herrn hineinzulassen, da hat die neue Definition der Liebe Einzug gehalten.”. 

Für ihn und María liegt der Schlüssel zu einer glücklichen Ehe in einer “dreiseitigen Liebesbeziehung”. Quique erklärte dies mit einem Satz seines geistlichen Begleiters: “Mery mag die Frau deines Lebens sein, aber Gott ist die Liebe deines Lebens.” Der junge Katalane bekräftigte, dass es seine Mission sei, seine Frau in den Himmel zu führen, und dass “wir nur dann eine dreiseitige Ehe mit Gott führen können, wenn wir den Herrn in unser Leben einladen, denn er ist es, der uns die Kraft zur Liebe gibt.”.

Mit ihrem Zeugnis wollen Quique und María vor allem die jüngeren Generationen erreichen – ein Ziel, das bei der Feier dieses Tages seit zwei Jahren verfolgt wird, wie der Kommunikationsdirektor von Torreciudad, José Alfonso Arregui, betont hat: “Wir wollen dem Tag einen frischeren Stil geben, denn das ist die Linie, die wir verfolgen wollen, die der Familie.”.

Eine große Familie

Arregui erklärte, dass die Besucherzahl des Heiligtums an diesem Tag üblicherweise zwischen sechs- und achttausend liegt und dass es dieses Jahr etwa siebentausend Menschen seien. Einige besuchen Torreciudad zum ersten Mal, für manche Familien ist es jedoch bereits Tradition, ein Wochenende im September dafür zu reservieren. Mercedes Valdecantos aus Madrid gehört dazu: “Ich habe an allen 34 Gebetstagen teilgenommen; ich habe keinen einzigen verpasst”, bekräftigte sie. Der größte Unterschied zu den Vorjahren sei die Atmosphäre: “Friedlicher, beschaulicher und von tiefer Andacht geprägt.” Sie versicherte: «Ich fühle mich hier wie zu Hause.”.

Wie Mercedes' Familie besucht auch Pablo Frailes Familie die Veranstaltung seit mehreren Jahren in Folge. “Ich liebe, wie immer, die familiäre Atmosphäre hier und die Verehrung der Jungfrau Maria”, sagte er. Obwohl er mit seiner Frau und seinen fünf Kindern kommt, schließen sie sich üblicherweise den anderen Familien der Schulen Montealto und El Prado in Madrid an.

Die Arbeit von Freiwilligen

Fraile hob auch die akribische Arbeit der über zweihundert Freiwilligen hervor, die sich unermüdlich für einen reibungslosen Ablauf einsetzen. Oriol Saló, ein katalanischer Student und Freiwilliger, hob ein Detail besonders hervor: “Die Menschen sind sehr fröhlich, bemühen sich um eine gute Atmosphäre und zeigen ihre Dankbarkeit.” Er erklärte: “Wir sind die operative Unterstützung für all jene, die ein ganzes Jahr lang diese Veranstaltung vorbereitet haben.” Er und seine Kollegen waren unter anderem für die Zugangskontrolle zum Heiligtum, die Organisation der von den Gläubigen dargebrachten Gaben und die Erledigung praktischer Aufgaben zuständig. 

Es gibt auch viele erfahrene Freiwillige. So wie Marcela Ruiz, eine Venezolanerin aus Barcelona, die überzeugt ist, dass es immer eine gute Entscheidung ist: “Freiwilligenarbeit ist eine fantastische Sache; es ist toll zu sehen, was alles zur Vorbereitung der Veranstaltung dazugehört und wie die Familien sie genießen. Man merkt, dass wir der Jungfrau Maria nahe sind. Man arbeitet hier, aber man bekommt so viel von den Menschen zurück.”. 

Cristina Gracia, ebenfalls Freiwillige, betonte den eher apostolischen Charakter des Tages: “Es ist eine Gelegenheit, das Charisma des Werkes weiterzugeben, indem wir unsere Arbeit mit größtmöglicher Freude leben und versuchen, den Himmel zu verdienen.”.

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Aus dem Vatikan

Der Vatikan gibt bekannt, dass es im 21. Jahrhundert mehr als 1700 neue Märtyrer gibt.

Die vatikanische Kommission für neue Märtyrer – Zeugen des Glaubens – hat bereits mehr als 1700 Märtyrer des 21. Jahrhunderts identifiziert. Bezüglich der möglichen Einleitung von Seligsprechungsverfahren erklärte Kardinal Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse: “Heiligkeit bedeutet nicht nur, offiziell heiliggesprochen zu werden.”.

Francisco Otamendi-12. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Die im Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse eingerichtete Kommission für neue Märtyrer – Zeugen des Glaubens sammelt auch im 21. Jahrhundert weiterhin Informationen über Christen, die in aller Welt ihr Leben für das Evangelium gegeben haben. 

Wenn am 14. September 2025 (dem Geburtstag von Papst Leo XIV.: er wird dieses Jahr 71) die Vatikanische Kommission sprechen Von fast 1.700 “neuen Märtyrern und Zeugen des Glaubens” geht die Kommission davon aus, dass es im Jahr 2026 mehr als 1.700 dokumentierte Zeugnisse geben wird.

Die Kommission Den Vorsitz führen Erzbischof Fabio Fabene, Sekretär des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, und Professor Andrea Riccardi, Vizepräsident, der diese Woche zusammen mit Kardinal Semeraro, Präfekt des Dikasteriums, eine Sondersitzung am kommenden Dienstag, dem 15. September, im Augustinianum Patristic Institute in Rom zum Thema “Das 21. Jahrhundert: Eine neue Ära der Märtyrer?” ankündigte.

Erzbischof Fabio Fabene, Sekretär des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse und Präsident der Kommission für “Neue Märtyrer”, und der Historiker Andrea Riccardi, Vizepräsident der Kommission, im Vatikan am 8. September 2025 (CNS Photo/Pablo Esparza).

Kardinal Semeraro: “Nicht alle Heiligen werden heiliggesprochen.”

Eine häufig gestellte Frage in diesem Zusammenhang ist, ob alle neuen Märtyrer, die in dem von der Kommission erstellten und dokumentierten Katalog aufgeführt werden, heiliggesprochen werden.

“Die Gnade der Heiligkeit in der Kirche manifestiert sich in den Heiligsprechungen, wenn auch nicht vollständig”, sagte Kardinal Marcelo Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, in seiner Rede. Sprache.

Um den ‘hohen Standard des gewöhnlichen christlichen Lebens’ hervorzuheben’

“Selbstverständlich ist es nicht ausgeschlossen”, fügte der Kardinal hinzu, “dass für einige der im Katalog aufgeführten Personen unter den erforderlichen Voraussetzungen die Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung eingeleitet werden können. Hervorzuheben ist jedoch der ‘hohe Standard des alltäglichen christlichen Lebens’, auf den der heilige Johannes Paul II. in Novo Millennio Ineunte hinweist.“, Nr. 30 und die Heiligkeit, die ‘in greifbarer Nähe’ ist und an die Papst Franziskus in Gaudete et Exsultate erinnert., Nr. 6-8”.

“Anthropologischer Wert christlicher Heiligkeit”: Fähigkeit, für die Wahrheit zu leiden

Kardinalpräfekt Marcello Semeraro sprach auch vom “anthropologischen Wert der christlichen Heiligkeit”, der sich in der “Fähigkeit, für die Wahrheit zu leiden” zusammenfassen lasse.

Er tat dies mit einem längeren Zitat von Benedikt XVI.: “Mit anderen und für andere zu leiden; für Wahrheit und Gerechtigkeit zu leiden; aus Liebe zu leiden und ein Mensch zu werden, der wahrhaft liebt: Dies sind grundlegende Elemente der Menschlichkeit, deren Aufgabe den Menschen selbst vernichten würde. Doch es stellt sich erneut die Frage: Sind wir dazu fähig?…”

“Dafür brauchen wir auch Zeugen, Märtyrer, die sich ganz hingegeben haben, um uns dies Tag für Tag zu beweisen” (das Zitat von Benedikt XVI. fährt fort). “Wir brauchen sie, damit sie selbst bei den kleinen Entscheidungen des Alltags das Gute dem Komfort vorziehen, im Wissen, dass dies genau das ist, wie wir das Leben wirklich leben. Wir wiederholen: Die Fähigkeit, für die Wahrheit zu leiden, ist das Maß der Menschlichkeit» (Spe Salvi, Nr. 39).

Ökumenischer Wert 

Abschließend hob der Kardinal den ökumenischen Wert der Initiative hervor, den der heilige Johannes Paul II. von Anfang an für die Kommission angestrebt hatte. Bereits in seiner Enzyklika Ut unum sint (1995) schrieb er: ‘In einer theozentrischen Sichtweise haben wir Christen bereits ein gemeinsames Martyrium. Dies zeigt, wie Gott auf einer tiefen Ebene die Gemeinschaft der Getauften in der höchsten Forderung des Glaubens, die sich im Opfer des Lebens manifestiert, aufrechterhält’ (Nr. 84).

Der Kardinalpräfekt erwähnte an dieser Stelle erneut Papst Franziskus, der bei der Einsetzung der Kommission im Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse betonte, dass deren Arbeit “es ermöglichen wird, die von der Kirche offiziell anerkannten Märtyrer neben die dokumentierten Zeugnisse – und davon gibt es viele – dieser unserer Brüder und Schwestern in ein weites Panorama einzuordnen, in dem die eine Stimme des christlichen Martyriums widerhallt.”.

Konferenz nächste Woche

Die eingangs erwähnte Konferenz findet am 15. September 2026 im Päpstlichen Athenäum Augustinianum in zwei Sitzungen statt. Das Programm können Sie hier einsehen. hier.

Am 16. werden die Redner und Teilnehmer in einer Sonderaudienz von Papst Leo XIV. empfangen, der erklärte: “[…] wir können und wollen nicht vergessen. Wir wollen uns erinnern. Wir tun dies in der Gewissheit, dass, wie in den ersten Jahrhunderten, auch im dritten Jahrtausend “das Blut der Märtyrer der Same neuer Christen ist” (Tertullian).”.

Der AutorFrancisco Otamendi

Digitaler Schutz für Teenager. Reicht es aus, ihnen die Handys wegzunehmen?

Das digitale Wohlbefinden von Minderjährigen wird nicht mehr allein als Angelegenheit der individuellen Verantwortung betrachtet, sondern zunehmend als gesellschaftliche Verantwortung.

12. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Vor einigen Monaten bekam ein Teenager Panikattacken. Er schlief schlecht, war reizbar und suchte ständig nach Ausreden, um die Schule zu schwänzen. Seine Eltern dachten, es sei nur eine Phase, bis sie herausfanden, was wirklich los war.

In einem digitalen Gruppenchat mit seinen Klassenkameraden fingen sie an, sich über ihn lustig zu machen. Dann folgten Memes, verletzende Kommentare, manipulierte Fotos und private Nachrichten. Was früher mit dem Schulschluss endete, setzte sich nun in seinem Zimmer, auf seinem Handy, die ganze Nacht hindurch fort. Es gab keinen Ort mehr, an dem er sich völlig sicher fühlen konnte.

Mobbing war in ihr Zuhause eingedrungen.

Dieser Fall, der hier zwar nur kurz zusammengefasst dargestellt wird, spiegelt eine Realität wider, mit der viele Familien konfrontiert sind. Soziale Medien können Räume für Kommunikation, Kreativität und Vernetzung sein, aber sie können auch Vergleiche, Demütigungen, sozialen Druck und Isolation verstärken.

Die Wissenschaft mahnt uns zur Aufmerksamkeit. Die Amerikanische Psychologische Vereinigung warnt davor, dass bestimmte negative Online-Erfahrungen – wie Diskriminierung, Hass und Cybermobbing – mit einer Zunahme von Angst- und Depressionssymptomen bei Teenagern in Verbindung gebracht werden können. 

Deshalb ist eine aktuelle Meldung aus den USA besonders bedeutsam: Meta hat mit den Behörden mehrerer Bundesstaaten eine Vereinbarung getroffen, um neue Kinderschutzmaßnahmen auf Facebook und Instagram einzuführen. Diese umfassen ein tägliches Nutzungslimit von zwei Stunden, Nachtbeschränkungen zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr, das Stummschalten von Benachrichtigungen während der Schulzeit, das Ausblenden von “Gefällt mir”-Angaben, eine verbesserte Altersverifizierung und erweiterte elterliche Kontrollmöglichkeiten. 

Über die rechtlichen Details hinaus gibt es eine Botschaft, die wir nicht ignorieren sollten: Das digitale Wohlbefinden von Minderjährigen wird nicht mehr allein als Frage der individuellen Verantwortung betrachtet, sondern zunehmend als gesellschaftliche Verantwortung.

Hier stellt sich jedoch eine unangenehme Frage: Reicht es für Plattformen aus, einfach nur Grenzen zu setzen?

NEIN.

Wir müssen außerdem etwas wiederentdecken, das viel älter ist als jedes soziale Netzwerk: Familienleben.

Das Handy sollte nicht zum präsentesten Mitglied unserer Familie werden.

Zuhause muss wieder der Ort werden, an dem wir uns in Ruhe unterhalten, einander in die Augen schauen, unsere Sorgen teilen, zusammen lachen, streiten und uns wieder versöhnen können. Wir müssen wieder miteinander reden.

Denn ein Teenager, der weiß, dass er sich an seine Eltern wenden kann, wenn ihm etwas wehtut, verfügt über eine außerordentlich wertvolle Schutzressource: die Beziehung.

Die Lösung besteht nicht einfach darin, ihnen die Handys wegzunehmen. Es geht darum, ihnen beizubringen, in einer digitalen Welt frei und verantwortungsbewusst zu leben. Und das erfordert die Aufsicht von Erwachsenen.

Wir können bildschirmfreie Zeiten einführen, insbesondere während der Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen. Wir können verhindern, dass Handys über Nacht im Schlafzimmer liegen. Wir können uns über die Apps informieren, die unsere Kinder nutzen, sie bei ihren ersten digitalen Erfahrungen begleiten und offen über Cybermobbing, Pornografie, sozialen Vergleich, Datenschutz und Gruppenzwang sprechen.

Aber vor allem können wir sie fragen:

“Was war der schönste Teil deines Tages?”

“Gab es irgendetwas, das Ihnen ein schlechtes Gefühl gegeben hat?”

“Hat dir irgendjemand das Gefühl gegeben, weniger wert zu sein?”

“Gibt es etwas, das Ihnen Sorgen bereitet und von dem Sie nicht wissen, wie Sie es mir sagen sollen?”

Manchmal kann ein zehnminütiges Gespräch Leid verhindern, das wir nie erfahren werden, wenn wir einfach fragen: “Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?”

Auch die Wissenschaft bestätigt die Bedeutung der Familie. Der US-amerikanische Generalarzt selbst hat darauf hingewiesen, dass die psychische Gesundheit der Eltern und die Qualität der familiären Beziehungen eng mit dem Wohlbefinden der Kinder verknüpft sind. 

Und unser Glaube hat etwas Wertvolles beizutragen.

Das Buch Deuteronomium präsentiert ein zutiefst vertrautes Bild der Weitergabe des Glaubens: “Du sollst sie deinen Kindern fleißig einprägen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du unterwegs bist” (vgl. Dtn 6,6-7).

Dieser Text ist heute so relevant!

“Zuhause und unterwegs.” Er spricht nicht von gelegentlicher Bildung, sondern von alltäglicher Präsenz. Persönlichkeitsentwicklung geschieht im Gespräch, durch Vorbilder, in kleinen, gemeinsamen Erlebnissen.

Jesus erinnert uns auch daran, wie wichtig es ist, für andere da zu sein. Als die Jünger auf dem Weg nach Emmaus verwirrt umherirrten, ging er auf sie zu, begleitete sie und fragte sie, was los sei (vgl. Lk 24,17).

Vielleicht ist das genau das, was wir heute mit unseren Teenagern tun müssen: sie begleiten.

Es genügt nicht, nur ihre Bildschirme zu überwachen. Wir müssen ihre Herzen kennen.

Die Technologie wird sich weiterentwickeln. Neue Plattformen, neue Algorithmen und neue Kommunikationswege werden entstehen. Wir können unsere Kinder nicht auf eine Welt ohne Technologie vorbereiten. Wir müssen ihnen beibringen, sie zu nutzen, ohne dass sie uns das raubt, was kein Bildschirm ersetzen kann: echte Freundschaft, menschliche Nähe, Ruhe, Stille, Spiel, Gespräche und die Liebe der Familie.

Digitale Grenzen sind notwendig. Aber es gibt eine noch wichtigere Grenze: Kein soziales Netzwerk sollte die Familie ersetzen.

Der beste digitale Schutz, den wir unseren Teenagern bieten können, beginnt vielleicht damit, dass wir gemeinsam unsere Handys ausschalten und das Gespräch wieder aufnehmen.

Wir müssen noch einmal miteinander reden.

Spanien

Torreciudad: Die Diözese Barbastro betrachtet die Vereinbarungen mit Opus Dei bezüglich des Bildes als ungültig. 

Einen Tag vor der Feier des 34. Welttags der Familie, der unter dem Vorsitz des Kommissars stehen wird, Bischof Alejandro Arellano, Das Bistum Barbastro-Monzón hat eine Erklärung veröffentlicht, in der es die Existenz des Dokuments in Frage stellt, das die Genehmigung zur Verlegung der Statue Unserer Lieben Frau von den Engeln von Torreciudad in den 1975 erbauten Tempel unterstützt.

Maria José Atienza-11. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Das Bistum Barbastro-Monzón hat eine Erklärung veröffentlicht, in der es sich den jüngsten Aktionen beider Seiten in diesem Konflikt anschließt. Im vergangenen August hatte der Bischof von Barbastro Er beschuldigte Opus Dei von einer “Bewahrung” des Bildes der Jungfrau, der Die Prälatur antwortete mit einigen Klarstellungen bezüglich der Vereinbarungen mit der Diözese.

Einen Tag vor dem Eintreffen von Monsignore Arellano, dem vom Heiligen Stuhl in dieser Angelegenheit ernannten Kommissar und obersten Autorität in allen Angelegenheiten, die Torreciudad betreffen, in Torreciudad, hat die Diözese eine Erklärung veröffentlicht, die, anstatt die Dinge einander anzunähern, diese schmerzhafte Situation verschärft. 

Die Abkommen von 1962 und 1966

Die von der Diözese herausgegebene Erklärung betont, dass “in der öffentlichen Verfassungsurkunde der emphyteutische Volkszählung, erteilt am 24. September 1962 (…) Es wurde ausdrücklich unter den übernommenen Verpflichtungen festgelegt, dass ‘das Bild nicht aus der Einsiedelei entfernt werden darf’ und verweist auf die Bestätigung dieser Tatsache in den Protokollen des Domkapitels. 

Dies war in der Tat der erste Vertrag zwischen der Diözese und der Prälatur; jedoch die Prälatur in ihren verschiedenen Verlautbarungen, hat sich auf ein nachfolgendes Abkommen, unterzeichnet im Jahr 1966, die online eingesehen werden kann. Es handelt sich um eine notarielle Urkunde, die eine Vereinbarung zwischen dem damaligen Diözesanbischof, Monsignore Jaime Flores, und Florencio Sánchez Bella, dem Berater des Opus Dei in jenen Jahren, bezeugt. Darin ist als zweiter Punkt der Vereinbarung – die die emphyteutische Volkszählung von 1962 erweitert – festgehalten, dass “Der Verwaltungsrat von Torreciudad ist für den Bau und die Finanzierung des neuen Heiligtums verantwortlich, mit der ausdrücklichen Bedingung, dass das Bildnis Unserer Lieben Frau von Torreciudad darin verehrt wird., gleichzeitig verpflichtet es sich, es auf einem Grundstück in der Nähe der jetzigen Einsiedelei zu errichten.”. 

Der Grund für diese Verlegung lag in der “Unmöglichkeit, die Pilger aufzunehmen, die, insbesondere seitdem mit Hilfe des Patronats die Straßenverbindung nach Torreciudad geöffnet wurde, in immer größerer Zahl kommen, um vor dem verehrten Bildnis zu beten.”. 

Ebenso versicherte Opus Dei in Spanien, “dass im neuen Heiligtum das Bildnis Unserer Lieben Frau von Torreciudad mit allen notwendigen Garantien geschützt und dort mit Würde und Anstand verehrt werden wird.”. 

Dieser Punkt ist jedoch für die Diözese nicht akzeptabel, die in diesem Kommuniqué erklärt: “Der Bau eines großen Tempels neben der ursprünglichen Einsiedelei mag zwar dazu beitragen, die Marienverehrung zu verbreiten, rechtfertigt aber nicht die Verlegung eines Marienbildes, das dem Volk von Barbastro-Monzón gehört, ohne entsprechende Genehmigung.” 

Ein Dokument, das nicht in der Diözese aufgeführt ist

Das Bestehen und die Gültigkeit der Vereinbarung dokumentiert am 8. September 1966 Allerdings wird dies vom Bistum Barbastro in Frage gestellt, das behauptet, dass dieses Dokument “trotz wiederholter Anfragen nicht an diese Diözese übermittelt wurde”, noch dass “in den Protokollen des Domkapitels oder in den im Diözesanarchiv aufbewahrten Unterlagen eine Genehmigung zur Entfernung des Bildes aus der Einsiedelei und dessen dauerhafter Überführung in den neuen Tempel zu finden ist, noch eine Vereinbarung, die eine Übertragung des Eigentums oder der dauerhaften Nutzung beinhaltet.”. 

Die Eigentumsverhältnisse stehen außer Frage.

Tatsächlich wurde zu keinem Zeitpunkt dieses Prozesses das Eigentum an dem Bild oder der Einsiedelei in Frage gestellt, sondern vielmehr die Gültigkeit der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an der Einsiedelei (und damit die Annahme seiner Instandhaltung) und “das Recht auf Veröffentlichung und Aufbewahrung des Bildes“”die in den Punkten 4 und 5 enthalten sind“ emphyteutische Volkszählung wurde 1962 von beiden Parteien unterzeichnet.

In dieser neuen Erklärung stellt die Diözese erneut die Rechtmäßigkeit dieser Vereinbarungen in Frage und fordert die Rückgabe der Statue an ihren ursprünglichen Einsiedeleiort. Sie besteht darauf, dass die Diözese selbst die “vorübergehende Verlegung in die Kirche von Torreciudad und an andere Orte genehmigen soll, wenn dies aus pastoralen Gründen geboten ist, mit entsprechender Abstimmung und den notwendigen Garantien”. Damit wird die ursprüngliche Vereinbarung, wonach die Ausstellung und Aufbewahrung des Bildes in den Händen von Opus Dei verblieb, faktisch für nichtig erklärt. 

Erneut, und in einem Tonfall, der der Erklärung des Bischofs von Barbastro-Monzón vom 31. August 2026 sehr ähnelt, spricht die Diözese von einem “weggenommenen Recht”: “Diese Diözese – klein und bescheiden in ihren Mitteln – verlangt weder Privilegien noch neue Rechte und kann ein vollendetes Faktum in Bezug auf etwas, das ihr so teuer ist und ihr über tausend Jahre gehörte, bis es ihr vor fünfzig Jahren weggenommen wurde, nicht hinnehmen.” Weiterhin wird auf die vermeintliche Unmöglichkeit für die Gläubigen der Region angespielt, die Jungfrau Maria in der neuen Kirche zu besuchen, und impliziert, dass “die Menschen von Barbastro-Monzón nicht wollen, dass ihre Mutter sie besucht; sie wollen sie zu Hause haben.”. 

Der Kommissar wird morgen in Torreciudad sein.

Opus Dei hat es abgelehnt, auf diese neue Erklärung zu reagieren, die 24 Stunden vor der Feier eines der wichtigsten Tage im Kalender des Pyrenäenheiligtums veröffentlicht wurde: dem Tag der Familien, der in diesem Jahr vom bevollmächtigten Kommissar für Torreciudad, Monsignore Arellano Cedillo, geleitet wird. 

Die Anwesenheit dieses Experten für Kirchenrecht ist angesichts der aktuellen Situation in Torreciudad von großer Bedeutung. Der Dekan der Römischen Rota wurde 2024 von Papst Franziskus zum Bevollmächtigten für Torreciudad ernannt, wodurch dem Kirchenrechtler die volle Befugnis und das letzte Entscheidungsrecht in allen Angelegenheiten des Heiligtums übertragen wurde. 

Arellano hat sich mit beiden Positionen und den von beiden Parteien vorgelegten Unterlagen in einer traurigen Situation auseinandergesetzt, die nun schon drei Jahre andauert. 

Vereinigte Staaten

‘Das Kreuz von Ground Zero’ und andere Geschichten vom 11. September: “Der Glaube hat uns getragen”

Am 11. September 2001, dem Tag des schlimmsten Terroranschlags in der Geschichte der USA, mangelte es weder an heldenhaften Rettungskräften, die sich der Gefahr stellten, noch an Priestern und Geistlichen, die zum Ground Zero eilten. Einer von ihnen stieß auf ein Kreuz, das ‘Ground Zero Cross’.’

OSV / Omnes-11. September 2026-Lesezeit: 8 Minuten

- Kimberley Heatherington, OSV News

Einige der Geschichten, die von Feuerwehrleuten und Rettungskräften sowie von Priestern, Mönchen und Nonnen erzählt wurden, die am 11. September 2001 nach dem schrecklichen Terroranschlag zum Ground Zero gingen, sind bekannt, andere hingegen nicht. 

Die Hilfe und der Trost, die sie denjenigen gewährten, die verheerende Verluste an Menschenleben, Verletzungen und Verschwinden erlitten hatten, verdienen es, an diesem 25. Jahrestag in Erinnerung behalten zu werden.

Pater Brian Jordan nahm Weihwasser und begab sich zum Unglücksort.

“Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen”, sagte Pater Brian Jordan gegenüber OSV News.

Der Priester ist ein Franziskanerbruder der Ordensprovinz Unserer Lieben Frau von Guadalupe und derzeit Pfarrer der St. Franziskus-Kirche in der West 31st Street in New York City.

An jenem Morgen befand sich Pater Jordan im Presbyterian Hospital in New York. Nachdem er von dem Anschlag erfahren hatte, kehrte er in das Franziskanerkloster in der 31. Straße zurück, das zur Pfarrei St. Franziskus von Assisi gehörte, wo er lebte, fest entschlossen, zum Ort der Katastrophe zu fahren.

Da er nicht genau wusste, was er vorfinden würde – obwohl er sowohl Opfer als auch Täter des Angriffs erwartete –, nahm er Weihwasser und einen Schlagring mit. “Ich sagte: ‘Ich werde sie mit der einen Hand segnen, und falls ein paar Bösewichte dabei sind, werde ich sie mit der anderen segnen.’”.

Bevor er abreiste, überbrachte ihm ein anderer Mönch die erschütternde Nachricht: Sein Mitbruder, Pater Mychal Judge, war gestorben. Dennoch wusste Pater Jordan, was Pater Judge von ihm gewollt hätte: Er sollte hingehen und helfen.

Am 5. Oktober 2006 entfernten Bauarbeiter ein sechs Meter hohes Kreuz aus Stahlträgern, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001, bei denen das World Trade Center in New York zum Einsturz gebracht wurde, aus den Trümmern geborgen worden war. (Foto: OSV News/Chip East, Reuters).

“Überall lagen Leichen und Leichenteile: Ich habe sie alle gesegnet.”

Nach einem Zwischenstopp im St. Vincent's Hospital in Manhattan – wo sich die einzigen Patienten in Behandlung wegen Staubvergiftung nach dem Einsturz der Zwillingstürme befanden – begab sich Pater Jordan zum Ground Zero, wo er einen ihm bekannten Polizeihauptmann traf.

“Er gab mir eine Maske und ein Paar Handschuhe. Er sagte: ‘Vater, setz die Maske auf, zieh die Handschuhe an und geh an die Arbeit.’ Und so ging ich mehrere Blocks auf und ab, und da lagen Leichen und Leichenteile. Ich habe sie alle gesegnet.”.

Am 16. September feierte Pater Jordan seine erste Messe am Ground Zero; er sollte dort fast 10 Monate lang weiterhin Messen feiern.

Das “Ground Zero Kreuz” am World Trade Center Gebäude 6 

Doch dann, am 23. September, geschah etwas Unerwartetes.

“Ein großer, kräftiger Bauarbeiter der Gewerkschaft Local 731 kam auf mich zu und sagte: ‘Hey, Pater, möchten Sie das Haus Gottes sehen?’”.

“Dann betraten wir die Ruinen von Gebäude 6 des World Trade Centers”, erinnerte sich Pater Jordan. “Ich hatte etwa 25 Feuerwehrleute bei mir, und der Bauarbeiter fragte mich: ‘Was sehen Sie da, Pater, genau in der Mitte?’ Ich sagte: ‘Ich kann es nicht glauben … ich sehe ein Kreuz.’”.

Zwei sich kreuzende Stahlträger waren so durchtrennt worden, dass sie ein Kreuz bildeten, nachdem das Gebäude 6 des World Trade Centers von Trümmern des eingestürzten Nordturms getroffen worden war.

Es wurde ausgegraben, auf Beton gestellt und gesegnet.

Dieser beeindruckende Fund wurde als “Ground Zero Cross” bekannt und schließlich Teil der Sammlung des 9/11 Memorial & Museum. Er wurde ausgegraben, auf ein Betonsockel gestellt und gesegnet. Am 7. Oktober fand in der Nähe, an der Ecke Vesey und West Street, eine Messe statt.

“Dieser Moment gab den Menschen Hoffnung und Mut”, erklärte Pater Jordan, der seine eigenen Memoiren – “Das Ground Zero Kreuz” (Xlibris) – verfasste und die Ehre erhielt, ihr inoffizieller Hüter zu sein.

Ein Feuerwehrmann aus New York City nimmt an der Messe in der St. Joseph Co-Kathedrale in Brooklyn, New York, teil, die dem 21. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2022 gedenkt. US-amerikanische katholische Bischöfe bieten Messen, Gebete und Andachten an, während die Nation des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2026 gedenkt. (Foto: OSV News/Gregory A. Shemitz).

Schwester Margaret O'Brien

Am 11. September befand sich Schwester Margaret O'Brien, eine Schwester der Nächstenliebe, die im Sisters of Charity Health Care System arbeitete, in ihrem Büro im Bayley Seton Hospital auf Staten Island und informierte eine Kollegin, die gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt war.

“Seine Sekretärin kam herein und sagte: ‘Ich habe gerade einen Anruf bekommen. Ein Flugzeug ist ins World Trade Center gestürzt’”, erinnerte sich Schwester Margaret. “Wir gingen den Flur entlang zu einem Fenster, von dem aus wir sehen konnten, und uns wurde das ganze Ausmaß der Situation bewusst.”.

Die Schwestern bereiteten sich rasch auf den Weg zum St. Vincent's Hospital vor, “um die Notfallversorgung und die Traumabehandlung zu organisieren”, erklärte Schwester Margaret. ”Die Ärzte waren da, die Tragen waren da, alle warteten am Eingang, aber nach kurzer Zeit kam niemand.“.

Am Telefon suchten Menschen nach ihren Angehörigen.

Schwester Margaret nahm im Operationszentrum des Schwesternkrankenhauses Anrufe von Menschen entgegen, die nach ihren Angehörigen suchten.

“Das Telefonieren war wirklich schwierig”, erinnerte sie sich. “Denn die Leute nannten einem einen Namen, man schaute in der Liste nach und konnte sie nicht finden. … Es war alles sehr, sehr emotional, und die ersten Tage stand das Telefon nicht still.”.

“Ich erinnere mich daran, wie dankbar ich war, etwas beitragen zu können, helfen zu können”, sagte Schwester Margaret, derzeit Assistentin der Präsidentin der Sisters of Charity of New York.

Der Südturm des World Trade Centers stand nach dem Einschlag von United-Airlines-Flug 175 in New York in Flammen, wie dieses Archivfoto vom 11. September 2001 zeigt. Fünfundzwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September, bei denen fast 3.000 Menschen ums Leben kamen, haben katholische Familien, die an diesem Tag Angehörige verloren haben, bestätigt, dass ihnen ihr Glaube geholfen hat, den Verlust zu verarbeiten. (Foto: OSV News/Sean Adair, Reuters). 

Die Zahlen

Man sollte nicht vergessen, dass die Anschläge insgesamt 2.977 Todesopfer forderten, darunter 441 Ersthelfer. Laut dem Gesundheitsprogramm des World Trade Centers starben bis zum 30. Juni mehr als 9.000 Menschen.

Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention wurde bei mehr als 57.000 Ersthelfern und Überlebenden bisher eine Krebserkrankung diagnostiziert, die mit dem Anschlag in Zusammenhang steht.

Trauma, die häufigste

Traumata waren ein ständiges Thema in den Schichten der Schwestern, insbesondere für eine Kollegin, die Ersthelfer betreute, die nach ihrer Teilnahme an den Bergungsarbeiten am Ground Zero zur Behandlung eingeliefert wurden.

“Manchmal sprachen die Leute, aber meistens konnten sie einfach nicht“, erklärte Schwester O’Brien. Ihre Kollegin erinnerte sich an eine Frau: ‘Sie war ganz still und sagte dann: ”Ich kann meine Arme und Beine heben. Aber als ich einen Stein hob und ein Gesicht sah, nur einen Kopf, der auf den Boden geschmettert war …‘“.

“Sie brach zusammen», fügte Schwester O’Brien hinzu.

Pater Stephen McGraw: Ein Flugzeug über unseren Autos

Pater Stephen McGraw – damals Priester in der Diözese Arlington, Virginia, etwas außerhalb von Washington – wurde ebenfalls Zeuge unbeschreiblicher Szenen.

Am Morgen des 11. September hatte er gerade eine Schulmesse beendet und war auf dem Weg zum Nationalfriedhof Arlington, um dort beerdigt zu werden, als er einen Fehler machte und die falsche Ausfahrt nahm.

“Ich erinnere mich, dass ich gegen 9:35 Uhr einfach im Stau stand, direkt vor dem Pentagon.”.

Er war besorgt, dass er nun mit ziemlicher Sicherheit zu spät zur Beerdigung kommen würde.

“Und dann, ohne Vorwarnung, raste das Flugzeug ganz, ganz tief über unsere Autos hinweg”, erzählte Pater McGraw. “Ich kann nicht sagen, welcher meiner Sinne am meisten beeinträchtigt war: Da waren die Vibrationen und das Dröhnen des Flugzeugs, und ein Lichtmast wurde getroffen und stürzte auf das Auto eines Taxifahrers ein paar Fahrzeuge weiter.”.

Als er nach rechts blickte, sah er, wie American-Airlines-Flug 77 in das Pentagon stürzte.

«Ich sah es abstürzen und verschwinden, während im selben Augenblick nach dem Aufprall ein riesiger Feuerball aus dem Gebäude schoss.».

Aufmerksamkeit für die Opfer neben dem Pentagon

Da sein Radio nicht eingeschaltet war und er nicht hörte, was in New York City geschah, «nahm ich einfach an, es handele sich um einen schrecklichen, tragischen Unfall». 

Die Reisenden waren wie gelähmt, und Pater McGraw sprang aus seinem Auto – mit seiner Stola, den Salbölen und dem Gebetbuch in den Händen – überquerte die Sicherheitsabsperrung der Autobahn und begab sich auf den Rasen des Pentagons, um die Opfer zu erreichen.

“Meine Botschaft lautete: ‘Jesus ist mit euch’”

“Im Grunde lautete meine Botschaft an sie: ‘Jesus ist mit euch.’ Das habe ich den verschiedenen Opfern, denen ich beistand, immer wieder gesagt», erklärte Pater McGraw.

Eines der Opfer, das sich als katholisch zu erkennen gab – Juan Cruz, Leiter der Abteilung für zivile Buchhaltung im Büro des Verwaltungsassistenten des Heeresministers –, empfing die Sakramente.

Ein weiteres Opfer – Antoinette Sherman, eine Budgetanalystin der Armee, die später verstarb – lag mit dem Gesicht nach unten im Gras, ihr Rücken wies schwere Verbrennungen auf und sie trug nur einen Schuh an einem Fuß. Pater McGraw zog ihn ihr auf ihren Wunsch hin vorsichtig an.

“Dann fügte sie nur noch hinzu, vielleicht zu jedem, der sie hören konnte: ‘Sagt meiner Mutter und meinem Vater, dass ich sie liebe.’ Und ich versicherte ihr, dass ich es tun würde.”.

Die alljährliche Lichtinstallation “Tribute to Light” erhellt am 10. September, dem Vorabend des 18. Jahrestages der Anschläge vom 11. September, den Himmel über Lower Manhattan in New York. Jedes Jahr werden zum Gedenken an die Anschläge, die die Zwillingstürme des World Trade Centers zum Einsturz brachten, zwei Lichtstrahlen von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen in den Himmel projiziert. Fast 3.000 Menschen verloren bei den Anschlägen im Jahr 2001 in New York, Washington und Shanksville, Pennsylvania, ihr Leben. (Foto: OSV News/Andrew Kelly, Reuters).

“Wir sahen das Böse in seiner ganzen Fülle, aber auch das Gute.”

Pater McGraw – derzeit Missionar und Pfarrer in der Bánica-Mission der Diözese Arlington in der Dominikanischen Republik – glaubt nicht, dass sein unerwartetes Schicksal ein Zufall war.

“Ich hatte ein starkes Gefühl göttlicher Vorsehung”, sagte er gegenüber OSV News. “Ich sollte dort sein.”.

“Wir haben das Böse in seiner schlimmsten Form erlebt», sagte Pater Jordan. «Aber wir haben auch das Gute in seiner ganzen Fülle erlebt. New York City hielt zusammen. Das Land hielt zusammen. Die Welt hielt zusammen.».

Messen und Betrachtungen der Bischöfe in diesen Tagen

Während die Nation des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September gedenkt, bieten die katholischen Bischöfe der USA Messen, Gebete und Besinnungen an und betonen dabei die Notwendigkeit, inmitten einer zersplitterten globalen Landschaft nach Frieden zu streben.

“Fünfundzwanzig Jahre sind seit jenem Tag vergangen, und doch sind die erschreckenden Bilder noch immer in unser Gedächtnis eingebrannt”, erklärten die ukrainisch-katholischen Bischöfe in den Vereinigten Staaten unter der Führung von Metropolit Erzbischof Borys A. Gudziak von Philadelphia in einer Stellungnahme. Hirtenbrief In dem am 4. September veröffentlichten Bericht heißt es: Gina Christian.

“Der Glaube hat uns emporgehoben und uns getragen.”

Erzbischof Paul S. Coakley von Oklahoma City, Präsident der US-amerikanischen Bischofskonferenz, hat in einem Kommuniqué vom 9. September, dass “der Glaube uns während des Angriffs und in der Zeit danach aufgerichtet und getragen hat”.

“Angesichts der zunehmenden Konflikte weltweit lasst uns unser Engagement erneuern, Werkzeuge des Friedens Christi in einer immer zersplitterteren und gespalteneren Welt zu sein”, sagte er.

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– Kimberley Heatherington ist Korrespondentin, und Gina Christian Sie ist Multimedia-Reporterin und arbeitet unter anderem für OSV News.

Diese Information wurde in den letzten Tagen in den OSV News veröffentlicht. Sie können sie beispielsweise hier einsehen:, hier.

Der AutorOSV / Omnes

Welt

Lorenzo Fazzini: “Das charakteristische Merkmal katholischer Verlage sollte ihre Universalität sein.”

Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Vatikanischen Verlags erklärt dessen Verlagsleiter Lorenzo Fazzini gegenüber Omnes, was es bedeutet, “der Verlag des Papstes” zu sein: das Lehramt zu bewahren und es gleichzeitig durch Übersetzungen, internationale Kooperationen und neue Autoren in die Welt zu tragen.

Giovanni Tridente-11. September 2026-Lesezeit: 7 Minuten

Der Vatikanische Verlag (LEV) feiert sein hundertjähriges Bestehen. 1926 als eigenständige Einrichtung gegründet, aber Nachfolger der von Sixtus V. 1587 ins Leben gerufenen Vatikanischen Druckerei, hat er neun Päpsten gedient und deren Texte sowie das Lehramt der Kirche in der ganzen Welt verbreitet. Dieses Jubiläum lädt uns ein, über die Vergangenheit nachzudenken und zugleich die Zukunft des Buches und die Rolle der katholischen Kultur in der gegenwärtigen Debatte zu betrachten.

Die Person, die diesen Übergang leitet, ist Lorenzo Fazzini, seit 2021 Redaktionsleiter von LEV, nachdem er zuvor die Leitung der Italienischer Missionsverlag. Der Journalist, Übersetzer und Schriftsteller Fazzini hat viele seiner Bücher der Begegnung von Glaube, Literatur und zeitgenössischer Kultur gewidmet, anhand der in Neue Christen Europas sogar die Dialoge zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Eine Reise, die ihn auch dazu geführt hat, die Spuren des Unendlichen in zeitgenössischen Erzählungen zu erforschen.

Er hat außerdem gemeinsam mit Kardinal Luis Antonio Tagle und Kardinal Matteo Maria Zuppi Bände veröffentlicht. Seine Erfahrung im Missionsverlag trägt auch dazu bei, Fazzinis Fokus auf Autoren, Erfahrungen und Perspektiven der verschiedenen Kirchen weltweit zu erklären, die er gerne verstärkt im Katalog des Vatikanischen Verlags vertreten sehen möchte.

Das hundertjährige Jubiläum hat in diesem Jahr bereits eine Reihe konkreter Ereignisse nach sich gezogen. Am 7. Mai empfing Papst Leo XIV. die Direktoren und Mitarbeiter von LEV im Konsistoriumssaal und erinnerte an die Mahnung, die Paul VI. 1976 anlässlich des fünfzigsten Jahrestages an seine Vorgänger gerichtet hatte. “Mit Blick auf die Zukunft, um Ideen und Programme weiterzuentwickeln.”.

Eine Woche später organisierte die Buchhandlung vier Treffen zwischen Kirchenvertretern und Kulturschaffenden auf der Turiner Buchmesse, darunter eine Debatte zwischen dem algerischen Kardinal Jean-Paul Vesco und dem Kunsthistoriker Tomaso Montanari zum Thema Brüderlichkeit. Am 24. Juni empfing der Papst eine Gruppe von Schriftstellern aus aller Welt, darunter den Nobelpreisträger Jon Fosse, Marilynne Robinson, Elizabeth Strout und Éric-Emmanuel Schmitt, sowie Autoren, die mit der Buchhandlung selbst verbunden sind, wie beispielsweise Adrien Candiard.

In diesem Interview mit Omnes, Fazzini erklärt, dass die Rolle als “Verleger des Papstes” eine doppelte Aufgabe bedeutet: die päpstlichen Texte vor Verfälschungen und Instrumentalisierungen zu schützen und gleichzeitig ihre Verbreitung durch Übersetzungen, Verlagsvereinbarungen und internationale Kooperationen zu fördern.

Aus dieser Verantwortung erwächst eine Reflexion über die Identität des katholischen Verlagswesens, das dazu berufen ist, die kulturelle Agora zu bewohnen und sich jenseits des exklusiven Kreises der Gläubigen mit den Fragen nach Leben, Tod, Bösem, Vergebung und Hoffnung auseinanderzusetzen.

Das Interview thematisiert auch die Veränderungen im Verlagswesen und die neuen Begegnungsmöglichkeiten zwischen Autoren und Lesern und betont die Notwendigkeit, selbstbezogene Sprache zu überwinden. Es zeichnet so das Profil eines Verlags nach, der die Stimmen und Zeugnisse der verschiedenen Kirchen der Welt im Herzen des Christentums zusammenführen und sie durch Bücher wieder in die universale Kirche einbringen möchte.

Der Verlag des Vatikans feiert sein hundertjähriges Bestehen, seine Wurzeln reichen jedoch bis zur von Sixtus V. im Jahr 1587 gegründeten Vatikanischen Druckerei zurück. Was ist die Gemeinsamkeit, die diese Geschichte mit dem heutigen LEV verbindet?

Ich glaube, es gibt einen roten Faden in der Vermittlung des Glaubens und des Evangeliums. Die Kirche stand schon immer an vorderster Front, wenn es um die Verkündigung Christi ging. Von Paulus, der zum Areopag in Athen ging, bis hin zu Radio Vatikan unter Guglielmo Marconi – die Kirche weiß, dass die Verkündigung Christi mit allen verfügbaren Mitteln erfolgen muss. Daher entstand nach der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern bald die Vatikanische Druckerei, aus der 1926, also vor genau hundert Jahren, das LEV (Ley de l'Étude et de l'Étude et de l'Étude) unabhängig wurde, um in einer Zeit, in der die höhere Alphabetisierung eine breitere Verbreitung des Buches ermöglichte, zu einem Instrument für die größere Verbreitung von Publikationen zu werden.

Papst Leo XIV. empfing kürzlich die Direktoren und Mitarbeiter von LEV und merkte an, dass sie in hundert Jahren neun Päpsten gedient haben. Was genau bedeutet es, “der päpstliche Verlag” zu sein?

Konkret bedeutet dies, dass die Veröffentlichung aller Texte aller Päpste vom Verlag abhängt, der wiederum dem Dikasterium für Kommunikation untersteht. Daher bearbeiten wir täglich die zahlreichen Anfragen zur Übersetzung und Veröffentlichung der Texte der Päpste sowie der Ämter der Römischen Kurie. Dies beinhaltet einerseits die Förderung ihrer größtmöglichen Verbreitung und andererseits die Gewährleistung einer korrekten und respektvollen Weitergabe päpstlicher Texte.

Zum Beispiel: das Buch Frei unter der Gnade, Die Schriften von Robert F. Prevost – also die Texte von Papst Leo, als er Generalprior der Augustiner war – werden in den Vereinigten Staaten von einem der größten amerikanischen Verlage veröffentlicht., Penguin Random House. Andererseits, anlässlich der Veröffentlichung von Großartige Menschheit, Bezüglich der jüngsten Enzyklika von Papst Leo erreichen uns Dutzende von Anfragen aus aller Welt nach deren Übersetzung und Veröffentlichung.

“Das charakteristische Merkmal katholischer Publikationen sollte ihre Universalität sein. Das heißt, alle Menschen anzusprechen.”.

Lorenzo FazziniRedaktionsleiter des Vatikanischen Verlags

Was ist die größte Verantwortung bei der Bewahrung und Verbreitung der Texte des Papstes und des Lehramtes der Kirche?

Wie ich bereits sagte, geht es darum, kreativ und vorausschauend wachsam zu sein. Das heißt, päpstliche Texte zu schützen und jegliche Ausbeutung, auch zum wirtschaftlichen Vorteil, zu verhindern. Gleichzeitig muss aber sichergestellt werden, dass die Worte des Papstes, die der Verbreitung des Evangeliums dienen, möglichst viele Menschen erreichen.

Ich nenne Ihnen ein paar Beispiele: die Brief über die Rolle der Literatur in der allgemeinen und beruflichen Bildung, Das Dokument von Papst Franziskus ist das erste päpstliche Dokument, das von einem großen französischen Verlagshaus veröffentlicht wurde. Gallimard hat im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Darüber hinaus ermöglicht uns unsere Präsenz auf internationalen Buchmessen wie denen in Frankfurt, Warschau, Turin und anderen Städten, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu neuen Verlagen weltweit aufzubauen, Verbindungen zu knüpfen und Kooperationen zu initiieren, die darauf abzielen, die Texte von LEV weiter zu verbreiten.

Sie haben sich entschieden, das hundertjährige Jubiläum mit einer starken internationalen Kampagne zu feiern. Was möchten sie der Welt heute über LEV mitteilen?

Es liegt uns fern, selbstbezogen zu sein und nur an die Bekanntmachung von LEV zu denken. Mit dieser internationalen Reichweite wollen wir vielmehr verdeutlichen, dass die Arbeit des Verlags des Heiligen Stuhls im Dienst der gesamten Kirche steht, die ihrem Wesen nach universal, also katholisch, ist. Sie spricht die Sprachen aller Völker und verweist dabei auf die eine Sprache des Evangeliums. LEV ist lediglich ein Instrument dieser großen Völkerfamilie, der Kirche, die im Dienst des Evangeliums und seiner weltweiten Verbreitung steht. Deshalb bedeutet unsere Präsenz in verschiedenen internationalen Kontexten, dafür zu sorgen, dass die Botschaft des Papstes, der Römischen Kurie und der von uns verlegten Autoren allen Menschen weltweit zugänglich ist.

Sie haben mehrfach argumentiert, dass die religiöse Perspektive in der heutigen Öffentlichkeit frei und offen präsent sein sollte. Welche Rolle kann ein katholischer Verlag heute in der Kulturdebatte spielen?

—Ich antworte mit einer Anekdote von vor etwa zwanzig Jahren. In einer kurzen Begegnung, der einzigen, die ich je hatte, mit Cesare De Michelis, dem Gründer des Verlags Marsilio, Ich hörte ihn zu mir sagen:“Wissen Sie, ich bin weder katholisch noch gläubig, aber ich denke, dass wir von Zeit zu Zeit die Stimme derer hören sollten, die ‘außerhalb der Welt’ stehen, zum Beispiel Bischöfe und Priester, denn ihre Sichtweise auf die menschlichen Angelegenheiten, die von außen kommt, ist sicherlich interessant.”. Nun, ich würde sogar noch weiter gehen und argumentieren, dass, wenn wir uns nicht mit den großen Dingen (Leben, Tod, dem Sinn des Daseins, der Möglichkeit der Hoffnung angesichts des Bösen in der Welt, Vergebung, Versöhnung…) beschäftigen, womit sollten wir uns dann beschäftigen?

Habt Spaß bis zum Tod Dies ist der Titel eines berühmten Essays des Soziologen Neil Postman. In der Gesellschaft des Spektakels scheint das einzige Gebot darin zu bestehen, neue Unterhaltungsmöglichkeiten zu finden, was, wie Lorenzo Milani lehrte, bedeutet di-vertere, Das heißt, vom gewohnten Weg abzuweichen. Ein Weg, der im Gegenteil aus Anstrengung, Fragen, Sinnsuche, Zusammenhängen und Zweifeln besteht. Zu diesem Thema muss ein katholischer Redakteur, wie jeder andere Katholik auch, seine Stimme erheben, nicht aus Überlegenheitsgefühl, sondern weil er eine Offenbarung von oben empfangen hat, die zufälligerweise seit zweitausend Jahren Bestand hat. Daher hat er sicherlich auch heute etwas zu sagen!

Wer sind die Leser von LEV heute, und wie sehr haben sie sich im Vergleich zu früher verändert? Veröffentlichen sie immer noch mit Blick auf Gläubige oder auch auf andere Lesergruppen?

—Ach, wenn ich das doch nur wüsste! Die Leser unserer Bücher sind überwiegend Menschen, die ihren Glauben durch Literatur vertiefen möchten. Wir beobachten aber auch eine wachsende Zahl begeisterter Leser, die in einigen unserer Essays aktuelle Anregungen finden, um bestimmte Situationen, Ereignisse oder Probleme aus einer glaubensbasierten Perspektive zu betrachten.

Ich denke beispielsweise an die Geschichte von Schwester Azezet Kidane, einer Comboni-Nonne, deren Leben einen großartigen Film abgeben würde: Das Abenteuer eines Lebens, das sie im Namen des Evangeliums den Ärmsten der Armen widmete, berührt viele Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Oder ich denke an eine Biografie wie die von Mercè Prats über ein Genie unserer Zeit, Teilhard de Chardin: ein Buch, das in der Presse, insbesondere in der nichtkatholischen, großes Interesse geweckt hat.

In einem Markt, der Umsatzeinbußen erleidet und in dem viele religiöse Buchhandlungen ums Überleben kämpfen, welchen Zweck hat das gedruckte Buch heute noch?

Wie Papst Leo bei unserem Treffen sagte, ist ein Buch eine Gelegenheit zur Begegnung. Die Möglichkeiten für Autoren, Lesern oder potenziellen Lesern persönlich zu begegnen, nehmen rasant zu. Festivals, Veranstaltungen, Präsentationen, öffentliche Auftritte … der Kalender ist heute eine endlose Kette von Gelegenheiten. Dies ist eines der neuen Gebiete, in denen ein katholischer Verlag präsent sein muss, um nicht in einen selbstbezogenen Katholizismus zu verfallen, der den Tod der katholischen Botschaft bedeuten würde.

“Ich wünsche mir einen Verlag, der in der Lage ist, neue Stimmen aus aller Welt zu präsentieren.”.

Lorenzo Fazzini Redaktionsleiter des Vatikanischen Verlags

Gibt es in diesem Zusammenhang noch eine Besonderheit der katholischen Ausgabe, die es wert ist, bewahrt zu werden?

Nun, das entscheidende Merkmal sollte Universalität sein. Das heißt, alle anzusprechen. Stattdessen scheint es mir – und ich greife damit eine durchaus politisch unkorrekte Überlegung des Theologen Giuliano Zanchi auf –, dass Nichtgläubige, wenn sie Gläubige über “ihre Dinge” sprechen hören, eine ihnen völlig fremde Sprache vernehmen. Jesus hingegen sprach von Salz, Sauerteig, Lampen, Schätzen, Feldern, Vätern, Müttern… Das sollte das entscheidende Merkmal sein: keine Abgrenzung. Auch keine Selbstbezogenheit. Aber es ist nicht einfach. Dennoch muss es unsere tägliche Verpflichtung sein.

Welche Beziehungen unterhalten sie zu anderen Verlagen? Gibt es Formen der Zusammenarbeit, des Austauschs oder der gegenseitigen Unterstützung?

—Wir hatten bereits mehrfach die Gelegenheit, mit verschiedenen Verlagen, sowohl katholischen als auch säkularen, an gemeinsamen Editionen von Texten von Päpsten und anderen Autoren zusammenzuarbeiten. Ich denke da an einige Bücher, die wir gemeinsam mit … produziert haben. Solferino Editrice, der Herausgeber von Corriere della Sera in Italien oder mit Edizioni e/o für die Veröffentlichung eines Buches von einem unserer Starautoren, Éric-Emmanuel Schmitt, oder eines demnächst erscheinenden Jugendbuchs von Adrien Candiard, unserem langjährigen Autor, das wir mit dem Verlag veröffentlichen werden St. Pauls, der in diesem speziellen Bereich mehr Erfahrung hat als wir.

Wenn Sie sich LEV in zehn Jahren vorstellen müssten, wie sollte es Ihrer Meinung nach aussehen? Und welche Eigenschaft sollte es niemals verlieren?

—Zehn Jahre sind in der heutigen schnelllebigen Welt fast zwei Generationen! Ich wünsche mir einen Verlag, der in seinen Themen, Argumenten und Autoren immer proaktiver wird und vor allem in der Lage ist, neue Stimmen aus aller Welt zu präsentieren, die ihre eigene Sensibilität, ihre Erfahrung und ihr kirchliches Leben in ihr Zentrum nach Rom bringen, um sie dann in alle Winkel der Weltkirche zu tragen.

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Öko-logisch

Ökologische Umkehr: Ein Weg, dem Schöpfergott zu danken

«Fürsorge für unser gemeinsames Zuhause», Es handelt sich um eine theologische Analyse der Internationalen Theologischen Kommission, die sich mit der Umweltkrise aus trinitarischer Perspektive auseinandersetzt und vorschlägt, die «ökologische Sünde» durch eine spirituelle und lebensstilbezogene Umkehr zu bekämpfen.

Emilio Chuvieco-11. September 2026-Lesezeit: 5 Minuten

Anfang September veröffentlichte der Vatikan ein interessantes Dokument der Internationalen Theologischen Kommission mit dem Titel «Für unser gemeinsames Haus sorgen: eine verantwortungsvolle und brüderliche Antwort an den dreieinigen Gott". 

In seiner Präsentation betonte der Sekretär der Kommission, Monsignore Piero Coda, dass dieser Text eine Reflexion bieten soll, die zur Wiederentdeckung und Wertschätzung der «theologischen Grundlage der Sorge für unser gemeinsames Haus jenseits der äußerst ernsten Situation, in der wir uns befinden», anregt (Nr. 6). 

Die Struktur des Dokuments 

Das Dokument ist in drei Kapitel unterteilt: Das erste analysiert die theologischen Wurzeln von Umweltschutz, Der erste Abschnitt befasst sich insbesondere mit dem trinitarischen Charakter der Schöpfung; der zweite Abschnitt reflektiert die Stellung des Menschen im Verhältnis zu den anderen Geschöpfen und unterstreicht die Bedeutung der Wiederherstellung der dreifachen existentiellen Beziehung zu Gott, zu den anderen Menschen und zu den übrigen Geschöpfen; der dritte Abschnitt nennt einige Punkte, an denen die Relevanz der «Sorge für das gemeinsame Haus» deutlicher zum Ausdruck kommt. 

Wie erwartet, bezieht sich das Dokument ausführlich auf die Lehren von Papst Franziskus zu diesem Thema sowie auf jene anderer Päpste der jüngeren Vergangenheit. Der Text enthält über 200 Zitate, darunter Dokumente anderer christlicher Konfessionen und religiöser Traditionen wie Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus und indigener Religionen.

Wichtige Punkte zum Verständnis des Dokuments

In diesem Artikel werde ich einige Zitate aus diesem Dokument besprechen, die ich besonders interessant finde:

Hinsichtlich des endgültigen Schicksals der nichtmenschlichen Geschöpfe bietet der Text eine interessante Betrachtung der Gemeinschaft aller Geschöpfe, die auf ihre eschatologische Bestimmung ausgerichtet ist. An dieser neuen Schöpfung werden alle auf ihre Weise teilhaben: «Mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes wird diese Zukunft nicht auf die eschatologische Bürgerschaft der Menschen beschränkt sein, sondern eine kosmische Dimension und Tragweite haben» (Nr. 14). Und in einem anderen Absatz: «Gott der Vater hat alles in Christus geschaffen, um in ihm und durch ihn die eschatologische Erfüllung herbeizuführen. Folglich ist das Schicksal der Schöpfung ihre Erfüllung in Gott und ihre endgültige Zusammenfassung durch die Kraft des Heiligen Geistes in Christus, der starb und auferstand» (Nr. 36).

Sie bekräftigt die traditionelle christliche Auffassung, dass die Schöpfung die erste Offenbarung Gottes sei, und zitiert den heiligen Bonaventura: «Wenn der Gläubige die Geschöpfe wieder als Zeichen und Gaben, als verständlich und gut erkennt, dann führt die Erkenntnis der Geschöpfe zur Erkenntnis des Schöpfers, verbunden mit Staunen, Dankbarkeit und Freude« Nr. 28. 

Trinitarische Dimension der Schöpfung

In diesem Sinne konzentriert es sich auf die Überprüfung der trinitarischen Dimension der Schöpfung, basierend auf vier Kirchenlehrern: Sankt Augustin, Heilige Hildegard, Heiliger Bonaventura y Sankt Thomas. Dieser Abschnitt schließt mit der Feststellung: «Die gesamte Schöpfung trägt den Stempel der Dreifaltigkeit, durch die Gott sich in seinem Werk gegenwärtig macht. Daher impliziert die Beziehung zur Schöpfung stets auch eine Beziehung zum Schöpfer. Jede Handlung an der Schöpfung hat ihrem Wesen nach, wenn auch oft nicht explizit, eine religiöse Dimension.» Nr. 42

In diesem trinitarischen Sinne erinnert er an die grundlegende dreifache Beziehung des Menschen: zu Gott, zu anderen Menschen und zum Rest der Schöpfung, und weist gleichzeitig auf eine dreifache gegenwärtige Krise hin: die «ökologische (Beziehung zur Schöpfung), die soziale (Beziehung zu anderen) und die religiöse (Beziehung zu Gott)».

Die Überwindung dieser Krise «erfordert die Aktivierung von Beziehungen, die von der Dynamik der Liebe, der Gabe und der Unentgeltlichkeit in den drei grundlegenden Bereichen unserer Existenz bestimmt sind (vgl. Laudato si’ 10): kindliche Unentgeltlichkeit gegenüber Gott und die persönliche Hingabe des eigenen Lebens in Christus zu seiner Ehre (Röm 12,1); Solidarität und Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten (Lk 10,25–37; Mt 25,31–46); und die Sorge für den Garten, das gemeinsame Haus, in das Gott die Menschheit gestellt hat (Gen 2,15).» Nr. 39 

In Anbetracht dessen, dass Schöpfung nicht ausschließlich unserem Dienst dient, wie bereits wiederholt betont wurde die letzten Päpste, Das Dokument stellt fest, dass «unser gemeinsames Haus nicht allein aus Gottes Hand entstanden ist, um den Menschen die notwendige Nahrung zu bieten, damit sie ihr volles Potenzial in der Herrschaft und im Genuss der Schöpfungsressourcen ohne Grenzen entfalten können (…) In der gesamten Schöpfung gibt es eine Ausrichtung auf die Fülle in Gott durch Christus (1 Kor 15,24-28) und im Heiligen Geist, wo schließlich die volle und glorreiche Offenbarung des dreieinigen Schöpfers stattfinden wird» Nr. 43. 

Erschaffen nach dem Bild und Gleichnis Gottes, «findet sich das normative und inspirierende Vorbild menschlichen Handelns gegenüber der Schöpfung in Gott selbst, der seine Macht nicht despotisch, willkürlich und selbstsüchtig ausübt, sondern indem er das Leben der Geschöpfe fördert (Ps 36,7; vgl. Ps 145,9; Gen 7,1–3; Dan 4,11; Sir 18,13; Weish 11,24) und die gesamte Schöpfung mit seiner Fürsorge erhält» (Nr. 78).

Eine der neuartigen Ideen des Dokuments ist sein Ansatz bezüglich der ökologische Sünde, ursprünglich mit anderer Terminologie von Patriarch Bartholomäus vorgeschlagen und von Papst Franziskus in den letzten Jahren seines Pontifikats wieder aufgegriffen. 

Das Dokument schlägt nun vor, «ökologische Sünde als eine Handlung oder Unterlassung gegen Gott, gegen den Nächsten, die Gemeinschaft und die Umwelt zu definieren. Sie ist eine Sünde gegen künftige Generationen und manifestiert sich in Handlungen und Gewohnheiten der Umweltverschmutzung und Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts, in Verstößen gegen die Prinzipien der gegenseitigen Abhängigkeit und im Zerbrechen der Solidaritätsnetze unter den Geschöpfen (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, 340–344) sowie gegen die Tugend der Gerechtigkeit.» Nr. 94.

Und es bietet einige Vorschläge zu deren Überwindung: «Da die ökologische Sünde die drei Beziehungen – Gott, Mensch, Natur – beeinträchtigt, sollte die ökologische Umkehr auch alle drei heilen: Die Umkehr nach dem christlichen Glauben beginnt mit der Begegnung mit Jesus Christus (LS 217), von dem wir lernen: zu Gott als dem einzigen Herrn (vgl. Mt 4,3–4), zu anderen Menschen als unseren Nächsten (vgl. Lk 10,25–37) und zur Schöpfung als einem Werk, in dem wir den Ausdruck einer göttlichen Sprache erkennen (vgl. Mt 6,26–30).» Nr. 110. 

Das Dokument kritisiert zwei extreme anthropologische Ansätze: zum einen die Betrachtung des Menschen als einziges wertvolles Wesen in der Schöpfung und zum anderen die Annahme, dass er keinen höheren Wert habe als jedes andere Geschöpf, wobei sowohl der räuberische Anthropozentrismus als auch der radikale Biozentrismus abgelehnt werden.

Als Achsen der ökologische Umwandlung, Dies regt zum Nachdenken über die Bedeutung des Jubiläums, Spiritualität und Lebensstil an. «Eine gesunde Spiritualität achtet auf den persönlichen und familiären Konsum und strebt nach Nachhaltigkeit. Sie ist darauf bedacht, den Energieverbrauch im Haushalt und im Verkehr zu minimieren. Sie strebt eine gesunde und umweltverträgliche Ernährung an. Sie hilft uns, unsere Kaufentscheidungen zu hinterfragen, im Bewusstsein, dass jeder Kaufakt ein moralischer Akt ist (CV 66; LS 206). Sie lädt uns ein, unser eigenes Lebens- und Konsumtempo reflektiert zu betrachten und die Entscheidung zu fördern, auf bestimmte umweltschädliche Produkte und Praktiken zu verzichten.» (Nr. 117)

Nach einer Betrachtung der unterschiedlichen Auffassungen der großen religiösen Traditionen im Hinblick auf die zuvor erwähnte dreifache Beziehung fasst er die positive Haltung zusammen, die jeder Christ in diesem Kontext gegenüber der Umweltfrage einnehmen sollte: «Dieses Bewusstsein beinhaltet die Anerkennung der göttlichen Souveränität, der Güte der Schöpfung und des einzigartigen Platzes des Menschen im Kosmos als Gesprächspartner und Repräsentant Gottes selbst. Es beinhaltet auch die Anerkennung der Strukturen der Sünde gegen die Schöpfung und den Schöpfer sowie die Notwendigkeit einer Hinwendung zu einer ganzheitlichen Ökologie» (Nr. 146).

Der AutorEmilio Chuvieco

Professor für Geographie an der Universität von Alcalá.

Aus der FederAlberto Sánchez León

Lieben und lieben. Im Lichte der Gedanken von Leonardo Polo

Sich selbst als Geschöpf anzunehmen, für die empfangene Gabe dankbar zu sein und sich anderen hinzugeben, sind die Schritte, die einen Menschen als ein Wesen offenbaren, das berufen ist zu lieben, zusammenzuleben und die Welt zu einem menschlicheren Ort zu machen.

11. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Der Mensch existiert aufgrund eines anderen. Niemand gibt sich selbst das Leben. Dies ist der erste Schritt, sich selbst als abhängiges, nicht autonomes Wesen zu akzeptieren.

Die erste Reaktion auf dieses Bewusstsein der Abhängigkeit sollte Dankbarkeit sein. Sie ist die Annahme eines Geschenks. Daher erfordert Dankbarkeit einerseits radikale Selbsterkenntnis – die Erkenntnis des Ursprungs unseres eigenen Seins – und andererseits die Freiheit, uns selbst anzunehmen. Und ich nehme mich als geschaffenes Geschenk an. Dankbarkeit ist daher, wie G.K. Chesterton sagte, die höchste Form des Denkens. Und ich wage zu behaupten, dass sie nicht nur eine Denkweise, sondern vor allem eine Seinsweise ist. Ich bin dankbar (oder ich bin es nicht).

Als Geschöpf, das annimmt und angenommen wird, gibt man auch von sich selbst. Geben ist die Antwort des geschaffenen, persönlichen Wesens. Geben heißt, das Sein anzunehmen. Geben ist ein Ausdruck der Dankbarkeit für das Geschenk, das man ist. Ich gebe meine Annahme. Sich selbst anzunehmen ist der radikalste und freieste Akt. Sich selbst anzunehmen ist persönliche Freiheit. Sich selbst zuerst anzunehmen, um anschließend von sich selbst geben zu können; denn um zu geben, ist es notwendig anzunehmen, und um von sich selbst zu geben, ist es eine unabdingbare Voraussetzung, sich selbst angenommen zu haben.

Wir sind Annahme und Geben. Wenn ein Mensch gibt, weil er sich selbst annimmt, dann offenbart sich in dieser Fähigkeit zu geben die Liebe. Wenn der höchste Ausdruck eines Menschen das Geben (das Sich-Hingeben) ist, unterstreicht das unser Wesen: zu lieben. Und lieben ist etwas anderes als Liebe. Lieben ist ein Verb, Liebe ein Substantiv. Lieben wirkt auf das persönliche Sein, Liebe auf sein Wesen. Lieben ist transzendent, Liebe ist wesentlich. Daher kann man sagen, dass Liebe nicht persönlich ist, denn Liebe ist Handeln, sie ist Geben, aber nicht Sein. 

Das Geschenk anzunehmen, das wir sind, bedeutet, uns selbst als Geschöpfe, als Personen anzunehmen. Das ist das Wesen der ursprünglichen, angeborenen Freiheit. 

Was kann ein Mensch geben? Er kann seine Zeit, seinen Rat, sein Leben, seine Arbeit und so weiter geben. Was ein Mensch gibt, ist seine Liebe, sein Wesen. Doch seine Liebe ist nicht seine Fähigkeit zu lieben. Liebe, das, was gegeben werden kann, liegt im Bereich des Handelns. Menschliche Liebe ist die Antwort auf unser Wesen; sie ist Verantwortung: eine Antwort, die zugleich eine Gegenseitigkeit ist. Der Mensch ist nicht der Hirte des Seins, wie Heidegger sagte, sondern vielmehr derjenige, der auf die Welt reagiert, der die Welt vervollkommnet (oder verschlimmert).

Und wie reagieren wir? Mit Taten. Hier entsteht Ethik, als … nachverfolgen Vom Selbst zum Menschen. Werke sind nicht persönlich, sondern wesentlich. Ethik ist nicht Anthropologie, sondern vielmehr Es geht weiter Liebe gehört in den Bereich der Ethik, des menschlichen Handelns, nicht in die anthropologische, persönliche Ordnung. Lieben verleiht dem Handeln Sinn. Das Sein kommt zuerst. Das Handeln zuletzt. Deshalb kann Kultur, der Beitrag der Menschheit, nicht an erster Stelle stehen. Lieben schafft Kultur. Lieben ermöglicht Liebe. Nur wer liebt, gibt, nur wer etwas beiträgt. Liebe ist nicht das Erste. Lieben kommt zuerst. Der Infinitiv ist Handlung. Und Handlung kommt zuerst; sie ist Verb, Infinitiv.

Die Person ist jedoch kein Verb, sondern ein Adverb. Gott ist ein Verb, er bedeutet lieben (Liebe und Liebe sind in Gott ein und dasselbe, im Menschen nicht). Gott ist Liebe (1. Johannes 4,8).

Was bedeutet es, dass „die menschliche Person“ ein Adverb ist? Es bedeutet, dass die menschliche Person … außerdem. Darüber hinaus ist es ein Adverb der Bejahung. Es wird auch häufig als Adverb der Hinzufügung oder Quantifizierung klassifiziert. Es wird verwendet, um bereits Gesagtes zu ergänzen, mit einer Bedeutung ähnlich wie «auch» oder «zusätzlich dazu». Das heißt, „además“ begleitet weitere Informationen. Daher können wir sagen: Außerdem zu denken, außerdem verhaften, außerdem zu tun, außerdem fühlen, außerdem der Operationen und außerdem Gott. Zu sein außerdem Es bedeutet, dass diese Person ein unersättliches, ruheloses Wesen ist, das nie fertig ist und stets nach mehr strebt. Deshalb besitzt sie ein Gefühl der Unendlichkeit, denn es gibt immer Raum für Wachstum, und die persönliche Liebe macht dies möglich.

Liebe braucht einen anderen. Es gibt keine einsame Liebe. Deshalb bedeuten lieben und zusammenleben im Grunde dasselbe. Der Mensch existiert nicht allein. Die Welt, das Universum, existiert, aber nicht der Mensch. Der Mensch lebt in Koexistenz. Und er lebt in Koexistenz mit Gott, mit anderen Menschen und mit dem Universum. Er öffnet sich allen Wesen und stellt eine Beziehung zu ihnen her, indem er sich an ihrem jeweiligen Seinsniveau misst. Auf diese Weise… außerdem In Bezug auf Gott bedeutet es, ein Sohn zu sein, eine Verwandtschaftsbeziehung und göttliche Abstammung.

Die außerdem in Bezug auf andere Männer ist es Brüderlichkeit, brüderliche Liebesbeziehung. außerdem In Bezug auf die Welt bedeutet es Verfeinerung, Personalisierung oder, genauer gesagt, Hyperteleologisierung. Diese letzte Beziehung der außerdem Die Beziehung zur Welt ist mit dem Bestreben der Menschheit verbunden, sie zu verschönern, zu verbessern, menschlicher und persönlicher zu gestalten. Hypertheologisierung ist der persönliche Akt, der Welt und dem Menschen selbst einen höheren Sinn zu verleihen und sie über ihre natürlichen Grenzen hinaus zu erheben. Dieser Gedanke impliziert, die bloße Teleologie oder Tugend (Hyperformalisierung) zu transzendieren und die menschlichen Fähigkeiten dem Akt der Selbsthingabe und der Humanisierung des Kosmos zu widmen. Letztlich geht es darum, die Welt zu einem Ort zu machen, an dem Brüderlichkeit und Verbundenheit gedeihen.

Der AutorAlberto Sánchez León

Aus dem Vatikan

Leo XIV.: “Der Bischof ist ein Diener, berufen, dem Glauben des Volkes zu dienen.”

Am Donnerstagmorgen betonte der Papst in einer Audienz vor rund 200 neuen Bischöfen, dass “der Bischof ein Diener ist, berufen, dem Glauben des Volkes zu dienen”, und dass er die Leidenschaft und den Mut für eine neue Verkündigung des Evangeliums wiederentdecken müsse.

Francisco Otamendi-10. September 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Heute Morgen betonte der Heilige Vater im Vatikan gegenüber den neuen Bischöfen aus fünf Kontinenten, die an einem Ausbildungskurs in Rom teilnehmen, die Bedeutung des Dienstes in seinem Wirken. Die 147 Bischöfe kommen aus Ländern wie Indien, Kongo, Papua-Neuguinea, Simbabwe, Kirgisistan und Thailand, obwohl der Papst in seiner Ansprache die Zahl auf 200 erhöhte.

Nachdem er alle zum Mitsingen des ”Veni Creator” ermutigt hatte – „Ich glaube, Sie haben alle eine Kopie. Ich hoffe, jemand hat heute Morgen eine bessere Stimme als ich… Lasst uns a cappella anfangen“ –, wollte der Papst alle in seiner Kirche daran erinnern, dass… Sprache Der Kern seiner Worte: Dienst am Glauben, an der Kirche.

“Der Bischof ist ein Diener.” 

“Zuallererst einmal ist etwas so Einfaches wie das hier nicht selbstverständlich: Die Gabe, die ihr empfangen habt, ist nicht für euch selbst, sondern um dem Evangelium zu dienen. Ihr seid erwählt und berufen, als Apostel des Herrn und als Diener des Glaubens ausgesandt zu werden”, erklärte Leo XIV.

Bevor ich mit Ihnen in einen brüderlichen Dialog trete, möchte ich kurz auf Folgendes eingehen, fügte er hinzu: “Der Bischof ist ein Diener, der Bischof ist berufen, dem Glauben des Volkes zu dienen. Das hat mit unserer Identität zu tun.”.

„Warum wurde ich gewählt? Das frage ich mich zumindest selbst“, verriet der Papst. 

“Dienen ist keine äußerliche Eigenschaft oder eine Art, eine Rolle zu erfüllen. Im Gegenteil, von denen, die Jesus zu Jüngern und Verkündern des Evangeliums beruft, insbesondere von den Zwölf, wird innere Freiheit, Armut des Geistes und Bereitschaft zum Dienst gefordert, der aus Liebe geboren ist, um die Wahl Jesu selbst zu verkörpern, der arm wurde, um uns zu bereichern (vgl. 2 Kor 8,9).“. 

Er habe uns den Stil Gottes gezeigt, der sich uns nicht in Macht, sondern in der Liebe eines Vaters offenbart, der uns zur Gemeinschaft mit ihm ruft, fügte er hinzu und erinnerte an einige Worte des heiligen Augustinus: “Über die Bischofsweihe sagt Augustinus: ‘Zuallererst muss derjenige, der über das Volk präsidiert, verstehen, dass er der Diener vieler ist’ (Diskurs 340/A, 1).”.

“Der ”Gier der Apostel nach Größe“: Jesus musste eingreifen.

Kurz darauf erinnerte der Heilige Vater daran, dass bei den Aposteln “ein gewisses Verlangen nach Größe” (ebd.) angedeutet worden sei, vor dem Jesus als Arzt eingreifen musste, um sie zu heilen. 

Tatsächlich erinnern wir uns an die Warnung des Herrn, als er die Zwölf Apostel darüber streiten sah, wer der Größte sei: “Wer unter euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein” (Mk 10,43-44). 

Was bedeutet es, ein Diener zu sein? 

Gleichzeitig fuhr der Papst fort: “Wir müssen uns heute fragen, was es bedeutet, Diener des Glaubens der Menschen zu sein. So wichtig und notwendig es auch sein mag, es genügt nicht, sich nur bewusst zu sein, dass unser Dienst im Geist des Dienens, im Bild Christi, verwurzelt ist.”.

Tatsächlich muss sich dies auch im Stil des Apostolats, in den verschiedenen Formen der Seelsorge und Leitung, im Wunsch nach Verkündigung widerspiegeln, und zwar auf so unterschiedliche und kreative Weise, je nach den jeweiligen Situationen, denen sie gegenüberstehen.”.

Ein demütiger Dienst, sagte Papst Franziskus

Der Papst zitierte hier Papst Franziskus, der mehrmals sagte: „Die einzige Autorität, die wir haben, ist der Dienst, und zwar der demütige Dienst!“ Es ist wirklich wichtig, dass wir über diese Worte nachdenken und versuchen, danach zu leben.

„Deshalb bitte ich euch, stets wachsam zu sein und in Demut und Gebet zu wandeln, um Diener des Volkes zu werden, zu dem der Herr euch sendet“, fuhr Leo XIV. fort.

“Die Nähe zu den uns anvertrauten Menschen ist keine opportunistische Strategie, sondern unsere wesentliche Voraussetzung”, sagte Papst Franziskus.Ansprache an die am Lehrgang teilnehmenden Bischöfe, 12. September 2019).

Leidenschaft und Mut bei der Verkündigung des Evangeliums

Zum Schluss sprach der Papst die Schwierigkeiten an und rief zu neuem Eifer auf. “Die Krise des Glaubens und seiner Weitergabe sowie die Schwierigkeiten, die die Zugehörigkeit zur Kirche und die Ausübung ihres Glaubens betreffen, laden uns ein, die Leidenschaft und den Mut für eine erneuerte Verkündigung des Evangeliums wiederzuentdecken.”.

“Wir dürfen nicht vergessen”, fügte der Nachfolger Peters hinzu, „die anderen Herausforderungen, eher kultureller und sozialer Natur, die uns alle betreffen und insbesondere einige Gebiete: das Drama von Krieg und Gewalt, das Leid der Armen, die Sehnsucht vieler nach einer brüderlicheren und unterstützenderen Welt, die ethischen Herausforderungen, die uns den Wert von Leben und Freiheit in Frage stellen, und die Liste wäre sicherlich noch länger.“.

“Wie aufmerksame Hirten” 

In diesem Sinne “sendet euch die Kirche als aufmerksame Hirten, die wissen, wie man den Weg, die Fragen, die Ängste und die Hoffnungen der Menschen teilt; Hirten, die Führer, Väter und Brüder für Priester und für Schwestern und Brüder im Glauben sein wollen.”.

Schließlich erklärte Leo XIV., er bete für sie, “dass es ihnen niemals an dem Hauch des Geistes mangele und dass die Freude ihrer Ordination, Möge es, wie ein sanfter Duft, auch jene umhüllen, denen sie dienen werden! Vielen Dank!.

Der AutorFrancisco Otamendi

Blickpunkt Evangelium

Wie oft muss ich mich noch entschuldigen? 24. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr A)

Vitus Ntube kommentiert die Lesungen für den 24. Sonntag im Jahreskreis (A), der dem 13. September 2026 entspricht.

Vitus Ntube-10. September 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Der heilige Petrus ist eine der sympathischsten und liebenswertesten Gestalten in den Evangelien. Er stellt Fragen, die viele von uns gern stellen würden, aber vielleicht nicht auszusprechen wagen. Wie der mutige Schüler, der für die ganze Klasse spricht, verleiht Petrus unseren Fragen eine Stimme. 

Die heutigen Lesungen drehen sich um das Thema Vergebung: Gottes Vergebung zu empfangen und diese Vergebung auch anderen zu gewähren. Im heutigen Evangelium tritt Petrus an Jesus heran und fragt ihn:“Herr, wenn mein Bruder gegen mich sündigt, wie oft muss ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?".

Das ist auch unsere Frage, auch wenn wir sie oft anders formulieren. Wir begegnen jemandem, von dem wir dachten, wir hätten ihm vergeben, und plötzlich stellen wir fest, dass die Wunde noch da ist. Die Erinnerung kehrt zurück, der Schmerz bricht wieder auf, und wir spüren, dass wir erneut vergeben müssen. Dann fragen wir uns: Wie oft muss ich vergeben, bevor ich wirklich sagen kann, dass ich vergeben habe?

Wir müssen unsere Entscheidung, derselben Person oder derselben schmerzhaften Situation zu vergeben, möglicherweise mehrmals erneuern. Das bedeutet nicht, dass unsere vorherige Vergebung falsch oder unaufrichtig war; es bedeutet lediglich, dass das Herz oft mehr Zeit braucht, um die Entscheidung des Willens zu treffen.

Das Gleichnis offenbart den tiefsten Grund für Vergebung. Wir vergeben, weil uns zuerst vergeben wurde. Gott macht immer den ersten Schritt. Seine Gnade geht unserer voraus. Jede christliche Vergebung ist eine Antwort auf die Vergebung, die wir bereits empfangen haben.

Zu lernen, um Vergebung zu bitten, ist noch wichtiger als zu vergeben. Wer seine eigene Bedürftigkeit nach Barmherzigkeit nie anerkennt, wird es schwer haben, anderen Barmherzigkeit zu erweisen. Wer hingegen regelmäßig vor Gott niederknien und sich der immensen Schuld bewusst ist, die ihm bereits vergeben wurde, lernt allmählich, anderen mit demselben Mitgefühl zu begegnen. Nur wer weiß, dass ihm vergeben wurde, weiß wahrhaftig zu vergeben.

Daher können wir Peters Frage auch umdrehen: Wie oft muss ich um Vergebung bitten? Bis zu sieben Mal? Jesu Antwort ist hier genauso gültig:“Ich sage nicht siebenmal, sondern siebzigmal sieben.”Das heißt, ohne mitzuzählen. Wir sollten niemals müde werden, Gott um seine Barmherzigkeit zu bitten, denn Gott wird niemals müde, uns zu vergeben.

Spanien

‘Reise zur Erlösung’, ein Jugendreiseplan zum Jubiläum 2033

Die Initiative schlägt eine neunjährige Reise vor, um junge Menschen nach Jerusalem zu begleiten, wobei Rom und Santiago als vorherige Etappen dienen.

Der makellose Sancho-10. September 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Das Große Jubiläum der Erlösung wird 2033 gefeiert. Die Kirche arbeitet an der Initiative ‘Reise zur Erlösung’ (J2R2033), die junge Menschen auf diesem Weg begleiten und stärken soll. Drei zentrale Ereignisse sind geplant: Rom (2025), Santiago de Compostela (2027) und Jerusalem (2033). Die Initiative wurde am 7. September auf einer Pressekonferenz in Palencia vorgestellt.

Zu den Teilnehmern der Präsentation gehörten Monsignore Garciandía, der Vizepräsident der J2R-Stiftung, Fernando Moscardó, die Missionsbeauftragte der Stiftung, Mónica Marín, und der Bischofsvikar für die Verkündigung des Wortes und zuständig für den Bereich Jugendpastoral der Diözese, Pedro Brouilhet.

Eine neunjährige Reise in Richtung 2033

J2R2033 ist kein isoliertes Ereignis, sondern eine neunjährige Reise, die darauf abzielt, die sogenannte “verwundete Generation” in die “Generation der Erlösung” zu verwandeln und die sich als “Pilgerfahrt, Evangelisierung und Heilung” zusammenfassen lässt. Der Reiseplan beinhaltet auch eine Zwischenphase im Jahr 2030, die sich anlässlich des 1600. Todestages des Heiligen Augustinus auf dessen Person konzentriert.

Das Projekt hat seine erste Phase bereits abgeschlossen. Nach einer Reihe lokaler Pilgerreisen durch Europa im Juni 2025 verkündete eine Gruppe junger Menschen aus vierzehn Ländern am 1. August desselben Jahres in der römischen Basilika Santa Maria in Trastevere das Manifest der Jungen Christen Europas. Das Dokument hat bereits über 250.000 Unterschriften erhalten, darunter auch die von Leo XIV. persönlich, der die Initiative unterstützen wollte. 

Eine Initiative, die bereits an Unterstützung gewinnt

‘Das Projekt ’Reise zur Erlösung“ nahm vor über zwei Jahren im Netzwerk der Wallfahrtsorte des Heiligen Michael in Europa Gestalt an. Dessen Wallfahrtsort in Navarra wurde früher von Bischof Garciandía geleitet. Seither wird das Projekt vom Bischöflichen Unterausschuss für Jugend und Kindheit der Spanischen Bischofskonferenz, dem Erzbistum Santiago de Compostela und der Kirche in Jerusalem unterstützt, wo die Reise ihren Abschluss finden wird. Der Lateinische Patriarch, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, bestätigte, dass auch junge Menschen im Heiligen Land an dem Projekt teilnehmen möchten.

Das nächste Ziel wird das Heilige Jahr von Santiago de Compostela 2027 sein, das Monsignore Garciandía als Mobilisierung junger Menschen entlang der Pilgerwege in ganz Europa vorstellt, ohne dass ein physisches Zusammentreffen in Santiago erforderlich ist.

Der AutorDer makellose Sancho

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Erziehung

Zeit ist ein Geschäft, kann die Schule etwas dagegen tun?

Der Papst ruft Familien und Pädagogen dazu auf, angesichts künstlicher Intelligenz und technologischem Wandel das Schulwesen neu zu überdenken, ohne dabei die menschlichen Beziehungen aufzugeben.

Álvaro Gil Ruiz-10. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Ein neues Schuljahr beginnt, und manche vertrauten Szenen wiederholen sich. Schulmaterialien vorbereiten, Elternabende, Wiedersehen mit Klassenkameraden, der Beginn der außerschulischen Aktivitäten… So viele Gefühle, Erfahrungen und Gewohnheiten werden gesammelt, sodass diese soziale und schulische Realität Jahr für Jahr einen tiefgreifenden und nachhaltigen Einfluss auf unsere Kinder hat. Aber ist dieser Einfluss wirklich so groß? Haben sich die Zeiten nicht geändert? Sprechen wir nicht von einem überholten System?

Bildung und Gesellschaft vor einem Jahrhundert, einem halben oder auch nur einem Jahrzehnt – oder sogar noch kürzerer Zeit – ähneln der heutigen Welt in keiner Weise. Wandel war schon immer unvermeidlich, doch das Tempo ist derzeit schwindelerregend. Alles verändert sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Was gestern noch galt, gilt heute nicht mehr. Was bleibt konstant? Zweifellos bleibt der soziale, emotionale und akademische Einfluss der Schule und all dessen, was in ihren Mauern geschieht, auf unser Leben. Sie ist einer der einflussreichsten Faktoren, die unsere Zukunft prägen. Wenn wir also die Zukunft unserer Familien und unserer Gesellschaft sichern wollen, müssen wir der Bildung zukünftiger Generationen höchste Priorität einräumen und uns der Veränderungen, die wir erleben, bewusst sein. 

Der Papst wird die UNESCO besuchen

Leo XIV., der Papst, der bei seinem Besuch in Spanien großen Beifall erntete, ist sich der entscheidenden Bedeutung von Bildung und Schulen sehr wohl bewusst. Ein Beweis dafür ist sein bevorstehender Besuch bei der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur). Im Rahmen seiner Apostolischen Reise nach Frankreich haben die französische Kirche, die französische Regierung und die UNESCO selbst den Papst zu einem Besuch dieser internationalen Organisation eingeladen.

Das Treffen findet am 25. September in Paris im Hauptsitz statt. Dort wird er mit Khaled El-Enany, dem Generaldirektor (mit dem er sich bereits im Juni letzten Jahres getroffen hat), zusammentreffen, um aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenintegrität, Bildung und künstlerisches Schaffen im digitalen Zeitalter zu erörtern. Das Programm umfasst außerdem Podiumsdiskussionen und eine Ansprache des Papstes.

Was sagt Leo XIV. dazu?

Doch die höchste Autorität der katholischen Kirche hat ihre Gedanken zu diesen Fragen bereits in ihrer jüngsten Enzyklika dargelegt., Großartige Menschheit. Und das ist richtig so, denn es behandelt Themen, die Familien, Schulen und die Gesellschaft im Allgemeinen betreffen. 

Zunächst einmal ist er besorgt über das, was Papst Franziskus dazu aufgerufen hat. Laudato Si, Das “technokratische Paradigma» ist eine Logik, deren Algorithmus Effizienz, Kontrolle und Profit für Konzerne priorisiert. Diese Konzerne entwickeln Geschäftsmodelle, die Aufmerksamkeit und Zeit monetarisieren, wobei Männer und Frauen zur Ware werden. In diesem Modell sind die Jüngsten und am wenigsten Gebildeten die Schwächsten und Verletzlichsten und daher am anfälligsten für Sucht und Ausbeutung. Angesichts dieser Realität schlug Leo XIV. ein Bündnis zwischen Politik, Bildungseinrichtungen und Familien vor. Beispiele hierfür sind die wegweisenden Gesetzesvorschläge in Frankreich und Spanien zur Einschränkung der Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige unter sechzehn Jahren, damit die Last nicht allein auf den Familien lastet. 

Der Papst stellt klar, dass die Schule der wichtigste Verbündete der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder ist. Sie haben das vorrangige und unveräußerliche Recht, die Art der Bildung und Ausbildung ihrer Kinder gemäß ihren eigenen moralischen, kulturellen und religiösen Überzeugungen zu wählen. 

In Bezug auf die Schule spricht er auch von “unvermeidlichen Herausforderungen”, wie etwa der Überwindung von Hindernissen beim Zugang zu Grundbildung und Hochschulbildung. 

Bildung, um im Zeitalter der KI zu denken.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die Schule sich an das rasante Tempo des gesellschaftlichen Wandels anpassen muss, was fast zwangsläufig erfordert, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Angesichts von KI und anderen Realitäten schlägt der Papst eine ganzheitliche Bildung vor, die alle Dimensionen der Persönlichkeit umfasst, kontinuierliche Lehrerfortbildungen und einen positiven Dialog mit der Technologie, um diese verantwortungsvoll, kritisch und kreativ zu nutzen. 

Angesichts des ständigen Informationsflusses, den die Technologie uns bietet, sind wir aufgerufen, zu forschen, zu reflektieren und zu urteilen, um nicht in ein fragmentiertes und unausgewogenes Verständnis zu verfallen. Wir sind zu echtem kritischem und kreativem Denken aufgerufen. Denn, wie der Papst sagt, sprechen viele Pädagogen zunehmend von Entmenschlichung, weil Schüler zwar “vieles wissen”, aber Schwierigkeiten haben, Sinn in ihrem Leben zu finden. 

Um das wiederzuerlangen, was die Technologie nicht leisten kann.

Kurz gesagt: “Schulen sollen nicht mit der Geschwindigkeit der digitalen Welt mithalten, sondern das bieten, was die digitale Welt allein nicht leisten kann: gemeinsame Lernzeit und verlässliche Beziehungen.”

Daher sollten Familien, Bildungseinrichtungen und die Gesellschaft sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Wie kann ich bei meinen Kindern oder Schülern echtes Lernen fördern? Wie kann ich tiefe Freundschaften pflegen? Wie kann ich Respekt und Nähe zu allen Menschen stärken? 

Die Antworten auf diese und weitere Fragen sind sehr komplex, doch sie müssen angegangen werden. Daher sind alle Verantwortlichen im Bildungsbereich – allen voran die Eltern, gefolgt von den Lehrkräften und Erziehern und, als Träger des Gemeinwohls, die Politiker – aufgerufen, sich eingehend mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und Initiativen für Fortschritte zu entwickeln und umzusetzen. Und wie ließe sich dieser Prozess besser beginnen, als mit der sorgfältigen Lektüre und der Auseinandersetzung mit den Ideen aus Leo XIV. Enzyklika sowie seiner Rede vor der UNESCO Ende September? So können wir uns darauf vorbereiten, Kindern zu helfen.  

Kino

Carles Prats: «In Montserrat lernte ich eine andere Art kennen, Zeit zu verstehen.»

Nach vier Jahren, in denen er bei den Mönchen von Montserrat lebte, beleuchtet Carles Prats deren besondere Art, Zeit zu erleben, in einem Dokumentarfilm, der die Realität der Gemeinschaft ungefiltert und ohne Werturteile zeigen will: "El temps de Montserrat".

Teresa Aguado Peña-10. September 2026-Lesezeit: 6 Minuten

Vier Jahre lang drehte Regisseur Carles Prats, um dem Alltag der Mönche von Montserrat näherzukommen. So lange verbrachte er damit, das Kloster zu betreten und zu verlassen, um seine Vision zu formen. Die Zeit von Montserrat Der Dokumentarfilm «Die Zeit von Montserrat» möchte anlässlich des tausendjährigen Bestehens des Klosters den Alltag der Benediktinergemeinschaft ohne Wertung oder Kommentar zeigen. Das Projekt begann vor der Pandemie und ermöglichte es dem Team, ein ungewöhnliches, fast menschenleeres Montserrat zu erleben und Orte und Momente zu entdecken, die normalerweise den Touristen verborgen bleiben.

Prats, der es gewohnt ist, an Dokumentarfilmen über Kultur, Film und Musik zu arbeiten («Peret und der Ursprung der katalanischen Rumba», «"Dracula Barcelona"» ), bestätigt, dass diese Erfahrung besonders bereichernd war. Das Ergebnis ist ein nachdenklicher Blick auf eine Gemeinschaft, deren Alltag von Gebet, Arbeit und einem besonderen Zeitverständnis geprägt ist. Der Film wird auf dem BCN Film Festival präsentiert und feiert am 10. September im Rahmen einer Sondervorführung Premiere. A Contracorriente Filme.

Hinter dem Projekt verbirgt sich eine persönliche Geschichte. Nuria Casaldáliga, Prats' Schulfreundin und Nichte von Bischof Pere Casaldáliga, war es, die gemeinsam mit ihm die Initiative ergriff und den Dokumentarfilm realisierte. Ihr Tod im vergangenen Januar verleiht dem Ganzen eine noch tiefere Bedeutung. Die Zeit von Montserrat in einem Projekt, dem der Regisseur besonderen Dank ausspricht.

In diesem Interview spricht der Regisseur über seine Erfahrungen mit den Mönchen und darüber, was er über das klösterliche Leben, die Wiederholung und eine andere Art, die Zeit zu verstehen, herausgefunden hat.

Warum einen Dokumentarfilm über die Mönche von Montserrat drehen?

Montserrat war für mich schon immer ein sehr interessanter und inspirierender Ort. Vor einigen Jahren las ich einen Essay von Neil Postman, in dem er beschrieb, wie Benediktinergemeinschaften mit der Zeit umgingen. Er ging sogar so weit zu sagen, es scheine, als hätten die Benediktiner die Uhr erfunden.

Andererseits ist es äußerst kompliziert, einen Dokumentarfilm über den Klosteralltag zu drehen, da man dafür die Klosterbewohner dazu bringen muss, ihre Türen zu öffnen. Angesichts der Faszination für das Kloster, den dortigen Umgang mit Zeit und die Möglichkeit, Einblicke in den Alltag zu gewähren, machten Nuria Casaldáliga, die die Produktion leitete, und ich uns an die Umsetzung.

Der Dokumentarfilm legt besonderen Wert auf das Thema Zeit. Was kann man daraus lernen, wie diese Mönche mit ihrer Zeit umgehen?

–Es gibt einen Punkt im Leben, an dem man, zumindest in meinem Fall, immer wiederholender wird. Das sagte auch Jorge Luis Borges: “Es gibt einen Moment im Leben, in dem man aufhört zu lesen und stattdessen wieder und wieder liest.”

In der Dokumentation sagt der Abt, dass Wiederholung zu einem besseren Verständnis von sich selbst und der Welt führt. Ich glaube, ich befinde mich gerade auch in so einer Phase der Wiederholung, in einem Moment der Besinnung. Für mich war es eine bereichernde Erfahrung.

Die Gemeinschaft von Montserrat ist etwas ganz Besonderes. Es gibt etwa 50 Mönche, und die meisten von ihnen haben eine höhere Bildung, sodass man sich in einer Gemeinschaft wiederfindet, die in vielerlei Hinsicht kultiviert ist.

Wenn man die Mönche in der Basilika singen sieht, entsteht ein Bild, das wenig mit ihrem Alltag zu tun hat. Jeder hat seine eigenen Aufgaben: Einige sind für die Bibliothek zuständig, andere leiten die Herberge und wieder andere heißen die Pilger willkommen.

Darüber hinaus hat sich die Gemeinschaft stark verändert. Sie wird zwar von der Benediktinerregel, einem Text aus dem 6. Jahrhundert, geleitet, doch der Abt passt sie den heutigen Gegebenheiten an. So tragen heute beispielsweise alle Mönche Handys und schreiben sich gegenseitig Nachrichten. WhatsApp, etwas, das vor 200 Jahren nicht der Fall gewesen wäre.

Man könnte meinen, dass das Leben von Mönchen aufgrund ihrer Zeiteinteilung eintönig sei. Wie würden Sie auf dieses Vorurteil reagieren?

Das Leben hängt davon ab, was man mag und was nicht. Sie erklärten beispielsweise, dass der Philosoph Kant jeden Tag genau dasselbe tat. Vielleicht haben Freizeit, Urlaub, Reisen, Kinobesuche oder Videospiele in den letzten Jahrzehnten einen hohen Stellenwert erlangt. Daher rührt diese Idee.

Ich finde Wiederholung aber nicht schlecht; im Gegenteil. Aus der Perspektive der Meditation und Selbstfindung kann sie positive Auswirkungen haben.

Manche Menschen sind sehr unruhig und können dort nicht aushalten. Andere hingegen empfinden es als erfüllend. Ich habe beobachtet, dass die Mönche es genießen. Dieser strukturierte Tagesablauf ermöglicht ihnen ein erfülltes Leben.

Nachdem Sie jahrelang in dieser Gemeinschaft gelebt haben, was glauben Sie, kann das Klosterleben heute einer Gesellschaft bieten, die in einem immer schnelleren Tempo lebt?

–Ich glaube, wir leben in einer Gesellschaft, die in mancher Hinsicht oberflächlich ist. Alles bewegt sich sehr schnell, und wir haben uns an kurze Botschaften und stark fragmentierte Inhalte gewöhnt.

Dieses Zeitmanagement und der Zweck, für den man seine Zeit nutzt, bringen meiner Ansicht nach positive Dinge mit sich. Tatsächlich gab es historisch gesehen immer Menschen, die in Gemeinschaften an abgelegenen Orten leben wollten. 

Die Gemeinschaft von Montserrat ist keine abgeschlossene Gemeinschaft. Sie ist sehr eng mit der Welt verbunden: Es gibt Mönche, die außerhalb des Klosters unterrichten und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, obwohl sie weiterhin dem benediktinischen Zeitplan folgen. 

Gleichzeitig gibt es aber auch dieses eher introspektive und meditative klösterliche Lebensstilmodell, das ich für sehr positiv halte, insbesondere in einer zunehmend oberflächlichen Welt.

An einer Stelle des Dokumentarfilms sagt einer der Mönche, das Bild eines lesenden Mönchs im Garten sei verzerrt. Glauben Sie, dass die Menschen ein Bild vom Klosterleben haben, das nicht der Realität entspricht?

– Ja. In vielerlei Hinsicht ist die Realität dieser Mönche überraschend. Dieser Mönch leitet die Bibliothek und ist sehr diskret (er trat nur auf eigenen Wunsch in der Dokumentation auf, da er das Rampenlicht meidet). Ich fand seine Reflexion über das idealisierte Bild des lesenden Mönchs unter einem Baum sehr amüsant.

Auch die Lebensläufe der einzelnen Mönche sind überraschend. Der heutige Museumsdirektor war zuvor Leiter der IT-Sicherheit in einem amerikanischen Unternehmen. Der Leiter des Klosters war Filialleiter bei Burger King. Ein anderer war Gärtner, und ein weiterer lehrte an der Universität.

Es ist eine sehr vielfältige Welt, die man sich vor der Ankunft nicht vorstellen kann. Und ja, diese Stereotypen existieren tatsächlich.

Wenn man dann mit ihnen zusammenlebt, entdeckt man eine ganz andere Art von Beziehung. Am Ende des Tages treffen sie sich vielleicht, um Zeitung zu lesen, über ein Fußballspiel zu diskutieren oder Mensch ärgere Dich nicht zu spielen. Die Mönche sind lustig. Wie bei allen Menschen gibt es auch hier geselligere und zurückhaltendere Menschen, aber für mich war es eine sehr interessante und bereichernde Erfahrung.

Hat es Sie gestört, die Mönche dazu zu bringen, sich auf diese Weise zu entblößen?

–Es dauerte eine Weile, bis sie uns ihre Türen öffneten. Einer der maßgeblichen Dokumentarfilme über Klöster., Die große Stille, Er musste 18 Jahre warten, bevor man ihm die Dreharbeiten erlaubte. Wir mussten acht Monate warten.

Das versteht man erst, wenn man im Kloster ist, denn für die Mönche ist ihr Alltag, ihre Gebets- und Gottesdienstroutine, wichtiger als die Betreuung von jemandem, der kommt, um einen Dokumentarfilm zu drehen.

Ich war auch überrascht, dass alle Mönche Uhren tragen. Sie erklärten mir, dass der Abt bei ihrem Eintritt in die Gemeinschaft ihre Uhren einsammelt und sie nach dem Zufallsprinzip verteilt, sodass jeder Mönch am Ende wahrscheinlich eine andere Uhr hat als die, die er bei seiner Ankunft trug.

Die Mönche erzählen, warum sie ihr früheres Leben aufgaben, um ins Kloster einzutreten. Gab es dabei ein Zeugnis oder eine persönliche Geschichte, die Sie besonders berührt hat?

–Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte eines Mönchs, der als junger Mann im Rahmen einer Exkursion Montserrat besuchte. Er sah die Mönche und beschloss, Teil der Gemeinschaft zu werden.

Um sicherzugehen, dass seine Berufung tatsächlich das Klosterleben war, bat er darum, ein Jahr außerhalb des Klosters leben zu dürfen. Man gab ihm ein Haus in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen.

Die Dorfbewohner misstrauten ihm, weil er lange Haare hatte und sie ihn für einen Hippie hielten. Als sie erfuhren, dass er ein Mönch aus Montserrat war, änderte sich ihr Verhältnis zu ihm. Er blieb schließlich 19 Jahre in dem Dorf und arbeitete auf den Feldern.

Danach pflegte sie ihre kranke Mutter und später ihren Vater. Weitere zwölf Jahre vergingen. Mit anderen Worten: Sie hatte geplant, ein Jahr fort zu sein, verbrachte aber schließlich 31 Jahre dort, bevor sie sich zur Rückkehr ins Kloster entschloss.

Er kam zurück, klopfte an die Tür und sagte: «Sehen Sie, ich bin vor 31 Jahren fortgegangen.» Und er wurde wieder Mönch. Die Geschichte hat mich sehr fasziniert.

Was ist das Bewundernswerteste am Leben dieser Mönche?

Ich bewundere, dass sie zu dem Schluss gekommen sind, Mönche werden zu wollen. Viele versuchen es eine Zeitlang, und manche geben auf, weil sie merken, dass das Klosterleben nichts für sie ist.

Mich beeindruckt auch, wie anders das Leben in einer Gemeinschaft ist. Wir denken viel über Besitz nach: «Ich habe das gekauft, ich will das, ich will das.» Dort herrscht eine ganz andere Mentalität. Es ist wie eine geistige Befreiung von den Verpflichtungen, die der Konsumismus mit sich bringt.

Ich glaube, wenn man es richtig angeht, bereichert es einen. Montserrat hat fantastische Intellektuelle hervorgebracht, und die Veröffentlichungen der Abtei Montserrat sind wunderbar. Man sieht, dass Menschen, die dort im Kloster gelebt haben, absolut bewundernswerte Werke geschaffen haben.

Ein Mönch erzählte mir, dass sie eine Vierteljahreszeitschrift herausgeben. Er meinte aber: “Wenn sie nur alle sechs Monate erscheint, ist das nichts Besonderes”, denn für sie sei es wichtig, den Tagesablauf einzuhalten. Ich finde, das ist eine wertvolle Lektion: Prioritäten zu setzen und die wirklich wichtigen Dinge zu priorisieren. Alles andere kommt später.

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Berufung

100 años del Domund: nace una web de homenaje a un siglo misionero

El Domingo Mundial de las Misiones (DOMUND) cumple 100 años. Desde 1926, esta jornada ha impregnado la sociedad española y ha impulsado la evangelización en territorios de misión de forma importante. Con motivo del centenario, Obras Misionales Pontificias (OMP), lanza un homenaje a este siglo misionero con una nueva web interactiva y visual.

Redaktion Omnes-10. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Este año 2026 se cumplen 100 años del Domund, y su celebración ya está en marcha. Obras Misionales Pontificias prepara la campaña de este año, que se celebrará por centésima vez el próximo 18 de octubre. Der Papst ha elegido como lema de esta Jornada “Uno en Cristo, unidos en la misión”, como pueden ver en su Nachricht A lo largo de septiembre y octubre, OMP irá informando de diversas iniciativas propuestas para celebrar esta efeméride en toda España.

De momento, OMP ofrece un homenaje a este siglo misionero (1926-2026), en esta innovadora web con un recorrido interactivo muy visual por los cien años del Domund en España (fotografías, vídeos, huchas…) y por los territorios de misión (datos estadísticos comparados, infografías…).

Aunque ahora se verá con más detalle, esta jornada del Domund ha impulsado la evangelización, la misión de la Iglesia, de forma notable: en cada uno de los 36.500 días de este siglo se han bautizado de media 9.000 católicos, y se han construido tres escuelas y una parroquia…, y muchas más iniciativas. 

A la izquierda, José María Calderón, director de OMP España, y a la derecha Serafín Suárez, misionero en África (Flickr / OMP España).

Líderes en generosidad, en dinero y en misioneros

¿Se acuerda usted de cuando salía de niño a pedir dinero por las misiones?, se pregunta OMP España. ¿Recuerda las huchas, los carteles, los encuentros, las películas?… Fue en 1926 cuando el Papa Pío XI quiso que toda la Iglesia dedicara el penúltimo domingo de octubre a rezar por la misión que la Iglesia realizaba en los territorios de misión y a colaborar con ella, a través de Päpstliche Missionsgesellschaften (OMP). 

El objetivo era recordar cada año a todos los bautizados la llamada a apoyar la evangelización hasta los confines de la Tierra.

En España, la invitación del Papa se asumió con fuerza, recuerdan, y cada año se organizaban conferencias, testimonios en colegios, vídeos… “Todo ello despertó en nuestro país un sentimiento misional que ha dado lugar a que en la actualidad los españoles seamos líderes en generosidad, tanto en dinero como en misioneros”.

(@web www.domund100.es).

Una web especial

Con motivo del centenario del Domund, como se ha señalado más arriba, Obras Misionales Pontificias ha buceado en sus archivos históricos y los comparte en la web especial domund100.es

La web está estructurada en tres partes, y busca ofrecer de una forma interactiva un recorrido por esta jornada misionera. 

La primera parte, “100 años contigo”, pone el foco en el Domund en España, y reúne fotografías históricas de las diversas iniciativas de esta jornada que despertarán la nostalgia de muchos. 

Se ofrece una explicación sobre el nacimiento de esta jornada, se presentan los carteles históricos por años, se recuerda las icónicas huchas del Domund… Entre otros muchos contenidos, se podrán conocer en la web las películas misioneras promovidas por OMP con actores como Fernando Fernán Gómez o Sara Montiel.

Frutos del Domund: 9.000 católicos, 3 escuelas, 2 sacerdotes… al día, durante 100 años

Con la jornada del Domund, el Papa Pío XI implicaba a todos los católicos en el sostenimiento de la evangelización en los territorios de misión, aquellas diócesis que dependían de la histórica Propaganda Fide (hoy Dicasterio para la Evangelización). 

En la segunda parte de la web especial “100 años por ellos”, OMP comparte los frutos de la acción misionera.

Tras un estudio minucioso de los datos de los Anuarios Pontificios de 1925, 1950, 1975, 2000 y 2025, se ofrecen mapas e infografías interactivas que permiten comprender el alcance de la evangelización en este último siglo, en el que se han multiplicado por cuatro las diócesis misioneras, y de media diaria, desde hace 100 años, se han bautizado 9.000 nuevos católicos, se han ordenado 2 sacerdotes y consagrado 5 religiosas, y se han construido 1 parroquia y 3 escuelas.

Imagen del mapa mundi interactivo que permite conocer la ‘explosión misionera’ en estos 100 años gracias al Domund (@web www.domund100.es).

Un mapamundi interactivo

En la web se puede comprobar cómo hace 100 años la evangelización estaba encomendada a institutos y congregaciones religiosas; y cómo en estos años se ha implantado la Iglesia y se ha dado lugar a 1.132 diócesis actuales que, tras haber sido fundadas por los misioneros, siguen necesitando el apoyo de toda la Iglesia. En un mapamundi interactivo se puede constatar la ‘explosión’ misionera en el último siglo, con un crecimiento de diócesis y católicos exponencial.

Evangelización en Nakuru (Kenia) (@web www.domund100.es).

Un ejemplo, la evolución de Nakuru (Kenia)

La web pone a una de estas diócesis como ejemplo de lo que sucede, a la vez, en todos los territorios de misión. En concreto, se presenta la evolución de Nakuru (Kenia), donde la ayuda del Domund ha permitido que año a año se haya podido ir construyendo la Iglesia local (conventos, parroquias, formación de catequistas y vocaciones, escuelas…). Además se ofrecen imágenes inéditas de misioneros en blanco y negro, que llevaban el Evangelio en los cinco continentes en condiciones mucho más complicadas que las actuales.

Jóvenes en Corea del Sur, con María Matos (@web www.domund100.es).

Los misioneros recuerdan el Domund

En la última parte de la web, “100 años para Él”, misioneros españoles recuerdan con cariño, comenta OMP España, cómo esta jornada les ha acompañado a lo largo de los años. Muchos de ellos descubrieron gracias al Domund su vocación, o han encontrado en el apoyo económico y en la oración oxígeno para seguir adelante en su misión. Y se termina con la oración del Domund, propuesta por el Papa León XIV.

Der AutorRedaktion Omnes

Aus dem Vatikan

Der Papst ermutigt dazu, sich für die Wahrung der Würde der Kinder Gottes einzusetzen.

“Hemos sido creados a imagen de Dios: comprometámonos a promover y defender la dignidad de hijos de Dios, con la luz y la fuerza del Evangelio”, ha pedido el Papa León XIV en la Audiencia de este miércoles, en su catequesis sobre la Constitución Gaudium et Spes.

Francisco Otamendi-9 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Con la innovación de un saludo especial en lengua croata a un amplio grupo de fieles del Ordinariato militar de Croacia, muy numerosos hoy en la Plaza de san Pedro, y una bienvenida especial a diócesis y parroquias italianas, y a los ayudantes eclesiásticos de la Fundación Hilfe für die Kirche in Not, el Santo Padre León XIV ha proseguido el comentario de la Constitución conciliar Gaudium et Spes (GS), con su primer capítulo dedicado a la dignidad de la persona humana.

La Constitución Gaudium et Spes del Concilio Vaticano II subraya que la dignidad humana es “fundamento y condición” de aquellos “valores que hoy disfrutan la máxima consideración”, pero que necesitan no perder la relación con ‘su fuente divina’, para sustraerse a las posibles distorsiones debidas a ‘la corrupción del corazón humano’ (GS, 11)”.

El camino que ha permitido poner de relieve los rasgos y los derechos fundamentales de la dignidad de la persona representa una de las páginas más significativas de la historia humana, ha subrayado el Pontífice.

Sin embargo, el Papa ha alertado en la Allgemeines Publikum de que el camino que queda por recorrer “no ha terminado y debe afrontar las contradicciones, antiguas y nuevas, que impiden su plena realización”.

La dignidad humana, un don que procede del amor de Dios

La Iglesia recuerda que la dignidad humana brota del mismo ser de la persona, y he tenido ocasión de reafirmarlo también en la reciente encíclica ‘Magnifica humanitas’, ha señalado el Papa: 

“Cada persona, hecha constitutivamente para la relación, es pensada y querida por Dios para entrar en una historia de comunión con Él, con los demás y con la creación.

Su dignidad no depende de las capacidades que posee, de las riquezas o del rol que desempeña, ni de las decisiones justas o equivocadas que toma, sino que es un don que la precede y la excede, dado por Dios como expresión de su amor que nunca falla” (n. 50).

La dignidad infinita del ser humano, por tanto, ha manifestado el Papa León XIV, se arraiga en su identidad de criatura hecha “‘a imagen de Dios’, capaz de conocer y amar a su Creador”, proyecto y don de amor que trasciende las demás realidades creadas, las cuales están confiadas a su cuidado «para gobernarla y usarla glorificando a Dios”.

El fundamento último, en la fe

En la fe podemos comprender el fundamento último de la dignidad de la persona, puesto que el Hijo, “en la misma revelación del misterio del Padre y de su amor, manifiesta plenamente el hombre al propio hombre y le descubre la sublimidad de su vocación» (n. 22).

El papa León XIV saluda a la gente frente a la Basílica Santuario de Nuestra Señora del Buen Consejo en Genazzano, Italia, al sureste de Roma, el 7 de septiembre de 2026, víspera de la fiesta de la Natividad de la Santísima Virgen María. (Foto de OSV News/Simone Risoluti, Vatican Media).

Ser persona, relación con Dios y con los demás, don que hay que compartir

A continuación, el Santo Padre ha profundizado en la relación y en el don. “La persona implica siempre relación, comunión y participación con respecto a Dios y a los demás; por lo tanto, una relación filial con Dios Padre y una relación fraterna con Cristo y con todos los seres humanos. Excluye los cierres autorreferenciales. Ser persona significa percibirse a sí mismo como un don que hay que compartir, creciendo y madurando en la acogida, la reciprocidad y el servicio.

Esta dignidad, ha recordado el Papa, está confiada a la responsabilidad de cada uno; y al mismo tiempo, “exige también solidaridad y cuidado recíproco, superando las numerosas falsificaciones y manipulaciones que todavía hoy desfiguran su percepción y obstaculizan su realización”.

Tres expresiones: inteligencia, conciencia y libertad

Al ir concluyendo, León XIV ha señalado las tres expresiones más significativas de la dignidad de la persona que la Gaudium et spes destaca: la inteligencia, que hace del ser humano un buscador insaciable de la verdad; la conciencia, por medio de la cual da unidad y sentido a su propia vida; y la libertad, que lo convierte en protagonista responsable de sus propias decisiones.

Son dimensiones estrechamente vinculadas entre sí: es en la conciencia donde la verdad es reconocida como tal y donde la libertad puede experimentarla como su fundamento y posibilidad, ha dicho el Pontífice.

Finalmente, el Papa ha manifestado que “el Espíritu Santo, que da vida en Cristo, nos hace libres y nos asegura constantemente nuestra dignidad de hijos de Dios, liberándonos del miedo y guiándonos hacia la meta última (…).

Mensaje final: promover y defender la dignidad humana

“Hemos sido creados a imagen de Dios: comprometámonos a promover y defender la dignidad de hijos de Dios, con la luz y la fuerza del Evangelio”, ha alentado el Sucesor de Pedro, que ha recordado la fiesta de ayer.

Ayer celebramos la fiesta litúrgica de la Natividad de la Santísima Virgen María; que su ejemplo y su maternal intercesión os inspiren y acompañen en vuestra vida, ha dicho el Papa antes de dar la Bendición a los peregrinos y fieles en la Plaza de San Pedro.

Der AutorFrancisco Otamendi

Aktuelles

Leo XIV. in Frankreich. Damit die Welt Leben habe

El país galo espera al pontífice en una visita de 4 días y cinco etapas en las que visitará París, Saint-Denis, Lourdes y Metz. León XIV toma el testigo de Benedicto XVI, último Papa en pisar suelo francés en 2008.

Gonzalo Meza-9 de September de 2026-Lesezeit: 8 Minuten

La Conferencia Episcopal Francesa (CEF)  se reunió este martes en su sede parisina para presentar el viaje apostólico del Papa León XIV a Francia, del 25 al 28 de septiembre. En la conferencia de prensa participaron el cardenal Jean-Marc Aveline, arzobispo de Marsella y presidente de la Conferencia Episcopal Francesa (CEF); Mons. Benoît Bertrand, obispo de Pontoise y presidente del Comité de Organización del viaje; así como el arzobispo de París, Laurent Ulrich; el obispo de Tarbes y Lourdes, Jean-Marc Micas; y el arzobispo-obispo de Metz, Philippe Ballot, así como los coordinadores logísticos de la visita papal.

Serán cuatro días y cinco etapas: la sede de la UNESCO, París, Saint-Denis, Lourdes y Metz. León XIV será el décimo Papa en París. La última estancia de un pontífice fue la de Benedicto XVI, en 2008.

El cardenal Jean-Marc Aveline, arzobispo de Marsella y presidente de la CEF, dijo que la preparación  de este viaje no es solo material. Conviene prepararse para escuchar al Papa y vivir este acontecimiento como un regalo que se nos hace, dijo.

El cardenal no quiso anticipar el contenido de los mensajes, aunque sí apuntó su eje: la defensa de la dignidad humana, a la luz de su encíclica “Magnifica humanitas”. 

Monseñor Benoît Bertrand, obispo de Pontoise, vicepresidente de la CEF y presidente del comité organizador, resumió la preparación en tres palabras: alegría, diversidad y expectativa. La diversidad, precisó, va de las grandes multitudes a asambleas de medio millar de personas y a encuentros que no reunirán a más de diez. 

Sobre las expectativas de los franceses, que considera numerosas y no solo de los cristianos, habló de ser fortalecidos en la fe, de ser conducidos por los caminos de la misión, de que la Iglesia esté al servicio de los pequeños y de los pobres, y de quienes buscan a Dios. 

“El Santo Padre viene también a Francia para cuidar nuestra esperanza, porque tenemos muchísima necesidad de ella”, dijo. “Sin duda, este viaje será histórico”.

Para que el mundo tenga vida: un lema nacido en una calle de Roma

El lema oficial del viaje es “Para que el mundo tenga vida”. Procede del capítulo sexto del evangelio de san Juan, el discurso del Pan de Vida.

La propuesta salió del cardenal Aveline y el propio León XIV la aprobó personalmente. Aveline ha contado su origen: “Una mañana, mientras regresábamos al Seminario Francés por la calle de los anticuarios, en Roma, caminando con los dos vicepresidentes, reflexionábamos. Entonces se me ocurrió la idea: “Para que el mundo tenga la vida”. Esa misma noche escribí un breve correo al Papa. A la mañana siguiente, el pontífice me respondió: “Sí, esa es buena”».

El cardenal explicó por qué le parece significativo: “Porque expresa, en pocas palabras, una primera realidad: una palabra de Cristo: “He venido para que tengan vida y la tengan en abundancia”. También porque define, para la fe cristiana, quién es la persona de Cristo: “Yo soy el camino, la verdad y la vida”».

El “derecho a la ayuda para morir” en Francia

El lema no es baladí. El 15 de julio la Asamblea Nacional aprobó en lectura definitiva la ley que instaura el “derecho a la ayuda para morir”, con 291 votos a favor, 241 en contra y 29 abstenciones, después de que el Senado la rechazara en tres ocasiones.

El primer ministro, Sébastien Lecornu, y el presidente del Senado la remitieron al Consejo Constitucional, que el 14 de agosto la declaró conforme a la Constitución con tres reservas de interpretación, entre ellas una cláusula de conciencia para farmacéuticos y para establecimientos sanitarios. Emmanuel Macron la promulgó el 18 de agosto y el texto apareció en el Diario Oficial al día siguiente.

La ley abre el acceso, bajo condiciones, a personas mayores de edad con una afección grave e incurable que compromete su pronóstico vital. Se espera que será en Lourdes donde el Papa insista en el cuidado de la vida. 

Los catecúmenos, la sorpresa francesa

El segundo telón de fondo es un fenómeno que la propia Iglesia francesa no esperaba: el aumento sostenido de adultos y adolescentes que piden el bautismo.

Según la encuesta anual de la CEF publicada el 25 de marzo, 21.386 catecúmenos fueron bautizados en la Vigilia pascual de 2026: 13.234 adultos y 8.152 adolescentes. Es un 28 % más de adultos y un 10 % más de adolescentes que en 2025.

En diez años la cifra de adultos se ha triplicado, de 4.124 en 2016 a 13.234 este año.

Los jóvenes de 18 a 25 años son el grupo más numeroso, con un 42 %, seguidos por los de 26 a 40 años.

París es un caso aparte. La diócesis concentra alrededor del 10 % de los catecúmenos del país y sostiene setenta capellanías estudiantiles, sesenta y cinco seminaristas y dieciséis nuevos sacerdotes ordenados en 2025. En el conjunto de la provincia eclesiástica de París, que agrupa a las ocho diócesis de Île-de-France, los adultos que piden el bautismo pasaron de 1.249 en 2021 a 3.158 en 2026, un alza del 153 %.

Ante ello los obispos de Île-de-France convocaron en abril de 2025 lo que iba a ser un concilio provincial sobre el tema “Catecúmenos y neófitos, nuevas perspectivas para la vida de nuestra Iglesia en nuestras diócesis”. Hubo que cambiar la denominación de «concilio» porque el número de invitados excedía lo previsto por el derecho canónico y pasó a llamarse Asamblea Eclesial Provincial. Se abrió solemnemente el 31 de mayo en Notre-Dame de París y trabajará en tres sesiones: octubre de 2026, enero de 2027 y mayo de 2027. 

Es por ello que el sábado 26 por la mañana, León XIV se reunirá en el Instituto Católico de París con los miembros de la asamblea, catecúmenos y neófitos. Allí rezará también ante varias figuras de santos y beatos, que estuvieron en el antiguo convento “des Carmes”.

París: seis secuencias en día y medio

La etapa parisina es la más compleja. El Papa aterrizará en Orly el viernes 25 a las diez de la mañana. Después irá al Elíseo para entrevistarse con el presidente de la República y dirigirse a las autoridades, la sociedad civil y el cuerpo diplomático. A las tres de la tarde visitará la sede de la UNESCO, adonde quiso ir expresamente para hablar a la comunidad internacional sobre educación.

Luego recorrerá en papamóvil un itinerario de 2,5 kilómetros que va de la iglesia de Notre-Dame des Champs a la plaza Saint-Michel, por el bulevar de Montparnasse y el bulevar Saint-Michel.   

A las 17.15 el pontífice presidirá las vísperas en Notre-Dame con obispos, sacerdotes, diáconos, religiosos, religiosas, consagrados y seminaristas.  Esa misma noche presidirá una vigilia en el Estadio de Francia, en Saint-Denis ante más de 80.000 jóvenes de entre 17 y 35 años. Las plazas se agotaron en unas horas después de abrirse las inscripciones y hay lista de espera. 

El sábado 26, tras la visita a la Casa Bakhita, llegará la celebración más multitudinaria: la misa en la plaza de la Concordia y la avenida de los Campos Elíseos. Se esperan más de 500 mil participantes. Los organizadores creen que la multitud podría desbordar el Arco del Triunfo.

“Podemos esperar que la celebración de la Eucaristía sea un signo fuerte en la vida de la Iglesia y que ese signo pueda ser compartido por el pueblo de Francia como un signo de unidad», dijo el arzobispo de París, Mons. Laurent Ulrich. Estos momentos, añadió, manifiestan a la vez unidad, interioridad, intimidad y el deseo de un encuentro que tiene sentido mucho más allá de la Iglesia.

Lourdes: peregrino y pastor

La visita de León XIV a Lourdes se inscribe después de las dos de san Juan Pablo II, en 1983 y 2004 y de la de Benedicto XVI en 2008, con ocasión del 150º aniversario de las apariciones.

El Papa León XIV llegará al aeropuerto de Tarbes-Lourdes a las 19.05 del sábado 26 y luego acudirá a la gruta de Massabielle. 

Monseñor Jean-Marc Micas, obispo de Tarbes y Lourdes, dice que será un peregrino entre los peregrinos: tocará la roca de la gruta, beberá el agua, encenderá un cirio, se arrodillará y rezará en silencio, como hacen los peregrinos. 

Como pastor universal presidirá la misa del domingo por la mañana en la pradera del santuario y encabezará la procesión mariana con antorchas del domingo por la noche.

La afluencia prevista es considerable para una ciudad de poco más de 12.000 habitantes: 50.000 personas el sábado por la noche, 150.000 el domingo por la mañana y 25.000 el domingo por la noche.

En Lourdes tendrá lugar además el encuentro más delicado del viaje. León XIV recibirá en privado a siete víctimas de abusos sexuales. 

Monseñor Pierre-Antoine Bozo, obispo coadjutor de La Rochelle y portavoz de la CEF, explicó que el grupo se ha compuesto buscando el mayor equilibrio posible.

Metz: el otro régimen

La última jornada, el lunes 28, se desarrolla en Metz, en el cruce de las fronteras francesa, luxemburguesa y alemana. No es una elección fortuita. En Francia conviven dos regímenes en materia de cultos. El general es el de la ley del 9 de diciembre de 1905, que estableció la separación de la Iglesia y el Estado. 

Los edificios de culto anteriores a esa fecha, ya nacionalizados desde 1789, quedaron en manos públicas: las catedrales pertenecen al Estado y las iglesias parroquiales a los municipios.

El otro régimen, menos conocido, es el concordatario que rige en Alsacia y Mosela. Allí la ley de 1905 nunca llegó a aplicarse, porque en esa fecha esos departamentos formaban parte del Imperio alemán. Cuando volvieron a Francia en 1918 se mantuvo el derecho vigente, incluido el Concordato firmado en 1801 entre Napoleón y Pío VII. La ley del 1 de junio de 1924 confirmó la excepción y el Consejo Constitucional la avaló en 2013.

En la práctica, el régimen concordatario reconoce cuatro cultos: católico, protestante luterano, protestante reformado y judío. Sus ministros son retribuidos por el Estado y en las escuelas públicas se imparte enseñanza religiosa. Metz y Estrasburgo son las dos diócesis concordatarias y sus obispos siguen siendo nombrados por decreto del presidente de la República.

El procedimiento es peculiar: la Santa Sede propone un candidato, el presidente lo acepta mediante un primer decreto que se mantiene secreto, el Papa concede después la investidura canónica por una bula y un segundo decreto, previo examen del Consejo de Estado, se publica de forma simultánea en el Diario Oficial francés y en «L’Osservatore Romano». 

Monseñor Philippe Ballot, arzobispo-obispo de Metz, subraya lo que significa el lugar: «Mosela es el sitio ideal para un mensaje de paz. Es una tierra que ha conocido tres guerras y dos anexiones, y donde los enemigos de ayer se han hecho amigos», dice. «Así que es posible en todas partes donde hay guerra». Habla también de la fuerza del perdón a través de la reconciliación franco-alemana, y avanza que la jornada tendrá una dimensión europea e internacional.

En Metz, a las diez de la mañana el Papa presidirá un encuentro interreligioso en el centro de congresos Robert Schuman. Seis responsables de cultos leerán y firmarán con él una declaración común: el cardenal Aveline por los católicos, Christian Krieger por los protestantes, el gran rabino Haïm Korsia por los judíos, Chems-Eddine Hafiz por los musulmanes, monseñor Dimitrios por los ortodoxos y Antony Boussemart por los budistas. Una hora después participará en el acto «En las raíces de Europa por la paz y la unidad».

El homenaje a Robert Schuman recorrerá toda la jornada. Nacido en Clausen, en las afueras de la ciudad de Luxemburgo, hijo de padre moselano y madre luxemburguesa, Schuman fue diputado del Mosela durante más de cuatro décadas, vivió y murió en Scy-Chazelles, en las alturas de Metz, y allí está enterrado. El Papa Francisco lo declaró venerable.

Por la tarde el pontífice recorrerá las calles de Metz en papamóvil y a las cuatro celebrará la misa en la catedral de San Esteban. La despedida está prevista a las 18.30 en el aeropuerto de Metz-Nancy-Lorena.

El desafío logístico y económico

Las cifras generales dan la medida del operativo. El viaje costará 27 millones de euros, financiados en su mayor parte con donativos; a fecha de la rueda de prensa se habían recaudado 5,5 millones. 

Los días 25 y 26 se desplegarán 15.000 policías, gendarmes, fuerzas móviles y militares de la operación Sentinelle. Solo la etapa parisina moviliza a 15.000 voluntarios. 

Aunque el Estado francés no subvencionará la organización, sí asumirá la seguridad de los eventos, del Papa y de su comitiva

Cómo vive Francia este momento

El ambiente que describen los organizadores es de entusiasmo y alegría. En muchas iglesias de Francia se están organizando jornadas de oración y preparación espiritual, uno de esos sitios es la basílica del Sagrado Corazón de Montmartre, lugar de adoración perpetua desde 1885 y santuario nacional de la Misericordia, el cual organiza una novena y jornadas de oración en preparación para la visita papal.

Aveline habló de su propia emoción ante el impulso que despierta la visita, una alegría que percibe generalizada en todo el país y en todos los medios sociales y que a su juicio revela una gran sed espiritual de los franceses. 

Francia interesa al Papa, admitió el cardenal. Con el nuevo impulso de neófitos y catecúmenos, dijo, el país demuestra que resiste a la secularización. Contó también que León XIV está aprendiendo francés para expresarse con más soltura.

El obispo de Pontoise cerró la conferencia de prensa con una invitación abierta: que todos los franceses, católicos o no, creyentes o no, vengan a acoger y a escuchar al Papa León XIV en París, en Saint-Denis, en Lourdes o en Metz. 

Como señaló el arzobispo de París, Mons. Laurent Ulrich: el Papa viene «para cuidar nuestra esperanza, porque ciertamente tenemos mucha necesidad de ella».

Soy rebelde… y mis hijos no estrenan al principio de curso

"Os voy a desvelar un gran secreto, pero que no se entere el algoritmo, (creo que el mundo no está preparado para esto…). Bueno, allá va: la mejor manera de ahorrar es... educar"

9 de September de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Que levante la mano la madre o el padre al que el algoritmo no tenga “frito” con el 3×2 en material escolar, el cheque que te devuelve el 10000% de lo que gastes y los minipuntos que te permiten ahorrar más de lo que nunca jamás imaginaste. Os voy a desvelar un gran secreto, pero que no se entere el algoritmo, (creo que el mundo no está preparado para esto…). Bueno, allá va: la mejor manera de ahorrar es no gastar, y mejor todavía, educar a los niños en la sobriedad. 

Los lápices de colores de algún hijo mío son cada uno diferente y con un uso. Con una historia. La regla está rallada. El sacapuntas guarda ya muchas historias que vio escribir a un lápiz que acabó sus días muy pequeño. Me resisto a comprar todo nuevo cada año, teniendo cosas con mucho uso por delante. Al acabar el curso hago vaciar estuches en una caja y juntos observamos, limpiamos, ordenamos y desechamos. Los colegios te indican la lista de material necesario por niño. Y mi mayor acto de rebeldía en estos momentos es solo comprar nuevo lo imprescindible y los zapatos (manías mías: no quiero que pisen la huella de otro, en su sentido más literal). 

Cuando se acaba algo, se repone. Cuando lo pierden, se lo “vendo” a unos céntimos. Siempre tengo algo de stock, pero quiero que valoren lo que cuestan las cosas. 

Podréis pensar que quizás sean muy pequeños para captar este gran mensaje. Yo también pensaba que no servía para nada, que quizás esto serviría cuando ya tuvieran su propio dinero. Pero no. Estamos en el tiempo idóneo. 

En junio me llevé una sorpresa de estas que te llenan de satisfacción maternal al 100 %. A dos de mis hijos les tengo que comprar yo los cuadernos nuevos. Al resto se los dan en el cole, con la portada corporativa. Una de las que usa de estos (de 11 años) me vino mientras planchaba con dos cuadernos enteros en blanco. Y me dice: “mamá, he juntado las hojas que no he utilizado de todos mis cuadernos, y he sacado dos cuadernos nuevos, los he encuadernado yo: tómalos por si le sirven a alguien”. ¿Os ha recorrido el cuerpo la misma emoción que a mi? Una niña ha dedicado su tiempo a quitar todos los gusanillos, juntar hojas sin usar y fabricar dos cuadernos. Por supuesto que los usará su hermano, que le he podido comprar dos cuadernos menos. Y lo mejor es que no me ha pedido nada a cambio: no me ha dicho “¿con lo que te ahorres me compras algo?”. 

Este verano he sido la comidilla de la piscina, aparte de los bártulos típicos de una madre de 7, la merienda, mi toalla, el bebé… bajaba con una bolsa llena de calcetines desparejados, con agujeritos… y me he pasado los ratos remendando y emparejando. Si el cuerpo del calcetín está digno, la puntera y el talón se remiendan hasta que quede nivel colador. Los calcetines dan para un artículo nuevo, me hacen reflexionar demasiado. Estrenar calcetines es un gran placer de la vida, pero también lo es pensar que usando las cosas todo lo que me permiten soy dueño de un tesoro mayor del que nos vende el consumismo. 

Der AutorCarmen Lucena

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Las Conferencias Episcopales de África Occidental celebran su primera Jornada de la Juventud

En un videomensaje enviado a la primera edición de la Jornada de la Juventud de África Occidental (West Africa Youth Days), que aglutina 16 países y tiene lugar en Accra, capital de Ghana, el Papa León ha pedido a los jóvenes que sean “constructores de puentes entre los pueblos, las culturas y las religiones”.

Francisco Otamendi-9 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

La Jornada de la Juventud, que se celebra del 7 al 11 de septiembre de 2026 en Accra (Ghana), es un acontecimiento histórico promovido por las Conferencias Episcopales de África Occidental (RECOWA/CERAO), que recuerda la experiencia de las Jornadas Mundiales de la Juventud.

In seinem Videobotschaft, en francés e inglés, León XIV celebra “esta hermosa iniciativa” de las Conferencias Episcopales de los países de África Occidenteal, “que han situado a los jóvenes en el centro de sus prioridades pastorales”.

Estoy convencido de que estos valiosos momentos compartidos, les dice el Santo Padre, “les ayudarán a crecer en la fe y a enriquecerse cada vez más con valores como el encuentro y la apertura a los demás”.

“Impulsar un cambio positivo en nuestras sociedades”

Uno de los mensajes centrales del Pontífice, que efectuó en abril de este año un largo viaje pastoral a cuatro países africanos (Argelia, tierra de san Agustín, Camerún, Angola y Guinea Ecuatorial), es su llamamiento a “caminar juntos para impulsar un cambio positivo en nuestras sociedades. Caminar juntos significa asegurar que nadie sea marginado, aislado, excluido o rechazado”. 

En este sentido, León XIV anima a los jóvenes a que “seamos constructores de puentes entre pueblos, culturas y religiones. Debemos comprometernos a vivir como lo hizo Jesús, nuestro Maestro y Señor, quien no excluyó a nadie de su camino. Él reconoció la presencia de Dios en quienes vivían al margen de la sociedad, incluso en aquellos que no pertenecían a su pueblo”.

Logo de la Primera Jornada de la Juventud de África Occidental en Accra, capital de Ghana, del 7 al 11 de septiembre de 2026 (Dicasterio para el Servicio del Desarrollo Humano Integral, Santa Sede).

“Sois el presente de Dios, el presente de la Iglesia”

Antes, al comenzar, el Papa les anima a seguir adelante con esperanza. “En estos tiempos en que tantas crisis parecen ensombrecer el horizonte, quiero animarles a seguir adelante sin perder la esperanza. Sé lo mucho que la duda, la incertidumbre y, a veces, la inseguridad pueden pesar sobre tus hombros y trastocar tus planes para el futuro”.

Sin embargo, añade el Santo Padre, “no sois jóvenes sacrificados, como muchos podrían pensar. En la Iglesia-Familia de Dios, sois el presente de Dios, el presente de la Iglesia. Como dijo el Papa Benedicto XVI: “Sois ricos en cualidades, energía, sueños y esperanzas: ¡recursos que poseéis en abundancia! Vuestra juventud constituye una gran riqueza no solo para vosotros, sino también para los demás, para la Iglesia y para el mundo” (Mensaje para la XXV Jornada Mundial de la Juventud, 22 de febrero de 2010)”.

“Cuento con ustedes y confío en ustedes”

A continuación, el Papa León asegura a la juventud de África Occidental: “Queridos jóvenes, cuento con ustedes y confío en ustedes; la Iglesia confía en ustedes. Con sus palabras y sus acciones, envíen un mensaje poderoso a nuestro mundo, desgarrado por guerras y conflictos de toda índole”.

Abandonen “los placeres ficticios y superficialidad”

Sean testigos de amor, justicia y paz, añade el Pontífice. “No sacrifiquen su preciosa juventud en el altar de placeres ficticios y superficialidad. En efecto, “nuestras preguntas más profundas no encuentran ni oído ni respuesta en el interminable desplazamiento por nuestros teléfonos móviles, que cautivan nuestra atención pero dejan nuestras mentes cansadas y nuestros corazones vacíos. No nos llevarán lejos si los mantenemos encerrados en nuestro interior o en círculos demasiado estrechos. La realización de nuestros auténticos anhelos siempre requiere ir más allá de nosotros mismos” (Mensaje para la 40.ª Jornada Mundial de la Juventud, 7 de octubre de 2025)”.

El Papa León XIV en su llegada a la universidad en Yaoundé, en Camerún, en abril de 2026 @CNS photo/Lola Gomez.

Encomienda a la Virgen María el desarrollo humano integral de los países

Al concluir, León XIV encomienda a los jóvenes a la Virgen María, Reina de la Paz, “pensando especialmente en aquellos de vuestros países que a veces afrontan crisis complejas”.

Que ella interceda ante su Hijo, Jesucristo,ruega el Papa, “por el desarrollo humano integral de vuestras amadas naciones. Sobre vosotros, el clero, y sobre todos los que trabajáis con los jóvenes, invoco una abundancia de gracias divinas”.

Una iniciativa de los obispos de la región

La iniciativa de esta Jornada, señala el Dicasterio para el Desarrollo Humano Integral (DSDHI), “nace del deseo de los Obispos de la región con el objetivo de ofrecer a los jóvenes católicos un espacio común de fe, encuentro y formación”.

El tema elegido, “Tengan ánimo” (Jn 16,33), es el hilo conductor de los cinco días que reúnen a numerosas delegaciones juveniles de África Occidental, junto con obispos de la región, invitados internacionales y las delegaciones oficiales.

Burkina Faso propuso el encuentro

La idea de un encuentro de la juventud católica de África Occidental nació a petición de los propios jóvenes: fue Burkina Faso quien propuso la iniciativa ya en 2019, y los obispos dieron su aprobación al año siguiente, pero el evento tuvo que ser aplazado debido a la pandemia, explica el Dicasterio

El P. Vincent de Paul Boro, primer secretario adjunto de la CERAO, erklärt dass das Treffen pretende ser un “signo profético” para la región, capaz de convertir a los jóvenes, procedentes de 16 países y de diversas culturas y lenguas, “en protagonistas de una pastoral juvenil renovada y en testigos de unidad en un continente marcado por las tensiones”.

Representando al Dicasterio para el Servicio del Desarrollo Humano Integral (DSDHI), están presentes en Accra el P. Avelino Chico SJ, quien presenta un videomensaje de la nueva Prefecta, sor Alessandra Smerilli, F.M.A., y del Prefecto emérito, Cardenal Michael Czerny SJ.

Der AutorFrancisco Otamendi

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¿Cuál es el origen del Ángelus?

Nacido al ritmo de las campanas medievales, el Ángelus fue tomando forma a lo largo de los siglos hasta convertirse en una de las oraciones marianas más extendidas de la Iglesia.

Teresa Aguado Peña-8 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Cada domingo, al mediodía, el Papa se asoma a la ventana del Palacio Apostólico para rezar el Ángelus con los fieles reunidos en la plaza de San Pedro. Es una escena que se ha convertido en una de las imágenes más reconocibles de la vida de la Iglesia. Pero ¿de dónde procede esta oración que, durante siglos, ha marcado el ritmo del día de los cristianos? Su historia comienza en la Edad Media, al compás de las campanas de monasterios y conventos, y fue tomando forma poco a poco hasta convertirse en el rezo que hoy conocemos.

El Ángelus es una devoción católica que recuerda la Anunciación y la Encarnación de Jesucristo, recordando especialmente el momento el pasaje del Evangelio en que el arcángel Gabriel anuncia a María la Buena Nueva. Así, su nombre procede de las primeras palabras con las que comienza la oración en latín, Angelus Domini nuntiavit Mariae («El ángel del Señor anunció a María»).

Origen monástico y el toque del atardecer

El primer antecedente se encuentra en las comunidades monásticas de la Alta Edad Media, donde las campanas sonaban para recitar la segunda plegaria, después de las Completas (parte de la Liturgia de las Horas). En el siglo XIII comenzó a extenderse la costumbre de rezar tres Avemarías al toque de la campana de la tarde. Los franciscanos tuvieron un papel importante en la difusión de esta práctica. En torno a la época de san Buenaventura, el Capítulo General de la orden celebrado en 1269 recomendó esta oración al escuchar la campana vespertina.

La devoción estaba vinculada al misterio de la Encarnación, pues las tres Avemarías invitaban a recordar el anuncio del ángel Gabriel a María. Esta práctica vespertina se extendió progresivamente por Europa durante los siglos XIII y XIV. La documentación permite afirmar que en la primera mitad del siglo XIV ya era una costumbre ampliamente extendida.

De la tarde a la mañana y al mediodía

La práctica no tardó en incorporar otros momentos del día. Durante el siglo XIV comenzó a difundirse también el toque de la campana por la mañana, acompañado de tres Avemarías. Una de las primeras referencias se encuentra en una crónica de Parma de 1318. De este modo, la oración fue adquiriendo progresivamente ese ritmo de comienzo y final de la jornada.

El mediodía se incorporó más tarde. En el siglo XV comenzó a extenderse en Francia el toque de las campanas a esta hora, relacionado tanto con la memoria de la Pasión de Cristo como con la petición de paz y protección. En 1456, ante la amenaza de la invasión otomana, el Papa Calixto III emitió una bula animando a los cristianos a rezar al mediodía al toque de las campanas, pidiendo así la paz y la protección divina. La costumbre se extendió posteriormente por distintos lugares de Europa.

Así quedaron asociados los tres momentos del día con la oración mariana: mañana, mediodía y tarde. Sin embargo, el Ángelus todavía no tenía la estructura exacta que conocemos actualmente.

La oración adquiere su forma actual

La configuración definitiva fue también fruto de un proceso gradual. El primer documento conocido que recoge la estructura del Ángelus tal como se reza hoy aparece en un catecismo veneciano de 1560, con los tres versículos bíblicos, sus respuestas, los Avemarías y la oración final.

En 1571, el Papa san Pío V incorporó el Ángelus en el “Pequeño Oficio de Nuestra Señora” (devoción litúrgica a la Virgen María). Más tarde, Benedicto XIII, en 1724, contribuyó decisivamente a su difusión universal al conceder indulgencias a quienes lo rezaran publicando el documento “Iniunctae nobis”.

La práctica siguió evolucionando. En 1742, Benedicto XIV estableció que durante el tiempo pascual el Ángelus fuera sustituido por el Regina coeli, conservando los mismos momentos tradicionales de oración. Finalmente, en 1815, el Papa Pío VII añadió el rezo de tres Gloria al final del Angelus en acción de gracias por los dones que la Santísima Trinidad ha otorgado a la Virgen. Esta última práctica es más propia de Italia.

El Ángelus hoy

La oración del Ángelus se rezaba tres veces al día: mañana, mediodía y tarde. Actualmente la costumbre más difundida entre los fieles es el rezo al mediodía.

Como decía Juan Pablo II, esta oración «invita a meditar el misterio de la Encarnación, animando al cristiano a tomar a María como punto de referencia en los diversos momentos de su jornada para imitarla en su disponibilidad para realizar el plan divino de la salvación».

San Josemaría también vivía esta costumbre. Así lo contaba Álvaro del Portillo en Entrevista sobre el fundador del Opus Dei: “Terminada la lectura del correo, rezaba el Ángelus al mediodía. Constituía un momento importante de su jornada, porque además de ser una conversación filial con la Virgen, marcaba el tiempo en que su devoción eucarística cambiaba de signo: hasta entonces había pasado la mañana dando gracias a Dios por la Misa que había celebrado; a partir del Ángelus comenzaba a prepararse para la Misa que celebraría al día siguiente».

¿Por qué los cristianos rezan el Ángelus?

El Ángelus lleva al cristiano al momento central de la Anunciación, cuando María acoge el anuncio del arcángel Gabriel y responde con su «sí» al plan de salvación de Dios. Por su obediencia, el Hijo de Dios se encarna y comienza la obra de la Redención.

Rezar el Ángelus es, por tanto, recordar el misterio de la Encarnación y unirse al «sí» de María, aprendiendo de ella a acoger con confianza la voluntad de Dios. También es una ocasión para acudir a su intercesión y vivir la comunión de los santos con tantos cristianos que elevan esta oración cada día.

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Aus dem Vatikan

Der Papst zu den Seminaristen: “Die Schönheit, sein Leben für Ihn und für die Kirche hinzugeben”

A los seminaristas que recorren años de estudio y disciplina en su formación para el sacerdocio, León XIV les ha recordado que la clave en su preparación para el ministerio sacerdotal es centrarse en “su relación con Aquel que los llamó”. El Papa ve en ellos “la belleza de dar la vida por Él y por la Iglesia”.

OSV / Omnes-8 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

– Courtney Mares, OSV News

El Papa León XIV ha animado a los futuros sacerdotes a aprovechar sus años en el seminario para fundamentar cada aspecto de su formación en una profunda relación personal con Dios.

“El núcleo de la experiencia del seminario reside en «aprender a estar con el Maestro, el Señor Jesús”, dijo el Papa en una Publikum con seminaristas italianos en el Aula Clementina del Vaticano.

“Toda vocación nace de un diálogo íntimo con Dios, cultivado en el silencio y la oración, que a menudo se produce a pesar del ruido a veces ensordecedor del mundo”, dijo el Papa.

Dios “eligió a quienes quiso”

El Papa se reunió con seminaristas de dos seminarios del sur de Italia: el Seminario Regional Pío XI en Apulia y el Seminario Episcopal de Aversa en Campania.

“En un mundo tan ansioso por celebrar la autorrealización, es verdaderamente importante reiterar que ninguno de ustedes ni ninguno de nosotros está aquí porque lo merezcamos. Sino solo por una libre elección hecha por Dios Padre, un signo y una promesa de un amor gratuito que siempre nos anticipa y nunca defrauda”, dijo el Papa León a los jóvenes.

“No hay competencia, ni clasificación, ni está escrito en ningún sitio que él haya elegido a los mejores: Él eligió a los que quiso”, añadió.

Necesario en un mundo que vive con prisas

El Papa subrayó que el tiempo dedicado al seminario es hoy más necesario que nunca, “en un mundo que vive con prisas”.

Precisamente porque vivimos en tiempos acelerados y ruidosos, “necesitamos un espacio y un momento en la vida donde podamos aprender a estar presentes, a discernir y a permitirnos formarnos sin atajos”, dijo. “El seminario no es un aplazamiento de la misión, sino un requisito previo para ella”.

Esperanza para toda la Iglesia, y belleza de dar la vida por Él

“Queridos seminaristas, su sola presencia en el seminario es un signo de esperanza para toda la Iglesia”, les dijo el Santo Padre. “No de un optimismo vago, sino de la certeza de que el Señor siempre llama, en cada época de la historia y en todo lugar”.

“Al miraros a cada uno de vosotros, contemplo la maravilla de Dios, que nunca se cansa de susurrar a los corazones de junge Menschen la belleza de dar la vida por Él y por la Iglesia”.

Agradecimiento por su “sí”, y también a las familias

El Papa León XIV agradeció a los jóvenes su “sí” al llamamiento de Dios, y reiteró que su presencia en el seminario es “un signo de esperanza para toda la Iglesia”.

El Santo Padre expresó también su “más sincero agradecimiento a las familias aquí presentes. Una vocación nunca nace sin un entorno propicio, y a menudo necesita un hogar, padres que oren y sepan soltar. A ustedes, queridas familias, mi gratitud y la de toda la Iglesia”.

Prepararse para ser enviados

A los seminaristas, les animó a recordar que están siendo preparados para ser enviados a comunicar la novedad de vida en Cristo al mundo: “A aquellas familias que apenas llegan a fin de mes, a los jóvenes de veintitantos años que hacen las maletas para buscar trabajo, a los ancianos que viven solos, a los marginados y a aquellos que han perdido el sentido de su propósito”.

“El sacerdote es enviado a todas las personas para que proclame a todos la belleza de la fe en Jesucristo, la buena noticia de nuestra salvación”, dijo el Sucesor de Pedro.

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– Courtney Mares es editora del Vaticano para OSV News. Síguela en X @catholiccourtney.

– Esta información se ha publicado originariamente en OSV News, y pueden consultarla hier.

Der AutorOSV / Omnes

Kino

Sagrado Corazón, una devoción del siglo XVII, en la gran pantalla

Sabrina y Steven J. Gunnell estrenan un documental el 11 de septiembre, coincidiendo con el Jubileo de las apariciones en Paray-le-Monial.

Der makellose Sancho-8 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Hace 350 años, en Paray-le-Monial, Jesús mostró su corazón a una religiosa de la Visitación, santa Margarita María Alacoque. De aquellas apariciones nació una de las devociones más extendidas de la tradición católica. Heiliges Herz, un documental de la productora francesa Krea Film-Makers, parte de ese episodio del siglo XVII para preguntarse si esta devoción sigue teniendo sentido hoy.

El proyecto no nació en un despacho de producción, sino en una peregrinación. En el verano de 2023, durante una visita a Notre-Dame-du-Laus, Sabrina y Steven J. Gunnell se encontraron con testimonios de personas consagradas al Corazón de Jesús. “Allí tenía el corazón ardiente”, recuerda Sabrina Gunnell.

Poco después contactaron con el rector de Paray-le-Monial y descubrieron que el Jubileo de los 350 años de las apariciones estaba a punto de comenzar. Para ellos, la coincidencia tenía un peso propio: “Nos dijimos: ‘Ok… el Sagrado Corazón quiere su película’”, cuenta Sabrina Gunnell.

Steven Gunnell resume la intención de fondo con una referencia bíblica: “Pensábamos en los peregrinos de Emaús, que caminan junto a un desconocido y, después de escucharlo, se dicen el uno al otro: ‘¿No ardía nuestro corazón?’”. Esa es, dice, la apuesta de la película: permitir que cada espectador experimente ese mismo amor, comparta o no de entrada la fe de quienes hablan.

 “Muchos pensaban que hablar de las apariciones del siglo XVII era algo lejano o anticuado. Pero precisamente queríamos mostrar que este mensaje sigue siendo actual”, recuerda Sabrina.

Una devoción que sigue viva

Entre 1673 y 1675, Jesús se apareció en tres ocasiones a Margarita María, una religiosa de la Visitación en Paray-le-Monial, Borgoña. Le mostró, según la tradición, un corazón ardiente de amor por la humanidad, herido por la indiferencia de los hombres. De esas apariciones nació una de las devociones más extendidas de la tradición cristiana.

El documental organiza ese mensaje en tres movimientos, que van apareciendo a lo largo del metraje sin que se noten como esquema: un amor que se muestra sin condiciones, el dolor de un amor que a menudo no se acoge; y la invitación a responder a él, no solo a contemplarlo. La película dedica buena parte de su tiempo a lo tercero: a mostrar, a través de los testimonios, qué significa esa respuesta en la vida de alguien concreto.

El mismo corazón, siglos después

El documental alterna dos planos. Uno histórico, con actores que reconstruyen las apariciones de Margarita María en el siglo XVII, la incomprensión inicial de su entorno y el proceso por el que aquella experiencia personal se convirtió en devoción pública. 

Y otro contemporáneo, con una veintena de testimonios de perfiles muy distintos —un sacerdote, una religiosa, un misionero, varios jóvenes— que hablan de qué significa hoy, en sus propias vidas, ese mismo corazón herido y ese mismo amor que no se impone.

Veinte voces, un solo corazón

El tránsito entre las reconstrucciones del siglo XVII y los testimonios contemporáneos resulta fluido: no hay sobresaltos ni la sensación de estar viendo dos películas distintas. Las escenas históricas —Margarita María, Jesús, el entorno de Paray-le-Monial— están rodadas con una dignidad que sorprende para un documental de este perfil, sin caer en la reconstrucción de manual que tantas veces lastra este tipo de producciones.

Los testimonios funcionan precisamente porque son distintos entre sí. No hay dos historias que se repitan, y esa variedad es lo que sostiene el documental. Ninguno sobra.

Es cierto que, al tocar tantos frentes —lo histórico, lo teológico, lo personal—, la película deja algunas puertas entreabiertas, sin espacio para profundizar en todas. Aun así, nunca da la sensación de quedarse corta: lo que pierde en detalle puntual lo gana en cercanía, y es esa cercanía la que se queda con el espectador al salir de la sala.

Heiliges Herz, producida por la francesa Krea Film-Makers y distribuida en España por Bosco Films —responsable también de Kostenlos (2023)—, llega a los cines de toda España el 11 de septiembre. Trescientos cincuenta años después de aquellas apariciones en Borgoña, la pregunta que plantea sigue siendo la misma: qué se hace con un amor que no se ha buscado y que, aun así, no deja de esperar.

Der AutorDer makellose Sancho

Berufung

Alpha: una evangelización «light» que está llevando a miles de personas a la fe

Alpha apuesta por empezar con la acogida y el encuentro personal antes de presentar la doctrina, confiando en la acción del Espíritu Santo para acercar a las personas a Cristo.

Fernando Emilio Mignone-8 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

En un momento en el que muchas parroquias buscan nuevas formas de acercarse a quienes están alejados de la fe, los cursos Alpha se han convertido en una de las propuestas evangelizadoras más extendidas en distintos países. Su fórmula combina conversación, acogida y una reflexión abierta sobre las grandes preguntas de la vida y la fe cristiana. 

Aunque su origen es anglicano, Alpha se ha extendido por numerosas confesiones cristianas y cuenta hoy con una importante presencia católica. En las últimas décadas, diócesis, parroquias y movimientos católicos de distintos países han incorporado este método como una herramienta de primer anuncio.

En Canadá, uno de sus principales impulsores en el ámbito católico es Ed Zadeiks, que desde hace ocho años promueve Alpha “en un contexto católico”. Zadeiks dejó una carrera empresarial exitosa para dedicarse a tiempo completo a esta iniciativa evangelizadora. Su esposa Shawna fue quien le introdujo en los cursos. Ambos explican cómo una propuesta nacida en el ámbito anglicano ha encontrado un espacio propio en la Iglesia católica.

El origen de Alpha

El matrimonio Zadeiks explica que el Espíritu Santo sopla donde le da la gana: en este caso, en el alma del Reverendo Nicky Gumbel. Nacido en Londres en 1955, este hijo de padre judío y madre cristiana – ni uno ni otra practicantes – se convirtió del ateísmo al anglicanismo en su primer año en la Universidad de Cambridge. Abogado, casado con Pippa, padre de tres hijos, fue ordenado sacerdote anglicano en 1987. En 1990 asumió el liderazgo de los cursos Alpha. “Re-posicionó” esos cursillos que ya se daban en la iglesia anglicana Holy Trinity Brompton (HTB), en Londres: decidió dar los cursos a gente fuera de la Iglesia. Como tuvo tanto éxito, organizó una primera conferencia internacional en HTB en 1993… y asistieron mil líderes cristianos. Las conferencias internacionales han continuado año tras año. 

Es ahí donde Zadeiks más se ha codeado con Gumbel. Me dice que “tiene gran amor y admiración hacia los católicos”. Zadeiks añade que el Papa Francisco envió un mensaje grabado en video para el inicio de la Leadership Conference el 6 de mayo de 2024. El video fue presentado en la sesión de apertura por Gumbel y su esposa. Francisco dijo que el líder cristiano debe imitar a Jesús, con su vida de servicio, su cercanía, y mostrando el camino hacia el Padre. Animó a los 5.000 delegados de 30 denominaciones cristianas a ser portadores de la ternura y el perdón de Dios. Y pidió caminar juntos con la mirada puesta en 2033, el bimilenario de la Resurrección.

¿De qué trata Alpha?

Proclamación de la verdad cristiana, encuentro con Jesús, comunidad. ¿Por qué no invertir el orden de estos tres pasos? Este es el modus operandi de Gumbel y de Alpha: 1. encuentro personal con otros, 2. encuentro personal con Cristo, 3. doctrina. Y esta inversión ha dado un resultado milagroso.

La receta del éxito es simple: una serie de sesiones estructuradas para conocer la fe cristiana, y una ocasión para explorar el significado de la vida. Los cursos se imparten en iglesias, hogares, prisiones, universidades, oficinas, fábricas, cafeterías – donde sea. 

Los cursos propiamente dichos se suelen dar a lo largo de diez semanas, un día a la semana, y un fin de semana. Cada encuentro puede empezar con una comida o cena, seguida de una charla o video y de discusiones en grupos pequeños. Las charlas versan sobre creencias cristianas básicas.

Los diez encuentros semanales y el fin de semana de retiro tratan estos temas: ¿Quién es Jesús? ¿Por qué murió Jesús? ¿Cómo podemos creer? ¿Por qué y cómo rezar? ¿Por qué y cómo leer la Biblia? ¿Cómo nos guía Dios? El Espíritu Santo (muy importante en el curso Alpha). ¿Cómo resistir el mal? ¿Por qué y cómo contar esto a otros? ¿Dios sana hoy? La Iglesia. 

In illo uno unum. Ecumenismo Alpha

Gumbel afirma que ama a los católicos, a todos los cristianos, que pertenecemos, dice, “a una Iglesia de 2.4 mil millones de almas”. El Cardenal Cristoph Schönborn, arzobispo emérito de Viena, elogia los cursos Alpha. Son muchos los obispos del mundo que apoyan a Alpha.

El primer curso Alpha fue dado en 1977 (en HTB). En 1990 Nicky Gumbel, al tomar el relevo y dar un gran impulso, supervisó la revisión del curso. Los cursos crecieron rápidamente en Gran Bretaña en los noventa. Hoy se imparten en un centenar de países y en 110 idiomas, y más de 25 millones de personas lo han seguido. Participan personas en iglesias cristianas no católicas y católicas (el 25 % del total), con algunas variaciones en el material del curso. Para este artículo pregunté a tres sacerdotes católicos canadienses su opinión sobre el curso. Uno lo alabó, otro tuvo una buena experiencia, el tercero prefirió inspirarse en el método para crear sus propios cursos con más contenido doctrinal.

Más allá de las cifras, algunos sacerdotes consideran que el verdadero impacto de Alpha se percibe en la renovación de las comunidades locales. Es el caso del padre Michael Leclerc, párroco de St. Ignatius of Loyola en Montreal, donde los cursos Alpha llevan nueve años implantados. Según informó el Catholic Register de Toronto el 10 de mayo de 2026, la iniciativa ha contribuido a cambiar la fisonomía de la parroquia.

Al poner en práctica esos cursos con sus cuatro R – algo real, relatable (con el que uno puede identificarse), hospitalidad radical y confianza (reliance) en el Espíritu Santo – Leclerc cambió su parroquia. Son predominantemente jóvenes no practicantes e incluso no creyentes los que son atraídos. La media de edad de los parroquianos ha bajado a 40 años. Y si antes había 30 voluntarios parroquiales, ahora hay entre 150 y 200. Añadirán una misa dominical a partir de septiembre. Leclerc pone estos cursos en práctica junto con el programa de Renovación parroquial creado por otro sacerdote canadiense, Father James Mallon de Halifax, autor de «Una renovación divina: De una parroquia de mantenimiento a una parroquia misionera» y fundador del Divine Renovation Ministry, que actúa en países de habla inglesa y alemana.

En la web de España de Alpha, se lee: “Alpha es una cena divertida, una charla genial y un debate abierto. Sin presión, gratis y apetecible.” . Para América de habla hispana ver pruebaalpha.org  (y un mini-video del P. Sebastián Achcar de Buenos Aires: pruebaalpha.org/historias-alpha ).

Der AutorFernando Emilio Mignone

Montreal/Toronto

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Aus der FederAntonio Ruiz Valverde

Pero con ella

"Nos parece razonable cambiar de ciudad por un ascenso, pero temerario hacerlo por la persona amada. Admiramos a quien sacrifica diez años por una carrera y miramos con cierta lástima a quien renuncia a una oportunidad por sostener a su familia".

7 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Hace unos días, en una cena, la conversación llegó al futuro. Un joven contó que su novia preparaba unas oposiciones y el destino podía llevarla lejos. Alguien le preguntó qué haría él.

—Cuando su situación esté clara, allá donde ella vaya iré yo. Ya me buscaré la vida, pero con ella.

Lo dijo con absoluta naturalidad. Después llegaron otros platos, la conversación cambió y la frase quedó atrás. Yo, sin embargo, no conseguí dejarla allí.

En aquellas palabras había una decisión capaz de alterar una carrera y una ciudad. No sabía dónde trabajaría, pero había aceptado que el futuro de la persona a la que amaba entrara de verdad en la construcción del suyo.

«Me buscaré la vida». No esperaba que ella se la resolviera. Tampoco abandonaba su vocación ni iba a vivir a la sombra de nadie. Había iniciativa y responsabilidad en aquella frase. Empezaría de nuevo si era necesario. Encontraría su lugar.

«Pero con ella». Ahí estaba lo decisivo. Su proyecto seguía existiendo, solo que ya no estaba escrito únicamente en singular.

Vivimos rodeados de mensajes que presentan los vínculos duraderos como una pérdida. Hay que viajar, probar, crecer, realizarse y, sobre todo, «vivir primero». Más adelante, cuando uno haya aprovechado la juventud y ordenado sus aspiraciones, podrá plantearse casarse o tener hijos, siempre que no alteren demasiado el plan.

Cada vez que escucho ese «primero tengo que vivir» me pregunto qué significa. Quienes llegamos a los cuarenta y pocos años casados y con cuatro hijos, ¿estamos entonces muertos? ¿No hemos sabido aprovechar la vida? ¿Son nuestros hijos la prueba de que renunciamos demasiado pronto?

Mis hijas me han quitado sueño, dinero, comodidad, improvisación y algunas posibilidades. Amar no consigue que el sacrificio deje de costar. Pero ellas no me han apartado de la vida. Me han metido en ella hasta el fondo. Me han obligado a salir de mí, me han dado una historia que no habría podido construir solo y han ensanchado aquello que yo llamaba mi futuro.

Quizá el engaño esté en identificar vivir con poder hacer siempre lo que apetece. Como si una existencia valiera más cuanto menos debiera a nadie, cuantos menos planes tuviera que modificar y más salidas conservara abiertas. Bajo esa lógica, el matrimonio reduce, los hijos frenan y la fidelidad encierra. La vida plena sería una vida sin demasiados lazos: disponible, reversible y permanentemente propia.

Pero una libertad que nunca elige, por miedo a perder alguna opción, termina sin saber para qué quería ser libre. Comprometerse no es dejar de elegir, sino llevar una elección hasta sus consecuencias. Y ahí está la diferencia decisiva entre la renuncia impuesta y la entrega: de quién nace y desde qué libertad. Aquel joven no quedaba atrapado por otra persona; había decidido que ella tendría un lugar real —y no decorativo— en sus prioridades.

San Josemaría lo expresó así: «Nada más falso que oponer la libertad a la entrega, porque la entrega viene como consecuencia de la libertad» (Freunde Gottes, 30).

Resulta curioso: nos parece razonable cambiar de ciudad por un ascenso, pero temerario hacerlo por la persona amada. Admiramos a quien sacrifica diez años por una carrera y miramos con cierta lástima a quien renuncia a una oportunidad por sostener a su familia. Hemos aceptado que el trabajo ordene nuestra vida; lo que nos inquieta es que la ordene el amor.

No se trata de imponer a todos el mismo calendario ni de medir una vida por el matrimonio o el número de hijos. Hay deseos incumplidos, circunstancias dolorosas y caminos distintos. Se trata de discutir una mentira más sutil: que amar de verdad equivale a vivir menos; que toda dependencia mutua es esclavitud; que solo pertenece a sí mismo quien no ha entregado su palabra a nadie.

El compromiso no elimina la libertad: le da dirección. El sacrificio no es siempre la negación de la felicidad; muchas veces es su precio, porque casi todo lo que merece conservarse exige dejar algo atrás. Formar una familia no significa suspender la vida para atender a otros. Significa descubrir que puede ser más grande cuando dejamos de tenernos a nosotros mismos como única medida.

Aquel joven no habló de todo esto. Se limitó a decir que, cuando la situación de ella estuviera clara, iría donde ella fuese y se buscaría la vida allí. No dijo «por culpa de ella». No se presentó como víctima. Lo había elegido él.

Quizá por eso la frase tenía tanta fuerza. Frente a una época que aconseja vivir primero y comprometerse después, él parecía haber comprendido que el compromiso no comienza cuando uno ya ha terminado de vivir. Es una forma de vivir. Una de las más exigentes, pero también una de las que pueden hacernos más libres, porque nos saca de la prisión de tener que elegirnos siempre a nosotros mismos.

No sabía dónde se ganaría la vida, pero sí con quién quería vivirla. No había dejado de elegir. Estaba decidiendo qué quería que fuese su futuro.

Der AutorAntonio Ruiz Valverde

Familie

Warum wird die Zukunft der Gesellschaft am Familientisch entschieden?

Inauguramos, con este artículo, una serie dedicada al  pensamiento sobre el hogar y su importancia en la sociedad actual con la colaboración de Home Renaissance Foundation, un grupo de pensamiento internacional centrado en el hogar y la familia.

Sir Bryan K. Sanderson CBE-7 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

La primera vez que me di cuenta de la importancia fundamental que tiene el hogar para los niños, la familia en general y, por ende, las sociedades en su conjunto, fue hace 60 años en Ica, una pequeña ciudad de Perú situada en la costa, al sur de Chiclayo, donde más tarde el Papa León XIV pasaría muchos años. 

Recién graduado de la London School of Economics, decidí pasar 18 meses en un programa de colaboración de la ONU para ayudar a fundar una nueva universidad en la que entonces era una zona empobrecida del país. 

Lecciones de vida en Ica

Parte del acuerdo consistía en que yo viviera en una barriada con la comunidad indígena local; tenía una pequeña cabaña espartana con agua y electricidad solo durante unas pocas horas al día. 

Había numerosas cabañas similares que, a diferencia de la mía, estaban abarrotadas de niños. Lo normal era tener un hijo al año, pero la falta de instalaciones médicas, de regulación de natalidad y los problemas de higiene provocaban una tasa muy alta de mortalidad infantil, casi el 50 % de los niños moría antes de los 5 años.

A pesar de todas estas privaciones, había suficiente para comer (arroz, frijoles y papayas casi todos los días) y me acogieron en una comunidad muy unida; incluso jugué al fútbol en el equipo local; todo giraba en torno al hogar y la familia. 

Llegué a apreciar la importancia no solo de la familia inmediata, sino también de la versión más amplia e intergeneracional que todos ellos practicaban. Ningún niño se sentía excluido o rechazado, y las personas mayores seguían formando parte de la familia, algo que, lamentablemente, no ocurre en muchas de nuestras sociedades actuales. 

El equilibrio entre éxito y familia

El mundo siguió adelante y disfruté de una carrera que me llevó a la cima de una importante empresa petrolera, además de casarme con una mujer sueca hace ya 59 años, con la que tengo dos hijos y cinco nietos. 

Visitar y vivir en muchas partes del mundo, como Italia, Singapur, Suiza y Escandinavia, contribuyó a mi crecimiento personal. 

No fue fácil compaginar la vida familiar con las exigencias de una carrera profesional muy competitiva en una época en la que aún no se reconocía la importancia del equilibrio entre el trabajo y la vida personal, pero mi esposa y yo siempre pusimos la vida familiar en el centro porque significaba el eje esencial de nuestras vidas aportándonos seguridad y felicidad. 

Y por eso, precisamente, existe Home Renaissance Foundation desde hace 20 años, para persuadir a los gobiernos y organismos internacionales de que faciliten esto en todo lo que puedan. Ojalá no hiciéramos falta.  

Nuevos retos habitacionales

Unter Home Renaissance intentamos explorar y abordar el impacto del hogar en el desarrollo de la persona y los retos de la vida familiar a los que todos nos enfrentamos. 

Por ejemplo, la tensión constante de conseguir que diferentes generaciones convivan en armonía, y más ahora con sociedades en las que el envejecimiento de la población supone una carga cada vez mayor para los recursos de vivienda y asistencia sanitaria. 

Los jóvenes se independizan más tarde en muchos países desarrollados porque el coste de la vivienda es prohibitivo, pero sigue habiendo reticencia a diseñar alojamientos lo suficientemente flexibles como para satisfacer las necesidades de los diferentes grupos de edad. 

Podríamos aprender de Malasia, por ejemplo, donde las familias viven tradicionalmente cerca unas de otras en unidades discretas y cambian de alojamiento en función de las necesidades de las familias en crecimiento; los abuelos suelen ayudar con los niños cuyos padres trabajan, ya que las familias luchan por satisfacer las crecientes demandas y expectativas de la vida moderna. 

Tenemos que descubrir formas nuevas de utilizar la tecnología actual para replicar la comunidad y la seguridad que eran comunes para muchos en un pasado reciente. 

El impacto de la brecha digital

Otro reto creciente y en rápida evolución es encontrar formas de adaptarse a las nuevas y cambiantes presiones de las redes sociales y a la vulnerabilidad de los jóvenes ante su omnipresencia. 

Estamos tan lejos de la sociedad sencilla, regulada y estratificada de la aldea minera al noreste de Inglaterra donde empecé mi vida en la posguerra, que ahora parece historia antigua. Para las personas de mi generación, a menudo resulta aterrador porque la tecnología ha avanzado tan rápido que ya no hay experiencias que transmitir a los niños. Una de las tareas de Home Renaissance Foundation, con la ayuda de los académicos y expertos, es asesorar sobre cómo el hogar puede adaptarse para hacer frente a estos retos. 

No es una tarea fácil y requiere una atención constante para responder a los cambios cada vez más rápidos de la tecnología.

Sin duda, la vida ha mejorado sustancialmente en la mayor parte del mundo, con la posible excepción del África subsahariana; la malnutrición en China y la India, por ejemplo, ha sido prácticamente erradicada; los derechos de las mujeres han sido reconocidos en muchas de nuestras sociedades. 

Ahora debemos aprender a utilizar estas mejoras en beneficio de los hogares de todo el mundo y, en especial, de los niños que viven en ellos. Una misión enorme, pero inmensamente importante para Home Renaissance Foundation.

Der AutorSir Bryan K. Sanderson CBE

Presidente de Home Renaissance Foundation y exdirector general de British Petroleum.

Erlebnisse

Katholische Pädagogen beschreiben den Einsatz von KI und stimmen darin überein: Es mangelt an Vorbereitung.

Inteligencia Artificial en las aulas: ¿Qué papel juega en el nuevo año escolar? Educadores católicos han contado cómo usan la IA, y cómo afrontan sus retos. “Siempre nos centramos en el ser humano”, y “estamos poco preparados”, reconocen.

OSV / Omnes-7 de September de 2026-Lesezeit: 6 Minuten

Corrige automáticamente tus correos electrónicos. Permite que Siri y Alexa respondan a tus preguntas o a tus órdenes. Recomienda qué ver a continuación en tu servicio de streaming. Te ayuda a encontrar el camino con aplicaciones de navegación. Puede generar imágenes, vídeos, trabajos de fin de curso e incluso novelas.

Es IA (Inteligencia artificial), y su rápido ascenso como parte de la vida cotidiana también incluye el ámbito de la educación católica.

Así que, al comenzar el nuevo curso escolar, OSV News ha hablado con educadores y líderes de opinión que debatieron la cuestión de cómo funciona – o no funciona– la IA en el aula católica.

 ¿Cómo es la formación humana en un mundo con forma de IA?

“Hace unos años, la mayoría de las conversaciones giraban en torno a las trampas académicas, las políticas institucionales y si se debía permitir a los estudiantes utilizar herramientas de IA”, dice Meaghan Crowley-Sullivan a OSV News. Es desarrolladora de currículos y aprendizaje profesional en el Instituto de Innovación en Educación Digital y Liderazgo de la Universidad Loyola Marymount de Los Ángeles, conocida como iDEAL.

“Esas preguntas no han desaparecido; han madurado”, ha explicado. “Estamos viendo que hay más escuelas que se preguntan, ¿cómo es una buena enseñanza en esta nueva era digital? ¿Qué necesitan aprender los estudiantes? ¿Qué deberíamos proteger no solo en nuestra enseñanza, sino también en la forma en que abordamos la enseñanza? Y, en última instancia, ¿cómo es la formación humana en un mundo con forma de IA?”.

Beneficio y ayuda para los padres

Crowley-Sullivan afirmó que también ha surgido un énfasis en la inclusión, mientras que al mismo tiempo se ha hecho evidente que los padres podrían beneficiarse de la ayuda de las escuelas.

“Están ayudando a los padres a entender qué son estas tecnologías y con qué se están encontrando sus hijos”, añadió Crowley-Sullivan. “Y cómo pueden establecer normas saludables y tener conversaciones más significativas sobre la IA en casa”.

Es necesario capacitar a los docentes en el uso de la IA

No son solo estudiantes y padres quienes necesitan orientación. “Cuando enseñamos a los profesores a usar esto y a pensar en cómo incorporarlo en sus aulas, nos apoyamos mucho en esa conversación de ‘ser humano en el bucle’”, manifestó por su parte Shannon Tabaldo, directora de iDEAL.

“La IA centrada en el ser humano es sólo una herramienta: está ahí para darte recursos y capacidades adicionales que nunca habías tenido antes”, continuó. “Pero tú sigues siendo el experto. Siempre nos centramos en el ser humano en las escuelas católicas. Siempre volvemos a preguntarnos, ¿qué intentamos hacer realmente con esta herramienta?”.

Los alumnos de primer grado Connor Nguyen y Jasper Zhao participan en un programa de ciencia, tecnología, ingeniería y matemáticas (STEM) en la escuela Assumption of the Virgin Mary en Pasadena, California, el 15 de enero de 2025. (Foto de OSV News/Bob Roller).

La IA: una oportunidad para el aprendizaje personalizado

Crowley-Sullivan y Tabaldo –que también son madres–, han visto cada vez más la IA utilizada para el aprendizaje personalizado.

Los estudiantes pueden criticar un trabajo o imagen generada por IA, o pedirle que convierta sus intentos de poesía en un pentámetro yámbico perfecto; la IA puede generar fácilmente materiales adaptados a un nivel específico para el curso y la lectura o simular una «conversación» con una figura histórica; los profesores pueden usarla para evaluar los patrones de aprendizaje de los estudiantes y personalizar la enseñanza en grupos pequeños y otras modalidades de instrucción.

“El enfoque católico no consiste en tener miedo a la tecnología ni en negarse a innovar», enfatizó Crowley-Sullivan. «Se trata mucho de discernimiento, de reconocer las posibilidades y de preguntarse si podemos usar esto de formas que promuevan nuestros valores”.

Estamos poco preparados

Crowley-Sullivan refleja con creces la opinión del Papa León XIV sobre el papel de la IA en la educación, expresada recientemente en su encíclica emblemática ‘Magnífica humanitas: Sobre la custodia de la persona humana en el tiempo de la inteligencia artificial’.

“Las rápidas transformaciones tecnológicas revelan lo poco preparados que estamos a nivel educativo. Educar a la gente sobre el uso de la IA, entonces, implica enseñarles a decidir cuándo y con qué propósito no debe usarse», escribió el Pontífice. «La rapidez y facilidad con la que se pueden obtener respuestas o resúmenes corren el riesgo de extinguir el deseo de hacer preguntas”.

“Las escuelas no están llamadas a seguir el ritmo del mundo digital», aconsejó el Papa, “sino a ofrecer aquello que la esfera digital por sí sola no puede ofrecer, es decir, un tiempo compartido para aprender y desarrollar relaciones de confianza”.

Se necesita un marco católico para abordar las nuevas tecnologías

En respuesta a estas preocupaciones, Crowley-Sullivan desarrolló el “Catholic Companion Framework for Technology and Innovation” (“Marco Complementario Católico para la Tecnología y la Innovación”), para ayudar a educadores, líderes y familias a navegar tecnologías emergentes. 

Utilizado por las diócesis de todo el país y descargado a nivel global, pronto lo presentará en la diócesis de Arlington, Virginia –justo a las afueras de Washington–, para ayudar a la integración de la IA en sus 51 escuelas, para casi 13.000 estudiantes.

Leslie Lipovski — superintendente adjunta para el aprendizaje estudiantil y excelencia docente en la diócesis — expresó a OSV News que la diócesis formó un grupo de trabajo para ayudar a elaborar una política sobre la IA.

“Desde el jardín de infantes hasta octavo curso hablamos solo de alfabetización en IA, los estudiantes no inician sesión en ChatGPT ni lo usan”, dijo Lipovski. “Pero incluso los niños de infantil conocen la IA. Así que nos preguntamos, ¿qué es la IA? ¿Cómo puede usarse, para bien o para mal?”.

Algunos profesores dicen: vamos a volver al papel y al lápiz. Otras la adoptan

En la escuela secundaria, agregó Lipovski, los profesores son «muy cuidadosos con la manera en que la utilizan. Tengo algunos profesores que dicen: ‘Vamos a volver al papel y al lápiz, así es como estamos escribiendo ensayos ahora mismo’ Pero también tenemos profesores que la están adoptando y mostrando a los niños cómo usarla con responsabilidad».

La Diócesis de Arlington emplea PowerSchool, un sistema de información estudiantil basado en la nube que gestiona datos, notas, asistencia y comunicación entre educadores, estudiantes y familias, así como LUMA, un asistente inteligente de aula desarrollado por el ciber educador Michael Hargadon, que apoya tanto a profesores como a estudiantes.

La conciencia sobre la IA ha ido evolucionando

Según Lily Abadal, socia de la consultora de escuelas católicas Partners in Mission, profesora de la Universidad del Sur de Florida e investigadora asociada de un proyecto en la Universidad de Notre Dame llamado DELTA (Formación Humana en la Era de la IA), la concienciación sobre la inteligencia artificial ha ido evolucionando. 

“Durante el primer par de años después del lanzamiento de ChatGPT, mucha gente le parecía que podría ser solo una tendencia”, manifestó Abadal. 

“Tampoco eran necesariamente conscientes de cómo funcionaba realmente, ni de hasta qué punto los estudiantes tenían acceso a él y qué tipo de cosas eran capaces de producir con él”.

“Hay lugares en los que lo más rápido y fácil no es bueno, ni formativo”

“Obviamente es algo que puede hacer que las cosas vayan más rápido y fácilmente”, continuó Abadal. “Pero hay lugares en los que lo más rápido y fácil no es bueno, ni formativo en cuanto a cómo moldea a los estudiantes”. 

“Aprendemos que muchas veces las cosas no son fáciles, y tenemos que ser capaces de sentarnos con lo difícil para aprender las virtudes católicas en las que queremos que los estudiantes se formen durante toda su etapa en la educación católica”.

“Uno de los mejores regalos que podemos ofrecer a los estudiantes en cuanto a cómo interactuar con la IA”, concluyó la consultora Abadal, “es mostrarles dónde encaja la tecnología en sus vidas y dónde no”. 

Hablamos de material reflexivo

Stephen Eschenfelder, director de pastoral universitaria de la escuela secundaria católica Bishop McLaughlin, en Spring Hill, Florida, de la diócesis de San Petersburgo–, planea invitar a Abadal a hablar en una futura conferencia sobre inteligencia artificial.

Y, como exseminarista con un título en filosofía moral, que imparte clases de liderazgo y sacramentos, tiene ideas muy concretas sobre el uso de la inteligencia artificial en la educación.

“Tiene que haber un límite con la IA, y creo que acudir a Dios en la oración tiene que ser el límite”, enfatizó. “No puedo usar esto como medio para tener una vida de oración y para conectar con Dios. En nuestras clases de teología, cuando tenemos reflexiones, muchos estudiantes usan IA. Así que tenemos que cambiar las cosas y la manera de cómo damos las tareas, porque es material reflexivo. Parte consiste en recopilar datos, pero gran parte se centra en ¿qué piensas de esto? ¿Cómo te sientes sobre aquello?”.

La vida profesional de los estudiantes de hoy puede verse afectada

Eschenfelder también se siente preocupado por el potencial “enorme iceberg de cambio” en el horizonte profesional de sus estudiantes, señalando que «sus trabajos podrían cambiar mucho por la inteligencia artificial en unos años».

Un estudiante llegó a revelar tímidamente a Eschenfelder que su presentación de diapositivas había sido generada por IA.

«Se privaron a sí mismos de la capacidad de aprender algo», señaló Eschenfelder, quien también vio que los estudiantes se asombraron de que escribiera una novela por su cuenta en lugar de simplemente pedirle a la IA que la escribiera. «No podía entender eso», añadió, con un toque de exasperación.

La IA llegó para quedarse. “Nuestro objetivo: mantener esa humanidad”

“Tendremos que adaptar las escuelas, la enseñanza y el aprendizaje. Va a ser completamente diferente”, sugirió Lipovski. “Nuestro objetivo como colegios católicos es mantener esa humanidad, porque el profesor es la parte más importante; el profesor es necesario para guiar a los estudiantes sobre cuándo es apropiado usar IA y cuándo no”.

«Necesitan esa humanidad», concluyó. «No podemos simplemente entregar esto a máquinas».

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– Kimberley Heatherington es corresponsal de OSV News. Escribe desde Virginia.

– Este reportaje se ha publicado originariamente en OSV News, y pueden consultarlo hier.

Der AutorOSV / Omnes

Aus dem Vatikan

Der Papst ermutigt die Menschen, “Übereinkünfte zu erzielen” als Ausdruck der Liebe, und bittet eindringlich um Unterstützung für die Ukraine.

Además de la corrección fraterna, hay otro modo fraterno de amar, y es “ponerse de acuerdo”, ha señalado el Papa León XIV en el Ángelus de este domingo. Además, ha llamado a detener y poner fin a la violencia en Ucrania.

Francisco Otamendi-6 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

En el Ángelus de este domingo día 6 de septiembre, el Santo Padre León XIV ha efectuado en la Plaza de San Pedro un nuevo llamamiento a detener la violencia y la destrucción en Ucrania, y a abrir los corazones al diálogo y a la paz.

Además, al comentar las lecturas de la liturgia del domingo, ha recordado lo que dice San Pablo en la Carta a los Romanos, que todos los mandamientos “se resumen en éste: ‘Amarás a tu prójimo como a ti mismo’” (Rm 13,9). 

San Pablo insiste en este punto con una imagen muy fuerte, presente también en el “Padre nuestro”. Escribe: “Que la única deuda con los demás sea la del amor mutuo”, ha señalado el Papa.

La deuda de un amor mutuo

Jesús nos ha enseñado a invocar y a practicar el perdón de las deudas. Sin embargo, hay una heredad que nos debemos los unos a los otros, sin quedar atrapados por ella: es la deuda de un amor mutuo, ha subrayado el Pontífice en la meditación del Angelus.

Y Jesús sugiere a cada comunidad cristiana “al menos dos modos de ejercitar el amor mutuo. El primero es ser capaces de realizar la corrección fraterna. Es un arte delicado y muchas veces olvidado, que requiere franqueza y gradualidad”. 

Hablarse con sinceridad —primero de tú a tú; después, si es preciso, entre dos o tres personas; finalmente, cuando sea necesario, con toda la comunidad— significa afrontar la realidad y transformar problemas y conflictos en pasos de crecimiento. La lamentación y la maledicencia son más fáciles, pero no generan nada y paralizan muchas situaciones.  El Evangelio, sin embargo, nos educa a la libertad en la caridad, ha sido el mensaje papal en este aspecto.

Ponerse de acuerdo, no solo cuando hay un conflicto 

Además, “hay un segundo modo de amar fraternalmente, que para Jesús transforma incluso la oración: ponerse de acuerdo. No solamente cuando hay un conflicto, sino para pedir a Dios cualquier don”, ha dicho el Sucesor de Pedro.

Dice el Señor: “Si dos de ustedes se unen en la tierra para pedir algo, mi Padre que está en el cielo se lo concederá» (Mt 18,19). Esta promesa sugiere que podemos tener deseos comunes, dolores comunes, esperanzas comunes y, a través de la oración, crecer en la unidad.”

Sin la fe, cualquiera podría sentirse solo y sospechar de los demás, viéndolos como extraños y enemigos, ha continuado León XIV. “Sin embargo, por gracia, somos hermanos y hermanas que pueden ponerse de acuerdo: encontrándose, perdonándose y escuchándose en el Señor.”.

“Pidamos a María”, ha instado el Papa antes de la oración mariana del Ángelus, “quien tras el anuncio del ángel fue deprisa al encuentro de su prima Isabel para compartir la alegría y el cansancio del embarazo, que nos enseñe también a nosotros la gozosa deuda del amor fraterno".

Cercanía con el pueblo ucraniano

A continuación, el Papa ha abierto su corazón dolorido, para mostrar su cercanía con Ucrania.

“Con gran pesar he seguido las noticias sobre los violentos ataques que recientemente han afectado a varias ciudades e infraestructuras civiles en Ucrania, provocando la muerte de personas inocentes. Mi corazón se une al sufrimiento del pueblo que lleva años viviendo en la angustia y el miedo”.

Hago “un nuevo llamamiento para que se ponga fin a la violencia, se detenga la destrucción y se abran los corazones al diálogo y a la paz”, ha implorado. “Espero que los esfuerzos realizados estos días para reanudar las negociaciones den frutos concretos y abran un espacio para la diplomacia”.

Elevemos nuestra oración al Señor, para que prevalezca la concordia en todos los conflictos del mundo, ha dicho León XIV.

Vuelta a las actividades ordinarias

Al concluir, el Papa ha rogado que mientras volvemos a nuestras actividades ordinarias tras las vacaciones, pedimos al Señor que nos acompañe y nos apoye con su luz.

Puede recordarse que a finales de agosto, el secretario vaticano para las relaciones con los Estados y las organizaciones internacionales, monseñor Paul Richard Gallagher, y el ministro de Relaciones Exteriores de la Federación Rusa, Sergey Lavrov, manifestaron algunos puntos de convergencia sobre asuntos internacionales y coincidieron en la importancia de continuar el diálogo entre la Federación Rusa y la Santa Sede.

El secretario Gallagher dijo entonces: “Esta guerra debe terminar”.

Der AutorFrancisco Otamendi

Bücher

El V Centenario de Felipe II, «el prudente»

La historia de Felipe II, el monarca que entendió el poder como un servicio al bien común y a la Iglesia, lejos de la imagen de crueldad y fanatismo difundida por la leyenda negra.

José Carlos Martín de la Hoz-6 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

El 27 de mayo de 2027 celebraremos el V Centenario del nacimiento de unos de los monarcas más universales de la historia de España. Todos recordamos la célebre frase de que en sus vastos territorios no se ponía el sol, pues en su reinado hubo un tiempo en que las coronas de Castilla y de Portugal se unieron con lo que ambos inmensos imperios abarcaban gran parte del orbe conocido.

De todas formas, desde comienzos de su inmenso poderío y espacio Felipe II siempre tuvo presente una afirmación de Francisco de Vitoria fundador de la Escuela de Salamanca y del derecho internacional, quien siempre le recordó de palabra y por escrito que convenía que todo el orbe espiritual del mundo fuera gobernado por el Romano Pontífice, pues era importante que fuéramos un solo pueblo bajo un solo Pastor; Jesucristo, rey universal de cielos y tierra.

Los límites del poder universal

Asimismo, dejó por escrito en sus Relecciones sobre el “Poder político y sus límites, que por el pecado original y, concretamente, por el egoísmo y la envidia no convenía que hubiera un solo imperio universal que gobernara materialmente el orbe de la tierra. Como efectivamente hemos comprobado posteriormente a él, e incluso después de la caída del muro de Berlín el mundo aparentemente global, está dividido en grandes bloques que pugnan por el desarrollo y el avance de la ciencia, la técnica y la antropología subsiguiente.

Ciertamente no existe un solo monarca que con sus leyes y sus instrumentos de gobierno unifique leyes e instrucciones para que haya un mando político único. En cambio, si hemos logrado el sueño de Vitoria que la dignidad de la persona humana fuera la base de un derecho internacional que es muy superior al derecho de gentes de su tiempo y que, a la vez, respetaba la autonomía local y provincial donde los hombres pueden vivir en confianza y en sus tradiciones lo que proporciona cercanía y seguridad a los más débiles y una caridad real entre los iguales.

Felipe II, un rey al servicio de Dios

El hecho es que celebramos en este próximo año el V Centenario de Felipe II, el rey católico por excelencia que fue atacado por todos y por todo porque nunca tuvo empacho de afirmar que quería ser buen hijo de Dios y de la Iglesia.

De hecho, vivió a la letra lo que ya Alfonso X el Sabio había dejado como “las reyes del reino”: en la primera partida, primer título y primera ley se afirmaba que el fin del monarca era que sus súbditos fueran al cielo. Por tanto, Felipe II puso por delante los intereses de la Iglesia que los suyos.

Gobernar para el bien común

Asimismo, buscó para los altos cargos de la magistratura del Estado a los mejores, más dotados intelectualmente, más sabios y prudentes, aunque muchos de ellos fueran religiosos, obispos o cardenales. Por ejemplo, no dudó en proponer al santo Padre a hombre de Estado para ocupar el virreinato de la Nueva España y ser a la vez el arzobispo de la primera diócesis americana de México.

Ciertamente, no era clericalismo sino buscar honradez, entrega a los ciudadanos, búsqueda del bien común. Es ilustrativa una carta de Felipe II a Diego de Covarrubias al que acababa de nombrar presidente del Consejo de Castila, presidente del Consejo de Estado y que era obispo de Segovia. En esa carta le hablaba de lo que tenía en el corazón. En primer lugar, le pedía que pusiera todo su empeño en llevar a cabo la construcción de los hospitales que se habían determinado en el Consejo de Estado y liberar las partidas económicas para ejecutar sin dilaciones el plan.

En segundo lugar, le animaba a tener cuidado con uno de los altos funcionarios del Consejo de Estado pues señalaba: “suele coger más trabajo del que puede llevar”. Es interesante este detalle pues habla de un rey que está encima de los asuntos para que se ejecuten y que sabe pedir a sus hombres de confianza lo que pueden dar y no más. Realmente, aquel inmenso imperio podía llevarse adelante solo gracias a una generación de hombres bien preparados en los Colegios mayores, sobre todo de Salamanca, que supieron tomar las riendas del Estado y orientar el gobierno de los virreyes y de las Cortes generales de cada parte del imperio.

La leyenda negra contra el rey católico

No podemos dejar de referirnos a la leyenda negra sobre Felipe II dirigida en realidad a atacar a la Iglesia, pues ciertamente era el monarca católico más importante del momento y sus territorios se mantuvieron fieles a la Iglesia católica, mientras que en otros lugares imperó la consigna “cuius regio, eius religio”, es decir que atacar a la Iglesia era atacar a Felipe II. 

Asimismo, hemos de recordar que Felipe II distinguía demasiado bien entre la Iglesia Católica, gobernada por el Santo Padre y llevada de la mano por el Espíritu Santo y el papa como señor temporal y gobernante de los amplios estados pontificios, cuestión que produjo alianzas tan rocambolescas como la unión de Francia y los turcos contra Felipe II para atacar los Estados Vaticanos.

Una nueva mirada sobre Felipe II

Ciertamente, las nuevas generaciones ya han podido conocer mucho mejor a Felipe II que nosotros, a través de las obras de los grandes historiadores modernistas americanos o europeos como, por ejemplo,  Kamen, Parker, etc., quienes han desarrollado la nueva interpretación de las fuentes y han alumbrado muchas facetas muy poco conocidas, como la ternura paterna con sus hijas, la esmerada educación que les daba, su preocupaciones por ejecutar los deseos del Santo Padre en la preparación de la batalla de Lepanto contra el turco, a la vez que defendía a través del agente de preces romano, los derechos de la corona española en materia de regalías

Ciertamente, ha cambiado la falsa imagen de un monarca “martillo de herejes”, “luz de Trento”, es decir se ha eliminado la imagen falsa de un rey adusto, vestido siempre de luto, cruel y engolado (como refleja la portada de este trabajo que ahora presentamos), clerical y más papista que el Papa. 

Terminaremos, recomendando la lectura de la reciente obra de Manuel Rivero Rodríguez sobre Felipe II para prepararnos para este centenario y ojalá que produzca tantos frutos como el centenario de su muerte.

Felipe II

Autor: Manuel Rivero Rodríguez
Leitartikel: Alianza editorial
Seiten: 347
Jahr der Veröffentlichung: 2026, Madrid
TribüneLukas Buch

Die göttliche Berufung und Freiheit

La aparente contradicción entre el plan de Dios y la libertad humana se resuelve al comprender que la vocación no es una imposición externa, sino un proyecto de vida que se descubre y se abraza libremente a través de una relación íntima de amor y amistad personal con Él.

6 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Me reencontré recientemente con una frase de Juan Pablo II que volvió a llamar mi atención: “en la vocación brillan a la vez el amor gratuito de Dios y la exaltación de la libertad del hombre”. ¿Cómo es posible conjugar la existencia de un plan divino (la vocación) y la libertad -¡la exaltación de la libertad!- del hombre?

Una línea, que ha seguido un cierto desarrollo en los últimos años, afirma que la voluntad de Dios consiste en haber creado libre al ser humano. Dios te ama y te quiere libre: tu vocación se resume en el modo en que decidas responder libremente al amor de Dios. En este proceso, la única determinación es la que deriva de los talentos personales y las condiciones de cada cual, algo que es, en último término, accidental. Por lo demás, es la creatividad generosa la que configura la llamada. 

Esta visión resulta animante y ayuda a desplegar las posibilidades de nuestra libertad, pero presenta también algunas dificultades. Tomé conciencia de ello al leer el libro En tus manos, Padre, del carmelita belga Wilfrid Stinissen. El libro sigue tres pasos: “Aceptar la voluntad de Dios”, “Obedecer la voluntad de Dios” y “Ser instrumento de Dios”. En el segundo, el autor recoge la idea de que “la voluntad de Dios no está escrita en ningún lugar en el cielo. Como Dios nos ha dado una voluntad libre, también quiere que la usemos. Con tal de que no violemos expresamente la voluntad manifiesta de Dios y las leyes de la Iglesia, podemos decidir por nosotros mismos lo que queramos hacer”.

Era el modo en que un profesor de filosofía explicaba el designio de Dios para cada uno. Años más tarde, el mismo autor preguntó “a un buen amigo si Dios quería algo en cada momento, incluso en las cosas más pequeñas. La respuesta fue inmediata: ‘Por supuesto, de otro modo la obediencia no tendría sentido’”. Suena fuerte, pero se comprende fácilmente: si no hay una voluntad determinada, no es posible hablar de obediencia. Y, en efecto, si Dios no hubiera tenido una voluntad para María, difícilmente habría ella decidido ser Madre del Mesías (mucho menos lo habría logrado por su sola generosidad…). También Jesús tenía claro lo que el Padre le pedía en cada momento -y en hacerlo consistía su alimento-. 

Si Dios tiene un plan determinado, ¿la libertad se reduce a decir "Ja" a lo que Dios determina? El Sínodo de los Obispos de 2018, dedicado a los jóvenes y la vocación, señalaba la necesidad de pensar esa relación evitando todo determinismo y todo extrinsecismo: “La vocación no es ni un guion ya escrito que el ser humano debería simplemente recitar ni una improvisación teatral sin esquema”. 

Lo que Stinissen ayuda a comprender es que es posible recorrer el camino de la voluntad de Dios -una voluntad bien precisa- desde una vivencia de profunda libertad. Así lo experimentan los santos y las santas de cualquier época. Quizá sea este el punto decisivo: para quien todavía se concibe como un individuo distinto de Dios, es imposible que su voluntad no aparezca como una imposición, por leve que sea. Se le puede animar a confiar en Dios, que le ha creado libre; y se le puede hacer ver que la voluntad divina no es otra que su propia felicidad, y que le ha creado kostenlos para poner en juego esa capacidad radical… Pero todo eso no basta para convencer a alguien, si ve a Dios como un extraño. 

La llamada divina solo se comprende y se vive con plena libertad desde la relación personal con Dios. Su voluntad puede ser un camino de libertad, en la medida en que la propia vida se concibe desde la comunión con Él. De ese modo, el amor vivido ilumina la realidad: amor ipse notitia est, según la conocida frase de san Gregorio Magno, el amor mismo ist conocimiento. El amor vivido permite comprender la vocación de un modo que antes resultaba ininteligible. Ricardo de San Víctor lo expresó así: ubi amor, ibi oculus -donde hay amor, se podría traducir-, se abre la capacidad de ver lo que antes estaba oculto. 

Así, quien está unido a Dios por el amor experimenta la llamada como una invitación a la plena libertad. En cambio, quien no vive ese amor es incapaz de comprenderlo. En pocas palabras, el fenómeno de la vocación solo se entiende cabalmente desde la unión con Dios, en la unión con Él. 

Si esto es así, más que intentar explicar el fenómeno vocacional desde la relación entre obediencia y libertad, habría que hacerlo desde el par comunión-llamada. León XIV lo ha apuntado recientemente, al responder a las preguntas del pequeño Renzo en Barcelona: “Más importante que preguntarse si uno será sacerdote, médico, maestro, padre de familia o cualquier otra cosa, es preguntarse si quiere ser amigo de Jesús. Porque la amistad con Jesús nos da alegría, nos hace libres y nos ayuda a ver, paso a paso, la vocación y el camino que Dios ha pensado para cada uno”. Para quien es amigo de alguien, la idea de compartir un proyecto con él no supone una exigencia extrínseca, sino algo que es tan propio como la propia vida. Para quien vive la amistad con Cristo, sus propuestas son más propias, que sus mismos deseos. Y al responder a esa llamada, pondrá en juego su entera libertad, a la vez obediente y creativa.

Der AutorLukas Buch

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Berufung

9 frases de santa Teresa de Calcuta al mundo

La Iglesia festeja este 5 de septiembre a santa Teresa de Calcuta, a la que tantos llamaban Madre Teresa, que se hizo tanto de querer. Se recogen aquí 9 mensajes que nos dejó en su caminar terreno, y un suceso al final que explica los comienzos en India.

Francisco Otamendi-5 de September de 2026-Lesezeit: 5 Minuten

¿Quién no ha conocido, o tiene un pariente, o un amigo, que ha pasado unas semanas, o un año, en India con las Misioneras de la Caridad, echando una mano en la intensa tarea que tienen las hijas espirituales de la Madre Teresa de Calcuta?

“Hoy la Iglesia católica celebra la memoria de santa Teresa de Calcuta, religiosa de origen albanés que, con su sí a los planes del Señor, fue capaz de llevar el Amor de Dios a los más pobres de los pobres en más de 130 países. Es decir, a todos los rincones del planeta. Lo que es imposible para el hombre es posible para Dios”, schrieb el año pasado en Omnes, en esta misma fecha, Fernando Gutiérrez, misionero laico y fundador de Mary´s Children Mission.

Y añadía: “Durante los quince meses que viví en Calcuta hubo una cosa que llamó poderosamente mi atención. El lugar en el que comenzó esta gran obra de caridad, que Dios hizo por medio de Madre Teresa en el humilde barrio de Motijheel sigue siendo hoy una zona mayoritariamente musulmana en la que sigue habiendo, además, mucha pobreza, tanto material como espiritual. Y pensaba con cierta frecuencia paseando por sus calles: Si yo hubiera crecido en Calcuta con una santa tan cerquita de mí, hace tiempo que me habría convertido y mi fe ya estaría cerca del tamaño de ese grano de mostaza”.

El carisma de la Madre Teresa, dedicación en cuerpo y alma

Las Misioneras de la Caridad han recogido en su web el carisma de su fundadora, que han recogido casi coloquialmente también así:

“El objetivo de las Hermanas Misioneras de la Caridad es dedicarse en cuerpo y alma, y ​​exclusivamente, al bienestar material y espiritual de todas las personas desamparadas, los pobres indefensos, los niños abandonados, los enfermos desamparados, los leprosos y los mendigos necesitados; en resumen, todos aquellos  desafortunados que, ya sea por su propia negligencia o por falta de interés público, se ven obligados a vagar por la vida sin ayuda ni esperanza”.

Algunos de sus mensajes

He aquí algunos de los mensajes de la santa, necesariamente extractados, que pueden ser adecuados en esta fecha para su meditación ante el Señor. En síntesis, la santa decía esto:

“El fruto del silencio es la oración. El fruto de la oración es la fe. El fruto de la fe es el amor. El fruto del amor es el servicio. El fruto del servicio es la paz”.

“La religión es obra de amor, no debe dividirnos ni destruir la paz y la unidad”

1.- La religión debe ser una obra de amor. Por lo tanto, no debe dividirnos ni destruir la paz y la unidad. Usemos la religión para ayudarnos a ser un solo corazón lleno de amor en el corazón de Dios. Al amarnos los unos a los otros, cumpliremos el propósito de nuestra creación: amar y ser amados”.

2.- “Todos somos capaces de hacer el bien y el mal. No nacemos malos. Todos llevamos algo bueno dentro. Algunos lo esconden, otros lo descuidan, pero está ahí. Dios nos creó para amar y ser amados… todos somos sus hijos, seamos hindúes, musulmanes o cristianos”.

Santa Teresa de Calcuta @OSV.

“Somos hijos de Dios, creados para amar y ser amados”

3.- “Todos somos hijos de Dios, y hemos sido creados para grandes cosas: amar y ser amados. Dios nos ama a cada uno con un amor eterno; somos preciosos para Él. Por lo tanto, nada debería separarnos. La religión es un don de Dios y tiene como propósito ayudarnos a ser un solo corazón lleno de amor. Dios es nuestro Padre, y todos somos sus hijos; todos somos hermanos y hermanas. Que no haya distinción de raza, color o credo”.

4.- “Hemos sido enviados a unificar bajo un solo Espíritu a todas las personas, sin importar su nación, raza o cultura. ¿Bajo qué espíritu? ¡El espíritu del amor! Hemos sido enviados a unificar a todos bajo el espíritu del amor: a unificar a todos los hombres de diferentes religiones: hindúes, musulmanes y personas de diferentes castas, colores o culturas. Hemos sido llamados a dar testimonio de la realidad de la hermandad de todos los pueblos, en la cual la plenitud de la ley es el amor».

“No usemos la religión para dividirnos”

5.- No usemos la religión para dividirnos. En todos los libros sagrados vemos cómo Dios nos llama al amor. Todo lo que hacemos los unos por los otros, lo hacemos por Él, porque Dios es nuestro Padre. La religión es una obra de amor, no para destruir la paz y la unidad.

6.- “Algunos lo llaman Ishwar, otros Allah, otros simplemente Dios, pero todos debemos reconocer que Él nos creó para grandes cosas: para amar y ser amados. Lo que importa es que amemos. No podemos amar sin oración, así que, sea cual sea nuestra religión, debemos orar…”

“Nuestro trabajo no persigue la conversión, sino acercar a Dios, a través de nuestras obras de caridad”

7.- “Nuestro trabajo en la India y en otros lugares no tiene como objetivo la conversión, sino acercar a las personas, especialmente a las más necesitadas, a Dios a través de nuestras obras de caridad”. “Si al encontrarnos cara a cara con Dios lo aceptamos en nuestras vidas, entonces nos estamos convirtiendo”. “La mejor conversión es lograr que las personas se amen entre sí. Cuando se aman, se acercan más a Dios”. ¿Y cómo se comienza? Orando juntos. Oremos para traer la oración a nuestra familia. 

“Una sonrisa es el comienzo del amor”

8.- “Encontrémonos siempre con una sonrisa… porque una sonrisa es el comienzo del amor”. Sean bondadosos y misericordiosos. Que nadie se acerque a ustedes sin irse mejor, más feliz. Sean la viva expresión de la bondad de Dios: bondad en su rostro, bondad en sus ojos, bondad en su sonrisa, bondad en su cálido saludo.

9.- “Hermanas y hermanos en todo el mundo, en cada país, intentamos brindar el mismo amor y cuidado, sin importar la religión, la casta o el color. Intentamos servir a los hijos de Dios, a nuestros hermanos y hermanas. Y creo que éste ha sido otro hermoso regalo de Dios al darnos la oportunidad de servirle”.

Fotografía incluida en el reportaje ‘La Misericordia y la Madre Teresa’, firmado por Brian Kolodiejchuk en la revista Palabra en 2016.

Una anécdota decisiva: la primera mujer que recogió

Cuenta Santa Teresa de Calcuta que “a la primera mujer que vi la recogí yo mismo de la calle. Estaba medio devorada por ratas y hormigas. La llevé al hospital, pero no pudieron hacer nada por ella. Solo la admitieron porque me negué a irme hasta que la aceptaran. 

De allí fui al ayuntamiento y les pedí un lugar donde pudiera llevar a estas personas, porque ese mismo día había encontrado a otras personas muriendo en las calles”.

“El funcionario de salud del ayuntamiento me llevó al templo, el Templo de Kali, y me mostró el Darmashalah, donde la gente solía descansar después de haber rezado a la diosa Kali. Era un edificio vacío; me preguntó si lo aceptaría. Me alegré mucho de tener ese lugar por muchas razones, pero sobre todo sabiendo que era un centro de culto y devoción para los hindúes. 

En veinticuatro horas ya teníamos a nuestros pacientes allí y comenzamos a trabajar en el hogar para enfermos y moribundos indigentes. Desde entonces, hemos recogido a más de veintitrés mil personas de las calles de Calcuta, de las cuales aproximadamente el cincuenta por ciento ha fallecido”.

Absolución en un tribunal hindú

Este año, la congregación ha tenido una gran alegría. En un fallo histórico que pone fin a una batalla legal de ocho años, el Tribunal Civil de Ranchi (capital de Jharkhand) ha absuelto a una religiosa de las Misioneras de la Caridad, que estuvo encarcelada más de un año, y a otras dos personas, acusadas de trata de menores en 2018. La hermana Mary Prema, entonces superiora, denunció los “mitos difundidos, informaciones distorsionadas y noticias falsas” que se publicaron.

Monseñor Theodore Mascarenhas, ex secretario general de la Conferencia Episcopal Católica de la India (CBCI) y obispo de Daltonganj, describió la sentencia como “un triunfo de la verdad, la perseverancia y la fe”.

Der AutorFrancisco Otamendi

Kino

Un secuestro ante la mirada infantil

En un México marcado por la pobreza, un niño descubre el oscuro secreto que esconden los adultos de su entorno y deberá enfrentarse al despertar de la maldad sin perder su inocencia.

Pablo Úrbez-5 de September de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

México, 1986. Durante el mundial de fútbol, el pequeño Miguel y su hermana María juegan con los niños de otras familias en la finca Esmeralda, una plantación de café antaño próspera. Los adultos, a quienes ven discutir continuamente, se esfuerzan por revertir la situación económica y sacar a sus hijos de la miseria. Un día, Miguel descubre a Felipe, un niño secuestrado, en el zulo de una casa abandonada.

Miniserie de seis episodios producida por Netflix que adapta la novela Io non ho paura del escritor italiano Niccolò Ammaniti. En 2003, ya fue llevada al cine con el mismo título, dirigido por Gabriele Salvatore. Si tanto en la novela como en aquel largometraje la trama se desarrollaba en la Italia de 1978, tiene mucho mérito su adaptación al México de 1986. Los realizadores mantienen una neta diferenciación entre el mundo infantil, caracterizado por su inocencia, honradez y sinceridad, y el mundo adulto, repleto de egoísmo y mezquindad. La miniserie describe el despertar de estos niños a la maldad, respondiendo de manera verdaderamente virtuosa.

No tengo miedo tiene mucho de clásicos juveniles como Los Goonies, E.T. o la reciente Strangers Things, presentando aventuras que ensalzan el heroísmo y el valor de la amistad. Pero, a su vez, también expone situaciones oscuras próximas al terror, con un tono de Thriller tanto en la investigación del caso como en la angustia vivida por el niño secuestrado. La plantación de café venida a menos, rodeada por extensos bosques de niebla y donde resulta fácil perderse, ofrece un marco idóneo para desarrollar la acción, y allí está el esfuerzo de la adaptación. Además, su desarrollo durante el mundial de fútbol presenta los sueños y la inocencia infantil de seguir con emoción los partidos, a la vez que el país también está pendiente de ello, mientras los secuestradores ejecutan su malévolo plan.

Los seis episodios están muy bien estructurados, con saltos temporales concretos que sitúan al espectador con toda la panorámica del secuestro. Las interpretaciones, especialmente las de los niños, resultan muy convincentes. No obstante, como nota negativa, posiblemente podría haber cerrado todos los flecos en el desenlace, en vez de dejar tantas preguntas en el aire, así como mostrar en qué situación finaliza cada personaje.

Serie

Titel: No tengo miedo
Adresse: Ernesto Contreras, Alba Gil, Alejandro Zuno
Vertrieb: Luis Alberti, Fátima Molina, Humberto Busto
Plattform: Netflix
Land: México

Der AutorPablo Úrbez

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Magia

Queremos lo que se supone que debemos querer; estudiamos la carrera que se supone que debemos estudiar, y así se nos pasan los días.

5 de September de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

Una de mis canciones favoritas se titula “Wonderful Life”, de Black, y dice que hay magia dondequiera que mires. Hay personas que viven sin darse cuenta.

Hacía voluntariado en un hospital. Una mañana me encontré junto a la cama de una señora de unos setenta años que se lamentaba de su vida, no de la presente, sino de la pasada. Postrada en una cama, recapitulaba y, sin darse cuenta, lanzaba sus quejas al aire, de modo que todos podían oírlas.

Me impactó profundamente y, al mismo tiempo, me inundó una gran tristeza, pues nada de lo que lamentaba tenía solución. Decía que se había pasado toda su vida de pie, detrás del mostrador de un estanco, trabajando más de lo debido.

La mujer tenía la sensación de haber vivido poco o de no haber tomado determinadas decisiones (como decía santa Teresa de Jesús). Un día se dio cuenta: despertó, vio, cayó en la cuenta de que vida solo hay una, pero, arrastrada por la inercia, había hecho lo que tenía que hacer, dejándose llevar por la corriente. ¿Por qué no se dio cuenta antes?

En nuestra Leben no siempre hay grandes dramas ni crisis; a veces todo es una sensación de estar, pero sin estar del todo. Queremos lo que se supone que debemos querer; estudiamos la carrera que se supone que debemos estudiar, y así se nos pasan los días.

Seguimos el ritmo de la vida, que nos arrastra porque es lo que se espera de nosotros. Esa inercia nos lleva a postergar aquello que verdaderamente nos importa, porque creemos que no es el momento de afrontarlo.

Es una existencia inauténtica, impropia, en la que uno se olvida de sí mismo. No porque esté necesariamente mal, sino porque no nos hemos detenido a pensar si querríamos algo más para nuestra vida. Cuando vivimos así, no vivimos nuestra propia vida: simplemente la ocupamos, perdiendo los destellos de magia.

Aktuelles

Fallece Pedro Rodríguez García, fundador y primer director de la revista Palabra

Teólogo y profesor de la Universidad de Navarra, fundó Wort en 1965 y desarrolló una amplia trayectoria académica e investigadora vinculada a la Iglesia y al Concilio Vaticano II. Realizó las ediciones crítico-históricas de Camino y Heiliger Rosenkranz, de san Josemaría Escrivá, a quien hizo una histórica entrevista en 1967.

Redaktion Omnes-4 de September de 2026-Lesezeit: 3 Minuten

Pedro Rodríguez García, sacerdote de la Prelatura del Opus Dei, teólogo y profesor ordinario emérito de la Universidad de Navarra, ha fallecido a los 93 años. Rodríguez fue el fundador y primer director de la revista Wort, publicación que está en el origen de la actual revista Omnes y de la editorial Ediciones Palabra.

Nacido en Cartagena en 1933, Pedro Rodríguez cursó la Licenciatura en Derecho y los cursos de Doctorado en la Universidad Complutense de Madrid. Entre 1956 y 1959 residió en Roma, donde realizó los estudios de Licenciatura y Doctorado en Sagrada Teología en la Universidad Lateranense. Durante esos años convivió diariamente con san Josemaría Escrivá. Fue ordenado sacerdote en 1958 e incardinado en la Prelatura del Opus Dei.

A su regreso a Madrid, en 1959, se dedicó a la enseñanza de Teología en el «Studium Generale» del Opus Dei  y a la labor pastoral en ambientes universitarios. En aquellos años participó también, junto con los profesores Alfredo García Suárez y José María Casciaro, en la puesta en marcha de la Biblioteca de Teología de la mano de la Universidad de Navarra que buscaba impulsar la renovación teológica en el contexto del Concilio Vaticano II.

Fundador de Palabra

En septiembre de 1965, al comenzar el último periodo del Concilio Vaticano II, Pedro Rodríguez fundó y asumió la dirección de la revista Wort durante cuatro años. La publicación nació como una revista mensual de análisis pastoral y teológico dirigida especialmente a los sacerdotes de España e Iberoamérica, con el propósito de favorecer la recepción y aplicación de las enseñanzas del Concilio.

Con el paso de los años, Wort amplió sus horizontes hasta convertirse en una importante revista de información cristiana. La publicación fue también la pieza que dio origen a Ediciones Palabra, una editorial que ha desarrollado desde entonces una amplia labor de difusión de libros de contenido cristiano.

La entrevista a san Josemaría

Uno de los episodios más destacados de su etapa al frente de Wort fue la entrevista a san Josemaría Escrivá publicada en octubre de 1967. Pedro Rodríguez participó en la preparación del cuestionario, compuesto finalmente por 21 preguntas, sobre la Iglesia, el Concilio Vaticano II, el laicado y la vida cristiana.

La entrevista, con san Josemaría en portada, fue presentada por el propio Rodríguez y posteriormente constituyó el primer capítulo de Conversaciones con Monseñor Escrivá de Balaguer.

Una amplia obra teológica

Doctor en Teología y en Derecho, la docencia y la investigación de Pedro Rodríguez estuvieron centradas especialmente en la Eclesiología, con una particular atención a su dimensión ecuménica y espiritual. A lo largo de su trayectoria publicó numerosos trabajos de investigación y edición de fuentes.

Entre sus obras destacan Iglesia y Ecumenismo, Eclesiología. 30 años después de «Lumen Gentium», en el que ofrece una reflexión sobre la evolución de la eclesiología a partir de una de las constituciones fundamentales del Concilio Vaticano II, y El Catecismo Romano ante Felipe II y la Inquisición española. También realizó las ediciones crítico-históricas de Camino y Heiliger Rosenkranz, de san Josemaría Escrivá, en las que aplicó un riguroso trabajo de estudio y contextualización histórica a dos de sus obras más conocidas.

Una larga trayectoria académica

Pedro Rodríguez fue profesor ordinario de la Facultad de Teología de la Universidad de Navarra desde 1974 y profesor emérito desde 2003. A lo largo de su trayectoria académica desempeñó, entre otras responsabilidades, los cargos de decano de la Facultad de Teología, director de Estudios, director de Investigación y director del Departamento de Eclesiología. También dirigió Scripta Theologica, revista de investigación teológica de la Universidad de Navarra.

Su actividad docente e investigadora estuvo centrada especialmente en la eclesiología, la teología ecuménica, la historia de la teología y la recepción del Concilio Vaticano II, así como en la teología y espiritualidad de san Josemaría Escrivá. Fue también experto nombrado por san Juan Pablo II para el Sínodo de los Obispos para Europa de 1999 y presidió la delegación de la Prelatura del Opus Dei en la III Asamblea Ecuménica Europea, celebrada en Sibiu (Rumanía) en 2007.

Entre sus reconocimientos figura su pertenencia a la Pontificia Academia de Santo Tomás de Aquino, a la que fue incorporado en 1980, y su nombramiento como académico de número de la Real Academia de Doctores de España en 2006. Juan Pablo II le concedió asimismo el título de Prelado de Honor de Su Santidad.

Kultur

La vida de fe de Dolly Parton

Las casi 1000 canciones que Dolly Parton grabó durante su larga carrera abarcaron una amplia gama de temas. Fallecida a los 80 años de cáncer el 25 de agosto en su casa de Nashville, Tennessee, dedicó su vida a profundizar en las enseñanzas bíblicas, y su fe benefició a millones de personas.

OSV / Omnes-4 de September de 2026-Lesezeit: 4 Minuten

– Kurt Jensen, OSV News

En su millar de canciones, Dolly Parton (1946-2026), no sólo abordó la humillación de la pobreza, el acoso en un trabajo sin futuro y la rivalidad amorosa, sino que también se sintió cómoda con canciones explícitamente cristianas como “He’s Alive” de 1989 y “There Was Jesus”, lanzada 30 años después.

De hecho, la fe de Parton se manifestó de maneras concretas que beneficiaron a millones de personas en todo el mundo.

Descarada y extravagante en el escenario, en la vida privada era discreta y centrada, y nunca moralista. Prefería predicar con el ejemplo, invirtiendo su riqueza y fama en la filantropía con especial interés en los más vulnerables.

Amor a los demás desde sus primeros años

Incluso en su infancia, Parton —cuarta de doce hermanos— sabía de primera mano cómo el analfabetismo sumía a la gente en la miseria. Debido a que su padre, Robert, un granjero del este de Tennessee, no sabía leer ni escribir, sus oportunidades laborales fueron muy limitadas.

Pero Parton también sabía que el problema del analfabetismo podía mitigarse desde una edad temprana. Con esto en mente, en 1995 fundó Imagination Library, una organización que envía libros gratuitos y adecuados para la edad de los niños menores de 5 años. Con un éxito rotundo desde sus inicios, Imagination Library ayuda actualmente a 3 millones de niños cada mes.

Otra dificultad que afectó a Parton en su juventud fue el temor generalizado a contraer la polio. En 2020, cuando la pandemia de COVID-19 comenzó a sembrar un terror similar en todo el mundo, le pidieron ayuda y, discretamente, se puso manos a la obra.

Sin hacer mucho ruido, Parton donó un millón de dólares para la investigación de vacunas en el Centro Médico de la Universidad de Vanderbilt. Su amigo, el Dr. Naji Abumrad, le comentó que una vacuna podría estar cerca. Su contribución dio origen al Fondo de Investigación Covid-19 Dolly Parton, que fue fundamental para el desarrollo de la vacuna Moderna.

Éxito generalizado

Parton ya llevaba tiempo consolidando su carrera en la música country cuando, en 1977, dio un gran salto con “Here You Come Again”, que se convirtió en su primer éxito pop. Gracias a ello, se convirtió en una figura nacional y su fama nunca decayó.

Tres años después, Parton dio el salto a la gran pantalla protagonizando junto a Jane Fonda y Lily Tomlin la popular comedia de oficina “9 to 5”. El trío interpretaba a secretarias agobiadas por la tiranía de un jefe lascivo (Dabney Coleman). Parton compuso y grabó la canción principal de la película, que también tuvo una gran acogida.

Dollywood, un parque temático en Pigeon Forge, su estado natal, fue otro de los proyectos exitosos de Parton. Impulsó considerablemente la economía local en una zona que muchos habrían considerado demasiado remota para un destino de entretenimiento de tal magnitud.

Lecciones espirituales

La predilección de Parton por los temas espirituales, así como su tendencia a tomar rumbos inesperados, fue una constante. 

En 2012, protagonizó junto a Queen Latifah la película ‘Joyful Noise’, que narra la rivalidad entre dos miembros del coro de una iglesia de un pequeño pueblo de Georgia.

Nueve años después, Parton recibió un premio Christopher por su especial navideño de 2020, ‘Christmas on the Square’, una adaptación moderna de la novela corta de Charles Dickens de 1843, «A Christmas Carol». En el que sería su último papel, Parton interpretó, como era de esperar, a un ángel adornado con pedrería.

En un artículo publicado en enero con motivo del 80 cumpleaños de Parton, Rita Buettner, columnista de la Catholic Review —el medio de comunicación de la Arquidiócesis de Baltimore—, describió su reacción ante la reciente regrabación de la canción de Parton de 1977, ‘Light of a Clear Blue Morning’.

“Me impresionó la belleza de este regalo de Dolly. Es una canción de esperanza, consuelo y fortaleza en un momento en que todos necesitamos más de eso. También es una canción de fe”.

Fe en la humanidad, fe en Dios

Buettner continuó elogiando la forma en que Parton “vive y demuestra su fe con claridad. Tiene fe en la humanidad, fe en un propósito superior, fe en Dios, fe en el futuro. Sé que Dolly no es católica. Pero somos cristianos, somos creyentes y ambos intentamos vivir cada día dando un paso más hacia el cielo, o eso esperamos”.

“No siempre lo dice directamente”, continuó Buettner. “No tiene por qué hacerlo. Se transmite a través de su música, al usar los dones que Dios le ha dado para brindarle al mundo un poco más de luz, un poco más de belleza, un poco más de alegría”.

“Las canciones de Dolly ayudan a que otros se sientan menos solos”, concluyó Buettner. “Nos acompaña en el viaje de la vida, para que sepamos que no somos los únicos que experimentamos tristeza, desafíos, oscuridad o amor”.

Más de 50 años de matrimonio

Mucha gente recuerda en esta línea “Islands In the Stream” (con Kenny Rogers), con un mensaje central sobre el amor como vínculo profundo, con la convicción de que juntos se puede superar lo que venga. Dolly Rebecca Parton se casó con Carl Thomas Dean en 1966 y dijo alguna vez en broma que Dean solo la vio actuar una vez. Aludía a su vertiente romántica, diciendo que hacía cosas espontáneas para sorprenderla, como escribirle poemas. 

Parton dijo en 2011: “Estamos realmente muy orgullosos de nuestro matrimonio. Es el primero para los dos. Y el último”. El 6 de mayo de 2016, Parton anunció que ella y Dean renovarían su matrimonio en honor a su 50 aniversario de boda. El 3 de marzo de 2025, Parton anunció en redes sociales que Dean había muerto en su casa de Nashville a los 82 años.

“I Will Always Love You”

Un dato quizá menos conocido es que Dolly Parton escribió “I Will Always Love You” en 1973 y la grabó originalmente en 1974. Luego, la versión que la hizo famosa fue la de Whitney Houston, publicada en 1992 para la banda sonora de la película ‘El guardaespaldas’, que Houston protagonizó junto a Kevin Costner.

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– Kurt Jensen es un crítico invitado de OSV News.

– Este reportaje ha sido publicado originariamente en OSV News, y pueden consultarlo hier.

Der AutorOSV / Omnes

Möchtest du Papst werden? 

León XIV recuerda que la vida cristiana consiste en descubrir la llamada de Dios y responder libremente a ella, acogiendo el sueño que el Señor tiene para cada persona.

4 de September de 2026-Lesezeit: 2 Minuten

“Me preguntas si de pequeño quería ser Papa. Bueno, Renzo, creo que no. Yo creo que nunca lo pensé. Pero sí puedo decirte algo: desde pequeño sentí el deseo de entregar mi vida a Dios. No sabía todavía del todo cómo ni por dónde me llevaría el Señor. Con el tiempo fui descubriendo que Jesús me llamaba a seguirlo como sacerdote, y que ese camino pasaba por la orden de san Agustín. Pero esto no vale sólo para mí. Todo niño es un sueño de Dios”. Estas palabras de León XIV se enmarcan en uno de los momentos más emocionantes de los vividos en el Viaje Apostólico del Pontífice a España el pasado junio. 

La inocente y tierna pregunta de Renzo, ese niño de una familia vulnerable, escondía en la sencillez de su enunciación la cuestión decisiva de todo cristiano. 

Dios no nos pregunta a cada uno si queremos ser Papa (¡menos mal!), pero sí que existe una cuestión que nos hace a todos, cada día de nuestra vida: “¿Quieres ser santo?” 

Y, jornada tras jornada, respondemos, con más o menos acierto. 

Esto es la vida cristiana. 

Hace poco leí que el discípulo es quien cambia sus esquemas, sus horarios… , para estar más cerca de Cristo. 

El discípulo deja las redes; no porque las abandone, condenándolas al olvido y a los ratones, sino porque pone esas redes al servicio de la misión. 

Pedro no abandonó la barca. Abandonó su decisión sobre ella, su dependencia de ella, y, al ponerla en las manos de Cristo, la hizo Iglesia. 

No, Dios no nos pregunta si queremos conocer el fin último de nuestra vida, ni los avatares que atravesaremos en su desarrollo -quizás porque conoce las consecuencias de los infartos de miocardio-. Nos pregunta si queremos colaborar, libremente, en su idea, en hacer realidad el sueño de Dios del que hablaba León XIV a Renzo, ése que el Creador tiene y mantiene para con cada uno. 

Hacer vida la respuesta positiva a esa llamada es lo que dibuja nuestra felicidad, que es siempre compartida. 

Un pensador y escritor español afirma que el ser humano tiene un único momento clave en su vida: aquel en el que se da cuenta de quién es. No qué es o qué hace. Quién es.

Das quién es es el contenido de esa “piedrecita blanca” en la que está “escrito un nombre nuevo, que nadie conoce sino aquel que lo recibe” (Apocalipsis 2, 17). 

El nombre-pensamiento de Dios, el sueño divino que nos dio la vida y que encierra toda nuestra felicidad.

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Spanien

Opus Dei äußert sich zu Torreciudad: «Eine juristische Meinungsverschiedenheit darf nicht zu einer beleidigenden Anschuldigung werden.»

Die Prälatur bedauert den Vorwurf, die Jungfrau von Torreciudad "zurückzuhalten", und bekräftigt ihr Vertrauen in die Arbeit des päpstlichen Kommissars.

Maria José Atienza-3. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Angesichts des jüngsten Ereignisses in der «Serie» um Torreciudad, der Erklärung des Bischofs der Diözese Barbastro-Monzón, Ángel Pérez Pueyo, vom 31. August, Opus Dei hat seine Position in diesem Konflikt öffentlich gemacht. Und merken Sie sich einige wichtige Punkte, um einen schmerzhaften Prozess zu verstehen, in dem zwei Positionen aufeinandertreffen, die scheinbar keine Einigung erzielen.

Tatsächlich, in der Kommuniqué Anlässlich der Feier der 47. Wallfahrt der Jungfrauen von Ribagorza und Sobrarbe in der Einsiedelei von Torreciudad bezeichnete Monsignore Ángel Pérez Pueyo die «vermeintliche» Beibehaltung des ursprünglichen Bildes Unserer Lieben Frau von den Engeln von Torreciudad durch das Opus Dei als unrechtmäßig; er stellte die Arbeit des päpstlichen Kommissars in Frage und drohte mit Rücktritt, falls die Statue nicht in die ursprüngliche Einsiedelei (die sich nur wenige Meter vom neuen Tempel entfernt befindet) zurückkehren würde.

Die Jungfrau wurde weder "weggenommen" noch "von ihren Kindern getrennt".«

Die Aussage impliziert, dass die Jungfrau von ihrem Volk getrennt ist, seit der damalige Diözesanbischof, Monsignore Jaime Flores, 1966 der Verlegung des Bildes vom Hauptsitz der Jungfrau zugestimmt hat (die dauerhafte Verlegung hatte 1962 stattgefunden).

Dieser Punkt wird in der Erklärung der Prälatur als einer der ersten erwähnt, in der festgestellt wird, dass «nie Zweifel daran bestanden hat, dass das Bistum Eigentümer des Bildes ist. Die Kontroverse betrifft den Umfang und die Gültigkeit der Nutzungs-, Verwahrungs- und Standortrechte, die durch Vereinbarungen zwischen den Parteien festgelegt wurden.».

Die Erklärung stellt außerdem ausdrücklich die Rechtmäßigkeit, Transparenz und Normalität des Transfervorgangs klar: «Das Bild wurde weder in eine andere Stadt gebracht noch aus Torreciudad entfernt: Es wurde mit dokumentierter Genehmigung der Diözese in dem neuen Tempel aufgestellt, der nur wenige Meter von der Einsiedelei und innerhalb desselben Andachtskomplexes errichtet wurde.“.

Die Statue wurde nie heimlich entwendet. Stets mit der Genehmigung des Bischofs wurde sie 1964 und erneut um 1970 restauriert und ziert seit 1975 den Altaraufsatz dieser neuen Kirche, öffentlich ausgestellt zur Verehrung durch alle Gläubigen.» Dies widerspricht der Behauptung des Bischofs, das Bild sei seinen Diözesangläubigen «privat» gewesen.

Die Stellungnahme reagiert entschieden auf die ihrer Ansicht nach beleidigende und unbegründete Anschuldigung. Opus Dei betont: «Es ist legitim, dass es unterschiedliche Auslegungen der rechtlichen Wirkungen der Abkommen geben kann. Es obliegt der zuständigen Behörde, diese zu klären. Eine rechtliche Meinungsverschiedenheit darf jedoch nicht zu einer beleidigenden und unbegründeten Anschuldigung werden.». 

Die Rolle des Opus Dei im Wissen um und in der Verehrung von Torreciudad

Ein Punkt, der in der Erklärung deutlich wird, ist die Ausweitung der Verehrung der Jungfrau von Torreciudad dank der Arbeit von Opus Dei mit der Renovierung der Räumlichkeiten, der Restaurierung der Jungfrau und den vom Heiligtum aus durchgeführten Aktionen zur Förderung der Verehrung.

In diesem Zusammenhang hebt die Prälatur die Restaurierungs-, Umbau- und Instandhaltungsarbeiten am Komplex hervor, zu dem auch die ursprüngliche Kapelle gehört (die zwar im Besitz der Diözese war, aber dauerhaft übertragen wurde). Unter anderem wird erwähnt, dass «die neue Kirche älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Jungfrau Maria ermöglicht», und es wird darauf hingewiesen, dass die ursprüngliche Kapelle geöffnet und restauriert ist. Tatsächlich, so die Prälatur, «zeigen historische Fotografien den Zustand der Kapelle und ihrer Nebengebäude vor den Arbeiten. Aktuelle Bilder veranschaulichen die Ergebnisse der Restaurierungs-, Konservierungs- und Öffnungsarbeiten, an denen viele Menschen, darunter auch die Gläubigen der Diözese, mitgewirkt haben.».

Die alte Einsiedelei vor ihrer Restaurierung und der Schaffung des Zugangs

Der bevollmächtigte Kommissar wurde von der Diözese angefordert.

Am 9. Oktober 2024 meldete das tägliche Bulletin des Heiligen Stuhls die Ernennung von Monsignore. Alejandro Arellano Cedillo, Dekan des Tribunals der Römischen Rota als «Päpstlicher Bevollmächtigter Kommissar»Für Torreciudad, das heißt, einen vom Papst beauftragten Vertreter, der die Befugnis hat, in bestimmten Angelegenheiten in seinem Namen zu handeln.“.

In solchen Fällen verfügt der Beauftragte über umfassende Befugnisse, Entscheidungen zu treffen und in kirchlichen wie administrativen Angelegenheiten zu handeln. Dieser Beauftragte wird vom Papst ernannt, und seine Rolle kann sowohl richterliche als auch exekutive Aspekte innerhalb der Kirche umfassen.

Damals brachten die Diözese und die Prälatur Opus Dei nicht nur ihr volles Vertrauen in die Arbeit des Kommissars zum Ausdruck, sondern Bischof Pérez Pueyo betonte in einer Stellungnahme gegenüber einem lokalen Medium auch, dass diese Intervention des Heiligen Stuhls auf Bitten der Diözese Barbastro erfolgte, da in den seit Beginn der Streitigkeiten im Juli 2023 geführten Gesprächen beider Parteien keine zufriedenstellende Einigung erzielt worden war. In der jüngsten Stellungnahme der Diözese äußert der Bischof jedoch seine Ablehnung der Arbeit von Arellano Cedillo.

Torreciudad steht eine ereignisreiche Woche bevor: Die bereits erwähnte Wallfahrt findet am 5. September statt, während am 12. September der bevollmächtigte Kommissar den Marianischen Familientag leitet, der seit 33 Jahren Tausende von Menschen aus ganz Spanien anzieht. Opus Dei hofft weiterhin, dass die zuständige Behörde einen Konflikt beilegen wird, der lediglich eine unangenehme und traurige Situation schafft.

Aus der FederRafael Navarro-Valls

Un Papa americano: la huella de Estados Unidos en León XIV

La condición de León XIV como primer Papa nacido en Estados Unidos constituye un acontecimiento histórico de enorme trascendencia, aunque su experiencia pastoral internacional y su prolongada labor en América Latina han configurado un liderazgo claramente universal.

3. September 2026-Lesezeit: 4 Minuten

Hace unos días, al finalizar su estancia veraniega en Castelgandolfo y antes de marchar a San Marino, León XIV, ha concedido una importante entrevista a la NBC. Los temas abordados han sido muchos, aunque el Papa ha destacado como rasgos especialmente positivos en Estados Unidos, estos dos: el amor a la libertad y la capacidad de acoger personas de toda procedencia y etnias. Pero más que los temas abordados, tal vez la especial trascendencia de la entrevista ha sido poner en primer plano y por primera vez, al Papa norte americano. En este sentido parece necesario intentar exponer lo que añade al Papa su nacimiento en Estados Unidos, y lo que a Estados Unidos añade la existencia por primera vez en la historia de un Papa con raíces estadounidenses. 

La influencia americana en el pontificado de León XIV

El hecho de haber nacido en Estados Unidos ha influido en el pontificado de León XIV desde diferentes perspectivas.

En primer lugar, posee un conocimiento directo del funcionamiento de las instituciones democráticas estadounidenses, de la cultura política del país y del papel que desempeña la religión dentro de una sociedad plural.

Estados Unidos alberga una de las comunidades católicas más numerosas del mundo, aunque con algunas divisiones tanto por cuestiones doctrinales como políticas. Durante los últimos años, los católicos estadounidenses se han visto inmersos en debates relacionados con el aborto, la inmigración, la libertad religiosa, la identidad de género, la justicia social o la polarización partidista. En este contexto, León XIV ha tratado de proyectar una imagen de unidad, recordando que la Iglesia no puede convertirse en un instrumento al servicio de ninguna ideología política. Precisamente, uno de los principales efectos de su elección ha sido el fortalecimiento de la visibilidad internacional de la Iglesia católica estadounidense. La elección de León XIV fue interpretada por muchos fieles estadounidenses como el reconocimiento de la madurez alcanzada por el catolicismo del país. 

Sin embargo, el propio Papa ha insistido desde el comienzo de su pontificado en que su responsabilidad trasciende cualquier identidad nacional. En repetidas ocasiones, ha señalado que el Obispo de Roma no representa los intereses de un Estado concreto, sino que ejerce un ministerio universal dirigido a toda la Iglesia católica.

En cuanto a la influencia ejercida sobre Estados Unidos, León XIV ha tratado de convertirse en una referencia moral más que en un actor político. Sus intervenciones han buscado recordar que la democracia requiere diálogo, respeto institucional y búsqueda del bien común, evitando alimentar la creciente polarización que caracteriza a la política estadounidense.

El Papa y Donald Trump

Uno de los aspectos más analizados por los medios de comunicación ha sido la relación entre León XIV y el presidente Donald Trump. Desde el inicio del pontificado, León XIV ha mantenido una actitud de respeto institucional hacia el Gobierno estadounidense, siguiendo la tradición diplomática del Vaticano de colaborar con todos los gobiernos legítimamente constituidos. Sin embargo, ello no ha impedido que existan discrepancias en determinadas cuestiones de carácter ético y social.

Las diferencias más visibles se han producido en torno a las políticas migratorias. León XIV ha defendido reiteradamente que los migrantes deben ser tratados con dignidad y que los Estados tienen la obligación de compatibilizar la protección de sus fronteras con el respeto a los derechos fundamentales de las personas.  

Esta posición coincide plenamente con la doctrina social de la Iglesia y ha sido interpretada por numerosos analistas como una crítica indirecta a algunas de las políticas migratorias impulsadas por Donald Trump. No obstante, las diferencias entre ambos no implican una ruptura institucional. La Santa Sede mantiene relaciones diplomáticas estables con Estados Unidos y continúa colaborando en cuestiones relacionadas con la libertad religiosa, la ayuda humanitaria, la defensa de las minorías cristianas perseguidas y la búsqueda de soluciones pacíficas a diversos conflictos internacionales.

Un Papa por encima de las etiquetas políticas

Respecto a los principales partidos políticos estadounidenses, León XIV ha evitado cualquier identificación ideológica. Aunque algunos sectores conservadores consideraban que un Papa nacido en Estados Unidos podría mostrarse especialmente próximo al Partido Republicano debido a la defensa de la vida, la familia o la libertad religiosa, sus primeras actuaciones han demostrado una posición mucho más compleja. Al mismo tiempo que mantiene la doctrina tradicional de la Iglesia sobre cuestiones morales, también ha defendido con firmeza la justicia social, la protección de los trabajadores, la acogida de inmigrantes, el cuidado del medio ambiente y la lucha contra la pobreza, temas que habitualmente reciben una mayor atención por parte del Partido Demócrata. 

Desde una perspectiva internacional, la elección de un Papa estadounidense también ha tenido importantes consecuencias diplomáticas. Numerosos observadores señalaron que su nacionalidad podría reforzar la capacidad de interlocución entre el Vaticano y Washington. Sin embargo, el primer año del pontificado muestra que León XIV ha optado por mantener una política exterior basada en la neutralidad activa, la mediación internacional y la búsqueda del diálogo entre Estados. Su actuación confirma que el origen nacional del pontífice no determina automáticamente las prioridades diplomáticas de la Santa Sede. 

En definitiva, León XIV representa una figura singular dentro de la historia contemporánea de la Iglesia católica. Su condición de primer Papa nacido en Estados Unidos constituye un acontecimiento histórico de enorme trascendencia, aunque su experiencia pastoral internacional y su prolongada labor en América Latina han configurado un liderazgo claramente universal. Más que actuar como representante de los intereses estadounidenses, León XIV ha buscado consolidar un papado orientado al diálogo, la paz, la justicia social y la promoción de la dignidad humana, reafirmando el carácter global del ministerio petrino en un contexto internacional marcado por la polarización política y los profundos desafíos sociales.

Der AutorRafael Navarro-Valls

Catedrático Emérito de la Universidad Complutense y Presidente de Honor de la Unión Internacional Iberoamericana de Jurisprudencia.

Blickpunkt Evangelium

Die Schuld der Liebe: brüderliche Zurechtweisung. 23. Sonntag im Jahreskreis (A)

Vitus Ntube nos comenta las lecturas del Domingo XXIII del tiempo ordinario (A) correspondiente al día 6 de septiembre de 2026.

Vitus Ntube-3. September 2026-Lesezeit: 2 Minuten

La segunda lectura nos ofrece la clave para comprender tanto la primera lectura como el Evangelio. Es como el lomo de un libro, que mantiene unidas las distintas páginas de la liturgia de hoy en un solo mensaje. San Pablo escribe: “A nadie le debáis nada, más que el amor mutuo; porque el que ama ha cumplido el resto de la ley".

Todos estamos en deuda de amarnos unos a otros. El amor adopta muchas formas, y las lecturas de hoy nos invitan a abrazar una de sus expresiones más exigentes y hermosas: la corrección fraterna. Amamos a los demás no solo animándolos y sirviéndolos, sino también ayudándolos a crecer en santidad, a vencer sus defectos y a dejar atrás todo aquello que los separa de Dios.

La vida cristiana no está hecha para vivirse en aislamiento. Dios nos ha hecho responsables unos de otros. Cada uno de nosotros tiene debilidades y puntos ciegos que con frecuencia nos resulta difícil reconocer por nosotros mismos. Por auténtica caridad, Dios pone en nuestra vida a otras personas para ayudarnos a perseverar en el camino de la virtud.

Este es el mensaje del profeta Ezequiel en la primera lectura: “A ti, hijo de hombre, te he puesto de centinela en la casa de Israel; cuando escuches una palabra de mi boca, les advertirás de mi parte”. Un centinela que ve acercarse el peligro y permanece en silencio no está cumpliendo su misión. Del mismo modo, el amor cristiano exige a veces que digamos una verdad difícil.

El Evangelio nos revela el propósito de esa corrección. Jesús dice: “Si tu hermano peca contra ti, repréndelo estando los dos a solas. Si te hace caso, has salvado a tu hermano”. El objetivo no es demostrar que tenemos razón, exhibir una supuesta superioridad moral ni humillar a otra persona. El objetivo es salvar a un hermano o a una hermana. La verdadera corrección fraterna busca siempre el bien auténtico del otro.

Pero el deber de corregir a los demás implica también el deber de dejarnos corregir. Quien está dispuesto a practicar la corrección fraterna debe estar igualmente dispuesto a recibirla. De hecho, nuestra resistencia a corregir a los demás puede deberse, en ocasiones, a nuestra propia falta de disposición para aceptar la corrección. Dudamos en señalar los defectos ajenos porque nosotros mismos nos resistimos a que nos señalen los nuestros.

Hintergründe

Amy-Jill Levine, erudita bíblica judía: “Discreparemos, pero podemos colaborar con los cristianos”

La estudiosa bíblica Amy-Jill Levine, judía, ha sido elegida presidenta de la Asociación Bíblica Católica, que fomenta el diálogo entre eruditos bíblicos cristianos y judíos. “Discreparemos en cuestiones teológicas fundamentales, pero podemos colaborar”, dice Levine. Además, “la demonización no se basa en datos, ni es la norma”.

OSV / Omnes-3. September 2026-Lesezeit: 7 Minuten

– Gina Christian, OSV News

Amy-Jill Levine es la primera persona judía en dirigir la Asociación Bíblica Católica, que anteriormente había estado presidida por diversos académicos de afiliación católica romana y protestante.

Levine, experta en el Nuevo Testamento y reconocida internacionalmente, es la distinguida profesora Rabbi Stanley M. Kessler de Nuevo Testamento y Estudios Judíos en la Universidad Internacional de Hartford para la Religión y la Paz, y profesora emérita de Nuevo Testamento y Estudios Judíos en la Universidad de Vanderbilt. 

El obispo Joseph C. Bambera, presidente del comité de asuntos ecuménicos e interreligiosos de la Conferencia de Obispos Católicos de Estados Unidos, hat zum Ausdruck gebracht su firme apoyo a la especialista bíblica Amy-Jill Levine ante reacciones antisemitas. Ahora, Amy-Jill Levine ha conversado con OSV News.

¿Cuál es su visión para la Asociación Bíblica Católica y cómo espera ayudar a guiarla y darle forma como presidenta?

– Levine: Durante mi mandato de un año, trabajaré con la junta directiva y los miembros para impulsar los objetivos de la asociación, entre ellos, promover la excelencia en los estudios bíblicos.

También me gustaría continuar mi trabajo con el clero católico y de otras confesiones, así como con los educadores religiosos, para ayudar a erradicar la enseñanza antisemita que surge de una combinación de ignorancia y falta de sensibilidad. 

Me gustaría colaborar con la Conferencia de Obispos Católicos de Estados Unidos para ayudar a garantizar que los libros de texto utilizados en las escuelas parroquiales, la catequesis y la predicación no promuevan mensajes antisemitas.

¿Qué significa su nombramiento histórico en el contexto más amplio de las relaciones católico-judías tras 'Nostra Aetate' la Declaración del Concilio Vaticano II sobre la relación de la Iglesia con las religiones no cristianas?

– Levine: Es una prueba fehaciente del acercamiento entre la Iglesia Católica y los judíos en los últimos 60 años. El Papa Benedicto XVI escribió (en su libro de 2011, “Jesús de Nazaret, Parte Dos”) que “después de siglos de antagonismo, ahora vemos cómo nuestra tarea es poner en diálogo nuestras dos maneras de releer los textos bíblicos —la cristiana y la judía— si queremos comprender correctamente la voluntad de Dios y su palabra”. 

En ‘Evangelli gaudium’, el Papa Francisco escribió que “Dios sigue obrando entre los pueblos de la Antigua Alianza y haciendo brotar tesoros de sabiduría que surgen de su encuentro con su palabra. Por esta razón, la Iglesia también se enriquece al recibir los valores del judaísmo”.

Mi nombramiento, por lo tanto, está en consonancia con las enseñanzas de la Iglesia. Es un reflejo de la confianza y el respeto que me inspiran, al igual que a la CBA. 

Quizá este puesto me permita trabajar más con el clero católico y los educadores religiosos para demostrar que comprender a Jesús y a Pablo requiere conocimiento de las prácticas y creencias judías del siglo I. Y que no es necesario desprestigiar al judaísmo ni utilizarlo como un contrapunto negativo para que Jesús quede bien parado. 

El obispo Joseph C. Bambera de Scranton, Pensilvania, presidente del Comité de Asuntos Ecuménicos e Interreligiosos de la Conferencia de Obispos Católicos de Estados Unidos, y la erudita bíblica Amy-Jill Levine, en una fotografía conjunta. (Foto de OSV News/Cortesía de Tyler Orsburn/Daniel DuBois).


¿Puede comentar algún objetivo más? Por ejemplo, en torno a la colaboración de cristianos y judíos?

- Levine: Quizá esto anime a la Conferencia de Obispos Católicos de los Estados Unidos (USCCB), a los seminarios y a las editoriales a poner a disposición de los lectores católicos información más amplia sobre la interpretación bíblica judía, el contexto judío de los Evangelios y de Pablo, y la historia de las relaciones judeo-católicas.

Quizá sirva para informar a los judíos, muchos de los cuales desconocen los cambios en la doctrina de la Iglesia desde “Nostra Aetate”, del enorme progreso que se ha logrado.

En este diálogo, no renunciamos a las particularidades de nuestras propias tradiciones en aras de la sensibilidad interreligiosa. Discreparemos en cuestiones teológicas fundamentales, y éstas no se resolverán hasta que llegue la era mesiánica en su totalidad. 

Pero mientras tanto podemos zusammenarbeiten aprender unos de otros y apoyarnos mutuamente cuando surja el odio. 

¿Cómo resumiría, para la persona promedio en la iglesia y en la sinagoga, la importancia de la colaboración entre eruditos católicos, cristianos y judíos en la investigación bíblica?

– Levine: Somos más fuertes cuando realizamos este trabajo juntos, cuando podemos señalar las lagunas en el conocimiento y cuando podemos aportar al texto diferentes preguntas desde nuestras propias tradiciones.

Desde la perspectiva judía, la lectura del Nuevo Testamento forma parte de la historia judía. María y Jesús eran judíos; Pablo, Pedro y Santiago también lo son, y jamás perdieron, negaron ni rechazaron esa identidad. Mi trabajo puede completar aspectos de mi propia historia que la sinagoga no conservó.

En cuanto a la postura cristiana, el documento de la Comisión Bíblica Pontificia de 2002 , ‘El pueblo judío y sus Sagradas Escrituras en la Biblia cristiana’, afirma: “El diálogo es posible, puesto que judíos y cristianos comparten un rico patrimonio común que los une. Es sumamente deseable que los prejuicios y los malentendidos se eliminen gradualmente en ambas partes, en favor de una mejor comprensión del patrimonio que comparten y para fortalecer los lazos que los unen”.

“Recuperar nuestra historia común, comprender mejor por qué y cómo discrepamos”

- Levine: Al leer juntos, podemos aprender qué significados tenían los textos en sus contextos originales, cómo se interpretaron a lo largo del tiempo y cómo judíos y cristianos llegaron a extraer mensajes diferentes de las Escrituras compartidas. Este trabajo se puede apreciar en el libro que coescribí con Marc Z. Brettler, ‘La Biblia con y sin Jesús: Cómo judíos y cristianos leen las mismas historias de manera diferente’. 

También somos coeditores del ‘Nuevo Testamento anotado judío’ (actualmente en su tercera edición, publicada en 2026 por Oxford University Press). Las notas y ensayos de este volumen demuestran la profunda influencia de los orígenes cristianos en las fuentes y prácticas judías. Al estudiar textos juntos, aprendemos más sobre nuestros vecinos y también sobre nosotros mismos.

Podemos recuperar nuestra historia común, comprender mejor por qué y cómo discrepamos, ver cómo han cambiado nuestras relaciones a lo largo de los siglos y reconocer que la demonización no se basa en datos, ni es la norma.

¿Qué áreas de los estudios bíblicos ofrecen perspectivas de investigación significativas en este momento?

– Levine: Los estudiosos del Nuevo Testamento están reconociendo la importancia de comprender a Jesús y a Pablo como judíos del siglo I. 

Nos damos cuenta de que Jesús no está aboliendo la Torá, sino que, de hecho, la está haciendo más estricta. Al mandamiento contra el asesinato, añade un mandamiento contra la ira; al mandamiento contra el adulterio, añade un mandamiento contra la lujuria. Estos versículos del Sermón de la Montaña no son antítesis, sino intensificaciones.

Respecto a la cuestión de ‘ojo por ojo’ frente a ‘poner la otra mejilla’, sabemos que los judíos no se dedican a sacar los ojos a la gente. Más bien, el judaísmo rabínico deja claro que, en caso de lesiones físicas, debe indemnizarse a la víctima. Así pues, los rabinos se refieren a la responsabilidad del agresor. 

Jesús cita la máxima ‘ojo por ojo’ y luego cambia de tema, hablando de una bofetada en la mejilla derecha, un golpe con el dorso de la mano destinado a reprender, no a dañar. A continuación, da instrucciones no al agresor, sino a la víctima.

San Pablo y la Torá

En lo que respecta a la pureza ritual, ahora reconocemos que Jesús no desestima las leyes de pureza, sino que restaura a las personas a estados de pureza. Además, gracias a la arqueología, comprendemos mejor la importancia que la pureza y otras prácticas judías tenían para los judíos del siglo I. Dichas prácticas reafirmaban la identidad judía a pesar de la presión romana y convertían el judaísmo en una forma de vida, más que en un simple sistema de creencias.

Tomamos en serio a Pablo como el ‘Apóstol de los Gentiles’ y, por lo tanto, comprendemos que sus comentarios sobre la Torá no están dirigidos a los judíos. Su interés radica en convencer a los gentiles de que adoren al Dios de Israel, pero no como conversos al judaísmo —pues entonces solo los judíos adorarían a Dios, y los judíos en general esperaban que en la era mesiánica las naciones se volvieran al Dios de Israel sin convertirse— sino como gentiles en Cristo.

¿Cómo respondería a las reacciones antisemitas, especialmente en las redes sociales, con respecto a su nombramiento?

– Levine: Desde que se hicieron públicas mis elecciones, me han denunciado como hija de Satanás, caníbal, alguien que busca destruir la Iglesia, partidaria del genocidio palestino, enemiga de Jesús y de la Iglesia, etc. Algunas personas se han puesto en contacto con la oficina de la CBA para exigir mi destitución. 

Desde niña, no solo he estudiado, sino que también he apreciado la belleza del culto y las tradiciones católicas. Como persona que ha dedicado su vida a fomentar mejores relaciones entre judíos y cristianos, con especial atención al catolicismo, encuentro esto triste y un claro indicio del poder persistente del antisemitismo.

Los lectores que cuestionan cómo un judío que no reconoce a Jesús como el Mesías puede presidir una asociación dedicada a los estudios bíblicos católicos no son antisemitas. Es una pregunta legítima. La asociación ha tenido presidentes protestantes, y no recuerdo que sus nombramientos generaran reacciones virulentas. (Nota del editor: Los expresidentes de la CBA, Paul J. Achtemeier y Charles H. Talbert, pertenecían a denominaciones protestantes; Talbert era pastor bautista).

He sido miembro de la CBA durante décadas, he participado en numerosos comités de la CBA, he impartido clases en el Instituto Bíblico Pontificio de Roma, he desarrollado numerosos programas para escuelas primarias y secundarias católicas (especialmente en Australia) y he defendido la doctrina católica ante judíos, protestantes y personas sin afiliación religiosa que desconocían la fe. Mi labor ha fortalecido la fe cristiana y mejorado las relaciones judeocristianas.

Usted respeta los fundamentos de la tradición católica.

- Levine: No pongo en tela de juicio los fundamentos de la tradición católica, como la Encarnación, la Resurrección, etc. Si bien no comparto estas creencias, puedo honrarlas, respetarlas e incluso dotarlas de un significado adicional al situarlas en su contexto histórico.

En lo que respecta a la Encarnación, me interesan las historias judías de nacimientos milagrosos, la descripción del Logos que hace el filósofo judío Filón, cómo habrían sido escuchadas las historias de la Natividad por sus primeras audiencias y cómo se relacionan con las Escrituras de Israel.

También me interesa mucho María: cómo era la vida de las mujeres judías en Galilea, cómo se presenta su historia de manera diferente en los Evangelios, cómo los textos de los siglos II y III narraban historias de su infancia y su muerte.

La Resurrección

En lo que respecta a la Resurrección, me interesa situar los relatos de la misma en el contexto de las diversas visiones judías sobre la resurrección o la vida después de la muerte, y cómo esas visiones cambian con el tiempo. Desde los desacuerdos entre fariseos y saduceos, pasando por la insistencia rabínica en la resurrección del cuerpo, hasta el cuestionamiento de esta idea por parte del movimiento reformista en el siglo XIX, y las diversas opiniones judías actuales. 

También me interesa cómo la creencia en la resurrección de Jesús cambió la forma en que la gente actuaba entonces y posteriormente.

No es necesario creer en la doctrina católica (parte de la cual es postbíblica en su formulación, como los credos) para interpretar a Mateo, por ejemplo, como un texto que proclama el señorío de Jesús.

Siempre se deben leer las Escrituras de otros con generosidad y gracia. En este proceso, me considero una aliada de la tradición católica.

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Gina Christian es reportera multimedia de OSV News. Pueden seguirla en X @GinaJesseReina.

Esta entrevista ha sido publicada originariamente en OSV News, y pueden consultarla hier. 

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